Spielberichte 2016/2017

30. Spieltag: FV Alem. Bruchhausen II 2:12 (1:7) ATSV I

 

Tag der offenen Tore beim Absteiger

 

Ein Punkt fehlt zu Relegationsplatz

 

 

 

Der Pflichtsieg beim Absteiger Bruchhausen wurde erfüllt und fiel dazu noch mehr als deutlich aus, hätte auch noch höher sein können. Die Luft war für beide Mannschaften raus, Bruchhausen abgeschlagen als Tabellenletzter, der ATSV ohne Chancen auf den Relegationsplatz. Dass sich der Abstand auf den Relegationsplatz am letzten Spieltag der Saison noch auf nur einen Punkt durch die Niederlage von Mörsch reduzierte, schmerzte trotz des Kantersieges ein wenig nach. Was wäre möglich gewesen ……. ??

 

 

 

 

Beim fünften Sieg in Folge war unserer Mannschaft zugute zu halten, dass sie trotz der Punktekonstellation und der Hitze nicht alles schleifen ließ und Charakter zeigte. Nach drei Toren von Timo Thielert in den ersten sieben Minuten war die Messe früh gelesen. Nach einem Patzer nutzten die hoffnungslos unterlegenen Gastgeber ihr einziges Eindringen in den Strafraum zum 1:3. Die Torfolge sorgte aber bis zum Halbzeitpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Günter Zilly (Söllingen) für klare Verhältnisse. Silas Lindörfer, Sven Ratz und noch zweimal Timo Thielert, der damit erfolgreichster ATSV-Schütze der Saison wurde, stellten auf 1:7.

 

 

 

„Schlechter“ war die Torausbeute in Hälfte 2: einem Bruchhausener Tor standen die Treffer von Lukas Elsässer, Lukas Schröder, Andreas Mall (2 – darunter ein  Elfmeter) und Marco Gutbrod mit verwandeltem Freistoß entgegen. Endstand somit 2 : 12. Schade, dass nicht auch im 5.Spiel in Folge gegentorlos vom Platz gegangen werden konnte.

 

 

 

Mit einem Grillfest ließ die Aktivität zusammen mit Trainer, Verantwortlichen und Verwaltungsmitgliedern sowie Fans die Saison ausklingen. Timo Thielert und der erste Vorsitzende Markus Eble bedankten sich bei den Trainern Timo Augenstein und Jannick Gegenheimer, den ehrenamtlichen Helfern und der Mannschaft für eine gelungene Saison, wenn auch der große Abschluss ausblieb. „Auf ein Neues im nächsten Jahr“, lautet die Devise.

 

 

 

 

Vor einer mehrwöchigen Pause steht am Pfingstsonntag noch ein Sportfestspiel bei der Spvgg Söllingen gegen den TSV Wöschbach an. Spielbeginn ist zu zuschauerunfreundlicher Startzeit um 13 Uhr.

 

 

 

kw

 


29. Spieltag: ATSV I 1:0 (0:0) FC Busenbach II

Schwaches „Sportfestspiel“ mit verdientem Sieger / Sieg nützt nicht mehr

 

Das letzte Heimspiel des ATSV barg insofern noch ein wenig Spannung, dass bei einer Niederlage des TV Mörsch der ATSV bei einem Sieg noch minimale Chancen auf den Relega-tionsplatz gehabt hätte. Daran glaubte aber ohnehin kaum jemand. So kam es schließlich dann auch, denn Mörsch siegte erwartungsgemäß in Spessart.

 

Den Platzherren ist dennoch positiv anzurechnen, dass sie sich nicht hängen ließen und ihren Teil dazu beitrugen, dass es fast bis zum Saisonfinale eng blieb. Wenn die Leistung auch im unteren Skalabereich anzusiedeln war und das Spiel in weiten Phasen als „Sportfestspiel“ mit bescheidenem Niveau daherkam, so ist der vierte Sieg in Folge – wieder mit zu Null –  dennoch als Erfolg zu werten. Bei einem riesigen Abstand zum vierten Tabellenplatz bleibt mit dem dritten Rang dennoch nur die „goldene Ananas“  und ein wenig Betrübnis über durchaus vorhandene, aber liegen gelassene Chancen, gen Aufstieg zu schielen. Die Konsequenz kann nur lauten, „auf ein Neues“ in der nächsten Saison, auch wenn der ATSV seiner strikten Linie der finanziellen Zurückhaltung treu bleiben wird.

 

Der ATSV hatte N.Stucky wieder dabei, musste aber seinen „Kopf“, A.Mall, wegen privater Verpflichtungen ersetzen. Dass sich dies auswirken würde, war besonders in Hälfte 1 zu er-kennen. Wie in den letzten Spielen stand es zur Hälfte wieder nur 0:0. Die Gäste, die im Hinspiel dem ATSV drei wertvolle Punkte geraubt hatten, begannen zunächst agil und zwangen unsere Mannschaft zu ihrem „hässlichen Gesicht“ – unzählige Fehlpässe, Stückwerk im Kombinationsspiel und Nachlässigkeiten im Zweikampfverhalten. Hier konnte sich gar der ins Alter gekommene, zwischen Reichenbach, Palmbach und Busenbach pendelnde Moritz Trentl gut in Szene setzen, ohne allerdings eindeutige Chancen zu erarbeiten. Der ATSV brauchte lange, um in die Gänge zu kommen; Mitte der ersten Halbzeit begannen die Gäste aber kontinuierlich abzubauen, was das Spiel mehr in deren Hälfte verlagerte. R.Schmidt und T.Thielert ließen erste gute Chancen für den ATSV aus, so dass der torlose Pausenstand die logische Folge war.

 

Mit mehr Zug erschienen die Platzherren in Durchgang 2, gewannen die Feldhoheit, versäumten aber ins Tor zu treffen. Bei drei Kopfbällen von T.Thielert und A.Rabolt in Tornähe hätte dies zwingend eigentlich erfolgen müssen. So brauchte es eines konsequenten Ab-schlusses des Mitte der Halbzeit eingewechselten S.Ratz, um endlich die Führung zu erzielen. Ein Strafraumfoul an L.Elsäßer entging dem ansonsten gut pfeifenden Referee Roland Büh-ler (Ettlingenweier),  und einige weitere brenzlige Situationen überstanden die fairen Gäste mit einigem Glück, so dass es beim knappen, aber verdienten 1:0 blieb.

 

Zum letzten Saisonspiel reist man am Samstag, 27.5., zur Reserve des FV Bruchhausen, Spielbeginn 17 Uhr. Alles andere als ein deutlicher Sieg sollte nicht in Frage kommen und ein erfolgreicher Rundenabschluss gelingen. Über eine Unterstützung in diesem eigentlich bedeutungslosen Spiel würde sich die Mannschaft dennoch freuen.

 

kw


28. Spieltag: TSV Schöllbronn II 0:2 (0:0) ATSV I

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

 

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

 


27. Spieltag: ATSV I 5:0 (0:0) FV Sulzbach I

Pflichtsieg nach lahm-langweiligem Start / Noch fünf Tore in halber Stunde

 

Die Reihe seiner anvisierten Pflichtsiege in der Restsaison setzte der ATSV nach dem Sieg bei der SG Siemens zwar erwartungsgemäß gegen den Rangvorletzten FV Sulzbach fort, aber es dauerte fast eine Stunde, bis der torlose Bann gegen die tapferen Gäste endlich gebrochen war. Hauptursache für ein zunächst zähes Ringen ohne Höhepunkte war eine „lahme“ Vorstellung des Tabellendritten, mit fehlender Lauf- und Zweikampfbereitschaft, Passungenauigkeiten und Strafraummeidung. Dies ermöglichte den gegen den Abstieg ringenden Sulzbachern, eine Hälfte ordentlich mitzuspielen, in der sie kaum die schlechtere Mannschaft waren. Echte Chancen konnten sie aber nicht herausspielen. Auf ATSV-Seite war lediglich T.Thielert dicht dran am Führungstreffer.

 

Mit einigen mannschaftsinternen Umstellungen ging man in Hälfte 2, wo der ATSV endlich den Druck durch besseres Laufspiel erhöhte und der Gegner öfters zu Foulspielen greifen musste, um Gefahr abzuwenden. Allerdings war das Spiel durchweg fair geführt, so dass Schiri Günter Kirchenbauer (Spielberg) keine Mühe bei der Leitung hatte.                         

 

Dem bis dahin sehr unglücklich operierenden Kapitän T.Thielert gelang es in der 58.Minute mit einem reaktionsschnellen Hackenkick endlich den sehr guten Gästetorwart zu bezwingen. Dieser Treffer gab den Platzherren Auftrieb, und die Gäste mussten wohl auch dem für sie zu hohen Tempo in der ersten Stunde Tribut zollen. Mit dem bis dahin schönsten Angriff über drei Stationen schafften die Gastgeber einige Minuten nach der Führung mit dem zweiten Treffer – von S.Kaucher erzielt – die Vorentscheidung. Jetzt lief’s besser, so dass weitere Chancen nicht ausbleiben konnten. Der für T.Thielert ins Spiel genommene M.Augenstein nutzte eine zum 3:0, und schließlich war es Zeit, dass R.Schmidt seine Torflaute beendete. In der Schlussphase war er zweimal zur Stelle und veredelte das Ergebnis auf 5:0, wobei er die Tore 70 und 71 erzielte.                                                       

 

Ein wohl etwas zu hoch ausgefallenes Resultat, letztendlich aber ein verdienter Sieg. Der dritte Platz ist endgültig gesichert bei jetzt großem 14 Punkte-Vorsprung auf den Vierten Palmbach. Gleichzeitig gelang es, dem Tabellenzweiten TV Mörsch mit jetzt noch vier Punkten Abstand etwas näher auf die „Pelle“ zu rücken und die Tordifferenz (ein  Treffer mehr erzielt) positiv zu gestalten.  

 

Ein sicher noch unbequemeres Spiel erwartet unsere Elf beim Mittwoch-Spiel (17.Mai) beim TSV Schöllbronn II, im Mittelfeld vor Söllingen platziert. Spielbeginn ist auf der Albhöhe um 19 Uhr. Das letzte Heimspiel folgt am Samstag, 20.Mai, 17 Uhr gegen den FC Busenbach II.

kw


26. Spieltag: SG Siemens Karlsruhe 0:3 (0:1) ATSV I

ATSV versäumte größere Aufstockung seines Torverhältnisses

 

Mehr kritische als lobende Worte nach einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielschilderung anzubringen, scheint auf den ersten Blick zwar unangebracht, ist aber auch unverzichtbar, weil sie auf ein Dilemma unserer Mannschaft hinweisen sollen, mit dem sie sich in dieser Saison schon so häufig konfrontiert sah, nämlich der mangelhaften Chancenverwertung. Was sie sich in dieser Hinsicht bei den Siemenslern vor allem in der ersten Halbzeit „leistete“, war zum Haare raufen und zehrte an den Nerven von Trainer, Verantwortlichen und den wenigen Zuschauern im weiten Rund des Siemens-Platzes an der traditionsträchtigen Hertzstraße.

 

 

 

Von verantwortlicher wie auch von Spielerseite will man nach dem wohl entscheidenden Fehlschlag am letzten Sonntag gegen den TV Mörsch, was die Aussichten auf einen der ersten beiden Tabellenplätze angeht, trotzdem alles daran setzen, die Runde vollends erfolgreich zu Ende zu spielen. Die Aussichten, gegen den Rangdrittletzten noch eine Serie in den letzten fünf Saisonspielen zu starten, hatte durch eine ganze Reihe von Ausfällen unter der Woche zwar einen Dämpfer erhalten, dennoch ging man mit zuversichtlicher Erwartung in die Partie gegen den Werksclub. Der Kader war für Trainer Augenstein dünn besetzt; auf der Auswechselbank mussten Akteure der Reserve Platz nehmen und mit S.Banta schaffte es ein solcher bereits in die Startformation. Ein deutliches 6:0 für den ATSV gab es bereits beim Hinspiel; ein solches Resultat war zwar jetzt nicht zu erwarten, zumal die Platzherren immer noch gegen den Abstieg spielen und in den letzten Wochen auch durchaus achtbare Ergebnisse zuwege brachten, aber nach dem Spielverlauf durchaus noch eine Steigerung des Ergebnisses möglich machen können.

 

 

 

Schnell entwickelte sich im Spiel eine deutliche Feldhoheit und allgemeine Überlegenheit der Gäste, aus der auch schnell Chancen resultierten. Bei der vor allem in der Abwehr anfälligen Platzelf hatte es der ATSV bei schnellem Spiel in die vordere Zone leicht, in Tornähe zu kommen. So entstanden auch rasch Gelegenheiten zuhauf, in Führung zu gehen. Der Keeper der SG stemmte sich zwar mit erfolgreichen Paraden dagegen, aber es lag mehr an den Gästen selbst, die auch beste Chancen reihenweise leichtfertig liegen ließen. So hätte die Partie schon nach einer halben Stunde mehr als entschieden sein müssen, aber das Versagen schien ansteckend zu wirken. So war man froh, als endlich Andreas Mall das runde Leder aus Nahdistanz über die Linie befördern konnte. Die Gastgeber tauchten nur zwei-, dreimal in Tornähe auf. Fast identisches Spiel in Durchgang 2. Erst die Tore von Timo Thielert und Sillah Banta drückten wenigstens den Unterschied ein wenig aus. 3:0 für unsere Mannschaft, bei erfolgreicher Chancenverwertung hätte es durchaus zweistellig werden können. Sieg eingefahren – bei der beschriebenen Schwachstelle bleibt aber zur Besserung für die nächste Saison noch viel Arbeit.

kw

 


25. Spieltag: ATSV I 0:2 (0:0) TV Mörsch I

Große Chance vertan:

 

ATSV Kleinsteinbach unterliegt durch zwei Elfmeter dem TV Mörsch

 

„Spitzenspiel“ mit eher bescheidenem Niveau

 

Das war’s wohl! Der ATSV nutzte seine große Chance nicht, durch einen Sieg gegen den Tabellenzweiten Mörsch bis zum Finale um die aufstiegsrelevanten Plätze mitzu-spielen. So bleibt voraussichtlich nur der 3.Platz, zwar auch kein schlechtes Abschneiden im Sinne der Erwartungen vor der Runde, aber doch die „goldene Ananas“. 

 

Das sogenannte Spitzenspiel erfüllte beiderseits die Erwartungen nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit lief wenig Erfolgversprechendes; man neutralisierte sich, die Torhüter – wieder K.Graf beim ATSV – waren fast „überflüssig“, und lediglich L.Schröder hatte eine gute Torgelegenheit für die Gastgeber. Die Gäste blieben ohne echte Torannäherung und hatten auch in Hälfte 2 nicht eine wahre Torchance – mit Ausnahme der beiden Foulelfmeter, die die Partie entschieden. So war auch einiges Pech neben eigenem Unvermögen im Spiel, wenngleich man den Gästen eine abgezocktere Spielweise, größere Kompakt- und Robustheit sowie Zielgerichtetheit einräumen musste. Letztere vermisste man beim ATSV nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den meisten letzten Begegnungen. Seit Torjäger A.Atheer fehlt – er machte 2017 verletzungsbedingt noch kein Spiel - , ist dem Angriff die entscheidende Gefährlichkeit genommen. Dazu befinden sich mehrere Spieler aus anderen Gründen seit Wochen nicht in voller Einsatzkraft.

 

Hoffnung keimte bei den Gastgebern auf, als sie in den 15 Minuten nach der Pause plötzlich kräftig zulegten, die Gäste einschnürten, aber drei Großchancen durch T.Thielert, A.Mall und R.Schmitt ausließen, die dem Spiel wohl eine andere Wende hätten geben können. Diese gelang der Bachmann-Truppe dann in der 61.Minute, als der ansonsten fast ausnahmslos korrekt pfeifende Unparteiische M.Niepold ein  Foul des ATSV in den Strafraum verlegte und auf Elfmeter entschied. Selbst die Gäste sahen, wie zugestanden, die Szene außerhalb der 16m-Linie. Zu allem Übel sah S.Kaucher, der sich mit dieser Schiri-Entscheidung nicht einverstanden zeigen wollte, die gelbe Karte und wenig später berechtigtermaßen nach Trikotzupfer die zweite und damit Gelb-Rot. So gesehen hatte die Referee-(Fehl-)Entscheidung schon wesentlichen Einfluss auf das Spielergebnis. Die Gäste verwandelten und bekamen in der 83.Minute einen zweiten Elfmeter zugesprochen, dem auch eine diskutable Szenenentscheidung vor dem dann berechtigten Strafstoß vorausging. 0:2 die Folge, und wenig später hätte es einen eher berechtigten weiteren Strafstoß für die Gäste geben können, wobei den Schiedsrichter aber wohl sein schlechtes Gewissen packte. Entschieden war jedenfalls die durchweg anständig geführte Partie, denn der dezimierte ATSV konnte sich nicht mehr entscheidend aufbäumen. Jetzt können die beiden Rheinstettener Clubs alleine um die Krone der B-Liga, Staffel 2 fighten.

kw

 


25. Spieltag: ATSV II 1:2 (1:1) ATSV Mutschelbach III


24. Spieltag: TSV Palmbach I 1:2 (1:0) ATSV I

Durch einen hart erkämpften 2:1 Sieg beim TSV Palmbach und damit Wiederholung des Hinspielergebnisses blieb unsere Elf dem Tabellenzweiten TV Mörsch auf den Fersen. So gewinnt das am Sonntag anstehende Heimspiel gegen die Rheinstettener an zusätzlicher Brisanz.

 

Mit einigen personellen Engpässen, sodass Trainer Augenstein die Alternativen fehlten, wurde die heikle Aufgabe in Palmbach erfolgreich gelöst. Im Tor stand mal wieder nach langer Pause „unser Basketballer“ Patrik Hlobil, dem es in Hälfte 1 fast ausschließlich zu verdanken war, dass man nur 0:1 zurücklag. Unterirdisch schlecht spielte hier unsere Elf mit vielen schnellen Ballverlusten, fehlendem Zugriff auf den aggressiven spielenden Gegner und lediglich einer Riesenchance, kläglich vergeben durch T. Thielert. In Hälfte zwei gelang es, einem nun im Tempo nachlassenden Gegner mit offenem Visier zu begegnen und ihn verstärkt unter Druck zu setzen. Wieder einmal musste aber ein Abwehrspieler, N. Stucky, den total versagenden Angreifern vormachen, wie man ein Tor erzielt. Gedankenschnell netzt er einen abgeblockten Ball trocken flach ein. Als dann in der 80. Minuten noch S. Kaucher, dieses mal im Mittelfeld aufgeboten, aus 23m einen Freistoß sehenswert in den Torwinkel hämmert, war das „Elend“ der 1. Halbzeit fast vergessen und doch noch der Sieg errungen. Erwähnenswert noch die souveräne Spielleitung von Schiedsrichter Willi Ninmann aus Schöllbronn.

 


19. Spieltag: ATSV I 4:2 (2:0) TSV Spessart I


18. Spieltag: VfR Ittersbach I 0:3 (0:1) ATSV I


17. Spieltag: ATSV I 0:1 (0:1) SC Neuburgweier I

Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer aus Neuburgweier

 

Es war endlich wieder soweit, die Winterpause geht zu Ende und das erste Spiel steht an. Die Gäste aus Neuburgweier kamen mit breiter Brust aus der Wintervorbereitung und wollten in der B10-Arena ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

 

Auf dem holprigen, aber dennoch guten Platz durften die Zuschauer ein heiß umkämpftes, aber faires Spiel sehen.

 

In der 29. Minute war es Stürmer A. Sidibe vom SCN der eine Unachtsamkeit und falsche Absprache zum 0:1 ausnutze.

 

Der ATSV war bemüht den Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Sonntag sollte es einfach nicht passieren.

 

Kopf hoch Jungs, die Runde ist noch lang und wir sind guter Dinge, dass der ATSV weiterhin im Spitzentrio mitmischen wird!