Enorm wichtige drei Punkte / Ein letztendlich verdienter Sieg
Nach einigen Enttäuschungen letzten Sonntag gegen den FC Busenbach wusste der ATSV offensichtlich um die Bedeutung dieser Begegnung gegen die überraschend schlecht platzierten Malscher, bei denen das Mannschaftsgefüge trotz mehrerer höherklassig erprobter Spieler in dieser Saison nicht richtig in die Gänge kommt. Die Platzherren wurden mit einigen Umstellungen, aber vor allem durch eine konzentriertere Leistung, kompakteres Abwehrverhalten und kämpferische Bereitschaft der gestellten Aufgabe gerecht. So wurde letztendlich ein Arbeitssieg errungen, der dem ATSV etwas mehr „Luft“ gegenüber den Abstiegsrängen verschafft.
Die Gäste schienen in der ersten Hälfte von Durchgang eins etwas kombinationssicherer, erspielten sich aber keine echten Torchancen, so sehr sich auch Balzer, Keck und Götz mühten. Die Platzherren setzten mehr auf Konter, wurden aber Mitte der Halbzeit durch bessere Ballpassagen konkurrenzfähiger und erspielten sich in der Folge auch mehrere gute Torchancen, wobei ein Lattenknaller von Torjäger A.Mall und eine Direktabnahme von S.Seeger eigentlich Führungstreffer hätten sein können (müssen). Da dies ausblieb, ging man torlos zum Pausentee.
Nach unauffälligen ersten Minuten nach der Pause kippte das Spiel in der 56.Minute zugunsten der Gastgeber. A.Mall spielte seinen nachrückenden Kollegen S.Seeger durch einen geschickten Absatzkick in Schussposition und dieser ließ Gräfinger im Malscher Tor bei seinem Abschluss keine Reaktionsmöglichkeit.
Die Gäste verstärkten dann ihre Bemühungen und drängten die Platzherren mehrfach in deren Abwehrbereich. Einige Schussversuche des FVM wurden vom ATSV erfolgreich geblockt und so blieb es länger beim knappen 1:0. Die endgültige Entscheidung zugunsten der Tromba-Truppe fiel erst in der 86.Minute, als sich J.Grauer sehenswert auf der Grundlinie durch die Gästeabwehrreihe durchsetzte und den Ball zum 2:0 ins lange Eck schlenzte. Die durchweg faire Partie, die unter der sehr guten Leitung von Schiri O.Kriwen stand, hatte mit dem ATSV schließlich den nicht unverdienten Sieger. Für die Malscher war es nach der Niederlage am Donnerstag beim FC Berghausen die zweite Niederlage innerhalb weniger Tage in Pfinztal.
Ein größeres „Kaliber“ erwartet die Kleinsteinbacher am nächsten Sonntag beim Meisterschaftsaspiranten TV Spöck, an den man sich aber beim ATSV nach dem 2:5 Sensationssieg in der Vorsaison, mit dem man den Stutenseern den Aufstieg vermasselte, gerne erinnert. Eine Bewährungsprobe wird die Partie beim angriffsstarken TVS sicherlich. (kw)