Niklas Schneider beendet sein FSJ beim ATSV Kleinsteinbach

„Es war für alle Beteiligten ein Nutzen bringendes Jahr“

 

Erstmals hatte der ATSV Kleinsteinbach einem sportaffinen jungen Mann die Gelegenheit geboten, im Verein und einigen Bildungseinrichtungen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) abzuleisten. Möglich wurde das durch eine finanzielle Startunterstützung durch die Firma Edelstahl Rosswag. Für Niklas Schneider, einem in Remchingen-Singen wohnhaften 19-Jährigen, ging nun in dieser Woche sein einjähriges Wirken zu Ende, Anlass genug, mit einem Vereinsverantwortlichen, Karl-Heinz Wenz vom Geschäftsführenden Vorstand des ATSV, und Frank Roser, Marketing-Beauftragter des Kleinsteinbacher Unternehmens, mit Niklas seine Zeit als FSJ-ler Revue passieren zu lassen und ein Resümee zu ziehen. Dieses fiel eindeutig positiv aus, und man kam einmütig zum Urteil, dass es für alle Beteiligten ein Nutzen bringendes Jahr war. „Für mich hat es in meiner Entwicklung viele Vorteile gebracht, und ich bereute nie meine Entscheidung, nach dem Abitur ein Überbrückungsjahr vor Lehre oder Studium einzulegen“, blickt er zurück. „Da Fußball mein Hobby ist (er rückte jetzt in den Seniorenkader des Landesligisten FC Nöttingen II auf), und ich gerne mit Kindern umgehe, war das genau das Richtige für mich“.

 

Voll zufrieden ist auch der Verein über Niklas‘ Engagement und seine Zuverlässigkeit. Eingesetzt war er im Fußballtraining für die jüngsten Juniorenjahrgänge, bei einem altersgruppenüberspannenden Jugendbetreuungsnachmittag, beim Kinderturnen, bei Verwaltungsaufgaben und bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Für die anderen Trainer und Betreuer sei er stets eine wertvolle Hilfe gewesen.

 

Nur positive Rückmeldungen gibt es auch von der Grundschule Kleinsteinbach, wo er zwei Fußball-AGs anbot, und von den sechs Kindergärten in Berghausen, Söllingen und Kleinsteinbach, in denen er Kinder zu sportlicher Betätigung anleitete. Der im Vorfeld gefühlte „Bammel“ vor diesem Betätigungsfeld löste sich bei der Begeisterungsfähigkeit der Kinder schnell auf. Alles habe sich schnell eingespielt, und durch gute Kontakte zu den Kindergarten-Leitungen und zu den Lehrern entwickelte sich alles in die gewünschte Richtung. Interessant war für Niklas, wie unterschiedlich Kinder sind und sich verhalten oder auch, dass es Unterschiede bei der Kinderbetreuung gibt, von „alles getaktet“ bis „etwas lockerer Umgang“. So sei es für ihn auch ein Anpassungsprozess im eigenen Verhalten gewesen, bekennt er freimütig. Nützlich sei für ihn auch die vorgeschaltete Ausbildung zum Erwerb der Trainer-C-Lizenz auf der Sportschule Schöneck und begleitende Seminartage in Heidelberg gewesen. „Ich werde die Kinder sicher vermissen“, meint er in die Zukunft blickend. Besuche, wenn es die Zeit zulässt, hat er ihnen auf jeden Fall versprochen. Frank Roser bestätigte, dass die finanzielle Unterstützung des Pilotprojekts durch das Unternehmen gut angelegtes Geld gewesen sei. Jetzt ist für Niklas zunächst Zeit für einen kurzen Urlaub, bis dann seine Ausbildung zum Mechatroniker in einem Ittersbacher Betrieb beginnt. Mit Tim Oliver Karl aus Durlach steht bereits der Nachfolger fest. Er wird am 3.September seinen Dienst antreten und sich in den gleichen Betätigungsfeldern (sogar noch ein Kindergarten mehr) einbringen. Sein Vorgänger hat ihm bereits einen Wochenstundenplan ausgearbeitet.

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz


Assan Jallow hat geheiratet !

Nach seiner bestandenen Ausbildung im Juni, folgt nun der nächste große Schritt im Leben von Assan Jallow, unserem Trainer der E-Junioren.

Assan hat am 18.07.2019 seine Jugendliebe Ajie Fatou Ceesay in Abwesenheit geheiratet. Die Hochzeit, welche in Gambia stattfand, und bei der Assan nicht persönlich dabei sein konnte, ist eine sogenannte "Handschuhehe".

Handschuhehen werden in Deutschland seit mehreren hundert Jahren nicht mehr anerkannt, waren aber eine besondere Form der Hochzeit, insbesondere bei Adligen sehr beliebt, bei der einer der beiden Brautleute nicht persönlich anwesend war. Nach islamischen Recht hat diese Form der Hochzeit weiterhin Bestand.

Wir vom ATSV Kleinsteinbach wünschen den neu Vermählten Alles Gute und hoffen, dass sie sich bald persönlich gegenüberstehen können.

1. und 2. Vorsitzende ATSV Kleinsteinbach e.V.

 

Maya Böcherer und Markus Eble

 


Fünf Pfinztaler Kindergärten schickten zehn Teams zum Spielfest des ATSV Kleinsteinbach

 

Der ATSV Kleinsteinbach hat sich bei der Aktion KLEEblatt des Badischen Fußballverbandes beworben, die bei erfüllten bestimmten Bedingungen zu einer Ehrung, die im Europa-Park Rust stattfindet, zu einer Auszeichnung führen kann. Voraussetzung für die Nominierung ist die Teilnahme an der Aktion „Keine Macht den Drogen“ (zum Beispiel absolutes Rauchverbot bei den Jugendtreffen), ein freier Zugang zu einem Spielfeld auf dem Sportgelände und Schaffen eines familienfreundlichen Umfeldes im Verein. Die Qualitätsstufe für die Auszeichnung der Jugendarbeit mit Gold, Silber oder Bronze ist außerdem abhängig vom Nachweis einer bestimmten Anzahl von Nachwuchstrainerinnen oder -trainern und verschiedener Aktionen im Ju

 

Hierzu zählte nun auch ein Bambini-Fußball-Spielfest, zu dem der Verein die Kindergärten Pfinztals eingeladen hatte. Grundlage hierfür war der Einsatz von Niklas Schneider, der beim ATSV sein freiwilliges soziales Jahr ableistet, das mit Ende August endet. Niklas hat neben seiner Tätigkeit im Verein – vor allem bei der Jugendbetreuung im Bereich Fußball und Turnen – sich auch bei der sportlichen Unterweisung von insgesamt 13 Gruppen in Pfinztaler Kindergärten engagiert. Deshalb folgten nun auch die fünf Kindergärten, Unterm Regenbogen und Sonnenburg Kleinsteinbach, St.Antonius und Guter Hirte Söllingen und Altes Pfarrhaus Berghausen gerne der Einladung zu einem gemeinsamen Spielfest auf dem ATSV-Sportgelände. Zehn Mannschaften mit vier- bis sechsjährigen Kindern konnten gebildet werden. Insgesamt 60 Kinder, darunter 16 Mädchen, waren am Start. Die vier Spielfelder wurden mit 20 x 15 Metern bemessen; gespielt wurde auf Kleintore ohne festen Torwart. Nach den Einsätzen wurden immer wieder Pausen eingelegt, um die Kinder nicht zu überfordern. Geschwitzt wurde bei den hohen Temperaturen kräftig. Immer wieder wurden auch die an den Spielfeldbegrenzungen aufgestellten Wassereimer zur Erfrischung in Beschlag genommen. Es gab keine Turnierform mit Ermittlung von Siegern. Das Spielergebnis war zweitrangig, trotzdem die Freude über erzielte Tore groß.

 

Zufrieden mit seiner geleisteten Arbeit in nunmehr neun Monaten zeigt sich Niklas Schneider, der nach seinem Abitur und dem FSJ eine Ausbildung beginnt und beim ATSV einem Nachfolger Platz macht. Die Entwicklung der Kinder – vor allem hat er fußballerisch die E-Junioren im Blick – längere Zeit beobachten zu können, sei sehr interessant für ihn gewesen, stellt Niklas fest. „Die Arbeit mit Kindern gefällt mir im Allgemeinen sehr gut“. Zugute sei ihm sein naher Wohnort Remchingen-Singen gekommen; dadurch sei er bei seinen vielfältigen Einsätzen (auch die Grundschule Kleinsteinbach war noch darunter) flexibler gewesen. Auch ATSV-Vorsitzender Markus Eble äußert sich sehr positiv über das Engagement Niklas Schneiders.

 

Das ortsansässige Unternehmen Edelstahl Rosswag, das dem Verein zur Finanzierung des FSJ-lers auch eine Starthilfe gab, stellte allen beim Spielfest teilnehmenden Jungs und Mädchen einen Turnbeutel mit kleiner süßer Beigabe zur Verfügung. Markus Eble bedankte sich beim Marketing-Chef der Firma, Frank Roser, für das Sponsoring. „Es war schön heute Morgen“, ließen viele Knirpse verlauten und sprachen auch nach dem Impuls einer Erzieherin ein gemeinsames „Danke“ aus. Im nächsten Jahr soll es eine Neuauflage geben.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Film: Edelstahl Rosswag


Dreitägiges Sportfest des ATSV Kleinsteinbach

Auch Afrika-Fußballer unter den Gästen

 

Von den Bambinis bis zu den Alten Herren, Leistungsfußballern und Freizeitsportlern hatten beim dreitägigen Sportfest des ATSV Kleinsteinbach Gelegenheit zu sportlicher Betätigung. Noch Glück hatten die Veranstalter mit dem Wetter nach „wackligen“ Wetterprognosen, so dass sie ein noch zufriedenstellendes Fazit des Sportevents ziehen konnten. Breite Präsenz wurde der Fußballjugend eingeräumt, die bei den Bambinis und bei den F- und E-Junioren (auch mit Gastspielern des TSV Wöschbach) eigenständig betreut werden. In den älteren Jugendklassen gibt es die Zusammenarbeit in der SG Pfinztal.

 

Die F-Jugend wickelte auf dem ATSV-Gelände einen offiziellen Spieltag mit sieben Mannschaften und den Gästen der SG Stupferich, FV Ettlingenweier, TSV Auerbach und TSV Palmbach (zum Teil in Doppelbesetzung) ab. Die Ergebnisse standen nicht im Vordergrund, auch wenn sich die Gastgeber über viele Erfolge freuen konnten. Die Spielfreude dominierte bei allen beteiligten Jungs und Mädchen. In einem Verbandsspiel unterlag die ATSV-E-Jugend gegen PSK Karlsruhe mit 0:1. Es „wuselte“ geradezu auf der Rasenfläche, als die Bambinis ihr Spielfest feierten. Jugendleiter Ralf Kunzmann und seine Helferinnen und Helfer gaben sich viel Mühe für einen ordnungsgemäßen Ablauf. Zehn Vereine, FC Jöhlingen, TSV Auerbach, ATSV Mutschelbach, FC Berghausen, Alemannia Wilferdingen, SG Stupferich, JFV Straubenhardt, SV Königsbach, ASV Durlach und SV Langensteinbach, brachten ihre kleinsten Fußball-Knirpse zu den Gastgebern ins interessante Treffen, bei dem nicht nur Fußball gespielt wurde. Auch eine Hüpfburg lockte viele an.

 

Bei einem D-Jugend-Blitzturnier blieb der FC Nöttingen vor den Spfr. Forchheim und dem SV Bad Herrenalb erfolgreich. Die C-Junioren der SG Pfinztal trafen noch in einem Verbandsspiel auf die JSG Bulach/Grünwinkel. 13 Sechser-Teams stritten sich um Sachpreise beim Elfmeter-Turnier. Dabei lag „Afrika“ vorne. Eine Gambia-Truppe behielt vor einer Senegal-Connection und den ATSV-Trainern die Oberhand.

 

Afrika war zum Teil auch bei der besonderen Sportbegegnung mit internationalem und integrativem Charakter vertreten. Zu einem Einlagespiel trat eine Gambia-Auswahl, die vom ATSV-Akteur AssanJallow gecoacht wurde, gegen die auch auf Verbandsebene erfolgreiche AH-Elf der Spvgg Söllingen an. Vorsitzender Markus Eble konnte hierzu auch den BFV-Vertreter Karl Becker begrüßen. Die Schwarzafrikaner, alle schon in den Fußballkreisen Pforzheim und Calw aktiv und mit einem Sportdress in den Nationalfarben angetreten, zeigten passablen Fußball und siegten mit 4:2.

 

Die beiden Seniorenmannschaften des ATSV gingen in Punktespielen gegen den SV Völkersbach an den Start und jeweils als Sieger vom Platz. Dabei sicherte sich die ATSV-Erste endgültig die Relegation um den Aufstieg in die A-Klasse. Einen weiteren interessanten Leistungsvergleich gab es zum Festabschluss zwischen dem mit vielen Spielern seiner Verbandsliga-Mannschaft angetretenen ATSV Mutschelbach, erfreulicherweise seit Jahren einmal wieder beim Kleinsteinbacher Sportfest vertreten, und der Spvgg Söllingen, bei dem die spielstarken Karlsbader mit 5:0 siegten.

 

Eine Gambia-Auswahl, gecoacht vom ATSV-Akteur Assan Jallow (obere Reihe ganz li.), war Gast beim Sportfest des ATSV Kleinsteinbach.

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 

 

 


FSJler Edelstahl Rosswag und der ATSV


Vereinsausflugsziel war Bad Wildbad

Schönen Tag bei angenehmem Wetter im Nordschwarzwald verbracht

 

„Man muss nicht unbedingt in die Ferne schweifen; landschaftlich Schönes und Interessantes lässt sich auch in der näheren Heimat entdecken“, dachten sich die Planer der Verwaltung bei der Vorbereitung des Vereinsausflugs 2019. Und sie lagen mit ihren Überlegungen richtig, wie sich jetzt herausstellte. Bad Wildbad an der Pforte des Nordschwarzwaldes war das Ziel, das umweltschonend und kostensparend mit der S-Bahn angesteuert wurde. Nach der Fahrt auf den Sommerberg – wegen Inspektionsarbeiten an der Bergbahn musste leider ein Shuttle-Bus genommen werden – genoss man zunächst den Blick auf das 300 Meter tiefer gelegene Kurstädtchen und machte sich dann auf den Weg zu den neuen Attraktionen Baumwipfelpfad und Hängebrücke. Diese wurden von den meisten – darunter auch einige Kinder, denen es in luftiger Höhe besonders gefiel - in Augenschein und Beschlag genommen. Auch der 40 Meter hohe Turm am Ende des Baumwipfelpfades wurde erstiegen; abwärts ging es für einige durch die Rutschröhre. Beeindruckend für alle dann die Hängebrücke, deren Betreten bei manchem doch wacklige Knie und feuchte Hände verursachte. Wieder im Tal, besuchten die ATSV-ler die Kaffeemanufaktur in der Stadtmitte, wo man vom Besitzer profunde Einblicke in den Kaffeeanbau, Kaffeesorten und -besonderheiten sowie das Rösten erhielt. Im Gewölbekeller des „Wildbaderhofs“ wurde schließlich bei bester Verpflegung und Stimmung der Abschluss gefeiert. „Ein schöner, gemeinschafts-fördernder Tag“ - so die Kommentare der zufriedenen Reiseteilnehmer.

 

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Ernennungen und Ehrungen beim ATSV Kleinsteinbach

Wertschätzung und ein großes Dankeschön für ehrenamtliche Mitstreiter und Mitglieder waren ein besonderer Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung des ATSV Kleinsteinbach. Aus Alters-, Gesundheits- und persönlichen Gründen brachte der jahrzehntelange „Kopf und Macher“ des Vereins, Wolfgang Michelberger, die Bitte vor, in die Reihe der „normalen“ Mitglieder zurücktreten zu dürfen. Seit dem C-Jugend-Alter war er nunmehr 55 Jahre als aktiver Spieler und in ehrenamtlicher Funktion – über fünf Jahre als zweiter, dann über 26 Jahre als erster Vorsitzender, zuletzt als Mitgliederbetreuer – tätig. „Er war ein Frontkämpfer für den Sport, besonders für den Fußball“, würdigte der 1.Vorsitzende Markus Eble den hohen, wertvollen Einsatz des nunmehr aus der Verwaltung Ausscheidenden. Die Versammlung stimmte dem Antrag einstimmig zu, Wolfgang Michelberger zum Ehrenvorsitzenden des ATSV, dem zweiten nach Fritz Stucky, was nach der Satzung möglich ist, zu ernennen. Langanhaltender Beifall und Standing Ovations unterstrichen die sportliche Lebensleistung und Wertschätzung des neuen Ehrenvorsitzenden. Beim Ehrenmitgliedernachmittag am 29.Juni soll W.Michelberger in würdigem Rahmen in seinem Amt bestätigt und die Ernennungsurkunde erhalten.

 

Nach 45-jähriger Mitgliedschaft, begleitet von aktiver und ehrenamtlicher Tätigkeit, wurden Hans Seeger und Werner Scholz zu Ehrenmitgliedern ernannt. H.Seeger war in der Anfangszeit der TT-Abteilung aktiver Spieler und übte von 1974 bis 1997 23 Jahre lang das Amt des 1.Kassiers der TT-Abteilung aus. Hier wurde der bis heute gültige finanzielle Grundstock gelegt, betonte der 2.TT-Leiter Jens Kautz, weshalb man H.Seeger außerordentliche Verdienste um den TT-Sport beim ATSV bescheinigen müsse. W.Scholz widmete sich aktiv dem Fußball von der Jugend bis zu den Alten Herren, war auch einige Zeit als Schriftführer des ATSV tätig. Auch nach seinem Wegzug aus Kleinsteinbach sei er seinem Verein treu geblieben.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaftwurden von der Fußballabteilung Marc Schaier(aktiver Spieler, Jugendtrainer und drei Jahre auch 1.Vorsitzender), Wolfgang Lessle, dazu die „Damenriege“ mit Karin Seeger (auch jahrelang Verwaltungsmitglied), Gabriele Gegenheimer, Andrea Konstandin, Andrea Kröner, Christel Krautsieder und Erika Kaucher sowie vom TT der bis heute langjährige Aktive und 1.Abteilungsleiter Ilija Rajkovaca und Michael Hollaus mit der silbernen Ehrennadel, Urkunde und Präsent bedacht.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

ATSV-Vorsitzender Markus Eble zeichnete Marc Schaier, Werner Scholz, Hans Seeger und Gabriele Geegenheimer zusammen mit dem 2.TT-Abteilungsleiter Jens Kautz und dem 2.Vorsitzenden Timo Thielert(von links) mit der Ehrenmitgliedschaft bzw. silbernen Vereinsehrennadel aus.

 

Foto: Karl-Heinz Wenz


ATSV weiter Richtung Mehrspartenverein

Mitgliederhöchststand / Erstmals Frau in Führung gewählt

 

Bei sehr gutem Besuch – auch die Aktivität war zahlreich vertreten – wurden bei der harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung beim ATSV Kleinsteinbach fast durchweg positive Bilanzen gezogen und die Entwicklung des Vereins gelobt. „Wir haben schöne Erfolge in den letzten beiden Jahren erzielt“, so Vorsitzender Markus Eble, „und außerordentlich gut gewirtschaftet“, wie Kassier Carsten Utz feststellte. Das Image des Vereins konnte erheblich gesteigert werden. Gleichzeitig wurden durch erfolgreiche Neuwahlen die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Dass sich der ATSV in den letzten Jahren durch neue Sparten wie Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Tanz, Ballett und Gymnastik zu den traditionellen Fußball, Tischtennis und Freizeit-Badminton breiter aufgestellt hat und damit ein echter Mehrspartenverein geworden ist, zahlte sich auch im Mitgliederstand aus. Wie Dateiverwalter Wolfgang Michelberger bekanntgeben konnte. Mit 474 Mitgliedern hat der ATSV den bisherigen Höchststand in der Vereinsgeschichte erreicht.

 

M.Eble skizzierte in seinem Rechenschaftsbericht eine ganze Menge von Ereignissen und Maßnahmen, die das Vereinsleben prägten. Bei der Integration durch Sport habe man vieles positiv bewirkt, auch die IdS-Bemühungen als herausragendes Merkmal neu in das Vereinslogo aufgenommen. Eine sehr nützliche finanzielle Resonanz fand das Ganze mit Fördergeldern in fast fünfstelliger Höhe. Der ATSV sei auch dezentrale Ausbildungsstätte des BFV durch Abhaltung von Lehrgängen für Trainer-Lizenzen geworden. Erstmals wurde ein FSJ-ler eingestellt, der sich in Kindergärten, der Grundschule und beim Verein vielfach einbringt. Lob gelte der Rentnergruppe, die das Vereinsgelände auf Vordermann hält. Die Fußballjugend will ihr neuer Leiter Ralf Kunzmann noch weiter voranbringen. Für die Steigerung des Wir-Gefühls wünscht sich Eble das Einbringen eines größeren Personenkreises zur Bewältigung von Aktivitäten, auf die der Verein dringend angewiesen sei, da die Mitgliedsbeiträge nicht annähernd die Unterhaltskosten decken.

 

C.Utz, der das gesamte Finanzwesen optimierte, berichtete, dass der Haushalt konsolidiert sei und der Verein auf bestem Wege zum nachhaltigen, soliden Wirtschaften sei. Schulden konnten weiter abgebaut werden, wobei das Erbekonto nützlich war. Die Bilanz der Fußballer, so der 2.Vorsitzende Timo Thielert, sei ordentlich, doch bleibe als mittelfristiger Wunsch die Rückkehr in die A-Klasse. Die Aussichten auf den Relegationsplatz seien vielversprechend. Für das sportliche Highlight sorgt aber die Tischtennisabteilung, die mit ihrer TTG mit dem TV Singen nach einer glänzenden Siegesserie kurz vor dem Aufstieg der Herren 1 in die Oberliga steht, so der 2. Abteilungsleiter Jens Kautz.

 

Vor den Neuwahlen wurde auf Vorschlag von Wahlleiter, Ehrenvorsitzender Fritz Stucky, die bisherige Verwaltung einstimmig entlastet.

 

Die Neuwahlen konnten durch intensive Vorbereitung zügig abgewickelt werden. Einen Engpass gab es nach dem Verzicht von T.Thielert beim 2.Vorsitzenden. Unter großem Beifall erklärte sich die Freizeitsportbeauftragte Maya Böcherer bereit, diesen Posten zu übernehmen, womit sie die erste Frau in der Führungsposition in der über 120-jährigen Vereinsgeschichte ist. Die neue Verwaltung: 1.Vorsitzender Markus Eble; 2. Vorsitzende Maya Böcherer; 1.Kassier Carsten Utz; Spielausschussvorsitzender Marcus Wagner; Beisitzer im Spielausschuss: Angelo Cassarino, Holger Stöckler, Fabio Conzatti; Schriftführer Karl-Heinz Wenz; Beitragswesen/Stammdaten André Michelberger; Mitgliederbetreuung: Wolfgang Maag, Karl-Heinz Wenz, Fritz Stucky; Bauausschuss: Günter Sengle, Udo Legler, Stefan Kaucher; Dienstpläne-, Wirtschafts- und Festausschuss: Yvette Augenstein, Lena Braun, Miriam Hüttner, Heike Arndt, Gaby Weiß; Einkauf Waren und Getränke: Thomas Gegenheimer, Claudia Eble; Kassenrevisoren: Achim Jock, Alexander Steimle; Platzpflege: Fabio Conzatti, Ralf Kunzmann, Nils Brückel, Daniel Gerstner, Lukas Elsässer, Markus Eble.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Bilder zur Filmvorstellung "keine Angst vorm schwarzen Mann"

Bildautor: Felix Zink


Kinderfaschingsparty im Vereinsheim


"Ab morgen sind wir ehrlich"

Überraschende Wirrungen in amüsantem Lügengebäude

 

Boulevard-Komödien sind das bevorzugte schauspielerische Genre, dem sich die Theaterspielgruppe des TV Singen besonders verschrieben hat. Damit begeistern sie seit Jahren – heuer zum neunten Mal – auch das Publikum beim ATSV Kleinsteinbach, den mit dem TVS auch die gemeinsame hochklassige Tischtennis-Spielgemeinschaft verbindet. Selbst den letztjährigen Verlust des lange wirkenden „Vorreiters“ Erich Huser haben die Laienschauspieler des achtköpfigen Ensembles ohne Substanzverlust verkraftet. Zu ihm zählen auch die Kleinsteinbacher „Eigengewächse“ Hertha Steudle und Uwe Kaucher, der sich auch schon Meriten bei seinen Auftritten in der Badisch Bühn verdient hat.

Rechtzeitige Auswahl der Stücke, überlegte Verteilung der Rollen und intensives, konzentriertes Einstudieren und Proben sind die Grundlage für gelungene Auftritte, bekennt die bestens harmonierende Truppe selbst, die ohne einen speziellen Regisseur auskommt. All diese Herausforderungenwurden erneut gemeistert, wie der jetzige Auftritt in der Hagwaldhalle zeigte. Erstmals hatte man sich für ein Werk aus der Feder von Claudia Högerle und Karl Gallenz entschieden. Die Komödie in drei Akten „Ab morgen sind wir ehrlich“ deutet schon im Titel an, dass man es mit Wahrheiten in dem Stück nicht so ernst nimmt, dafür Raum für manche Schwindelei und Flunkerei lässt. Dies alles führt zu typischen Wirrungen und Verwirrungen, Verdächtigungen und Vorwürfen bis hin zur Menschenschleuserei und gar Mord. Diese waren nur schwerlich, letztlich aber doch erfolgreich aufzulösen. Ein amüsanter Theaterabend mit gut beherrschten, weniger auf die Lachmuskeln abzielenden Textpassagenwar gesichert.

Der liebenswerte, aber zum Schlitzohr neigende Opa Walter Fischer (Klaus Giek) lebt mit Sohn Franz (Dirk Schneider) und seiner Frau Gerti (Hertha Steudle) zusammen. Walter freut sich auf „ungestörten“ Urlaub zu Hause und täuscht einen Hexenschuss vor, während Sohn und Schwiegertochter sich abreisefertig zu ihrem Urlaub auf Capri machen. Mit Ruhe war es aber bald aus. Walters Schwester Lilli Seidenspinner (Damaris Haag) kommt zu Besuch und zieht ein, will den Bruder „heilen“. Langsam entwickelt sich ein Chaos, als auch noch Walters alte Freundin, Kurschatten Eva Sonne (Iska Doberstein), - wie von Walter geplant – anreist. Sie gibt sich aber als Touristin auf der Suche nach einer Herberge aus. Lilli jedoch sieht in Eva eine Betrügerin und versucht,im Stile von Miss Marple den vermeintlichen Betrugsfall zu lösen. Walter gelingt es nur mit Ausreden und kleinen Lügen die Situation zu kontrollieren. Dann steht auch noch der Sohn von Eva, Ludwig Sonne, vor der Tür und gibt sich als exzentrischer Schauspieler aus. Mit Walter liefert sich Ludwig intellektuelle Zitierpassagen aus namhaften Literaturwerken. Als plötzlich noch Manfred Schweiger (Uwe Kaucher), Beamter der Ausländerbehörde, erscheint, und allerhand Fragen an den Opa hat, der offensichtlich ein weiteres Geheimnis hat, gibt es noch mehr Unruhe. Diese wird noch verstärkt, als Franz verfrüht aus seinem Urlaub zurückkehrt und sich seine Sekretärin Andrea Engel (Irina Stier) als heimliche Geliebte von Franz herausstellt. Dazu sucht die Polizei nach einer Thailänderin, die Walter geheiratet hatte, um ihr den Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Man gerät unter Mord- und Schleuserverdacht, als schließlich drei Thailänderinnen auf der Bildfläche auftauchen und ein skurriles Verhör über sich ergehen lassen müssen. Der Mordverdacht wurde aber entkräftet, und alles beruhigte sich wieder bis hin zum Versprechen „Ab morgen sind wir ehrlich“.

Der zweite ATSV-Vorsitzende Timo Thielert bedankte sich herzlich bei den Mimen, bezog auch die bewährte Souffleuse Anita Köhler mit ein und überreichte Präsente.

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 

Mit einer dreiaktigen Komödie bot die Theaterspielgruppe des TV Singen beim ATSV Kleinsteinbach wieder kurzweilige Unterhaltung.   

 


Vereinswanderung nach Dietlingen wieder ein voller Erfolg Unterhaltsamer Nachmittag im „Löwen“ bei Familie Britsch

Die schon traditionelle Vereinswanderung nach Dietlingen in den „Löwen“ zu Familie Britsch gehört seit Jahren zu den Highlights im Vereinskalender. Über 20 Wanderfreudige nahmen die Elf-Kilometer-Strecke über Wilferdingen, Nöttingen und das Ranntal zu den Weinbergen oberhalb des Winzerortes Dietlingen in Angriff. Mit einer Verpflegungsstation unterhalb der Autobahnbrücke Nöttingen erreichte man zügig das Wanderziel. Hier fand sich noch einmal die gleiche Anzahl Vereinsfreunde per Pkw’s ein, so dass mit 50 Personen in einer gesunden Mischung von jung bis alt eine Rekordzahl erreicht wurde. Wie immer von der wohltuenden Gastfreundlichkeit der Familie Britsch, den Seniorchefs Veronika und Jürgen, Tochter Simone und Sohn Markus,  umsorgt und bestens bewirtet, entwickelte sich ein kurzweiliger Nachmittag, bei dem die Auftritte der beiden „lustigen Bocksbachtäler“ (Rüdiger und Rolf) für angenehme musikalische Unterhaltung mit vielen Gelegenheiten zum Mitsingen sorgten. Ein Musterbeispiel bester Geselligkeitspflege beim ATSV, so die Kommentare aller Beteiligter.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Fotos: Wolfgang Michelberger

 


ATSV-Familie feierte Weihnacht in gemütlicher, familiärer Runde

„Die Zeit der Besinnlichkeit gebe Anlass auch im Verein zusammenzurücken“, sagte der Vorsitzende des ATSV Kleinsteinbach, Markus Eble, bei der wieder einmal im Clubhaus stattfindenden Vereinsweihnachtsfeier. Im Kreise der sich für den Verein identifizierenden und engagierenden Mitglieder sowie der Fußballaktiven mit ihren Trainern gedachten die Anwesenden zunächst den kürzlich verstorbenen Mitgliedern Gerhard Stucky und Bernhard Zilly.

Markus Eble ließ dann in groben Zügen das Vereinsjahr 2018 Revue passieren, das von großen Anstrengungen der Verwaltung und freiwil-ligen Helfern geprägt gewesen sei, den Verein „gesund“ zu halten. So sei es das Bestreben gewesen, die hohen Kosten für den Spielbetrieb mit Unterhaltung der Infrastruktur (Sportplätze, Clubhaus) und die laufenden Kosten zu bewältigen. Dies sei dank der Mitgliedsbeiträge, Zuschüssen von Kommune und Verbänden sowie durch zahlreiche Spenden und die Unterstützung durch einige Sponsoren gelungen.Eble dankte hierfür ausdrücklich. In den Dank mit eingeschlossen wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf vielfältigen Ebenen, ohne deren Dienste das Vereinsgeschehen nicht zu meistern wäre. „Wir haben 2018 eine Menge bewegt“, konnte Eble mit der Aufzählung vieler konkreter Maßnahmen belegen:

 

-   Die Integrationsarbeit konnte verstärkt werden. Der ATSV wurde zum Stützpunktverein des DOSB ernannt. Wir wurden in das Weiterentwicklungsprogramm IdS beim BSB aufgenommen, was finanzielle Zuschüsse bringt.

 

-   Ein Materialcontainer zur Erweiterung der Lagerräume wurde an-geschafft und aufgestellt.

 

-   Die Jugendarbeit wurde intensiviert. Bei der E-Jugend wird mit dem TSV Wöschbach zusammengearbeitet. Ein Trainingslager auf Schöneck wurde durchgeführt. Sieben Personen wurden durch einen Ausbildungslehrgang zum Teamleiter ernannt.

 

-   Die Arbeit in den Tanz-/Ballett-, Kinderturnen- und Eltern-Kind-Turnen-Gruppen wurde stabilisiert.

 

-   Erstmals wurde ein FSJ-ler eingestellt. In 13 Kindergarten-Gruppen in Pfinztal, zwei Fußball-AGs an der Grundschule Kleinsteinbach und an zwei Nachmittagsspielterminen für Kinder auf dem ATSV-Gelände betreut und leitet er in seinen Einsätzen. Dazu leistet er im Training der Bambinis, bei der F- und E-Jugend und beim Kinderturnen den Trainerinnen und Trainern Unter-stützung. Durch den Einsatz des FSJ-lers wird ein Beitrag zur Zukunftssicherung des ATSV geleistet, denn jedes Kind bis zum Grundschulalter kommt mit dem Verein und Fußball in Berührung.

 

-   Mit der größten Gruppierung und einem Festwagen nahm der ATSV am Singener Faschingsumzug teil.

 

-   Das 1.Kloistoibacher Sommerfest wurde hauptverantwortlich organisiert und durchgeführt.

 

-   Erstmals wurde ein brasilianisches Wintergrillen veranstaltet.

 

-   Nach längerer Pause wurde wieder einmal ein Vereinsausflug (Ziel: Malsch bei HD) durchgeführt.

 

   -   Auch beim BFV ist man auf den ATSV aufmerksam geworden. Am Workshop des Vereins nahm ein  BFV-Vertreter teil, und bei einer Vorständetagung auf Schöneck stellte M.Eble die Neuausrichtung des ATSV seinen Vereinskollegen vor.

 

Neben diesen positiven Entwicklungen habe es auch einige wenige negative Punkte gegeben, so der verpasste Aufstieg bei den Relegati-onsspielen zur A-Klasse, der Ausfall des Flohmarkts und die Verkürzung des Sportfests um einen Tag.

 

Einer ganzen Reihe von Helferinnen und Helfern sowie Mitgliedern der Verwaltung dankten Markus Eble und der 2.Vorsitzende Timo Thielert persönlich und überreichten auch Anerkennungspräsente. Jede(r) habe sich in bestimmten Bereichen verdient gemacht. In die allgemeinen Dankadressen wurden auch Walter Brähler von der Flüchtlingshilfe Pfinztal, die Geschäftsführer von Edelstahl Rosswag für die Anschubfinanzierung des FSJ-lers, die Trainer der SG Pfinztal sowie die Vorstände der örtlichen Vereine und die Leitung der Kindergärten für die Zusammenarbeit eingeschlossen.

 

Schließlich nannte M.Eble noch Vereinstermine für Januar und Februar 2019. Der Integrative Jugendtag soll nun am 26.Januar, die Wanderung nach Dietlingen zu Britschs am 9. Februar, die Theaterveranstaltung in der Hagwaldhalle am 16.Februar und das brasilianische Wintergrillen am 23.Februar stattfinden.

 

Abschließend wünschte er allen Mitgliedern eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

Das sportliche Geschehen griff Timo Thielert noch einmal genauer auf. Das knappe Scheitern in der Relegation nach einer überraschend positiven Aufholjagd in der Rückrunde habe zwar zu einer tiefen Enttäuschung geführt, doch könne der Verein trotzdem stolz auf seine Mannschaft sein. „Auf ein Neues“ hieß es deshalb vor der jetzigen Saison. Die Hinrunde habe jedoch ein Auf und Ab gebracht. Personell sei man durch Verletzungen, berufliche und private Verpflichtungen etc. oft übel dagestanden. Positiv stimme aber die deutliche Leistungssteigerung zum Ende des Jahres, die sechs Siege und damit letztlich den dritten Tabellenplatz gebracht habe. Wenn alle die Wintervorbereitung ernst nehmen und mitziehen, könnten wir durchaus bis zum Schluss beim Kampf um die entscheidenden Plätze dabei sein.

 

 

 

Trainer Timo Augenstein bezeichnete bei seiner Rückschau den noch geretteten Punkt nach 0:4 Rückstand im ersten Saisonspiel gegen den KFV, den Sieg beim jahrelangen Angstgegner Völkersbach und den 2:1 Sieg im letzten Jahresspiel beim KFV mit arg dezimierter Mannschaft als Highlights der ersten Saisonhälfte. Überrascht hätten ihn die in nur 12 Spielen erzielten 14 Tore von Timo Thielert („meine rechte Hand“), die 17 von Henrick Gauß und André Rabolt bestrittenen Spiele und dass Markus Kaucher sechsmal noch zu einem Einsatz in der Ersten überredet werden konnte. Lobend wurde auch der Trainingsfleiß von André Rabolt und das mannschaftsdienliche Verhalten von Jonas Brückel erwähnt. Im weiteren Verlauf könne sich die Mannschaft nur selbst belohnen. Sehr wichtig sei auf jeden Fall eine gute Vorbereitung und dann auch gleich das Abschneiden gegen den Tabellenzweiten TV Mörsch im ersten Spiel nach der Pause.

 

Timo Thielert dankte den Trainern Timo Augenstein (1.Mannschaft), Markus Kaucher (2.Mannschaft) und Torwarttrainer Marcus Wagner für ihre Arbeit. Ein Sonderlob gebühre Franz Schwark für die Führung der Förderkasse und für seinen Donnerstagabend-Clubhausdienst. Einen ganz speziellen Dank habe Markus Eble für die erfolgreiche Bewältigung eines „unwahrscheinlichen Arbeitsaufwandes“ seit seiner Amtsübernahme 2017 verdient.

Weihnachtliche Stimmung zauberten die vier aus dem Spielerkreis Kommenden Jonathan und Lukas Elsäßer, Lukas Schröder und Dominik Knab mit ihren musikalischen Beiträgen mit Gitarren und Rhythmus-trommel ins Clubhaus. Gemeinsam mit den Gästen wurden Weihnachtslieder gesungen und dazu weitere Songbeiträge geliefert. Ein gemütlicher Abend mit Weihnachtsessen und Unterhaltung in Wort und Ton fand so eine gelungene Abrundung.

 

Text/Foto: Karl-Heinz Wenz


Verbandsehrennadel an Holger Stöckler übergeben

Bei der Weihnachtsfeier des ATSV Kleinsteinbach, die erstmals wieder im Clubhaus in familiärer Atmosphäre stattfand, konnte auch eine Ehrung für über zehnjähriges Wirken in einem Verwaltungsamt vollzogen werden. Im Auftrag des Badischen Fußball-Verbandes überreichten die beiden Vorsitzenden des ATSV, Markus Eble und Timo Thielert, Holger Stöckler in Würdigung seiner Verdienste für den Verein und den Fußballsport die Verbandsehrennadel. Die Vorsitzenden zeichneten das Engagement des 65-Jährigen nach, der seit zehn Jahren Spielausschussmitglied ist und 2013 mit der goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet und 2018 zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Als Bindeglied zwischen den Aktiven und der Verwaltung sei Holger Stöckler, der auch fünf Jahre als Hausverwalter wirkte und sich bis heute ehrenamtlich als Linienrichter einbringt, „Mädchen für vieles“ im Verein. Der Geehrte sprach als Wunsch für die nahe Zukunft den Aufstieg des ATSV in die A-Klasse aus.

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 


Ehrenmitglieder- und Rentnertreffen mit sehr gutem Besuch

Gerade zur beginnenden Adventszeit und damit zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte der ATSV seine Ehrenmitglieder und Rentner zu einem gemütlichen wie unterhaltsamen Nachmittag ins Clubhaus eingeladen. Das kommt bei den älteren Mitgliedern an, wie der sehr gute Besuch zeigte. Auch die Verantwortlichen – Karl-Heinz Wenz übernahm für den erkrankten „Organisationschef“ Wolfgang Michelberger die Begrüßung und 2.Vorsitzender Timo Thielert sprach auch ein Grußwort – freuten sich, diese besondere und für den Verein wichtige Seniorengemeinschaft zusammenzubringen. Auch etliche „Ältere“, schon einiges über 80 oder gar auf die 90 zugehend, waren froh, wieder dabei sein zu können. Nicht mehr dabei sein konnte der in der Vorwoche verstorbene Gerhard Stucky, der – obwohl lange in Spaichingen und zuletzt in Mannheim lebend – dem ATSV bis zuletzt die Treue hielt. Der ATSV zählt nunmehr 48 Ehrenmitglieder, 40 aus dem Bereich Fußball und acht aus der Sparte Tischtennis.

 

Viel Nostalgie schwang wieder mit in manchen Gesprächen. „Weißt Du noch?“ war mehrfach zu hören. Erinnert wurde an gemeinsam Erlebtes, an sportliche Highlights und besondere Anlässe, meist verbunden mit Zeiten, als der ATSV im Fußball noch wesentlich höherklassiger spielte wie in der Gegenwart. Zum willkommenen Höhepunkt der Feier wurden die musikalischen Beiträge der auch aus dem Ehrenmitgliederkreis kommenden Rolf Wenz und Rüdiger Farr, die - seit Jahren bei der Band „Sonny Boys“ aktiv - nun beim ATSV als „Lustige Bocksbachtäler“ für beste Unterhaltung sorgten. Startend mit „22 Fußballbeine“, wurde an die Fußballhistorie angeknüpft; zahlreiche Ohrwürmer aus Volkslied und Oldies vereinten die Seniorengemeinschaft zu einem sangesfreudigen Chor mit erstaunlicher Textsicherheit. Als auch noch Ehrenmitglied Bernd Künzler wieder einmal in die Rolle des „Schmidtchen Schleicher“ schlüpfte, wurde die frohe Laune weiter angeheizt.

 

Mit Kaffee und Kuchen und einem Vesperteller wurde den Anwesenden auch kulinarisch ein kleines Dankeschön gereicht. Mit einigen Beiträgen in die Spendenkasse brachten diese wiederum ihre Verbundenheit mit dem Verein zum Ausdruck.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Im Kleinwalsertal wieder Schönwettergarantie

 

Elf Bergfreunde drei Tage on Tour

 

Nach den guten Erfahrungen beim letztjährigen Herbstausflug ins österreichische Kleinwalsertal, oberhalb des Allgäu-Ortes Oberstdorf gelegen, brauchte der Senioren-Freundeskreis des ATSV in diesem Jahr nicht lange diskutieren, wohin es im jetzigen Herbst gehen sollte. Denn letztes Jahr passte alles: Unterbringung in der Familien-Pension „Claudia“ in Riezlern, Möglichkeiten der Bus- und Bergbahn-Benutzung (im Übernachtungspreis inbegriffen) und das herrliche Herbstwetter. Da man auch noch vieles in der weitläufigen Bergwelt des Kleinwalsertales zu entdecken hatte, wählten die dieses Mal elf Freunde (es gab drei Neuzugänge) das gleiche Ziel.

Und das Wetter hätte wieder einmal nicht schöner sein können! („Wenn Engel ….“) Auch unsere Herbergsleute, Claudia und Stefan, freuten sich über das Wiedersehen und fanden lobende Worte über unsere Reisegruppe. Siegfried, Egon, Karl-Heinz, Rüdiger, Hans, Wilfried, Günter, Roland, Franz, Wolfgang und Jochen – also drei Generationen – waren vertreten.

 

Bei dem strahlenden Sonnenschein ging es natürlich gleich auf Berges Höhen, um die herrlichen Panoramablicke zu genießen. Zuerst war das Walmerdinger Horn das Ziel; auf dem Rückweg boten Bühlalpe und Sonna Alpe beste Einkehrmöglichkeiten zur Erholung und Aufladung verbrauchter Energien. Auf den Hausberg „Hoher Ifen“ brachte uns die Bergbahn am 2.Tag zur Mittelstation in 2000 Meter Höhe, von wo aus zunächst der Panoramaweg unter dem „Bärenköpfle“ und dann die Alpe „Melköde“ angesteuert wurden. Mittels Kanzelwandbahn eroberte man am 3.Tag die Bergwelt auf der anderen Talseite und genoss den Ausblick Richtung Fell- und Nebelhorn. Die fleißigsten und konditionsstärksten Wanderer nahmen auch den Gipfelsturm zum Gipfelkreuz in Angriff. Wie üblich, wurde auf die unterschiedlichen Befindlichkeiten unserer Gruppenmitglieder Rücksicht genommen.

 

Bestens verpflegt in der Gastronomie des im Sommer wie Winter geschätzten Urlaubsortes, konnten die intensiven Abendsitzungen in unserem einladenden Domizil angegangen und die Gemeinschaft gepflegt werden. Höhepunkt war der Abschlussabend, bei dem mit der instrumentalen Begleitung von Rüdiger ein großes Liederrepertoire vom Volkslied, über Oldies bis zu modernen Hits „geschmettert“ wurde, was auch unsere Wirtin begeisterte.

 

Fazit: Die lebendige, frohe Männerrunde bewährte sich einmal mehr („Alles hat wieder gepasst“) und zwingt praktisch zu einer Neuauflage in 2019.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


Pfinztäler Heimatblätter

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Arbeitseinsatz -Containeraufstellung

 

Am Samstag, 13.10.2018 trafen sich freiwillige Helfer zum Arbeitseinsatz auf dem Vereinsgelände. Die Aufgabe für die Helfer bestand darin, den neuen Materialcontainer entlang der Bahnlinie aufzustellen.

 

Dank der Professionellen Hilfe von Günther Sengle, der schon seit Tagen den Untergrund in Form eines Fundamentes vorbereitet hatte, konnte der Container innerhalb von 1,5 Stunden aufgestellt werden.

Bevor die ATSV Jugend und der Bereich der Aktiven den Container nutzen können, fehlen jetzt nur noch ein paar Platten. Diese werden in den nächsten Tagen verbaut.

 

Dankeschön an alle Helfer.

 

Eure Vorstandschaft

 


Kooperation zwischen robinfoot Fußballvermarktung und dem ATSV Kleinsteinbach

Am 25.09.2018 haben die Verantwortlichen von robinfoot und dem ATSV einen Marketingvertrag abgeschlossen.

Angelehnt an die Legende von Robin Hood hat sich robinfoot zum Ziel gesetzt, die “kleinen” Vereine zu unterstützen.

Hierbei sollen lokale Fußballvereine in den Fokus überregionaler Sponsoren rücken.

robinfoot übernimmt dabei in Absprache die gesamte Abwicklung, sodass jeglicher Aufwand für die Werbepartner entfällt.

Zusätzlich garantiert robinfoot durch ein innovatives Rotationssystem eine noch nie dagewesene Reichweite im Amateursport.

So ermöglicht robinfoot den Vereinen erstmalig einen professionellen Zugang zum Sponsoringmarkt.

Der Vorteil für uns als Verein ist zum Beispiel, dass durch die Partnerschaft keine Kosten für den Verein entstehen.

Wir würden uns freuen, robinfoot als langfristigen und erfolgreichen Partner in unserem Verein zu etablieren.

Sollten andere Vereine Interesse an einer Partnerschaft haben, kann man sich zum einem gerne bei uns als Referenz

informieren, oder den direkten Kontakt unter www.robinfoot.de suchen!


Von FSJ-ler werden viele Kinder profitieren

 

Niklas Schneider steigt beim ATSV ein  

Wie von einigen Sportvereinen der Region schon praktiziert, verfügt jetzt auch der ATSV Kleinsteinbach seit 1. September über einen Sportkameraden, der ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim ATSV ableistet. Niklas Schneider aus Remchingen-Singen, 19-jährig und aktiver Fußballer in der Jugend des FC Nöttingen, hat sich nach seinem Abitur für einen einjährigen Dienst für die Gemeinschaft entschieden, bevor er eine Berufsausbildung antreten wird. ATSV-Vorsitzender Markus Eble zeigt sich erfreut darüber, dass die längeren Bemühungen des Vereins für eine solche Lösung Früchte getragen haben. Alles sei jedoch nur durch die logistische und finanzielle Unterstützung durch den Badischen Sport-Bund Nord und vor allem durch eine großzügige Anschubfinanzierung durch das ortsansäßige Unternehmen Edelstahl Rosswag möglich geworden.

  

Dort stellte sich jetzt Niklas Schneider zusammen mit Markus Eble bei den Geschäftsführern Dr. Sven Donisi und Alexander Essig vor, die das Engagement des Vereins zur Förderung der Jugend würdigte und Niklas Schneider viel Freude und Erfolg bei seinem vielseitigen Einsatz wünschten. Der FSJ-ler wurde mit T-Shirt und Sporthemd mit den Emblemen des Vereins und der Firma ausgestattet.

  

Der Wirkungskreis von N. Schneider ist fast ausschließlich Kindern und Jugendlichen gewidmet, sein Wochenstundenplan, der dem BSB vorgelegt werden musste, vollgepackt. Schon im Einsatz war er bisher bei der Betreuung der Fußball-Bambinis und der F- und E-Junioren sowie bei der Kinderturngruppe des Vereins. Ein weites Feld ergibt sich außerdem durch die Kontakte mit verschiedenen Kindergärten in Pfinztal und der Grundschule Kleinsteinbach. In diesen wird jedes Kind künftig die Gelegenheit erhalten, spielerisch mit Fußball in Berührung zu kommen und sportlich aktiv zu sein. So können zwei Gruppen in der „Sonnenburg“ und drei in „Unterm Regenbogen“ Kleinsteinbach, drei in „St. Antonius“ und zwei in „Gute Hirte“ Söllingen sowie zwei in „Altes Pfarrhaus“ und eine im „Waldolino“ Berghausen von seinem Einsatz profitieren. In der Grundschule werden zwei AGs mit Erst- und Zweit- sowie mit Dritt- und Viertklässlern gebildet. Für Kinder und Jugendliche mit sieben bis 14 Jahren wird außerdem beim ATSV dienstags und freitags ein Sport- und Spielnachmittag vorgesehen. N. Schneider wird sich ferner in der ATSV-Verwaltung mit dem Aufbau des Stadionheftes befassen. Und schließlich darf sich auch die Betriebssportgruppe von Edelstahl Rosswag auf eine Trainingsstunde freuen.

   

Karl-Heinz Wenz

 


Liebe Vereinsmitglieder,

am 10. September 2018 kam ein neues Gesicht zum ATSV.

Er heißt Niklas Schneider und ist 18 Jahre alt, wohnt in Singen und spielt derzeit in der A-Jugend des FC Nöttingen. Niklas wird uns als FSJler ein Jahr in der Vereinsarbeit tatkräftig unterstützen. Ich bitte alle Mitglieder, ihn herzlich zu empfangen und ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen, damit ihm die ersten Tage in einem neuen, noch für ihn fremden Verein leichter fallen und er sich schnell an die neue Umgebung gewöhnen kann.

 

Text: Markus Eble


Alexandra und Lukas haben geheiratet

Herzlichen Glückwunsch zur Vermählung! Mögen alle Wünsche und Träume, die Ihr für die Zukunft habt, in Erfüllung gehen. Alles Gute für Euren gemeinsamen Lebensweg wünscht Euch die Verwaltung des ATSV Kleinsteinbach.


ATSV-Rentnernachmittag

ATSV-Ehrenmitglieder in froher Laune

 

Es war wieder einer der Nachmittage, der bei den Teilnehmern am Sommer-Ehrenmitglieder- und Rentnertreffen des ATSV Kleinsteinbach länger im Gedächtnis haften bleiben wird. Zwei-mal im Jahr lädt der Verein seine größtenteils älteren Mitglieder, dazu auch Angehörige verstorbener Mitglieder, und Freunde des Vereins zu einer gemütlichen Gesprächsrunde und zum Meinungsaustausch ein. Bei Kaffee und Kuchen und einem Vesper – Gegrilltes kam dieses Mal auf die Teller – gehört traditionell neben der Aktualität im Vereinsleben auch Nostalgisches im Rückwärtsblick zur Tagesordnung.

 

Der Leiter der Mitgliederbetreuung, Wolfgang Michelberger, und der erste Vorsitzende, Markus Eble, begrüßten die Besucher, wetter- und krankheitsbedingt etwas geringer an Zahl gegenüber dem Vorjahr. Es gehörte auch zur guten Tradition, letzteren Personenkreis mit einer Karte mit Genesungswünschen zu bedenken.

 

Einbesonderes Highlight war der Auftritt der beiden ATSV-Garanten für gesanglich musikalische Unterhaltung auf bestem Niveau. „Die Bocksbachtäler“, Rolf mit Akkordeon und Rüdiger mit Gitarre,sorgten für beste Stimmung und auch Gelegenheiten zum Mitsingen. Wieder einmal erlebt werden konnte, so Teilnehmer froh gelaunt, wie das Singen alter Hits, dazu auch der Vereinshymne „Rot und Weiß“, Geist, Körper und Seele guttun kann. Im November will man sich wieder treffen.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz


Bericht ATSV-Sportfest 2018

ATSV-Sportfest mit positiven und negativen Überraschungen

Integrations-Fußballspiel gewürdigt

 

Es war in diesem Jahr in mancher Hinsicht ein Sportfest, das nicht wie üblich ablief. Dabei machten einerseits Wetterkapriolen einen ordnungsgemäßen Ablauf schwierig, andererseits gab es auch sportliche Highlights. Gerade als mit einem Elfmeter-Turnier das Fest eröffnet werden sollte, öffnete der Himmel nach wochen-langer Trockenheit die Schleusen. Da der Regen aber wieder nachließ, wur-de ein geordneter Ablauf des Turniers ermöglicht. Elf Teams traten um Pokale und Geldgewinne an. Die Mannschaften waren durchsetzt mit Aktiven und Freizeitkickern, ehemaligen „Fußballgrößen“, Jugendlichen, aber wenig weiblichen Mitstreiterinnen. Die C-Junioren der SG Pfinztal zeigten es den „alten Hasen“ und gewannen vor den ATSV-Alte Herren, dem Team Haftschale und der TTG Kleinsteinbach/Singen.

Der Sonntag blieb zunächst über mehrere Stunden dem Kinder- und Jugend-fußball vorbehalten. Beim Bambini-Spielfest gingen sechs Vereine ohne Festlegung einer Platzierung an den Start. Eine Tabelle spielte auch beim Fünferfeld der F-Junioren keine Rolle, doch freuten sich die Gastgeberbuben, gegen jeden Gegner gewon-nen zu haben. Im Neunerfeld der E-Junioren setzte sich mit dem Karlsruher SV die eindeutig stärkste Truppe vor der SG Stupferich, dem SV Langensteinbach und FC Berghausen durch. Bei den C-Junioren ging es knapp zu. Die SG Pfinztal siegte durch das bessere Torverhältnis vor der SG Durlach/Grötzingen und der SG Langensteinbach/Busenbach.

Eine Gewitterfront machte beim Verbandspokalspiel SG Stupferich gegen SV Langensteinbach die Austragung zum Risiko. Nach 15-minütiger Spiel-zeit musste die Partie unterbrochen werden. Nach einer kurzen Wieder-fortsetzung musste sie endgültig ab-gepfiffen werden. Wegen einsetzenden Starkregens fiel das anschließende Kreispokalspiel zwischen ATSV II und dem VFB Grötzingen gänzlich ins Wasser.

 

Bestes Fußballwetter dann wieder zum Festabschluss: Neben dem „Dauerbrenner“ Spvgg Söllingen gegen FC Berghausen (1:1) stand hier ein Integrationsfußballspiel auf dem Programm. Der ATSV, der sich seit Jahren einen guten Namen im Projekt Integration durch Sport (IdS) macht und dafür auch schon von Verbandsseite ausgezeichnet wurde, hatte den FC Gambia Pforzheim  zu Gast, eine lose Fuß-ballgemeinschaft von gambianischen Flüchtlingen, die in Pforzheim, dem Enzkreis und Kreis Calw wohnen. Zustandegebracht hat die Begegnung Assan Jallow, ein seit längerem in Kleinsteinbach wohnhafter Gambier, der beim ATSV auch als Jugendtrainer fungiert. Markus Eble, Vorsitzender des ATSV, und Markus Selinger vom Sportausstatter Teamfex überraschten die Afrikaner mit der Übergabe eines Satzes Trikots in den Nationalfarben Gambias und von fünf Trainingsbällen. Sie waren angetan von dem freundlichen Empfang und dem sportlichen Vergleich gegen eine gemischte Mannschaft des Gastgebers. Von der Flüchtlingshilfe Pfinztal fand auch Walter Brähler lobende Worte für das Engagement des ATSV in Sachen IdS und auch Mitglieder der beiden großen Gemeinderatsfraktionen zollten mit ihrer Anwesenheit Anerkennung für die Bemühungen. Dass die mit 18 Mann angereisten Gäste einen ordentlichen Fußball spielen können, stellten sie beim sportlichen Ver-gleich durch einen 4:2 Sieg unter Beweis. Mit der Bewirtung der Gäste und Gesprächen fand die Begegnung einen würdigen Abschluss.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


„1.Kloistoibacher Sommerfest“ wurde zum gelungenen Gemeinschaftserlebnis

Sieben Vereine und Institutionen feierten in der und um die Hagwaldhalle

Es stimmte alles beim „1.Kloistoibacher Sommerfest“: das traumhafte Wetter, das reibungslose Zusammenwirken mehrerer örtlicher Vereine und Institutionen, ihr Angebot an Kulinarischem und auf dem Getränkesektor, die zwanglose Unterhaltung, die Spiele- und Aktivitätsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und nicht zuletzt die gelebte Ökumene bei einem gemeinsamen Gottesdienst der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zum Auftakt. 

 

Gemeinsame Aktionen und Festveranstaltungen von Ortsvereinen waren in den letzten Jahrzehnten rar geworden. In größerem Stil muss man bis in die Jahre 1985,1987 und 1991 zurückblicken, als bei den damaligen Straßenfesten das gesamte Dorf gemeinsam feierte. Bei der letzten Vorständesitzung im Oktober 2017 ging vom Vorsitzenden des ATSV, Markus Eble, die Anregung aus, etwas Ähnliches wieder einmal auf den Weg zu bringen. „Wir wollten einfach nicht mehr, dass die Vereine immer nur ihr eigenes Süppchen kochen“, stellt Markus Eble heute fest. Ein Straßenfest kam wegen der Straßenverhältnisse in Kleinsteinbach mit Bundes- und Landesstraße und Durchgangsverkehr nicht mehr in Frage. So suchte man und fand auch schnell ein Ausweichquartier: die Hagwaldhalle und das Areal drumherum. Ideal, wie sich nun bei der Veranstaltung am Sonntag herausstellte. Originell auch die Integration des Ortsnamens im mundartlichen Gebrauch in die Festbezeichnung.  

 

Prädikant Martin Schöner und Pastoralreferent Thomas Trzebitzky verstanden es treffend, Moderne und Tradition beim Gottesdienst zum Thema „Message in a Bottle“ in Einklang zu bringen. Kräftig unterstützt wurden sie bei ihrem „mittendrin“ -Gottesdienst von der Band und den Sängerinnen dieses Teams sowie vom Posaunenchor. Übertragen auf die örtlichen Verhältnisse wurde betont, dass jede Gruppe im Dorf wichtig sei und auch die Kirchen Gemeinschaft wollen. Wichtig sei aber, über die eigenen Interessen hinauszublicken und die „Flaschenpost“ anzunehmen, dass Jesus Grundlage unseres Lebens ist.

 

Bürgermeisterin Nicola Bodner und Ortsvorsteherin Barbara Schaier brachten bei der Begrüßung und offiziellen Eröffnung ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass das Miteinander im Ort durch das Fest gefördert werde, das persönliche Gespräch, die direkte Nachricht im Mittelpunkt stehen und so der dörflichen Gemeinschaft Leben eingehaucht werde. Sie wiesen auch auf die wertvolle Rolle der Vereine im Gemeinwesen hin.  Viel Mühe und ehrenamtliches Engagement brachten der Arbeiter-Turn- und Sportverein (ATSV) und seine Abteilungen mit verschiedenen Ständen, die Volleyballsportgemeinschaft, der CVJM, die Feuerwehr, der Kleintierzuchtverein, der Förderverein der Grundschule und die beiden Kirchengemeinden ein. Angenehme musikalische Bereicherung erlebten die Kloistoibacher und viele auswärtige Gäste durch die Musikschule Peter Kantner und zusätzlich mit dessen Band „Peter Kantner & Friends“. So konnten Markus Eble und die Mitorganisatoren am Sonntagabend ein durchweg positives Fazit ihres Gemeinschaftswagnisses ziehen.      

 

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz 

Gut besucht war das „1.Kloistoibacher Sommerfest“  

 


Sie haben sich "Getraut"!

 

Am Samstag den 16.06.2018 haben sich unser 2. Vorsitzender Timo Thielert und Kristin Thielert (ehemals Weiß) im Standesamt in Pfinztal-Söllingen das Ja Wort gegeben. Hierzu gratulieren wir nochmal Herzlichst.

 


Aktion  "Weltmeister der Herzen"

Heute beginnt die Fußball - Weltmeisterschaft 2018.

   

Der ATSV Kleinsteinbach e.V. hat sich an der Aktion  "Weltmeister der Herzen" der VR Bank Enz plus eG beteiligt. 

  

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Aktion wurde unser Vereinslogo auf der Rückseite des Offiziellen WM-Spielplan der SportBild veröffentlicht.

  

Wir haben als Teilnehmer an dieser Aktion 25 Exemplare von diesen WM-Spielplanpostern kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Einen dieser WM-Spielpläne werden wir im Clubhaus aufhängen und die anderen für die Mitglieder zum mitnehmen auslegen.

  

Viel Spaß beim Logo suchen und eine spannende Fußball-WM wünschen wir allen Mitgliedern des ATSV.

 

Eure Vorstandschaft

 


IdS-Intensivseminar "Fit für die Vielfalt - Sport interkulturell"

Hier geht´s zum Bericht - viel Spass beim Lesen...

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Bericht und Dokumentation zum IdS-Seminar
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Die ATSV-Rentnertruppe stellt sich vor

 

Jeden Dienstag oder Mittwoch (je nach Absprache) ist unsere kleine ATSV-Rentnertruppe im Einsatz, um auf dem Sportgelände oder um und im Clubhaus für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.

 

Günter Sengle (Leiter), Franz Schwark, Roland Markert und Wolfgang Michelberger treffen sich regelmäßig für 4-6 Stunden, um die anfallenden Arbeiten ab Beginn des Frühjahres bis in den späten Herbst hinein, wie Rasenmähen, Ausgrasen, Fegen, Abfall- und Grasentsorgung je nach Aufwand, zu erledigen. Kleinere Reparaturen gehören ebenso zum Aufgabengebiet der Ehrenamtlichen sowie auch projektbezogene Betreuung (z.B. Einbau der Beregnungsanlage in 2017 durch Fremdfirma) von größeren Sanierungsarbeiten.

 

Die Arbeit geht nicht aus, und nach jedem Arbeitstreffen stellen wir fest, dass der enorme Einsatz, der nun schon allen auf „die 70“ zugehenden Sportkameraden, nicht ausreicht, um die vielen Grünflächen, die es gilt zu mähen und zu pflegen, in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Gerade im Frühjahr und im Sommer ist dieser Aufwand enorm. Daher ist es auch für die kleine Schar unmöglich, das Mähen des Haupt- und Trainingsplatzes noch zu übernehmen (wird von Timo Thielert, Kevin Graf und Markus Eble erledigt). Wie gesagt: „Der Zahn der Zeit nagt an uns allen“, sodass gesundheitsbedingt auch schon das eine oder andere Mal der Ausfall von einem Rentner zu beklagen ist. Daher würde es uns alle freuen, wenn wir durch jüngere oder auch durch ältere ATSV-Rentner unsere Truppe vergrößern könnten, um so den Arbeitsaufwand auf mehrere Schultern verteilen zu können.

 

Abhilfe könnte auch ein einmal monatlich, jeweils samstags, stattfindender Arbeitseinsatz für alle ATSV´ler (Aktive, Jugendliche, Mitglieder) schaffen. Denn, wie gesagt: „Die Arbeit geht nicht aus!“

 

Durch mehr Disziplin aller, ob Aktive, Jugendliche, Verantwortliche und Besucher, die sich auf dem Sportgelände und im Clubhaus aufhalten, um sich beim ATSV wohlzufühlen, könnte unser Arbeitsaufwand reduziert werden; denn es macht zum Beispiel absolut keinen Spaß, nach Heimspielen jeglichen „Unrat“ wie Bierverschlüsse, Glasscherben, Flaschen oder Zigarettenstummel (Aschenbecher wurden extra an den Barrieren angebracht und Abfalleimer gibt es genügend) aufzukehren, einzusammeln und zu entsorgen.

 

Natürlich werden unsere Arbeitstreffen auch zum „kommunikativen Austausch“ genützt (z.B. Spielanalyse nach den Spieltagen). Ebenso setzen wir uns in unregelmäßigen Zeitabständen nach getaner Arbeit noch gemütlich zu einer Brotzeit zusammen, um so den „arbeitsreichen ATSV-Rentnereinsatz ausklingen zu lassen. Moralische Unterstützung durch Sportkameraden (zum Beispiel Vorbereitung unserer Brotzeit), die einfach körperlich nicht mehr in der Lage sind, uns durch ihre Arbeitskraft zu unterstützen, würde uns riesig freuen und würden wir sicherlich nicht abschlagen.

 

Denn, wie heißt es so schön: „Geteiltes Leid ist halbes Leid!“

 

Wer Interesse hat und bei der ATSV-Rentnertruppe mitmachen möchte, um so den ATSV-Gesamtverein zu unterstützen, kann sich gerne bei unserem „Capo“ Günter Sengle (Telefon: 07240 4289) melden.

Text und Bilder: Wolfgang Michelberger

 


Hoch hinauf beim Vereinsausflug

 

Von der jüngsten bis zum ältesten Teilnehmer des Vereinsausfluges bestand ein Altersunterschied von knapp 79 Jahren. Trotzdem hatten alle Spaß, an dem Tag in und um Malsch herum.

 

Gestartet wurde um 10 Uhr beim Sportgelände des ATSV. Nach einer angenehmen Busfahrt nach Malsch (bei Wiesloch) haben wir uns erst einmal bei einem kleinen Imbiss am Bus gestärkt.

 

Anschließend ging es zu Fuß den Passionsweg entlang durch die Weinreben zur Wallfahrtskapelle Letzenberg (247m), von wo wir die Aussicht auf den Kraichgau und die Rheinebene genießen konnten.

 

Nach dem 75 minütigen Spaziergang ging es zum Segelflugplatz der FSG Letzenberg-Malsch, wo wir von Carsten Utz einen Einblick in den Segelflugsport bekamen.

 

Der Höhepunkt dieses Besuchs war für einige Freiwillige von uns ein Schnupperflug in einem Segelflugzeug. Wir hatten die tolle Möglichkeit, mit den Piloten der FSG Malsch-Letzenberg die Umgebung des Segelfluggeländes von oben zu betrachten. An der Winde wurde der jeweilige Segelflieger in wenigen Sekunden in eine Höhe von ca. 400m gezogen, bevor wir durch die Lüfte gleiten konnten. Wir hatten einen tollen Ausblick auf das gesamte Umland und der Flug wurde von allen Freiwilligen als unvergesslich bezeichnet.

 

Als alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, ging es in einem ca 10-minütigen Fußmarsch zur Besenwirtschaft Reblaus oder besser bekannt als Weingut Bös. Dort haben wir bei ausgezeichneter Küche mit hausgemachten Köstlichkeiten im wunderschönen Biergarten inmitten der Obstbäume und Weinreben, diesen tollen Tag in einem gemütlichen Miteinander ausklingen lassen.

 

Aber auch der schönste Tag hat leider ein Ende und so kamen wir glücklich und zufrieden kurz vor 21:00 Uhr zurück. Und alle waren sich einig, dass so ein Tag wiederholt werden sollte.

Text: ME

Bilder: Carsten Utz und ME

 


Freiwillig Soziales Jahr beim ATSV Kleinsteinbach

Ihr selbst wollt nächstes Jahr euer FSJ machen oder kennt jemanden der daran Interesse hat? Dann meldet Euch beim ATSV Kleinsteinbach, denn wir bieten ab nächstem Jahr eine FSJ Stelle an. 

Ihr helft beim Training, kümmert Euch um Kurse und plant Veranstaltungen. Ein sehr abwechslungsreiches Jahr erwartet Euch bei uns.
Wir würden uns über viele Bewerber freuen. 

Euer ATSV Vorstand


Jahreshauptversammlung am 23.03.2018

Beachtlicher Mitgliederzuwachs durch Spartenvermehrung

 

ATSV Kleinsteinbach sieht sich wirtschaftlich gut aufgestellt

 

 

Mit seiner Agenda 2020 hatte sich der ATSV Kleinsteinbach bei seiner letzten Jahreshauptversammlung ehrgeizige Ziele wie das Arbeiten am Image des Vereins und die Verbesserung der Finanzsituation gesteckt und einen Umbruch zu einem „modernen“ Verein ins Blickfeld gerückt. Vieles davon wurde im ersten Jahr der neuen Verwaltung schon erreicht, wie bei der gut besuchten Generalversammlung aus den Berichten der einzelnen Ressorts zu erkennen war. Erster Vorsitzender Markus Eble würdigte besonders den Ausbau des sportlichen Angebots durch neue Sparten. So haben Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Ballett und Jazztanz sowie Zumba nicht nur die Attraktivität zusätzlich zum traditionellen Fußball, dem in den 70-er Jahren hinzugekommenen Tischtennis und später Badminton deutlich erhöht, sondern auch die Mitgliederzahl auf den bisher höchsten Stand (434) anwachsen lassen. Mitgliederverwalter Wolfgang Michelberger stellte einen Zuwachs um 75 Mitglieder fest; 47 Personen sind Ehrenmitglieder.

    

Eble zählte durchgeführte Maßnahmen auf: Eine neue Homepage wurde installiert, die Vereinsnachrichten (Stadionheft) wieder ins Leben gerufen, der Clubhausmietvertrag zur häufigeren Nutzung geändert, die Sportplätze Sanierung mit Einbau einer neuen Beregnungsanlage (43.000 €) realisiert, Maschinen und Gerätschaften zur Rasenpflege (10.600 €) und neue Fußballtore angeschafft, das Obergeschoss des Clubhauses zum Tanzsaal ausgebaut, das Sponsoring auf neue Beine gestellt, das Programm „Integration durch Sport“ intensiviert (hoher Zuschuss), eine Mitgliederbefragung durchgeführt, Fortbildungen und Schulungen besucht und mehrere neue Veranstaltungen ins Programm aufgenommen. Das „Jahrhundertgeschenk“, Erbe eines privaten Gönners, machte und macht dem ATSV das Wirtschaften und Investitionen in die Infrastruktur leichter, bestätigte auch Kassier Carsten Utz, der ein gutes Vereinsergebnis vorstellte und die EDV für Buchführung und -haltung einführte und dadurch mehr Transparenz und hohe Einsparung von Steuerberatungskosten ermöglichte. Der Haushalt ist konsolidiert und der Verein auf bestem Wege zu nachhaltigem, solidem Wirtschaften. Zur weiteren Verwendung des Erbes entschied die Versammlung über verschiedene Anträge. Danach wurden mit unterschiedlichen Voten nach intensiver Diskussion die für fünf Jahre gesicherte Rücklagenbildung, ein Zuschuss für die TT-Abteilung, die Tilgung von zwei Darlehen und eine Neuanschaffung von Sportgeräten im Gesamtwert von 94.000 € befürwortet. Bei den Planungen für die nächsten Jahre wird die Sanierung des Clubhauses mit möglicher Erweiterung und der Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes im Mittelpunkt stehen.

  

Fußball-Sportvorstand Timo Thielert skizzierte das sportliche Geschehen: Nach der knapp verpassten Relegation in der letzten Runde fehlte in der laufenden die Konstanz, um ganz vor-ne mitzuspielen. Ein neuer Anlauf zum Aufstieg in die A-Klasse werde folgen. Für die TT-Abteilung sah Jens Kautz die Bilanz sehr positiv, wenn auch der Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg nicht mehr möglich sei. Man machte keine finanziellen Experimente und behalte solide Finanzen. Hoffnungsfroh stimme, dass auch der Unterbau passe und im Schüler- und Jugendbereich wieder Talente heranwachsen. Von durchweg aufstrebenden Gruppen berichtete Maya Böcherer für die neuen Freizeitsportarten. Mit motivierten Kindern und zufriedenen Eltern lasse es sich angenehm arbeiten.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Zahlreiche Ehrungen beim ATSV

Mehrere Ehrenmitgliedschaften vergeben

 

Einen großen Ehrungsreigen gab es anlässlich der Jahreshauptversammlung beim ATSV Kleinsteinbach für mehrere Mitglieder der Fußball- und Tischtennisabteilung. In Vertretung des erkrankten Fußballkreis-Vorsitzenden Thomas Rößler nahm der stellvertretende Kreisjugendleiter Volker Marschall (Berghausen) Verbandsehrungen vor. Die Spieler-Ehrennadel in Bronze für über zehnjährige Aktivität beim ATSV erhielt Timo Thielert. Er sei, so Marschall, nicht nur ein untadeliger Sportsmann, sondern übernehme auch ehrenamtliche Aufgaben im Verein; so ist er seit letztem Jahr 2.Vorsitzender und für den Fußballspielbetrieb verantwortlich und macht sich auch seit fünf Jahren als Platzwart nützlich. Im Besitz dieser Ehrennadel ist bereits Thomas Gegenheimer, der nun auch die Verbandsehrennadel in Bronze erhielt. Verantwortlich dafür sind seine achtjährige Tätigkeit als 1. Jugendleiter, vier Jahre als Hauptkassier, zwei Jahre als 2.Vorsitzender und fünf Jahre als Jugendbetreuer. 

 

Die Vorsitzenden Markus Eble und Timo Thielert für den Hauptverein und als Abteilungsleiter Tischtennis Jens Kautz und Ilija Rajkovaca brachten ihre Freude und Anerkennung für eine stattliche Zahl von Mitgliedern mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für langjährige Vereinstreue und aktives Wirken  bzw. der Überreichung der goldenen und silbernen Ehrennadel zum Ausdruck. Zum Dank wurden auch Urkunden und persönliche Präsente übergeben.

  

Zum Kreis der Ehrenmitglieder gehören nun: Klaus Hässlein, der 17 Jahre Spieler der 2.FB-Mannschaft, 10 Jahre Platzkassier und 5 Jahre Platzwart war, Jürgen Seeger, 6 Jahre Hauptkassier, 2 Jahre Schriftführer und im Besitz der bronzenen Spielerehrennadel, Holger Stöckler, über 10 Jahre Spielausschussmitglied, Wolfgang Kaucher, 7 Jahre Vorsitzender des Spielausschusses und langjähriger Aktiver der 1.FB-Mannschaft, Heinz Arnold, Gründungsmitglied der TT-Abteilung, deren erster Vereinsmeister und Mannschaftsmitglied in den ersten Jahren, Wolfgang Berger, sportliches Zugpferd der TT-Mannschaft in den 70-er Jahren, blieb dem Verein auch nach seinem beruflich bedingten Umzug nach Münster treu, und Jürgen Merkle, auch Mitglied der 1.TT-Herrenmannschaft. 

   

Die goldene ATSV-Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft ging an Bernd Anderer (war auch aktiver Spieler und mehrere Jahre Hauptkassier), Lothar Sengle (zehn Jahre Platzwart und 18 Jahre Hilfslinienrichter), Uwe Michelberger (in jungen Jahren aktiver Fußballer, später im Sponsorbereich wertvoll) und Achim Lerch (langjähriger TT-Jugendtrainer und Stütze als Spielführer sowie treuer Veranstaltungshelfer).

 

Silberne Nadeln für 25-jährige Mitgliedschaft gingen an Hans Jagadic und Algimantas Jancys, beides passive Mitglieder, sowie Michael Raab (aktiv in der Badmintongruppe), Markus Bergdolt (seit 25 Jahren stets als TT-Spieler bis zur Verbandsliga aktiv), Heiko Giesinger (als Aktiver eng mit dem Aufstieg der TT-Abteilung verbunden, in Jugendjahren auch Fußballer), Heiko Sieben (22 Jahre im TT aktiv), Karl-Michael Langenstein (einige Jahre bei der Jugend und bei den Herren im TT aktiv) und Tobias Pfrommer (als Jugendlicher aktiv, blieb dem Verein trotz Umzugs treu). Einige der zu Ehrenden konnten aus unterschiedlichen Gründen bei der Übergabe nicht anwesend sein und fehlen auf dem Foto.

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Wenz

 

 


Schlachtfest mit gutem Erfolg

Unser zweites Schlachtfest zur Winterszeit war wieder gut besucht. Auffallend ist aber, dass unter den Gästen viele Besucher wieder von auswärts kamen. Gerade die ATSV-Mitglieder könnten dieses Angebot noch besser nutzen. Wieder dabei war wie immer eine größere Abordnung des Obst- und Gartenbauvereins, der seine Wanderung in Ortsnähe immer mit einem Besuch des ATSV-Schlachtfests abrundet. Auch unsere Stupfericher Freunde konnten wir erneut willkommen heißen.

 

Und unser Angebot hat den Gästen wie immer gemundet: Ob Koteletts mit Kartoffelsalat, Schlachtplatten oder Kesselfleisch mit Sauerkraut und eine deftige Wurschtsupp´ - alles schmeckte den zufriedenen Gästen. Dazu ein frischgezapftes Pils oder ausgesuchte Weine. Kaffee und Hefekranz gehörte auch zum Angebot.

   

Nun muss wieder bis zum November auf das nächste Schlachtfest-Event gewartet werden.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne deren Engagement eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.       kw

 



Vereinswanderung nach Dietlingen

Das Gasthaus Löwen mit Familie Britsch war am Samstag 03.03., wieder unser bewährtes Ziel der Winter-Vereinswanderung. Zu der stolzen Zahl von Wanderern gesellten sich einige "Nachrücker" hinzu. Man verbrachte wieder gemeinsam einige frohe Stunden in geselliger Runde, natürlich wieder bestens ver- und umsorgt von der befreundeten Britsch-Familiy.


Bericht zur ATSV Mitgliederbefragung im Sportmagazin "imSpiel"

 – Ausgabe Februar 01/2018 – Das Magazin der Fußballverbände in Baden und Württemberg

 

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Der ATSV beim Faschingsumzug in Singen

Bilder: Tobias Hertrampf und Markus Eble

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Video: André Michelberger


Reanimationsschulung für Ersthelfer Kompetente Anleitung durch Experten beim ATSV Kleinsteinbach

„Lebensretter sein – Fußballer lernen Wiederbelebung“, ein Kooperationsprojekt der Deutschen Herzstiftung und des Deutschen Fußball-Bundes, machte sich nun auch der ATSV Kleinsteinbach mit einer Schulung einiger männlicher und weiblicher Verwaltungsmitglieder, weiterer Mitglieder und Trainer der Jugend-SG Pfinztal zu Nutzen. Vorsitzender Markus Eble verwies einleitend auf einen allerdings schon einige Jahre zurückliegenden Ernstfall beim ATSV, als ein Mitglied aus dem Helferteam auf dem Vereinsgelände einen Herzstillstand erlitt und nicht mehr gerettet werden konnte. Eble bedankte sich beim Badischen Fußball-Verband für das Angebot und begrüßte Manuel Romero von der Deutschen Herzstiftung und Dr. Johannes Royl, Oberarzt in der Kardiologie und Intensivmediziner am Vincentius-Krankenhaus Karlsruhe als Referenten und Instruktoren.

 

Die Deutsche Herzstiftung mit Sitz in Frankfurt a.M. gebe es seit 1979 als gemeinnütziger Verein, der sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert, berichtete M.Romero. Die Stiftung habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufzuklären, Prävention zu betreiben, die Forschung zu fördern und Patienten in dem Bereich zu beraten.

 

Dr.Royl wies auf die hohe Zahl von jährlich 65.000 Toten durch plötzlichen Herzstillstand und auf eine in Deutschland im Vergleich niedrige Laienreanimierungsquote von 30 Prozent hin. „Die Überlebenswahrscheinlichkeit sinkt pro Minute um 10 Prozent; das Eintreffen eines Rettungsdienstes in ca. acht bis zehn Minuten macht den Bedarf von Laienersthelfermaßnahmen (Basic Life Support) deutlich“, stellt der Mediziner heraus und fest: „Wir alle können jederzeit im Verein, in der Familie oder am Arbeitsplatz als Ersthelfer gefordert sein, und Leben retten kann jeder lernen“. Die Schulung habe die Zielsetzung, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die erforderlichen Maßnahmen bei Herzstillstand einzuleiten. Dazu würden gerade in den ersten Minuten die Weichen gestellt.

 

Ausführlich erklärte Dr.Royl mittels Schaubildern die Anatomie des Herzens und ging auf mögliche Ursachen und Warnsymptome wie Angina pectoris (Brustenge), Kurzatmigkeit und Luftnot ein. Oft würden Betroffene vorher aber auch nichts merken.

 

Situation: Infolge eines Herzstillstandes bricht Person plötzlich bewusstlos zusammen. Das Herz hat aufgehört zu schlagen, es zuckt nur noch (Herzkammerflimmern), der Blutdruck geht auf „null“. Es fließt kein Blut mehr, mit schlimmen Folgen für die Organe. Durch Beatmen würden die Helfer Zeit verlieren; richtiger sei nach dem Erkennen des Notfalls und einem Hilferuf (medizinische Notrufnummer 112 europaweit) eine sofortige Herzdruckmassage. Diese konnten die Teilnehmer nach Anleitung an einer Demonstrationspuppe ausführlich erproben: „Patient“ auf dem Rücken, auf harter Unterlage, ein Handballen auf die Mitte des Brustkorbes aufsetzen, die zweite Hand auf den Handrücken der ersten platzieren, mit gestreckten Armen das Brustbein fünf bis sechs Zentimeter und schnell genug (100- bis 120-mal pro Minute) in Richtung Wirbelsäule drücken. Zusätzlich konnten die Teilnehmer einen Automatisierten Externen Defibrillator einsetzen, mit dem ein Elektroschock ausgelöst werden konnte und der genaue Handlungsanweisungen durch ein integriertes Sprachmodul vermittelt. Danach erfolgte die Fortsetzung der Massage. Dass eine intensive Herzdruckmassage durchaus anstrengend sein kann, wurde erfahren. Der Wunsch der Fachleute an die Teilnehmer, als Multiplikatoren zu wirken, stand am Ende der eineinhalbstündigen, wertvollen Schulung. Schließlich wurden die Teilnehmer mit einem Zertifikat „Lebensretter sein“ bedacht.

 

 

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 

 

 

ATSV-Mitglieder beim Proben einer Herzdruckmassage, beobachtet von Dr.Johannes Royl und Manuel Romero von der Deutschen Herzstiftung.

 


Der ATSV Kleinsteinbach präsentiert sich in der Zeitschrift

             „im Spiel“ – Ausgabe Dezember 06/2017 –

Das Magazin der Fußballverbände in Baden und Württemberg

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