Freiwillig Soziales Jahr beim ATSV Kleinsteinbach

Ihr selbst wollt nächstes Jahr euer FSJ machen oder kennt jemanden der daran Interesse hat? Dann meldet Euch beim ATSV Kleinsteinbach, denn wir bieten ab nächstem Jahr eine FSJ Stelle an. 

Ihr helft beim Training, kümmert Euch um Kurse und plant Veranstaltungen. Ein sehr abwechslungsreiches Jahr erwartet Euch bei uns.
Wir würden uns über viele Bewerber freuen. 

Euer ATSV Vorstand


Jahreshauptversammlung am 23.03.2018

Beachtlicher Mitgliederzuwachs durch Spartenvermehrung

 

ATSV Kleinsteinbach sieht sich wirtschaftlich gut aufgestellt

 

 

Mit seiner Agenda 2020 hatte sich der ATSV Kleinsteinbach bei seiner letzten Jahreshauptversammlung ehrgeizige Ziele wie das Arbeiten am Image des Vereins und die Verbesserung der Finanzsituation gesteckt und einen Umbruch zu einem „modernen“ Verein ins Blickfeld gerückt. Vieles davon wurde im ersten Jahr der neuen Verwaltung schon erreicht, wie bei der gut besuchten Generalversammlung aus den Berichten der einzelnen Ressorts zu erkennen war. Erster Vorsitzender Markus Eble würdigte besonders den Ausbau des sportlichen Angebots durch neue Sparten. So haben Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Ballett und Jazztanz sowie Zumba nicht nur die Attraktivität zusätzlich zum traditionellen Fußball, dem in den 70-er Jahren hinzugekommenen Tischtennis und später Badminton deutlich erhöht, sondern auch die Mitgliederzahl auf den bisher höchsten Stand (434) anwachsen lassen. Mitgliederverwalter Wolfgang Michelberger stellte einen Zuwachs um 75 Mitglieder fest; 47 Personen sind Ehrenmitglieder.

    

Eble zählte durchgeführte Maßnahmen auf: Eine neue Homepage wurde installiert, die Vereinsnachrichten (Stadionheft) wieder ins Leben gerufen, der Clubhausmietvertrag zur häufigeren Nutzung geändert, die Sportplätze Sanierung mit Einbau einer neuen Beregnungsanlage (43.000 €) realisiert, Maschinen und Gerätschaften zur Rasenpflege (10.600 €) und neue Fußballtore angeschafft, das Obergeschoss des Clubhauses zum Tanzsaal ausgebaut, das Sponsoring auf neue Beine gestellt, das Programm „Integration durch Sport“ intensiviert (hoher Zuschuss), eine Mitgliederbefragung durchgeführt, Fortbildungen und Schulungen besucht und mehrere neue Veranstaltungen ins Programm aufgenommen. Das „Jahrhundertgeschenk“, Erbe eines privaten Gönners, machte und macht dem ATSV das Wirtschaften und Investitionen in die Infrastruktur leichter, bestätigte auch Kassier Carsten Utz, der ein gutes Vereinsergebnis vorstellte und die EDV für Buchführung und -haltung einführte und dadurch mehr Transparenz und hohe Einsparung von Steuerberatungskosten ermöglichte. Der Haushalt ist konsolidiert und der Verein auf bestem Wege zu nachhaltigem, solidem Wirtschaften. Zur weiteren Verwendung des Erbes entschied die Versammlung über verschiedene Anträge. Danach wurden mit unterschiedlichen Voten nach intensiver Diskussion die für fünf Jahre gesicherte Rücklagenbildung, ein Zuschuss für die TT-Abteilung, die Tilgung von zwei Darlehen und eine Neuanschaffung von Sportgeräten im Gesamtwert von 94.000 € befürwortet. Bei den Planungen für die nächsten Jahre wird die Sanierung des Clubhauses mit möglicher Erweiterung und der Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes im Mittelpunkt stehen.

  

Fußball-Sportvorstand Timo Thielert skizzierte das sportliche Geschehen: Nach der knapp verpassten Relegation in der letzten Runde fehlte in der laufenden die Konstanz, um ganz vor-ne mitzuspielen. Ein neuer Anlauf zum Aufstieg in die A-Klasse werde folgen. Für die TT-Abteilung sah Jens Kautz die Bilanz sehr positiv, wenn auch der Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg nicht mehr möglich sei. Man machte keine finanziellen Experimente und behalte solide Finanzen. Hoffnungsfroh stimme, dass auch der Unterbau passe und im Schüler- und Jugendbereich wieder Talente heranwachsen. Von durchweg aufstrebenden Gruppen berichtete Maya Böcherer für die neuen Freizeitsportarten. Mit motivierten Kindern und zufriedenen Eltern lasse es sich angenehm arbeiten.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Zahlreiche Ehrungen beim ATSV

Mehrere Ehrenmitgliedschaften vergeben

 

Einen großen Ehrungsreigen gab es anlässlich der Jahreshauptversammlung beim ATSV Kleinsteinbach für mehrere Mitglieder der Fußball- und Tischtennisabteilung. In Vertretung des erkrankten Fußballkreis-Vorsitzenden Thomas Rößler nahm der stellvertretende Kreisjugendleiter Volker Marschall (Berghausen) Verbandsehrungen vor. Die Spieler-Ehrennadel in Bronze für über zehnjährige Aktivität beim ATSV erhielt Timo Thielert. Er sei, so Marschall, nicht nur ein untadeliger Sportsmann, sondern übernehme auch ehrenamtliche Aufgaben im Verein; so ist er seit letztem Jahr 2.Vorsitzender und für den Fußballspielbetrieb verantwortlich und macht sich auch seit fünf Jahren als Platzwart nützlich. Im Besitz dieser Ehrennadel ist bereits Thomas Gegenheimer, der nun auch die Verbandsehrennadel in Bronze erhielt. Verantwortlich dafür sind seine achtjährige Tätigkeit als 1. Jugendleiter, vier Jahre als Hauptkassier, zwei Jahre als 2.Vorsitzender und fünf Jahre als Jugendbetreuer. 

 

Die Vorsitzenden Markus Eble und Timo Thielert für den Hauptverein und als Abteilungsleiter Tischtennis Jens Kautz und Ilija Rajkovaca brachten ihre Freude und Anerkennung für eine stattliche Zahl von Mitgliedern mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für langjährige Vereinstreue und aktives Wirken  bzw. der Überreichung der goldenen und silbernen Ehrennadel zum Ausdruck. Zum Dank wurden auch Urkunden und persönliche Präsente übergeben.

  

Zum Kreis der Ehrenmitglieder gehören nun: Klaus Hässlein, der 17 Jahre Spieler der 2.FB-Mannschaft, 10 Jahre Platzkassier und 5 Jahre Platzwart war, Jürgen Seeger, 6 Jahre Hauptkassier, 2 Jahre Schriftführer und im Besitz der bronzenen Spielerehrennadel, Holger Stöckler, über 10 Jahre Spielausschussmitglied, Wolfgang Kaucher, 7 Jahre Vorsitzender des Spielausschusses und langjähriger Aktiver der 1.FB-Mannschaft, Heinz Arnold, Gründungsmitglied der TT-Abteilung, deren erster Vereinsmeister und Mannschaftsmitglied in den ersten Jahren, Wolfgang Berger, sportliches Zugpferd der TT-Mannschaft in den 70-er Jahren, blieb dem Verein auch nach seinem beruflich bedingten Umzug nach Münster treu, und Jürgen Merkle, auch Mitglied der 1.TT-Herrenmannschaft. 

   

Die goldene ATSV-Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft ging an Bernd Anderer (war auch aktiver Spieler und mehrere Jahre Hauptkassier), Lothar Sengle (zehn Jahre Platzwart und 18 Jahre Hilfslinienrichter), Uwe Michelberger (in jungen Jahren aktiver Fußballer, später im Sponsorbereich wertvoll) und Achim Lerch (langjähriger TT-Jugendtrainer und Stütze als Spielführer sowie treuer Veranstaltungshelfer).

 

Silberne Nadeln für 25-jährige Mitgliedschaft gingen an Hans Jagadic und Algimantas Jancys, beides passive Mitglieder, sowie Michael Raab (aktiv in der Badmintongruppe), Markus Bergdolt (seit 25 Jahren stets als TT-Spieler bis zur Verbandsliga aktiv), Heiko Giesinger (als Aktiver eng mit dem Aufstieg der TT-Abteilung verbunden, in Jugendjahren auch Fußballer), Heiko Sieben (22 Jahre im TT aktiv), Karl-Michael Langenstein (einige Jahre bei der Jugend und bei den Herren im TT aktiv) und Tobias Pfrommer (als Jugendlicher aktiv, blieb dem Verein trotz Umzugs treu). Einige der zu Ehrenden konnten aus unterschiedlichen Gründen bei der Übergabe nicht anwesend sein und fehlen auf dem Foto.

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Wenz

 

 


Schlachtfest mit gutem Erfolg

Unser zweites Schlachtfest zur Winterszeit war wieder gut besucht. Auffallend ist aber, dass unter den Gästen viele Besucher wieder von auswärts kamen. Gerade die ATSV-Mitglieder könnten dieses Angebot noch besser nutzen. Wieder dabei war wie immer eine größere Abordnung des Obst- und Gartenbauvereins, der seine Wanderung in Ortsnähe immer mit einem Besuch des ATSV-Schlachtfests abrundet. Auch unsere Stupfericher Freunde konnten wir erneut willkommen heißen.

 

Und unser Angebot hat den Gästen wie immer gemundet: Ob Koteletts mit Kartoffelsalat, Schlachtplatten oder Kesselfleisch mit Sauerkraut und eine deftige Wurschtsupp´ - alles schmeckte den zufriedenen Gästen. Dazu ein frischgezapftes Pils oder ausgesuchte Weine. Kaffee und Hefekranz gehörte auch zum Angebot.

   

Nun muss wieder bis zum November auf das nächste Schlachtfest-Event gewartet werden.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne deren Engagement eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.       kw

 



Vereinswanderung nach Dietlingen

Das Gasthaus Löwen mit Familie Britsch war am Samstag 03.03., wieder unser bewährtes Ziel der Winter-Vereinswanderung. Zu der stolzen Zahl von Wanderern gesellten sich einige "Nachrücker" hinzu. Man verbrachte wieder gemeinsam einige frohe Stunden in geselliger Runde, natürlich wieder bestens ver- und umsorgt von der befreundeten Britsch-Familiy.


Bericht zur ATSV Mitgliederbefragung im Sportmagazin "imSpiel"

 – Ausgabe Februar 01/2018 – Das Magazin der Fußballverbände in Baden und Württemberg

 

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Erstes Brasilianisches Wintergrillen beim ATSV

 

Brasilianisches Wintergrillen voller Erfolg

Auf allen Seiten zufriedene Mienen gab es beim ersten „Brasilianischen Wintergrillen“. Bis auf den letzten Platz besetzt war das Clubhaus, und die Gäste – viele von auswärts – waren angetan von der reichen Palette an Grilliertem, das unser Mitglied Vanderlei Preis, gebürtiger Brasilianer, und seine Helfer auf die Teller brachte. Eine gute Veranstaltungsidee, die eine Wiederholung verdient hat.

Bilder: Heiko Arndt


Karten für die RTL Sendung Ninja Warrior Germany

 

Liebe Mitglieder des ATSV,

 

der Kartenservice der Endemol Shine Germany GmbH, laden uns herzlich als Zuschauer zu einem einmaligen RTL-Showhighlight NINJA WARRIOR Germany in die DM Arena Messe Karlsruhe ein.

 

Sie bieten uns einen kostenfreien Besuch an und die Möglichkeit, live bei einer spektakulären TV-Aufzeichnung mit Frank "Buschi" Buschmann, Jan Köppen und Laura Wontorra dabei zu sein!

 

Interessierte können direkt auf dem angegebenen Webshop die gewünschte Kartenanzahl online einbuchen; anhand des dort anzugebenden gültigen Freikartencode könnt ihr den Preis bei der Bearbeitung auf 0,- Euro setzen. Die Bestätigung erhält jeder Teilnehmer anschließend bequem per Mail; für uns entsteht kein organisatorischer Mehraufwand.

 

Die Sendungen werden im Zeitraum vom 16.05. – 24.05.2018 in der DM-Arena auf dem Gelände der Messe Karlsruhe aufgezeichnet.

 

Bitte BEACHTET:  regulärer Ticketpreis 12-15 Euro p. P., für uns am Termin der Wahl - KOSTENLOS, die Teilnahme ist ab 10 Jahren gestattet.

    

Nähere Infos zum Format und den Terminen findet Ihr hier:

 https://tickets.endemolshine.de/shows/270-ninja-warrior-germany/

 


Der ATSV beim Faschingsumzug in Singen

Bilder: Tobias Hertrampf und Markus Eble

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Video: André Michelberger


Reanimationsschulung für Ersthelfer Kompetente Anleitung durch Experten beim ATSV Kleinsteinbach

„Lebensretter sein – Fußballer lernen Wiederbelebung“, ein Kooperationsprojekt der Deutschen Herzstiftung und des Deutschen Fußball-Bundes, machte sich nun auch der ATSV Kleinsteinbach mit einer Schulung einiger männlicher und weiblicher Verwaltungsmitglieder, weiterer Mitglieder und Trainer der Jugend-SG Pfinztal zu Nutzen. Vorsitzender Markus Eble verwies einleitend auf einen allerdings schon einige Jahre zurückliegenden Ernstfall beim ATSV, als ein Mitglied aus dem Helferteam auf dem Vereinsgelände einen Herzstillstand erlitt und nicht mehr gerettet werden konnte. Eble bedankte sich beim Badischen Fußball-Verband für das Angebot und begrüßte Manuel Romero von der Deutschen Herzstiftung und Dr. Johannes Royl, Oberarzt in der Kardiologie und Intensivmediziner am Vincentius-Krankenhaus Karlsruhe als Referenten und Instruktoren.

 

Die Deutsche Herzstiftung mit Sitz in Frankfurt a.M. gebe es seit 1979 als gemeinnütziger Verein, der sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert, berichtete M.Romero. Die Stiftung habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufzuklären, Prävention zu betreiben, die Forschung zu fördern und Patienten in dem Bereich zu beraten.

 

Dr.Royl wies auf die hohe Zahl von jährlich 65.000 Toten durch plötzlichen Herzstillstand und auf eine in Deutschland im Vergleich niedrige Laienreanimierungsquote von 30 Prozent hin. „Die Überlebenswahrscheinlichkeit sinkt pro Minute um 10 Prozent; das Eintreffen eines Rettungsdienstes in ca. acht bis zehn Minuten macht den Bedarf von Laienersthelfermaßnahmen (Basic Life Support) deutlich“, stellt der Mediziner heraus und fest: „Wir alle können jederzeit im Verein, in der Familie oder am Arbeitsplatz als Ersthelfer gefordert sein, und Leben retten kann jeder lernen“. Die Schulung habe die Zielsetzung, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die erforderlichen Maßnahmen bei Herzstillstand einzuleiten. Dazu würden gerade in den ersten Minuten die Weichen gestellt.

 

Ausführlich erklärte Dr.Royl mittels Schaubildern die Anatomie des Herzens und ging auf mögliche Ursachen und Warnsymptome wie Angina pectoris (Brustenge), Kurzatmigkeit und Luftnot ein. Oft würden Betroffene vorher aber auch nichts merken.

 

Situation: Infolge eines Herzstillstandes bricht Person plötzlich bewusstlos zusammen. Das Herz hat aufgehört zu schlagen, es zuckt nur noch (Herzkammerflimmern), der Blutdruck geht auf „null“. Es fließt kein Blut mehr, mit schlimmen Folgen für die Organe. Durch Beatmen würden die Helfer Zeit verlieren; richtiger sei nach dem Erkennen des Notfalls und einem Hilferuf (medizinische Notrufnummer 112 europaweit) eine sofortige Herzdruckmassage. Diese konnten die Teilnehmer nach Anleitung an einer Demonstrationspuppe ausführlich erproben: „Patient“ auf dem Rücken, auf harter Unterlage, ein Handballen auf die Mitte des Brustkorbes aufsetzen, die zweite Hand auf den Handrücken der ersten platzieren, mit gestreckten Armen das Brustbein fünf bis sechs Zentimeter und schnell genug (100- bis 120-mal pro Minute) in Richtung Wirbelsäule drücken. Zusätzlich konnten die Teilnehmer einen Automatisierten Externen Defibrillator einsetzen, mit dem ein Elektroschock ausgelöst werden konnte und der genaue Handlungsanweisungen durch ein integriertes Sprachmodul vermittelt. Danach erfolgte die Fortsetzung der Massage. Dass eine intensive Herzdruckmassage durchaus anstrengend sein kann, wurde erfahren. Der Wunsch der Fachleute an die Teilnehmer, als Multiplikatoren zu wirken, stand am Ende der eineinhalbstündigen, wertvollen Schulung. Schließlich wurden die Teilnehmer mit einem Zertifikat „Lebensretter sein“ bedacht.

 

 

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz

 

 

 

ATSV-Mitglieder beim Proben einer Herzdruckmassage, beobachtet von Dr.Johannes Royl und Manuel Romero von der Deutschen Herzstiftung.

 


Ein Tyrann findet noch die Wende zum Guten

Turbulenter Schwank „Der Tyrann“ beim ATSV Kleinsteinbach

 

Im Pfinztaler Rathaus mag man auch nicht immer gleicher Meinung sein, im Vergleich zu den Gegebenheiten in der Amtsstube von Bürgermeister Albert Babel (Klaus Giek) im Schwank in drei Akten „Der Tyrann“, aus der Feder von Bernd Gombold stammend, aber mit Lokalkolorit angereichert, sind die Verhältnisse in Pfinztal aber geradezu eine Idylle und ein Ort der gegenseitigen Achtung. In seiner Theatervorstellung hat der ATSV Kleinsteinbach mit der Laienschauspieltruppe des TV Singen wieder – es war bereits der achte Auftritt – ein Lustspiel geboten, das reich bestückt war mit deftiger Sprache in manchen im Pfinztaler Dialekt gebotenen Dialogen, Situationskomik und überraschenden Wendungen. Und was einer Komödie meist eigen ist: Es gab zum Finale eine Wandlung zum Guten. Die Rollenverteilung war wie geschaffen für die TVS-Mimen, die in diesem Jahr erstmals ohne ihre langjährigen Protagonisten Erich Huser und Birgit Herb auskommen mussten, ohne dadurch allerdings einen Leistungsabfall erleiden zu müssen, vor allem deshalb, weil die sprechintensive Hauptrolle mit „Neuling“ Klaus Giek bestens besetzt werden konnte. Der Stoff bot den sieben Darstellern – vier männliche, drei weibliche – genügend Gelegenheiten zu komödiantischen Höchstleistungen. Die Szenerie beginnt mit dem Auftritt des Bürgermeisters gerade am Tag seines 60.Geburtstags, den er vorhat, mit Honoratioren zu feiern. Er bereitet seine Rede vor. Er stellt sich schnell als von sich überzeugter, herrschsüchtiger und zu Scheinheiligkeit neigender Schuldes heraus. Er spielt sich als Alleinherrscher auf und kommandiert das Personal im Rathaus herum, zu dem auch seine Frau Erna (IskaDoberstein) und seine Tochter Lisa (Hertha Steudle) gehören, die er im Dienst mit „Sie“ anspricht. Auch im Privatleben ist er die bestimmende Person. Ausgerechnet am Geburtstag wollen diese dem Treiben des Tyrannen ein Ende setzen. „Hoffentlich kommt jemand, der dir den Meister gibt“, zeigt die erst gedemütigte, dann resolute Gattin zwei Gesichter. Eine besondere Rolle spielt Putzfrau Rosalinde, die die ergebene Befehlsempfängerin spielt, aber die Anweisungen ihres Chefs stets zu umgehen versteht und nicht auf ihre Klatschsucht verzichtet. Zur Spitze bringt sie diese mit dem Verraten eines Verhältnisses von Lisa mit dem Sohn Peter (Nils Nonnenmacher) des verhassten Bürgermeisters der Nachbargemeinde. Albert fordert seine Tochter auf, die Liaison sofort zu beenden. Diese weigert sich aber. Die radikale Wandlung der Story bahnt sich durch das Mithören eines Geständnisses von Albert durch Rosalinde an, das er seinen vertrauten Gemeinderatsspezis Eugen Schäufele (Dirk Schneider) und Fritz Hoßbein (Niklas Bräuninger) offenbart: In seiner Jugendzeit lernte er in Saudi -Arabien einen Scheich kennen, der ihm seinen Aufenthalt durch Haremsdame Laila versüßte - ein „gefundenes Fressen“ für Rosalinde und Lisa. Sie bringen Peter dazu, sich als arabischer Scheich auszugeben und als „Frucht von Alberts Liaison“. Dieser nimmt ihm dies ab, fällt aber aus allen Wolken. Seine wahre Herkunft versucht er zu vertuschen. Er ist fertig mit der Welt und will sein Amt als Bürgermeister niederlegen. Welch eine Erlösung für Albert, als sich das dubiose Verwandtschaftsverhältnis auflöst und die wahre Identität des vermeintlichen Scheichs gestanden wird. Er gibt sogar seine Einwilligung zur Heirat der Tochter; dieser Schwiegersohn ist ihm doch genehmer als ein echter Sohn aus Saudi-Arabien. Die ATSV-Vorsitzenden Markus Eble und Timo Thielert bedankten sich herzlich bei den Mimen, auch bei der bewährten Souffleuse Anita Köhler, und überreichten kleine Präsente.

 

 

Die Theatergruppe des TV Singen erfreute mit dem Schwank „Der Tyrann“.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Fotos: Karl-Heinz Wenz


Der ATSV Kleinsteinbach präsentiert sich in der Zeitschrift

             „im Spiel“ – Ausgabe Dezember 06/2017 –

Das Magazin der Fußballverbände in Baden und Württemberg

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Novum bei Kleinsteinbacher Weihnachtsfeiern

ATSV und Musikverein machten gemeinsame Sache

 

Erstmals veranstalteten zwei Kleinsteinbacher Vereine eine gemeinsame Weihnachtsfeier. Der ATSV und der Musikverein entschieden sich im Sommer, gemeinsame Sache zu machen und wieder die geräumige Hagwaldhalle als Veranstaltungsort zu nutzen. Der Versuch gilt als gelungen und könnte als Beispiel für eine engere Zusammenarbeit von Ortsvereinen dienen, deren Gemeinsamkeiten gerade bei Feiern in den letzten Jahrzehnten zu wünschen übrig ließ. „Bei der Planung waren wir noch in der Sondierungsphase“, äußerte Musikvereinschef Herbert Stucky in Anlehnung an die Berliner politische Szenerie. Im nächsten Jahr könne die Kooperation bei der Planung des Programms noch bessere Erfolge vorbereiten. ATSV-Vorsitzender Markus Eble zog auch noch die Feuerwehr in seinen Dank mit ein, die den Wirtschaftsdienst als Gegenleistung übernommen hatte. In einem kurzen Rückblick zog er auch ein Resümee der ersten neun Monate der neuen Verwaltung beim ATSV. Die Gemeinsamkeit im Verein sei gewachsen; auch die Spieler und Eltern von Jugendlichen ließen sich stärker bei Aktivitäten einbinden. Streitigkeiten innerhalb eines kleinen Kreises hätten nun ein Ende, was vieles erleichtere. Er zählte eine ganze Reihe positiver Initiativen auf, erwähnte die kostenintensive Sportplatzsanierung, die Neuausrichtung der Finanzgeschäfte oder die Erweiterung des Vereinsangebotes mit weiteren Sparten. Der 2.Vorsitzende Timo Thielert, der auch durch das Programm führte, zog eine sportliche Bilanz. Die für diese Saison höhergesteckten Ziele seien bisher nicht wie gewünscht erreicht worden. Dennoch überwiege das Positive, so eine Vergrößerung des Spielerstammes vor allem für die Reserve und die Arbeit des Trainerstabes. Im ersten Programmteil servierte das Blasorchester des Musikvereins unter Leitung von Markus Gerstner mehrere konzertante Stücke und ein zum Mitsingen anregendes Weihnachtslieder-Medley. Eine positive Überraschung boten die von Tanzpädagogin Maya Böcherer seit Sommer 2017 beim ATSV ausgebildeten Ballett- und Tanzgruppen, für die der Verein im Obergeschoss des Clubhauses einen Ballett- und Tanzsaal eingerichtet hat. Welch große Fortschritte die 17 Mädchen schon gemacht haben, erfreute und überraschte. In ihren Auftritten als Balletteusen, Hexen und Men in Black brachten sie mit viel Talent und Charme ihre einstudierten Tanzparts auf die Bretter der Hagwaldbühne. Großer Beifall belohnte die gelungene erste Vorstellung. Ein Klarinettentrio (Johanna List, Elisa Marchica und Frank Langgut) servierte im zweiten Teil weitere instrumentale Unterhaltung. Andreas Gabalier (Jannick Gegenheimer) sang und tanzte seinen Ohrwurm „Hulapalu“. „Bürozeit“ war ein Auftritt von Lina Pinkwart, Elia Hüttner, David Herwig und Marcel Röder betitelt, bei dem Rhythmusübungen mit Büroartikeln ausgeführt wurden. Stimmlich von Selina und Anja geleitet, stimmten schließlich die Seniorenaktiven des ATSV das Weihnachtslied „O du fröhliche“ an.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz        

 


Wieder mal ein Blick in die ATSV-Historie

Schülermannschaft des ATSV in der Saison 1959/60

 

Mit den Nachkriegsjahrgängen war es beim ATSV Ende der 1950-er Jahre wieder möglich, eine Schülermannschaft zu stellen. Begriffe wie C-Jugend gab es damals noch nicht. Als Jugendleiter und Betreuer wirkte Werner Deurer (siehe Bild ganz links).

Erstmals trat man 1959 beim Sportfest von Alemannia Wilferdingen in Aktion. Der Spielerstamm setzte sich aus Buben der Jahrgänge 1945 bis 1948 zusammen. Mehrere dieser Jugendspieler wurden im Aktivenalter Leistungsträger und Garanten für die erfolgreichste ATSV-Zeit in den 60-er und 70-er Jahren.

 

Das Foto zeigt von links nach rechts: Bernd Künzler, Armin Maag (2011 verstorben), Werner Windbiel (noch im Jugendalter von Kleinsteinbach weggezogen), Karl-Heinz Wenz, Reinhard Schweitzer, Adalbert Gießinger, Wolfgang Maag, Klaus Burger, Rüdiger Farr, Rolf Wenz und Fritz Stucky. Auch Bernd Giesinger, Hans Golembka,

Manfred Sengle und Wolfgang Brückel gehörten zur ATSV-Schülermannschaft.

 

Text und Bild: Karl-Heinz Wenz

 


Gelungenes Ehrenmitglieder- und Rentnertreffen

Es ist zu einer schönen Tradition beim ATSV geworden, seine Ehrenmitglieder und Rentner mit Partnern und alte Freunde des Vereins zweimal im Jahr zu einem Treffen ins Clubhaus einzuladen. Bei der adventlichen Zusammenkunft letzten Freitag, 1.12., fand sich wieder eine stattliche Anzahl im Vereinsheim ein. Begrüßt vom Mitgliederbetreuer Wolfgang Michelberger und den beiden Vorsitzenden Markus Eble und Timo Thielert standen bei freier Bewirtung mit Kaffee und Kuchen und einem Vesper zwanglose Gespräche und Unterhaltung im Mittelpunkt.

Spiele aus den Glanzzeiten des ATSV wurden ausgiebig diskutiert und in Erinnerung gerufen. Zur Klärung strittiger Fakten wurde sogar in den Annalensammlungen geblättert. Neben dem aktuellen Trainer Timo Augenstein zählten auch die früheren Coaches Josef Schöttl und Manfred Rapp zu den Gästen, die noch manche Anekdote zu erzählen hatten. „Ein wiederum gelungenes Treffen“ war vielfach zu hören. Man freut sich jetzt schon wieder auf das nächste Mal im Juni 2018.

 

Text und Bilder: Karl-Heinz Wenz

 


Der ATSV Kleinsteinbach hat endlich wieder einen Schiedsrichter !

Timo Thielert legte Schiri-Prüfung ab

 

Nach jahrelangem Warten hat der ATSV endlich wieder einen Schiedsrichter. Nach Absolvieren des Lehrgangs und Ablegen der Prüfung wurde Timo Thielert offiziell zum Unparteiischen ernannt. Nach seiner mehrjährigen Erfahrung als Spieler lernt er jetzt „die andere Seite“ auf dem Spielfeld kennen. Er kann seine neue Aufgabe zuversichtlich angehen. Er hat auch bereits einige Punktespiele bei den Junioren und nun auch bei Seniorenmannschaften geleitet.

 

Viel Glück und Erfolg an der Pfeife, Timo !

 

Text: Karl-Heinz Wenz


Bericht zur Kassenprüfung

Am 06. Oktober 2017 fand die turnusmäßige Kassenprüfung im Clubhaus des ATSV statt.

 

Die beiden Kassenprüfer Achim Jock und Birgit Schwark ließen sich zunächst vom 1. Kassier, Carsten Utz das neue System „DFBnet – Finanzen“, welches Carsten in den ersten Monaten seiner Amtszeit für die Finanzführung des ATSV eingeführt hatte, ausführlich erklären. Im Anschluss folgte die Überprüfung der Unterlagen und Kassen. Die positiv erstaunten Gesichter der beiden Kassenprüfer lassen kaum Zweifel aufkommen, dass sie mit dem Ergebnis der Prüfung mehr als zufrieden waren.

 

Mit sportlichen Grüßen

Markus Eble

 

1. Vorsitzender ATSV Kleinsteinbach e.V.


Ausflug Kleinwalsertal des ATSV Senioren-Freundeskreis

Bergwelt im Kleinwalsertal genossen

Neun Mann des Senioren-Freundeskreises drei Tage unterwegs

 

„Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“; so oder ähnlich lauteten mit etwas Augenzwinkern Kommentare beim dreitägigen Ausflug des ATSV-Senioren-Freundeskreises. Nachdem im letzten Jahr der Bodensee das Ziel war, reisten die neun Mann dieses Mal bei herrlichstem Frühherbstwetter in die Grenzregion hinter Oberstdorf im Allgäu. Station war der schmucke Ferienort Riezlern, schon auf der österreichischen Seite des Kleinwalsertals gelegen. Siegfried, Egon, Karlheinz, Karl-Heinz, Rüdiger, Günter, Roland, Franz und Wolfgang (dem Alter nach geordnet) profitierten von der Ortskenntnis mehrerer Teilnehmer; selbst einer mit Zweitwohnsitz in Riezlern war dabei. Untergebracht in der schönen Pension „Claudia“ ging es auch hoch hinauf; unter anderem lockte die Kanzelwandbahn zu Bergtouren, die individuell gestaltet wurden und auf das Alter und die Wanderfähigkeit Rücksicht nahmen. Herrliche Panoramablicke über die dortige Bergwelt mit Fell- und Nebelhorn entlohnten für manche Mühe und späteren Muskelkater.

 

Bestens verpflegt in der Gastronomie des Ortes, konnten die intensiven Abendsitzungen mit gepflegten Weinen(den Spendern sei gedankt) im Domizil angegangen und Gemeinschaft bestens gepflegt werden. Viel Nostalgisches aus der Fußballhistorie wurde aufgefrischt, aber auch die gesellschaftliche und politische Tagesaktualität wurde in die Diskussionen mit einbezogen. Eine lebendige, lebensfrohe Männerrunde bewährte sich einmal mehr ! Zum Abschluss war schließlich noch Oberstdorf – vor acht Jahren verbrachte der ATSV dort auch mal ein Trainingslager – das Ziel, wo man sich von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze einen bleibenden Eindruck verschaffte. Weil der Schnee noch fehlte, waren Probesprünge unserer Skiexperten nicht möglich. So blieben auch alle Knochen heil.

 

Mit einer Nachbereitung des Ausflugs mit der Präsentation von Bildimpressionen will man in den nächsten Tagen die ganze Sache noch abrunden.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

 


Fotos vom Flammkuchenfest am 02.10.2017

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


"Integration durch Sport"  Bericht über Assan Jallow

Durch Beharrlichkeit, Fleiß und Unterstützung erfolgreich

Flüchtling Assan Jallow hofft auf Zukunft in Deutschland

 

Er kam im September 2011 auf abenteuerlichem Weg per Schiff aus seinem Heimatland Gambia nach Norddeutschland: Assan Jallow, damals 17-jährig, floh vor dem hoffnungslosen Zustand seiner afrikanischen Heimat und setzte sich von Anfang das Ziel, sich in Deutschland eine lebenswerte Existenz aufzubauen. Über die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylbewerber in Karlsruhe wurde er dem Kreis Calw zugewiesen und in einem Heim in Bad Wildbad untergebracht. Trotz dort herrschenden menschenunwürdigen Zuständen verlor er nicht die Hoffnung auf ein besseres Leben. Durch Zufall lernte er im April 2012 einen mit seiner Familie in Kleinsteinbach wohnenden Nigerianer kennen, und durch einen Besuch bei dieser Familie ergaben sich durch die Lage deren Haus direkt gegenüber dem Kleinsteinbacher Sportplatz schnell Kontakte zum ATSV. Assan nahm alsbald im Verein das Fußballtraining auf und bewies von Anfang an Talent. Zu jedem Training und bald auch zu Spielen reiste er mit der S-Bahn aus Bad Wildbad an und schätzte die freundliche Aufnahme im Verein.

 

Es gab aber auch Rückschläge; zwei Asylanträge wurden per Gerichtsbeschluss abgelehnt. Er durfte entgegen seinem Wunsch auch keine Schule besuchen. Das Sozialamt in Pforzheim hatte dann jedoch Einsehen und schaltete über den Rat für Flüchtlinge in Stuttgart eine Petition. Dem ausdrücklichen Wunsch des Jungen, einen Sprachkurs belegen zu dürfen, wurde entsprochen. Er besuchte ein Jahr lang in Pforzheim die Deutsche Angestellten Akademie und machte schnell sprachliche Fortschritte. So wurde ihm dann auch erlaubt, in der Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim den Hauptschulabschluss zu erlangen. Seit 2012 war Assan auch ehrenamtlich bei der AWO-Kinderbetreuung in Pforzheim (bis heute) und als Krankenpflegehelfer in Bad Wildbad tätig. Eine vom Rat, dem Sozialamt und vom ATSV unterstützte Petition, mit über 2000 befürwortenden Unterschriften belegt, zur Erlangung des Bleiberechts wurde im Dezember 2013 dem Integrationsministerium übergeben. Nach einer ersten Ablehnung stimmte Innenminister Gall mit Auflagen am 12.1.15 doch zu. Verlangt wurde die Vorlage seines Passes und der Beginn einer anerkannten Berufsausbildung. Inzwischen hatte Assan durch seine Sportkontakte eine Bleibe bei der Kleinsteinbacher Familie Poslovski gefunden. Durch die Geschäftsleitung und Seniorchef Karlheinz Essig unterstützt, konnte er bei Edelstahl Rosswag im September 2015 eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker beginnen, nachdem er dort vorher ein sechsmonatiges Praktikum absolviert hatte. Sehr dankbar ist er über die vielfältige Unterstützung in der Firma, die ihm große Hoffnung macht, seine Lehre im Februar 2019 erfolgreich abschließen zu können und damit Asylrecht zu erhalten.

 

Seit Januar 2016 hat er bei seinen nigerianischen Freunden eine Einliegerwohnung. Seine schon sehr guten Deutschkenntnisse verbessert er auf eigenes Betreiben zusätzlich durch einen Privatunterricht (die finanzielle Kompensation erfolgt durch häusliche Mitarbeit) und erhält noch technische Nachhilfe zur Verbesserung seiner Kenntnisse in der Elektropneumatik und CNC-Technik. Seit diesem Monat engagiert er sich der nunmehr 23-Jährige noch ehrenamtlich als Trainer bei den E-Junioren des ATSV. Die Grundlagen zur Sicherung einer Zukunft in seiner neuen Heimat scheinen gelegt. So kann Integration voll gelingen.

 

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

 


Der ATSV Kleinsteinbach vertieft sein Integrationsprojekt

Sportausrüstung für syrische Jugendfußballer

 

Der ATSV Kleinsteinbach hat sein Wort gehalten und einen weiteren Baustein zu seinen Maßnahmen und Projekten zur Integration durch Sport für Flüchtlinge hinzugefügt. Im Juli veranstaltete die Jugendabteilung erstmals einen Flohmarkt und richtete da einen Sonderstand ein, dessen Erlös den drei syrischen Flüchtlingskindern, die alle drei in der ATSV-F-Jugend trainieren und spielen, zugutekommen sollte. Unter Mitgliedern und Freunden waren im Vorfeld Spielsachen und Kleidungsstücke gesammelt worden, die beim Flohmarkt zum Verkauf angeboten wurden. 286 Euro kamen zusammen. Erster Vorsitzender Markus Eble, auch als Jugendtrainer aktiv, entschied sich mit der Jugendleitung, für die sieben und acht Jahre alten Jungs, die in den zwei Jahren ihres Aufenthalts in Kleinsteinbach auch schon große sprachliche Fortschritte gemacht haben, eine Sportausrüstung anzuschaffen. Mit dem Sporthaus Föller in Königsbach, das auch die ATSV-Jugendmannschaften ausstattet, fand man einen Kooperationspartner für die Aktion. Chef Thomas Föller lobte die Initiative und Integrationsmaßnahme und unterstützte großzügig. So konnten sich Abudi, Yazan und Hassan aus dem Warensortiment neue Fußballschuhe, Schienbeinschoner und Sportstutzen aussuchen und durften auch noch jeder einen Lederball in Empfang nehmen. Freudestrahlend und voller Stolz machten sie sich mit ihrer neuen Errungenschaft auf den Heimweg.

 

Text und Bild: Karl-Heinz Wenz

 

Drei syrische Jugendfußballer wurden durch den ATSV Kleinsteinbach mit 1.Vorsitzenden Markus Eble mit Sportausstattung beschenkt.

Vorsitzender Markus Eble (li.) und Firmeninhaber Thomas Föller mit den drei syrischen Jungs


Bericht Auslandsaufenthalt Jonathan Elsässer

Mit vielen Eindrücken aus den USA zurückgekehrt:

„Kinder in sozialem Brennpunkt neue Perspektiven vermittelt“

Kleinsteinbacher Jonathan Elsässer ein Jahr im Jugend-Freiwilligen-Dienst

 

Mit vielen positiven wie negativen Eindrücken und auch Genugtuung über das Geleistete ist der 20-jährige Kleinsteinbacher Jonathan Elsässer von einem genau ein Jahr währenden Aufenthalt aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurückgekehrt. Es war für den Bauzeichner ein Jahr internationaler Jugend-Freiwilligen-Dienst (IJFD), hinter dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht und in diesem Fall vom Träger „Christliche Dienste“ organisiert wurde. Es wird auch als Lern- und Bildungschance im Ausland verstanden. Von der Organisation wurde der Aufenthalt mit unentgeltlicher Unterkunft, einem angemessenen Taschengeld und der Übernahme der Reisekosten unterstützt.

 

„Ich wollte nach dem Abschluss meiner Lehre und vor dem in Angriff nehmender Erlangung der Fachhochschulreife ein besonderes Jahr einschieben mit dem Ziel, Neues zu erleben, ein mir bisher fremdes Land, seine Kultur und Menschen kennenzulernen und vor allem auch auf einem besonderen Gebiet zu helfen und zu dienen“, umschreibt der gerade Zurückgekehrte seine Intentionen. Zusammen mit fünf weiteren jungen Deutschen, mit denen er in einer „Jungs-WG“, wie er es nennt, zusammenlebte, war Columbus, die Hauptstadt des Bundesstaates Ohio im Mittleren Westen an der Grenze zu Kanada, der Zielort und das Betätigungsfeld. Eingesetzt waren Jonathan und seine deutschen Kollegen in einer Kindertagesstätte mit Drei- bis Sechsjährigen, wo es neben der Betreuung der jüngeren Jahrgänge auch um erste schulische Schritte mit den älteren nach dem Montessori-Prinzip ging. Erschwerend war, dass die Kita in einem sozialen Brennpunkt, einem Getto, der Stadt Columbus lag und deshalb viele Kinderaus sozial schwachen und problematischen Elternhäusern stammten, darunter viele Schwarze. Kontakte mit ihnen waren nur schwerlich aufzubauen. „In der Anfangszeit gab es mit den Kindern auch viele unliebsame Erlebnisse, auch mit körperlichen Angriffen“, erinnert sich der IJFD-ler. „Erst als wir eine Beziehung aufbauen konnten, hat man sich zu respektieren gelernt. So konnten wir den Kids dann helfen, so gut es ging, ihnen neue Perspektiven zu geben, um aus der deprimierenden Umwelt herauszukommen“. Zum Alltag gehörten auch das Erzählen biblischer Geschichten und das Vermitteln und Zeigen, dass alle Menschen einen Wert haben. „Über die Tätigkeit in der Kita hinaus bauten wir auch eine „Kids‘ Church“ auf“, berichtet er mit Stolz. Immer mittwochs- und samstagsabends wurden 60 bis 80 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 20 Jahren aus dem tristen Milieu des Stadtviertes herausgeholt. „Wir machten Spiele, trieben Sport (vor allem Basketball und Football) und vermittelten christliche Inhalte. So gewannen wir noch mehr das Vertrauen der jungen Amerikaner“. Natürlich war für Jonathan die eigene Verbesserung der Sprachkompetenz auch ein nützlicher Nebeneffekt. Auch neue Freunde lernte er kennen. Überrascht war er, dass viele Amerikaner nur wenig über Deutschland wissen. Die Präsidentenwahl hat er im Swing State Ohio auch hautnah mitbekommen. Die Meinung über Donald Trump erlebte er sehr geteilt.

 

Seinen Aufenthalt bereut er definitiv nicht. Er freue sich aber auch über die Rückkehr in sein gewohntes Umfeld, zu seinen Freunden und zum deutschen Essen, die er nun alle noch besser schätzen könne. Auch seine Fußballkameraden vom ATSV Kleinsteinbach freuen sich über seine Rückkehr; unmittelbar nach seiner Ankunft suchte er auch schon wieder den sportlichen Wettstreit.

 

Text und Bild: Karl-Heinz Wenz


Teamfex neuer Ausrüstungspartner des ATSV Kleinsteinbach / Vereins-Onlineshop ab sofort live!

  • Die Teamfex GmbH aus Waldbronn ist in den kommenden 3 Jahren exklusiver Ausrüstungspartner des ATSV Kleinsteinbach.
  • Neben der Komplettabwicklung des Teamsportbedarfs gibt es von Teamfex als Besonderheit einen Vereins-Onlineshop mit der neuen ATSV-Kollektion.
    Hier haben unsere Sportler, Mitglieder und Fans die Möglichkeit, zu den besonderen Vereinskonditionen Artikel für den Trainings- und Spielbetrieb
    sowie Merchandise-Produkte zu erwerben. Das Sortiment wird hier ständig erweitert.
  • Zum Start schenken wir Euch gemeinsam mit Teamfex 5€ für Euren ersten Einkauf bis zum 31.07.2017.
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Der ATSV-Onlineshop ist erreichbar unter kleinsteinbach.teamfex.shop

 

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Erstmals Flohmarkt beim ATSV Kleinsteinbach

(BNN 19.07.2017)

 

Dabei auch IdS-Maßnahmen gefördert

 

 

 

Das Wetter war ideal beim ersten Flohmarkt des ATSV Kleinsteinbach. Die Aussteller konnten ihre Verkaufsangebote unter freiem Himmel auf dem Clubhausvorplatz präsentieren und mussten nicht das Festzelt in Anspruch nehmen. 22 Anbieter hatten ihre Verkaufsstände aufgebaut; dazu hatte die Jugendabteilung des ATSV einen Stand eingerichtet, dessen Verkaufserlös den Integrationsmaßnahmen durch Sport (IdS) zugutekommt. Dadurch sollen die im Verein aktiven syrischen Flüchtlingskinder mit einem Warengutschein unterstützt werden. Ein immerhin dreistelliger Betrag kam dabei zustande.      Breit gefächert war das Warenangebot. „Aller Anfang ist schwer“, stellten Verantwortliche und Aussteller fest, die sich noch ein paar mehr Interessenten gewünscht hätten, sich aber dennoch unter den gegebenen Umständen zufrieden zeigten.

kw

 


Fußballkreis Karlsruhe würdigt ehrenamtliches Engagement

Karlsruhe. Das Endspiel im bfv-Rothaus-Kreispokal nutzte der Fußballkreis Karlsruhe, um verdiente Vereinsmitarbeiter zu ehren.

 

Bei der DFB-Aktion Ehrenamt ehrt der Badische Fußballverband jedes Jahr einen Preisträger pro Fußballkreis. In Karlsruhe erhielt diese Auszeichnung Armin Walter vom FSV Alemannia Rüppurr. Aber auch allen anderen, für den Preis vorgeschlagenen Ehrenamtlern sagen der bfv und die Fußballkreise Danke für ihr Engagement. Weitere Auszeichnungen für den Kreis Karlsruhe gingen an Günter Sengle (ATSV Kleinsteinbach), Ernst Ludwig Kling (SC Schielberg), Lutz Immesberger (FCA Eggenstein), Ralf Stückler (TSV Schöllbronn) und Hubert Schneider (FV Sulzbach). Sie erhielten Urkunden und je zwei Gutscheine für die Badewelt Sinsheim. Zudem waren alle zum Endspiel des bfv-Rothaus-Pokals am Finaltag der Amateure am 25. Mai ins Stadion eingeladen.

 

Die Stärkung des Ehrenamts ist für den Deutschen Fußball Bund (DFB) und seine Landesverbände eine zentrale Aufgabe in der Förderung des Amateurfußballs. Daher zeichnet auch der Badische Fußballverband bereits seit 1997 bei der DFB-Aktion „Ehrenamt“ die Ehrenamtlichen im Amateurfußball mit dem DFB-Ehrenamtspreis aus. Die DFB-Aktion feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Zusätzlich wird seit 2015 mit dem Wettbewerb „Fußballhelden gesucht“ ein besonderer Schwerpunkt auf die Förderung und Anerkennung des jungen Ehrenamtes im Alter zwischen 16 und 30 Jahren gelegt.

 

Foto: Ehrenamt Ehrung Karlsruhe, v.l. Günter Sengle, Wolfgang Keßler (Ehrenamtsbeauftragter Fußballkreis) Ernst Ludwig Kling, Lutz Immesberger, Ralf Stückler, Hubert Schneider, Thomas Rößler (Vorsitzender Fußballkreis)

 

Ka, 14.06.2017


ATSV erneuerte mit hohem Aufwand seine Spielfelder

Neue Beregnungsanlage und Rasenrenovation

 

Sportplatzanlagen in einem gepflegten Zustand zu halten, erfordert laufend hohe finanzielle Kraftanstrengungen, die so manchen Verein an den Rand seiner Möglichkeiten bringen. Davon kann auch der ATSV Kleinsteinbach ein Lied singen. 1993/94 gestaltete der Verein sein Sportgelände an der B 10 mit hohen Investitionskosten total neu. Hierzu gehörte auch der Einbau einer Beregnungsanlage für die Rasenflächen, die rund 15 Jahre aus einem eigens gebohrten Brunnen gespeist wurde. Dieser verockerte dann jedoch, so dass der Anschluss an das öffentliche Wassernetz, mit wesentlich höheren Betriebskosten in Folge, notwendig wurde. Nach inzwischen fast 25 Jahren nagte der Zahn der Zeit an der alten Einrichtung: Wasserverluste im Leitungs-netz, schlechte Druckverhältnisse und veraltete Technik machten nun eine neue Gesamtanlage mit einem Equipment in größeren Dimensionen und neuester Technik notwendig. Dabei wurde zusätzlich eine Erweiterung zur vollständigen Beregnung auch des Trainingsfeldes vorgenommen. Die Kosten belaufen sich auf über 33.000 €, wobei auch noch Eigenarbeit einiger Mitglieder – an der Spitze Günter Sengle und Wolfgang Michelberger - kostensenkend hinzukommt.

 

Die Arbeiten, von einer Fachfirma aus Umkirch bei Freiburg ausgeführt, konnten mit etwas Verzögerung gegenüber der ursprünglichen Planung beendet wer-den.                                                             

 

Anschließend erfolgte die Renovation der Rasen-flächen mit Aerifizierung,  Sandung (75 Tonnen), Einbringen eines Sand-Humus-Gemisches (27 Tonnen), Nachsaat und Düngung. Der Hauptplatz wurde komplett eingesät; auf dem Trainingsfeld erfolgte eine punktuelle Einsaat. Durchgängig wurde gedüngt (10.300 qm).                                               

 

Bis zum Sportfest Ende Juli ist das gesamte Sportgelände für jegliche Nutzung gesperrt, wird dann aber wieder beste Voraussetzungen zur Ausübung des Fußballsports für unsere Jugendlichen und Seniorenspieler bieten. Insgesamt rund 45.000 € musste der ATSV investieren. Mit einigen Zuschüssen kann gerechnet werden. Der Verein wäre aber auch dankbar für Spenden in jeglicher Höhe (Spendenbescheinigungen werden ausgestellt).

 

kw

 

Bild: Der ATSV Kleinsteinbach möbelte seine Sportplatzanlage auf.


Mitgliederbefragung abgeschlossen

Vielen Dank allen Teilnehmern, wir haben die Mitgliederbefragung hiermit geschlossen und freuen uns auf die Auswertung eurer Antworten, die zur Verbesserung beitragen.

Bitte berücksichtigt, dass die Auswertung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

 Vielen Dank für Eure Mithilfe!

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Die Möglichkeit am Schopfe gepackt

 

Der Badische Fußballverband bot dem ATSV Kleinsteinbach bei seiner Neuausrichtung seine Hilfe an und dieser nahm dankend an.

Am 05.05. und 06.05.17 kamen einige Mitglieder aus der Verwaltung des ATSV sowie Trainer und auch Nichtverwaltungsmitglieder im Rahmen eines Strategieworkshops in der Sportschule Schöneck zusammen, um sich über die weitere Ausrichtung des Vereins und deren Ziele auszutauschen. Uwe Ziegenhagen, der Geschäftsführer des BFV, begrüßte die Teilnehmer in der Sportschule Schöneck und wünschte allen Beteiligten für die nächsten zwei Tage ein gutes Gelingen. Das Besondere an dieser Veranstaltung war, dass der ATSV einen eigenen Moderator mitgebracht hatte. Als solchen wählte man Markus Zuber, einen bei der Bundespolizei ausgebildeten Moderator aus, der „mit Fußball, laut seinen eigenen Angaben, aber auch gar nichts am Hut hat“. So war zumindest sichergestellt, dass dieser Moderator neutral an die Sache ranging. Ein Versuch, der sich aber als voller Erfolg herausstellte.

 

 

Nach zwei Tagen harter Arbeit stand ein Ergebnis da, mit welchem zuvor niemand gerechnet hatte. In allen acht zuvor festgelegten Themenbereichen konnten messbare Ziele definiert werden, die mit einer Reihe von Maßnahmen erreicht werden sollen. Als wahre Bereicherung stellten sich Mitglieder heraus, welche erst seit kurzer Zeit im Verein waren. Sie brachten Ideen auf den Tisch mit denen selbst die „alten Hasen“ nicht gerechnet hätten.

 

 

Aber dieser Workshop war nur ein Teil einer ganzen Reihe von Maßnahmen der Verwaltung, um den ATSV weiter voran zu bringen.

 

 

Derzeit läuft noch die Mitgliederbefragung und im Anschluss daran folgt eine Kunden-/Sponsoren-/Partnerbefragung. Erst dann wird der genaue Fahrplan des ATSV feststehen. Bis dahin wird die Verwaltung unter Mithilfe der restlichen Mitglieder versuchen die „Quick-Wins“ einzufahren. Also die Sachen, die mit wenig bis gar keinem Aufwand erledigt werden können. Manchmal genügt es, wenn man den Blick nur ein bisschen nach rechts und links richtet.

 

 

An dieser Stelle möchte der ATSV Kleinsteinbach sich recht herzlich beim Badischen Fußball-Verband für das zur Verfügung stellen der Unterkunft und der sehr guten Verpflegung auf Schöneck bedanken. Ein weiterer Dank geht an den Moderator Markus Zuber für seine ruhige und immer zielgerichtete Moderation.

 

 

 


Wieder der Erster eines Monats und was gibt es Neues…

Wer kennt nicht diese Meldung aus Rundfunk und Fernsehen, „Das ändert sich für die Deutschen zum 1. April…“ und dann folgen die Aufzählungen über Strompreiserhöhungen,

 

Gesetzesänderungen bei den Krankenkassen, Erhöhung der Preise bei der Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln usw..

 

Und was hat sich beim ATSV Kleinsteinbach zum 01.05.2017 verändert?

 

Wir haben mit den Firmen Immobilien Unger aus Wöschbach und Teamfex GmbH aus Waldbronn Kooperationen abgeschlossen sowie einen Wechsel des Getränkehändler vollzogen.

 

Seit dem 01.05. ist der Getränkemarkt Legler aus Remchingen-Singen wieder für Lieferung der Getränke beim ATSV zuständig.

 

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit allen drei Partnern und wünschen Allen viel Erfolg.

 

Mit sportlichen Grüßen

Die Verwaltung des ATSV


Mitgliederbefragung

Liebe Mitglieder des ATSV Kleinsteinbach,

 

um als Verein besser zu werden und unser Angebot auf die Bedürfnisse der Mitglieder abstimmen zu können, hat die neue Verwaltung des ATSV sich für verschiedene Maßnahmen entschieden.

 

Im Anschluss an die Mitgliederbefragung sind unter anderem ein Zukunftsworkshop mit Unterstützung des Badischen-Fußballverband, sowie eine Befragung der Sponsoren - Unterstützer des ATSV vorgesehen.

 

Jetzt zählt deine Meinung!

Bitte fülle alle Fragen und Punkte so exakt als möglich aus, drücke Deine Wünsche und Fragen aus und scheue Dich nicht davor auch konstruktive Kritik zu üben!

 

Für uns sind Ideen und Anregungen aus den beiden letzten Punkten besonders wertvoll. Nimm Dir bitte die Zeit und unterstütze uns bei den Bemühungen den ATSV voran zu bringen. Bitte den Fragebogen ausfüllen und bis zum 28. Mai 2017 ausgefüllt an:

 

info@atsvkleinsteinbach.de senden

 

oder beim Clubhaus

 

Pforzheimerstraße 41

76327 Pfinztal einsenden.

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Verwaltungsinformationen

ATSV mit neuer Verwaltungsmannschaft

 

Finanziell gestärkter Verein plant Investitionen

 

Beim ATSV Kleinsteinbach ist Aufbruchsstimmung zurückgekehrt. Nachdem vor einem Jahr die Wahl eines ersten Vorsitzenden scheiterte, weil etliche Verwaltungsposten nicht besetzt werden konnten und deshalb die alte Verwaltungsmannschaft kommissarisch noch ein Jahr lang im Amt blieb, konnte nun nach intensiven Vorberatungen eine vollständige, neue Verwaltung gewählt werden. Dabei gab es einen deutlichen personellen Umbruch, verbunden mit der Hoffnung auf Stärkung des Wir-Gefühls, einer größeren Harmonie und Image-Verbesserung als größter Ortsverein.

 

Bei der seit Jahren bestbesuchten Jahreshauptversammlung wurde in den Berichten des 1.Vorsitzenden Marc Schaier und von Schriftführer Karl-Heinz Wenz ein schwieriges, bewegendes Geschäftsjahr deutlich. Positiv zeigte sich die Mitgliederentwicklung (laut Stammdatenverwalter Wolfgang Michelberger Zunahme um 10 Personen auf 361) und die sportliche Entwicklung beider Fußballteams, wie auch Spielausschussvorsitzender Sebastian Buhl bestätigte. Das Trainerduo Timo Augenstein und Jannick Gegenheimer habe gute Arbeit geleistet, leistungs- und zahlenmäßig einen aufstrebenden Kader beisammen. Die 1. Mannschaft könne noch an die Tür zur A-Klasse anklopfen und wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Sportlich noch weit besser präsentiert sich die Tischtennisabteilung, deren Herren 1 vor dem Aufstieg von der Baden- in die Oberliga Baden-Württemberg stehen, so Leiter Jens Kautz. Eine Stärkung im Fußballnachwuchsbereich konnte Jugendleiter Thomas Gegenheimer melden.

 

Auch finanziell wurden erfreuliche Bilanzen mit deutlich positivem Jahresabschluss dank sparsamem Wirtschaften auf allen Ebenen, einer großzügigen Spende und einem dankbaren Zuschuss für Integrationsmaßnahmen vorgetragen. Gestärkt werden könnte der Finanzrahmen 2017 noch durch die Beteiligung an einer möglichen Erbschaft. Negativ war die lange, zunächst erfolglose Suche nach zur Mitarbeit bereiten Verwaltungsmitgliedern, was zu einigen Irritationen  und Disharmonien im Verein führte. Die zunächst unter Marc Schaier vorgesehene Änderung der Verwaltungsstruktur hin zu einem Drei-Säulen-Modell der Vereinsführung, von der alten Verwaltung aber abgelehnt, führte schließlich zum Verzicht des bisherigen Vorsitzenden auf eine Wiederwahl.

 

Die neue Verwaltung setzt sich wie folgt zusammen:

 

Geschäftsführender Vorstand

1.Vorsitzender                               Markus Eble

2.Vorsitzender                               Timo Thielert

Schriftführer                                   Karl-Heinz Wenz

1.Kassier                                         Carsten Utz

Spielausschussvorsitzender       Tim Spreter

 

Gesamtvorstand

2.Kassier                                           Thomas Gegenheimer

Beisitzer Spielausschuss               Holger Stöckler

Bauausschuss                                  Günter Sengle, Udo Legler, Franz Schwark

Wirtschafts- und Festausschuss   Heike Arndt, Sarina Eisenmann, Stefanie Schaller, Kristin Weiß

Einkauf                                                Claudia Eble, Kathrin Dorner

 

Mitgliederverwaltung und Stammdatenführung    Wolfgang und André Michelberger

Mitgliederbetreuung                                                   Wolfgang Michelberger, Karl-Heinz Wenz, Fritz Stucky

1. Jugendleiter                                                             Thomas Gegenheimer

2. Jugendleiterin                                                          Fabienne Michelberger

 

Grünes Licht erhielt die neue Verwaltung für eine rund 45.000 € kostende Investition zur vollständigen Erneuerung der Beregnungsanlage

 

für die Sportplätze und intensive Renovation der Rasenflächen. Unmittelbar nach Saisonschluss wird begonnen. (kw)


Ehrung für Vereinstreue beim ATSV Kleinsteinbach

 

Der Verein zeichnete anlässlich seiner Jahreshauptversammlung verdiente Mitglieder für ihre jahrzehntelange Vereinstreue aus. Die neugewählten ersten und zweiten Vorsitzenden, Markus Eble und Timo Thielert, führten dabei ihre erste Amtshandlung aus. Auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können Wolfgang Kröner, Gunter Sittel, Bernd Anderer und Günter Hager verweisen. Sie wurden mit der goldenen Ehrennadel bedacht. M.Eble zeichnete ihre Vereinsvita nach. Wolfgang Kröner war seit seinem Eintritt im Jahr 1976 bis 2014 aktiver Spieler der ersten und zweiten Mannschaft und der Alten Herren. Vom BFV wurde er für die lange Aktivität auch vom BFV mit der bronzenen, silbernen und goldenen (für 30 Jahre) Spielerehrennadel ausgezeichnet, bisher einmalig beim ATSV. Außerdem war er seit 1980 in diversen Funktionen in der ATSV-Verwaltung im Ehrenamt aktiv und ist heute noch Schnittstelle zur Gemeinde Pfinztal, für Anträge, Zuschüsse und Meldungen zuständig.

 

Gunter Sittel war auch einige Jahre Aktiver in der 2.Mannschaft und den AH. Fünf Jahre machte er sich als Platzkassier nützlich.

 

Bernd Anderer hatte die gleiche Sportlervergangenheit und war außerdem sechs Jahre lang erster Kassierer. Günter Hager blieb 40 Jahre förderndes Mitglied.

 

Wolfgang Kaucher, seit 1971 dabei, kann auf eine lange Karriere in der 1. und 2.Mannschaft, später auch in den AH zurückblicken und bewährte sich fast zehn Jahre als Spielausschussvorsitzender. Für sein Wirken wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Beim ATSV Kleinsteinbach wurden von den Vorsitzenden, Markus Eble (re.) und Timo Thielert (li.), Wolfgang Kröner und Gunter Sittel (von li.)

 

sowie drei weitere Personen für lange Vereinstreue und Mitwirkung im Ehrenamt ausgezeichnet.            

 

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz