6. Spieltag                                                                                   SC Wettersbach   3  :  6   ATSV Kleinsteinbach

ATSV bleibt auswärts auf Erfolgskurs / Hochverdienter Sieg beim SCW

 

Das hatte der Kreisliga-Dauerbrenner SC Wettersbach wohl nicht erwartet: eine deutliche wie verdiente Heimniederlage gegen den Kreisliga-Neuling ATSV Kleinsteinbach. Aber so ist sie nun mal die Kreisliga in dieser Saison: Jeder kann jeden schlagen.

 

Endlich nach langen Jahren kam es wieder zu einem Duell der Phönix-Nachfolger gegen die Pfinztäler. Früher waren es meist hartumkämpfte Derbys der beiden alten Rivalen. Auf ihrer schmucken Sportanlage hatten die Kolsch-Schützlinge – der Spielertrainer fehlte wegen einer gelb-roten Karte – in dieser Saison zuhause bereits ihre Probleme, und der ATSV war bisher auswärts noch ungeschlagen. So reiste man durchaus mit Hoffnungen auf die Grünwettersbacher Höhen, die nicht enttäuscht wurden.

 

Wieder mit H.Gauß im Tor, aber weiter noch ohne K.Yildirim und A.Jost und auch ohne S.Aymar hatten die Gäste von Anfang an Feldüberlegenheit und deuteten ihre läuferische Überlegenheit früh an. Chancen zur Führung waren bereits vorhanden, wegen einer Unachtsamkeit nach einer Ecke gingen aber die Platzherren in der 13.Minute durch Listing in Führung. Der rasche Ausgleich durch R.Schmidt in der 16.Minute, dessen Schuss nach einem Eckballzuspiel an „Freund und Feind“ vorbeistrich, stellte alles wieder auf null. Die Gäste blieben vor allem durch die Überlegenheit ihrer Mittelfeldreihe mit M.Weber, J.Grauer und M.Knodel am Drücker und hatten in S.Lindörfer einen umsichtigen Organisator im Abwehrzentrum. Dazu gelangen über die Außen S.Seeger und R.Schmidt immer wieder Durchbrüche bei der SCW-Abwehrreihe. Ein solcher gelang auch M.Knodel in der 33.Minute, der ihn zum 1:2 verwertete. Die Gastgeber blieben überraschend zahm, hatten eigentlich nur mit Mittelstürmer Müller einen Mann über den Durchschnitt ragend. Mit 1:2 ging man in die Pause.

 

In ähnlicher Form lief die Partie weiter. Die Gäste hatten ihre Schnelligkeitsvorteile und kamen so öfters hinter die Abwehrreihe des SCW. Nach einer Standardsituation war es dann wieder Co-Trainer Knodel, der einen Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Und als Spielertrainer A.Mall, der wieder ein großes Laufpensum absolvierte, einen indirekten Freistoß im Gastgeberstrafraum nach einem unerlaubten Rückpass zum Torwart im Nachschuss zum 1:4 verwertete, schien bereits die Messe gelesen. Die Platzherren bäumten sich danach aber für einige Minuten noch einmal auf und kamen in der 60.Minute nach ihrem schönsten Angriff durch Konrad zu ihrem zweiten Treffer. Die schnelle Antwort gelang dann jedoch T.Thielert, der wieder den Drei-Tore-Abstand herstellte. S.Seeger belohnte seine gute Leistung in der 72.Minute gar zum 2:6. Ein dritter Treffer des SCW in der 79.Minute bedeutete schließlich nur Ergebniskosmetik. Eine unnötige, aber gerechte gelb-rote Karte handelte sich noch A.Rabolt ein. Der verdiente Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr. Zehn Punkte nach sechs Spielen – eine ordentliche Bilanz des Neulings.

 

 

Am Sonntag stellt sich Mitaufsteiger TSV Schöllbronn vor, gegen den mal wieder ein Sieg fällig wäre. Alles wird wieder von einer geschlossenen Mannschaftsleistung abhängen.  (kw)   


5. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FV Malsch

ATSV zeigte sich wieder stabilisiert / Verdienter Sieg gegen weiter punktlose Gäste

 

Die Malscher vom Federbach wollten, wie am Samstag in den BNN angekündigt, im fünften Saisonspiel nach vier Niederlagen „endlich den Bock umstoßen“. Sie glaubten wohl, dass der Aufsteiger ATSV Kleinsteinbach gerade recht komme, dieses Vorhaben umzusetzen. Aber es blieb beim Wunsch. Es setzte beim wieder in besserer Besetzung als zuletzt angetretenen Pfinztälern die nächste Niederlage, und diese zudem verdient und mit 1:4 sogar deutlich. So wurde einmal mehr bewiesen, dass bei weitgehender Bestbesetzung – aber auch wohl nur dann - der Kreisliga-Neuling in der neuen Spielklasse jederzeit mithalten kann.

 

Die Platzherren ließen vor allem nach sehr gutem Start keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Sie überraschten mit einer unerwarteten Torwartneubesetzung. Der Ex-Söllinger und in dieser Saison schon mit Kurzauftritt bei der SG Stupferich spielende Jochen Loidl schloss sich kurzfristig dem ATSV an und hütete für den erkrankten H. Gauß erstmals das Tor. Um es vorwegzunehmen: Es war ein gelungenes Debut. Er spielte in gewohnter Unaufgeregtheit seinen Part, gab der Abwehr Sicherheit und vereitelte in der starken Phase der Gäste nach der Pause mit zwei gelungenen Glanztaten ein Kippen des Spieles. Es wäre für die Gastgeber ein böses Erwachen gewesen, denn sie lagen früh mit Toren in der 6. und 23. Minute in Führung. Der Gästetorhüter konnte zunächst einen Ball nicht fassen und griff zur Vermeidung eines Torschusses zu einem Foulspiel mit Elfmeterfolge. T. Thielert verwandelte gewohnt sicher. Derselbe Akteur war dann auch für das 2:0 zuständig. Er nutzte ein glänzendes Zuspiel von Spielertrainer A. Mall zu einem Abschluss, der noch von einem Malscher Abwehrkörper abgelenkt wurde und sich ins Tor senkte. Die Gäste schienen konsterniert und brachten sich erst nach einer halben Stunde richtig gefahrbringend ins Spiel ein. Aber auch der ATSV hatte noch die eine oder andere Chance in einem flotten Spiel, das mit B. Brückle und seinem aufmerksamen Linienrichtergespann eine souveräne Leitung hatte.

 

Eigenes Zurückstecken und Nachlassen führten im zweiten Durchgang zu einer Druckphase der Gäste und Chancen, wie erwähnt, zur Resultatsänderung. N. Huditz gelang in der 52.Minute tatsächlich der jetzt verdiente Anschlusstreffer. Als die Platzherren kurz später Co-Trainer M. Knodel angeschlagen auswechseln mussten, schien Unruhe aufzukommen. Doch der ins Spiel genommene S. Lindörfer stabilisierte wieder und weder S. Omerovic, noch Spielertrainer A. Nuß, N. Huditz, R. Kastner und S. Keck als sonstige Leistungsträger der Gäste konnten sich entscheidend durchsetzen. A. Mall hatte in der 56.Minute den Führungsausbau auf dem Fuß, ließ sich aber im letzten Moment noch abdrängen. Zwei Minuten später sorgte er aber nach glänzendem Steilpass von J. Grauer mit einem gekonnten Heber zum 3:1 für Beruhigung des Nervenkostüms. Endgültig entschieden war die Samstag-Partie in der 79.Minute, als ein an S.Seeger verwirkter Freistoß aus 18 Metern von S. Aymar in die Maschen gesetzt wurde. Der erste Heimsieg war endlich perfekt.

 

 

Die kommenden Aufgaben werden sicher nicht leichter. Am Sonntag kreuzt man beim alten Rivalen SC Wettersbach die Klingen und empfängt dann den wieder erstarkten Mitaufsteiger TSV Schöllbronn.   (kw)   


4. Spieltag:                                                                           ATSV Kleinsteinbach  2 : 6   FC Neureut

Zahlreiche Ausfälle bewirkten Leistungseinschränkungen / Drei Gegentore in den ersten sieben Minuten

 

Hatte der ATSV den Landesliga-Absteiger FC Neureut vor fünf Wochen in der 4.Kreispokal-Runde am Rande einer Niederlage, so waren jetzt beim Verbandspiel in der Kreisliga die Karten anders gemischt. Großen Anteil daran hatte die Ausfallproblematik der Platzherren, die mit Torhüter H. Gauß, Abwehrchef S. Lindörfer, Spielertrainer A. Mall, dazu noch A. Jost, K. Yildirim und in Halbzeit 1 auch noch N. Kersch und S. Seeger berufs-, verletzungs- und urlaubsbedingt ersetzen mussten. Die daraus resultierenden Unsicherheiten wurden bereits zu Spielbeginn gnadenlos bestraft, denn die Gäste gingen bis zur 7.Minute mit 0:3 in Führung. Der ATSV stabilisierte sich dann etwas, vor allem nach Umstellung auf Viererkette, und hatte auch selbst drei gute Chancen, die aber nicht in Treffer umgemünzt werden konnten. Als noch vor Halbzeit die Karlsruher ihre Schnelligkeitsvorteile mit ihrem vierten Tor nutzten, war die Messe gelesen.

 

Mit einem Sonntagsschuss aus 40 Metern erhöhte der FCN in Hälfte 2 gar auf 0:5, bis die Platzherren durch Treffer von S. Seeger und P. Wrubel Ergebniskosmetik betrieben. Mit dem Schlusspfiff fiel dann noch aus stark abseitsverdächtiger Position das doch deprimierende 2:6. Der Verlauf zu der in dieser Höhe unerwarteten Niederlage wird in der Trainingswoche sicher Anlässe zu Nachbereitungen und Lernprozessen bieten.

 

Am Wochenende ist ATSV I spielfrei. Man nutzt dies allerdings für ein Blitzturnier am Samstag, 3.9., ab 11 Uhr mit aus Flüchtlingen zusammengestellten Mannschaften der drei afrikanischen Länder Gambia, Somalia und Eritrea. Das Turnier ist ein Projekt zur Integration durch Sport, bei der der ATSV Kleinsteinbach Stützpunktverein ist. Als Initiator trat unser Integrationsbeauftragter und Spieler Assan Jallow auf den Plan, der durch seine Kontakte mit den afrikanischen Sportlern das Event möglich macht.

 

 

Die ATSV-Reserve spielt am Donnerstag, 1.9., 19 Uhr zuhause gegen den FV Wössingen I  um Punkte. Am Sonntag, 4.9., 13 Uhr folgt ein Auswärtsspiel beim FV Beiertheim II.  (kw) 


3. Spieltag Kreisliga: TV Spöck   1  :  1   ATSV Kleinsteinbach

ATSV punktet auch im zweiten Auswärtsspiel / Verdientes Remis beim Titelanwärter Spöck

 

Wie eng es in der Kreisliga zugeht, kann der ATSV bereits nach drei gespielten Partien erkennen. Jedes Spiel ist bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften ein Kraftakt, den man nur mit körperlicher Fitness bestehen kann. Diese konnte der Neuling der Kreisliga in allen Partien unter Beweis stellen, so dass die ausgeglichene Bilanz nicht überraschend kommt. Schade nur, dass die drei verschenkten Punkte gegen Weingarten in der Bilanz fehlen.

Nach den Winzern hatte es unsere Elf im zweiten Auswärtsspiel mit dem TV Spöck, einem weiteren Meisterschaftskandidaten, zu tun. Die Favoritenrolle war somit vor dem Spiel vergeben. In Punktespielen war der ATSV den Stutenseern seit Jahrzehnten nicht begegnet. So war jetzt auch vieles Neuland für die Pfinztäler bei ihrem Besuch im Spargeldorf.

Die Angriffswucht mit ihren drei hervorstechenden Angreifern Kyei, Halili und Milli und den Nachrückern Bielmeier und Baumgärtner bekam die Mall/Knodel-Formation gleich in den ersten Minuten zu spüren, als der TV eine frühzeitige Entscheidung suchte. Mit etwas Glück überstanden die Gäste diese Druckphase ohne Gegentreffer. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Gastgeber die dominierende Mannschaft in einem ansehnlichen Kampfspiel auf gepflegtem Rasen, dem wohl besten der gesamten Kreisliga.

Die Gäste versuchten es mit einem Außenverteidigertausch gegenüber dem letzten Spiel. Für A.Rabolt und A.Steimle begannen N.Kersch und M.Gutbrod. Erstere kamen aber nach einer Stunde aufs Feld. Man hielt nach der fordernden Anfangsphase lange erfolgreich dagegen. Erst in der 45.Minute gelang den Gastgebern nach einem überhasteten Ballverlust mit einem Schuss aus 16 Metern die Führung durch Bielmeier. Kurz davor vergab man aber selbst bei einer Großchance die eigene Führung. Diese musste aber zu diesem Zeitpunkt den Spöckern gegönnt werden, die sich als kompakte Einheit präsentierten.

Ein anderes Bild bot sich jedoch in Hälfte 2, in der der ATSV ein anderes Gesicht zeigte und die bessere Mannschaft stellte. Jetzt wurden auch mehr Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen und mehrere Chancen herausgespielt. Den Platzherren schien auch bei zunehmendem Druck der Gäste ein wenig die Luft auszugehen. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten; der ATSV drängte aber zunehmend auf den Ausgleich. In der 86.Minute war es endlich nach mehreren Paraden des TV-Torhüters Morbitzer soweit: Co-Trainer M.Knodel drückte aus Nahdistanz nach einer scharfen Hereingabe des eingewechselten M.Wild den Ball zum Ausgleich über die Linie. Danach hatten die Spöcker auch noch eine Torgelegenheit, die der ebenfalls wieder überzeugende ATSV-Keeper H.Gauß zunichtemachte. Schließlich hätten die Gäste in der Nachspielzeit den Sieg unter Dach und Fach bringen müssen, als sie in einer 3:1 Kontersituation alleine vor Morbitzer auftauchten, durch T.Thielert aber die Riesenchance ausließen. Ein Siegtreffer wäre aber vielleicht doch des Guten zu viel gewesen.
Fazit: Ein letztendlich gerechtes Unentschieden in einem umkämpften Spiel, mit dem beide Seiten leben können. Und wenn man sich dann nach dem Spiel noch in gemütlicher Gesprächsrunde austauschen kann, ist das umso schöner und beispielhaft.

Am Sonntag, 28.8., 15 Uhr bietet sich im Heimspiel gegen den FC Neureut die Möglichkeit, sich für die kürzliche unglückliche Pokalniederlage zu revanchieren. (kw)

Eine „kleine Revanche“ für die Niederlage unserer ersten Mannschaft gelang am Sonntag unserer Reserve bei ihrem ersten Saisonspiel gegen die FVgg Weingarten II in der B-Klasse, Staffel 2. Gegen den gestandenen B-Ligisten überraschten die Kleinsteinbacher mit einer ansprechenden Leistung und entführten mit einem 2:1 Sieg die Punkte nach Toren von M.Stöckler und L.Elsässer per Elfmeter. Kommendes Wochenende ist der ATSV II spielfrei. Die nächste Begegnung ist ein Heimspiel am Donnerstag, 1.September gegen den FV Wössingen I.     (kw)       


2. Spieltag Kreisliga: ATSV Kleinsteinbach  0 : 1  FVgg Weingarten

Ein Chancenwucher zum Haareraufen / Weingarten ein unverdienter Sieger

 

Weingarten muss Meister werden. Eine Mannschaft, über die Glücksgöttin Fortuna so ihr Füllhorn ausbreitet, kann fast nicht verlieren. Und das hätten die Winzer in Kleinsteinbach beim Aufsteiger eigentlich müssen. Welches Glück die Gäste hatten, konnte auch ihr Trainer Schön kaum in Worte fassen. Aber so ist nun mal der Fußball; Tore entscheiden schließlich, auch wenn es nur eines war und das noch ausgerechnet in der 90.Minute.

Die Platzherren, die schon am Sonntag im ersten Saisonspiel bei DJK Mühlburg angenehm überraschten, erwiesen sich als Mannschaft, die eine Bereicherung der Kreisliga darstellt und den Meisterschaftsfavoriten mehrfach am Rande des K.O. hatten. Aber was nützen die allseits lobenden Worte, wenn man eine solche Vielzahl bester, mehrfach 100%-iger  Torchancen nicht zu einem Torerfolg nutzt. Man konnte Mitleid mit dem Kreisliganeuling haben, manches Versagen vor der „Hütte“ war aber auch fast unentschuldbar, auch wenn Gästetorhüter Felleisen eine glänzende Leistung zeigte.

Auch die Platzherren konnten sich auf ihren guten Keeper Henrik Gauß verlassen, der in der ersten Halbzeit, als die Gäste im Gegensatz zu Hälfte 2 noch ab und zu gefahrbringend im Strafraum auftauchten, nichts anbrennen ließ. Obwohl die Gastgeber hier schon überlegen waren, hielten die knapp am Aufstieg gescheiterten Gäste noch dagegen; die Chancenüberlegenheit sprach aber da bereits für die Gastgeber. Diese sollte sich in Durchgang zwei potenzieren. Aber wie erwähnt, der Ball wollte einfach nicht über die Linie; es war zum Haareraufen. Und es kam, wie es bei solchen Spielen öfters kommt: Die „Glücksvögel“ brachten in der 90.Minute tatsächlich einen Steilangriff auf der linken Seite durch und Leibold vollendete zum unverdienten 0:1.

Zum Spiel gehört auch ein Schiri. Mit ihm waren die Platzherren, insbesonders was die Verteilung gelber Karten angeht, nicht zufrieden, denn dies beeinflusste auch das Spielgeschehen. Schuld an der Niederlage war er aber nicht, die lag an der Eigenverantwortung.

Lange grämen über die verschenkten Punkte kann man sich nicht. Schon am Sonntag wartet mit dem TV Spöck ein weiterer Kandidat für einen vorderen Platz. Sollte der ATSV die Leistung gegen Weingarten wiederholen können, wäre man auch dort nicht chancenlos. Aber nur, wenn man das Leder auch mal im gegnerischen Tor unterbringt.      (kw)   
 


1. Spieltag Kreisliga: DJK Mühlburg  1  :  5   ATSV Kleinsteinbach

ATSV erwischte Sahnetag zum Start in die Kreisliga

 

Offensivstärke machte sich wieder bezahlt

 

Eine Spielklasse höher zu spielen, birgt immer Unwägbarkeiten. Dass der ATSV sich an die größere Herausforderung in der Kreisliga ohne große Scheu machen konnte, lag wohl an der souveränen Meisterschaft in der A-Klasse und meist guten Ergebnissen in den Test- und Pokalspielen. Berührungspunkte mit dem sonntäglichen Gegner DJK Mühlburg gab es keine in den letzten Jahrzehnten, nur das Wissen, dass er eine gestandene Mittelfeldelf in den letzten Jahren stellte. Selbst wusste man um die eigene Offensivstärke, auf die man sich in der A-Klasse verlassen konnte.

Reicht sie auch für die Kreisliga? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja, denn fünf Tore auf des Gegners Platz sprechen für sich. Dabei musste man im Sturm weiter auf die verletzten K.Yildirim, S.Seeger und R.Schmitt verzichten. Dass der ATSV seine mannschaftliche Geschlossenheit durch die Neuzugänge M.Weber und A.Jost sowie N.Kersch verbesserte, zeigte sich am Sonntag. M.Weber als unermüdlicher Mittelfeldmotor wurde mit S.Lindörfer als Abwehrchef zu den spielprägenden Aktiven. A.Jost sorgte auf der Außenbahn für Akzente. Zeichneten sich bisher vor allem A.Mall, M.Knodel und S.Aymar als Torschützen aus, so trugen sich jetzt Rückkehrer T.Thielert (2), A.Jost, D.Knab und N.Kersch in die Trefferliste ein. Ein Vorteil, wenn sich der Gegner nicht nur auf wenige Torschützen konzentrieren kann.

Die Gastgeber hatten eine 25-minütige gute Anfangsphase, setzten den Gästen zu, die aber nur wenige echte Chancen zuließen. Ab Minute 30 kreierte unser Team zunehmend vielversprechende Strafraumszenen. Die Führung fiel mit 0:1 zur Pause knapp aus. Für mehr Sicherheit sorgte das 0:2 nach 50 Min., doch die Platzherren nutzten in der 55.Min. eine Abwehrlücke zum Anschlusstor durch Zanda. In der Restzeit sorgte unsere Elf aber für klare Verhältnisse und erhöhte auf 1:5, was auch dem Spielgeschehen gerecht wurde. Als souveräner Spielleiter erwies sich Schiri Bernd Brückle mit seinem Gespann

Am Mittwoch, 17.8., 18.30 Uhr empfängt unsere Mannschaft den Meisterschaftsfavoriten und Tabellenzweiten der letzten Saison FVgg Weingarten. Ein schweres Spiel ist für unsere junge Elf zu erwarten. Man darf gespannt sein, wie sie sich gegen den routinierten Gegner aus der Affäre zieht. Gelingt ihr eine Überraschung? Nichts ist unmöglich.

Am Sonntag, 21.8., 15 Uhr folgt das nächste Auswärtsspiel beim TV Spöck, einem weiteren Kandidaten für die vorderen Plätze.

Die 2.Mannschaft startet am Sonntag, 21.8., 13 Uhr in die Punkterunde mit einem Auswärtsspiel bei der FVgg Weingarten II.    (kw)


ATSV Kleinsteinbach  2 : 1  SVK Beiertheim

ATSV blieb seiner Erfolgsserie treu / In Rückrunde unbesiegt

 

Das Saisonabschlussspiel war eigentlich eine Partie ohne großen Wert, hatte der ATSV doch letzten Sonntag bereits die Meisterschaft und den Aufstieg gesichert. Trotzdem war es eine Begegnung, die ernst genommen wurde, wollte man doch die imponierende Erfolgsserie fortsetzen. Die Zeit für Experimente nutzte das Trainertrio dennoch, denn im Gegensatz zum Vorsonntag begann man mit sechs Änderungen und gab damit auch Spielern eine Chance, die sonst weniger Einsatzzeiten bekamen. Die Umstellungen merkte man dem Spiel des Meisters an. Vor allem im Mittelfeld ging in der ersten Hälfte einiges daneben, viele Fehlpässe wurden produziert und unnötige Ballverluste registriert. Dazu fehlte im Sturmspiel die Durchschlagskraft.

Allerdings lag das lange zähe Spiel auch an der ambitioniert spielenden jungen Gästemannschaft, die vor allem läuferisch ihre Sache gut machte, die letzte Konsequenz in der Vorwärtsbegegnung allerdings vermissen ließ. Auf der Torwartposition bekamen bei den Platzherren die Gauß-Stellvertreter E. Mammanello und in der 2.Halbzeit M. Müller ihre Chance. Ersterer war in der 35.Minute machtlos, als die Gäste ein von Schiri R. Bühler übersehenes Handspiel im Strafraum zum 0:1 nutzten. Mit ersten Wechseln – J. Grauer und A. Rabolt kamen – startete der ATSV in die 2.Hälfte, in der manches besser gemacht wurde und vor allem die Gäste mehr unter Druck gesetzt wurden. Nachdem in der 60.Minute noch Torjäger A. Mall aufs Feld kam, ging noch ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Schon in der 61.Minute führte es zum ersten Erfolg. Der nimmermüde K. Yildirim nutzte eine Flanke zum 1:1 Ausgleich. Und vier Minuten später setzte M. Gutbrod durch die gefühlvolle Verwertung eines Freistoßes noch eins drauf. Jetzt wogte das Spiel hin und her, jede Mannschaft mühte sich um den Erfolg. Weitere Tore blieben aber aus, auch weil dem ATSV ein Foulelfmeter verweigert wurde. So blieb Torjäger A. Mall bei seinen 29 Saisontoren, ist aber der erfolgreichste Schütze der A2 in dieser Saison.

Mit den Einsatzänderungen alles richtig gemacht, konnte dank des Ergebnisses im Nachhinein festgestellt werden. Der ATSV kann mit der Saison rundum zufrieden sein: 77 Punkte und 112:36 Tore in 30 Spielen sprechen für sich. Bei der lockeren Meisterfeier nach dem Spiel wurde im Blick auf die kommende Kreisligarunde die Kunde vom Klassenerhalt der Spvgg Söllingen positiv aufgenommen; man freut sich auf die wieder einmal anstehenden Derbys. Schade, dass Berghausen nicht auch dabei ist.       (kw)   


ATSV Kleinsteinbach  11:0  ASV Wolfartsweier

 Auch ATSV I macht sein Meisterstück und sichert die Doppelmeisterschaft

 

Die Reserve des ATSV Kleinsteinbach machte schon vor Wochen die Meisterschaft und den Aufstieg in die B-Klasse perfekt. Nun machte auch die erste Mannschaft ihr Meisterstück in der A-Klasse und sicherte sich den Aufstieg in die Kreisliga. Achtzehn lange Jahre ist es her, dass man zuletzt in dieser, für den Verein der Größe des ATSV erstrebenswerten Klasse vertreten war.

Der krönende Abschluss gelang im Heimspiel gegen den zum Spielende hin bemitleidenswerten Gegner ASV Wolfartsweier, der mit sage und schreibe 11:0 gedemütigt wurde. Mit einer vor allem in der Rückrunde beeindruckenden Bilanz – es gab hier nur ein Unentschieden, sonst nur Siege – wurde der vorher hoch gehandelte TSV Schöllbronn letztendlich verdient in die Schranken verwiesen und kann im letzten Saisonspiel am Pfingstsamstag bei vier Punkten Rückstand nicht mehr den ATSV erreichen.

Ein Glückwunsch geht an die sympathische Mannschaft mit ihren beiden Spielertrainern Andreas Mall und Manuel Knodel sowie die übrigen Verantwortlichen mit Timo Augenstein und Sebastian Buhl an der Spitze. Man ist nach drei Hinrundenniederlagen zu einem verschworenen Haufen geworden und leitete spätestens mit dem Sieg beim Lokalrivalen FC Berghausen die Wende zum Guten ein. In der Rückrunde steigerte man sich kontinuierlich, gewann vor allem in den letzten Wochen sogar meist (über)deutlich, und zeigte dabei auch guten Fußball, der an die besten ATSV-Zeiten früherer Jahre erinnerte.

Ein Beispiel war das sonntägliche Spiel gegen den um den Klassenerhalt kämpfenden ASV Wolfartsweier, der nach einer kurzen, etwas holprigen Anfangsphase zurechtgemacht und dann regelrecht auseinandergenommen wurde. Die Karlsruher von der Autobahn mühten sich dennoch so gut es ging und verhielten sich durchweg sportlich. Der tadellose Schiedsrichter Söllner hatte ein leichtes Amt und musste dem Gast nur zwei gelbe Karten zeigen. Am Verhängen von drei unstrittigen Foulelfmetern kam er allerdings nicht vorbei. Andreas Mall erhöhte mit dem Verwandeln aller drei Strafstöße sein Torjägerkonto auf 29 Treffer. 110 sind es inzwischen insgesamt für den ATSV geworden.

Mit dem 100.Tor eröffnete Steven Aymar in der 7. Minute dank einer sehenswerten Volleyabnahme den Torreigen. Der erste Elfmeter in der 19. Minute, Simon Seegers Kopfball in der 26. Minute und ein Eigentor des Gastes bedeuteten die restliche Ausbeute bis zur Halbzeit. Das muntere Toreschießen ging auch in Hälfte zwei mit dem 2. Treffer von Seeger in der 52. Minute und dem 2. Elfmeter in der 65. Minute weiter. Jetzt rollte weiter Angriff auf Angriff auf die ASV-Abwehr zu, so dass man in der letzten Phase schnell das Gefühl bekam, dass es noch zweistellig werden könnte. Mehrere Auswechslungen brachten keinerlei Abbruch in der ATSV-Überlegenheit. Weitere Tore konnten einfach nicht ausbleiben, und bei nachlassenden Kräften waren die ASV-ler noch mehr dem Angriffswirbel ausgeliefert.

M. Knodel mit einem gelungenen Winkelschuss (71. Min.), der eingewechselte Dominik Knab (73. und 81. Min.), noch einmal S. Aymar (88. Min.) und als Schlusspunkt (90. Min.) der 3. Elfer verwerteten einen Teil der vielen weiteren Torgelegenheiten zum beeindruckenden Endresultat.

Erfreulich war auch die Zuschauerresonanz, die wohl beste seit Jahren. Die Stimmung war logischerweise prächtig. Die Fans feierten ausgelassen ihre Mannschaft schon vor dem Spielschluss. Im übergezogenen Aufstiegsshirt feierte die Mannschaft schließlich ausgiebig die errungene Meisterschaft und holte sich von vielen anerkennende Worte und Gratulationen ab.

Am Pfingstsamstag, 4.6., 15 Uhr wird die Saison mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV KA-Beiertheim geschlossen, der jetzt den FC Berghausen mit 2:1 besiegte.    (kw)   


SC Neuburgweier  1  :  3   ATSV Kleinsteinbach

ATSV meisterte auch die letzte Auswärtshürde - Ein Spiel mit den altbekannten Nachlässigkeiten

 

Zum letzten Mal in dieser Saison auswärts. Beim in den letzten Jahren immer unbequemen SC Neuburgweier stand ein Gegner an, dessen Formkurve zuletzt nach oben zeigte, den man deshalb auch ernstnehmen musste. Dies schien sich zu bewahrheiten, als die Hausherren in der 3.Minute einen kapitalen Aussetzer des ATSV-Linksverteidigers ausnutzten, der dem Gegner im Strafraum „mustergültig“ auflegte, und dieser das Geschenk zur 1:0 Führung nutzte.

Doch es zeigte sich bald, dass der Tabellenführer die klar bessere Mannschaft stellte, eine deutliche Feldüberlegenheit und auch eine Fülle von Torgelegenheiten kreierte, bei deren Verwertung es wiederum haperte. Es war fast unglaublich, was dabei versiebt wurde. „Ihr hättet zur Pause mindestens schon mit 4:1 führen müssen“, kommentierten SCN-Urgesteine zur Halbzeit neidlos die Überlegenheit des Gastes an. Da dem aber aus bekannten Gründen nicht so war, die Gastgeber eine Freistoßchance nicht nutzten, war man froh, dass S. Aymar in der 38.Minute wenigstens einen Eckball direkt zum 1:1 verwandelte.

 

Obwohl sich die Platzherren nach der Pause mühten, auch öfter in die gegnerische Hälfte zu kommen und wenige Halbchancen herausspielten, ging im Grunde genommen das einseitige Spiel weiter. Endlich schafften K. Yildirim und der überragende M. Knodel in der 53. und 65.Minute mit ihren Treffern zum 1:3 klare Verhältnisse. Im Auslassen bester Gelegenheiten ging es danach aber weiter. Besonders A. Mall mit insgesamt sehr gutem Spiel, das immer wieder Freiräume schuf, hätte sein Torjägerkonto deutlich aufstocken können, war aber häufig zu mannschaftsdienlich oder versagte selbst im Abschluss. So wurde es leider nichts mit dem 100.Saisontreffer. Egal, der kann am Sonntag nachgeholt werden. Wichtig war, dass unser Team mit einer souveränen Leistung den Punktevorsprung vor Schöllbronn hält. Sollte am Sonntag, 15 Uhr zuhause gegen den ASV Wolfartsweier ein Sieg gelingen, könnte bereits die Meisterschaft und der Aufstieg in die Kreisliga endgültig gesichert werden. Aber Vorsicht: Die Wolfartsweierer erleben in den letzten Spielen einen Aufschwung, wie auch der sonntägliche Heimsieg gegen Berghausen beweist.    (kw)


ATSV Kleinsteinbach-SG Burbach/Pfaffenrot   4:2

Ein hochverdienter Sieg – ohne zu glänzen 

 

Mit etwas Vorsicht in den Voraussagen ging der Tabellenführer gegen den sonntäglichen Berghausen-Bezwinger SpG Burbach/Pfaffenrot in die Partie bei hochsommerlichen Temperaturen. Einige Umstellungen aus unterschiedlichen Gründen waren notwendig, sollten letztendlich aber nur bedingt Einfluss auf die Spielgestaltung und das Ergebnis haben. Der Gast suchte von Anfang an sein Heil in einer Massierung seines Abwehrblockes, mit der Folge, dass die Platzherren nach wenigen Minuten des Abtastens die Spielkontrolle übernahmen und deutliche Feldüberlegenheit herstellten. Aber das „alte Lied“ trat wieder ein: Man braucht einfach zu viele Torchancen, um erlösende Treffer zu erzielen.

 

So dauerte es für die Führung 23 Minuten, bis Co-Trainer M. Knodel von halblinker Position den Ball sehenswert knallhart in die Maschen jagte. Es blieb beim Einbahnstraßenfußball mit vielen Torgelegenheiten. Die Gäste brachten es in der ersten Halbzeit zu keiner einzigen Gefahrensituation vor dem Kleinsteinbacher von Ersatzkeeper E.Mammanello gehüteten Gehäuse. Zum 2:0 benötigte der ATSV ein Eigentor des Gastes, das nach einer scharfen Hereingabe von R. Schmidt bei einer Rettungsaktion entstand. Ein dahinter lauernder ATSV-Akteur hätte wohl auch zu einem Treffer vollendet. 2:0 zur Halbzeit; die Gäste von den Albhöhen waren noch gut bedient.

 

Wenig änderte sich bei der Spielfortsetzung. Die Gastgeber versäumten es aber, ihren Vorsprung auszubauen. In den ersten zehn Minuten allein gab es vier Großchancen, die leichtfertig liegengelassen wurden. Fast aus dem Nichts kam die SpG nach einer Stunde nach einem unberechtigten Freistoß aus dem Halbfeld und anschließender Kopfballverwertung durch N. Veith zum schmeichelhaften Anschlusstreffer. Eine schnelle Reaktion zehn Minuten später gelang dann jedoch den Mall-Schützlingen durch S. Seeger, der eine weite Flanke mit wuchtigem Kopfstoß hoch in die Ecke zum 3:1 platzierte. Spannung konnte dadurch nicht mehr aufkommen, eine endgültige Klärung brachte in der 83.Minute ein mit Raffinesse direkt verwandelter Freistoß durch den eingewechselten S. Aymar. Ärgerlich war in der Schlussminute schließlich ein zweites Gegentor des Gastes, der noch einmal im Strafraum auftauchte. Der wichtige Sieg zur Bewahrung des Vorsprunges auf Schöllbronn war eingetütet, wenn er auch keinen Glanz versprühte.

 

 

Eine sicherlich anspruchsvolle Aufgabe erwartet die Pfinztaler am Sonntag in der letzten Auswärtspartie beim SC Neuburgweier. Mit sicherlich anderer Defensivformation muss und wird man den offensiv unberechenbaren Rheinstettenern mit ihrem Torjäger Sidibe begegnen und die Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden legen. „Auf geht’s an den Rhein“; die Mannschaft braucht die Unterstützung.       (kw)


FV Ettlingenweier II  0 : 4  ATSV Kleinsteinbach I

Auch Ettlingenweier hindert den ATSV nicht am Siegen

 

„Die Hürde“ Ettlingenweier wurde mit einem 4:0 Sieg leichter als vermutet gemeistert., so dass der Punktevorsprung vor den Verfolgern Ettlingen, Schöllbronn und Berghausen, die mit Ausnahme von Berghausen auch gewannen, erhalten blieb. Die schwer auszurechnenden 2.Mannschaften müssen auch erst mal geschlagen sein. Das schaffte unsere Mannschaft hochverdient, wobei man ihr höchstens ankreiden kann, dass sie eine Fülle bester Torchancen ausließ, zum Teil kläglich, so dass es viel zu lange dauerte, bis das Spiel endgültig entschieden war.

 

Man begann sehr konzentriert und schnürte den Gegner von Anfang an in die eigene Hälfte ein. Bei der Überlegenheit konnten Torchancen nicht ausbleiben. Es dauerte bis zur 12.Minute, bis sich Zählbares einstellte. A. Rabolt und L. Elsässer kombinierten sich auf rechts mit Doppelpass durch, bedienten A. Mall und dessen Flanke wuchtete M. Knodel mustergültig mit dem Kopf ins Netz. Man blieb dran, schaffte auch immer wieder Durchbrüche in der heimischen Abwehr um die Routiniers P. Tohn und Bogesch, aber Zielwasser hatten die abschließenden Akteure wohl nicht getrunken. So blieb das Tor der Gastgeber längere Zeit unnötigerweise unbehelligt, und diese hatten sogar nach zwei Nachlässigkeiten in der ATSV-Deckung auch tatsächlich zwei Möglichkeiten für einen Treffer, der ihnen aber versagt blieb.

 

Bei aller Überlegenheit des ATSV war man froh, dass K. Yildirim in der 47.Minute endlich das 0:2 erzielte. Von da an kamen die Gastgeber kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, es sei denn, sie jagten weiten Befreiungsschlägen nach. Schludrig – anders kann man es nicht ausdrücken – gingen die Gäste dann mehrfach mit einer Fülle bester Chancen um, die ein wesentlich höheres Ergebnis möglich gemacht hätten. Zum Schluss hin trafen dann wenigstens noch S. Seeger und K. Yildirim mit ihren Toren in der 74. und 85.Minute ins Schwarze und zementierten einen standesgemäßen Sieg.

 

 

Am Sonntag, dem viertletzten Spieltag, erwartet unser Team die SpG Burbach/Pfaffenrot zum Heimspiel. In unguter Erinnerung ist noch die letztjährige Heimniederlage gegen einen bis dahin erfolglosen Gegner. Dieser ist jetzt in der Rückrunde im Aufwind, wie besonders der sonntägliche Sieg gegen den FC Berghausen bestätigt, so dass man ihn nicht unterschätzen sollte. Dies darf und wird auch unserer Mannschaft nicht unterlaufen. Die fast makellose Bilanz der letzten Wochen soll fortgesetzt werden. Einen zahlreichen Besuch hat die Mannschaft verdient. Spielbeginn 15 Uhr. Im Vorspiel stehen sich die beiden Reserven gegenüber.     (kw)


ATSV  -  SV Post Südstadt Karlsruhe  12 : 1

ATSV demütigt SV Post Südstadt KA  / Es hätte noch schlimmer kommen können

 

Nun hat der Tabellenführer ATSV Kleinsteinbach wirklich etwas für sein Torverhältnis getan. In einem einseitigen Spiel deklassierte unsere Elf die abstiegsbedrohten Gäste aus Karlsruhes Süden mit sage und schreibe 12:1, und dies hätte den Chancen nach durchaus noch um einiges höher ausfallen können. Ein Lob haben aber die Postler dennoch verdient: Sie akzeptierten die Überlegenheit des Gegners und die ernüchternde Niederlage mit fairem Verhalten, keine Selbstverständlichkeit bei diesem Spielausgang. Der souveräne Schiri Brückle musste nicht eine gelbe Karte zeigen.

Das Spiel der Gäste reichte aber nicht aus, um den Platzherren in irgendeiner Form Paroli zu bieten. Diese zogen von Anfang an ein gelungenes, laufstarkes Kombinationsspiel mit vielen schönen Spielzügen auf, das zwangsläufig fortlaufend zu Torchancen führen musste. Dabei zeichnete sich Torjäger A. Mall nicht nur durch seine vier Treffer besonders aus, aber auch S. Seeger traf dreimal ins Schwarze, dazu K. Yildirim und die eingewechselten P. Carbone und P. Wrubel. Einen Treffer steuerte der SV selbst durch ein Eigentor bei.

Nach dem frühen Treffer in der 3.Min. stand es bereits nach 25 Min. 3:0, dann folgte noch bis zur Pause das Eigentor und ein weiterer Treffer. In regelmäßigen Abständen musste der bedauernswerte Post-Keeper in Hälfte 2 noch sieben weitere Male den Ball aus dem Netz holen. Ein Erfolgserlebnis hatte beim Gast in der 62.Min. M. Pitschmann, der, sträflich alleine gelassen, in den Winkel traf und E. Mammanello, der nach M. Müller am Vorsonntag dieses Mal den etatmäßigen Torhüter H. Gauß vertreten durfte, überwand. Ein hochverdienter Sieg der Platzherren in selten erlebter Höhe, der hochzufriedene Fans begeisterte. Mit bereits 88 erzielten Toren kann man sich vielleicht in den letzten Begegnungen der Saison noch der 100-Tore-Grenze nähern. Es stehen jetzt noch drei Heim- und zwei Auswärtsspiele an.

 

Eine erste Bewährungsprobe folgt am Sonntag (Spielbeginn bereits um 13.00 Uhr!)  mit der Partie beim FV Ettlingenweier II, der unsere Mannschaft sicher mehr fordern wird wie der Post SV. Kann unsere Elf aber ihr bisher erfolgreiches Spielkonzept durchbringen, müsste auch diese Hürde erfolgreich zu meistern sein.       (kw)


SG Stupferich II     1:5    ATSV Kleinsteinbach I

Ein Spiel, das man möglichst schnell vergessen sollte. Gegen einen überforderten Gegner passte sich der ATSV leider in vielen Phasen dem kargen Niveau an, so dass die zum Patenverein mitgereisten Fans dies häufig mit Kopfschütteln quittierten. Man hätte für das Torverhältnis viel tun können. Von Anfang mangelte es vor allem an Passgenauigkeit, Durchsetzungsvermögen und Abschlusskonsequenz. Vom überzeugenden Spiel gegen Ettlingen war nur noch wenig zu spüren. Der Torwart der SG, J. Röhsler, stellte sich mehrfach erfolgreich gegen Chancen des Gastes und hielt die Niederlage, auch mit Hilfe des Torgestänges, noch in Grenzen. Die Fronten waren spätestens in der 34.Min. mit dem 0:3 ergebnistechnisch geklärt. J. Grauer und A. Mall (2), der in der 38.Minute ausgewechselt wurde, machten den Unterschied. Die 2.Hälfte war dann in vielem nicht eines Tabellenführers angemessen. 0:4 und 0:5 hieß es trotzdem nach S. Seegers Tor und

M. Knodels verwandeltem Elfmeter. Weitere Auswechslungen folgten. Vermehrt kam noch einige Härte durch die Platzherren auf, die der sich dem Spielniveau anpassende Schiri mehr als großzügig nicht mit den eigentlich angesagten Konsequenzen beurteilte. Dass die Platzherren kurz vor Schluss noch mit einem Weitschuss

D. Arnolds Torhüter M. Müller und dem Ehrentor überraschten, passte ins Gesamtbild. Bei nasskaltem Aprilwetter war man allseits froh, als der Schlusspfiff ertönte.                                                      


ATSV Kleinsteinbach  6 : 0  SSV Ettlingen

ATSV bringt überzeugend Tabellenzweiten an seine Grenzen / Pfinztäler in Hälfte 1 kaum zu bremsen

 

Der Erste gegen den Zweiten – da könnte man eine enge Kiste vermuten. Weit gefehlt. Tabellenführer ATSV demütigte die Ettlinger Truppe, die mit einer hochverdienten Schlappe den Heimweg ins Albtal antreten musste. War der Gegner tatsächlich so schwach oder die Platzherren in bestechender Form? Letzteres traf auf jeden Fall zu. Der ATSV hat offensichtlich seine Spielweise und Form gefunden, die es jedem Gegner schwer macht, gegen die Pfinztäler zu bestehen.

 

Dabei mussten die Gastgeber bei sehr schönem Osterwetter Ausfälle verkraften, so die rot- bzw. gelb-rot-gesperrten Stammspieler L. Schröder, J. Elsässer und R. Schmidt und nach einem Test vor dem Spiel auch den sonstigen Abwehrchef S. Lindörfer, der sich am Donnerstag bei Südstern verletzt hatte. So saßen nur Spieler der Reserve auf der Bank. Ausfall Lindörfer – halb so schlimm, wenn man dafür den Routinier N. Stucky aufbieten kann, der bisher meist nur noch in der Zweiten spielte. Seine Souveränität gab der Abwehr von Anfang an Halt. Die Scherer-Elf musste ihren Topscorer Abazi ersetzen, aber daran kann es nicht nur gelegen haben, dass die Gäste in 90 Minuten lediglich eine Torchance hatten, die Torhüter H. Gauß vereitelte. Ansonsten erlebte der Keeper einen geruhsamen Nachmittag.

 

Für viele echt begeisternd verlief der Auftritt der Platzherren in der ersten Halbzeit. Nach zehnminütiger Anlaufzeit löste der Tabellenführer den Knoten; N. Stucky staubte in der 14.Minute nach einem Eckball zum 1:0 ab. Schon zwei Minuten später setzte J. Grauer einen 20 m-Flachschuss direkt ins Eck. Jetzt filettierte der ATSV immer wieder die überforderte Gästeabwehr, weitere Tore konnten so nicht ausbleiben. Torjäger und Trainer A. Mall belohnte seine starke Leistung in der 35.Minute mit gekonntem Abschluss nach der Hereingabe von K. Yildirim, ähnlich wie am Donnerstag bei Südstern, zum 3:0. Schließlich stellte erneut A. Mall in der 40.Minute das Halbzeitergebnis von 4:0 her, als er dem herauseilenden Torhüter Oldenburger das Leder über die Hände hob und dann einen Freilauf mit Ball in das Tor der Gäste hatte.

 

Eine deutliche Vorentscheidung war damit bereits zur Pause gefallen. Der ATSV konnte auch gleich seinen angeschlagenen Stürmer K. Yildirim durch P. Wrubel ersetzen. Die Platzherren blieben die klar torgefährlichere Mannschaft und in der 56.Minute setzte der wieder überragende J. Grauer noch ein Schmankerl auf das Ergebnis drauf. Noch hinter der Mittellinie kam er an den Ball, sah den Gästekeeper zu weit vor seinem Tor postiert und traf mit einem gefühlvollen, genau getimten Heber ins Schwarze. 5:0. Freudengesänge wurden angestimmt. Als dann noch P. Wrubel in der 66.Minute auf rechts durchbrach und sicher zum halben Dutzend verwandelte, schien sich das Debakel der Gäste noch zu steigern. Die Platzherren nutzten jetzt aber die Gelegenheit, weiteren Reservisten eine Spielchance zu geben. N. Brückel, P. Seeger und T. Dachs-Wegmann kamen für Mall, L. Elsässer und Grauer. So blieb es schließlich beim 6:0, mit dem die Scherer-Jungs auch genügend bedient waren.

 

Der ATSV hat sich an der Spitze festgesetzt und hat jetzt eigentlich nur noch den TSV Schöllbronn als harten Konkurrenten im Gepäck. Am Sonntag geht’s zur SG Stupferich II, eine der unberechenbaren zweiten Mannschaften. Bei der nötigen Einstellung müsste aber auch diese Aufgabe mit Erfolg bewältigt und ein weiterer Sieg eingefahren werden können.        (kw)


FC Südstern Karlsruhe  1  :  4   ATSV Kleinsteinbach

 Endlich wieder ein Sieg beim FC Südstern / ATSV bleibt in der Erfolgsspur

Die Gefühle waren vor der Reise in Karlsruhes Süden zwiegespalten. Selbstvertrauen ja nach etlichen erfolgreichen Spielen in letzter Zeit, aber auch Gedanken an mehrere erfolglose Auftritte beim FC Südstern in den letzten Jahren, so dass man schon von einem Angstgegner sprach. Der Wunsch auf Wiederholung des erfolgreichen Hinspielergebnisses (4:1) blieb trotzdem, und es zeigte sich sehr schnell, dass er durchaus in Erfüllung gehen könnte.

 

Man hatte die Sterne deutlich stärker erwartet, aber sie hatten nicht nur, wie der Gast auch, mit dem holprigen Geläuf, sondern auch mit den spielbestimmenden Gästen ihre Schwierigkeiten, die die Platzherren früh unter Druck setzten und schon in den Anfangsminuten, einmal nach Patzer von Torhüter Österle, Chancen zur Führung hatten, die aber noch vergeben wurden.

 

So dauerte es bis zur 10.Minute, als K.Yildirim sich auf rechts durchtankte und passgenau auf A.Mall zielte, der aus kurzer Entfernung zum 0:1 traf. In der 24.Minute war es wiederum A.Mall, der zum 0:2 einnetzte. Man merkte nicht, dass der ATSV die Schöllbronn-geschädigten J.Elsässer und L.Schröder und auch den verletzten S.Aymar (fehlt länger) ersetzen musste. Einen kleinen Bruch im Spiel der Pfinztäler gab es in der 30.Minute, als der Schiedsrichter einen unberechtigten Elfmeter gegen den ATSV verhängte, der das Anschlusstor brachte. Dafür zeigte der Referee in der 63.Minute auch ohne ersichtlichen Grund für den ATSV auf den Elfmeterpunkt, und das 1:4 (A.Mall) kam so zustande. Dazwischen lagen Spielabschnitte mit weniger guten Ballpassagen, aber trotzdem auch immer Chancen für den Tabellenführer, darunter ein Lattenknaller von S.Seeger. Die Gastgeber hatten nach ihrem Strafstoß nur noch eine gute Gelegenheit durch Schüssler, bei dessen Schuss allerdings H.Gauß auf dem Posten war.

 

Eigentlich schon endgültig entschieden war die Partie in der 55.Minute, in der K.Yildirim für sein starkes Spiel mit dem Treffer zum 1:3 belohnt wurde. Die Gäste nutzten dann ihre drei-Tore-Führung für Auswechslungen: Gutbrod, Brückel und Wrubel ersetzten Rabolt und die Spielertrainer Mall und Knodel. Eine völlig unnötige gelb-rote Karte handelte sich schließlich noch R.Schmidt ein, der, schon mit Gelb bedacht, sich mit einer Ball-aus-Entscheidung an der Mittellinie nicht einverstanden erklären wollte. Letztlich blieb es beim auch in der Höhe verdienten 4:1 Sieg, mit dem genau das Hinspielergebnis erzielt wurde.

 

Jetzt kommt es morgen, Ostersamstag, 15 Uhr zum Showdown um die Spitzenplätze, wenn der Tabellenführer den Rangzweiten SSV Ettlingen empfängt. Die mit einer Ausnahme ebenfalls seit Wochen von Sieg zu Sieg eilenden Scherer-Schützlinge werden ein weiterer echter Prüfstein für unsere Elf sein. Also, auf geht’s an den Geigersberg, unserer Mannschaft kann zahlreiche Unterstützung nur guttun.     (kw)

 


TSV Schöllbronn  1 : 1  ATSV Kleinsteinbach

Ein Spiel mit Nervenkitzel und Kopfschütteln

 

Es hätte leicht mehr als ein Punkt in der wichtigen Partie um die Tabellenspitze beim TSV Schöllbronn werden können. In der ersten Hälfte, die 0:1 für den ATSV endete, hätten die Gäste ihre deutlichen spielerischen Möglichkeiten zu mehr als einem Tor nützen können, ja müssen. A. Malls schnelle Freistoßausführung brachte K. Yildirim in der 8.Minute in Tornähe in Schussposition, die er zur Führung nutzte. Die Pfinztäler spielten weiterhin gefällig und setzten die Platzherren fast fortlaufend unter Druck. Mehrfach fehlte die letzte Entschlossenheit und richtige Entscheidung, um die Partie eigentlich schon zur Pause entscheiden zu können. Oder es fehlte auch manch gerechte Konsequenz des Referees Maliha (ATSV Mutschelbach) bei einigen strittigen Entscheidungen. So auch kurz vor der Halbzeit, als A. Mall ein möglicher Freilauf Richtung Tor durch ein nicht geahndetes Foulspiel des letzten Mannes verwehrt wurde.

Der Schiri spielte dann aber in der zweiten Halbzeit eine spiel- und ergebnisbeeinflussende tragende Rolle. Die körperbetonte, den Gegner nicht schonende Spielweise der Platzherren, vom Referee selten sanktioniert, nahm den Gästen manches an Wirkung. Ein Foulelfmeter nach Freistoß sorgte für den 1:1 Ausgleich. 20 Minuten vor Schluss ahndete der Schiri ein Foulspiel eines ATSVlers mit einer überharten roten Karte. Mancher dem ATSV geneigter Zuschauer erinnerte sich spontan an das brutale, nur mit Gelb geahndetes Foulspiel eines Berghausener Spielers am letzten Sonntag mit dem Ergebnis einer schweren Verletzung und eines langen Ausfalls des betroffenen ATSV-Akteurs. Messen mit zweierlei Maß. Die jetzige Bestrafung tat deshalb umso mehr weh. Der Mann mit der Pfeife verlor jetzt gänzlich seine Linie. Sein „Meisterstück“ lieferte er aber in der 91.Minute ab, als er dem ATSV einen glasklaren Foulelfmeter verweigerte. Die Kleinsteinbacher fühlten sich zu Recht verschaukelt. Und der Spielleiter setzte noch eines drauf, denn er zeigte nach dieser Szene einem Spieler der Auswechselbank auch noch die rote Karte. Der ATSV, bisher zu den fairsten Mannschaften zählend, bekam es auf den Albhöhen ganz dick. Man darf sich so seine Gedanken machen.

 

Schade um den verpassten Sieg; aber noch ist nichts Wesentliches passiert, zumal Ettlingen gegen die wieder auferstandenen Berghausener sogar drei Punkte liegen ließ.

 

 

Eine weitere große Bewährungsprobe erwartet die Mall/Knodel-Truppe am Gründonnerstag, wenn es um 18.30 Uhr zum FC Südstern Karlsruhe, einem gewissen Angstgegner, geht. Das Positive der letzten Spieltage beibehalten und noch ein bisschen mehr Konsequenz im Abschluss umsetzen, dann müsste auch diese schwere Aufgabe zu meistern sein. Und dann bleiben nur zwei Tage Erholung, ehe es am Ostersamstag  zuhause gegen  einen weiteren Meisterschaftsanwärter, den SSV Ettlingen, geht.     (kw)


ATSV - Viktoria Berghausen 4:1

Die Pfinztaler Gäste noch mehr als gut bedient / ATSV im Aufwind

Es hätte ein schönes Frühjahrswochenende werden können. Leider kam der April-Winter dazwischen, Folge: Absage des Vorspiels der Reserven. Das Spiel der ersten Mannschaften der Ortsnachbarn lief aber bei guten Platzverhältnissen ab. Dabei unterstrichen die Platzherren ihre derzeit gute Verfassung und ließen dem stark eingeschätzten Derbypartner keine Chance zu einem Erfolg. Mit dem 4:1 war die Viktoria letztendlich noch sehr gut bedient, denn der ATSV hatte eine Vielzahl bester Chancen, die ein noch deutlicheres Ergebnis für möglich gesehen hatten. Die Abwehrreihe der Gäste wurde einfach mit dem Angriffswirbel der Gastgeber nicht fertig und verdankten die knappe 2:0 Führung des ATSV zur Pause (Torschützen J. Elsässer und S. Aymar) eigentlich in erster Linie nur ihrem Torhüter F. Vögele, der nach einem gehaltenen Elfmeter kurz nach Spielbeginn noch mehrfach hervorragend parierte und dazu auch die Hilfe des Aluminiums in Anspruch nahm. Die Platzherren verkrafteten bei ihrem Auftritt auch den Ausfall von S. Lindörfer (wurde von N. Stucky bestens vertreten), A. Steimle und R. Schmidt aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen besser als die Gäste das Fehlen von Geggus und zunächst von Zemler, der nach seiner Einwechslung aber auch keine echte Leistungssteigerung möglich machte.

Die enttäuschenden Gäste konnten nur in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs Paroli bieten, mussten dann aber in der 64.Minute durch Spielertrainer A. Mall und eine Minute später durch L. Schröder den dem Spielverlauf entsprechenden Rückstand akzeptieren. Der Ehrentreffer von Kurtolli in der 89.Minute war nicht mehr als ein Schönheitsfleck.

Negativereignis war schließlich ein brutales Foulspiel des Berghausener Kleine-Beek, das der ansonsten souverän leitende Referee Söllner (Malsch) unverständlicherweise nur mit Gelb ahndete. Hoffentlich erbringt die Krankenhauseinweisung des gefoulten N. Mannsdörfer keinen dauerhaften Schaden.

Die über Jahrzehnte gewachsene Pfinztal-Hierarchie im Fußball scheint aus den gewohnten Bahnen zu geraten. Die früher erfolgsverwöhnte Viktoria aus dem größten Ortsteil darf sich nach dieser Saison wohl nur noch die Nr.3 in Pfinztal nennen. Der ATSV Kleinsteinbach befindet sich nach zwei Siegen gegen den FC Berghausen auf der Überholspur.

 

Was den Kampf um die Aufstiegsplätze in dieser Saison angeht, kommt der sonntäglichen Partie beim TSV Schöllbronn größte Bedeutung zu. In Erinnerung ist noch eine der schlechtesten Leistungen der Hinrunde gegen einen allerdings starken Gegner mit einer verdienten Niederlage als Folge. Man darf die Pfinztaler jetzt im Rückspiel wohl wesentlich stärker erwarten als damals. Die Mannschaft darf sich großer Unterstützung in dem schwierigen Auswärtsspiel auf den Albhöhen gewiss sein. Die Reserve ist spielfrei.   (kw)


TSV Oberweier - ATSV Kleinsteinbach 1:5

ATSV überrascht mit klarem Auswärtssieg und bleibt oben dran

 

Mit dieser positiven Überraschung hatte kaum einer im Lager der Pfinztaler gerechnet. Unsere Elf meisterte auch die angenommen hohe Hürde beim TSV Oberweier, der deutlich mit 1:5 in die Schranken verwiesen wurde und damit wohl endgültig aus dem Titelrennen fällt. Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit hoch konzentrierten und abgeklärten Leistung, wiederum mit auffälligen Leistungsträgern,  erwies sich der ATSV als Mannschaft, die um die Aufstiegsplätze mitspielen kann. Rechnet man die nach dem Nichtantritt von Mörsch am Vorsonntag fälligen Punkte hinzu, liegt man sogar einen Punkt vor Schöllbronn, das allerdings noch ein Spiel nachholen muss, an der Spitze.

 

Beim Spiel gegen die Ettlinger Vorstädter wurde schnell deutlich, dass die sonst abwehrstarken TSVler große Mühe mit den schnellen Angreifern der Gäste hatten. Ein ums andere Mal stürzten sie nach der frühen Führung durch M. Knodels knallharten Linkshammer in Verlegenheiten, konnten sich dann in der 10. und 23.Minute nur durch plumpe und mit klaren Elfmetern bestraften Fouls behelfen; A. Mall und S. Aymar verwandelten zum 0:3. Für eine Vorentscheidung sorgte schließlich K. Yildirims 0:4 in der 34.Minute. Nur ein kleiner „Schönheitsfleck“ bedeutete der Oberweirer Ehrentreffer Sekunden vor dem Halbzeitpfiff durch einen vermeidbaren Freistoßtreffer.  

 

In Hälfte 2 erreichten die Gäste nicht mehr das Niveau vor der Pause, ließen zuweilen auch den notwendigen Ernst und Zielstrebigkeit vermissen, was den Platzherren wenigstens „Mitspielen“ ermöglichte. Ein zweites Mal ins Netz trafen sie allerdings nicht mehr, während beim ATSV in der 65.Minute mit R.Schmidt ein weiterer Torschütze zum 1:5 auf sich aufmerksam machte. Ein deutlicher Sieg, der Lust auf mehr macht.

 

Da kommt am Sonntag, 15 Uhr das ewig junge Pfinztal-Derby gegen die „große“ Viktoria aus Berghausen gerade recht. Könnte der ATSV dabei den Überraschungssieg vom Hinspiel wiederholen, wäre der FCB um einige Punkte abgehängt. Das Hochspannung versprechende Match dürfte seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Zu wünschen bleibt, dass alles in geordnetem und fairem Rahmen abläuft.

Brisanz liegt auch bereits im Vorspiel der Reserven. Der C2-Tabellenführer Kleinsteinbach II trifft auf den Zweiten SG Berghausen/Wöschbach II. Beide Vereine gewannen ihre Auswärtsspiele jetzt am Sonntag mit 3:0.           (kw)

 



Sportfreunde Forchheim II  1 : 2  ATSV Kleinsteinbach

Sieg hätte deutlicher ausfallen müssen / Gegentor in Nachspielzeit

 

Man hatte bei Verantwortlichen wie Spielern gehörig Respekt vor dem ersten Rückrundenauswärtsspiel bei Sportfreunde Forchheim II, wozu der knappe Hinrundensieg und der vorsonntägliche Erfolg der Forchheimer in Berghausen beitrug. Unser Team ging konzentriert an die Aufgabe beim unbequemen Gegner und verschaffte sich schnell eine deutliche Feldüberlegenheit, die aber lange nicht zu echten Torchancen führte. Die Platzherren sorgten nur bei wenigen Steilangriffen für Gefahr, da die Abwehr mit Rabolt, Lindörfer und Steimle zuverlässig ihre Aufgabe erledigte. Dazu zeigte sich Hlobil, der erstmals wieder seit Jahren wegen des Fehlens der etatmäßigen Keeper im Tor stand, von einer sicheren Seite.

Bei der Überlegenheit war es höchste Zeit, dass Aymar noch vor der Pause (37.Minute) endlich den Bann brach und einnetzte. Noch druckvoller agierten die Pfinztaler in den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit. Chancen gab es jetzt reichlich; ein satter Schuss von Schmidt klatschte an die Latte. Ein flacher Abschluss war dann erfolgreicher. Knodels Schuss landete in der 62.Minute unhaltbar in der Ecke zum 0:2. Danach steckte der ATSV zurück, wechselte auch vierfach durch, und die Platzherren mühten sich jetzt auch in der Offensive. Bei einer Großchance – Ball landete am Pfosten – hatten die Gäste sogar Glück.

Ärgerlich war dennoch der Ehrentreffer der Sportfreunde in der Nachspielzeit, als Nottbeck einen unnötigen Eckball über die Linie drückte. Dies änderte jedoch nichts mehr am verdienten Sieg der Gäste, die weiter mit oben dranbleiben.

 

Eine vermeintlich leichtere Aufgabe erwartet den ATSV am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TV Mörsch. Aber Vorsicht! Gerade solche Spiele können eine gewisse Brisanz erzeugen. Deshalb: Die Sache ernsthaft angehen wie in Forchheim, dann dürfte dem dritten Rückrundensieg nichts im Wege stehen.   (kw)


ATSV Kleinsteinbach  2 : 0  FV Alem. Bruchhausen

Verdienter Sieg im Auftaktspiel des Jubiläumsjahres

 

Der FV Alemannia Bruchhausen kann in Kleinsteinbach einfach nicht gewinnen. Seit Jahren geben die Ettlinger Vorstädter brav die Punkte in Pfinztal ab. Und dies auch wiederum verdient. Damit hat der ATSV auch einen guten Start in sein 125-jähriges Vereinsjubiläum hingelegt. Mit dem Erfolg bleiben die Platzherren nicht nur an der Spitze dran, rücken gar durch die überraschende Niederlage des Gemeindenachbarn Viktoria Berghausen auf den zweiten Tabellenplatz vor, glichen die unglückliche Niederlage im Hinspiel aus und vergrößerten den Abstand zum vor der Saison hoch gehandelten Gast auf zehn Punkte. Dieser Erwartung konnte die Alemannia in diesem Spiel nicht gerecht werden, was ihnen verdientermaßen die Punkte kostete.

Der ATSV erspielte sich in der ersten Halbzeit nicht nur eine deutliche Feldüberlegenheit und ein Chancenplus, sondern brachte es fertig, die nach vorne überraschend harmlosen Gäste lange Zeit weit vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Ein Führungstreffer der Gastgeber war eigentlich nur eine Frage der Zeit, aber es dauerte wieder einmal (zu) lange, bis sich ein solcher einstellte. Der spielende Co-Trainer Manuel Knodel brach zehn Minuten vor der Halbzeit endlich den Bann, als er in Tornähe trocken mit Links abzog und einnetzte. Knodel war zusammen mit Josia Grauer das spielbestimmende Paar im Mittelfeld und sorgte für Druck.

 

Beide Mannschaften hatten ihre Probleme mit dem zu dieser Jahreszeit typischen holprigen Geläuf. Mancher Ball versprang; ein Flachpassspiel war nicht angesagt. Läuferische und kämpferische Qualitäten waren deshalb eher gefragt. In der zweiten Halbzeit sorgten die Gastgeber recht früh für eine Vorentscheidung, als Andreas Mall vom Gästetorhüter von den Beinen geholt wurde und der Gefoulte selbst den fälligen Elfmeter verwandelte. Im Zeichen des sicher geglaubten Spiels wechselten die Platzherren Mitte der Halbzeit gleich fünf Spieler aus, was dem ATSV-Spiel insgesamt nicht gut tat und einigen Sand ins Getriebe brachte, was die Gäste zu mehr Offensivgeist inspirierte. Außer mehrere Standardsituationen brachten dieser aber nicht zustande. Echte Chancen blieben weiter aus, auch weil sich die Kleinsteinbacher Abwehrrecken Silas Lindörfer, Manuel Knodel und André Rabolt nicht überraschen ließen und der wenig beschäftigte Torhüter Hendrik Gauß seinen Strafraum beherrschte. Weil der ATSV auf der anderen Seite noch einige gute Chancen ausließ, blieb es schließlich beim 2:0 in einem insgesamt fairen Spiel.

 

 

Eine sicherlich härtere Aufgabe erwartet den ATSV kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel bei Spfr. Forchheim II. Die Kreisliga-Reserve gilt als schwer zu bespielender Gegner, was der ATSV auch im Hinspiel merkte, als er in Rückstand geriet und nur mit viel Dusel diesen noch zu einem 4:3 drehte. Der überraschende Sieg der Rheinstettener diesen Sonntag in Berghausen sollte der Mall/Knodel-Truppe außerdem Warnung genug sein, die Aufgabe mit hoher Konzentration anzugehen.       kw


2. Mannschaft sichert sich Herbstmeisterschaft  


SVK Beiertheim  2 : 4  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV macht sich selbst schönes Weihnachtsgeschenk

Ein Sieg des Willens und zunehmender Cleverness

 

Unsere Mannschaft hat jetzt zum Abschluss der Hinserie noch einmal eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Dass nach den leichten letzten Auswärtssiegen bei Burbach/ Pfaffenrot und Wolfartsweier mit dem SVK Beiertheim eine noch zur ersten Tabellenhälfte zählende, wesentlich stärkere und aufstrebende Truppe besucht werden musste, machte die Aufgabe deutlich anspruchsvoller. Wie sie aber trotz einiger Personalengpässe gelöst wurde,  verdient ein Gesamtlob. Solche Spiele können nur über starken Einsatzwillen, eine ausgewogene Mannschaftsleistung und Annahme der frühwinterlichen Witterungs- und Platzverhältnisse erfolgreich bestritten werden. Und die wurden vor allem in der zweiten Spielhälfte befolgt und umgesetzt.

 

Die junge Truppe von Coach M. Becker machte in der Saison bereits mehrfach positiv auf sich aufmerksam und startete auch gegen den ATSV in den ersten Minuten schwungvoll mit laufstarkem Spiel. Zu mehr als einer von Ersatztorhüter M. Müller vereitelten Chance reichte es aber nicht. Der ATSV gewann dann Feldüberlegenheit und kreierte erste Chancen. A. Mall war es, der in der 20.Minute die Führung für die Gäste erzielte und noch zwei weitere gute Gelegenheiten ausließ. Fast aus dem Nichts gelang dann aber den Platzherren in der 35.Minute durch Selimovic der Ausgleich und in der 38.Minute nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld und einem Heber durch den gleichen Schützen gar die glückliche 2:1 Führung.   

 

Eine Änderung, vor allem im Mittelfeld, musste her beim ATSV, und diese wurde auch durch die Hereinnahme von J. Grauer und S. Aymar in Hälfte 2 erreicht. Man kam nun vermehrt zu Durchbrüchen gegen einen im kampfbetonten Spiel nachlassenden Gegner. Einen solchen sehenswerten gelang K. Yildirim in der 69.Minute, den S. Aymar zum 2:2 veredelte. Man spürte bei unserem Team nun den ausgeprägten Willen, das Spiel doch noch endgültig auf unsere Seite zu ziehen. S. Seegers schneller weiterer Treffer in der 70.Minute verdeutlichte dies und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Spielertrainer A. Mall blieb es vorbehalten, in der Nachspielzeit sogar noch auf einen Zwei-Tore-Vorsprung zu stellen. Verständlich die Freude über den gelungenen Hinrundenabschluss.

 

 

Nach den 15 Spielen der Hinrunde stehen 34 Punkte bei elf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 44:25 zu Buche, womit man zu den drei konstantesten Teams der A-Klasse, Staffel 2 zählt. Eine Bilanz, die voll zufriedenstellt, wofür die Mannschaft mit ihren beiden auffälligen Spielertrainern Andreas Mall und Manuel Knodel und die Verantwortlichen vom Spielausschuss ein Lob verdienen. Sie macht Hoffnung auf eine spannende Rückrunde. Bis diese nach dreimonatiger Pause im März 2022 starten kann, müssen hoffentlich die Hindernisse durch die Pandemie aus dem Weg geräumt werden. (kw)    


ASV Wolfartsweier  0 : 6   ATSV Kleinsteinbach

 

Enttäuschende Leistung trotz 6:0 Sieges in Wolfartsweier

 

Eigentlich paradox, dass man vieles bei unserem Auftritt in Wolfartsweier trotz des klaren Sieges unserer Mannschaft ankreiden muss. Gegen die Corona-bedingt dezimierten Platzherren war von Anfang an die Favoritenrolle klar zugeordnet. Die sich zunächst bis zur Minute mit großem Einsatz wehrenden ASVler wurden dann innerhalb von drei Minuten von den Torschützen M. Knodel, S. Seeger und A. Mall auf den Boden der Tatsachen geholt. Das hieß: Alles andere als eine an Zweistelligkeit reichende Niederlage konnte vermutet werden. Aber dann zog wieder der Schlendrian bei den Pfinztalern ein, die zwar Chance um Chance auf dem buckeligen Geläuf an der Autobahn herausspielten, mit dem letzten Pass, der Konzentration beim Abschluss und beim Ernstnehmen des Gegners haperte es und erzeugte manches Kopfschütteln beim mitgereisten Anhang. Es dauerte bis zur 40.Minute, bis A. Mall auf 0:4 stellte.

Schlampiges Defensivverhalten verhalf den Gastgebern sogar zu Chancen. So unglaublich es klingen mag, der kleine Opatowski entwickelte sich zum besten Mann auf dem Feld. Seine Mitspieler konnten aber mit den teils prima Pässen und Zuspielen nichts anfangen.

In Hälfte 2 verbesserte sich nichts im ATSV-Spiel. Überhebliches Spiel ist Gift für eine ordentliche Leistung. Dem lange verletzt vermissten J. Grauer blieb es vorbehalten, in der 55.Minute auf 0:5 zu erhöhen. Bei nasskaltem Wetter und nachlassendem Tageslicht sehnten die Zuschauer den Abpfiff herbei, der nach S. Seegers zweitem Tor in der 88.Minute zum 0:6 auch erfolgte.

 

Das Vorspiel der Reserven fiel aus und soll kommenden Sonntag parallel zum Spiel der Ersten beim SV Beiertheim um 14.30 Uhr nachgeholt werden. Eine ähnliche Leistung der 1.Mannschaft wie vergangenen Sonntag dürfte beim SVB nicht ausreichen.    (kw)


ATSV Kleinsteinbach  1  :  0   SC Neuburgweier

 

Eine Partie, die spät entschieden wurde

 

Keine leichte Aufgabe des ATSV gegen Weier

 

Als der gewohnt und erwartet unbequeme Gegner erwies sich die Schillinger-Elf vom Rhein. Im letzten Heimspiel der Hinrunde und des Jahres 2021 hatte der ATSV ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, um einen späten, letztendlich aber doch verdienten Sieg einzufahren. Die Weierer liegen den Pfinztälern einfach nicht richtig, wie auch Ergebnisse der letzten Jahre dokumentieren. Nach schwachem Start scheint sich der SCN wieder gefestigt zu haben, wie auch das vorsonntägliche Remis gegen Spitzenreiter Berghausen zum Ausdruck bringt.

 

Trainer A. Mall musste neben dem dauerverletzten und schmerzlich vermissten J. Grauer auf den erkrankten L. Elsässer verzichten. Dafür waren R. Schmidt, dem allerdings wenig gelang, und S. Lindörfer wieder dabei, der der Abwehr Halt gab und eine tadellose Partie gegen den gefährlichen Sidibe ablieferte, dem dadurch viel von seiner sonstigen Torgefährlichkeit genommen war. Eine fast durchweg unglückliche Partie lieferte A. Mall ab, dem einfach nichts richtig gelingen wollte, darunter ein Abschluss unbedrängt aus zwei Metern an die Unterkante der Latte und dann auch noch ein kläglich vergebener Elfmeter. Auch so etwas kommt eben im Fußball manchmal vor. Dafür sorgte Co-Trainer M. Knodel als Mittelfeldmotor für eine starke Partie. Dass ihm schließlich sogar das Tor des Tages gelang, passte ins Leistungsbild.

 

Die Gäste hielten im Spiel gut mit, hatten phasenweise sogar Feldüberlegenheit und hätten Mitte der ersten Hälfte sogar in Führung gehen können, doch ein Abschluss aus Nahdistanz stieg in die Wolken. Über die Außen kam der ATSV mehrfach in gute Positionen, machte daraus aber nichts Zählbares. Zweimal hielt der Gästekeeper auch glänzend. Die mögliche und wichtige Führung vor der Pause verschenkte A. Mall mit seinen zwei Großchancen. So ging es nach der Pause nach vorigem Muster weiter. Die Gäste versuchten es wieder mit langen Bällen auf ihren Sturmtank, der aber gut abgeschirmt war. Was durchkam, fand Torhüter H. Gauß auf dem Posten, dem mal wieder ein Zu-Null-Spiel gelang. Es schien, als sollte den Platzherren tatsächlich doch kein Sieg gelingen, bis in der 86.Minute S. Aymar einen Freistoß aus 22 Metern an die Unterkante der Latte hämmerte und M. Knodel den Abpraller mit dem Kopf zum erlösenden 1:0 verwertete. S. Aymar hatte dann noch die große Chance zum Ergebnisausbau, doch in Tornähe zog er nach gelungenem Kombinationsangriff das Leder noch über die Latte. Ein letztes Aufbäumen der Gäste in der Nachspielzeit brachte ihnen nach Freistoß- und Eckballszenen auch nicht mehr den von ihnen noch erhofften Ausgleich. Es blieb beim knappen 1:0 – eben auch drei Punkte.

 

Mit jetzt noch folgenden Auswärtsspielen in Wolfartsweier und Beiertheim kann sich der ATSV im Erfolgsfall einen Platz mit an der Tabellenspitze sichern. Dabei wäre es aber sicher ratsam, würde die Mannschaft gerade ihre Großchancen besser nutzen.

 

 

Die Reserve fand mit ihrem 3:2 Sieg gegen SCN 2 wieder in die Erfolgsspur und sicherte sich die überraschende Herbstmeisterschaft. Ein dicker Wermutstropfen fiel aber in die Siegesfreude, denn unser Aktiver Simon Neudeck erlitt mit einer schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss und weitere Schäden) einen schweren Rückschlag in seiner noch jungen Laufbahn. Simon, Kopf hoch! Der Verein wünscht Dir einen guten und schnellen Heilungsprozess. Wir hoffen, dass wir Dich im Laufe des nächsten Jahres wieder genesen auf dem Spielfeld begrüßen können.     (kw)


SpG Burbach/Pfaffenrot  2  :  6  ATSV Kleinsteinbach

 

Auf der Albhöhe ungefährdet / ATSV bringt sich wieder in Erinnerung 

 

Nach der leichten Enttäuschung gegen Ettlingenweier galt es für den ATSV Kleinsteinbach im Auswärtsspiel bei der SpG Burbach/Pfaffenrot, sich wieder von seiner besseren Seite zu zeigen. Dies gelang, wie es das Ergebnis auch zum Ausdruck bringt. Von Anfang war spürbar, dass die SpG von den Albhöhen – gespielt wurde beim TSV Pfaffenrot – den Pfinztälern an diesem Tag nicht gewachsen war.

 

Es waren vor allem Schnelligkeitsunterschiede, die für den ATSV sprachen, aber auch läuferisch, im Zusammenspiel und technisch war man den biederen Hausherren überlegen. Doch es dauerte fast eine halbe Stunde, bis sich die Überlegenheit auch in Toren niederschlug. In der 27. und 33.Minute sorgten L. Elsässer und S. Aymar, dem mal wieder eine starke Leistung gelang, für einen beruhigend erscheinenden Vorsprung bis zur Pause.

 

Doch unsere Elf blieb sich auch in dieser Partie im Geschenke verteilen wieder treu. So kam die Erceg-Elf in Minute 5 in Hälfte 2 zu einem unnötigen Gegentor. Es wurde aber schnell durch ein Eigentor der Platzherren getilgt. Es folgten in der 69. und 70.Minute wieder zwei schnelle Treffer, erst das 2:3, dann in Bedrängnis ein weiteres Eigentor zum 2:4. Nun hatte der Gast noch starke 20 Minuten und konnte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben. Co-Trainer M. Knodel und S. Aymar waren die Torschützen zum auch in der Höhe verdienten Sieg, der leicht noch höher hätte ausfallen können. Aber man war zufrieden mit dem Sieg gegen einen Gegner, dem man in der letzten Saison noch zuhause unterlegen war.

 

Weniger erfolgreich war die allerdings stark ersatzgeschwächte Reserve, die nach mehreren hohen Siegen zuletzt mal wieder eine Niederlage einstecken musste.

 

 

Zu den letzten Heimspielen der Hinrunde empfangen beide Teams am Sonntag um 12.30 bzw. 14.30 Uhr die Mannschaften des SC Neuburgweier. Für die Erste gilt es, die durch die sonntäglichen Ergebnisse wieder verbesserte Ausgangslage durch einen Sieg zu untermauern. Leicht dürfte es gegen die bisher unter Wert platzierten „Rheinländer“ aber nicht fallen, wie deren sonntägliches Unentschieden gegen Tabellenführer Berghausen aufhorchen ließ.      (kw)


ATSV Kleinsteinbach I   1  :  1    FV Ettlingenweier II

 

Ein Spiel auf äußerst bescheidenem Niveau

Frühe Führung war eher kontraproduktiv

 

Ein Spiel auf B-Klasse-Niveau lieferten sich der noch zur Spitzengruppe der A-Klasse, Staffel 2 zählende ATSV Kleinsteinbach gegen den gegen den Abstieg kämpfenden FV Ettlingenweier II. Man sah aber kaum einen Leistungsunterschied, was schon einiges über die Vorstellung des vermeintlichen Favoriten aussagt. Es lief mal wieder wenig bis nichts zusammen, so dass sich die Gäste den Punkt redlich verdienten.

 

Dabei hatte doch alles für die Platzherren erfolgversprechend begonnen, als A. Mall in der 4.Minute im Strafraum von den Beinen geholt wurde und Schiri Flaxmeier sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte. Mall verwandelte selbst. Die Führung brachte aber keinen Schub für die Gastgeber; vielmehr schaltete man auf „Sparflamme“ um und machte es den Gästen, die in ihrem Landesliga-erfahrenen Torhüter Vogel den Spieler mit dem meisten Ballbesitz hatten, leicht, ihr Tor sauber zu halten. So plätscherte die Partie ohne Höhepunkte dahin. Viel zu behäbig wurde agiert; bei dem unebenen Geläuf erwies sich Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus als „Gift“, wie viele Ballverluste zeigten. Schnelleres Umschalten wäre sicher erfolgversprechender gewesen. Die Gäste sorgten in Hälfte 1 für keine einzige Torchance; sie kamen eigentlich nur bei Freistößen und nach Eckbällen in den ATSV-Strafraum. Die Platzherren nutzten ihre Chancen über die Flügel kommend nicht entsprechend, so dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb.

 

Und dann kam es für die Gastgeber, wie es kommen musste. Gerstner setzte schon kurz nach Wiederbeginn einen Schuss knapp neben das ATSV-Gehäuse, und in der 59.Minute köpfte er einen Freistoß in die gefährliche Zone, wo der aufgerückte Bogesch den Ball nur noch über die Linie zum Ausgleich drücken musste. Die zwei Senioren des FVE also als Torgaranten!

 

Es dauerte bis zur letzten Viertelstunde, bis der ATSV aus seiner Lethargie erwachte und dann den Gegner ins eigene letzte Drittel zurückdrängte. Jetzt entstanden auch Chancen, bei denen die von A. Mall und K. Yildirim leicht zu Toren hätten führen können, ja müssen. So blieb es beim 1:1 Unentschieden, nach sieben Siegen und drei Niederlagen das erste Remis in dieser Saison. Daher hat man es unnötigerweise versäumt, weiter an den beiden führenden Mannschaften dran zu bleiben. „Wenn wir nur wenigstens ein, zwei Tore von der Reserve hätten „leihen“ können, die im Vorspiel den TSV Etzenrot II mit sage und schreibe 16:2 abkanzelte, meinten Zuschauer augenzwinkernd. Gelingt am Sonntag auf der Albhöhe bei der SG Pfaffenrot/Burbach die Rehabilitierung für die schwache Vorstellung gegen Ettlingenweier?        kw

 

  


Post SV Karlsruhe  1  :  6   ATSV Kleinsteinbach

 

Pflichtsieg nach langer Wartezeit - Endlich Tore nach einer Stunde

 

Man musste wieder lange warten, bis unsere Elf endlich den Bann brach und das Runde ins Eckige brachte. Von einem Pflichtsieg kann man sprechen, wenn die in der Spitzengruppe platzierte Mannschaft beim Tabellenletzten spielt. Aber wie immer muss auch eine solche Partie erst gespielt werden. Dass sich schnell eine Leistungsdifferenz zeigte, überraschte nicht, wohl aber die Hemmungen der Gäste, nicht nur eine deutliche Feldüberlegenheit auf das gepflegte neue Kunstrasenfeld des Post SV zu bringen, sondern daraus auch etwas Zählbares zustande zu bringen. Es war lange wieder das alte Lied: Chancen in Hülle und Fülle, aber Tore Fehlanzeige. Es war mal wieder zum Haare raufen. Was nützt alle Überlegenheit, wenn keine Tore fallen, fragte man sich im Lager des ATSV beim unbefriedigenden 0:0 Halbzeitstand.

 

Etwas verändert (ohne A. Rabolt, L. Schröder und S. Seeger, dazu den Langzeitverletzten J. Grauer) ging man bei herrlichem Herbstwetter ins Treffen im Karlsruher Süden. Die fair kämpfenden „Postler“ waren schließlich erst mit dem unstrittigen Elfmetertor von A. Mall in der 60.Minute auf der Verliererstraße. Nun endlich fand die ATSV-Elf, die jetzt auch Auswechselspielern eine Einsatzchance gab, im Abschluss Ruhe und erhöhte in regelmäßígen Abständen durch Treffer von R. Schmidt (2), S. Lindörfer, S. Aymar und J. Schestag zum standesgemäßen 1:6. Der Ehrentreffer entsprang einem steilen Pass in die Tiefe, bei dem die Abwehrmitte „schlief“.

 

Dass die pfoschdeschuss-Ergebnisvorhersage mit 1:3 um einiges daneben lag, zeigt auch die derzeitige Unberechenbarkeit des ATSV. Noch krasser fehlerhaft war die Prognose bei den Reserven. Hier verteidigten die Pfinztäler mit einem 4:1 Sieg ihre Spitzenstellung.

 

Beim kommenden Heimspiel von ATSV I gegen die Landesliga-Reserve des FV Ettlingenweier sollte ein weiterer Sieg im Bereich des Möglichen liegen, auch wenn die Ettlinger Vorstädter am Sonntag dem FC Berghausen einen Punkt abknöpften. Spielbeginn ist erstmals bereits um 14.30 Uhr. Zuschauerunterstützung wäre wünschenswert.       kw

 

 


ATSV Kleinsteinbach  1 : 0  SG Stupferich 2

 

ATSV endlich wieder mit drei Punkten

Spiel der vergebenen Großchancen

 

Nach drei zum Teil deprimierenden Niederlagen bog der ATSV Kleinsteinbach endlich wieder auf die Erfolgsspur ab. Dazu kam die Reserve des Patenvereins SG Stupferich gerade recht, deren Spiel- und Kampfstärke man im Vorhinein nicht unterschätzte. Eine konzentrierte, ordentliche Leistung, dann müsste es klappen, gab man als Devise aus. Dass der Sieg trotzdem unnötigerweise etwas schwerfiel, lag wieder einmal am Chancenwucher der ATSV-Jungs. Die stets bemühten, aber doch harmlosen Gäste von Stupferich II, eine Truppe mit vielen SG-eigenen Aktiven (darunter viermal Eldracher) im Gegensatz zu ihrer Ersten, hätten eigentlich schon in Hälfte 1 deutlich zurückliegen können, wenn bei der Mall/Knodel (war wieder dabei)-Truppe Konsequenz geboten gewesen wäre. Doch es lief manches immer noch nicht richtig rund.

 

Nach einer noch schwächeren ersten Viertelstunde in Hälfte 2 brachten endlich vorgenommene Auswechslungen plötzlich Schwung ins ATSV-Spiel und daraus resultierend eine ganze Anzahl klarer bis 100 %-iger Torchancen. Der gute Gästekeeper stand aber mehrfach im Weg oder die ATSV-Schützen überboten sich im Auslassen ihrer Gelegenheiten. So musste man bis zur 69.Minute warten, bis Simon Seeger nach einem Durchbruch mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit, die man auch seinem Spielertrainer Andreas Mall gewünscht hätte, erfolgreich abschloss und damit wenigstens die drei Punkte sicherte. Versäumt hat man allerdings, etwas fürs zuletzt ramponierte Torverhältnis zu machen. Über die Leistung des jungen Unparteiischen wollen wir mal den Mantel des Schweigens hüllen.

 

Am Sonntag geht die Reise zum überraschenden Tabellenletzten Post SV Karlsruhe, bei der alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung wäre. Aber auch dieses Spiel muss erst mal gespielt sein. Volle Konzentration ist wieder gefordert.      kw 


SSV Ettlingen  6 : 2  ATSV Kleinsteinbach

Lange mehr als auf Augenhöhe / Einbruch in Schlussviertelstunde

 

Fünf Siege zum Saisonauftakt, nun drei „Schlappen“ in Folge. Zwei davon hätten so nicht sein müssen, so die Partie am Sonntag bei den Ettlinger Vereinigten. Der Leistungseinbruch beim ATSV setzte sich fort, sonst hätte dieses Spiel niemals verlorengehen dürfen. So war es eine Begegnung auf bescheidenem Niveau, die sehr unterschiedliche Phasen und schließlich einen überraschenden Ausgang hatte. Die Gäste bestimmten zunächst das Spiel, ohne allerdings besonders gefährlich zu werden. Aus unerfindlichen Gründen verweigerte der Schiri in der 15.Minute dem ATSV die Führung durch Mall. Dagegen sprach er sich kurz später für einen Handelfmeter für die Gastgeber aus: 1:0. Die Abwehr der Gäste war nach dieser Aufregung noch nicht sortiert, was der SSV schnell zum 2:0 nutzte. Und hätte der torgefährlichste Ettlinger dann seine Chance zum 3:0 genutzt, wäre schon eine Vorentscheidung möglich gewesen. Aber drei Schüsse aufs ATSV-Tor und zwei Treffer muss schon zu denken geben. Auf der anderen Seite scheiterte unsere Mannschaft dreimal am sehr gut reagierenden Keeper.

In der zweiten Halbzeit bestimmte sie wieder das Spiel und kam jetzt auch zum Anschlusstreffer durch S. Aymar, der wenig später bereits die große Chance zum Ausgleich hatte. Sein Eltmeter klatschte aber an den Pfosten und sprang ins Feld zurück. Das nun hochverdiente 2:2 stellte aber K. Yildirim nach Energieleistung in der 70.Minute her. Die Gäste schienen auf bestem Weg, alle drei Punkte noch mitnehmen zu können. Die Gastgeber traten konsterniert auf, wurden dann aber von schmerzenden ATSV-Fehlern ins Spiel zurückgeholt. Ein fataler Fehlpass im Strafraum führte zur Ettlinger 3:2 Führung, was den Gästen offensichtlich das Genick brach. Man verlor gänzlich die Struktur im Spiel; Mall war im Mittelfeld völlig auf sich allein gestellt und im Abwehrbereich machte sich zunehmend das Fehlen der Abwehrspezialisten Knodel und Steimle bemerkbar. Schlimme Folge: Den Platzherren gelangen in den letzten Minuten noch drei weitere Torerfolge, womit sie den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

 

Aus dieser Niederlage kann man hoffentlich wieder viel lernen, um es in Zukunft wieder besser zu machen. Schon nächsten Sonntag muss ein weniger fehlerbehaftetes Spiel gelingen, wenn die Reserve des Patenvereins SG Stupferich in Kleinsteinbach zum „kleinen“ Derby aufläuft.      kw


ATSV Kleinsteinbach  1 : 4  TSV Schöllbronn

 

Gute Bilanz in vier Tagen getrübt - ATSV nicht wiederzuerkennen

 

Die makellose Bilanz nach fünf Spielen wurde in vier Tagen stark getrübt. Eingeleitet von der etwas unglücklichen Niederlage beim FV Alem. Bruchhausen vergangenen Donnerstag im Nachholspiel – ein großes Lob hat dessen Chronist für seine äußerst objektive und treffende Berichterstattung in der Presse zu diesem Spiel verdient – kehrte unsere Elf am Sonntag auf den harten Boden der A-Klasse-Tatsachen zurück. Die Mannschaft scheint doch noch nicht so weit, ganz oben mitzuspielen.

 

Beim FV Bruchhausen war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das Ergebnis (4:1) anderes vermuten lässt. Einige unglückliche Begleiterscheinungen trugen ihren Teil zum ersten Ausrutscher bei. Anders gelagert war die sonntägliche Partie gegen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der seinen von vielen erwarteten Status als Meisterschaftsfavorit in Pfinztal unterstrich. Dass die Ettlinger Höhendörfler unserer Mannschaft überlegen waren, spürte man von Anfang an. Leider machte es aber unser Team den Gästen auch leicht. Lag es an dem müde machenden Spiel in Bruchhausen, dass unsere Elf ohne Körpersprache und gänzlich ohne Aggressivität gegen den so in allen Belangen besseren Gegner agierte? So war einfach nichts Zählbares zu holen. Zwei Tore ließ man in der 19. und 27.Minute einfach gewähren, weil man den Angreifern freien Raum ließ, den sie prompt nutzten.

 

Dazwischen lag in der 24.Minute nach gekonntem Doppelpass der Ausgleich durch K. Yildirim. Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte wurde bereits in der 51.Minute zerschlagen. Nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld nutzte Freese seine Chance zum 1:3. Ein Aufbäumen blieb danach Stückwerk. Man musste sogar froh sein, dass es der Gegner bei weiteren Gelegenheiten gut mit unserer Mannschaft meinte und lediglich noch einmal ins Netz traf.

 

Jetzt heißt es, Mund abputzen, die Leistungsdelle hinter sich lassen und wieder an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen. Aber es wartet am Sonntag, 15 Uhr mit dem SSV Ettlingen wieder ein starker Auswärtsgegner. Sehen wir wieder ein anderes ATSV-Gesicht?                                                                          kw


 

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FC Südstern Karlsruhe

 

„Kick des Jahres“-Event ein voller Erfolg beim ATSV Kleinsteinbach

„Die Neue Welle“ sorgte für außergewöhnliches Ereignis

ATSV siegt auch im fünften Saisonspiel

 

Im Rahmen der Aktion „Wir machen das“ hat der ATSV Kleinsteinbach beim Radiosender „Die Neue Welle“ anlässlich der aktuell laufenden 125-jährigen Jubiläumssaison 40 Jubiläumstrikots und eine Liveübertragung eines Saisonspiels der 1.Mannschaft ins Radio gewonnen. Ab 12 Uhr am Sonntag erfüllten die Redakteure Karsten Penz und Julian Linder mit ihrem Team vor Ort ihr Versprechen und sorgten in beeindruckender Weise für Unterhaltung und Kurzweil.

 

Der Wettergott meinte es trotz ein paar Regentropfen zu Beginn gut mit den Veranstaltern, die sich über einen sehr guten Besuch in einem breiten Generationenmix freuten. Vorgegeben war ein mit der Kommune abgesprochenes Hygienekonzept, von dem sich auch Bürgermeisterin Nicola Bodner bei ihrem Besuch einen Eindruck verschaffen konnte. Zahlreiche Spontaninterviews durch die Sender-Crew mit Vereinsverantwortlichen und Besuchern sorgten für interessante Einblicke und ein breites Meinungsbild, wobei ausschließlich positive Eindrücke über das Event zum Ausdruck gebracht wurden. Musikeinblendungen sorgten für Abwechslung, und in der Halbzeitpause des Spiels sorgte die Guggenmusik der „Kieselbronner Gugge Gaiße“ für gute Laune. Auch für das leibliche Wohl mit diversen Speisen und Getränken war von mittags bis abends gesorgt. Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt gab es bei einem Stand der Darts-Abteilung des KSC, bei einem Glücksrad, einer von der Volksbank Enz plus kostenfrei überlassenen Hüpfburg, beim Torwandschießen und auf einem Bubble-Soccer-Feld.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich das Fußballspiel ATSV Kleinsteinbach gegen FC Südstern Karlsruhe, bei dem die Pfinztaler ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Zumindest was das Ergebnis (4:1) angeht, knüpfte der ATSV an seinen Sieg beim FC Berghausen am Vorsonntag an. Die große Kulisse war aber Neuland für die Platzherren und hatte doch einigen Einfluss auf ihren Auftritt. Die Gäste aus dem Karlsruher Süden wehrten sich zunächst tapfer, hatten zunächst auch einiges Glück bei mehreren Chancen der Gastgeber, ehe sie nach dem 1:0 durch A. Mall mit Foulelfmeter nach 25 Minuten zweimal nach Leichtsinnsfehlern von Torhüter H. Gauß Chancen zu einem eigenen Torerfolg hatten. Einmal landete ein Schuss wie vorher auch schon auf der anderen Seite an der Latte. Mehr Ruhe kam wieder ins ATSV-Spiel, als J. Elsässer, der für den verhinderten R. Schmidt die linke Abwehrseite bearbeiten durfte, nach abgewehrten Schussversuchen den Ball endlich in der 33.Minute zum 2:0 über die Torlinie beförderte. Mit dem Ergebnis ging es auch in die Pause.

 

Die Mall/Knodel-Truppe ging zunächst unverändert in Hälfte 2, hätte auch eine sichere Chance zum 3:0 gehabt, wenn der sonst sichere und unaufgeregt pfeifende Unparteiische ein klares Strafraumfoul mit Elfmeter bestraft hätte. Dafür bestraften die robusten Gäste, bei denen Schüssler positiv in Erscheinung trat, in der 70.Minute eine Nachlässigkeit des ATSV im Abwehrbereich mit dem Gegentreffer von T. Landwehr. Dies rüttelte die Platzherren jedoch wieder wach. Nach vier Auswechslungen drehten sie einige Drehzahlen höher und brachten die Sterne wieder in größere Schwierigkeiten. Die schönsten Angriffe des Spieles folgten, und so konnte der eingewechselte L. Elsässer zwei mustergültige Attacken in der 75. und 79.Minute zu zwei weiteren Treffern und damit zum Endstand von 4:1 und fünften Sieg im fünften Spiel nutzen. 

 

Die Wochen der Wahrheit gehen bereits in dieser Woche weiter.  Am Donnerstag, 30.9., 19 Uhr folgt das schwere Nachholspiel des ersten Spieltags beim aufstrebenden FV Bruchhausen, der in den letzten Spielen in Schwung gekommen ist. Nur bei konzentrierter Leistung aller Mannschaftsteile wird bei der Hornberger-Truppe etwas zu holen sein. Dann steigt am Sonntag das Spitzenspiel ATSV Kleinsteinbach gegen den Meisterschaftsfavoriten und bisherigen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der bisher nur Siege aufzuweisen hat. Gibt es wieder eine größere Zuschauerkulisse?

Text: kw

Bilder: KS

 

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FC Viktoria Berghausen  1 : 3  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV überrascht bisherigen Tabellenführer mit starker Leistung

Verdienter Sieg nach „heißem“ Spiel

 

Es war mal an der Zeit, dass der „kleine“ ATSV Kleinsteinbach beim „großen“ FC Viktoria Berghausen – so die bisher gewohnte Fußballhierarchie in Pfinztal – bei einem Punktespiel auswärts einen Sieg landet. Dass dies wahr wurde, war der in dieser Saison sich anbahnenden gestiegenen Mannschaftsleistung und einer guten Tagesform der oberen Pfinztäler geschuldet. Folge: ein unstrittig verdienter Sieg, wie selbst die Berghausener Fußballexperten früherer Generationen nach der Begegnung anerkannten. Sie waren größtenteils enttäuscht von ihrer bisher nur Siege einfahrenden Mannschaft. Die jetzige Niederlage lag aber vor allem an einer unaufgeregten, konzentrierten, läuferisch und auch spielerisch überzeugenden Vorstellung des vermeintlichen Underdogs. Dieser ließ sich auch von einigen seltsam erscheinenden und benachteiligenden Regelauslegungen der in manchem überforderten Schiedsrichterin Chantal Kann nicht aus der Ruhe bringen.

 

Vor einer schon lange nicht mehr erlebten Zuschauerkulisse war von Anfang an Feuer in der Partie. Mit hohem Einsatz gingen beide Mannschaften zur Sache, wobei sich die Gäste von Anfang an mit ihren schnellen Angreifern Respekt verschafften und gewisse Abwehrschwächen bei den Platzherren erkennen ließen. Diese stießen mit ihrem Torjägertrio Zemler, Geggus und Kurtolli auf Gegenwehr bei der Gästeabwehr, die mit S. Lindörfer und A. Steimle in der Mitte und A. Rabolt sowie R. Schmidt auf den Außenpositionen gut organisiert war. Dahinter stand mit H. Gauß ein vorzüglicher Torhüter, dessen Leistungssteigerung im letzten Jahr immer mehr Früchte trägt. Das Mittelfeldspiel des ATSV war im defensiven Bereich geprägt von Spieler-Co-Trainer M. Knodel als Abfangjäger und Initiator von Steilangriffen. Unterstützt wurde er von L. Schröder, dem zwar im Passspiel einiges misslang, der aber wieder eine hohe Laufleistung ablieferte. Den offensiven Part übernahm Spielertrainer A. Mall, den die Berghausener oft nur mit harten Fouls stoppen konnten, darunter bei einem eindeutigen Strafraumfoul, bei dem leider der Elfmeterpfiff ausblieb. Die Sturmreihe mit S. Seeger, S. Aymar und K. Yildirim setzte die Abwehr des FC mit ihren schnellen Läufen gehörig unter Druck, versäumten es aber wieder, dies auch in Tore umzumünzen.

 

Die Platzherren gingen etwas überraschend in der 29.Minute in Führung, als nach einem Eckball und Ballgestochere im Strafraum der Ball Geggus vor die Füße fiel, der aus kurzer Entfernung einnetzte. Die ATSV-ler ließen sich aber nicht beirren und wurden in der 42.Minute endlich mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem schnellen Angriff über R. Schmidt über links war es A. Mall, der Reichenbacher keine Chance ließ. Und bereits eine Minute später nahm A. Mall einen Steilpass von M. Knodel mit, umkurvte den herauseilenden Torhüter und legte das Leder zum 1:2 und damit zur Halbzeitführung ins Netz.

 

Noch unverändert gingen beide Teams in Hälfte 2, bei dem den Platzherren das Bemühen anzumerken war, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch fehlten bei ihnen aus dem Mittelfeld heraus die Impulse; echt gefährlich wurden sie eigentlich nur bei und nach Standardsituationen, und kam es einmal zu einer echten Chance, stand ihnen mit H. Gauß ein nicht mehr zu überwindender Toreverhinderer gegenüber. So blieb selbst der sonstige Toregarant Kurtolli ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite blieb der ATSV jetzt auch mit Konterangriffen gefährlich. L. Elsässer, D. Knab und M. Gutbrod bekamen noch Einsatzchancen. Auf J. Grauer, den bislang überzeugenden Mittelfeldspieler, musste man verzichten, da sich dessen am letzten Sonntag erlittene Verletzung als schwerwiegend erwies und einen Ausfall in der gesamten Hinrunde bewirken wird. In die Bresche sprang schließlich D.Knab als Torschütze, der in der 84.Minute das Leder aus kurzer Entfernung unter die Latte setzte und damit den ATSV-Sieg endgültig perfekt machte. „Derby-Sieg, Derby-Sieg“ skandierten schließlich einige freudige ATSV-Anhänger, die zu Recht den Überraschungserfolg an der Brunnenstraße feierten.

 

Abgerundet wurde der Kleinsteinbacher Erfolg noch durch den 2:1 Sieg der ATSV-Reserve im Vorspiel gegen die SpG Berghausen/Wöschbach. Am Sonntag empfängt der ATSV den FC Südstern Karlsruhe um 15 Uhr und könnte sich bei einem Sieg weiter oben in der Tabelle festsetzen. Das Spiel wird vom Regionalsender „Die Neue Welle“ übertragen. Dabei bietet der Verein ab 12 Uhr auch Festatmosphäre mit Bewirtung und einigen Attraktionen, auch für Kinder.                                                kw


ATSV Kleinsteinbach  3 : 0  TSV Oberweier

 

ATSV bleibt weiter siegreich und sichert sich vorderen Tabellenplatz

 

Auch im dritten ausgetragenen Spiel bleibt unser Team erfolgreich und sichert sich durch drei weitere Punkte einen Platz in der Spitzengruppe. Gegen den durch ein bekanntes tragisches Unfallgeschehen arg gebeutelten TSV Oberweier gab es im Heimspiel bei bestem Fußballwetter letzten Endes einen auch in der Höhe verdienten 3:0 Sieg. Allerdings war die Leistung nur phasenweise voll zufriedenstellend. Man kam nur schwer in die Partie, weil Fehlpässe und Ballverluste in einer großen Anzahl ein konstruktives Spiel zunächst schwierig machten. Zum Glück konnten die Gäste diese Schwäche nicht toremäßig nutzen.

 

Wieder musste man mit einigen erzwungenen personellen Änderungen auflaufen. Neu war das Debut von Torhüter Eros Mammanello, der Henrik Gauß vertrat und seine Sache tadellos machte. Neu war auch, dass mit Simon Seeger und Rafael Schmidt zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler als Verteidiger auflaufen mussten. Im Laufe des Spieles setzte sich die größere spielerische Reife und vor allem Schnelligkeit unserer Elf durch, was auch zu ersten Torchancen führte, die aber der aufmerksame Gästekeeper zunächst entschärfen konnte. Geschlagen wurde er erstmals in der 38.Minute, als ein Mitspieler eine scharfe Hereingabe von R. Schmidt ins eigene Tor ablenkte und damit für das Halbzeitergebnis sorgte.

 

In Hälfte 2 dauerte es nicht lange, bis bereits in der 48.Minute eine Vorentscheidung fiel. Mit einem Schnellangriff überraschte unsere Sturmreihe den Gast. Kerem Yilderim bediente Steven Aymar, der sicher zum 2:0 verwandelte. Anschließend gab es jedoch wieder einen längeren „Durchhänger“, der dem TSV auch eine gute Torchance zum möglichen Anschlusstreffer ermöglichte. Mammanello verhinderte dies. Nach mehreren Auswechslungen zog unsere Mannschaft wieder das Tempo an, was auch mehrere Torchancen ermöglichte. Manches wurde jedoch nicht sauber zu Ende gespielt, was zunächst eine Resultatserhöhung verhinderte. So dauerte es bis zur 82.Minute, bis eine gekonnte Kombination S. Aymar in Schussposition brachte, die er zum 3:0 nutzte. Der Schiri verhinderte durch eine unerklärliche Verweigerung eines klaren Foulelfmeters einen möglichen Ausbau des Ergebnisses.   

 

Drei Siege, die ersten beiden knapp, der jetzige deutlich, darf als erfolgreicher Rundenstart

 

gelten und weckt Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison. Eine echter Gradmesser folgt schon am Sonntag, wenn das Pfinztal-Derby Berghausen-Kleinsteinbach auf dem Plan steht. Die Viktoria tritt nach vier Siegen in vier Spielen als Tabellenführer an und nimmt damit die Position ein, die man der Mannschaft ohnehin zugetraut hat. Den „kleinen“  ATSV erwartet beim „großen“ FC eine aussagekräftige Standortbestimmung. Viel wird von einer ausgewogenen Mannschaftsleistung abhängen. Für ein Tor / Tore ist man meistens gut; kann man auch der starken Offensive Berghausens  Paroli bieten? Schau’n mer mal.   kw


 

TV Mörsch  0 : 1   ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV braucht ein Eigentor für den Sieg

Auf der Suche nach besserer Chancenverwertung

 

Dass deutliche Feldüberlegenheit und ein klares Chancenplus noch keine Garantie für drei Punkte sind, musste der ATSV bei seinem ersten Auswärtsspiel der Saison wieder leidvoll erfahren. Beim auch in der Vergangenheit unbequemen Gegner TV Mörsch hoffte man, den Fastausrutscher gegen Forchheim wieder gutzumachen und sich mit einem anderen Gesicht zu zeigen. Einerseits gelang dies, denn wenn man gegentorlos bleibt, ist schon einmal der Grundstock für Punkte gelegt. Dass dies dem wieder einsatzbereiten Stammtorhüter H. Gauß und seiner Abwehr gelang, fiel nicht besonders schwer, was auch am Gegner lag, der nur in der 2.Halbzeit nach Auswechslungen beim ATSV kurzzeitig für Belebung im eigenen Offensivspiel sorgte. Auf der anderen Seite spielten sich die Pfinztäler wieder einige Torchancen heraus, darunter fünf glasklare, die eigentlich zu Treffern hätten führen müssen. Die offensichtliche Abschlussschwäche trat aber erneut zutage, was letztendlich bedeutete, dass unsere Elf auf ein Eigentor der Gastgeber für den Sieg angewiesen war. Dieses geschah in der 59.Minute, als der Mörscher Abwehrspieler A. Gindner eine Hereingabe von S. Aymar ins eigene Tor ablenkte. Weitere Tore blieben hüben wie drüben aus.

Damit ist man mit sechs Punkten aus zwei Spielen gestartet. Punktemäßig eine gelungene Sache, leistungsmäßig insgesamt aber noch nicht zufriedenstellend. Es bleibt also noch viel auf vielen Ebenen zu tun.

 

Damit begonnen werden kann am kommenden Sonntag, 12.9., 15 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Oberweier. Die Gäste haben wegen des tragischen Unfalltodes ihres Spielertrainers erst ein Spiel bestritten, das gegen Tabellenführer Berghausen verlorenging. Die Mannschaft ist sicher nicht zu unterschätzen.        kw 


ATSV Kleinsteinbach   4 : 3  FV Spfr. Forchheim 2

 

ATSV musste sich mit zähem Arbeitssieg begnügen

„Verrücktes“ Spiel mit noch gutem Ende

 

Das war nix für schwache Nerven! Mit der Kreisliga-Reserve der Sportfreunde Forchheim traf der ATSV im ersten Saisonspiel durch das ausgefallene Spiel in Bruchhausen auf den erwartet unbequemen Gegner. Dass Spiele um Punkte etwas anderes sind als Spiele mit Freundschaftscharakter, bei denen man in den letzten Wochen achtbare Ergebnisse erzielt hatte, mussten die Platzherren zeitweise leidvoll erfahren. Mit dem Handicap des Ausfalls der beiden verhinderten Stammtorhüter, dazu dem Fehlen der Außenstürmer R. Schmidt und S. Seeger und der beiden Abwehrspieler A. Steimle und M. Gutbrod wähnte man sich lange dennoch im Vorteil, denn deutlich waren lange die Feldüberlegenheit und Torchancengelegenheiten. In der gesamten ersten Halbzeit kamen die oft hart einsteigenden Gäste praktisch nicht einmal in den Strafraum des ATSV; mit einer Ausnahme in der 12.Minute: C. Baumann überraschte Keeper M. Müller mit einem Freistoß aus 20 Metern, der auf dem nassen Geläuf zum 0:1 ins Toreck rutschte. Nicht schlimm, reparabel dachte man bei der Überlegenheit auf Gastgeber-Seite. Aber schon bis zur Pause lief einiges nicht so rund wie gedacht; das Passspiel war zu oft fehlerbehaftet und im Torabschluss haperte es wieder einmal. So musste ein unstrittiger Foulelfmeter in der 32.Minute zum Ausgleich genutzt werden. Der gefoulte Spielertrainer A. Mall verwandelte sicher. In der Folge gab es wegen einer Unbeherrschtheit noch eine rote Karte für einen Gästespieler.

Der Gegner dezimiert, da kann doch in Durchgang 2 nichts mehr schiefgehen, dachten wohl die Mall/Knodel-Schützlinge und lagen damit vollkommen falsch. Mit einer vogelwilden Abwehrvorstellung, die die Gäste regelrecht aufbaute und zu mehreren Gegenattacken einlud, schienen plötzlich bei den Platzherren die Felle davon zu schwimmen, denn die Rheinstettener nutzten in der 55. und 60.Minute zwei ihrer Gelegenheiten zur 1:3 Führung. Der Schock saß tief. Erst nach drei Auswechslungen schien man die Hoffnung noch auf eine Wende zurückzugewinnen. Dass diese dann tatsächlich eintrat, spricht für die Moral der Mannschaft, war aber auch einigem Glück geschuldet. Mit dazu beitrug auch der immer unsicherer werdende Gästetorhüter. K. Yildirim und L. Elsässer sorgten in der 77. und 81.Minute für den 3.3 Ausgleich, und A. Mall versenkte in der ersten Minute der Nachspielzeit mit einem Flugkopfball das Spielgerät zum kaum mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer. 

 

Ende gut, alles gut – nein, man muss aus den Fehlern dieses Spieles lernen, will man eine erfolgreiche Saison spielen. Den Anfang kann man bereits am Sonntag beim TV Mörsch machen.                     kw     


ATSV Kleinsteinbach  0 :  2   ASV Durlach

 

Der A-Ligist wehrt sich lange erfolgreich / „Dumme“ Gegentore im Pokalspiel

 

„Aufs Land“ wollte der frühere ASV Durlach-Präsident Bernd Reize mit seinem damals noch höherklassiger spielenden Traditionsverein partout nicht gerne, obwohl man von dort immer wieder Talente an den Turmberg lockte. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert: Der ASV muss „kleinere Brötchen backen“, spielt in den „Niederungen“ der Kreisliga und muss so zwangsläufig immer wieder „aufs Land“ oder wie jetzt auch im Kreispokal zum A-Ligisten ATSV Kleinsteinbach, mit dem man zuletzt – es ist schon lange her, die Älteren erinnern sich vielleicht noch – in den Spielzeiten 1962/63, 1963/64, 1969/70, 1975/76 und 1976/77 um Punkte in der damals viertklassigen 2.Amateurliga die Klingen kreuzte.

 

Dass hier auch ordentlicher Fußball gespielt wird, musste die Multikulti-Truppe um Neutrainer Domenico Rizzo, der selbst einige Jahre in Kleinsteinbach Fußball spielte, am Mittwochabend in der 2.Kreispokalrunde erfahren. Verdient, aber auch mit einiger Mühe meisterte der Mitfavorit der Kreisliga die Hürde in Pfinztal, alles andere wäre auch eine dicke Überraschung gewesen.

 

Die Platzherren mussten auf den urlaubenden Spielertrainer Andreas Mall, auch auf Simon Seeger und Jonathan Elsässer verzichten und waren so in ihrer Offensivpower limitiert. Einige Nervosität spielte in den Anfangsminuten auch mit, und so konnten die Gäste anfänglich ihre spielerische und technische Überlegenheit nutzen, obwohl ihnen auch manches misslang. Dazu kam dem Kreisligisten in der 13.Minute eine unnötige Abwehrlücke zupass, die sie durch ihre stärksten Akteure Mota als Vorbereiter und Dudulescu als Vollender ausnutzten. Allmählich arbeiteten sich die Gastgeber danach in die Partie hinein und konnten ausgeglichene Phasen herstellen. Es gelangen auch erfolgversprechende Kontergelegenheiten, bei denen sich vor allem Kerem Yilderim auffällig bemerkbar machte, und auch Torchancen, deren größte Steven Aymar leider aussichtsreich verzog. Die Abwehr stand relativ sicher; Silas Lindörfer, Alexander Steimle und erfreulicherweise auch André Rabolt mit einer engagierten Partie machten ihre Sache ordentlich und boten den Gästen Paroli. So blieb es bis zur Pause beim 0:1.

 

Aus beruflichen Gründen musste S. Lindörfer in Hälfte 2 ersetzt werden, was Umstellungen nötig machte. Die Gäste erarbeiteten sich nun, oft durch schnelle Ballverluste des ATSV begünstigt, durch druckvolles Spiel deutlich größeres Chancenpotenzial. Ihnen stand aber Torhüter Henrik Gauß im Wege, der mit mehreren glänzenden Reaktionen einen größeren Rückstand vermeiden konnte. Aber auch die jungen Platzherren hatten jetzt ihre Gelegenheiten, versagten aber im Abschluss. Wäre dabei der Ausgleich gefallen, hätte sich vielleicht doch noch eine Überraschung einstellen können. Dass sie sich in der 82.Minute selbst „ein Bein stellten“, weil S. Aymar ungewollt dem Gästespieler Mota auflegte, der das Geschenk natürlich gerne annahm und zum 0:2 einschob, war schließlich doch etwas tragisch, entschied aber das Spiel endgültig.

 

 

Aus der Niederlage gegen den höherklassigen Gegner lernen, muss für den ATSV als Resümee des Spiels ausschlaggebend für den Einstieg in die Punkterunde mit dem schweren Auswärtsspiel in Bruchhausen sein. Dazu wird auch die Wahl der richtigen Mannschaftsaufstellung zählen.         kw   


ATSV Kleinsteinbach II       2 : 4      Karlsruher SV       n.Verl.

 

Schade drum! Drei Minuten fehlten noch zur Überraschung. Im Spiel der 2.Kreispokal-Runde bekam es die ATSV-Reserve (C-Ligist) zuhause mit dem Karlsruher SV (A-Ligist), der in Runde 1 den Kreisligisten Germania Neureut aus dem Pokalwettbewerb warf, zu tun.

Zwei Klassen Unterschied setzten im Voraus einen klaren Rahmen für den Favoriten. Aber wie es nun mal im Pokal öfter vorkommt, muss erst gespielt werden, bis der Sieger feststeht. Die Kleinsteinbacher Zweite musste auf einige Stammspieler wegen Urlaub oder Verletzung verzichten und nahm deshalb drei Spieler aus dem erweiterten 1.Mannschaft-Kader ins Aufgebot; aus sportlichen Gründen nicht mehr. Wenn der Gast zum größten Teil auch deutliche Feldvorteile und Chancenüberlegenheit hatte, so hielten sich die Platzherren doch überraschend gut und wehrten sich ansprechend. Tore wollten lange nicht fallen; in die Halbzeitpause ging es torlos. Als Kerem Yilderim in der 57.Minute nach einem schönen Angriff über Mike Stöckler den ATSV überraschend in Führung brachte, „wackelten“ die Karlsruher kurz, mühten sich dann lange vergebens, auch weil Torhüter Michael Müller mehrfach glänzend parierte, und konnten in der 81.Minute froh über eine unnötige Deckungslücke der ATSV-Abwehr sein, die ihnen den Ausgleich brachte. Der ATSV schlug jedoch bereits eine Minute später zurück, als der schnelle K. Yilderim die Gästeabwehr gekonnt überlief und einnetzte. Jetzt lag die Überraschung wirklich in der Luft und hätte in Minute 87 Wirklichkeit werden können, ja müssen, als Philipp Seeger die Riesenchance zum 3:1 ausließ. Fast im Gegenzug konnten die Hardtwald-Kicker doch noch zum zweiten Mal den Ausgleich herstellen. Verlängerung!

Was auf Seiten der Platzherren befürchtet wurde, trat dann ein. Der C-Ligist war am Ende seiner Kräfte und musste dem Gast in dem insgesamt fairen Spiel durch zwei Tore in der 99. und 101.Minute den Sieg überlassen.  kw



ATSV Spendenlauf-Aktion


Unsere Spendenziele:

 

Konduktive Förderung für Finn:

Der achtjährige Finn aus Kleinsteinbach, sitzt aufgrund von Sauerstoffmangel bei der Geburt und einer daraus resultierenden Entwicklungs- und Bewegungsstörung im Rollstuhl.

Dadurch fällt es ihm schwer ein selbstständiges Leben zu führen. Hier möchte die konduktive Förderung, entwickelt durch den ungarischen Bewegungspädagogen Petö, ansetzen. Ziel ist es, eine maximale Unabhängigkeit Finns von Menschen und Hilfsmitteln zu erreichen. Sowohl die motorische als auch kognitive Ebene wird durch die Methode gefördert. Beim Essen, Ankleiden oder der täglichen Hygiene, die Förderung wirkt sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens aus.

Praktisch wird diese Förderung im FortSchritt St. Leon-Rot e.V. durchgeführt. Durch Ihre Spende unterstützen Sie Finn finanziell, wodurch er weiterhin eine professionelle Förderung in Anspruch nehmen kann.

Außerdem ist Finn ein begeisterter Fußballfan und schaut gerne bei den Spielen des ATSV Kleinsteinbach zu. Aus diesem Grund möchte der ATSV ihm ein Trikot mit eigener Bedruckung und einen Ball schenken.

Hilfe Konkret e.V.:


Bericht der Fußball- Abteilung

Der Vorstand des Badischen Fußballverbandes hat in seiner Sitzung vom 08.04.2021 beschlossen, die seit dem 29.10.2020 unterbrochene Saison mit sofortiger Wirkung zu beenden. Nach § 4c der bfv-Spielordnung hat dies die Annullierung aller Meisterschaftsrunden der Herren, Frauen und Jugend von der Verbandsliga abwärts zur Folge. Es gibt somit in der Saison 2020/21 keine Auf- und Absteiger.

Es war für alle Vereine sehr bedauerlich, aber auch die einzig richtige Antwort auf das Pandemie-geschehen. Gerne hätten alle unter Wettkampfbedingungen ihre Leistungen gezeigt.

Beim ATSV war man während der unterbrochenen Saison nicht untätig und arbeitete am Kader für die kommende Saison 2021/22.

Zum heutigen Stand verlässt uns mit Alessio Salerno nur ein Spieler. Wir wünschen Alessio alles Gute auf seinem weiteren sportlichen Weg.

In der kommenden Saison wird die 2. Mannschaft von Florian Schestag und Stefan Kaucher trainiert und bei den Spieltagen zusätzlich vom Spielausschuss betreut. Beide können auf einen breiten Kader aus jungen und erfahrenen Spielern zurückgreifen.

Ab 1. Juli werden das Spielertrainer Duo, bestehend aus Andreas Mall (Germania Singen, vorher Spieler des ATSV) und Manuel Knodel (SV Langensteinbach), ihre Arbeit beim ATSV aufnehmen. Beide freuen sich auf die Aufgabe und sind voller Tatendrang. Auch die erste Mannschaft hat einen großen Kader, der wie folgt verstärkt wurde.

Bereits zur Winterpause schloss sich Josia Grauer von der Spvgg Durlach-Aue uns an. Von Germania Singen kommen Silas Lindörfer (vorher schon Spieler beim ATSV) und Simon Seeger. Marco Gutbrod kehrt von den Freien Turnern aus Forchheim zurück an die B10. Mit Simon Neudeck (SV Königsbach) und Paul Wrubel (FV Gondelsheim) konnten noch zwei junge Talente für den ATSV gewonnen werden.

Momentan halten sich die Spieler mit regelmäßigen Online-Workouts und Jogging fit. Hier ist der aus der Mannschaft heraus organisierte Spendenlauf besonders hervorzuheben. 3900 km (von Kleinsteinbach bis Jerusalem) gilt es innerhalb von zwei Monaten als Mannschaft zu laufen. Ein großer Dank gilt hierbei Lukas Schröder und Jonathan Elsässer, die sich um die Organisation kümmern und alles dokumentieren.

Die Spieler, das Trainerteam und die Verantwortlichen schauen mit Zuversicht auf die kommende Saison und hoffen auf eine baldige Aufnahme des Trainingsbetriebs unter normalen Bedingungen.

 

Bis dahin, bleibt alle gesund.

 

Timo Augenstein und Sebastian Buhl

Spielausschuss ATSV Kleinsteinbach


Aktive halten sich fit – 1600 km in 4 Wochen gelaufen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. So auch bei den Aktiven des ATSV Kleinsteinbach. Da derzeit keine Kickschuhe auf dem Trainingsplatz geschnürt werden dürfen, mussten die Spieler im Zuge der unklaren Saisonsituation kreativ werden. So wurde eine 4-wöchige Lockdown-Vorbereitung durchgeführt, um das Fitnesslevel der Spieler wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Das Programm bestand zum einen aus Ausdauerläufen, welche über eine Handy-App dokumentiert wurden. Zum Anderen fanden Online-Kräftigungsübungen statt, an denen die Aktiven aus dem heimischen Wohnzimmer virtuell teilnehmen konnten.

Als kleiner Ansporn konnten durch die erlaufenen Kilometer sowie der Teilnahme am Online-Workout Punkte gesammelt werden. Da die Mannschaft zuvor in zwei große Laufgruppen aufgeteilt wurde, ließ sich am Ende eine Siegergruppe ermitteln. Diese darf sich nun auf einen, durch die Verlierergruppe organisierten Mannschaftsabend freuen. Zusätzlich wurden die besten fünf Akteure in Form eines Verzehrgutscheins für ihre Trainingsleistungen belohnt. Erwähnenswert dabei ist, dass die Mannschaft die Preise aus eigener Kasse finanzierte.

Die Aktion fand einen derart großen Anklang in der Mannschaft, dass nach deren Abschluss eine beachtliche Gesamtstrecke von insgesamt 1638 km zu Buche stand. Dies entspricht der fußläufigen Entfernung von Kleinsteinbach bis nach Bukarest.

Zwar wurde die Saison durch den BFV abgebrochen, doch die Aktiven zeigten große Leistungsbereitschaft und Teamgeist, worauf sich im Hinblick auf die nächste Saison durchaus aufbauen lässt.

               Per App wurden die Läufe dokumentiert            Wind und Wetter wurden getrotzt           Übergabe des Verzehrgutscheins


Die Neue Welle „Initiative: 2021 – Wir machen das!“

Anlässlich des anstehenden 125-jährigen Jubiläums des ATSV Kleinsteinbach nahm der Verein an der Aktion „Initiative: 2021 – Wir machen das!“ des Radiosenders „Die Neue Welle“ teil. Der ATSV Kleinsteinbach startet mit der kommenden Saison 2021/2022 in seine 125-jährige Jubiläumssaison. Daher war es der Wunsch aller Verantwortlichen, ein Jubiläumstrikot zu entwerfen, welches im Rahmen unserer Jubiläumssaison und darüber hinaus getragen werden soll. Leider trifft die Corona-Pandemie besonders auch die Fußballvereine im Amateurbereich, die keine Einnahmen durch Feste und Clubhausbewirtung sowie Spieltage, etc. generieren können. Daher schien eine Umsetzung eines solchen Jubiläumstrikots eine finanzielle Herausforderung zu werden. Deshalb wandte sich der Verein an „Die Neue Welle“ mit der Hoffnung, bei dieser Angelegenheit auf Unterstützung zu stoßen. Bei der „Neuen Welle Morgenshow mit Vanja und dem Penz“ erreichte uns am Mittwoch, 20.01.2021 um 07:10 Uhr die Nachricht, dass „Die Neue Welle“ uns diese Jubiläumstrikots ermöglichen wird. Als wäre dies nicht bereits genug Grund zur Freude, erfuhren wir zudem, dass bei einem Heimspiel des ATSV Kleinsteinbach das Team der „Neuen Welle“ vorbeikommen und das Spiel live im Radio begleiten wird. Uns erwartet somit ein absolutes Highlight und einmaliges Erlebnis für die meisten Spieler und den Verein. Der gesamte ATSV Kleinsteinbach kann der „Neuen Welle“ gar nicht genug Danke sagen für diese großartigen Nachrichten und diese einmalige und großzügige Unterstützung für unseren Verein. Wir freuen uns bereits jetzt schon, „Die Neue Welle“ beim ATSV Kleinsteinbach begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir spätestens zu unserer Jubiläumssaison 2021/2022 alle unserem geliebten Hobby wieder nachgehen dürfen.


7. Spieltag

FV Ettlingenweier 2  -  ATSV Kleinsteinbach  2 : 3

Überaus wichtiger wie hochverdienter Auswärtssieg der Pfinztaler

Ettlingenweier 2 scheint ein gutes Terrain für die Pfinztal-Truppe zu sein. Hatte man in der letzten Saison schon deutlich gesiegt, so holte die von „Neutrainer“ Timo Augenstein gecoachte Elf auch jetzt drei Punkte. Und alles andere wäre nach dem Spielverlauf ein Treppenwitz gewesen. Wenn die Gäste trotz Sieg nicht rundum zufrieden waren, so lag es an ihrer Torausbeute und dem letztendlich knappen Ergebnis, das eigentlich nicht hätte zustande kommen dürfen. Zu groß war die Überlegenheit des Gastes, und vor allem, was die Torgelegenheiten angeht, war viel mehr drin als das nach engem Spielverlauf scheinende Endresultat. Ohne zu übertreiben, hätte bei konsequenter Chancenverwertung ein an  Zweistelligkeit grenzender Unterschied herausspringen können. Aber wie bereits letzten Sonntag im Heimspiel gegen den FV Beiertheim übertrafen sich die ATSV-Akteure im Auslassen bester Gelegenheiten; dazu wurden viele weitere Großchancen im letzten Moment durch Fehlpässe oder falsche Entscheidungen regelrecht vermasselt.

Durch zwei frühe Tore durch R.Schmidt und K.Yilderim konnte man sich nach 20 Minuten bereits auf dem Erfolgsweg fühlen. Aber wie der ATSV in dieser Saison nun einmal agiert,

gewährte er den Platzherren durch D.Thon fast aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Doch es folgten weitere ATSV-Chancen fast im Minutentakt, die aber bis zur Halbzeitpause nichts Zählbares mehr einbrachten.

Der Spielverlauf änderte sich im zweiten Durchgang nicht. Die erstmals wieder in ihrer Idealbesetzung auflaufende Innenverteidigung mit N.Mannsdörfer und N.Stucky hielt die FV-Bemühungen auf Sparflamme und kontrollierten auch den kantigen Gerstner, der mehr durch Foulspiele als durch gelungene Aktionen auffiel. Es dauerte beim ATSV gefühlt wieder viel zu lange, bis wenigstens ein beruhigenderer Zwei-Tore-.Abstand hergestellt war. In der 73.Minute war es S.Aymar, der endlich ins Netz traf. Dieser hielt zunächst problemlos bis zur 86.Minute, in der die Platzherren einen kapitalen Torwartlapsus zum erneuten Anschlusstreffer nutzten. So war in der verbleibenden Spielzeit doch noch etwas Nervosität bei den Gästen eingekehrt, auf die man gerne verzichtet hätte. Zu erwähnen wäre noch eine lobenswerte Gesamtleistung des jungen Unparteiischen.  

 

Fazit: Die ersten Auswärtspunkte waren gesichert und bringen die Mannschaft wenigstens etwas vom Tabellenende weg. Wertvoll können die vier Punkte aus den letzten beiden Spielen aber erst werden, wenn gegen den bisher positiv überraschenden SSV Ettlingen am Sonntag im Heimspiel wieder etwas Zählbares geholt wird. Eine noch weniger fehlerbehaftete Abwehrleistung und besseres Ausnutzen der Torchancen wären sicher ein Garant dafür. Spielbeginn Sonntag bereits um 14.30 Uhr.   (kw)      


6. Spieltag

ATSV - SVK Beiertheim  2:2


Marc Hornung hört als Trainer des ATSV Kleinsteinbach e.V. auf eigen Wunsch auf!

Am 12.10.2020 informierte der Trainer den Spielausschussvorsitzenden sowie den Vorstand darüber, dass er seinen Trainerjob beim ATSV auf eigenen Wunsch, aus persönlichen Gründen, vorzeitig beendet.

Die Mannschaft wurde von dieser Entscheidung am Tag darauf, vor dem Training persönlich von Marc Hornung darüber informiert. Im Rahmen seiner Ansprache bedankte er sich für die Zusammenarbeit in den letzten 10 Monaten und verabschiedete sich von der Mannschaft.

Das Training übernimmt bis zur Winterpause der Vorgänger von Marc, Timo Augenstein.

 

Der ATSV bedankt sich bei Marc für seine Arbeit und wünscht ihm alles Gute.

Text: ME


5. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach - SpG Burbach/Pfaffenrot  0:1

Herbe Heimniederlage bringt ATSV in Abstiegsnöte

„Gegen wen wollen wir eigentlich noch gewinnen, wenn wir nicht einmal diesen Gegner schlagen?“ hieß mancher Kommentar nach der bitteren 0:1 Niederlage gegen die SpG Burbach/Pfaffenrot. Bitter deshalb, weil der limitierte Gegner eigentlich nichts wollte und nur auf ein Unentschieden ausging. Aber unsere Mannschaft offenbarte wieder einmal Schwächen im letzten Drittel, wo durch eine Vielzahl von Fehlpässen etliche mögliche Erfolgsaussichten zunichtegemacht wurden. Als der gute Gästekeeper einen unhaltbar scheinenden Kopfball von N. Mannsdörfer fischte und S. Aymars Schuss an der Latte landete, schien man sich mit einem torlosen Remis begnügen zu müssen, bis der Gast 5 Min. vor dem Ende einen Eckball per Kopfball zum 0:1 veredelte. Bitter, wie erwähnt.


1. Mannschaft