ATSV mit sensationellem Hallenauftritt beim Turnier des SV Langensteinbach

 

Nur im Endspiel knapp gescheitert

 

Nach vielen Jahren Pause nahmen die Aktiven des ATSV Kleinsteinbach beim wieder mal durchgeführten Hallenfußballturnier des SV Langensteinbach teil. Im Feld der 16 teilnehmenden Teams hatte es unsere aufs Spielfeld geschickte Mannschaft in der Vorrundengruppe mit den zwei höherklassigen SV Spielberg (Verbandsliga) und Fortuna Kirchfeld (Landesliga) sowie mit Ortsnachbar Viktoria Berghausen zu tun.

 

Obwohl man nur sieben Spieler zur Stelle hatte und wertvolle Stammkräfte wie A.Mall, J. Grauer und M.Weber ersetzen musste, erfüllten die eingesetzten Akteure – T.Thielert als mitspielender Torwart, M.Knodel, L.Schröder, A.Jost, S.Seeger, S.Aymar und P.Wrubel – ihre Aufgabe in einer Form, die viele überraschte und eine Menge lobende Worte einbrachte. Dass alle drei Gruppenspiele klar gewonnen wurden (5:2 gegen Kirchfeld, 4:1 gegen Spielberg und 6.0 gegen Berghausen) machte nicht nur seine Torgefährlichkeit deutlich, sondern ließ den ATSV auch früh zum Geheimtyp für den Turniersieg werden.

 

Dies verstärkte sich noch durch den 4:1 Sieg gegen den Landesligisten Ettlingenweier im Viertelfinale und ein 4:2 gegen den ebenfalls stark aufspielenden TSV Oberweier im Halbfinale. Man stand überraschenderweise im Endspiel und ließ damit auch den Verbandsligisten SV Langensteinbach, die Landesligisten ATSV Mutschelbach II und TSV Reichenbach sowie die Kreisligisten SG Stupferich, TSV Schöllbronn und FV Malsch neben einigen A- und B-Ligisten hinter sich.

 

 

Im Finale traf man tatsächlich noch einmal auf den SV Spielberg, der sich mit einigem Glück noch dafür qualifizierte. In einem ausgeglichenen, umkämpften Spiel fehlte unserem Team, das zwischenzeitlich 2:1 führte, lediglich das Glück zur totalen Sensation. Nach dem Ausgleich erzielte der Gegner in letzter Minute noch den Siegtreffer zum 2:3. Dennoch: Gratulation an die gesamte Mannschaft für den starken Auftritt.     (kw)  


18. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  8  :  1   DJK Mühlburg

ATSV schafft höchsten Saisonsieg /  DJK Mühlburg ein überforderter Gegner

 

Nach dem letzten Spiel im Jahr 2022 kann der ATSV Kleinsteinbach als Neuling in der Kreisliga mit großer Genugtuung feststellen, dass die Mannschaft die in sie gesetzten Erwartungen übererfüllt hat. Ein dritter Tabellenplatz, ein Punkt hinter dem Zweiten FVgg Weingarten, punktgleich mit dem Nachbarn Spvgg Söllingen, der noch ein Spiel nachholen muss, und pro Spiel exakt drei erzielte Tore ist eine Zwischenbilanz nach 18 Spielen, die die Qualität der Mall/Knodel-Truppe bestätigt und die Fortsetzung im Frühjahr mit positiver Spannung erwarten lässt.

 

Nach dem „Ausrutscher“ gegen den TV Spöck zum Rückrundenstart kam der Tabellenletzte DJK Mühlburg gerade recht, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die DJK war ein Sparringspartner, der der Überlegenheit des ATSV nicht gewachsen war. „ATSV Kleinsteinbach zog der DJK Mühlburg das Fell über die Ohren“, kennzeichnet die Internet-Plattform fussball.de die Partie treffend.

 

Die Platzverhältnisse waren der Jahreszeit entsprechend; bespielbar war der Platz aber allemal. Die Gastgeber mussten krankheitsbedingt auf die Stammkräfte A.Mall, A.Steimle, N.Kersch und R.Schmidt verzichten, hatten aber Vertrauen in die Nachrücker. Hinzu kam noch Torhüter J.Loidl, der für H.Gauß den Kasten hütete und gewohnt sicher agierte. Schnell zeigte sich die Überlegenheit der Platzherren, die die Gäste von Anfang an in die eigene Hälfte zurückdrängten. In der ersten Viertelstunde gab es schon eine ganze Reihe von Torchancen, aber es scheiterte zunächst wieder an der Verwertung. Erst mit einem verwandelten Foulelfmeter von Torjäger T.Thielert in der 23.Minute wurde der Bann gebrochen. In den folgenden sieben Minuten traf der Schütze dann noch weitere dreimal, sorgte damit auch ergebnistechnisch für klare Verhältnisse, die noch durch J.Grauer in der 41.Minute mit dem fünften Treffer vor der Pause zum 5:0 ausgebaut wurden.

 

Trainer A.Mall nützte das klare Resultat zur Halbzeit für den Austausch von Torjäger T.Thielert und Spielmacher J.Grauer und gab P.Wrubel und E.Gerstner, wie im weiteren Verlauf auch den weiteren, aus der 2.Mannschaft kommenden L.Schröder und P.Seeger Bewährungschancen. P.Wrubel sorgte in der 56.Minute auch für die Ergebniserhöhung auf 6:0. Dann brachten die vielfachen Wechsel doch etwas Sand in das Getriebe, und die Mühlburger nahmen auch aktiver am Spiel teil. Zu gönnen war den stets fairen Gästen der Ehrentreffer in der 61.Minute durch L.Holverscheid nach einer deutlichen Abwehrlücke. Am Drücker blieben aber dann weiter die Gastgeber, bei denen sich noch E.Gerstner und P.Seeger in der 81. und 83.Minute in die umfangreiche Torschützenliste eintragen konnten.

 

Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg zum Abschluss des 125-jährigen Jubiläumsjahres in einer Partie, die mit Schiri Renschler aus Bad Liebenzell mit seinem jungen Gespann einen souveränen Leiter hatte. Jetzt ist längere Entspannung und Erholung mit Auskurieren von Verletzungen angesagt. Punktemäßig weiter geht es erst am 26.2.2023 mit dem Spitzenspiel bei der FVgg Weingarten.

 

Allen Aktiven, Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Vereins eine geruhsame Adventszeit und frohe Weihnachten.     (kw)  


17. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  0  :  3   TV Spöck

ATSV gerät aus der Erfolgsspur /  Verdiente Niederlage gegen starke Gäste

 

Mehrere Siege, zum Teil deutliche, brachten unsere Mannschaft die letzten Spiele der Hinrunde in die Nähe der Tabellenspitze. Nun mit dem Rückrundenauftakt – verstehe, wer wolle, warum der Verband die Reihenfolge der Spiele zum Start gegenüber der Hinrunde veränderte – geriet der ATSV aus der Erfolgsspur – und dies verdientermaßen.

 

Ursächlich für die Heimniederlage gegen den TV Spöck war in erster Linie die starke Leistung der Gäste, die die wohl stärkste Leistung aller bisherigen Gegner ablieferten. Es waren mehrere Faktoren, die den Auftritt der Hardt-Truppe, bei der man im Hinspiel noch verdientermaßen ein Unentschieden holte, auszeichnete: Torgefährlichkeit ihrer Offensivgarde mit den drei höherklassig erprobten Kyei, Halili und Milli, auffallende Beweglichkeit der gesamten Mannschaft und kompromissloses Abwehrverhalten. Dem konnten die Platzherren an diesem Tag überraschend nur wenig entgegensetzen. Was unser Team in dieser Partie an Fehlpässen, Abspielfehlern und Nachlässigkeiten im aggressiven Bekämpfen gegnerischer Aktionen ablieferte, war bisher einmalig in dieser Saison. An den tiefen und unebenen Platzverhältnissen allein konnte es nicht gelegen haben.

 

Logische Folge dieses Verhaltens: Der Gegner bestrafte diesen erstaunlich fehlerhaften Auftritt mit drei Gegentoren. Und es hätten in der ersten Halbzeit schon mehr als den einen von Milli in der 15.Minute erzielten Treffer sein können, hätte nicht Torhüter H.Gauß in mehreren Situationen glänzend reagiert und weitere Einschläge verhindert. Berücksichtigt werden sollte aber auch, dass das Tor aus stark abseitsverdächtiger Position nach einem vorausgehenden Lattentreffer erzielt wurde.

 

Die Platzherren hofften auf Besserung durch die Hereinnahme von J.Grauer zur zweiten Hälfte, und tatsächlich eröffneten sich für sie jetzt auch Chancen. Die Offensivaktionen gingen in der 53.Minute aber nach hinten los, denn Halili zirkelte einen Abschluss aus 18 Metern in die äußerste Ecke zum 0:2. Die Gäste blieben weiter gefährlich, und der ATSV lief bei geöffneter Abwehr auch immer wieder Gefahr, noch höher in Rückstand zu geraten.

 

Dass eine Zwei-Tore-Führung noch kein Ruhekissen bedeutet, mussten die Stutenseer dann doch noch erfahren. Hätten die Gastgeber dann ihre drei folgenden Großchancen zur Resultatsänderung genutzt (M.Webers Schuss strich am Lattenkreuz vorbei, T.Thielert traf krachend den Pfosten und Gästekeeper de Jong kratzte einen Kopfball von A.Mall von der Linie), wäre der Spielverlauf vielleicht doch noch auf den Kopf gestellt worden. Endgültig für Klarheit sorgte schließlich der eingewechselte Kammerer in der 84.Minute, der einen Konter der Gäste zum 0:3 verwertete. Letztendlich eine bittere, aber verdiente Niederlage zum Rückrundenstart, die den Neuling, der immer noch auf dem vierten Platz rangiert, aber nicht aus der Bahn werfen wird.

 

Am Sonntag, 4.Dezember, 14.30 Uhr gibt es bereits Gelegenheit, im letzten Spiel des Jahres  gegen den Tabellenletzten DJK Mühlburg die Niederlage gegen Spöck vergessen zu machen. Unterschätzen sollte man aber auch diesen Gegner nicht.      (kw)        


16. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  5  :  0   FC Busenbach

Großartiger Hinrundenabschluss des ATSV / Vorstoß auf 3.Platz möglich

 

Man kann nach dem Abschluss der ersten Halbserie schon behaupten, dass der Neuling ATSV Kleinsteinbach die positive Überraschung in der Hinrunde der Kreisliga ist. Der dritte Platz, der bei einem ausbleibenden Sieg des TSV Auerbach im Nachholspiel gegen den TV Spöck möglich ist, konnte nicht erwartet werden, wird aber durch neun Siege, drei Unent-schieden und vier Niederlagen möglich.

 

Mit dem Dauerkreislisten FC Busenbach wurde am Sonntag das letzte Hindernis für das gute Zwischenergebnis aus dem Weg geräumt, und dies auch noch in beeindruckender Weise. Mit dem früher immer hartnäckigen Widersacher FC Busenbach präsentierte sich eine unbe-rechenbare Mannschaft, die mit überraschend positiven wie negativen Saisonergebnissen  bisher aufwartete. Mit dem Gefühl eines überraschend hohen Sieges beim TSV Auerbach im Rücken hatten die Gastgeber spürbar Selbstvertrauen, obwohl sie auf Spielertrainer A.Mall wegen Verletzung und Hochzeiter S.Lindörfer verzichten mussten.  

 

Mit verteiltem Feldspiel begann die erste Viertelstunde; dann jedoch gewannen die Platzherren langsam die Mittelfeldhoheit und weil die Angriffsreihe der Gäste mit KL-Torjäger App in Schach gehalten werden konnte, eröffneten sich Gelegenheiten für die Platzherren. In der 20.Minute war es T.Thielert, der im Stile von Füllkrug beim Torabschluss die Ruhe behielt und zum 1:0 vollendete. Dabei blieb es bis zur Pause, auch weil dem ATSV ein weiterer Treffer wegen Abseits aberkannt wurde.

 

Etwas offensiver agierten die Gäste zu Beginn von Durchgang zwei, wurden aber schnell mit dem 2:0 bestraft. Thielert nutzte einen an ihm selbst durch den Torhüter verwirkten Foulelfmeter in cooler Weise zur Erhöhung der Führung. Trotz aller Bemühungen der Gäste waren es die Platzherren, die eine Schnelligkeitsüberlegenheit immer wieder zu überfallartigen Gegenstößen nutzten und die Gästeabwehr ständig in Schwierigkeiten brachten. S.Seeger war es, der in der 72. und 74.Minute Vorbereitungen von S.Aymar und J.Grauer zur Ergebniserhöhung auf 4:0 nutzte. Auch mehrfache Auswechslungen schwächten das ATSV-Spielniveau kaum. Die Gäste hatten nach dem 4:0 Spielstand auch zwei gute Torgelegenheiten, doch Torhüter H.Gauß zeigte sich jeweils auf dem Posten, so dass Dauertorjäger App dieses Mal ohne Torerfolg blieb. In den letzten Spielminuten durften die Gäste von Glück sagen, dass es bei nur einem weiteren Treffer von Einwechselspieler P.Wrubel in der 89.Min. zum 5:0 Endstand blieb. Wiederum ein Sieg, der die Möglichkeiten der Kleinsteinbacher Mannschaft andeutet und für vielerlei Anerkennungsbekundungen sorgte. 30 Punkte konnte der ATSV nach 16 Spielen erringen. Das Torverhältnis lautet 46:27.

 

 

Noch nicht zu Ende ist die Saison in diesem Jahr. Jetzt stehen noch zwei weitere Heimspiele an. Am Sonntag, 27.11., 14.30 Uhr erwartet man zum ersten Rückrundenspiel den TV Spöck, der seine aufstrebende Tendenz am Sonntag beim 1:5 Sieg beim SC Wettersbach unter Beweis stellte. Im Hinspiel teilte man sich bei einem 1:1 die Punkte. Zum Jahresabschluss empfängt man dann am 4.Dezember die DJK Mühlburg.               (kw)   


15. Spieltag

TSV Auerbach  0:6  ATSV Kleinsteinbach

Sieg auch in der Höhe verdient / ATSV überzeugt mit variablem Spiel

 

 

Zum ersten Mal seit acht Jahren standen sich die alten Konkurrenten, aber freundschaftlich verbundenen Vereine wieder in einem Punktspiel gegenüber. Das Ergebnis konnte in der sich ergebenden Form keiner voraussagen oder erwarten. Trotz der zuletzt selbst festgestellten schwächeren Leistungen der Karlsbader, die aber trotzdem zu Siegen reichten, und der Konstellation bei den Gästen deutete im Vorfeld vieles auf ein enges Spiel der fast punktegleichen Spielpartner. Dazu kam es aber nicht.

 

Lag es nun an dem echt schwachen Auftritt der Blank/Kirchenbauer-Truppe oder am starken Gastspiel der Mall/Knodel-Equipe? Von beidem war wohl einiges ursächlich beteiligt. Dass es zu einer „Heimschlappe“ für die Hausherren wurde, deutete sich spätestens in der zweiten Halbzeit frühzeitig an. Die Gäste waren ihrem Gegner in fast allen Belangen überlegen, trafen auch zum richtigen Zeitpunkt ins Schwarze und nahmen ihm so jeden Glauben an ein Aufbäumen. Es war eine durchweg solide, reife Vorstellung des Kreisliga-Neulings, der dem TSV vor allem in der Handlungs- und Laufschnelligkeit deutlich überlegen war.

 

Mit dem sicheren Rückhalt A.Huber im Tor, der mal wieder eine Einsatzchance bekam, aber weiter ohne Abwehrchef S.Lindörfer erwiesen sich die ATSV-ler von Anfang an spielfreudig und zwangen mit druckvollem Spiel die Gastgeber immer wieder zu schnellen Ballverlusten. Kein Auerbacher ragte aus dem Mittelmaß heraus; beim Gast waren dies vor allem M.Weber, J.Grauer und M.Knodel in der Mittelfeldbesetzung und A.Mall im Sturm. Doch auch alle anderen erfüllten ihre Pflichten zufriedenstellend.

 

In Führung ging der ATSV in der 14.Minute, als A.Mall im Strafraum seinen Gegenspieler aussteigen ließ und ins lange Eck vollendete. Torhüter Herb blieb ohne Abwehrchance. Sehenswert auch die beiden weiteren Treffer in der ersten Hälfte in Minute 26 und 38 durch M.Weber und S.Aymar. Damit war bereits beim Pausenpfiff der durchweg fairen Partie unter der souveränen Spielleitung von Schiri Bernd Brückle, der im Spiel ohne gelbe Karten auskam, eine Vorentscheidung gefallen, da die Gastgeber es nach wenigen Steilangriffen höchstens zu Halbchancen brachten.

 

Mit den drei Toren im ersten Abschnitt wollten sich die Gäste nach Wiederbeginn nicht zufriedengeben. Immer wenn sie das Mittelfeld schnell überbrückten, brachten sie die Auerbacher vermehrt in Schwierigkeiten. Balzer, Guthmann und Pfeiffer konnten im Mittelfeld nicht dagegenhalten und im vorderen Bereich lagen Pitz, Erismann und Wildenhayn  bei N.Kersch und seinen Nebenleuten an der Kette. So konnte eine Ergebniserhöhung nicht ausbleiben. T.Thielert in der 55.Minute und A.Mall in der 71.Minute schlossen schön vorgetragene Angriffe zum 0:4 und 0:5 ab und konnten sich dann auswechseln lassen. Zu den Eingewechselten gehörte auch Noch-A-Junior E.Gerstner, der seine Aufgabe auch ordentlich erledigte. J.Grauer belohnte seinen gelungenen Gesamtauftritt mit dem sechsten ATSV-Tor in der 81.Minute, und es hätten durchaus noch mehr werden können. Den niedergeschlagenen Gastgebern wurde in der letzten Spielminute noch der Ehrentreffer wegen einer zu Recht erkannten Abseitsstellung verweigert. Ein schöner Auswärtssieg, der Lust auf mehr machte.

 

Am Sonntag, 20.11., Spielbeginn erst 14.45 Uhr, wird die Hinrunde mit dem Heimspiel gegen den in den letzten Wochen völlig unberechenbaren FC Busenbach beendet. Auch hier ist es wieder ein Duell mit Vergangenheit und harten Duellen in früheren Vergleichen. Sollte unsere Mannschaft auch hier bestehen, hätte sie eine kaum zu erwarten gewesene Hinrundenbilanz aufzuweisen.          (kw)


14. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach   2  :  2   Spvgg Söllingen

ATSV versäumte Überzahl in Siegtreffer umzumünzen / Letztendlich glückliches Unentschieden für Gäste

 

Im ewig jungen Pfinztal-Derby zwischen dem ATSV Kleinsteinbach und der Spvgg Söllingen vermissten beide Mannschaften wichtige Spieler. Ohne den erkrankten Torjäger und Vorbereiter P. von Schnitzler konnten die Gäste nicht mit „voller Kapelle“ antreten, und die Hausherren vermissten in ihrem „Orchester“ erneut ihren erkrankten Abwehrorganisator S. Lindörfer  Für Spannung war trotzdem gesorgt, und die Besucherzahl war ein Zeichen der Brisanz der Partie.

 

Die Verunsicherung der Hausherren im Abwehrbereich durch die notwendige Umstellung zeigte sich vor allem in den Anfangsminuten, in denen die Gäste mit voller Power den ATSV anliefen und Fehler provozierten. So dauerte es gerade eine Zeigerumdrehung, bis die Spvgg einen unnötig verschuldeten Eckball durch den völlig freistehenden L.Kayser per Kopfball zur Führung verwertete. Parallelen zum Pfinztal-Pokal beim Sportfest im Juli wurden wachgerufen. In den nächsten Minuten wurde das wacklige Abwehrverhalten weiter am Leben gehalten. Mit Glück konnte nach einem Fehler von Torhüter H.Gauß ein drohendes 0:2 noch verhindert werden.

 

Die Platzherren erwachten dann endlich, und M.Knodel stellte mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1 in der 6.Minute das Spiel wieder auf Null. Söllingen baute dann verstärkt auf seine Kampfkraft, Zweikampfhärte und Lauffreudigkeit, während die Gastgeber spielerische Überlegenheit entwickelten, die auch zu Feldüberlegenheit und einigen Chancen führte. Gelingen wollte hüben wie drüben aber bis zur Pause kein weiterer Treffer.

 

In der 48.Minute wertete der Unparteiische L.Schneider eine Grätsche im ATSV-Strafraum als elfmeterreifwürdig. M.Volz verwandelte den Strafstoß zum 1:2. Wenig später wurde auf der Gegenseite ein ebenfalls fragwürdiges Einsteigen gegen A.Mall, der nach vierwöchiger Trainings- und Spielpause wegen Verletzung es weder versuchte, nicht geahndet. Eine möglich scheinende spielentscheidende Schwächung musste die Schwenk-Truppe in der 50.Minute akzeptieren, als der schon gelbverwarnte M.Volz nach einer Unbeherrschtheit mit Gelb-Rot vom Feld musste.

 

Der ATSV übernahm auch weitgehend das Spielgeschehen – nur einmal hatte die Spvgg nach einem Konter über Puma, der an Gauß scheiterte, noch eine echte Torchance - , drückte die Gäste in deren eigene Hälfte zurück und erarbeiteten sich auch Gelegenheiten zu weiteren Treffern. Darauf musste man noch eine Weile warten, bis schließlich M.Weber, der beste Kleinsteinbacher an diesem Tag, in der 68.Minute Torhüter A.Mall mit einer tückischen Flanke überraschte, die am hintersten oberen Eck einschlug. Jetzt war ein Sieg der Platzherren nicht mehr unmöglich. Mit einem eigentlich mit Rot zu bestrafenden Foul, das der Referee nicht einmal mit Gelb und damit Gelb-Rot und Platzverweis für den „Sünder“ Kayser bedachte, hatten die Söllinger großes Glück, nicht weiter dezimiert zu werden. Der Druck blieb, und die Schlussphase brachte noch einmal Höhepunkte. Keeper Mall fischte mit einer Flugparade einen platzierten Schuss von S.Aymar aus dem Winkel und in der Schlussminute fühlten sich die Gastgeber nach dem vermeintlichen Siegtreffer noch einmal benachteiligt, weil der Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen (angebliches Handspiel) den Treffer annullierte. Es schien, als ob ihm das Unentschieden im Derby am liebsten war.

 

Schade für den Neuling der Kreisliga, weil er letztendlich näher am Sieg als der Meisterschaftsmitfavorit war. Positiv war der weitgehend faire Umgang miteinander.

 

Am Sonntag, 13.11., erwartet die Mall/Knodel-Elf erneut eine schwere Auswärtsaufgabe beim wieder aufstrebenden TSV Auerbach. Kann man mal wieder mit „voller Kapelle“ antreten?        (kw)     


13. Spieltag

KIT SC Karlsruhe  3 : 1   ATSV Kleinsteinbach

ATSV scheitert wie in Forchheim an robustem Gegner / Eigene Fehler führen zu vermeidbaren Toren

 

Es war mal wieder ein Spiel, das man verdient verlor. Dabei kann als Entschuldigung der personelle Engpass – wie am vergangenen Sonntag – durch den Ausfall von Leistungsträgern, mit dem Kunstrasen ein ungewohntes Geläuf und ein galliger, giftiger  Gegner, der dazu noch eigene eklatante Fehler gnadenlos zu Gegentoren nutzte, angeführt werden. Man kam einfach nicht richtig ins Spiel und blieb deutlich unter den zuvor meistens gezeigten Leistungen. Vieles ähnelte deshalb dem kürzlichen Spiel bei den Spfr. Forchheim, bei dem man auch um eine Niederlage nicht herumkam.

 

Über eine halbe Stunde war es ein verteiltes Spiel mit hauptsächlich Mittelfeldaktionen, mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Der ATSV brauchte zu lange, von hinten heraus Druck aufzubauen, vertrödelte regelrecht Zeit durch viele Rück- und Querpässe und kam so selten in Gefahr versprechende Spielsituationen. Mit einem unglücklichen Ballverlust im Mittelfeld leitete man in der 32.Minute bei aufgerückter Abwehr einen Steilpass der Hochschulelf ein, den J.Reinhard zum überraschenden 1:0 verwertete. Derselbe Spieler hatte dann noch vor der Pause ein große Möglichkeit zum 2:0, setzte den Ball aber beim Abschluss neben den Pfosten.

 

Entschieden war mit dem 0:1 Rückstand zur Pause noch nichts, dachten die mitgereisten Pfinztäler, aber die Spielweise der Gäste änderte sich auch nach mehreren Auswechslungen merklich kaum. Es blieb wieder lange ein Spiel zwischen den Strafräumen, bis M.Weber in der 69.Minute am eigenen Strafraum ein fataler Fehler unterlief, als er den Ball vertändelte und an den angreifenden P.Gottschling verlor, der das Geschenk annahm und mit seinem Abschluss A.Huber zum 2:0 überwand. Jetzt ging der ATSV verstärkt in die Offensive und hatte nun auch Abschlussgelegenheiten, die eine Ergebniswende noch möglich zu machen schienen. Die größte Chance vereitelte der KIT-Torhüter in der 80.Minute, als er einen Schuss durch Blitzreaktion noch an die Latte lenkte. In der 87.Minute stellte schließlich S.Seeger doch den Anschlusstreffer her. Die Hoffnung auf eine doch noch gelingende Resultatsverbesserung wurde jedoch bereits im Gegenzug zerstört, als man nach dilettantischem Abwehrverhalten dem Gegner praktisch wieder ein Tor schenkte, das den Endstand von 3:1 bedeutete.

 

Aus Fehlern lernen könnte man der Mannschaft nach der Niederlage empfehlen und eine aktive Spielweise anraten, die der Elf besser zu liegen scheint als langer Ballbesitz ohne Gefahrentwicklung für den Gegner. Dass in der Kreisliga kein Spiel leicht ist, zeigten gerade die Ergebnisse von Dienstag. Auch unseren sonntäglichen Gegner Spvgg Söllingen erwischte es völlig überraschend im Heimspiel gegen Forchheim. Zwei geschlagene Mannschaften treffen so um 14.30 Uhr im Pfinztal-Derby aufeinander. Dass auch Söllingen zu besiegen ist, zeigten die Rheinstettener. Aber da muss ein anderer ATSV auf dem Feld stehen wie an Allerheiligen, will man eine positive Überraschung gegen die Schwenk-Equipe schaffen. 

 

Die Zweitvertretungen beider Vereine teilten sich an Allerheiligen in Söllingen mit einem 1:1 die Punkte. Der ATSV II hatte lange mit 1:0 geführt. Am Sonntag, 12.30 Uhr trifft die ATSV-Reserve auf die Spvgg Durlach-Aue II.      (kw) 

 


12. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  3 : 2   FC Germania Neureut

ATSV bleibt weiter oben dran             

Zwei grundverschiedene Halbzeiten / Sicheren Vorsprung fast noch verspielt

 

Es war wieder ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Nichts für schwache Nerven. Dies hätte eigentlich nicht sein müssen. Zu klar beherrschte der Neuling von der Pfinz die Germanen aus Neureut in der 1.Halbzeit, dass eine Gefährdung des Sieges noch hätte in Frage kommen dürfen. 2:0 führten die Gastgeber, obwohl weiter Spielertrainer A.Mall verletzungsbedingt fehlte, dazu der erkrankte Abwehrorganisator S.Lindörfer und Außenverteidiger A.Steimle. Außerdem musste Torwart Nr.3, A.Huber, für die verhinderten Gauß und Loidl zwischen die Pfosten.

 

Nach rund zehnminütigem Abtasten übernahmen die Gastgeber die Initiative und kamen dadurch schnell zu mehreren Gelegenheiten. Co-Trainer M. Knodel war es, der in der 12.Minute, von R. Schmidt nach Flankenlauf schön bedient, mit trockenem Flachschuss das 1:0 herstellte. Mit einigem Glück hielten die in der gesamten ersten Halbzeit harmlosen Gäste, die nur eine echte Torchance in Durchgang eins hatten, ihren Kasten noch sauber. In der 28.Minute war aber S. Aymar der Zulieferer für T. Thielert, der aus Nahdistanz nur noch einschieben musste und damit seinen zehnten Saisontreffer erzielte.

 

Lebendiger kamen die Germanen nach der Pause auf das Feld, profitierten auch von nachlassenden Platzherren, die aber dennoch immer wieder Nadelstiche setzen konnten. So führte ein glänzender Durchbruch von J. Grauer in der 56.Minute zur scheinbaren Vorentscheidung, als R. Schmidt sein Zuspiel mit Flachschuss zum 3:0 veredelte. Die Gäste gaben aber nicht auf und setzten vermehrt auf überfallartige Angriffe. Die Heimelf versuchte mit drei Auswechslungen dagegenzuhalten, brachte aber dadurch vermehrt Unruhe ins Mannschaftsgefüge. Als der FC Germania in der 65.Minute einen von den Gastgebern erwarteten, aber ausbleibenden Foulpfiff durch Kopfball von Kokott zum Anschlusstreffer nutzten, wuchs ihre Zuversicht, noch eine Ergebniswende herbeiführen zu können. Verstärkt wurde der Glaube in der 75.Minute, als Kolak sehenswert den Ball zum 3:2 versenkte und weitere gefährliche Angriffe gen ATSV-Tor rollten.  An beiden Gegentreffern war A. Huber schuldlos. Bei den Platzherren wuchs die Nervosität, obwohl sie auch jetzt wieder bei Konterangriffen das beruhigende 4:2 hätten erzielen können. Weitere Tore wollten aber hüben wie drüben nicht mehr fallen, so dass es beim letztendlich knappen 3:2 Sieg des nunmehr Tabellenvierten blieb. Drei Punkte – Ende gut, alles gut?

 

 

Schon am Dienstag, 1.November, 14.30 Uhr geht die Punktejagd weiter. Der ATSV reist zum KIT SC Karlsruhe. Wieder eine sicherlich spannende Partie bei der Hochschulelf, die sich am Sonntag mit einem 2:0 Sieg bei den Spfr. Forchheim in Erinnerung brachte. Schließlich geht die Woche der Wahrheit am Sonntag mit dem mit Spannung erwarteten Pfinztal-Derby gegen die Spvgg Söllingen weiter. Schau’n mer mal, was möglich ist.    (kw) 


11. Spieltag

SG DJK/FV Daxlanden   0 : 2   ATSV Kleinsteinbach

Wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt / Langes Warten auf 2.Tor

 

Der Wunsch des ATSV Kleinsteinbach, von seinen beiden Auswärtsspielen in dieser Woche bei den Spfr. Forchheim und jetzt bei der SG DJK/FV Daxlanden Zählbares nach Hause mitnehmen zu können, ging nach der verdienten 0:2 Niederlage in Rheinstetten nun bei den Fusionierten doch noch in Erfüllung. Und dies obwohl wieder Spielertrainer A.Mall, der Kopf der Offensive, ersetzt werden musste. Dass damit von Anfang an harte Arbeit, um bei den bisher überraschend weniger erfolgreichen Daxlandenern zum Erfolg zu kommen, angesagt war, versteht sich. Man trat auch deutlich selbstbewusster auf und erarbeitete sich von Anfang an eine Feldüberlegenheit, die vor allem dank der läuferischen Überlegenheit der Mittelfeldreihe mit M.Knodel, M.Weber und J.Grauer möglich wurde, obwohl ihnen mit Rutz und Reith höherklassig erfahrene Widerparts gegenüberstanden.

 

Im letzten Drittel fehlte es den Gästen wieder an Durchsetzungsfähigkeit und Zielgenauigkeit. Positiv war dagegen die Abwehrarbeit der Defensivreihe mit S.Lindörfer als zentralem Kopf, und dahinter stand wieder mit J.Loidl ein Keeper zwischen den Pfosten, der durchgängig Ruhe ausstrahlte und nichts anbrennen ließ. Nur einmal stand den Gästen das Glück zur Seite, als ein Weitschuss an den Pfosten klatschte. Dennoch waren die Platzherren mit dem 0:0 zur Pause gut bedient.

 

In Hälfte 2 häuften sich die Durchbrüche des ATSV bei der heimischen Abwehr, vor allem als man in der 53.Minute nach einer Unbeherrschtheit eines SG-Spielers im eigenen Strafraum einen verdienten Elfmeter zugesprochen bekam, den T.Thielert zu seinem neunten Saisontor gewohnt sicher verwandelte. Die Gastgeber probierten es danach in Ermangelung spielerischer Fertigkeiten vermehrt mit hohen Bällen in die vordere Reihe, die jedoch vom ATSV gut verteidigt werden konnten. Mit vier Auswechslungen reagierten die Pfinztäler auf die Spielumstände und konnten, je länger die Partie dauerte, immer wieder Chancen kreieren, deren Verwertung allerdings wegen eigener Ungenauigkeiten und dem sehr guten SG-Torhüter Dannenmeier lange auf sich warten ließ. So dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe der eingewechselte R.Schmidt das Leder endlich zum erlösenden zweiten Treffer über die Torlinie beförderte.

 

Ein sicherlich verdienter Sieg des Neulings, der jetzt wieder einige „Luft“ zum unteren Tabellendrittel ermöglicht. Das gute jetzige Zwischenfazit könnte am Sonntag (Spielbeginn nach der Zeitumstellung bereits um 14.30 Uhr) noch gefestigt werden, sollte im Heimspiel der Gast FC Germania Neureut in die Schranken verwiesen werden können. Voraussetzung gegen den immer wieder unbequemen Gegner ist allerdings eine deutlich konzentriertere Vorstellung als im letzten Heimspiel gegen Büchig. 

 

Interessant wird es dann in der Woche darauf weitergehen, wenn der ATSV bereits dienstags an Allerheiligen beim KIT SC auf dem Hochschulgelände antreten muss und dann sonntags die Spvgg Söllingen zum heißen Pfinztal-Derby empfängt.    (kw)

 


10. Spieltag

FV Spfr. Forchheim  2  :  0  ATSV Kleinsteinbach

Körperlich und kämpferisch überlegene Forchheimer lassen wenig zu

 

Es war ein gebrauchter Spätabend für den ATSV bei den Spfr. Forchheim. Nach dem ausgefallenen ursprünglichen Spieltag unterschied sich der zweite Termin wettermäßig kaum. Dreckige und nasse Schuhe auf dem unbefestigten Forchheimer Gelände und Aushalten trotz Dauerregens hätten die mitgereisten ATSV-Fans noch verkraftet, wenn wenigstens für ihre Kicker auf dem triefenden Rasen etwas an Punkten herausgesprungen wäre. Aber das konnten die zahmen Kleinsteinbacher gegen die auf vollen Einsatz programmierten Hausherren nicht erfüllen. Damit kamen sie nicht zurecht, entwickelten nach vorne einfach zu wenig Gefahr, was natürlich stark am verletzungsbedingten Fehlen von Spielertrainer A.Mall lag.

 

Dazu fühlten sich die Gäste in manchen Situationen von Schiedsrichter Kutterer benachteiligt, der gerade bei körperintensiven Zweikämpfen mehrfach zu Ungunsten der Gäste entschied. Es schien lange ein 0:0 Spiel zu werden. Echte Chancen waren auf beiden Seiten lange nicht zu registrieren, Ein Elfmeter – zurecht verhängt, weil R.Schmidt bei seiner versuchten Abwehrreaktion zu spät dran war – musste zur Führung der Gastgeber herhalten. Dem gleichen Spieler wäre fast bei der einzig klaren Gelegenheit ein Tor für die Gäste gelungen, doch Torhüter Fabry verhinderte mit reaktionsschneller Fußabwehr den Einschlag.

 

Auch in Hälfte 2 gab es kaum Unterschiede im Geschehen. Und wieder war es ein allerdings zweifelhafter weiterer Foulelfmeter, dem allerdings bei der Vorbereitung ein klares, aber ungeahndetes Foulspiel im Mittelfeld vorausging. 2:0 war die Folge; die Partie war letztendlich dadurch entschieden. Die Gäste probierten zwar noch dagegen zu halten, öffneten auch stärker die Abwehr, große Torchancen sprangen aber gegen kompromisslos verteidigende Rheinstettener nicht heraus, die schließlich auf Konter setzten, bei denen sich aber der zum zweiten Mal aufgebotene Keeper J.Loidl als sicherer Rückhalt erwies. Es blieb beim 2:0 Endstand, ein für den ATSV ungewöhnlich torloses Ergebnis und die erste Auswärtsniederlage der Saison.

 

 

Man sollte aus der Partie lernen, um es beim nächsten Auswärtsspiel am Sonntag in Daxlanden besser zu machen.      (kw)   


9. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  4  :  4   VSV Büchig

Erste Halbzeit mit offenen Toren / Es wurde nichts mit nächstem Sieg

 

Ein seltsames Spiel, das allerhand Nerven kostete! Es zeigte sich wieder einmal, dass jedes Kreisliga-Spiel ernst genommen werden muss. Nachlässigkeiten und auf ATSV-Seite der erzwungene Verzicht auf Leistungsträger werden gnadenlos bestraft. Dabei schien alles glatt zu laufen, und der Glaube mancher Beobachter bestätigt zu werden, dass gegen den Gegner VSV Büchig aus der unteren Tabellenhäfte, zumal auswärts bisher wenig erfolgreich, eigentlich das eigene Punktekonto weiter aufgestockt werden könnte.

 

Es kam aber mal wieder etwas anders. Nach der frühen 2:0 Führung mit Toren von T.Thielert und J.Grauer in der 10. und 13.Minute befiel unsere Elf, wohl verstärkt durch das verletzungsbedingte Fehlen von Spielertrainer A.Mall und zunächst auch von Abwehrchef S.Lindörfer, dazu das Ausscheiden des angeschlagenen M.Weber in der 19.Minute, eine Nervosität und zeitweise Konfusion im Abwehrbereich, die die zunächst braven Gäste wieder aufweckten. So wurde eine sicher scheinende Erfolgspartie schnell ins Gegenteil gewendet.

Innerhalb von sechs Minuten entstand aus dem 2:0 ein 2:3 durch Tore von Bolz – allerdings  nach deutlicher Abseitsstellung - , einem Eigentor durch A.Steimle und Dinter. Der Tag der offenen Tore setzte sich aber in Hälfte 1 weiter fort. S.Seeger besorgte für die Gastgeber in der 34.Minute den 3:3 Ausgleich, doch Bolz gelang unmittelbar vor der Pause wieder die Gästeführung.

 

Um einiges geordneter kamen die Platzherren in Hälfte 2 zurück, vor allem als S.Lindörfer ins Geschehen in der 60.Minute eingriff. Der auch eingewechselte D.Knab stellte nach schönem Angriff in der 63.Minute wieder Gleichstand her. Das Spiel wogte nun hin und her; jedes Team erhoffte sich den Lucky Punch, der auch mehrfach in der Luft lag. Besonders die Nachspielzeit zerrte noch einmal am Nervenkostüm, als zunächst die Gäste eine Chance ausließen und dann deren Keeper mit Glanztat einen Erfolg von S.Aymar vereitelte. So blieb es beim 4:4, letztendlich ein gerechtes Ergebnis, das bei beiden Mannschaften Stärken wie Schwächen gleichermaßen aufzeigte

 

Ein anspruchsvolles weiteres Programm erwartet unsere 1.Mannschaft in dieser Woche. Zunächst steht das Nachholspiel am Donnerstag, 20.10., 19.30 Uhr bei den Spfr. Forchheim und dann am Sonntag die Partie bei der SG DJK/FV Daxlanden an. Beides sind Gegner, die bisher unter den Erwartungen geblieben sind und deshalb wohl verstärkt ihre Kampfkraft aufs Feld bringen werden. Mit einer konzentrierteren und selbstbewussteren Spielweise wie im Spiel gegen Büchig müsste der ATSV aber auch an der Karlsruher Peripherie ein ernstzunehmender Gegner sein.       (kw)       


8. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach   3  :  1    SG Stupferich

ATSV besteht endgültig Feuertaufe in der Kreisliga

Den Favoriten in die Knie gezwungen

Hatte der ATSV in den letzten Jahren höchstens das Vergnügen, gegen die Zweite der SG Stupferich um Punkte anzutreten - stets mit Sieg der Pfinztäler  - , so standen sich nun nach fast 10 Jahren erstmals wieder die 1. Mannschaften der beiden Patenvereine gegenüber. Bei dieser Partie wurde bei älteren Zuschauern noch einmal die Erinnerung an heiße Duelle in den 1970-er Jahren in der A-Kl. und 2.AL - auch mit dem ausgefallenen Entscheidungsspiel als damaligem Novum - geweckt. Ob es auch jetzt heiß hergehen würde, war bei der klaren Favoritenrolle des Tabellenzweiten Stupferich kaum zu erwarten. Doch es kam anders. Der ATSV bestand endgültig seine Feuertaufe als Neuling in der Kreisliga und setzte als Aufsteiger dem etablierten Gegner stärker als erwartet zu. 

In einer starken 1. Halbzeit riss der ATSV mit seinen schnellen Angreifern immer wieder Lücken in die Gästeabwehr, die seither eine Bank in der Spielklasse war, so dass auch Tore die logische Folge waren. Diese brachten den ATSV in der 8. und 23.Min. durch A. Mall und T. Thielert recht früh in eine ansprechende Situation. Die Gondorf-Elf spielte dann zwar auf ähnlicher Stufe mit, hatte auch zwei gute Chancen, bei denen den Platzherren das Glück zur Seite stand. So ging es in einer umkämpften, aber insgesamt durchaus fairen Begegnung unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Dickemann mit einem Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber in die Pause.   

In Hälfte 2 zwangen die Gäste einen nachlassenden ATSV vermehrt in die Defensive, hatten meist deutliche Feldüberlegenheit, ließen aber in vorderster Reihe Gefährlichkeit vermissen, so dass die Gastgeber den Kasten lange sauber hielten. Erst der kurz zuvor eingewechselte L.Schestag schaffte in der 73.Min. mit Kopfball den Anschluss. Verletzungsbedingte Auswechslungen (u.a. Spielertrainer Mall) schwächten den ATSV zusätzlich, man hielt aber stand und schaffte in der 92.Min. gar nach glänzender Vorbereitung durch J.Grauer durch P.Wrubel das 3:1 und damit endgültig den Sieg. Dieser war durchaus verdient und befördert den Verein in eine nicht erwartete komfortable Tabellenkonstellation. 

Am Sonntag, 16.10.22, 15 Uhr gibt es bereits das nächste Heimspiel. Man erwartet den VSV Büchig, der sich nach schlechteren Ergebnissen in den letzten Wochen am Sonntag gegen die Spfr. Forchheim stabilisiert zeigte und zum nächsten Sieg kam. Sollte der ATSV eine personalstarke Truppe aufbieten können, sollte ein weiterer Heimsieg im Bereich des Möglichen liegen.    (kw)  

 


7. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach II  0  :  3  FC Südstern Karlsruhe II

Weitere Niederlage gegen bessere Gäste

 

Hatte die Reserve des ATSV in der B-Klasse Staffel 2 in den letzten beiden Spielen gegen die Titelaspiranten KSC II und KFV die erwarteten Niederlagen bezogen, so rechnete man sich im Heimspiel gegen die Zweite vom FC Südstern wieder Zuwachs auf dem Punktekonto aus. Obwohl die Mannschaft nominell mit erfolgversprechendem Kader antreten konnte, blieb es bei dem Wunsch. Die Mannschaft kommt derzeit einfach nicht richtig in die Gänge, bleibt im Spiel nach vorne harmlos und mit vielen Ballverlusten, dazu im Abwehrbereich verwundbar. Dies nutzten die stabilen Gäste gnadenlos aus, stellten allerdings auch die eindeutig bessere Truppe und sicherten sich einen 3:0 Sieg. Nach vier Siegen zum Saisonauftakt ist die ATSV-Reserve als Aufsteiger wieder auf dem harten Boden der B-Klasse gelandet. Am Sonntag, 16.10., 13 Uhr steht mit dem Heimspiel gegen die Erste des ASV Wolfartsweier wieder ein nur schwer zu spielender Gegner auf der Matte. Vielleicht zeigt unsere Mannschaft aber mal wieder ein anderes Gesicht als zuletzt.    (kw)   


6. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach II    1  :  4   Karlsruher FV

Gäste waren einfach besser / Zu wenig Durchschlagskraft

 

Der ATSV Kleinsteinbach, und das auch noch mit der 2.Mannschaft, gegen den Deutschen Meister! Spaß beiseite, der damalige Sieg des Altmeisters KFV ist schon 112 Jahre her. Jetzt schicken sich die Nachfolger an, vielleicht die Niederungen der B-Klasse zu verlassen.

Der ATSV II, als Aufsteiger gut in die Saison gestartet, hatte es in den letzten beiden Spielen mit den zwei „Hochkarätern“ KSC II und nun mit dem KFV I zu tun. Beide Spiele gingen deutlich verloren. Gegen den KFV hätte es vielleicht nicht unbedingt so hoch ausgehen müssen, aber der Tabellenführer war einfach besser.

In der 2.Halbzeit stand es vor allem dank M.Müller lange 1:2, und die Platzherren hatten durchaus noch Chancen, die Schwarz-Roten zu ärgern. Vorne fehlte aber ohne Torjäger M.Stöckler die Durchschlagskraft. In der Schlussphase legten die Gäste noch etwas zu und schraubten das Ergebnis mit zwei weiteren Toren in die Höhe. Sie feierten ihren Sieg, als hätten sie bereits die Meisterschaft errungen.

Am Sonntag, 2.10., parallel zur Ersten in Forchheim um 15 Uhr, hat der ATSV II das Pfinztal-Derby beim TSV Wöschbach I vor der Brust. Aus dieser Partie sollte die Schröder-Truppe besser als in den letzten beiden Spielen vom Feld gehen.     (kw)


7. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach   2  :  0   TSV Schöllbronn

ATSV schwimmt weiter auf Erfolgswelle / 2:0 im Aufsteigerduell

 

Ein schweres Spiel wurde gegen Mitaufsteiger TSV Schöllbronn erwartet und wurde es auch. Mit einer grundsoliden Leistung, zu der sich in der zweiten Halbzeit auch einiges Glück gesellte, konnte unsere Elf ihre Erfolge der letzten Wochen fortsetzen und durch einen 2:0 Sieg sich der Spitzengruppe annähern.

 

Die spielstarken, technisch versierten Gäste um Di Giorgio und Freese in Schach zu halten, fiel nicht leicht, aber konzentriertes Verteidigen, ein sehr gut haltender Torhüter H.Gauß und immer wieder Gefahren heraufbeschwörende Angriffe ermöglichten, den eigenen Kasten sauber zu halten und zwei erfolgreiche Nadelstiche nutzbringend in Tore umzumünzen. Ein Arbeitssieg eben kam heraus.

 

In Hälfte 1 war man meist feldüberlegen und hatte auch die besseren Chancen, von denen eine T.Thielert, schön über links bedient, in der 43.Minute zum 1:0 verwertete. Mit viel Druck versuchten die Gäste in Hälfte 2, das Ergebnis gegen einen sich mehr zurückziehenden Gastgeber zu drehen, hatten auch gute Chancen, aber die Gegenwehr der Platzherren und ihre letzte fehlende Genauigkeit vermasselten ihnen Erfolgserlebnisse. Auch der ATSV bekam noch seine Gelegenheiten, brachte aber auch selbst den letzten Pass nicht entscheidend durch. So wurde es bis zum Schluss ein zähes Ringen, bis M.Knodel in der 90.Minute eine Standardflanke zum siegbringenden 2:0 einköpfte. Der ATSV hatte sich für sein Dranbleiben belohnt. Hätte der sonst gut leitende junge Schiedsrichter regelkonform in der Nachspielzeit entschieden, hätte Gästekeeper Bäuerle nach einer Notbremse außerhalb des Strafraums statt Gelb die rote Karte sehen müssen. Aber letztendlich war dies nicht mehr spielentscheidend.

 

Eine wieder anspruchsvolle, aber dennoch durchaus nicht unlösbare Aufgabe erwartet unsere Mannschaft am kommenden Sonntag, 2.10., 15 Uhr beim FV Spfr. Forchheim, bei dem man in der letzten Saison noch auf deren Zweite traf. Nichts wäre schöner, als vor dem dann folgenden heißen Derby gegen die SG Stupferich mit etwas Zählbarem aus Rheinstetten zurückzukehren.    (kw)


6. Spieltag

SC Wettersbach   3  :  6   ATSV Kleinsteinbach

ATSV bleibt auswärts auf Erfolgskurs / Hochverdienter Sieg beim SCW

 

Das hatte der Kreisliga-Dauerbrenner SC Wettersbach wohl nicht erwartet: eine deutliche wie verdiente Heimniederlage gegen den Kreisliga-Neuling ATSV Kleinsteinbach. Aber so ist sie nun mal die Kreisliga in dieser Saison: Jeder kann jeden schlagen.

 

Endlich nach langen Jahren kam es wieder zu einem Duell der Phönix-Nachfolger gegen die Pfinztäler. Früher waren es meist hartumkämpfte Derbys der beiden alten Rivalen. Auf ihrer schmucken Sportanlage hatten die Kolsch-Schützlinge – der Spielertrainer fehlte wegen einer gelb-roten Karte – in dieser Saison zuhause bereits ihre Probleme, und der ATSV war bisher auswärts noch ungeschlagen. So reiste man durchaus mit Hoffnungen auf die Grünwettersbacher Höhen, die nicht enttäuscht wurden.

 

Wieder mit H.Gauß im Tor, aber weiter noch ohne K.Yildirim und A.Jost und auch ohne S.Aymar hatten die Gäste von Anfang an Feldüberlegenheit und deuteten ihre läuferische Überlegenheit früh an. Chancen zur Führung waren bereits vorhanden, wegen einer Unachtsamkeit nach einer Ecke gingen aber die Platzherren in der 13.Minute durch Listing in Führung. Der rasche Ausgleich durch R.Schmidt in der 16.Minute, dessen Schuss nach einem Eckballzuspiel an „Freund und Feind“ vorbeistrich, stellte alles wieder auf null. Die Gäste blieben vor allem durch die Überlegenheit ihrer Mittelfeldreihe mit M.Weber, J.Grauer und M.Knodel am Drücker und hatten in S.Lindörfer einen umsichtigen Organisator im Abwehrzentrum. Dazu gelangen über die Außen S.Seeger und R.Schmidt immer wieder Durchbrüche bei der SCW-Abwehrreihe. Ein solcher gelang auch M.Knodel in der 33.Minute, der ihn zum 1:2 verwertete. Die Gastgeber blieben überraschend zahm, hatten eigentlich nur mit Mittelstürmer Müller einen Mann über den Durchschnitt ragend. Mit 1:2 ging man in die Pause.

 

In ähnlicher Form lief die Partie weiter. Die Gäste hatten ihre Schnelligkeitsvorteile und kamen so öfters hinter die Abwehrreihe des SCW. Nach einer Standardsituation war es dann wieder Co-Trainer Knodel, der einen Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Und als Spielertrainer A.Mall, der wieder ein großes Laufpensum absolvierte, einen indirekten Freistoß im Gastgeberstrafraum nach einem unerlaubten Rückpass zum Torwart im Nachschuss zum 1:4 verwertete, schien bereits die Messe gelesen. Die Platzherren bäumten sich danach aber für einige Minuten noch einmal auf und kamen in der 60.Minute nach ihrem schönsten Angriff durch Konrad zu ihrem zweiten Treffer. Die schnelle Antwort gelang dann jedoch T.Thielert, der wieder den Drei-Tore-Abstand herstellte. S.Seeger belohnte seine gute Leistung in der 72.Minute gar zum 2:6. Ein dritter Treffer des SCW in der 79.Minute bedeutete schließlich nur Ergebniskosmetik. Eine unnötige, aber gerechte gelb-rote Karte handelte sich noch A.Rabolt ein. Der verdiente Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr. Zehn Punkte nach sechs Spielen – eine ordentliche Bilanz des Neulings.

 

 

Am Sonntag stellt sich Mitaufsteiger TSV Schöllbronn vor, gegen den mal wieder ein Sieg fällig wäre. Alles wird wieder von einer geschlossenen Mannschaftsleistung abhängen.  (kw)   


5. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FV Malsch

ATSV zeigte sich wieder stabilisiert / Verdienter Sieg gegen weiter punktlose Gäste

 

Die Malscher vom Federbach wollten, wie am Samstag in den BNN angekündigt, im fünften Saisonspiel nach vier Niederlagen „endlich den Bock umstoßen“. Sie glaubten wohl, dass der Aufsteiger ATSV Kleinsteinbach gerade recht komme, dieses Vorhaben umzusetzen. Aber es blieb beim Wunsch. Es setzte beim wieder in besserer Besetzung als zuletzt angetretenen Pfinztälern die nächste Niederlage, und diese zudem verdient und mit 1:4 sogar deutlich. So wurde einmal mehr bewiesen, dass bei weitgehender Bestbesetzung – aber auch wohl nur dann - der Kreisliga-Neuling in der neuen Spielklasse jederzeit mithalten kann.

 

Die Platzherren ließen vor allem nach sehr gutem Start keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Sie überraschten mit einer unerwarteten Torwartneubesetzung. Der Ex-Söllinger und in dieser Saison schon mit Kurzauftritt bei der SG Stupferich spielende Jochen Loidl schloss sich kurzfristig dem ATSV an und hütete für den erkrankten H. Gauß erstmals das Tor. Um es vorwegzunehmen: Es war ein gelungenes Debut. Er spielte in gewohnter Unaufgeregtheit seinen Part, gab der Abwehr Sicherheit und vereitelte in der starken Phase der Gäste nach der Pause mit zwei gelungenen Glanztaten ein Kippen des Spieles. Es wäre für die Gastgeber ein böses Erwachen gewesen, denn sie lagen früh mit Toren in der 6. und 23. Minute in Führung. Der Gästetorhüter konnte zunächst einen Ball nicht fassen und griff zur Vermeidung eines Torschusses zu einem Foulspiel mit Elfmeterfolge. T. Thielert verwandelte gewohnt sicher. Derselbe Akteur war dann auch für das 2:0 zuständig. Er nutzte ein glänzendes Zuspiel von Spielertrainer A. Mall zu einem Abschluss, der noch von einem Malscher Abwehrkörper abgelenkt wurde und sich ins Tor senkte. Die Gäste schienen konsterniert und brachten sich erst nach einer halben Stunde richtig gefahrbringend ins Spiel ein. Aber auch der ATSV hatte noch die eine oder andere Chance in einem flotten Spiel, das mit B. Brückle und seinem aufmerksamen Linienrichtergespann eine souveräne Leitung hatte.

 

Eigenes Zurückstecken und Nachlassen führten im zweiten Durchgang zu einer Druckphase der Gäste und Chancen, wie erwähnt, zur Resultatsänderung. N. Huditz gelang in der 52.Minute tatsächlich der jetzt verdiente Anschlusstreffer. Als die Platzherren kurz später Co-Trainer M. Knodel angeschlagen auswechseln mussten, schien Unruhe aufzukommen. Doch der ins Spiel genommene S. Lindörfer stabilisierte wieder und weder S. Omerovic, noch Spielertrainer A. Nuß, N. Huditz, R. Kastner und S. Keck als sonstige Leistungsträger der Gäste konnten sich entscheidend durchsetzen. A. Mall hatte in der 56.Minute den Führungsausbau auf dem Fuß, ließ sich aber im letzten Moment noch abdrängen. Zwei Minuten später sorgte er aber nach glänzendem Steilpass von J. Grauer mit einem gekonnten Heber zum 3:1 für Beruhigung des Nervenkostüms. Endgültig entschieden war die Samstag-Partie in der 79.Minute, als ein an S.Seeger verwirkter Freistoß aus 18 Metern von S. Aymar in die Maschen gesetzt wurde. Der erste Heimsieg war endlich perfekt.

 

 

Die kommenden Aufgaben werden sicher nicht leichter. Am Sonntag kreuzt man beim alten Rivalen SC Wettersbach die Klingen und empfängt dann den wieder erstarkten Mitaufsteiger TSV Schöllbronn.   (kw)   


4. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  2 : 6   FC Neureut

Zahlreiche Ausfälle bewirkten Leistungseinschränkungen / Drei Gegentore in den ersten sieben Minuten

 

Hatte der ATSV den Landesliga-Absteiger FC Neureut vor fünf Wochen in der 4.Kreispokal-Runde am Rande einer Niederlage, so waren jetzt beim Verbandspiel in der Kreisliga die Karten anders gemischt. Großen Anteil daran hatte die Ausfallproblematik der Platzherren, die mit Torhüter H. Gauß, Abwehrchef S. Lindörfer, Spielertrainer A. Mall, dazu noch A. Jost, K. Yildirim und in Halbzeit 1 auch noch N. Kersch und S. Seeger berufs-, verletzungs- und urlaubsbedingt ersetzen mussten. Die daraus resultierenden Unsicherheiten wurden bereits zu Spielbeginn gnadenlos bestraft, denn die Gäste gingen bis zur 7.Minute mit 0:3 in Führung. Der ATSV stabilisierte sich dann etwas, vor allem nach Umstellung auf Viererkette, und hatte auch selbst drei gute Chancen, die aber nicht in Treffer umgemünzt werden konnten. Als noch vor Halbzeit die Karlsruher ihre Schnelligkeitsvorteile mit ihrem vierten Tor nutzten, war die Messe gelesen.

 

Mit einem Sonntagsschuss aus 40 Metern erhöhte der FCN in Hälfte 2 gar auf 0:5, bis die Platzherren durch Treffer von S. Seeger und P. Wrubel Ergebniskosmetik betrieben. Mit dem Schlusspfiff fiel dann noch aus stark abseitsverdächtiger Position das doch deprimierende 2:6. Der Verlauf zu der in dieser Höhe unerwarteten Niederlage wird in der Trainingswoche sicher Anlässe zu Nachbereitungen und Lernprozessen bieten.

 

Am Wochenende ist ATSV I spielfrei. Man nutzt dies allerdings für ein Blitzturnier am Samstag, 3.9., ab 11 Uhr mit aus Flüchtlingen zusammengestellten Mannschaften der drei afrikanischen Länder Gambia, Somalia und Eritrea. Das Turnier ist ein Projekt zur Integration durch Sport, bei der der ATSV Kleinsteinbach Stützpunktverein ist. Als Initiator trat unser Integrationsbeauftragter und Spieler Assan Jallow auf den Plan, der durch seine Kontakte mit den afrikanischen Sportlern das Event möglich macht.

 

 

Die ATSV-Reserve spielt am Donnerstag, 1.9., 19 Uhr zuhause gegen den FV Wössingen I  um Punkte. Am Sonntag, 4.9., 13 Uhr folgt ein Auswärtsspiel beim FV Beiertheim II.  (kw) 


3. Spieltag

TV Spöck   1  :  1   ATSV Kleinsteinbach

ATSV punktet auch im zweiten Auswärtsspiel / Verdientes Remis beim Titelanwärter Spöck

 

Wie eng es in der Kreisliga zugeht, kann der ATSV bereits nach drei gespielten Partien erkennen. Jedes Spiel ist bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften ein Kraftakt, den man nur mit körperlicher Fitness bestehen kann. Diese konnte der Neuling der Kreisliga in allen Partien unter Beweis stellen, so dass die ausgeglichene Bilanz nicht überraschend kommt. Schade nur, dass die drei verschenkten Punkte gegen Weingarten in der Bilanz fehlen.

Nach den Winzern hatte es unsere Elf im zweiten Auswärtsspiel mit dem TV Spöck, einem weiteren Meisterschaftskandidaten, zu tun. Die Favoritenrolle war somit vor dem Spiel vergeben. In Punktespielen war der ATSV den Stutenseern seit Jahrzehnten nicht begegnet. So war jetzt auch vieles Neuland für die Pfinztäler bei ihrem Besuch im Spargeldorf.

Die Angriffswucht mit ihren drei hervorstechenden Angreifern Kyei, Halili und Milli und den Nachrückern Bielmeier und Baumgärtner bekam die Mall/Knodel-Formation gleich in den ersten Minuten zu spüren, als der TV eine frühzeitige Entscheidung suchte. Mit etwas Glück überstanden die Gäste diese Druckphase ohne Gegentreffer. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Gastgeber die dominierende Mannschaft in einem ansehnlichen Kampfspiel auf gepflegtem Rasen, dem wohl besten der gesamten Kreisliga.

Die Gäste versuchten es mit einem Außenverteidigertausch gegenüber dem letzten Spiel. Für A.Rabolt und A.Steimle begannen N.Kersch und M.Gutbrod. Erstere kamen aber nach einer Stunde aufs Feld. Man hielt nach der fordernden Anfangsphase lange erfolgreich dagegen. Erst in der 45.Minute gelang den Gastgebern nach einem überhasteten Ballverlust mit einem Schuss aus 16 Metern die Führung durch Bielmeier. Kurz davor vergab man aber selbst bei einer Großchance die eigene Führung. Diese musste aber zu diesem Zeitpunkt den Spöckern gegönnt werden, die sich als kompakte Einheit präsentierten.

Ein anderes Bild bot sich jedoch in Hälfte 2, in der der ATSV ein anderes Gesicht zeigte und die bessere Mannschaft stellte. Jetzt wurden auch mehr Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen und mehrere Chancen herausgespielt. Den Platzherren schien auch bei zunehmendem Druck der Gäste ein wenig die Luft auszugehen. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten; der ATSV drängte aber zunehmend auf den Ausgleich. In der 86.Minute war es endlich nach mehreren Paraden des TV-Torhüters Morbitzer soweit: Co-Trainer M.Knodel drückte aus Nahdistanz nach einer scharfen Hereingabe des eingewechselten M.Wild den Ball zum Ausgleich über die Linie. Danach hatten die Spöcker auch noch eine Torgelegenheit, die der ebenfalls wieder überzeugende ATSV-Keeper H.Gauß zunichtemachte. Schließlich hätten die Gäste in der Nachspielzeit den Sieg unter Dach und Fach bringen müssen, als sie in einer 3:1 Kontersituation alleine vor Morbitzer auftauchten, durch T.Thielert aber die Riesenchance ausließen. Ein Siegtreffer wäre aber vielleicht doch des Guten zu viel gewesen.
Fazit: Ein letztendlich gerechtes Unentschieden in einem umkämpften Spiel, mit dem beide Seiten leben können. Und wenn man sich dann nach dem Spiel noch in gemütlicher Gesprächsrunde austauschen kann, ist das umso schöner und beispielhaft.

Am Sonntag, 28.8., 15 Uhr bietet sich im Heimspiel gegen den FC Neureut die Möglichkeit, sich für die kürzliche unglückliche Pokalniederlage zu revanchieren. (kw)

Eine „kleine Revanche“ für die Niederlage unserer ersten Mannschaft gelang am Sonntag unserer Reserve bei ihrem ersten Saisonspiel gegen die FVgg Weingarten II in der B-Klasse, Staffel 2. Gegen den gestandenen B-Ligisten überraschten die Kleinsteinbacher mit einer ansprechenden Leistung und entführten mit einem 2:1 Sieg die Punkte nach Toren von M.Stöckler und L.Elsässer per Elfmeter. Kommendes Wochenende ist der ATSV II spielfrei. Die nächste Begegnung ist ein Heimspiel am Donnerstag, 1.September gegen den FV Wössingen I.     (kw)       


2. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach  0 : 1  FVgg Weingarten

Ein Chancenwucher zum Haareraufen / Weingarten ein unverdienter Sieger

 

Weingarten muss Meister werden. Eine Mannschaft, über die Glücksgöttin Fortuna so ihr Füllhorn ausbreitet, kann fast nicht verlieren. Und das hätten die Winzer in Kleinsteinbach beim Aufsteiger eigentlich müssen. Welches Glück die Gäste hatten, konnte auch ihr Trainer Schön kaum in Worte fassen. Aber so ist nun mal der Fußball; Tore entscheiden schließlich, auch wenn es nur eines war und das noch ausgerechnet in der 90.Minute.

Die Platzherren, die schon am Sonntag im ersten Saisonspiel bei DJK Mühlburg angenehm überraschten, erwiesen sich als Mannschaft, die eine Bereicherung der Kreisliga darstellt und den Meisterschaftsfavoriten mehrfach am Rande des K.O. hatten. Aber was nützen die allseits lobenden Worte, wenn man eine solche Vielzahl bester, mehrfach 100%-iger  Torchancen nicht zu einem Torerfolg nutzt. Man konnte Mitleid mit dem Kreisliganeuling haben, manches Versagen vor der „Hütte“ war aber auch fast unentschuldbar, auch wenn Gästetorhüter Felleisen eine glänzende Leistung zeigte.

Auch die Platzherren konnten sich auf ihren guten Keeper Henrik Gauß verlassen, der in der ersten Halbzeit, als die Gäste im Gegensatz zu Hälfte 2 noch ab und zu gefahrbringend im Strafraum auftauchten, nichts anbrennen ließ. Obwohl die Gastgeber hier schon überlegen waren, hielten die knapp am Aufstieg gescheiterten Gäste noch dagegen; die Chancenüberlegenheit sprach aber da bereits für die Gastgeber. Diese sollte sich in Durchgang zwei potenzieren. Aber wie erwähnt, der Ball wollte einfach nicht über die Linie; es war zum Haareraufen. Und es kam, wie es bei solchen Spielen öfters kommt: Die „Glücksvögel“ brachten in der 90.Minute tatsächlich einen Steilangriff auf der linken Seite durch und Leibold vollendete zum unverdienten 0:1.

Zum Spiel gehört auch ein Schiri. Mit ihm waren die Platzherren, insbesonders was die Verteilung gelber Karten angeht, nicht zufrieden, denn dies beeinflusste auch das Spielgeschehen. Schuld an der Niederlage war er aber nicht, die lag an der Eigenverantwortung.

Lange grämen über die verschenkten Punkte kann man sich nicht. Schon am Sonntag wartet mit dem TV Spöck ein weiterer Kandidat für einen vorderen Platz. Sollte der ATSV die Leistung gegen Weingarten wiederholen können, wäre man auch dort nicht chancenlos. Aber nur, wenn man das Leder auch mal im gegnerischen Tor unterbringt.      (kw)   
 


1. Spieltag

DJK Mühlburg  1  :  5   ATSV Kleinsteinbach

ATSV erwischte Sahnetag zum Start in die Kreisliga

 

Offensivstärke machte sich wieder bezahlt

 

Eine Spielklasse höher zu spielen, birgt immer Unwägbarkeiten. Dass der ATSV sich an die größere Herausforderung in der Kreisliga ohne große Scheu machen konnte, lag wohl an der souveränen Meisterschaft in der A-Klasse und meist guten Ergebnissen in den Test- und Pokalspielen. Berührungspunkte mit dem sonntäglichen Gegner DJK Mühlburg gab es keine in den letzten Jahrzehnten, nur das Wissen, dass er eine gestandene Mittelfeldelf in den letzten Jahren stellte. Selbst wusste man um die eigene Offensivstärke, auf die man sich in der A-Klasse verlassen konnte.

Reicht sie auch für die Kreisliga? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja, denn fünf Tore auf des Gegners Platz sprechen für sich. Dabei musste man im Sturm weiter auf die verletzten K.Yildirim, S.Seeger und R.Schmitt verzichten. Dass der ATSV seine mannschaftliche Geschlossenheit durch die Neuzugänge M.Weber und A.Jost sowie N.Kersch verbesserte, zeigte sich am Sonntag. M.Weber als unermüdlicher Mittelfeldmotor wurde mit S.Lindörfer als Abwehrchef zu den spielprägenden Aktiven. A.Jost sorgte auf der Außenbahn für Akzente. Zeichneten sich bisher vor allem A.Mall, M.Knodel und S.Aymar als Torschützen aus, so trugen sich jetzt Rückkehrer T.Thielert (2), A.Jost, D.Knab und N.Kersch in die Trefferliste ein. Ein Vorteil, wenn sich der Gegner nicht nur auf wenige Torschützen konzentrieren kann.

Die Gastgeber hatten eine 25-minütige gute Anfangsphase, setzten den Gästen zu, die aber nur wenige echte Chancen zuließen. Ab Minute 30 kreierte unser Team zunehmend vielversprechende Strafraumszenen. Die Führung fiel mit 0:1 zur Pause knapp aus. Für mehr Sicherheit sorgte das 0:2 nach 50 Min., doch die Platzherren nutzten in der 55.Min. eine Abwehrlücke zum Anschlusstor durch Zanda. In der Restzeit sorgte unsere Elf aber für klare Verhältnisse und erhöhte auf 1:5, was auch dem Spielgeschehen gerecht wurde. Als souveräner Spielleiter erwies sich Schiri Bernd Brückle mit seinem Gespann

Am Mittwoch, 17.8., 18.30 Uhr empfängt unsere Mannschaft den Meisterschaftsfavoriten und Tabellenzweiten der letzten Saison FVgg Weingarten. Ein schweres Spiel ist für unsere junge Elf zu erwarten. Man darf gespannt sein, wie sie sich gegen den routinierten Gegner aus der Affäre zieht. Gelingt ihr eine Überraschung? Nichts ist unmöglich.

Am Sonntag, 21.8., 15 Uhr folgt das nächste Auswärtsspiel beim TV Spöck, einem weiteren Kandidaten für die vorderen Plätze.

Die 2.Mannschaft startet am Sonntag, 21.8., 13 Uhr in die Punkterunde mit einem Auswärtsspiel bei der FVgg Weingarten II.    (kw)


ATSV Kleinsteinbach  11:0  ASV Wolfartsweier

 Auch ATSV I macht sein Meisterstück und sichert die Doppelmeisterschaft

 

Die Reserve des ATSV Kleinsteinbach machte schon vor Wochen die Meisterschaft und den Aufstieg in die B-Klasse perfekt. Nun machte auch die erste Mannschaft ihr Meisterstück in der A-Klasse und sicherte sich den Aufstieg in die Kreisliga. Achtzehn lange Jahre ist es her, dass man zuletzt in dieser, für den Verein der Größe des ATSV erstrebenswerten Klasse vertreten war.

Der krönende Abschluss gelang im Heimspiel gegen den zum Spielende hin bemitleidenswerten Gegner ASV Wolfartsweier, der mit sage und schreibe 11:0 gedemütigt wurde. Mit einer vor allem in der Rückrunde beeindruckenden Bilanz – es gab hier nur ein Unentschieden, sonst nur Siege – wurde der vorher hoch gehandelte TSV Schöllbronn letztendlich verdient in die Schranken verwiesen und kann im letzten Saisonspiel am Pfingstsamstag bei vier Punkten Rückstand nicht mehr den ATSV erreichen.

Ein Glückwunsch geht an die sympathische Mannschaft mit ihren beiden Spielertrainern Andreas Mall und Manuel Knodel sowie die übrigen Verantwortlichen mit Timo Augenstein und Sebastian Buhl an der Spitze. Man ist nach drei Hinrundenniederlagen zu einem verschworenen Haufen geworden und leitete spätestens mit dem Sieg beim Lokalrivalen FC Berghausen die Wende zum Guten ein. In der Rückrunde steigerte man sich kontinuierlich, gewann vor allem in den letzten Wochen sogar meist (über)deutlich, und zeigte dabei auch guten Fußball, der an die besten ATSV-Zeiten früherer Jahre erinnerte.

Ein Beispiel war das sonntägliche Spiel gegen den um den Klassenerhalt kämpfenden ASV Wolfartsweier, der nach einer kurzen, etwas holprigen Anfangsphase zurechtgemacht und dann regelrecht auseinandergenommen wurde. Die Karlsruher von der Autobahn mühten sich dennoch so gut es ging und verhielten sich durchweg sportlich. Der tadellose Schiedsrichter Söllner hatte ein leichtes Amt und musste dem Gast nur zwei gelbe Karten zeigen. Am Verhängen von drei unstrittigen Foulelfmetern kam er allerdings nicht vorbei. Andreas Mall erhöhte mit dem Verwandeln aller drei Strafstöße sein Torjägerkonto auf 29 Treffer. 110 sind es inzwischen insgesamt für den ATSV geworden.

Mit dem 100.Tor eröffnete Steven Aymar in der 7. Minute dank einer sehenswerten Volleyabnahme den Torreigen. Der erste Elfmeter in der 19. Minute, Simon Seegers Kopfball in der 26. Minute und ein Eigentor des Gastes bedeuteten die restliche Ausbeute bis zur Halbzeit. Das muntere Toreschießen ging auch in Hälfte zwei mit dem 2. Treffer von Seeger in der 52. Minute und dem 2. Elfmeter in der 65. Minute weiter. Jetzt rollte weiter Angriff auf Angriff auf die ASV-Abwehr zu, so dass man in der letzten Phase schnell das Gefühl bekam, dass es noch zweistellig werden könnte. Mehrere Auswechslungen brachten keinerlei Abbruch in der ATSV-Überlegenheit. Weitere Tore konnten einfach nicht ausbleiben, und bei nachlassenden Kräften waren die ASV-ler noch mehr dem Angriffswirbel ausgeliefert.

M. Knodel mit einem gelungenen Winkelschuss (71. Min.), der eingewechselte Dominik Knab (73. und 81. Min.), noch einmal S. Aymar (88. Min.) und als Schlusspunkt (90. Min.) der 3. Elfer verwerteten einen Teil der vielen weiteren Torgelegenheiten zum beeindruckenden Endresultat.

Erfreulich war auch die Zuschauerresonanz, die wohl beste seit Jahren. Die Stimmung war logischerweise prächtig. Die Fans feierten ausgelassen ihre Mannschaft schon vor dem Spielschluss. Im übergezogenen Aufstiegsshirt feierte die Mannschaft schließlich ausgiebig die errungene Meisterschaft und holte sich von vielen anerkennende Worte und Gratulationen ab.

Am Pfingstsamstag, 4.6., 15 Uhr wird die Saison mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV KA-Beiertheim geschlossen, der jetzt den FC Berghausen mit 2:1 besiegte.    (kw)   


ATSV  -  SV Post Südstadt Karlsruhe  12 : 1

ATSV demütigt SV Post Südstadt KA  / Es hätte noch schlimmer kommen können

 

Nun hat der Tabellenführer ATSV Kleinsteinbach wirklich etwas für sein Torverhältnis getan. In einem einseitigen Spiel deklassierte unsere Elf die abstiegsbedrohten Gäste aus Karlsruhes Süden mit sage und schreibe 12:1, und dies hätte den Chancen nach durchaus noch um einiges höher ausfallen können. Ein Lob haben aber die Postler dennoch verdient: Sie akzeptierten die Überlegenheit des Gegners und die ernüchternde Niederlage mit fairem Verhalten, keine Selbstverständlichkeit bei diesem Spielausgang. Der souveräne Schiri Brückle musste nicht eine gelbe Karte zeigen.

Das Spiel der Gäste reichte aber nicht aus, um den Platzherren in irgendeiner Form Paroli zu bieten. Diese zogen von Anfang an ein gelungenes, laufstarkes Kombinationsspiel mit vielen schönen Spielzügen auf, das zwangsläufig fortlaufend zu Torchancen führen musste. Dabei zeichnete sich Torjäger A. Mall nicht nur durch seine vier Treffer besonders aus, aber auch S. Seeger traf dreimal ins Schwarze, dazu K. Yildirim und die eingewechselten P. Carbone und P. Wrubel. Einen Treffer steuerte der SV selbst durch ein Eigentor bei.

Nach dem frühen Treffer in der 3.Min. stand es bereits nach 25 Min. 3:0, dann folgte noch bis zur Pause das Eigentor und ein weiterer Treffer. In regelmäßigen Abständen musste der bedauernswerte Post-Keeper in Hälfte 2 noch sieben weitere Male den Ball aus dem Netz holen. Ein Erfolgserlebnis hatte beim Gast in der 62.Min. M. Pitschmann, der, sträflich alleine gelassen, in den Winkel traf und E. Mammanello, der nach M. Müller am Vorsonntag dieses Mal den etatmäßigen Torhüter H. Gauß vertreten durfte, überwand. Ein hochverdienter Sieg der Platzherren in selten erlebter Höhe, der hochzufriedene Fans begeisterte. Mit bereits 88 erzielten Toren kann man sich vielleicht in den letzten Begegnungen der Saison noch der 100-Tore-Grenze nähern. Es stehen jetzt noch drei Heim- und zwei Auswärtsspiele an.

 

Eine erste Bewährungsprobe folgt am Sonntag (Spielbeginn bereits um 13.00 Uhr!)  mit der Partie beim FV Ettlingenweier II, der unsere Mannschaft sicher mehr fordern wird wie der Post SV. Kann unsere Elf aber ihr bisher erfolgreiches Spielkonzept durchbringen, müsste auch diese Hürde erfolgreich zu meistern sein.       (kw)


ATSV Kleinsteinbach  6 : 0  SSV Ettlingen

ATSV bringt überzeugend Tabellenzweiten an seine Grenzen / Pfinztäler in Hälfte 1 kaum zu bremsen

 

Der Erste gegen den Zweiten – da könnte man eine enge Kiste vermuten. Weit gefehlt. Tabellenführer ATSV demütigte die Ettlinger Truppe, die mit einer hochverdienten Schlappe den Heimweg ins Albtal antreten musste. War der Gegner tatsächlich so schwach oder die Platzherren in bestechender Form? Letzteres traf auf jeden Fall zu. Der ATSV hat offensichtlich seine Spielweise und Form gefunden, die es jedem Gegner schwer macht, gegen die Pfinztäler zu bestehen.

 

Dabei mussten die Gastgeber bei sehr schönem Osterwetter Ausfälle verkraften, so die rot- bzw. gelb-rot-gesperrten Stammspieler L. Schröder, J. Elsässer und R. Schmidt und nach einem Test vor dem Spiel auch den sonstigen Abwehrchef S. Lindörfer, der sich am Donnerstag bei Südstern verletzt hatte. So saßen nur Spieler der Reserve auf der Bank. Ausfall Lindörfer – halb so schlimm, wenn man dafür den Routinier N. Stucky aufbieten kann, der bisher meist nur noch in der Zweiten spielte. Seine Souveränität gab der Abwehr von Anfang an Halt. Die Scherer-Elf musste ihren Topscorer Abazi ersetzen, aber daran kann es nicht nur gelegen haben, dass die Gäste in 90 Minuten lediglich eine Torchance hatten, die Torhüter H. Gauß vereitelte. Ansonsten erlebte der Keeper einen geruhsamen Nachmittag.

 

Für viele echt begeisternd verlief der Auftritt der Platzherren in der ersten Halbzeit. Nach zehnminütiger Anlaufzeit löste der Tabellenführer den Knoten; N. Stucky staubte in der 14.Minute nach einem Eckball zum 1:0 ab. Schon zwei Minuten später setzte J. Grauer einen 20 m-Flachschuss direkt ins Eck. Jetzt filettierte der ATSV immer wieder die überforderte Gästeabwehr, weitere Tore konnten so nicht ausbleiben. Torjäger und Trainer A. Mall belohnte seine starke Leistung in der 35.Minute mit gekonntem Abschluss nach der Hereingabe von K. Yildirim, ähnlich wie am Donnerstag bei Südstern, zum 3:0. Schließlich stellte erneut A. Mall in der 40.Minute das Halbzeitergebnis von 4:0 her, als er dem herauseilenden Torhüter Oldenburger das Leder über die Hände hob und dann einen Freilauf mit Ball in das Tor der Gäste hatte.

 

Eine deutliche Vorentscheidung war damit bereits zur Pause gefallen. Der ATSV konnte auch gleich seinen angeschlagenen Stürmer K. Yildirim durch P. Wrubel ersetzen. Die Platzherren blieben die klar torgefährlichere Mannschaft und in der 56.Minute setzte der wieder überragende J. Grauer noch ein Schmankerl auf das Ergebnis drauf. Noch hinter der Mittellinie kam er an den Ball, sah den Gästekeeper zu weit vor seinem Tor postiert und traf mit einem gefühlvollen, genau getimten Heber ins Schwarze. 5:0. Freudengesänge wurden angestimmt. Als dann noch P. Wrubel in der 66.Minute auf rechts durchbrach und sicher zum halben Dutzend verwandelte, schien sich das Debakel der Gäste noch zu steigern. Die Platzherren nutzten jetzt aber die Gelegenheit, weiteren Reservisten eine Spielchance zu geben. N. Brückel, P. Seeger und T. Dachs-Wegmann kamen für Mall, L. Elsässer und Grauer. So blieb es schließlich beim 6:0, mit dem die Scherer-Jungs auch genügend bedient waren.

 

Der ATSV hat sich an der Spitze festgesetzt und hat jetzt eigentlich nur noch den TSV Schöllbronn als harten Konkurrenten im Gepäck. Am Sonntag geht’s zur SG Stupferich II, eine der unberechenbaren zweiten Mannschaften. Bei der nötigen Einstellung müsste aber auch diese Aufgabe mit Erfolg bewältigt und ein weiterer Sieg eingefahren werden können.        (kw)


FC Südstern Karlsruhe  1  :  4   ATSV Kleinsteinbach

 Endlich wieder ein Sieg beim FC Südstern / ATSV bleibt in der Erfolgsspur

Die Gefühle waren vor der Reise in Karlsruhes Süden zwiegespalten. Selbstvertrauen ja nach etlichen erfolgreichen Spielen in letzter Zeit, aber auch Gedanken an mehrere erfolglose Auftritte beim FC Südstern in den letzten Jahren, so dass man schon von einem Angstgegner sprach. Der Wunsch auf Wiederholung des erfolgreichen Hinspielergebnisses (4:1) blieb trotzdem, und es zeigte sich sehr schnell, dass er durchaus in Erfüllung gehen könnte.

 

Man hatte die Sterne deutlich stärker erwartet, aber sie hatten nicht nur, wie der Gast auch, mit dem holprigen Geläuf, sondern auch mit den spielbestimmenden Gästen ihre Schwierigkeiten, die die Platzherren früh unter Druck setzten und schon in den Anfangsminuten, einmal nach Patzer von Torhüter Österle, Chancen zur Führung hatten, die aber noch vergeben wurden.

 

So dauerte es bis zur 10.Minute, als K.Yildirim sich auf rechts durchtankte und passgenau auf A.Mall zielte, der aus kurzer Entfernung zum 0:1 traf. In der 24.Minute war es wiederum A.Mall, der zum 0:2 einnetzte. Man merkte nicht, dass der ATSV die Schöllbronn-geschädigten J.Elsässer und L.Schröder und auch den verletzten S.Aymar (fehlt länger) ersetzen musste. Einen kleinen Bruch im Spiel der Pfinztäler gab es in der 30.Minute, als der Schiedsrichter einen unberechtigten Elfmeter gegen den ATSV verhängte, der das Anschlusstor brachte. Dafür zeigte der Referee in der 63.Minute auch ohne ersichtlichen Grund für den ATSV auf den Elfmeterpunkt, und das 1:4 (A.Mall) kam so zustande. Dazwischen lagen Spielabschnitte mit weniger guten Ballpassagen, aber trotzdem auch immer Chancen für den Tabellenführer, darunter ein Lattenknaller von S.Seeger. Die Gastgeber hatten nach ihrem Strafstoß nur noch eine gute Gelegenheit durch Schüssler, bei dessen Schuss allerdings H.Gauß auf dem Posten war.

 

Eigentlich schon endgültig entschieden war die Partie in der 55.Minute, in der K.Yildirim für sein starkes Spiel mit dem Treffer zum 1:3 belohnt wurde. Die Gäste nutzten dann ihre drei-Tore-Führung für Auswechslungen: Gutbrod, Brückel und Wrubel ersetzten Rabolt und die Spielertrainer Mall und Knodel. Eine völlig unnötige gelb-rote Karte handelte sich schließlich noch R.Schmidt ein, der, schon mit Gelb bedacht, sich mit einer Ball-aus-Entscheidung an der Mittellinie nicht einverstanden erklären wollte. Letztlich blieb es beim auch in der Höhe verdienten 4:1 Sieg, mit dem genau das Hinspielergebnis erzielt wurde.

 

Jetzt kommt es morgen, Ostersamstag, 15 Uhr zum Showdown um die Spitzenplätze, wenn der Tabellenführer den Rangzweiten SSV Ettlingen empfängt. Die mit einer Ausnahme ebenfalls seit Wochen von Sieg zu Sieg eilenden Scherer-Schützlinge werden ein weiterer echter Prüfstein für unsere Elf sein. Also, auf geht’s an den Geigersberg, unserer Mannschaft kann zahlreiche Unterstützung nur guttun.     (kw)

 


TSV Schöllbronn  1 : 1  ATSV Kleinsteinbach

Ein Spiel mit Nervenkitzel und Kopfschütteln

 

Es hätte leicht mehr als ein Punkt in der wichtigen Partie um die Tabellenspitze beim TSV Schöllbronn werden können. In der ersten Hälfte, die 0:1 für den ATSV endete, hätten die Gäste ihre deutlichen spielerischen Möglichkeiten zu mehr als einem Tor nützen können, ja müssen. A. Malls schnelle Freistoßausführung brachte K. Yildirim in der 8.Minute in Tornähe in Schussposition, die er zur Führung nutzte. Die Pfinztäler spielten weiterhin gefällig und setzten die Platzherren fast fortlaufend unter Druck. Mehrfach fehlte die letzte Entschlossenheit und richtige Entscheidung, um die Partie eigentlich schon zur Pause entscheiden zu können. Oder es fehlte auch manch gerechte Konsequenz des Referees Maliha (ATSV Mutschelbach) bei einigen strittigen Entscheidungen. So auch kurz vor der Halbzeit, als A. Mall ein möglicher Freilauf Richtung Tor durch ein nicht geahndetes Foulspiel des letzten Mannes verwehrt wurde.

Der Schiri spielte dann aber in der zweiten Halbzeit eine spiel- und ergebnisbeeinflussende tragende Rolle. Die körperbetonte, den Gegner nicht schonende Spielweise der Platzherren, vom Referee selten sanktioniert, nahm den Gästen manches an Wirkung. Ein Foulelfmeter nach Freistoß sorgte für den 1:1 Ausgleich. 20 Minuten vor Schluss ahndete der Schiri ein Foulspiel eines ATSVlers mit einer überharten roten Karte. Mancher dem ATSV geneigter Zuschauer erinnerte sich spontan an das brutale, nur mit Gelb geahndetes Foulspiel eines Berghausener Spielers am letzten Sonntag mit dem Ergebnis einer schweren Verletzung und eines langen Ausfalls des betroffenen ATSV-Akteurs. Messen mit zweierlei Maß. Die jetzige Bestrafung tat deshalb umso mehr weh. Der Mann mit der Pfeife verlor jetzt gänzlich seine Linie. Sein „Meisterstück“ lieferte er aber in der 91.Minute ab, als er dem ATSV einen glasklaren Foulelfmeter verweigerte. Die Kleinsteinbacher fühlten sich zu Recht verschaukelt. Und der Spielleiter setzte noch eines drauf, denn er zeigte nach dieser Szene einem Spieler der Auswechselbank auch noch die rote Karte. Der ATSV, bisher zu den fairsten Mannschaften zählend, bekam es auf den Albhöhen ganz dick. Man darf sich so seine Gedanken machen.

 

Schade um den verpassten Sieg; aber noch ist nichts Wesentliches passiert, zumal Ettlingen gegen die wieder auferstandenen Berghausener sogar drei Punkte liegen ließ.

 

 

Eine weitere große Bewährungsprobe erwartet die Mall/Knodel-Truppe am Gründonnerstag, wenn es um 18.30 Uhr zum FC Südstern Karlsruhe, einem gewissen Angstgegner, geht. Das Positive der letzten Spieltage beibehalten und noch ein bisschen mehr Konsequenz im Abschluss umsetzen, dann müsste auch diese schwere Aufgabe zu meistern sein. Und dann bleiben nur zwei Tage Erholung, ehe es am Ostersamstag  zuhause gegen  einen weiteren Meisterschaftsanwärter, den SSV Ettlingen, geht.     (kw)


ATSV - Viktoria Berghausen 4:1

Die Pfinztaler Gäste noch mehr als gut bedient / ATSV im Aufwind

Es hätte ein schönes Frühjahrswochenende werden können. Leider kam der April-Winter dazwischen, Folge: Absage des Vorspiels der Reserven. Das Spiel der ersten Mannschaften der Ortsnachbarn lief aber bei guten Platzverhältnissen ab. Dabei unterstrichen die Platzherren ihre derzeit gute Verfassung und ließen dem stark eingeschätzten Derbypartner keine Chance zu einem Erfolg. Mit dem 4:1 war die Viktoria letztendlich noch sehr gut bedient, denn der ATSV hatte eine Vielzahl bester Chancen, die ein noch deutlicheres Ergebnis für möglich gesehen hatten. Die Abwehrreihe der Gäste wurde einfach mit dem Angriffswirbel der Gastgeber nicht fertig und verdankten die knappe 2:0 Führung des ATSV zur Pause (Torschützen J. Elsässer und S. Aymar) eigentlich in erster Linie nur ihrem Torhüter F. Vögele, der nach einem gehaltenen Elfmeter kurz nach Spielbeginn noch mehrfach hervorragend parierte und dazu auch die Hilfe des Aluminiums in Anspruch nahm. Die Platzherren verkrafteten bei ihrem Auftritt auch den Ausfall von S. Lindörfer (wurde von N. Stucky bestens vertreten), A. Steimle und R. Schmidt aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen besser als die Gäste das Fehlen von Geggus und zunächst von Zemler, der nach seiner Einwechslung aber auch keine echte Leistungssteigerung möglich machte.

Die enttäuschenden Gäste konnten nur in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs Paroli bieten, mussten dann aber in der 64.Minute durch Spielertrainer A. Mall und eine Minute später durch L. Schröder den dem Spielverlauf entsprechenden Rückstand akzeptieren. Der Ehrentreffer von Kurtolli in der 89.Minute war nicht mehr als ein Schönheitsfleck.

Negativereignis war schließlich ein brutales Foulspiel des Berghausener Kleine-Beek, das der ansonsten souverän leitende Referee Söllner (Malsch) unverständlicherweise nur mit Gelb ahndete. Hoffentlich erbringt die Krankenhauseinweisung des gefoulten N. Mannsdörfer keinen dauerhaften Schaden.

Die über Jahrzehnte gewachsene Pfinztal-Hierarchie im Fußball scheint aus den gewohnten Bahnen zu geraten. Die früher erfolgsverwöhnte Viktoria aus dem größten Ortsteil darf sich nach dieser Saison wohl nur noch die Nr.3 in Pfinztal nennen. Der ATSV Kleinsteinbach befindet sich nach zwei Siegen gegen den FC Berghausen auf der Überholspur.

 

Was den Kampf um die Aufstiegsplätze in dieser Saison angeht, kommt der sonntäglichen Partie beim TSV Schöllbronn größte Bedeutung zu. In Erinnerung ist noch eine der schlechtesten Leistungen der Hinrunde gegen einen allerdings starken Gegner mit einer verdienten Niederlage als Folge. Man darf die Pfinztaler jetzt im Rückspiel wohl wesentlich stärker erwarten als damals. Die Mannschaft darf sich großer Unterstützung in dem schwierigen Auswärtsspiel auf den Albhöhen gewiss sein. Die Reserve ist spielfrei.   (kw)


TSV Oberweier - ATSV Kleinsteinbach 1:5

ATSV überrascht mit klarem Auswärtssieg und bleibt oben dran

 

Mit dieser positiven Überraschung hatte kaum einer im Lager der Pfinztaler gerechnet. Unsere Elf meisterte auch die angenommen hohe Hürde beim TSV Oberweier, der deutlich mit 1:5 in die Schranken verwiesen wurde und damit wohl endgültig aus dem Titelrennen fällt. Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit hoch konzentrierten und abgeklärten Leistung, wiederum mit auffälligen Leistungsträgern,  erwies sich der ATSV als Mannschaft, die um die Aufstiegsplätze mitspielen kann. Rechnet man die nach dem Nichtantritt von Mörsch am Vorsonntag fälligen Punkte hinzu, liegt man sogar einen Punkt vor Schöllbronn, das allerdings noch ein Spiel nachholen muss, an der Spitze.

 

Beim Spiel gegen die Ettlinger Vorstädter wurde schnell deutlich, dass die sonst abwehrstarken TSVler große Mühe mit den schnellen Angreifern der Gäste hatten. Ein ums andere Mal stürzten sie nach der frühen Führung durch M. Knodels knallharten Linkshammer in Verlegenheiten, konnten sich dann in der 10. und 23.Minute nur durch plumpe und mit klaren Elfmetern bestraften Fouls behelfen; A. Mall und S. Aymar verwandelten zum 0:3. Für eine Vorentscheidung sorgte schließlich K. Yildirims 0:4 in der 34.Minute. Nur ein kleiner „Schönheitsfleck“ bedeutete der Oberweirer Ehrentreffer Sekunden vor dem Halbzeitpfiff durch einen vermeidbaren Freistoßtreffer.  

 

In Hälfte 2 erreichten die Gäste nicht mehr das Niveau vor der Pause, ließen zuweilen auch den notwendigen Ernst und Zielstrebigkeit vermissen, was den Platzherren wenigstens „Mitspielen“ ermöglichte. Ein zweites Mal ins Netz trafen sie allerdings nicht mehr, während beim ATSV in der 65.Minute mit R.Schmidt ein weiterer Torschütze zum 1:5 auf sich aufmerksam machte. Ein deutlicher Sieg, der Lust auf mehr macht.

 

Da kommt am Sonntag, 15 Uhr das ewig junge Pfinztal-Derby gegen die „große“ Viktoria aus Berghausen gerade recht. Könnte der ATSV dabei den Überraschungssieg vom Hinspiel wiederholen, wäre der FCB um einige Punkte abgehängt. Das Hochspannung versprechende Match dürfte seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Zu wünschen bleibt, dass alles in geordnetem und fairem Rahmen abläuft.

Brisanz liegt auch bereits im Vorspiel der Reserven. Der C2-Tabellenführer Kleinsteinbach II trifft auf den Zweiten SG Berghausen/Wöschbach II. Beide Vereine gewannen ihre Auswärtsspiele jetzt am Sonntag mit 3:0.           (kw)

 


2. Mannschaft sichert sich Herbstmeisterschaft  


 

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FC Südstern Karlsruhe

 

„Kick des Jahres“-Event ein voller Erfolg beim ATSV Kleinsteinbach

„Die Neue Welle“ sorgte für außergewöhnliches Ereignis

ATSV siegt auch im fünften Saisonspiel

 

Im Rahmen der Aktion „Wir machen das“ hat der ATSV Kleinsteinbach beim Radiosender „Die Neue Welle“ anlässlich der aktuell laufenden 125-jährigen Jubiläumssaison 40 Jubiläumstrikots und eine Liveübertragung eines Saisonspiels der 1.Mannschaft ins Radio gewonnen. Ab 12 Uhr am Sonntag erfüllten die Redakteure Karsten Penz und Julian Linder mit ihrem Team vor Ort ihr Versprechen und sorgten in beeindruckender Weise für Unterhaltung und Kurzweil.

 

Der Wettergott meinte es trotz ein paar Regentropfen zu Beginn gut mit den Veranstaltern, die sich über einen sehr guten Besuch in einem breiten Generationenmix freuten. Vorgegeben war ein mit der Kommune abgesprochenes Hygienekonzept, von dem sich auch Bürgermeisterin Nicola Bodner bei ihrem Besuch einen Eindruck verschaffen konnte. Zahlreiche Spontaninterviews durch die Sender-Crew mit Vereinsverantwortlichen und Besuchern sorgten für interessante Einblicke und ein breites Meinungsbild, wobei ausschließlich positive Eindrücke über das Event zum Ausdruck gebracht wurden. Musikeinblendungen sorgten für Abwechslung, und in der Halbzeitpause des Spiels sorgte die Guggenmusik der „Kieselbronner Gugge Gaiße“ für gute Laune. Auch für das leibliche Wohl mit diversen Speisen und Getränken war von mittags bis abends gesorgt. Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt gab es bei einem Stand der Darts-Abteilung des KSC, bei einem Glücksrad, einer von der Volksbank Enz plus kostenfrei überlassenen Hüpfburg, beim Torwandschießen und auf einem Bubble-Soccer-Feld.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich das Fußballspiel ATSV Kleinsteinbach gegen FC Südstern Karlsruhe, bei dem die Pfinztaler ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Zumindest was das Ergebnis (4:1) angeht, knüpfte der ATSV an seinen Sieg beim FC Berghausen am Vorsonntag an. Die große Kulisse war aber Neuland für die Platzherren und hatte doch einigen Einfluss auf ihren Auftritt. Die Gäste aus dem Karlsruher Süden wehrten sich zunächst tapfer, hatten zunächst auch einiges Glück bei mehreren Chancen der Gastgeber, ehe sie nach dem 1:0 durch A. Mall mit Foulelfmeter nach 25 Minuten zweimal nach Leichtsinnsfehlern von Torhüter H. Gauß Chancen zu einem eigenen Torerfolg hatten. Einmal landete ein Schuss wie vorher auch schon auf der anderen Seite an der Latte. Mehr Ruhe kam wieder ins ATSV-Spiel, als J. Elsässer, der für den verhinderten R. Schmidt die linke Abwehrseite bearbeiten durfte, nach abgewehrten Schussversuchen den Ball endlich in der 33.Minute zum 2:0 über die Torlinie beförderte. Mit dem Ergebnis ging es auch in die Pause.

 

Die Mall/Knodel-Truppe ging zunächst unverändert in Hälfte 2, hätte auch eine sichere Chance zum 3:0 gehabt, wenn der sonst sichere und unaufgeregt pfeifende Unparteiische ein klares Strafraumfoul mit Elfmeter bestraft hätte. Dafür bestraften die robusten Gäste, bei denen Schüssler positiv in Erscheinung trat, in der 70.Minute eine Nachlässigkeit des ATSV im Abwehrbereich mit dem Gegentreffer von T. Landwehr. Dies rüttelte die Platzherren jedoch wieder wach. Nach vier Auswechslungen drehten sie einige Drehzahlen höher und brachten die Sterne wieder in größere Schwierigkeiten. Die schönsten Angriffe des Spieles folgten, und so konnte der eingewechselte L. Elsässer zwei mustergültige Attacken in der 75. und 79.Minute zu zwei weiteren Treffern und damit zum Endstand von 4:1 und fünften Sieg im fünften Spiel nutzen. 

 

Die Wochen der Wahrheit gehen bereits in dieser Woche weiter.  Am Donnerstag, 30.9., 19 Uhr folgt das schwere Nachholspiel des ersten Spieltags beim aufstrebenden FV Bruchhausen, der in den letzten Spielen in Schwung gekommen ist. Nur bei konzentrierter Leistung aller Mannschaftsteile wird bei der Hornberger-Truppe etwas zu holen sein. Dann steigt am Sonntag das Spitzenspiel ATSV Kleinsteinbach gegen den Meisterschaftsfavoriten und bisherigen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der bisher nur Siege aufzuweisen hat. Gibt es wieder eine größere Zuschauerkulisse?

Text: kw

Bilder: KS

 

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ATSV Spendenlauf-Aktion


Unsere Spendenziele:

 

Konduktive Förderung für Finn:

Der achtjährige Finn aus Kleinsteinbach, sitzt aufgrund von Sauerstoffmangel bei der Geburt und einer daraus resultierenden Entwicklungs- und Bewegungsstörung im Rollstuhl.

Dadurch fällt es ihm schwer ein selbstständiges Leben zu führen. Hier möchte die konduktive Förderung, entwickelt durch den ungarischen Bewegungspädagogen Petö, ansetzen. Ziel ist es, eine maximale Unabhängigkeit Finns von Menschen und Hilfsmitteln zu erreichen. Sowohl die motorische als auch kognitive Ebene wird durch die Methode gefördert. Beim Essen, Ankleiden oder der täglichen Hygiene, die Förderung wirkt sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens aus.

Praktisch wird diese Förderung im FortSchritt St. Leon-Rot e.V. durchgeführt. Durch Ihre Spende unterstützen Sie Finn finanziell, wodurch er weiterhin eine professionelle Förderung in Anspruch nehmen kann.

Außerdem ist Finn ein begeisterter Fußballfan und schaut gerne bei den Spielen des ATSV Kleinsteinbach zu. Aus diesem Grund möchte der ATSV ihm ein Trikot mit eigener Bedruckung und einen Ball schenken.

Hilfe Konkret e.V.:


Aktive halten sich fit – 1600 km in 4 Wochen gelaufen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. So auch bei den Aktiven des ATSV Kleinsteinbach. Da derzeit keine Kickschuhe auf dem Trainingsplatz geschnürt werden dürfen, mussten die Spieler im Zuge der unklaren Saisonsituation kreativ werden. So wurde eine 4-wöchige Lockdown-Vorbereitung durchgeführt, um das Fitnesslevel der Spieler wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Das Programm bestand zum einen aus Ausdauerläufen, welche über eine Handy-App dokumentiert wurden. Zum Anderen fanden Online-Kräftigungsübungen statt, an denen die Aktiven aus dem heimischen Wohnzimmer virtuell teilnehmen konnten.

Als kleiner Ansporn konnten durch die erlaufenen Kilometer sowie der Teilnahme am Online-Workout Punkte gesammelt werden. Da die Mannschaft zuvor in zwei große Laufgruppen aufgeteilt wurde, ließ sich am Ende eine Siegergruppe ermitteln. Diese darf sich nun auf einen, durch die Verlierergruppe organisierten Mannschaftsabend freuen. Zusätzlich wurden die besten fünf Akteure in Form eines Verzehrgutscheins für ihre Trainingsleistungen belohnt. Erwähnenswert dabei ist, dass die Mannschaft die Preise aus eigener Kasse finanzierte.

Die Aktion fand einen derart großen Anklang in der Mannschaft, dass nach deren Abschluss eine beachtliche Gesamtstrecke von insgesamt 1638 km zu Buche stand. Dies entspricht der fußläufigen Entfernung von Kleinsteinbach bis nach Bukarest.

Zwar wurde die Saison durch den BFV abgebrochen, doch die Aktiven zeigten große Leistungsbereitschaft und Teamgeist, worauf sich im Hinblick auf die nächste Saison durchaus aufbauen lässt.

               Per App wurden die Läufe dokumentiert            Wind und Wetter wurden getrotzt           Übergabe des Verzehrgutscheins


Die Neue Welle „Initiative: 2021 – Wir machen das!“

Anlässlich des anstehenden 125-jährigen Jubiläums des ATSV Kleinsteinbach nahm der Verein an der Aktion „Initiative: 2021 – Wir machen das!“ des Radiosenders „Die Neue Welle“ teil. Der ATSV Kleinsteinbach startet mit der kommenden Saison 2021/2022 in seine 125-jährige Jubiläumssaison. Daher war es der Wunsch aller Verantwortlichen, ein Jubiläumstrikot zu entwerfen, welches im Rahmen unserer Jubiläumssaison und darüber hinaus getragen werden soll. Leider trifft die Corona-Pandemie besonders auch die Fußballvereine im Amateurbereich, die keine Einnahmen durch Feste und Clubhausbewirtung sowie Spieltage, etc. generieren können. Daher schien eine Umsetzung eines solchen Jubiläumstrikots eine finanzielle Herausforderung zu werden. Deshalb wandte sich der Verein an „Die Neue Welle“ mit der Hoffnung, bei dieser Angelegenheit auf Unterstützung zu stoßen. Bei der „Neuen Welle Morgenshow mit Vanja und dem Penz“ erreichte uns am Mittwoch, 20.01.2021 um 07:10 Uhr die Nachricht, dass „Die Neue Welle“ uns diese Jubiläumstrikots ermöglichen wird. Als wäre dies nicht bereits genug Grund zur Freude, erfuhren wir zudem, dass bei einem Heimspiel des ATSV Kleinsteinbach das Team der „Neuen Welle“ vorbeikommen und das Spiel live im Radio begleiten wird. Uns erwartet somit ein absolutes Highlight und einmaliges Erlebnis für die meisten Spieler und den Verein. Der gesamte ATSV Kleinsteinbach kann der „Neuen Welle“ gar nicht genug Danke sagen für diese großartigen Nachrichten und diese einmalige und großzügige Unterstützung für unseren Verein. Wir freuen uns bereits jetzt schon, „Die Neue Welle“ beim ATSV Kleinsteinbach begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir spätestens zu unserer Jubiläumssaison 2021/2022 alle unserem geliebten Hobby wieder nachgehen dürfen.