2. Mannschaft sichert sich Herbstmeisterschaft  


SVK Beiertheim  2 : 4  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV macht sich selbst schönes Weihnachtsgeschenk

Ein Sieg des Willens und zunehmender Cleverness

 

Unsere Mannschaft hat jetzt zum Abschluss der Hinserie noch einmal eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Dass nach den leichten letzten Auswärtssiegen bei Burbach/ Pfaffenrot und Wolfartsweier mit dem SVK Beiertheim eine noch zur ersten Tabellenhälfte zählende, wesentlich stärkere und aufstrebende Truppe besucht werden musste, machte die Aufgabe deutlich anspruchsvoller. Wie sie aber trotz einiger Personalengpässe gelöst wurde,  verdient ein Gesamtlob. Solche Spiele können nur über starken Einsatzwillen, eine ausgewogene Mannschaftsleistung und Annahme der frühwinterlichen Witterungs- und Platzverhältnisse erfolgreich bestritten werden. Und die wurden vor allem in der zweiten Spielhälfte befolgt und umgesetzt.

 

Die junge Truppe von Coach M. Becker machte in der Saison bereits mehrfach positiv auf sich aufmerksam und startete auch gegen den ATSV in den ersten Minuten schwungvoll mit laufstarkem Spiel. Zu mehr als einer von Ersatztorhüter M. Müller vereitelten Chance reichte es aber nicht. Der ATSV gewann dann Feldüberlegenheit und kreierte erste Chancen. A. Mall war es, der in der 20.Minute die Führung für die Gäste erzielte und noch zwei weitere gute Gelegenheiten ausließ. Fast aus dem Nichts gelang dann aber den Platzherren in der 35.Minute durch Selimovic der Ausgleich und in der 38.Minute nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld und einem Heber durch den gleichen Schützen gar die glückliche 2:1 Führung.   

 

Eine Änderung, vor allem im Mittelfeld, musste her beim ATSV, und diese wurde auch durch die Hereinnahme von J. Grauer und S. Aymar in Hälfte 2 erreicht. Man kam nun vermehrt zu Durchbrüchen gegen einen im kampfbetonten Spiel nachlassenden Gegner. Einen solchen sehenswerten gelang K. Yildirim in der 69.Minute, den S. Aymar zum 2:2 veredelte. Man spürte bei unserem Team nun den ausgeprägten Willen, das Spiel doch noch endgültig auf unsere Seite zu ziehen. S. Seegers schneller weiterer Treffer in der 70.Minute verdeutlichte dies und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Spielertrainer A. Mall blieb es vorbehalten, in der Nachspielzeit sogar noch auf einen Zwei-Tore-Vorsprung zu stellen. Verständlich die Freude über den gelungenen Hinrundenabschluss.

 

 

Nach den 15 Spielen der Hinrunde stehen 34 Punkte bei elf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 44:25 zu Buche, womit man zu den drei konstantesten Teams der A-Klasse, Staffel 2 zählt. Eine Bilanz, die voll zufriedenstellt, wofür die Mannschaft mit ihren beiden auffälligen Spielertrainern Andreas Mall und Manuel Knodel und die Verantwortlichen vom Spielausschuss ein Lob verdienen. Sie macht Hoffnung auf eine spannende Rückrunde. Bis diese nach dreimonatiger Pause im März 2022 starten kann, müssen hoffentlich die Hindernisse durch die Pandemie aus dem Weg geräumt werden. (kw)    


ASV Wolfartsweier  0 : 6   ATSV Kleinsteinbach

 

Enttäuschende Leistung trotz 6:0 Sieges in Wolfartsweier

 

Eigentlich paradox, dass man vieles bei unserem Auftritt in Wolfartsweier trotz des klaren Sieges unserer Mannschaft ankreiden muss. Gegen die Corona-bedingt dezimierten Platzherren war von Anfang an die Favoritenrolle klar zugeordnet. Die sich zunächst bis zur Minute mit großem Einsatz wehrenden ASVler wurden dann innerhalb von drei Minuten von den Torschützen M. Knodel, S. Seeger und A. Mall auf den Boden der Tatsachen geholt. Das hieß: Alles andere als eine an Zweistelligkeit reichende Niederlage konnte vermutet werden. Aber dann zog wieder der Schlendrian bei den Pfinztalern ein, die zwar Chance um Chance auf dem buckeligen Geläuf an der Autobahn herausspielten, mit dem letzten Pass, der Konzentration beim Abschluss und beim Ernstnehmen des Gegners haperte es und erzeugte manches Kopfschütteln beim mitgereisten Anhang. Es dauerte bis zur 40.Minute, bis A. Mall auf 0:4 stellte.

Schlampiges Defensivverhalten verhalf den Gastgebern sogar zu Chancen. So unglaublich es klingen mag, der kleine Opatowski entwickelte sich zum besten Mann auf dem Feld. Seine Mitspieler konnten aber mit den teils prima Pässen und Zuspielen nichts anfangen.

In Hälfte 2 verbesserte sich nichts im ATSV-Spiel. Überhebliches Spiel ist Gift für eine ordentliche Leistung. Dem lange verletzt vermissten J. Grauer blieb es vorbehalten, in der 55.Minute auf 0:5 zu erhöhen. Bei nasskaltem Wetter und nachlassendem Tageslicht sehnten die Zuschauer den Abpfiff herbei, der nach S. Seegers zweitem Tor in der 88.Minute zum 0:6 auch erfolgte.

 

Das Vorspiel der Reserven fiel aus und soll kommenden Sonntag parallel zum Spiel der Ersten beim SV Beiertheim um 14.30 Uhr nachgeholt werden. Eine ähnliche Leistung der 1.Mannschaft wie vergangenen Sonntag dürfte beim SVB nicht ausreichen.    (kw)


ATSV Kleinsteinbach  1  :  0   SC Neuburgweier

 

Eine Partie, die spät entschieden wurde

 

Keine leichte Aufgabe des ATSV gegen Weier

 

Als der gewohnt und erwartet unbequeme Gegner erwies sich die Schillinger-Elf vom Rhein. Im letzten Heimspiel der Hinrunde und des Jahres 2021 hatte der ATSV ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, um einen späten, letztendlich aber doch verdienten Sieg einzufahren. Die Weierer liegen den Pfinztälern einfach nicht richtig, wie auch Ergebnisse der letzten Jahre dokumentieren. Nach schwachem Start scheint sich der SCN wieder gefestigt zu haben, wie auch das vorsonntägliche Remis gegen Spitzenreiter Berghausen zum Ausdruck bringt.

 

Trainer A. Mall musste neben dem dauerverletzten und schmerzlich vermissten J. Grauer auf den erkrankten L. Elsässer verzichten. Dafür waren R. Schmidt, dem allerdings wenig gelang, und S. Lindörfer wieder dabei, der der Abwehr Halt gab und eine tadellose Partie gegen den gefährlichen Sidibe ablieferte, dem dadurch viel von seiner sonstigen Torgefährlichkeit genommen war. Eine fast durchweg unglückliche Partie lieferte A. Mall ab, dem einfach nichts richtig gelingen wollte, darunter ein Abschluss unbedrängt aus zwei Metern an die Unterkante der Latte und dann auch noch ein kläglich vergebener Elfmeter. Auch so etwas kommt eben im Fußball manchmal vor. Dafür sorgte Co-Trainer M. Knodel als Mittelfeldmotor für eine starke Partie. Dass ihm schließlich sogar das Tor des Tages gelang, passte ins Leistungsbild.

 

Die Gäste hielten im Spiel gut mit, hatten phasenweise sogar Feldüberlegenheit und hätten Mitte der ersten Hälfte sogar in Führung gehen können, doch ein Abschluss aus Nahdistanz stieg in die Wolken. Über die Außen kam der ATSV mehrfach in gute Positionen, machte daraus aber nichts Zählbares. Zweimal hielt der Gästekeeper auch glänzend. Die mögliche und wichtige Führung vor der Pause verschenkte A. Mall mit seinen zwei Großchancen. So ging es nach der Pause nach vorigem Muster weiter. Die Gäste versuchten es wieder mit langen Bällen auf ihren Sturmtank, der aber gut abgeschirmt war. Was durchkam, fand Torhüter H. Gauß auf dem Posten, dem mal wieder ein Zu-Null-Spiel gelang. Es schien, als sollte den Platzherren tatsächlich doch kein Sieg gelingen, bis in der 86.Minute S. Aymar einen Freistoß aus 22 Metern an die Unterkante der Latte hämmerte und M. Knodel den Abpraller mit dem Kopf zum erlösenden 1:0 verwertete. S. Aymar hatte dann noch die große Chance zum Ergebnisausbau, doch in Tornähe zog er nach gelungenem Kombinationsangriff das Leder noch über die Latte. Ein letztes Aufbäumen der Gäste in der Nachspielzeit brachte ihnen nach Freistoß- und Eckballszenen auch nicht mehr den von ihnen noch erhofften Ausgleich. Es blieb beim knappen 1:0 – eben auch drei Punkte.

 

Mit jetzt noch folgenden Auswärtsspielen in Wolfartsweier und Beiertheim kann sich der ATSV im Erfolgsfall einen Platz mit an der Tabellenspitze sichern. Dabei wäre es aber sicher ratsam, würde die Mannschaft gerade ihre Großchancen besser nutzen.

 

 

Die Reserve fand mit ihrem 3:2 Sieg gegen SCN 2 wieder in die Erfolgsspur und sicherte sich die überraschende Herbstmeisterschaft. Ein dicker Wermutstropfen fiel aber in die Siegesfreude, denn unser Aktiver Simon Neudeck erlitt mit einer schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss und weitere Schäden) einen schweren Rückschlag in seiner noch jungen Laufbahn. Simon, Kopf hoch! Der Verein wünscht Dir einen guten und schnellen Heilungsprozess. Wir hoffen, dass wir Dich im Laufe des nächsten Jahres wieder genesen auf dem Spielfeld begrüßen können.     (kw)


SpG Burbach/Pfaffenrot  2  :  6  ATSV Kleinsteinbach

 

Auf der Albhöhe ungefährdet / ATSV bringt sich wieder in Erinnerung 

 

Nach der leichten Enttäuschung gegen Ettlingenweier galt es für den ATSV Kleinsteinbach im Auswärtsspiel bei der SpG Burbach/Pfaffenrot, sich wieder von seiner besseren Seite zu zeigen. Dies gelang, wie es das Ergebnis auch zum Ausdruck bringt. Von Anfang war spürbar, dass die SpG von den Albhöhen – gespielt wurde beim TSV Pfaffenrot – den Pfinztälern an diesem Tag nicht gewachsen war.

 

Es waren vor allem Schnelligkeitsunterschiede, die für den ATSV sprachen, aber auch läuferisch, im Zusammenspiel und technisch war man den biederen Hausherren überlegen. Doch es dauerte fast eine halbe Stunde, bis sich die Überlegenheit auch in Toren niederschlug. In der 27. und 33.Minute sorgten L. Elsässer und S. Aymar, dem mal wieder eine starke Leistung gelang, für einen beruhigend erscheinenden Vorsprung bis zur Pause.

 

Doch unsere Elf blieb sich auch in dieser Partie im Geschenke verteilen wieder treu. So kam die Erceg-Elf in Minute 5 in Hälfte 2 zu einem unnötigen Gegentor. Es wurde aber schnell durch ein Eigentor der Platzherren getilgt. Es folgten in der 69. und 70.Minute wieder zwei schnelle Treffer, erst das 2:3, dann in Bedrängnis ein weiteres Eigentor zum 2:4. Nun hatte der Gast noch starke 20 Minuten und konnte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben. Co-Trainer M. Knodel und S. Aymar waren die Torschützen zum auch in der Höhe verdienten Sieg, der leicht noch höher hätte ausfallen können. Aber man war zufrieden mit dem Sieg gegen einen Gegner, dem man in der letzten Saison noch zuhause unterlegen war.

 

Weniger erfolgreich war die allerdings stark ersatzgeschwächte Reserve, die nach mehreren hohen Siegen zuletzt mal wieder eine Niederlage einstecken musste.

 

 

Zu den letzten Heimspielen der Hinrunde empfangen beide Teams am Sonntag um 12.30 bzw. 14.30 Uhr die Mannschaften des SC Neuburgweier. Für die Erste gilt es, die durch die sonntäglichen Ergebnisse wieder verbesserte Ausgangslage durch einen Sieg zu untermauern. Leicht dürfte es gegen die bisher unter Wert platzierten „Rheinländer“ aber nicht fallen, wie deren sonntägliches Unentschieden gegen Tabellenführer Berghausen aufhorchen ließ.      (kw)


ATSV Kleinsteinbach I   1  :  1    FV Ettlingenweier II

 

Ein Spiel auf äußerst bescheidenem Niveau

Frühe Führung war eher kontraproduktiv

 

Ein Spiel auf B-Klasse-Niveau lieferten sich der noch zur Spitzengruppe der A-Klasse, Staffel 2 zählende ATSV Kleinsteinbach gegen den gegen den Abstieg kämpfenden FV Ettlingenweier II. Man sah aber kaum einen Leistungsunterschied, was schon einiges über die Vorstellung des vermeintlichen Favoriten aussagt. Es lief mal wieder wenig bis nichts zusammen, so dass sich die Gäste den Punkt redlich verdienten.

 

Dabei hatte doch alles für die Platzherren erfolgversprechend begonnen, als A. Mall in der 4.Minute im Strafraum von den Beinen geholt wurde und Schiri Flaxmeier sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte. Mall verwandelte selbst. Die Führung brachte aber keinen Schub für die Gastgeber; vielmehr schaltete man auf „Sparflamme“ um und machte es den Gästen, die in ihrem Landesliga-erfahrenen Torhüter Vogel den Spieler mit dem meisten Ballbesitz hatten, leicht, ihr Tor sauber zu halten. So plätscherte die Partie ohne Höhepunkte dahin. Viel zu behäbig wurde agiert; bei dem unebenen Geläuf erwies sich Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus als „Gift“, wie viele Ballverluste zeigten. Schnelleres Umschalten wäre sicher erfolgversprechender gewesen. Die Gäste sorgten in Hälfte 1 für keine einzige Torchance; sie kamen eigentlich nur bei Freistößen und nach Eckbällen in den ATSV-Strafraum. Die Platzherren nutzten ihre Chancen über die Flügel kommend nicht entsprechend, so dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb.

 

Und dann kam es für die Gastgeber, wie es kommen musste. Gerstner setzte schon kurz nach Wiederbeginn einen Schuss knapp neben das ATSV-Gehäuse, und in der 59.Minute köpfte er einen Freistoß in die gefährliche Zone, wo der aufgerückte Bogesch den Ball nur noch über die Linie zum Ausgleich drücken musste. Die zwei Senioren des FVE also als Torgaranten!

 

Es dauerte bis zur letzten Viertelstunde, bis der ATSV aus seiner Lethargie erwachte und dann den Gegner ins eigene letzte Drittel zurückdrängte. Jetzt entstanden auch Chancen, bei denen die von A. Mall und K. Yildirim leicht zu Toren hätten führen können, ja müssen. So blieb es beim 1:1 Unentschieden, nach sieben Siegen und drei Niederlagen das erste Remis in dieser Saison. Daher hat man es unnötigerweise versäumt, weiter an den beiden führenden Mannschaften dran zu bleiben. „Wenn wir nur wenigstens ein, zwei Tore von der Reserve hätten „leihen“ können, die im Vorspiel den TSV Etzenrot II mit sage und schreibe 16:2 abkanzelte, meinten Zuschauer augenzwinkernd. Gelingt am Sonntag auf der Albhöhe bei der SG Pfaffenrot/Burbach die Rehabilitierung für die schwache Vorstellung gegen Ettlingenweier?        kw

 

  


Post SV Karlsruhe  1  :  6   ATSV Kleinsteinbach

 

Pflichtsieg nach langer Wartezeit - Endlich Tore nach einer Stunde

 

Man musste wieder lange warten, bis unsere Elf endlich den Bann brach und das Runde ins Eckige brachte. Von einem Pflichtsieg kann man sprechen, wenn die in der Spitzengruppe platzierte Mannschaft beim Tabellenletzten spielt. Aber wie immer muss auch eine solche Partie erst gespielt werden. Dass sich schnell eine Leistungsdifferenz zeigte, überraschte nicht, wohl aber die Hemmungen der Gäste, nicht nur eine deutliche Feldüberlegenheit auf das gepflegte neue Kunstrasenfeld des Post SV zu bringen, sondern daraus auch etwas Zählbares zustande zu bringen. Es war lange wieder das alte Lied: Chancen in Hülle und Fülle, aber Tore Fehlanzeige. Es war mal wieder zum Haare raufen. Was nützt alle Überlegenheit, wenn keine Tore fallen, fragte man sich im Lager des ATSV beim unbefriedigenden 0:0 Halbzeitstand.

 

Etwas verändert (ohne A. Rabolt, L. Schröder und S. Seeger, dazu den Langzeitverletzten J. Grauer) ging man bei herrlichem Herbstwetter ins Treffen im Karlsruher Süden. Die fair kämpfenden „Postler“ waren schließlich erst mit dem unstrittigen Elfmetertor von A. Mall in der 60.Minute auf der Verliererstraße. Nun endlich fand die ATSV-Elf, die jetzt auch Auswechselspielern eine Einsatzchance gab, im Abschluss Ruhe und erhöhte in regelmäßígen Abständen durch Treffer von R. Schmidt (2), S. Lindörfer, S. Aymar und J. Schestag zum standesgemäßen 1:6. Der Ehrentreffer entsprang einem steilen Pass in die Tiefe, bei dem die Abwehrmitte „schlief“.

 

Dass die pfoschdeschuss-Ergebnisvorhersage mit 1:3 um einiges daneben lag, zeigt auch die derzeitige Unberechenbarkeit des ATSV. Noch krasser fehlerhaft war die Prognose bei den Reserven. Hier verteidigten die Pfinztäler mit einem 4:1 Sieg ihre Spitzenstellung.

 

Beim kommenden Heimspiel von ATSV I gegen die Landesliga-Reserve des FV Ettlingenweier sollte ein weiterer Sieg im Bereich des Möglichen liegen, auch wenn die Ettlinger Vorstädter am Sonntag dem FC Berghausen einen Punkt abknöpften. Spielbeginn ist erstmals bereits um 14.30 Uhr. Zuschauerunterstützung wäre wünschenswert.       kw

 

 


ATSV Kleinsteinbach  1 : 0  SG Stupferich 2

 

ATSV endlich wieder mit drei Punkten

Spiel der vergebenen Großchancen

 

Nach drei zum Teil deprimierenden Niederlagen bog der ATSV Kleinsteinbach endlich wieder auf die Erfolgsspur ab. Dazu kam die Reserve des Patenvereins SG Stupferich gerade recht, deren Spiel- und Kampfstärke man im Vorhinein nicht unterschätzte. Eine konzentrierte, ordentliche Leistung, dann müsste es klappen, gab man als Devise aus. Dass der Sieg trotzdem unnötigerweise etwas schwerfiel, lag wieder einmal am Chancenwucher der ATSV-Jungs. Die stets bemühten, aber doch harmlosen Gäste von Stupferich II, eine Truppe mit vielen SG-eigenen Aktiven (darunter viermal Eldracher) im Gegensatz zu ihrer Ersten, hätten eigentlich schon in Hälfte 1 deutlich zurückliegen können, wenn bei der Mall/Knodel (war wieder dabei)-Truppe Konsequenz geboten gewesen wäre. Doch es lief manches immer noch nicht richtig rund.

 

Nach einer noch schwächeren ersten Viertelstunde in Hälfte 2 brachten endlich vorgenommene Auswechslungen plötzlich Schwung ins ATSV-Spiel und daraus resultierend eine ganze Anzahl klarer bis 100 %-iger Torchancen. Der gute Gästekeeper stand aber mehrfach im Weg oder die ATSV-Schützen überboten sich im Auslassen ihrer Gelegenheiten. So musste man bis zur 69.Minute warten, bis Simon Seeger nach einem Durchbruch mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit, die man auch seinem Spielertrainer Andreas Mall gewünscht hätte, erfolgreich abschloss und damit wenigstens die drei Punkte sicherte. Versäumt hat man allerdings, etwas fürs zuletzt ramponierte Torverhältnis zu machen. Über die Leistung des jungen Unparteiischen wollen wir mal den Mantel des Schweigens hüllen.

 

Am Sonntag geht die Reise zum überraschenden Tabellenletzten Post SV Karlsruhe, bei der alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung wäre. Aber auch dieses Spiel muss erst mal gespielt sein. Volle Konzentration ist wieder gefordert.      kw 


SSV Ettlingen  6 : 2  ATSV Kleinsteinbach

Lange mehr als auf Augenhöhe / Einbruch in Schlussviertelstunde

 

Fünf Siege zum Saisonauftakt, nun drei „Schlappen“ in Folge. Zwei davon hätten so nicht sein müssen, so die Partie am Sonntag bei den Ettlinger Vereinigten. Der Leistungseinbruch beim ATSV setzte sich fort, sonst hätte dieses Spiel niemals verlorengehen dürfen. So war es eine Begegnung auf bescheidenem Niveau, die sehr unterschiedliche Phasen und schließlich einen überraschenden Ausgang hatte. Die Gäste bestimmten zunächst das Spiel, ohne allerdings besonders gefährlich zu werden. Aus unerfindlichen Gründen verweigerte der Schiri in der 15.Minute dem ATSV die Führung durch Mall. Dagegen sprach er sich kurz später für einen Handelfmeter für die Gastgeber aus: 1:0. Die Abwehr der Gäste war nach dieser Aufregung noch nicht sortiert, was der SSV schnell zum 2:0 nutzte. Und hätte der torgefährlichste Ettlinger dann seine Chance zum 3:0 genutzt, wäre schon eine Vorentscheidung möglich gewesen. Aber drei Schüsse aufs ATSV-Tor und zwei Treffer muss schon zu denken geben. Auf der anderen Seite scheiterte unsere Mannschaft dreimal am sehr gut reagierenden Keeper.

In der zweiten Halbzeit bestimmte sie wieder das Spiel und kam jetzt auch zum Anschlusstreffer durch S. Aymar, der wenig später bereits die große Chance zum Ausgleich hatte. Sein Eltmeter klatschte aber an den Pfosten und sprang ins Feld zurück. Das nun hochverdiente 2:2 stellte aber K. Yildirim nach Energieleistung in der 70.Minute her. Die Gäste schienen auf bestem Weg, alle drei Punkte noch mitnehmen zu können. Die Gastgeber traten konsterniert auf, wurden dann aber von schmerzenden ATSV-Fehlern ins Spiel zurückgeholt. Ein fataler Fehlpass im Strafraum führte zur Ettlinger 3:2 Führung, was den Gästen offensichtlich das Genick brach. Man verlor gänzlich die Struktur im Spiel; Mall war im Mittelfeld völlig auf sich allein gestellt und im Abwehrbereich machte sich zunehmend das Fehlen der Abwehrspezialisten Knodel und Steimle bemerkbar. Schlimme Folge: Den Platzherren gelangen in den letzten Minuten noch drei weitere Torerfolge, womit sie den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

 

Aus dieser Niederlage kann man hoffentlich wieder viel lernen, um es in Zukunft wieder besser zu machen. Schon nächsten Sonntag muss ein weniger fehlerbehaftetes Spiel gelingen, wenn die Reserve des Patenvereins SG Stupferich in Kleinsteinbach zum „kleinen“ Derby aufläuft.      kw


ATSV Kleinsteinbach  1 : 4  TSV Schöllbronn

 

Gute Bilanz in vier Tagen getrübt - ATSV nicht wiederzuerkennen

 

Die makellose Bilanz nach fünf Spielen wurde in vier Tagen stark getrübt. Eingeleitet von der etwas unglücklichen Niederlage beim FV Alem. Bruchhausen vergangenen Donnerstag im Nachholspiel – ein großes Lob hat dessen Chronist für seine äußerst objektive und treffende Berichterstattung in der Presse zu diesem Spiel verdient – kehrte unsere Elf am Sonntag auf den harten Boden der A-Klasse-Tatsachen zurück. Die Mannschaft scheint doch noch nicht so weit, ganz oben mitzuspielen.

 

Beim FV Bruchhausen war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das Ergebnis (4:1) anderes vermuten lässt. Einige unglückliche Begleiterscheinungen trugen ihren Teil zum ersten Ausrutscher bei. Anders gelagert war die sonntägliche Partie gegen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der seinen von vielen erwarteten Status als Meisterschaftsfavorit in Pfinztal unterstrich. Dass die Ettlinger Höhendörfler unserer Mannschaft überlegen waren, spürte man von Anfang an. Leider machte es aber unser Team den Gästen auch leicht. Lag es an dem müde machenden Spiel in Bruchhausen, dass unsere Elf ohne Körpersprache und gänzlich ohne Aggressivität gegen den so in allen Belangen besseren Gegner agierte? So war einfach nichts Zählbares zu holen. Zwei Tore ließ man in der 19. und 27.Minute einfach gewähren, weil man den Angreifern freien Raum ließ, den sie prompt nutzten.

 

Dazwischen lag in der 24.Minute nach gekonntem Doppelpass der Ausgleich durch K. Yildirim. Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte wurde bereits in der 51.Minute zerschlagen. Nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld nutzte Freese seine Chance zum 1:3. Ein Aufbäumen blieb danach Stückwerk. Man musste sogar froh sein, dass es der Gegner bei weiteren Gelegenheiten gut mit unserer Mannschaft meinte und lediglich noch einmal ins Netz traf.

 

Jetzt heißt es, Mund abputzen, die Leistungsdelle hinter sich lassen und wieder an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen. Aber es wartet am Sonntag, 15 Uhr mit dem SSV Ettlingen wieder ein starker Auswärtsgegner. Sehen wir wieder ein anderes ATSV-Gesicht?                                                                          kw


 

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FC Südstern Karlsruhe

 

„Kick des Jahres“-Event ein voller Erfolg beim ATSV Kleinsteinbach

„Die Neue Welle“ sorgte für außergewöhnliches Ereignis

ATSV siegt auch im fünften Saisonspiel

 

Im Rahmen der Aktion „Wir machen das“ hat der ATSV Kleinsteinbach beim Radiosender „Die Neue Welle“ anlässlich der aktuell laufenden 125-jährigen Jubiläumssaison 40 Jubiläumstrikots und eine Liveübertragung eines Saisonspiels der 1.Mannschaft ins Radio gewonnen. Ab 12 Uhr am Sonntag erfüllten die Redakteure Karsten Penz und Julian Linder mit ihrem Team vor Ort ihr Versprechen und sorgten in beeindruckender Weise für Unterhaltung und Kurzweil.

 

Der Wettergott meinte es trotz ein paar Regentropfen zu Beginn gut mit den Veranstaltern, die sich über einen sehr guten Besuch in einem breiten Generationenmix freuten. Vorgegeben war ein mit der Kommune abgesprochenes Hygienekonzept, von dem sich auch Bürgermeisterin Nicola Bodner bei ihrem Besuch einen Eindruck verschaffen konnte. Zahlreiche Spontaninterviews durch die Sender-Crew mit Vereinsverantwortlichen und Besuchern sorgten für interessante Einblicke und ein breites Meinungsbild, wobei ausschließlich positive Eindrücke über das Event zum Ausdruck gebracht wurden. Musikeinblendungen sorgten für Abwechslung, und in der Halbzeitpause des Spiels sorgte die Guggenmusik der „Kieselbronner Gugge Gaiße“ für gute Laune. Auch für das leibliche Wohl mit diversen Speisen und Getränken war von mittags bis abends gesorgt. Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt gab es bei einem Stand der Darts-Abteilung des KSC, bei einem Glücksrad, einer von der Volksbank Enz plus kostenfrei überlassenen Hüpfburg, beim Torwandschießen und auf einem Bubble-Soccer-Feld.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich das Fußballspiel ATSV Kleinsteinbach gegen FC Südstern Karlsruhe, bei dem die Pfinztaler ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Zumindest was das Ergebnis (4:1) angeht, knüpfte der ATSV an seinen Sieg beim FC Berghausen am Vorsonntag an. Die große Kulisse war aber Neuland für die Platzherren und hatte doch einigen Einfluss auf ihren Auftritt. Die Gäste aus dem Karlsruher Süden wehrten sich zunächst tapfer, hatten zunächst auch einiges Glück bei mehreren Chancen der Gastgeber, ehe sie nach dem 1:0 durch A. Mall mit Foulelfmeter nach 25 Minuten zweimal nach Leichtsinnsfehlern von Torhüter H. Gauß Chancen zu einem eigenen Torerfolg hatten. Einmal landete ein Schuss wie vorher auch schon auf der anderen Seite an der Latte. Mehr Ruhe kam wieder ins ATSV-Spiel, als J. Elsässer, der für den verhinderten R. Schmidt die linke Abwehrseite bearbeiten durfte, nach abgewehrten Schussversuchen den Ball endlich in der 33.Minute zum 2:0 über die Torlinie beförderte. Mit dem Ergebnis ging es auch in die Pause.

 

Die Mall/Knodel-Truppe ging zunächst unverändert in Hälfte 2, hätte auch eine sichere Chance zum 3:0 gehabt, wenn der sonst sichere und unaufgeregt pfeifende Unparteiische ein klares Strafraumfoul mit Elfmeter bestraft hätte. Dafür bestraften die robusten Gäste, bei denen Schüssler positiv in Erscheinung trat, in der 70.Minute eine Nachlässigkeit des ATSV im Abwehrbereich mit dem Gegentreffer von T. Landwehr. Dies rüttelte die Platzherren jedoch wieder wach. Nach vier Auswechslungen drehten sie einige Drehzahlen höher und brachten die Sterne wieder in größere Schwierigkeiten. Die schönsten Angriffe des Spieles folgten, und so konnte der eingewechselte L. Elsässer zwei mustergültige Attacken in der 75. und 79.Minute zu zwei weiteren Treffern und damit zum Endstand von 4:1 und fünften Sieg im fünften Spiel nutzen. 

 

Die Wochen der Wahrheit gehen bereits in dieser Woche weiter.  Am Donnerstag, 30.9., 19 Uhr folgt das schwere Nachholspiel des ersten Spieltags beim aufstrebenden FV Bruchhausen, der in den letzten Spielen in Schwung gekommen ist. Nur bei konzentrierter Leistung aller Mannschaftsteile wird bei der Hornberger-Truppe etwas zu holen sein. Dann steigt am Sonntag das Spitzenspiel ATSV Kleinsteinbach gegen den Meisterschaftsfavoriten und bisherigen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der bisher nur Siege aufzuweisen hat. Gibt es wieder eine größere Zuschauerkulisse?

Text: kw

Bilder: KS

 

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FC Viktoria Berghausen  1 : 3  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV überrascht bisherigen Tabellenführer mit starker Leistung

Verdienter Sieg nach „heißem“ Spiel

 

Es war mal an der Zeit, dass der „kleine“ ATSV Kleinsteinbach beim „großen“ FC Viktoria Berghausen – so die bisher gewohnte Fußballhierarchie in Pfinztal – bei einem Punktespiel auswärts einen Sieg landet. Dass dies wahr wurde, war der in dieser Saison sich anbahnenden gestiegenen Mannschaftsleistung und einer guten Tagesform der oberen Pfinztäler geschuldet. Folge: ein unstrittig verdienter Sieg, wie selbst die Berghausener Fußballexperten früherer Generationen nach der Begegnung anerkannten. Sie waren größtenteils enttäuscht von ihrer bisher nur Siege einfahrenden Mannschaft. Die jetzige Niederlage lag aber vor allem an einer unaufgeregten, konzentrierten, läuferisch und auch spielerisch überzeugenden Vorstellung des vermeintlichen Underdogs. Dieser ließ sich auch von einigen seltsam erscheinenden und benachteiligenden Regelauslegungen der in manchem überforderten Schiedsrichterin Chantal Kann nicht aus der Ruhe bringen.

 

Vor einer schon lange nicht mehr erlebten Zuschauerkulisse war von Anfang an Feuer in der Partie. Mit hohem Einsatz gingen beide Mannschaften zur Sache, wobei sich die Gäste von Anfang an mit ihren schnellen Angreifern Respekt verschafften und gewisse Abwehrschwächen bei den Platzherren erkennen ließen. Diese stießen mit ihrem Torjägertrio Zemler, Geggus und Kurtolli auf Gegenwehr bei der Gästeabwehr, die mit S. Lindörfer und A. Steimle in der Mitte und A. Rabolt sowie R. Schmidt auf den Außenpositionen gut organisiert war. Dahinter stand mit H. Gauß ein vorzüglicher Torhüter, dessen Leistungssteigerung im letzten Jahr immer mehr Früchte trägt. Das Mittelfeldspiel des ATSV war im defensiven Bereich geprägt von Spieler-Co-Trainer M. Knodel als Abfangjäger und Initiator von Steilangriffen. Unterstützt wurde er von L. Schröder, dem zwar im Passspiel einiges misslang, der aber wieder eine hohe Laufleistung ablieferte. Den offensiven Part übernahm Spielertrainer A. Mall, den die Berghausener oft nur mit harten Fouls stoppen konnten, darunter bei einem eindeutigen Strafraumfoul, bei dem leider der Elfmeterpfiff ausblieb. Die Sturmreihe mit S. Seeger, S. Aymar und K. Yildirim setzte die Abwehr des FC mit ihren schnellen Läufen gehörig unter Druck, versäumten es aber wieder, dies auch in Tore umzumünzen.

 

Die Platzherren gingen etwas überraschend in der 29.Minute in Führung, als nach einem Eckball und Ballgestochere im Strafraum der Ball Geggus vor die Füße fiel, der aus kurzer Entfernung einnetzte. Die ATSV-ler ließen sich aber nicht beirren und wurden in der 42.Minute endlich mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem schnellen Angriff über R. Schmidt über links war es A. Mall, der Reichenbacher keine Chance ließ. Und bereits eine Minute später nahm A. Mall einen Steilpass von M. Knodel mit, umkurvte den herauseilenden Torhüter und legte das Leder zum 1:2 und damit zur Halbzeitführung ins Netz.

 

Noch unverändert gingen beide Teams in Hälfte 2, bei dem den Platzherren das Bemühen anzumerken war, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch fehlten bei ihnen aus dem Mittelfeld heraus die Impulse; echt gefährlich wurden sie eigentlich nur bei und nach Standardsituationen, und kam es einmal zu einer echten Chance, stand ihnen mit H. Gauß ein nicht mehr zu überwindender Toreverhinderer gegenüber. So blieb selbst der sonstige Toregarant Kurtolli ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite blieb der ATSV jetzt auch mit Konterangriffen gefährlich. L. Elsässer, D. Knab und M. Gutbrod bekamen noch Einsatzchancen. Auf J. Grauer, den bislang überzeugenden Mittelfeldspieler, musste man verzichten, da sich dessen am letzten Sonntag erlittene Verletzung als schwerwiegend erwies und einen Ausfall in der gesamten Hinrunde bewirken wird. In die Bresche sprang schließlich D.Knab als Torschütze, der in der 84.Minute das Leder aus kurzer Entfernung unter die Latte setzte und damit den ATSV-Sieg endgültig perfekt machte. „Derby-Sieg, Derby-Sieg“ skandierten schließlich einige freudige ATSV-Anhänger, die zu Recht den Überraschungserfolg an der Brunnenstraße feierten.

 

Abgerundet wurde der Kleinsteinbacher Erfolg noch durch den 2:1 Sieg der ATSV-Reserve im Vorspiel gegen die SpG Berghausen/Wöschbach. Am Sonntag empfängt der ATSV den FC Südstern Karlsruhe um 15 Uhr und könnte sich bei einem Sieg weiter oben in der Tabelle festsetzen. Das Spiel wird vom Regionalsender „Die Neue Welle“ übertragen. Dabei bietet der Verein ab 12 Uhr auch Festatmosphäre mit Bewirtung und einigen Attraktionen, auch für Kinder.                                                kw


ATSV Kleinsteinbach  3 : 0  TSV Oberweier

 

ATSV bleibt weiter siegreich und sichert sich vorderen Tabellenplatz

 

Auch im dritten ausgetragenen Spiel bleibt unser Team erfolgreich und sichert sich durch drei weitere Punkte einen Platz in der Spitzengruppe. Gegen den durch ein bekanntes tragisches Unfallgeschehen arg gebeutelten TSV Oberweier gab es im Heimspiel bei bestem Fußballwetter letzten Endes einen auch in der Höhe verdienten 3:0 Sieg. Allerdings war die Leistung nur phasenweise voll zufriedenstellend. Man kam nur schwer in die Partie, weil Fehlpässe und Ballverluste in einer großen Anzahl ein konstruktives Spiel zunächst schwierig machten. Zum Glück konnten die Gäste diese Schwäche nicht toremäßig nutzen.

 

Wieder musste man mit einigen erzwungenen personellen Änderungen auflaufen. Neu war das Debut von Torhüter Eros Mammanello, der Henrik Gauß vertrat und seine Sache tadellos machte. Neu war auch, dass mit Simon Seeger und Rafael Schmidt zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler als Verteidiger auflaufen mussten. Im Laufe des Spieles setzte sich die größere spielerische Reife und vor allem Schnelligkeit unserer Elf durch, was auch zu ersten Torchancen führte, die aber der aufmerksame Gästekeeper zunächst entschärfen konnte. Geschlagen wurde er erstmals in der 38.Minute, als ein Mitspieler eine scharfe Hereingabe von R. Schmidt ins eigene Tor ablenkte und damit für das Halbzeitergebnis sorgte.

 

In Hälfte 2 dauerte es nicht lange, bis bereits in der 48.Minute eine Vorentscheidung fiel. Mit einem Schnellangriff überraschte unsere Sturmreihe den Gast. Kerem Yilderim bediente Steven Aymar, der sicher zum 2:0 verwandelte. Anschließend gab es jedoch wieder einen längeren „Durchhänger“, der dem TSV auch eine gute Torchance zum möglichen Anschlusstreffer ermöglichte. Mammanello verhinderte dies. Nach mehreren Auswechslungen zog unsere Mannschaft wieder das Tempo an, was auch mehrere Torchancen ermöglichte. Manches wurde jedoch nicht sauber zu Ende gespielt, was zunächst eine Resultatserhöhung verhinderte. So dauerte es bis zur 82.Minute, bis eine gekonnte Kombination S. Aymar in Schussposition brachte, die er zum 3:0 nutzte. Der Schiri verhinderte durch eine unerklärliche Verweigerung eines klaren Foulelfmeters einen möglichen Ausbau des Ergebnisses.   

 

Drei Siege, die ersten beiden knapp, der jetzige deutlich, darf als erfolgreicher Rundenstart

 

gelten und weckt Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison. Eine echter Gradmesser folgt schon am Sonntag, wenn das Pfinztal-Derby Berghausen-Kleinsteinbach auf dem Plan steht. Die Viktoria tritt nach vier Siegen in vier Spielen als Tabellenführer an und nimmt damit die Position ein, die man der Mannschaft ohnehin zugetraut hat. Den „kleinen“  ATSV erwartet beim „großen“ FC eine aussagekräftige Standortbestimmung. Viel wird von einer ausgewogenen Mannschaftsleistung abhängen. Für ein Tor / Tore ist man meistens gut; kann man auch der starken Offensive Berghausens  Paroli bieten? Schau’n mer mal.   kw


 

TV Mörsch  0 : 1   ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV braucht ein Eigentor für den Sieg

Auf der Suche nach besserer Chancenverwertung

 

Dass deutliche Feldüberlegenheit und ein klares Chancenplus noch keine Garantie für drei Punkte sind, musste der ATSV bei seinem ersten Auswärtsspiel der Saison wieder leidvoll erfahren. Beim auch in der Vergangenheit unbequemen Gegner TV Mörsch hoffte man, den Fastausrutscher gegen Forchheim wieder gutzumachen und sich mit einem anderen Gesicht zu zeigen. Einerseits gelang dies, denn wenn man gegentorlos bleibt, ist schon einmal der Grundstock für Punkte gelegt. Dass dies dem wieder einsatzbereiten Stammtorhüter H. Gauß und seiner Abwehr gelang, fiel nicht besonders schwer, was auch am Gegner lag, der nur in der 2.Halbzeit nach Auswechslungen beim ATSV kurzzeitig für Belebung im eigenen Offensivspiel sorgte. Auf der anderen Seite spielten sich die Pfinztäler wieder einige Torchancen heraus, darunter fünf glasklare, die eigentlich zu Treffern hätten führen müssen. Die offensichtliche Abschlussschwäche trat aber erneut zutage, was letztendlich bedeutete, dass unsere Elf auf ein Eigentor der Gastgeber für den Sieg angewiesen war. Dieses geschah in der 59.Minute, als der Mörscher Abwehrspieler A. Gindner eine Hereingabe von S. Aymar ins eigene Tor ablenkte. Weitere Tore blieben hüben wie drüben aus.

Damit ist man mit sechs Punkten aus zwei Spielen gestartet. Punktemäßig eine gelungene Sache, leistungsmäßig insgesamt aber noch nicht zufriedenstellend. Es bleibt also noch viel auf vielen Ebenen zu tun.

 

Damit begonnen werden kann am kommenden Sonntag, 12.9., 15 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Oberweier. Die Gäste haben wegen des tragischen Unfalltodes ihres Spielertrainers erst ein Spiel bestritten, das gegen Tabellenführer Berghausen verlorenging. Die Mannschaft ist sicher nicht zu unterschätzen.        kw 


ATSV Kleinsteinbach   4 : 3  FV Spfr. Forchheim 2

 

ATSV musste sich mit zähem Arbeitssieg begnügen

„Verrücktes“ Spiel mit noch gutem Ende

 

Das war nix für schwache Nerven! Mit der Kreisliga-Reserve der Sportfreunde Forchheim traf der ATSV im ersten Saisonspiel durch das ausgefallene Spiel in Bruchhausen auf den erwartet unbequemen Gegner. Dass Spiele um Punkte etwas anderes sind als Spiele mit Freundschaftscharakter, bei denen man in den letzten Wochen achtbare Ergebnisse erzielt hatte, mussten die Platzherren zeitweise leidvoll erfahren. Mit dem Handicap des Ausfalls der beiden verhinderten Stammtorhüter, dazu dem Fehlen der Außenstürmer R. Schmidt und S. Seeger und der beiden Abwehrspieler A. Steimle und M. Gutbrod wähnte man sich lange dennoch im Vorteil, denn deutlich waren lange die Feldüberlegenheit und Torchancengelegenheiten. In der gesamten ersten Halbzeit kamen die oft hart einsteigenden Gäste praktisch nicht einmal in den Strafraum des ATSV; mit einer Ausnahme in der 12.Minute: C. Baumann überraschte Keeper M. Müller mit einem Freistoß aus 20 Metern, der auf dem nassen Geläuf zum 0:1 ins Toreck rutschte. Nicht schlimm, reparabel dachte man bei der Überlegenheit auf Gastgeber-Seite. Aber schon bis zur Pause lief einiges nicht so rund wie gedacht; das Passspiel war zu oft fehlerbehaftet und im Torabschluss haperte es wieder einmal. So musste ein unstrittiger Foulelfmeter in der 32.Minute zum Ausgleich genutzt werden. Der gefoulte Spielertrainer A. Mall verwandelte sicher. In der Folge gab es wegen einer Unbeherrschtheit noch eine rote Karte für einen Gästespieler.

Der Gegner dezimiert, da kann doch in Durchgang 2 nichts mehr schiefgehen, dachten wohl die Mall/Knodel-Schützlinge und lagen damit vollkommen falsch. Mit einer vogelwilden Abwehrvorstellung, die die Gäste regelrecht aufbaute und zu mehreren Gegenattacken einlud, schienen plötzlich bei den Platzherren die Felle davon zu schwimmen, denn die Rheinstettener nutzten in der 55. und 60.Minute zwei ihrer Gelegenheiten zur 1:3 Führung. Der Schock saß tief. Erst nach drei Auswechslungen schien man die Hoffnung noch auf eine Wende zurückzugewinnen. Dass diese dann tatsächlich eintrat, spricht für die Moral der Mannschaft, war aber auch einigem Glück geschuldet. Mit dazu beitrug auch der immer unsicherer werdende Gästetorhüter. K. Yildirim und L. Elsässer sorgten in der 77. und 81.Minute für den 3.3 Ausgleich, und A. Mall versenkte in der ersten Minute der Nachspielzeit mit einem Flugkopfball das Spielgerät zum kaum mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer. 

 

Ende gut, alles gut – nein, man muss aus den Fehlern dieses Spieles lernen, will man eine erfolgreiche Saison spielen. Den Anfang kann man bereits am Sonntag beim TV Mörsch machen.                     kw     


ATSV Kleinsteinbach  0 :  2   ASV Durlach

 

Der A-Ligist wehrt sich lange erfolgreich / „Dumme“ Gegentore im Pokalspiel

 

„Aufs Land“ wollte der frühere ASV Durlach-Präsident Bernd Reize mit seinem damals noch höherklassiger spielenden Traditionsverein partout nicht gerne, obwohl man von dort immer wieder Talente an den Turmberg lockte. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert: Der ASV muss „kleinere Brötchen backen“, spielt in den „Niederungen“ der Kreisliga und muss so zwangsläufig immer wieder „aufs Land“ oder wie jetzt auch im Kreispokal zum A-Ligisten ATSV Kleinsteinbach, mit dem man zuletzt – es ist schon lange her, die Älteren erinnern sich vielleicht noch – in den Spielzeiten 1962/63, 1963/64, 1969/70, 1975/76 und 1976/77 um Punkte in der damals viertklassigen 2.Amateurliga die Klingen kreuzte.

 

Dass hier auch ordentlicher Fußball gespielt wird, musste die Multikulti-Truppe um Neutrainer Domenico Rizzo, der selbst einige Jahre in Kleinsteinbach Fußball spielte, am Mittwochabend in der 2.Kreispokalrunde erfahren. Verdient, aber auch mit einiger Mühe meisterte der Mitfavorit der Kreisliga die Hürde in Pfinztal, alles andere wäre auch eine dicke Überraschung gewesen.

 

Die Platzherren mussten auf den urlaubenden Spielertrainer Andreas Mall, auch auf Simon Seeger und Jonathan Elsässer verzichten und waren so in ihrer Offensivpower limitiert. Einige Nervosität spielte in den Anfangsminuten auch mit, und so konnten die Gäste anfänglich ihre spielerische und technische Überlegenheit nutzen, obwohl ihnen auch manches misslang. Dazu kam dem Kreisligisten in der 13.Minute eine unnötige Abwehrlücke zupass, die sie durch ihre stärksten Akteure Mota als Vorbereiter und Dudulescu als Vollender ausnutzten. Allmählich arbeiteten sich die Gastgeber danach in die Partie hinein und konnten ausgeglichene Phasen herstellen. Es gelangen auch erfolgversprechende Kontergelegenheiten, bei denen sich vor allem Kerem Yilderim auffällig bemerkbar machte, und auch Torchancen, deren größte Steven Aymar leider aussichtsreich verzog. Die Abwehr stand relativ sicher; Silas Lindörfer, Alexander Steimle und erfreulicherweise auch André Rabolt mit einer engagierten Partie machten ihre Sache ordentlich und boten den Gästen Paroli. So blieb es bis zur Pause beim 0:1.

 

Aus beruflichen Gründen musste S. Lindörfer in Hälfte 2 ersetzt werden, was Umstellungen nötig machte. Die Gäste erarbeiteten sich nun, oft durch schnelle Ballverluste des ATSV begünstigt, durch druckvolles Spiel deutlich größeres Chancenpotenzial. Ihnen stand aber Torhüter Henrik Gauß im Wege, der mit mehreren glänzenden Reaktionen einen größeren Rückstand vermeiden konnte. Aber auch die jungen Platzherren hatten jetzt ihre Gelegenheiten, versagten aber im Abschluss. Wäre dabei der Ausgleich gefallen, hätte sich vielleicht doch noch eine Überraschung einstellen können. Dass sie sich in der 82.Minute selbst „ein Bein stellten“, weil S. Aymar ungewollt dem Gästespieler Mota auflegte, der das Geschenk natürlich gerne annahm und zum 0:2 einschob, war schließlich doch etwas tragisch, entschied aber das Spiel endgültig.

 

 

Aus der Niederlage gegen den höherklassigen Gegner lernen, muss für den ATSV als Resümee des Spiels ausschlaggebend für den Einstieg in die Punkterunde mit dem schweren Auswärtsspiel in Bruchhausen sein. Dazu wird auch die Wahl der richtigen Mannschaftsaufstellung zählen.         kw   


ATSV Kleinsteinbach II       2 : 4      Karlsruher SV       n.Verl.

 

Schade drum! Drei Minuten fehlten noch zur Überraschung. Im Spiel der 2.Kreispokal-Runde bekam es die ATSV-Reserve (C-Ligist) zuhause mit dem Karlsruher SV (A-Ligist), der in Runde 1 den Kreisligisten Germania Neureut aus dem Pokalwettbewerb warf, zu tun.

Zwei Klassen Unterschied setzten im Voraus einen klaren Rahmen für den Favoriten. Aber wie es nun mal im Pokal öfter vorkommt, muss erst gespielt werden, bis der Sieger feststeht. Die Kleinsteinbacher Zweite musste auf einige Stammspieler wegen Urlaub oder Verletzung verzichten und nahm deshalb drei Spieler aus dem erweiterten 1.Mannschaft-Kader ins Aufgebot; aus sportlichen Gründen nicht mehr. Wenn der Gast zum größten Teil auch deutliche Feldvorteile und Chancenüberlegenheit hatte, so hielten sich die Platzherren doch überraschend gut und wehrten sich ansprechend. Tore wollten lange nicht fallen; in die Halbzeitpause ging es torlos. Als Kerem Yilderim in der 57.Minute nach einem schönen Angriff über Mike Stöckler den ATSV überraschend in Führung brachte, „wackelten“ die Karlsruher kurz, mühten sich dann lange vergebens, auch weil Torhüter Michael Müller mehrfach glänzend parierte, und konnten in der 81.Minute froh über eine unnötige Deckungslücke der ATSV-Abwehr sein, die ihnen den Ausgleich brachte. Der ATSV schlug jedoch bereits eine Minute später zurück, als der schnelle K. Yilderim die Gästeabwehr gekonnt überlief und einnetzte. Jetzt lag die Überraschung wirklich in der Luft und hätte in Minute 87 Wirklichkeit werden können, ja müssen, als Philipp Seeger die Riesenchance zum 3:1 ausließ. Fast im Gegenzug konnten die Hardtwald-Kicker doch noch zum zweiten Mal den Ausgleich herstellen. Verlängerung!

Was auf Seiten der Platzherren befürchtet wurde, trat dann ein. Der C-Ligist war am Ende seiner Kräfte und musste dem Gast in dem insgesamt fairen Spiel durch zwei Tore in der 99. und 101.Minute den Sieg überlassen.  kw



ATSV Spendenlauf-Aktion


Unsere Spendenziele:

 

Konduktive Förderung für Finn:

Der achtjährige Finn aus Kleinsteinbach, sitzt aufgrund von Sauerstoffmangel bei der Geburt und einer daraus resultierenden Entwicklungs- und Bewegungsstörung im Rollstuhl.

Dadurch fällt es ihm schwer ein selbstständiges Leben zu führen. Hier möchte die konduktive Förderung, entwickelt durch den ungarischen Bewegungspädagogen Petö, ansetzen. Ziel ist es, eine maximale Unabhängigkeit Finns von Menschen und Hilfsmitteln zu erreichen. Sowohl die motorische als auch kognitive Ebene wird durch die Methode gefördert. Beim Essen, Ankleiden oder der täglichen Hygiene, die Förderung wirkt sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens aus.

Praktisch wird diese Förderung im FortSchritt St. Leon-Rot e.V. durchgeführt. Durch Ihre Spende unterstützen Sie Finn finanziell, wodurch er weiterhin eine professionelle Förderung in Anspruch nehmen kann.

Außerdem ist Finn ein begeisterter Fußballfan und schaut gerne bei den Spielen des ATSV Kleinsteinbach zu. Aus diesem Grund möchte der ATSV ihm ein Trikot mit eigener Bedruckung und einen Ball schenken.

Hilfe Konkret e.V.:


Bericht der Fußball- Abteilung

Der Vorstand des Badischen Fußballverbandes hat in seiner Sitzung vom 08.04.2021 beschlossen, die seit dem 29.10.2020 unterbrochene Saison mit sofortiger Wirkung zu beenden. Nach § 4c der bfv-Spielordnung hat dies die Annullierung aller Meisterschaftsrunden der Herren, Frauen und Jugend von der Verbandsliga abwärts zur Folge. Es gibt somit in der Saison 2020/21 keine Auf- und Absteiger.

Es war für alle Vereine sehr bedauerlich, aber auch die einzig richtige Antwort auf das Pandemie-geschehen. Gerne hätten alle unter Wettkampfbedingungen ihre Leistungen gezeigt.

Beim ATSV war man während der unterbrochenen Saison nicht untätig und arbeitete am Kader für die kommende Saison 2021/22.

Zum heutigen Stand verlässt uns mit Alessio Salerno nur ein Spieler. Wir wünschen Alessio alles Gute auf seinem weiteren sportlichen Weg.

In der kommenden Saison wird die 2. Mannschaft von Florian Schestag und Stefan Kaucher trainiert und bei den Spieltagen zusätzlich vom Spielausschuss betreut. Beide können auf einen breiten Kader aus jungen und erfahrenen Spielern zurückgreifen.

Ab 1. Juli werden das Spielertrainer Duo, bestehend aus Andreas Mall (Germania Singen, vorher Spieler des ATSV) und Manuel Knodel (SV Langensteinbach), ihre Arbeit beim ATSV aufnehmen. Beide freuen sich auf die Aufgabe und sind voller Tatendrang. Auch die erste Mannschaft hat einen großen Kader, der wie folgt verstärkt wurde.

Bereits zur Winterpause schloss sich Josia Grauer von der Spvgg Durlach-Aue uns an. Von Germania Singen kommen Silas Lindörfer (vorher schon Spieler beim ATSV) und Simon Seeger. Marco Gutbrod kehrt von den Freien Turnern aus Forchheim zurück an die B10. Mit Simon Neudeck (SV Königsbach) und Paul Wrubel (FV Gondelsheim) konnten noch zwei junge Talente für den ATSV gewonnen werden.

Momentan halten sich die Spieler mit regelmäßigen Online-Workouts und Jogging fit. Hier ist der aus der Mannschaft heraus organisierte Spendenlauf besonders hervorzuheben. 3900 km (von Kleinsteinbach bis Jerusalem) gilt es innerhalb von zwei Monaten als Mannschaft zu laufen. Ein großer Dank gilt hierbei Lukas Schröder und Jonathan Elsässer, die sich um die Organisation kümmern und alles dokumentieren.

Die Spieler, das Trainerteam und die Verantwortlichen schauen mit Zuversicht auf die kommende Saison und hoffen auf eine baldige Aufnahme des Trainingsbetriebs unter normalen Bedingungen.

 

Bis dahin, bleibt alle gesund.

 

Timo Augenstein und Sebastian Buhl

Spielausschuss ATSV Kleinsteinbach


Aktive halten sich fit – 1600 km in 4 Wochen gelaufen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. So auch bei den Aktiven des ATSV Kleinsteinbach. Da derzeit keine Kickschuhe auf dem Trainingsplatz geschnürt werden dürfen, mussten die Spieler im Zuge der unklaren Saisonsituation kreativ werden. So wurde eine 4-wöchige Lockdown-Vorbereitung durchgeführt, um das Fitnesslevel der Spieler wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Das Programm bestand zum einen aus Ausdauerläufen, welche über eine Handy-App dokumentiert wurden. Zum Anderen fanden Online-Kräftigungsübungen statt, an denen die Aktiven aus dem heimischen Wohnzimmer virtuell teilnehmen konnten.

Als kleiner Ansporn konnten durch die erlaufenen Kilometer sowie der Teilnahme am Online-Workout Punkte gesammelt werden. Da die Mannschaft zuvor in zwei große Laufgruppen aufgeteilt wurde, ließ sich am Ende eine Siegergruppe ermitteln. Diese darf sich nun auf einen, durch die Verlierergruppe organisierten Mannschaftsabend freuen. Zusätzlich wurden die besten fünf Akteure in Form eines Verzehrgutscheins für ihre Trainingsleistungen belohnt. Erwähnenswert dabei ist, dass die Mannschaft die Preise aus eigener Kasse finanzierte.

Die Aktion fand einen derart großen Anklang in der Mannschaft, dass nach deren Abschluss eine beachtliche Gesamtstrecke von insgesamt 1638 km zu Buche stand. Dies entspricht der fußläufigen Entfernung von Kleinsteinbach bis nach Bukarest.

Zwar wurde die Saison durch den BFV abgebrochen, doch die Aktiven zeigten große Leistungsbereitschaft und Teamgeist, worauf sich im Hinblick auf die nächste Saison durchaus aufbauen lässt.

               Per App wurden die Läufe dokumentiert            Wind und Wetter wurden getrotzt           Übergabe des Verzehrgutscheins


Die Neue Welle „Initiative: 2021 – Wir machen das!“

Anlässlich des anstehenden 125-jährigen Jubiläums des ATSV Kleinsteinbach nahm der Verein an der Aktion „Initiative: 2021 – Wir machen das!“ des Radiosenders „Die Neue Welle“ teil. Der ATSV Kleinsteinbach startet mit der kommenden Saison 2021/2022 in seine 125-jährige Jubiläumssaison. Daher war es der Wunsch aller Verantwortlichen, ein Jubiläumstrikot zu entwerfen, welches im Rahmen unserer Jubiläumssaison und darüber hinaus getragen werden soll. Leider trifft die Corona-Pandemie besonders auch die Fußballvereine im Amateurbereich, die keine Einnahmen durch Feste und Clubhausbewirtung sowie Spieltage, etc. generieren können. Daher schien eine Umsetzung eines solchen Jubiläumstrikots eine finanzielle Herausforderung zu werden. Deshalb wandte sich der Verein an „Die Neue Welle“ mit der Hoffnung, bei dieser Angelegenheit auf Unterstützung zu stoßen. Bei der „Neuen Welle Morgenshow mit Vanja und dem Penz“ erreichte uns am Mittwoch, 20.01.2021 um 07:10 Uhr die Nachricht, dass „Die Neue Welle“ uns diese Jubiläumstrikots ermöglichen wird. Als wäre dies nicht bereits genug Grund zur Freude, erfuhren wir zudem, dass bei einem Heimspiel des ATSV Kleinsteinbach das Team der „Neuen Welle“ vorbeikommen und das Spiel live im Radio begleiten wird. Uns erwartet somit ein absolutes Highlight und einmaliges Erlebnis für die meisten Spieler und den Verein. Der gesamte ATSV Kleinsteinbach kann der „Neuen Welle“ gar nicht genug Danke sagen für diese großartigen Nachrichten und diese einmalige und großzügige Unterstützung für unseren Verein. Wir freuen uns bereits jetzt schon, „Die Neue Welle“ beim ATSV Kleinsteinbach begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir spätestens zu unserer Jubiläumssaison 2021/2022 alle unserem geliebten Hobby wieder nachgehen dürfen.


7. Spieltag

FV Ettlingenweier 2  -  ATSV Kleinsteinbach  2 : 3

Überaus wichtiger wie hochverdienter Auswärtssieg der Pfinztaler

Ettlingenweier 2 scheint ein gutes Terrain für die Pfinztal-Truppe zu sein. Hatte man in der letzten Saison schon deutlich gesiegt, so holte die von „Neutrainer“ Timo Augenstein gecoachte Elf auch jetzt drei Punkte. Und alles andere wäre nach dem Spielverlauf ein Treppenwitz gewesen. Wenn die Gäste trotz Sieg nicht rundum zufrieden waren, so lag es an ihrer Torausbeute und dem letztendlich knappen Ergebnis, das eigentlich nicht hätte zustande kommen dürfen. Zu groß war die Überlegenheit des Gastes, und vor allem, was die Torgelegenheiten angeht, war viel mehr drin als das nach engem Spielverlauf scheinende Endresultat. Ohne zu übertreiben, hätte bei konsequenter Chancenverwertung ein an  Zweistelligkeit grenzender Unterschied herausspringen können. Aber wie bereits letzten Sonntag im Heimspiel gegen den FV Beiertheim übertrafen sich die ATSV-Akteure im Auslassen bester Gelegenheiten; dazu wurden viele weitere Großchancen im letzten Moment durch Fehlpässe oder falsche Entscheidungen regelrecht vermasselt.

Durch zwei frühe Tore durch R.Schmidt und K.Yilderim konnte man sich nach 20 Minuten bereits auf dem Erfolgsweg fühlen. Aber wie der ATSV in dieser Saison nun einmal agiert,

gewährte er den Platzherren durch D.Thon fast aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Doch es folgten weitere ATSV-Chancen fast im Minutentakt, die aber bis zur Halbzeitpause nichts Zählbares mehr einbrachten.

Der Spielverlauf änderte sich im zweiten Durchgang nicht. Die erstmals wieder in ihrer Idealbesetzung auflaufende Innenverteidigung mit N.Mannsdörfer und N.Stucky hielt die FV-Bemühungen auf Sparflamme und kontrollierten auch den kantigen Gerstner, der mehr durch Foulspiele als durch gelungene Aktionen auffiel. Es dauerte beim ATSV gefühlt wieder viel zu lange, bis wenigstens ein beruhigenderer Zwei-Tore-.Abstand hergestellt war. In der 73.Minute war es S.Aymar, der endlich ins Netz traf. Dieser hielt zunächst problemlos bis zur 86.Minute, in der die Platzherren einen kapitalen Torwartlapsus zum erneuten Anschlusstreffer nutzten. So war in der verbleibenden Spielzeit doch noch etwas Nervosität bei den Gästen eingekehrt, auf die man gerne verzichtet hätte. Zu erwähnen wäre noch eine lobenswerte Gesamtleistung des jungen Unparteiischen.  

 

Fazit: Die ersten Auswärtspunkte waren gesichert und bringen die Mannschaft wenigstens etwas vom Tabellenende weg. Wertvoll können die vier Punkte aus den letzten beiden Spielen aber erst werden, wenn gegen den bisher positiv überraschenden SSV Ettlingen am Sonntag im Heimspiel wieder etwas Zählbares geholt wird. Eine noch weniger fehlerbehaftete Abwehrleistung und besseres Ausnutzen der Torchancen wären sicher ein Garant dafür. Spielbeginn Sonntag bereits um 14.30 Uhr.   (kw)      


6. Spieltag

ATSV - SVK Beiertheim  2:2


Marc Hornung hört als Trainer des ATSV Kleinsteinbach e.V. auf eigen Wunsch auf!

Am 12.10.2020 informierte der Trainer den Spielausschussvorsitzenden sowie den Vorstand darüber, dass er seinen Trainerjob beim ATSV auf eigenen Wunsch, aus persönlichen Gründen, vorzeitig beendet.

Die Mannschaft wurde von dieser Entscheidung am Tag darauf, vor dem Training persönlich von Marc Hornung darüber informiert. Im Rahmen seiner Ansprache bedankte er sich für die Zusammenarbeit in den letzten 10 Monaten und verabschiedete sich von der Mannschaft.

Das Training übernimmt bis zur Winterpause der Vorgänger von Marc, Timo Augenstein.

 

Der ATSV bedankt sich bei Marc für seine Arbeit und wünscht ihm alles Gute.

Text: ME


5. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach - SpG Burbach/Pfaffenrot  0:1

Herbe Heimniederlage bringt ATSV in Abstiegsnöte

„Gegen wen wollen wir eigentlich noch gewinnen, wenn wir nicht einmal diesen Gegner schlagen?“ hieß mancher Kommentar nach der bitteren 0:1 Niederlage gegen die SpG Burbach/Pfaffenrot. Bitter deshalb, weil der limitierte Gegner eigentlich nichts wollte und nur auf ein Unentschieden ausging. Aber unsere Mannschaft offenbarte wieder einmal Schwächen im letzten Drittel, wo durch eine Vielzahl von Fehlpässen etliche mögliche Erfolgsaussichten zunichtegemacht wurden. Als der gute Gästekeeper einen unhaltbar scheinenden Kopfball von N. Mannsdörfer fischte und S. Aymars Schuss an der Latte landete, schien man sich mit einem torlosen Remis begnügen zu müssen, bis der Gast 5 Min. vor dem Ende einen Eckball per Kopfball zum 0:1 veredelte. Bitter, wie erwähnt.


4. Spieltag

FC Südstern Karlsruhe - ATSV Kleinsteinbach, 6:1 (3:0)

FC Südstern Karlsruhe zog ATSV Kleinsteinbach das Fell über die Ohren: 1:6 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Gäste. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: FC Südstern Karlsruhe wurde der Favoritenrolle gerecht.

 

ATSV Kleinsteinbach geriet schon in der neunten Minute in Rückstand, als Daniel Schüssler das schnelle 1:0 für FC Südstern Karlsruhe erzielte. Nikolai Kersch versenkte die Kugel zum 2:0 für FC Südstern Karlsruhe (20.) Für ruhige Verhältnisse sorgte Jannis Herrmann, als er das 3:0 für den Gastgeber besorgte (25.). Das überzeugende Auftreten der Elf von Patrick Fink fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Bei ATSV Kleinsteinbach kam zu Beginn der zweiten Hälfte Kerem Yildirim für Andre Rabolt in die Partie. FC Südstern Karlsruhe konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FC Südstern Karlsruhe. Fabian Frank ersetzte Herrmann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Yildirim beförderte das Leder zum 1:3 von ATSV Kleinsteinbach über die Linie (56.). FC Südstern Karlsruhe ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Schüssler (68.), Manuel Hinderer (72.) und Michael Susanj (84.). Schlussendlich setzte sich FC Südstern Karlsruhe mit sechs Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.

 

FC Südstern Karlsruhe macht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt Boden in der Tabelle gut und steht nun auf Rang fünf. Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme von FC Südstern Karlsruhe bei.

 

In der Defensivabteilung von ATSV Kleinsteinbach knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. In dieser Saison sammelte das Team von Trainer Marc Hornung bisher einen Sieg und kassierte drei Niederlagen.

 

Am nächsten Sonntag (16:00 Uhr) reist FC Südstern Karlsruhe zu TV Mörsch, gleichzeitig begrüßt ATSV Kleinsteinbach den SpG Burbach/Pfaffenrot auf heimischer Anlage.

 

 

Autor/-in: FUSSBALL.DE (Dieser Text wurde auf Basis der dem DFB vorliegenden offiziellen Spieldaten am 28.09.2020 um 09:54 Uhr automatisch generiert)


3. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach I – FC Viktoria Berghausen I  1:3 (0:0)

Vor vielen Zuschauern war das Derby wohl kampfbetont, aber spielerisch auf mäßigem Niveau. Das 0:0 zur Halbzeit war gerecht, wobei der ATSV kurz vor der Pause zwei sehr gute Chancen nicht verwertete. In der 2. Hälfte war Berghausen deutlich überlegen und ging nach zwei Treffern von Geggus (50. und 66. Min.) und einem Tor von Kurtolli, allerdings aus klarer Abseitsposition (80. Min.), mit 0:3 in Führung, ehe A. Daffeh in der 85. Min. der Anschlusstreffer zum 1:3 Endstand gelang. Der ATSV konnte nicht an die Leistungen gegen Bruchhausen und Oberweier anknüpfen und musste eine verdiente Niederlage gegen den Ortsteilrivalen aus Berghausen hinnehmen.     Text: WM

 


2. Spieltag

TSV Oberweier  2:1  ATSV Kleinsteinbach

An Punktgewinn vorbeigeschrammt / Achtbare Leistung beim Meisterschaftsaspiranten

Fußball ist so interessant, weil man vorher nicht weiß, wie das Spiel ausgeht, sagen manche Kenner des Ballspiels. So kann das Erfolgspendel für die eine oder die andere Mannschaft ausschlagen, manchmal in erwarteter, ein andermal auch in überraschender Form. Beim Rundenstart erlebte unsere Mannschaft wohl die letztere, ging es doch gegen den Titelfavoriten Bruchhausen. Am zweiten Spieltag wartete nun der zweite Meisterschaftsanwärter, TSV Oberweier, auf die Pfinztaler. Wäre die letzte Saison nicht abgebrochen worden, wäre es wohl jetzt zu diesem Spiel gar nicht gekommen, denn die Ettlinger Vorstädter galten als sicherer Absteiger. Die lange Pause nutzten diese aber zu einer wundersamen Vermehrung ihres Kaders, zum Teil mit „Hochkarätern“. Dass dies aber nicht unbedingt gleich Erfolge verspricht, musste die Hodzic-Truppe im Eröffnungsspiel in Neuburgweier erfahren.

Deshalb reiste der ATSV mit einigem Selbstvertrauen gen Süden. Man tat sich anfänglich aber etwas schwer, weil man nicht so richtig ins Spiel kam und den Gastgebern die Feldhoheit überlassen musste. So richtig klare Chancen konnten diese aber auch nur wenige herausspielen, und man hielt dem Druck über eine halbe Stunde stand. Erst da gelang dem Favoriten die Führung. Auf unserer Seite gab es aber auch eine große Gelegenheit, die je-doch vertändelt wurde. So ging man mit 1:0 in die Pause.

Wechselvoller verlief die zweite Hälfte, die die Gastgeber ab der 68.Minute mit zehn Mann fortsetzen mussten, da der Unparteiische einen Oberweierer Spieler mit Gelb-Rot bedachte. Die neue Konstellation nutzte der Gast schnell aus und glich in der 71. Minute durch den jungen N. Mannsdörfer aus, der eine Flanke am langen Pfosten einnickte. Ein Punktgewinn zumindest schien jetzt für den ATSV wieder im Bereich des Möglichen. Zwei Minuten später stellte aber Spielertrainer Hodzic nach einem Abwehrfehlverhalten mit seinem Treffer wieder den Ein-Tor-Vorsprung des TSV her. Der ATSV mühte sich weiter, hatte auch einige Gelegenheiten, doch noch etwas Verwertbares mitzunehmen, aber der Gastgeber hielt bis zum Schluss dicht. Trotzdem konnte man unserer jungen Mannschaft eine achtbare Gesamtleistung gegen diesen Gegner bescheinigen, wobei aber nicht verborgen blieb, dass ein Leistungsgefälle in der Mannschaft zu erkennen ist.

Jetzt wartet am Sonntag ein weiterer hoch gehandelter Gegner mit dem FC Viktoria Berg-hausen zum Pfinztal-Derby, dem einzigen in dieser Saison durch den Aufstieg von Söllingen. Aber die einstige Pfinztal-Größe riss bisher auch noch keine Bäume aus und kommt mit erst einem Punkt nach Kleinsteinbach. Eine Chance für den ATSV, dem sicher als Favoriten anreisenden FC mal wieder ein Bein zu stellen? Man wird sehen.           kw 


1. Spieltag

ATSV  2 : 0  FV Alemannia Bruchhausen

ATSV überrascht angenehm / Ein Sieg des Willens mit Ausnutzen der Gästeschwächen

Was sich unter der Woche in einem letzten Trainingsspiel gegen den TV Spöck 2 an positivem Eindruck schon angedeutet hatte, konnte unsere Mannschaft auch gegen den hohen Favoriten FV Alemannia Bruchhausen überraschenderweise bestätigen. Diese konzentrierte Leistung hatte der jungen ATSV-Mannschaft aber kaum jemand zugetraut. Einmal mehr konnten die Ettlinger Vorstädter beim ATSV ihrer Favoritenstellung nicht gerecht werden.  
Die Gastgeber hielten von Anfang an gegen den robusten, mit einigen Hochkarätern angetretenen Gegner dagegen, legten Wert auf eine gesicherte Defensive und konnten so den Meisterschaftsaspiranten meist vom Tor fernhalten. J. Stucky und der junge N. Mannsdörfer überragten im Abwehrzentrum mit geschicktem Stellungsspiel und kompromisslosem Einsatz, Torhüter E. Mamanello hielt, was es zu halten galt, auch mit etwas Glück in zwei , drei Situationen, und A. Rabolt deutete an, dass er viel stärker als in der letzten Saison agieren kann. Das Mittelfeld hing etwas in der Luft, und im Angriff sorgten S. Aymar und R. Schmidt durch ihre Schnelligkeit zeitweise für Entlastung, verloren aber in erfolgversprechenden Situationen zu oft die Übersicht und den Ball. Mit 0:0 ging es in die Pause. 
Im zweiten Durchgang setzten sich schließlich die wertlosen Bemühungen des FVA fort. Der ATSV konnte sich immer wieder befreien und nutzte schon kurz nach Wiederbeginn ein fehlerbehaftetes Abspiel von Merklinger zum 1:0 durch S. Aymar, der bei seinem Freilauf Rich-tung Tor den Torwart umkurvte und cool einschieben konnte. Taktisch ungeschickt versuch-ten es die Gäste dann verstärkt mit weiten, hohen Bällen in die Sturmmitte, vor allem durch Hildenbrand als Flankengeber, ein „gefundenes Fressen“ für unsere hochgewachsene Abwehrmitte. Die Platzherren konnten auch noch Auswechslungen vornehmen und scheinen in dieser Saison von der Bank durchaus im Spielverlauf noch Verstärkungen auflaufen lassen zu können. Das umkämpfte Spiel wogte lange hin und her, bis schließlich A. Rabolt in der 90.Minute nach einem schönen Angriff das 2:0 auf dem Fuß hatte, jedoch durch zu langes Zögern dem Gästetorhüter noch eine Abwehrchance ermöglichte, die aber nicht richtig gelang, so dass K. Yilderim in Tornähe noch an das runde Leder gelangte und dieses über die Torlinie hob. Damit war das Spiel endgültig entschieden, obwohl es eine vielminütige Nachspielzeit gab. 
Ein letztendlich nicht unverdienter Sieg des vermeintlichen Underdogs, der ein Verdienst der gesamten Mannschaft war, auf die Neutrainer Marc Hornung zu Recht stolz sein konnte.  Die drei Punkte sollten das Selbstvertrauen vor den weiteren schweren Aufgaben am Sonntag beim runderneuerten TSV Oberweier und eine Woche später im Derby-Heimspiel gegen den FC Viktoria Berghausen gestärkt haben.                kw

1. Mannschaft


Vorbereitungsplan Saison 2020/2021


Aufstiegs 2019 das Video

Anbei findest du ein Video mit tollen Eindrücken von unserem vergangenen Aufstiegsjahr in die A-Klasse.
Vielen Dank Eros, dass du dir die Arbeit gemacht hast und uns dieses tolle Video erstellt hast.

 


ATSV nimmt Nominierung aus Singen an

Den ATSV Kleinsteinbach hat es nun auch erwischt und hat die Nominierung von unseren Freunden aus Singen FC Germania Singen 09 e.V dankend angenommen!

Das Spiel geht weiter... wir bitten um ein Video in den nächsten 48 Stunden von:

ATSV Mutschelbach
SpVgg Söllingen 1906/07 e.V.
TSV Wöschbach
TG Stein e.V.

Wer es nicht schafft --> 30 Liter Bier an uns!

Viel Spaß

 


Spielberichte Saison 2019/2020


TSV Schöllbronn I - ATSV Kleinsteinbach I   2:0

ATSV mit Kaderproblemen wehrte sich tapfer

Befriedigende Halbzeitbilanz mit Platz 9

 

Es hat nicht sollen sein, 20 Punkte in der Hinrunde Wirklichkeit werden zu lassen. Beim letzten Spiel in der Hinrunde beim Tabellendritten TSV Schöllbronn reichte es nicht zu dem insgeheim erhofften Punktgewinn gegen die stabilen, robusten Kicker von den Albhöhen. Dabei war schon im Vorfeld der Glaube an einen Teilerfolg geschwunden, denn nach permanent in der gesamten Hinrunde sich hinziehenden Ausfällen aus unterschiedlichsten Gründen kulminierte jetzt zum Hinrundenende die Liste fehlender Akteure. Man musste Anleihen aus der Reserve nehmen, weil sieben Spielers des Kaders wegen Urlaub, Verletzungen, Krankheit und Besuch des Spiels VFB – KSC (!) nicht zur Verfügung standen. Die Auswechselbank blieb leer, um wenigstens der Antrittspflicht der Reserve nachkommen zu können.

 

Unsere Mannschaft hielt sich trotzdem achtbar gegen einen Gegner, der sich noch Aussichten auf vorderste Plätze am Ende der Saison ausrechnet. Dabei „riss dieser auch keine Bäume aus“, wenn er auch Feldüberlegenheit zustande brachte. Die Abwehr um N. Stucky und A. Steimle stand aber gut gegen Freese und Co. und musste in Hälfte 1 lediglich einen etwas unglücklich zustandegekommenen Freistoßtreffer (21.Minute Temel) hinnehmen. Ansonsten waren echte Chancen unter der souveränen Leitung von Schiri Ralf Löffler, der gänzlich ohne gelbe Karten auskam, auf beiden Seiten rar gesät. Mögliche Kleinsteinbacher Torgefährlichkeit krankte unter immer wieder auftretenden Passungenauigkeiten in der Vorwärtsbewegung. Das Spiel der Schöllbronner stützte sich oft auf lange Bälle in die Spitze.

In Hälfte 2 spielten die Platzherren nach vorne druckvoller, was ihnen auch die eine oder andere Chance einbrachte. Die ATSV-Abwehr hielt aber im Verbund mit Torhüter H.Gauß und etwas Glück lange dicht, und auf der anderen Seite hoffte man vergeblich auf eine entscheidende Szene zum Ausgleich. Es dauerte bis zur 86.Minute, bis das Spiel endgültig, verdientermaßen zugunsten der Gastgeber, entschieden war. Rummel nahm am Fünfmetereck nach unterlaufener Flanke durch einen Abwehrspieler den Ball volley und vollendete zum 2:0.

 

Das insgesamt faire Spiel wurde im nach Spielschluss anschließenden Plausch zwischen früheren Kontrahenten beider Vereine, u.a. mit den beiden Ehrenvorsitzenden Werner Heck (TSV) und Wolfgang Michelberger (ATSV), in freundschaftlicher Atmosphäre abgerundet, wobei mehr Nostalgisches („Weißt du noch?“) als Jetztzeit-Probleme beider Vereine im Vordergrund stand.

 

Mit schließlich 19 Punkten hat der ATSV als Neuling in der A-Klasse dennoch eine ordentliche Hinrundenbilanz erzielt, bei der beim Blick auf die Ergebnisseeigentlich lediglich die bitteren Niederlagen ausgerechnet gegen die beiden Tabellenletzten Oberweier und Burbach/Pfaffenrot schmerzen.

 

Es bleibt jetzt noch die Hoffnung für das letzte Spiel 2019 und erste Rückrundenspiel am Sonntag (14.15 Uhr) beim Tabellennachbarn FC Südstern Karlsruhe, dass die „20“ auf dem Punktekonto wahrgemacht werden kann.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


ATSV Kleinsteinbach I - FV Alemannia Bruchhausen I   1:1

Auf dem trotz der Witterungsbedingungen noch recht gut bespielbaren Platz fand der FVA super ins Spiel und schon nach sieben Minuten köpfte Maximilian Heinz eine Freistoßvorlage von Y. Vielsäcker zur frühen Führung ein, die die Gastgeber wenig später, ebenfalls per Kopf, beinahe ausgeglichen hätten. In der Folge war der FVA zwar feldüberlegen, musste aber bei den schnellen Gegenstößen des ATSV immer auf der Hut sein, konnte diese aber immer wieder rechtzeitig entschärfen.
  Zwei weitere gute Gelegenheiten des FVA in der 27. Min. durch N. Reichert und nach tollem Spielzug durch N. Heinz  (33. Min.) blieben leider ungenutzt. Kurz darauf verletzte sich Sebastian Ade in der 35 Min. schwer am Arm und musste später ins Krankenhaus. Für ihn kam D. Scherer, dem kaum zwei Minuten später der Ball im Strafraum unglücklich an den Arm sprang. Den fälligen Elfer verwandelte ATSV-Akteur T. Thielert cool zum Ausgleich, und mit dem 1:1 ging man auch in die Kabinen.

Kurz nach dem Wechsel hatte M. Heinz eine erneute Kopfballchance, kam aber nicht richtig hinter den Ball, der dann am Tor vorbei ging. Quasi im Gegenzug musste J. Rohsaint für den bereits geschlagenen St. Walter auf der Linie retten, ehe es kurz darauf Foulelfmeter für den  FVA gab. Der ansonsten so sichere N. Reichert schnappte sich die Kugel, doch ATSV-Keeper Gauß tauchte in die richtige Ecke und konnte parieren. Riesenpech für den FVA dann in Minute 55, als ein toller 16 Meter Schuss von V. Schmidt an der Lattenunterkante landete und von dort wieder ins Feld zurück sprang (manche sagten er sei drin gewesen). Der FVA wurde nun drückend überlegen, Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor der Gastgeber, doch der letzte Pass kam nicht an oder man scheiterte am TW (Reichert, 65. Min.) bzw. an der vielbeinigen Abwehr. Trotzdem musste man nach hinten immer verdammt aufpassen, denn der ATSV blieb auch in Halbzeit zwei bei seinen Kontern stets gefährlich. Die schönste Aktion des Spiels hätte in der 79. Minute dann aber endlich zur FVA Führung führen müssen, doch noch einer herrlichen Direktkombination über rechts setzte D. Förster Ribet freistehend den Ball aus sechs Metern über die Latte. Dies hätte sich beinahe doppelt gerächt, denn in der 84 Minute narrte der ATSV-Stürmer S. Aymar zwei FVA-Abwehrmänner. Sein Abschluss ging aber knapp am Tor vorbei.

So blieb es trotz größter Anstrengungen des FVA bis zum Schlusspfiff von Schiri Ninmann aus Schöllbronn beim 1:1 in einem Spiel, bei dem der FVA sich für seine Anstregungen, vor allem in Hälfte 2,  nicht belohnte.

Unserem Spieler Sebastian Ade wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung und dass er bald wieder auf dem Platz stehen kann.

 

Quelle FV Alemannia Bruchhausen - 18.11.2019

 

Der ATSV Kleinsteinbach schließt sich den Genesungswünschen für Sebastian Ade an, wünscht ihm einen schnellen, optimalen Heilungsprozess und alles erdenklich Gute.

 


KIT SC Karlsruhe - ATSV Kleinsteinbach I   7:1

Herbe Schlappe beim Meisterschaftsanwärter

 

Das befürchtet schwere Spiel hatte der ATSV bei den Studenten des KIT vor der Brust. Unter ihrem Trainer Fabian Wenz, einem Kleinsteinbacher Spross, hat sich die Studentenmannschaft zu einem Meisterschaftmitfavoriten entwickelt, was auch in diesem Spiel deutlich wurde. Unsere Elf stand von Anfang an auf verlorenem Posten, obwohl man ihr Bemühen und phasenweise auch ordentlichen Fußball nicht absprechen konnte. Aber dies reicht gegen einen Gegner dieser Qualität auf Dauer nicht aus und wurde auch neidlos anerkannt.

Wieder mit ihren beiden Ideengebern, Schlachtenlenkern und Torschützen, O.Schröder und P.Weimer, angetreten, lief der KIT-Motor wieder besser als in den letzten Spielen, was die Gäste immer wieder vor knifflige Aufgaben stellte. Sie mussten auf die in den USA weilenden Stammkräfte S.Lindörfer und L.Schröder und L.Elsäßer (Gelb-Rot) verzichten und hatten auch auf der Torwartposition eine Überraschung parat, da alle drei verfügbaren Torhüter aus unterschiedlichen Gründen (Beruf, Urlaub und Sperre) nicht einsatzbereit waren. So griff man auf den früheren ATSV-Torwart P.Hlobil zurück, der trotz sieben Gegentoren, an denen er nur bei einem teilschuldig beteiligt war, eine sehr ordentliche Partie spielte. Sicherlich gewöhnungsbedürftig war für die Pfinztaler auch der Kunstrasenplatz im Hochschul-Sportpark. Unter der souveränen Leitung von Schiri R.Strunz entwickelte sich ein durchweg faires Spiel, wenn die Platzherren auch einen Ausfall durch Verletzung zu beklagen hatten.

Mit zwei schnellen Führungstoren (5. und 12.Minute) setzte das KIT ein frühes Zeichen der Dominanz. Sehenswert dann aber eine „Granate“ von R.Schmidt in der 18.Minute von der Strafraumkante zum 1:2 Anschlusstreffer.  Die Platzherren stellten aber schnell (24.Min.) den alten Torabstand wieder her. Dennoch hielt die Augenstein-Truppe nun besser dagegen und zeigte einige positive Ansätze, wurde dann aber unmittelbar vor der Pause mit dem vierten Gegentor noch einmal kalt erwischt.

Trotz noch deutlicherer Überlegenheit in Hälfte 2, in der der ATSV vor allem immer wieder schnelle Ballverluste zu beklagen hatte, machte es der KIT gnädig mit unserer Mannschaft und schenkte ihr „nur“ noch drei Tore ein. Ein durchaus mögliches zweistelliges Ergebnis konnte wenigstens vermieden werden.

 

Die Spiele gegen die Topmannschaften reißen nicht ab, denn schon am Sonntag erwartet man mit dem FV Bruchhausen einen weiteren Meisterschaftsanwärter. Auf eigenem Gelände sollte es unserer Mannschaft aber hoffentlich gelingen, erfolgreichere Gegenwehr zu leisten.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


ATSV Kleinsteinbach I - SpG Burbach/Pfaffenrot I   1 : 2

Schwacher Auftritt ermöglichte verdienten Gast-Sieg

Erhöhung des Punktepolsters leichtfertig verpasst

 

Das verstehe mal einer. Überraschte unsere Mannschaft am letzten Sonntag mit einer beherzten und sehr guten Leistung und dadurch auch deutlichem Sieg in Grötzingen, so verkehrte sich dies am jetzigen Sonntag ins gerade Gegenteil gegen die Tabellenletzten und bisher sieglose SpG Burbach/Pfaffenrot. Behäbig, uninspiriert, mit einer Unzahl von Abspielfehlern und Ungenauigkeiten trat man einem Gast gegenüber, vor dessen guten Auftritten in den letzten Wochen gewarnt wurde, was bei der Mannschaft aber wohl nicht ankam. Dann verliert man eben auch gegen einen Rangletzten, der es bisher nur auf fünf Tore in elf Spielen geschafft hatte, und dies nicht einmal unverdient.

Am Fehlen der beiden Abwehrstützen N.Stucky und S.Lindörfer – dazu fehlten auch noch Gutbrod und Opitz – allein, konnte es nicht gelegen haben. Vielmehr lag es daran, dass außer Torhüter H.Gauß und A.Steimle, dazu mit Abstrichen J.Elsäßer und S.Aymar, kein Spieler auch nur annähernd Normalform erreichte. So merkten die Gäste frühzeitig, dass sie dagegenhalten und vor allem mit einer besseren Laufleistung gefährlich werden konnten. Ein Laufduell über rechts bescherte ihnen auch in der 15.Minute einen Lattenschuss aus spitzem Winkel, dessen Abpraller dann Klay doch noch über die Linie beförderte. Die ATSV-Aktionen blieben in der Folge weiter Stückwerk, bis S.Aymar in der 23.Minute durch einen beherzten Antritt, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, einen Elfmeter herausholte, den T.Thielert gewohnt sicher zum 1:1 verwandelte. Dabei blieb es bis zur Pause.

Im ersten Angriff in Hälfte 2 hätte R.Schmidt für eine Besserung sorgen können (müssen), doch aus bester Position scheiterteer. Eine weitere Großchance verpasste T. Thielert mit einem Kopfball, der knapp am Pfosten vorbei strich. Dies war es aber an guten Gelegenheiten der Platzherren, und die Gäste verstärkten erfolgreich ihre Abwehr und setzten mit dem eingewechselten Dedic einige Akzente nach vorne. Einer ihrer Angriffe führten dann tatsächlich in der 65.Minute durch Dedic zum Siegtreffer, da die Gastgeber nichts mehr zuzusetzen hatten. In das triste Bild der Leistung und des Wetters passte schließlich auch noch die gelb-rote Karte für L.Elsäßer, den sein Schiedsrichter-Kollege M.Becker wegen einer Lappalie vom Feld schickte.

Ärgerlich war die Niederlage für den ATSV auf jeden Fall, da man es vor den vier schweren Restspielen des Jahres versäumte, den Abstand zur gefährdeten Zone zu vergrößern. So könnte es schnell mit dem bisher guten Mittelfeldplatz dahin sein. Eine harte Bewährungsprobe steht am Sonntag mit der Partie beim Titelmitfavoriten KIT SC Karlsruhe an.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


VFB Grötzingen  1 : 4  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV wohl mit bester Saisonleistung - Sieg auch in der Höhe verdient

 

Was vorherige Fußballgenerationen des ATSV in Jahrzehnten lange nicht schafften, einen Sieg beim VFB Grötzingen einzufahren, gelang nun der jetzigen Truppe, und dies dazu noch eindrucksvoll. Viele Jahre standen Verbandsspiele beider Teams nicht mehr auf dem Plan, deshalb war man gerade von Kleinsteinbacher Seite aus gespannt, wie man sich aus der Affäre ziehen würde.  

 

Nach der eher kläglichen Vorstellung (trotz Sieg) am letzten Sonntag gegen Spfr. Forchheim 2 überraschte der Auftritt des Neulings beim gestandenen A-Ligisten und immer zu den Aufstiegsanwärtern zählenden Gastgebern umso mehr. Auf dem miserablen Geläuf des großen VFB-Platzes hatte der Gast mit dem ungewohnten Untergrund eher weniger Probleme als die Platzherren und zeigten von Anfang an mit hoher Laufbereitschaft und auch gelungenem Kombinationsspiel, dass man bereit war, alles in die Waagschale zu werfen, gut abzuschneiden. Die Platzherren waren sichtlich überrascht über die Gegenwehr des ATSV, der insgesamt wohl seine bisher beste Saisonleistung abrief und letztlich hochverdient, auch in der Höhe, gewann.  

 

Beim ATSV griffen dieses Mal die Mannschaftsteile ineinander, keiner fiel ab und erledigte seine Aufgaben zur vollen Zufriedenheit der Verantwortlichen und der mitgereisten Fans. Man war beweglich, aggressiv genug in den Zweikämpfen und entwickelte Abwehrsicherheit gleichermaßen wie Angriffspotenzial. Von den klaren Chancen her gesehen wären deshalb auch noch mehr Treffer möglich gewesen. Überraschend war, dass der VFB in keiner Phase des Spiels so richtig dagegen halten konnte, auch nicht nach dem nach einer deutlichen Abseitsstellung erzielten 1:2 Gegentreffer. Die Gäste hatten bereits in Hälfte 1 für eine 2:0 Führung gesorgt. L. Elsässer und S. Lindörfer drückten die Chancenüberlegenheit des Gastes in der 18. und 38.Minute fast noch zu knapp mit ihren beiden Toren aus. Nach dem beschriebenen Gegentor der Grötzinger war es S. Aymar, der in der 69.Minute mit dem 3:1 für den Gast wieder für klarere Verhältnisse sorgte. In wenigen Kontergelegenheiten scheiterten die Platzherren an der konsequenten Abwehrleistung der Gäste, so dass sich diese immer wieder befreien und selbst gefährliche Angriffe inszenieren konnten. Einer davon führte schließlich noch zum 1:4 durch L.Elsässer, bei dem der Schiri allerdings wie beim Tor der Grötzinger eine Abseitsstellung übersah.   

 

Eine wirkliche ansprechende Gesamtleistung unserer Mannschaft, die Anerkennung verdient. Am Sonntag gegen die SpG Burbach-Pfaffenrot gilt es die Leistung zu bestätigen, um möglichst drei weitere Punkte einzufahren und den guten Mittelfeldplatz zu verteidigen. (kw)


ATSV Kleinsteinbach  2 : 1  SV Spfr. Forchheim 2

 

Glücklicher Sieg nach wenig überzeugendem Spiel

Gäste mit überraschend starker Leistung

 

Jedes Spiel in der A-Klasse ist schwer. Diese Feststellung erwies sich wieder einmal als Tatsache, denn unsere Mannschaft brauchte einige glückliche Umstände im fünften Heimspiel, um drei Punkte verbuchen zu können. Die Rheinstettener, bisher noch ohne Sieg und in der Tabelle stark gesunken, erwiesen sich als wesentlich spielstärkere und vor allem lauffreudigere Mannschaft als ihr Tabellenstand aussagt. Damit zeigten sie sich in vielen Belangen unserer Elf überlegen. Der ATSV hatte aber auch nicht seinen besten Tag; vieles war schwere Kost, was er seiner Anhängerschaft anbot. Auffällig war, dass man so wenig Torszenen herausspielte wie in keinem Spiel bisher. Dass die Heckenbach-Elf nicht mehr erreichte, lag einerseits an ihrem Versagen im letzten Drittel – echte torgefährliche Abschlüsse brachte sie wenig zustande - , aber auch an der kaltschnäuzigen Verwertung zweier Torchancen durch gelungene Abschlüsse. So entstand ein „dreckiger“ Sieg für den Liga-Neuling, der nun 15 Punkte nach fünf Siegen und fünf Niederlagen aufweist. Mund abputzen, das nächste Mal es besser machen, könnte man bilanzieren. In ein paar Wochen fragt wohl keiner mehr danach, wie diese drei Punkte zustande kamen. 

 

Das Spiel plätscherte zunächst ohne besondere Höhepunkte so dahin, bis R.Schmidt in der 22.Minute seinen Freiraum im Strafraum zu einem Abschluss mit trockenem Schuss zum 1:0 ins lange Eck nutzte. Dies änderte aber wenig an der Spielanlage, der ATSV blieb seiner Passungenauigkeit und Ballverlusten treu und konnte froh sein, dass die Abwehrreihe mit wenigen Aussetzern gut stand. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

 

In Hälfte zwei wurden die Mühen der Gäste früh (50.Minute) belohnt, als Einwechselspieler N.Horzel einen 16m-Schuss unhaltbar für Torhüter H.Gauß zum Ausgleich in die Maschen setzte. Eher mit Vorteilen für den Gast entwickelte sich die weitere Spielzeit. Die Gastgeber schienen nach dem Spielverlauf mit dem Unentschieden zufrieden. Erst die Einwechslung von T.Thielert weckte noch etwas die Lebensgeister bei den Platzherren, und tatsächlich gelang diesem auch nach schönem Angriff über links und Maßflanke des aufgerückten S.Lindörfer ein technisch gelungener Abschluss und damit der Siegtreffer zum 2:1. Man notierte schon die 87.Minute. In der Restzeit blieben weitere Überraschungen aus.

Eine gute Spielleitung bot Schiedsrichter Albuta, der aber bei der Verteilung der gelben Karten kein glückliches Händchen hatte.    (kw)  


ATSV Kleinsteinbach  3 : 2   SV KA-Beiertheim

ATSV müht sich trotz Abschlussschwächen zu erneutem Heimsieg

Jetzt ist man im Mittelfeld angekommen

Der ATSV scheint jetzt endgültig in der A-Klasse angekommen zu sein. Nach dem Auftaktsieg, dann aber vier aufeinander folgenden Niederlagen hat man sich nun mit drei Siegen hintereinander ins gute Mittelfeld (einstelliger Tabellenplatz) „hochkatapultiert“, und – was genauso wichtig erscheint – ist die Erkenntnis gereift, dass man mit einigen Mannschaften mithalten und so das erklärte Saisonziel, das als Aufsteiger nur Klassenerhalt heißen kann, erreichen kann.  

 

Gegen den bisher mit nur fünf Punkten überraschend nur auf dem 13.Platz rangierenden sonntäglichen Gegner, lange Jahre etablierter Kreisligist, erwartete man trotzdem kein leichtes Spiel, was sich als richtig erwies, denn meist knappe Ergebnisse zeigten, dass die Mannschaft besser als ihr gegenwärtiger Tabellenstand ist. Letztendlich wurde es ein enges Spiel, vor allem deshalb, weil der ATSV seine anfänglich deutliche Chancenüberlegenheit nicht ausreichend nutzte. Dennoch legte man in der ersten Viertelstunde durch zwei Treffer den Grundstein für einen wertvollen Arbeitssieg. Wiederum L. Elsässer, schon in den letzten Spielen unter den Torschützen, sorgte in der 13.Minute für die Führung, wenig später erhöhte L. Schröder. Aber man zeigte auch wieder weniger wache Momente und musste den Gästen nach stark einer halben Stunde den Anschlusstreffer gestatten.

 

Positiv verlief wiederum der Start in die 2.Hälfte, denn S. Aymar glückte in der 53.Minute der erneute Zwei-Tore-Vorsprung. Aber ähnlich zu Hälfte eins gestattete man den nicht aufgebenden Beiertheimern sich zu wehren und selbst Chancen zu entwickeln. Als R. Schmidt mit einem Pfostentreffer versäumte, für endgültig klare Verhältnisse zu sorgen, wurde es in der 87.Minute doch noch einmal spannend, als den Gästen der erneute Anschlusstreffer gelang. Es blieb jedoch beim knappen, aber letztendlich verdienten 3:2 Sieg der Heimelf. Eine tadellose Schiri-Leistung von beiden Seiten so auch anerkannt – bot der Unparteiische Dieter Ehrich aus Tiefenbronn.   

 

Eine erneute Begegnung mit einem Stadtverein erwartet den ATSV am kommenden Sonntag mit dem Spiel bei Post/Südstadt Karlsruhe. Es ist wiederum ein Verein, der bisher unter seinen Möglichkeiten agierte und jetzt unter dem ATSV rangiert. Auch dieses Spiel sollte wiederum nicht verloren werden, will man sich weiterhin im ein-stelligen Tabellenbereich bewegen.

(kw)

 


ATSV Kleinsteinbach I - SSV Ettlingen   5:2

Endlich wieder Erfolgserlebnis für den ATSV

Niederlagenserie mit Sieg über Ettlingen gestoppt

 

Es war „höchste Eisenbahn“, dass sich auf dem Guthabenkonto wieder Punkte ansammelten. Nach vier Niederlagen in Folge stand unsere Mannschaft im Heimspiel gegen den SSV Ettlingen, der auf den letzten Platz abgerutscht war, bereits stark unter Druck, wollte man nicht auf längere Dauer in den Abstiegsstrudel geraten. Die Aufgabe löste unsere Elf trotz einiger Aufs und Abs und nicht durchgängig überzeugender Leistung verdient und verschaffte sich dadurch wieder etwas Luft für die weiteren Spiele.

 

Nach dem unnötigen Fehltritt in Oberweier kam eigentlich auch nichts anderes als drei Punkte gegen die nach dem Abstieg aus der Kreisliga weiter arg gebeutelten Ettlinger mit Trainer U. Scherer in Frage. Motivationsfördernd und nervenberuhigend war sicher die positive Anfangsphase, in der L. Elsässer bis zur 5.Min. einen Zwei-Tore-Vorsprung herausschoss. Doch der Gast antwortete nach taktischer Ungeschicklichkeit in der rechten Deckungsseite bereits eine Minute später mit dem Anschlusstreffer. Man war dann wieder meist überlegen und stellte in der 21.Minute durch einen Abstauber von T. Thielert nach hartem Schuss von S. Aymar, den der Torhüter nicht festhalten konnte, den alten Abstand wieder her. Durch viele Unsicherheiten mit unerklärlichen Ballverlusten baute man in Durchgang zwei den Gegner wieder auf, der dies in der 75.Minute zum nicht unverdienten Anschlusstreffer nutzte. M. Gutbrods toll verwandelter Freistoß in der 80.Minute und ein Treffer des eingewechselten R. Schmidt in der 85.Minute sorgten dann doch noch für ein deutliches 5:2, was den zweiten Sieg im dritten Heimspiel bedeutete. Damit rückt der ATSV wieder ans breite Mittelfeld heran. Die Leistung lässt sich sicher noch steigern; wichtig waren jetzt vor allem die drei Punkte. Festgehalten werden muss aber auch, man kassiert einfach zu viele Tore und ist deshalb gezwungen, mehrfach selbst zu treffen, um erfolgreich zu sein.

 

Jetzt sollte im vierten Auswärtsspiel auch endlich ein Punktgewinn gelingen, der der Mannschaft in vielerlei Hinsicht gut täte. Die Aufgabe wird aber bei der Landesliga-Reserve des FV Ettlingenweier sicher nicht leicht fallen. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird aber im Ettlinger Vorort etwas zu holen sein.

 

Reserve wieder mit zehn Toren: Erneut als Tormaschine erwies sich unsere Zweite im Spiel gegen die SpG Herrenalb/Neusatz-Rotensol 2. Wieder wurde es wie im letzten Heimspiel gegen Berghausen/Wöschbach beim 10:2 Sieg zweistellig.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


TSV Oberweier - ATSV Kleinsteinbach I   2:1

TSV Oberweier I - ATSV Kleinsteinbach I  2:1 (2:0)

"Völlig unnötige Niederlage gegen den Mitaufsteiger aus Oberweier"

 

Ziemlich optimistisch, aber mit dem notwendigen Respekt, fuhr der ATSV nach Oberweier,
hatte man doch mit zwei Siegen in der letzjährigen B-Klassensaison gute Erinnerungen
an diese beiden Begegnungen.

Ohne die Stammkräfte R. Schmidt und T. Obitz begann der ATSV in den ersten 15 Minuten stark und kontrollierte zunächst die Partie, ohne aber wirklich gefährlich in der Offensive zu werden. Beide Abwehrreihen waren in den Anfangsminuten jederzeit "Herr der Lage".

 

Unverständlicher Weise schlichen sich aber bei den Gästen aus dem Pfinztal dann Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel ein; haarsträubende Ballverluste führten dann auch zu den zwei schnellen
Gegentoren  - gleiches Muster jeweils über die rechte Abwehrseite - in der 20. und 27. Minute
(Hartmann und Riedel) zur 2:0 Führung der "Welle-Truppe. Der dritte Vorstoß über die rechte
Abwehrseite durch den schnellen Hartmann landete für den ATSV glücklicherweise am Pfosten,
sonst wäre die Partie nach ca. 30 Minuten mit dem vermeintlichen 3:0 schon entschieden gewesen.

 

Der ATSV ließ nach der starken Anfangsphase bis zur Halbzeit alles vermissen, was eine A-Klassenmannschaft als Grundgerüst mitbringen muss: Läuferische Defizite, Schwächen in der Zweikampfführung und "extreme" Fehler im taktischen Defensivverhalten mussten die wenigen ATSV-Fans bis zur Halbzeit zur Kenntnis nehmen. Ganz gravierend waren technische Mängel; so landeten reihenweise Flanken aus guten Positionen hinter dem Tor. Nur S. Aymar ließ durch seine Schnelligkeit ab und zu seine Gefährlichkeit aufblitzen, war aber beim Abschluss ebenso harmlos wie die anderen Stürmerkameraden.

 

Mit der 2:0-Führung der Hausherren war zu diesem Zeitpunkt der ATSV noch gut bedient.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit - und darauf sollte man aufbauen - sah man endlich das "wahre Gesicht der ATSV-Elf", aber auch gleichzeitig die Schwächen der Hausherren. Wenn man diese permanent unter Druck setzt, die Räume im Mittelfeld eng macht und frühzeitig stört, leistet sich die Abwehr enorme Aussetzer, die automatisch zu einer Vielzahl von ATSV Torchancen führten. Leider konnte nur Torjäger T. Thielert in der 67. Minute eine dieser Chancen per Kopf zum 2:1 Anschlusstreffer verwerten. Gefühlt 8:2 war das Chancenverhältnis zu ATSV-Gunsten in der zweiten Halbzeit.

Ein Remis oder sogar ein Sieg wäre aufgrund der Leistungssteigerung allemal drin gewesen.
Trotzdem hätte Oberweier in der Schlussphase noch das eine oder andere Tor erzielen können, zu einem Zeitpunkt, als der ATSV alles nach vorne warf und die Abwehr völlig entblößte.
TW H. Gauß konnte jedoch die wenigen Situationen bereinigen.
So gesehen war der Sieg für den TSV Oberweier, der die ähnliche Leistungsstärke wie der
ATSV Kleinsteinbach hat, glücklich, aber nicht unverdient.

 

Eine sehr gute Leistung zeigt außerdem Schiedsricherin Sandra Reitze, die mit der fairen Begegnung keinerlei Probleme hatte.

 

Fazit: Der ATSV muss die Basics, die für die Kreisklasse A notwendig sind, wie oben bereits beschrieben,
dringend verbessern und sich in diesen Grundvoraussetzungen deutlich steigern. "Stabilität" in der
Defensivarbeit, die bereits in der Offensive anfängt, ist der Schlüssel, um wieder erfolgreiche Spiele
abzuliefern".  Das ist eine alte Binsenweisheit, über die sich die Verantwortlichen des Trainerstabes und die Spieler ernsthaft Gedanken machen sollten. Leider ist auch festzustellen, dass zum jetzigen
Zeitpunkt bei dem einen oder anderen Aktiven das Niveau für die A-Klasse noch nicht erreicht wurde.
Daran gilt es in den Trainingseinheiten zu arbeiten.

 

ATSV-Aufstellung: H. Gauß, A. Rabolt, M. Gutbrod, N. Stucky, S. Lindörfer, A. Steimle, A. Daffeh, L. Schröder,
L. Elsäßer, S. Aymar, T. Thielert. AW-Spieler: D. Knab (56. Min. für A. Rabolt), J. Elässer (76. Min. für L. Elässer), G. Veres.

 

Text: W. Michelberger

 

ATSV Kleinsteinbach I - FC Berghausen I   1:3

ATSV verliert auch das zweite Pfinztal-Derby

 

FC Berghausen verdienter Sieger nach Halbzeitrückstand

 

Ja, die alten 1.Amateurliga-Zeiten des FC Viktoria Berghausen, von älteren Mitgliedern des FCB in nostalgischer Rückschau noch immer beschworen, sind längst vorbei. Tatsache ist aktuell die A-Klasse, und hier ein ATSV Kleinsteinbach, in der letzten Saison noch eine Klasse tiefer eingestuft und zuletzt arg gerupft, ein doch ernstzunehmender Gegner ? Beim seit Jahren wieder einmal stattgefundenen Derby um Punkte sah es bis zur Halbzeitpause in einem gutklassigen A-Liga-Spiel unter ordentlicher Leitung von Ines Bechtel doch so aus, dass der „Underdog“ bei einigem Glück durchaus für eine Überraschung gut sein könnte.

Dabei begannen die Viktorianer forsch, zielten auf eine frühe Entscheidung mit ihren drei Stoßstürmern Kurtolli, Tromba und Geggus, doch zunächst ließ sich die ATSV-Abwehr um die umsichtigen Innenverteidiger S.Lindörfer und N.Stucky und dem durchgängig stark haltenden Torhüer H.Gauß nicht überwinden, auch wenn es einige Male brenzlige Strafraumsituationen gab. Besonders Geggus musste sich ankreiden lassen, eine 100 %-ige Chance nur mit einem Lattentreffer abzuschließen. Die Überlegenheit der Viktoria konnten die Platzherren, die wieder R.Schmidt und A.Steimle dabei hatten, Mitte der ersten Halbzeit brechen und auch einige vielversprechende Situationen schaffen. Sie gipfelten im Führungstreffer für den ATSV in der 32.Minute durch den offensiv stärksten Akteur, S.Aymar, dessen als Aufsetzer gefährlich werdender Abschluss von Torhüter Oldie A.Becker nicht am Einschlag gehindert werden konnte.

 

Mit einer 1:0 Führung in die Pause gehen zu können, sollte die Platzherren stärken für eine zweite Halbzeit, in der wieder verstärkte Bemühungen der Gäste um Resultatsverbesserung zu erwarten waren, hoffte man auf ATSV-Seite. Die Gäste ließen nicht locker, und ihr Sturmtrio beschäftigte die ATSV-Abwehr immer wieder überfallartig. Aus einem ruhenden Ball allerdings resultierte der Ausgleichstreffer in der 55.Minute. Kurtolli konnte ungehindert einköpfen. Dazu wurde nach rund einer Stunde der Abwehrverbund der Platzherren durch eine Verletzung des bis dahin besten Spielers, S.Lindörfer, gesprengt. Die Ordnung ging daraufhin sichtbar verloren, und der Gast nutzte dies zu zwei Kontertoren vom überragenden Tromba und Geggus in der 64. und 78.Minute. Becker bewahrte seine Mannschaft bei zwei guten ATSV-Chancen durch L.Elsässer vor einer spannenderen Schlussphase.

 

Insgesamt muss man aber festhalten, dass die reifere und letztlich auch gefährlichere Mannschaft aus Berghausen, die aber auch Schwächen in der Defensive offenbarte, gegen einen ordentlich mitspielenden ATSV verdient gewann.

 

Für den ATSV beginnt jetzt eine Reihe wichtiger Spiele gegen Mannschaften ähnlicher Leistungsstärke und derzeit gleicher Punktezahl. Hier zu bestehen wäre für den weiteren Saisonverlauf enorm wichtig, angefangen am Sonntag beim Mitaufsteiger TSV Oberweier, den man in der letzten Saison noch zweimal in der B-Klasse besiegen konnte.

 

Eine „Anleihe“ hätte die Erste des ATSV am gestrigen Sonntag bei ihrer Reserve machen sollen, die die SpG Berghausen/Wöschbach II mit sage und schreibe 10:1 in die Schranken verwies.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


SpVgg Söllingen I - ATSV Kleinsteinbach I   5:1

ATSV lässt sich erneut durch Stürmerstar abkochen

 

Chancen zur Resultatsverbesserung ausgelassen, dann eingebrochen

 

 

 

Zwei Spieltage hintereinander musste der ATSV die leidvolle Erfahrung machen, dass in der A-Klasse Gegner mit herausragenden Stürmerqualitäten aufwarten, die nur schwer in Schach gehalten werden können. A.Sidibe am letzten Sonntag in Neuburgweier (3 Tore) und nun Pablo von Schnitzler in Söllingen mit gar vier Treffern machten den Unterschied aus und ließen den A-Klassenneuling leer ausgehen. So wurde der ATSV hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss jetzt nach den zwei deftigen Niederlagen Ruhe bewahren und versuchen, im Verbund die größten Fehler abzustellen.

 

 

 

Beim Derby in Söllingen hatte man wieder vorige Urlauber dabei, musste aber leider auf R.Schmidt (verletzt) und auch auf A.Steimle verzichten. Man wurde trotz hochsommerlichen Temperaturen kalt erwischt, denn nach einem gewonnenen Zweikampf (lag ein Foulspiel vor?) in der 3.Minute konnte der Spvgg-Brasilianer Pablo – wie er kurz genannt wird – frei auf das ATSV-Tor zustreben und den Ball sehenswert über Torhüter H.Gauß zum 1:0 ins Netz lupfen. In der 10.Minute war es wieder Pablo, der über links durchkam und R.Kußmaul maßgerecht bediente, der trocken zum 2:0 in die Maschen abschloss. Im Rest der ersten Halbzeit entwickelte sich ein meist ausgeglichenes Spiel, in dem der ATSV nach den zwei frühen Nackenschlägen besser dagegen hielt und auch erste Chancen hatte. Die Spvgg  erwies sich aber kämpferisch, im aggressiveren Verhalten und läuferischer Überlegenheit im Umschaltspiel überlegen und konnte immer, wenn es nach vorne ging, auf Pablos Einfälle bauen.

 

 

 

Entschieden schien das fast durchweg faire Spiel zur Halbzeit trotzdem noch nicht, und als die Gäste in der 47.Minute einen schön über den linken Flügel herausgespielten Angriff durch einen Kopfball von T.Thielert zum 2:1 veredelten, keimte doch noch Hoffnung auf Besserung auf. Söllingen „schwamm“ kurzzeitig, und hätte S.Aymar in der 52.Minute frei vor Loidl seine große Chance zum Ausgleich verwertet, wäre vielleicht noch ein für den ATSV besserer Spielausgang möglich gewesen. Aufgerückt wurden die ATSV-ler aber praktisch im Gegenzug mit dem 3:1 (Pablo) wieder zurückgeworfen. Noch einmal lag ein knapperes Resultat im Bereich des Möglichen, doch T.Thielert wurde bei seinem Freilauf aufs Söllinger Tor im letzten Moment der Ball vom Fuß gegrätscht. Der Rest ist schnell erzählt: die Spvgg wartete auf weitere Kontergelegenheiten und hatte im Rekordtorschützen einen sicheren Verwerter. Einmal lag allerdings ein ausbleibender Abseitspfiff dem Tor zugrunde.

 

 

 

Fazit: Verdiente Niederlage gegen den letztjährigen Tabellenzweiten und wieder zu den Aufstiegsfavoriten zählenden Gegner, vielleicht etwas zu hoch. Es muss jetzt ein Lernprozess im Spielverhalten einsetzen, um eine in der A-Klasse unvermeidliche kompaktere Auftretensweise zustande zu bringen. So einfach darf man sich nicht ständig Treffer einfangen. Nach dem Derby ist vor dem Derby: Am Sonntag empfängt man mit dem FC Viktoria Berghausen den nächsten Ortsrivalen, der sich mit seiner langen Tradition nur ungern von den Newcomern in der A-Klasse die Butter vom Brot nehmen lassen wird. Zuhause sollte man aber nicht klein beigeben und an eine wieder positive Überraschung glauben.   (kw)

 


Impressionen Mannschaftsabschluss + Aufstiegsfeier


Zweites Relegationsspiel:   ATSV I - FV Hochstetten   4:1

ATSV Kleinsteinbach bewältigt auch seine zweite Relegationshürde erfolgreich

und schafft den Aufstieg in die A-Klasse

Hochverdienter 4:1 Sieg gegen einen lange zähen FV Hochstetten

Pfinztal jetzt mit drei Clubs in A-Klasse vertreten

 

Der ATSV Kleinsteinbach hat lange fünf Jahre warten müssen, um wieder in den Kreis der A-Ligisten zurückzukehren. Verständlicherweise war daher der Jubel im Kleinsteinbacher Lager in der schmucken Stupfericher Brenk-Arena groß, als der Schlusspfiff im entscheidenden Vergleich mit dem Hardt-Vertreter FV Hochstetten erfolgte und die Kleinsteinbacher als deutlicher 4:1 Sieger feststanden. Das erwartete harte Stück Arbeit, auch ein wenig Zittern und in der Schlussphase euphorische Vorfreude lag damit hinter der Augenstein-Truppe, die nun doch als verdienter Sieger in der Dreiergruppe der Relegation ohne Punktverlust hervorging.

Oder - um es in den Worten des Internet-Portals Fupa auszudrücken: „Hochverdient gewinnt der ATSV Kleinsteinbach und steigt verdient in die A.Klasse auf“.

 

Es war alles angerichtet für ein spannendes Spiel, das es lange auch war: Herrliches Fußballwetter, ein gepflegter Rasen, tolle Stimmung der rund 500 Zuschauer. Der Sieger der Partie stand von vornherein als Aufsteiger fest; dem ATSV genügte durch den um ein Tor höheren Sieg gegen die SG Stupferich II ein Unentschieden.

 

Man kannte sich im jeweiligen Lager nach den beiden vorausgegangenen Partien gut und konnte sich so auf die Stärken und Schwächen des Gegners taktisch einstellen.

 

Kleinsteinbach hatte sein Augenmerk besonders darauf gerichtet, den Torjäger des FVH, Bunea, zu neutralisieren, was den beiden Innenverteidigern Silas Lindörfer und Alexander Steimle über die volle Spielzeit bestens gelang. Bunea hatte praktisch über 90 Minuten keine echte Chance. Daneben wurde versucht, die Kreise des Spielmachers Herbst entscheidend einzuengen, was ebenfalls erfolgreich umgesetzt wurde. Dass sich die Bachmann-Truppe auch ihre Gedanken machte, wie die spieltragende Figur des ATSV, Andreas Mall, in Schach gehalten werden konnte, war auch klar. Doch diesen immer wirksam auszuschalten, gelang auch den Hochstettenern nicht. Was den ATSV entscheidend auszeichnete, war auch eine geschlossene Mannschaftsleistung, angefangen beim sicheren Keeper Henrik Gauß, über eine, wie schon erwähnt, konsequente Innenverteidigung, über eine gegenüber dem ersten Spiel stark verbesserte Mittelreihe und dem immer für Tore guten Angriff, bei dem selbst der Ausfall von Torjäger Timo Thielert  nach rüdem Foul nach rund einer halben Stunde kompensiert werden konnte.

 

Der ATSV konnte in den ersten zehn, fünfzehn Minuten eine sichtbare Nervosität nicht verbergen, was vermehrt zu fehlerbehafteten Abspielsituationen führte, die Hochstetten zu nutzen verstand und Druck aufbauen ließ. Dies führte auch zu zwei Chancen. Zunächst wehrte Gauß einen gefährlichen Schuss ab, der Nachschuss landete neben dem Gehäuse. Allmählich beruhigte der ATSV seine Aktionen und seine bessere Spielkultur setzte sich zunehmend durch. T.Thielert hatte die ersten beiden guten Gelegenheiten für den ATSV, doch sein Kopfball strich über die Latte und eine Hereingabe verfehlte er in Tornähe. Das erste Ausrufezeichen setzte dann A.Mall mit einem Durchbruch auf halblinks und geschickter Verwertung mit platziertem Flachschuss zum 1:0 für den ATSV. Zwei Minuten später landete der Ball durch Jonathan Elsässer bereits zum vermeintlichen 2:0 im Netz, doch der Linienrichter des insgesamt sehr gut leitenden Gespannes unter Führung von Fabio Kutterer wollte eine Abseitsstellung entdeckt haben. Bis zum Pausenpfiff ergab sich jetzt eine deutliche Überlegenheit der Pfinztaler, ohne torwirksam zu werden.

 

Dass eine Ein-Tor-Führung trotz aller Überlegenheit keine Gewähr für sicheres Punkten ist, zeigte schon die 49.Minute, als Hochstetten über rechts, wo Andreas Gutbrod einige Schnelligkeitsprobleme mit seinem Gegenspieler hatte, eine Flanke auf den langen Pfosten servierte, doch der Stürmer konnte den Ball nicht richtig verarbeiten. In der 67.Minute wurde A.Mall im Strafraum zweifelsfrei von den Beinen geholt; zur Ausführung des Strafstoßes trat er selbst an, weil der etatmäßige Schütze T.Thielert bereits ausgeschieden war. Mit gekonnter Parade verhinderte der gute Hochstettener Torhüter Dürr zunächst den Elfmeter, war aber beim Nachschuss A.Malls chancenlos – 2:0. Der Hardt-Vertreter vergab dann auch seine letzte Großchance. Als die Kleinsteinbacher Abwehr samt Torwart bereits überlaufen war, traf der FVH-Stürmer nur den Pfosten des leeren Tores. Die Folge waren schließlich laufende Angriffsszenen des ATSV mit guten Abschlussgelegenheiten. Eine solche verwandelte Till Obitz in der 77.Minute mit trockenem Flachschuss von der 16m-Linie zum 3:0. Eine weitere für Obitz verhinderte Hochstetten in der 87.Minute durch ein Strafraumfoul, das neben einem Strafstoß auch eine gelb-rote Karte nach sich zog.

A.Mall verwandelte jetzt sicher zum 4:0. Kurz später wollte der Schiri auch dem Gegner mit einem Elfmeter die Chance zum Ehrentor geben, doch Herbst knallte den Strafstoß mit Vehemenz über den Kasten. In der Nachspielzeit gelang ihnen dann doch noch eine Resultatskosmetik durch ein Eigentor des kurz zuvor eingewechselten Markus Kaucher.

 

Exakt 20 Jahre nach dem Aufstieg in die Bezirksliga – von der damaligen Mannschaft war ein Großteil der Spieler jetzt auch als Zuschauer zugegen – kann der ATSV wieder einen Aufstieg schaffen und macht damit nach vielen Jahrzehnten wieder Gemeindeduelle gegen Viktoria Berghausen und Spvgg Söllingen möglich. Respekt gehört auch dem fair gratulierenden Gegner, der auch eine gute Saison spielte und nur an einem etwas besseren Aufstiegsrivalen scheiterte. Anerkennung gilt dem Gastgeber, der SG Stupferich, für eine logistische Meisterleistung zur Bewältigung des hohen Zuschauerzuspruches mit Bewirtungsangeboten und Parkmöglichkeiten.

Den Aktiven des ATSV mit ihrem Betreuerstab gilt das Lob für eine reife Leistung; das ausgiebige Feiern nach dem Spiel mit obligatorischer Sektdusche haben alle redlich verdient. Nun gilt es neue Kräfte zu sammeln für eine sicher fordernde kommende Runde eine Klasse höher, in die aber ein gewaltiger „Wermutstropfen“ mit dem Abgang von Spielgestalter und Torjäger Andreas Mall fällt, der zum Kreisligisten FC Germania Singen wechselt.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: Marco Nabinger