Relegationsspiele zum Aufstieg in die A-Klasse


3. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

 FVgg Weingarten II - FSSV Karlsruhe I 1 : 4      

Verdienter, etwas zu deutlich ausgefallener Sieg des B1-Zweiten führt zum Aufstieg in die A-Klasse

Zwei ausgeruhte Mannschaften gegeneinander, und schon wurden die Verhältnisse bei der B-Klassen-Relegation zum Aufstieg in die A-Klasse wieder zurechtgerückt. Nicht die Reserve der FVgg Weingarten, nach dem 3:0 Sieg gegen den müden ATSV Kleinsteinbach als drittem Bewerber der vermeintliche Favorit, sondern die FSSV Karlsruhe schaffte durch einen in der Höhe etwas zu deutlichen 4:1 Sieg gegen die „Winzer“ den Aufstieg.

 

Es wäre auch kurios gewesen, hätte ein Tabellendritter das Rennen um den Aufstieg erreicht. Ein bisschen war es auch ein Resultat der Gerechtigkeit, denn zweite Mannschaften mit der Chance der durchaus legitimen Anleihe von Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaften, wie auch von Weingarten praktiziert, sind unberechenbarer und verfälschen auch oft das Tabellenbild durch unterschiedliche Aufstellungen. 

 

Sehr erfreulich beim Entscheidungsspiel der beiden Protagonisten  bei angenehm gemäßigten Witterungsverhältnissen auf bestens präpariertem Spielfeld des ATSV Kleinsteinbach war die faire Gangart der beiden Mannschaften über die gesamte Spieldauer. Der Unparteiische Rastetter, der mit seinen Linienkollegen auch seine Bezeichnung verdient hatte, brauchte bei seiner konsequenten, unspektakulären Spielleitung nur wenige gelbe Karten, ganz am Ende zurecht auch noch eine rote. Man konnte höchstens bei der Annullierung eines Kopfballtreffers von Weingarten wegen angeblichem Foulspiel gegen den Torhüter unterschiedlicher Meinung sein. 

 

Vor rund 200 zahlenden Zuschauern boten die Kontrahenten ein insgesamt gutes B-Klassen-Spiel, das zunächst recht ausgeglichen ablief und jeden erdenklichen Spielausgang möglich erscheinen ließ. Da Weingarten ein Unentschieden genügte, waren sie eigentlich im Vorteil, aber die Karlsruher hatten dann doch durch ihr besseres Ausnutzen von Torchancen die Nase vorn. Ihre frühe Führung durch den gefährlichen P.Cicak wurde zunächst egalisiert – schien nicht unhaltbar -, doch ein fulminant verwandelter Freistoß von O.Richter führte zur Halbzeitführung der Karlsruher Nordstädter vom Adenauerring.

 

Sie verteidigten diese in Hälfte 2 zäh gegen sich mühende Weingartener und sorgten dann noch vor Mitte der Halbzeit durch P.Cicaks 3: 1 für eigene Entspannung. Wäre ein Freistoß der FVgg nicht an der Latte sondern im Tor gelandet, hätte es noch einmal spannend werden können. Aber es ging noch einmal in die andere Richtung. Kurz vor Spielende erzielte die FSSV ihren vierten Treffer und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Herzlichen Glückwunsch für den Aufstieg auch von Seiten des ATSV Kleinsteinbach. Die S.Richter-Truppe und ihre Anhänger feierten ausgiebig das für sie freudige Ereignis und wollten gar nicht mehr vom Kleinsteinbacher Rasen gehen. Doch auch die Weingartener fügten sich sportlich fair in ihr Schicksal; etwas Pyrofeuer wurde nicht als Bedrohung empfunden.   (kw)

 


2. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

ATSV Kleinsteinbach – FVgg Weingarten II  0 : 3  (beim FSSV Karlsruhe)

 

ATSV wirkte durch Spielehäufung kraft- und ideenlos

Entscheidung um Aufstieg am Mittwoch in Kleinsteinbach

 

Was im Vorhinein schon zu befürchten war, wurde am Freitagabend zur bitteren Realität für den ATSV Kleinsteinbach. Im dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen, davon die zwei Spiele der Relegation für den Aufstieg in die A-Klasse, agierten die Pfinztaler in der Begegnung gegen die ausgeruhte Reserve des Kreisligisten FVgg Weingarten auf dem Platz der FSSV Karlsruhe „auf dem Zahnfleisch“ und war so leider chancenlos.

 

Gegen die kompakt auftretenden, bissiger und lauffreudiger wirkenden Weingartener konnte der ATSV nicht an die gute Leistung gegen die FSSV vom Dienstag anknüpfen, blieb so weitgehend wirkungslos und musste dem Gegner verdientermaßen Feld und Sieg überlassen. Erschwerend kam für die Pfinztaler hinzu, dass neben den etatmäßigen Abwehrspielern M.Gutbrod und N.Stucky auch der im Spiel gegen den FSSV nach einem harten Foulspiel verletzte J. Elsäßer ersetzt werden musste, und dazu noch R. Schmidt und M. Stöckler verletzungsbedingt für die 2.Hälfte außerdem ausgetauscht werden mussten und dadurch die Bank dünn besetzt war. Die Weingartener machten von ihren legitimen Auswechselmöglichkeiten über das ganze Spiel reichlich Gebrauch, was zahlreiche Spielunterbrechungen bewirkte.

 

Auf ATSV-Seite erreichten lediglich Torhüter H.Gauß und die Abwehrspieler S. Lindörfer und S. Kaucher Normalform. Das Offensivspiel krankte an der „Kaltstellung“ von A.Mall, körperintensiv angegangen und in einigen Fällen nicht ausreichend geahndet, wodurch dem ATSV-Spiel gänzlich die Gefährlichkeit genommen war. „Es wäre interessant, beide Mannschaften einmal in gleichermaßen ausgeruhtem Zustand gegeneinander spielen zu sehen“, meinten Kleinsteinbacher Zuschauer, die zwar enttäuscht, aber sportlich fair die herbe Niederlage aufnahmen.

Was der 3:0 Sieg der „Winzer“ wert ist, wird sich am Mittwochabend, 19 Uhr, in Kleinsteinbach zeigen, wenn der Aufsteiger zwischen der FSSV und der FVgg ermittelt wird. Den Karlsruhern reicht dabei ein Sieg, unabhängig vom Torausgang. Dem ATSV bleibt nur die Zuschauerrolle ohne eigene Aussichten und die Gewissheit für ein weiteres Jahr B-Klasse.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


1. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

FSSV Karlsruhe  -  ATSV Kleinsteinbach  0 : 0  (im Waldstadion Weingarten)

  

Um das eine Tor hätte der ATSV Sieg verdient gehabt

Weitgehend ausgeglichenes Spiel, umkämpft aber durchaus fair

 

"Es sollte einfach nicht sein“, so die etwas Enttäuschung ausdrückenden Kommentare auf Seiten des ATSV. „Wir hätten es packen und eine sehr gute Ausgangssituation schaffen können, denn wir hatten die größere Zahl klarer Torchancen“, meinten Spieler wie Verantwortliche und mitgereiste Fans, die den Weg ins weitläufige FVgg-Areal in der Weingartener Waldbrücke gefunden hatten – nach Spielschluss.

  

Im Vorfeld war bei der Planung einiges nicht so verlaufen, wie es Amateurmannschaften eigentlich verdient hätten. Kurzfristige Ansetzung der ersten Partie der Dreierrunde, die nicht einmal die Ankündigung in der Tagespresse ermöglichte (trotzdem war die Zuschauerzahl mit rund 250 beachtlich), nach dem letzten Saisonspieltag am Sonntag bereits am Dienstagabend erstes Relegationsspiel und nach dem Ergebnis (0:0) nach dem Willen des Fußballkreises bereits am Freitag das zweite Relegationsspiel für den ATSV gegen FVgg Weingarten II bei der FSSV Karlsruhe – also drei Spiele, dazu noch bei hochsommerlichen Temperaturen, innerhalb von sechs Tagen !! Muss das sein für Amateure, die ihren Beruf mit heute üblichen Zwängen oder ihren Studienplatz haben und Fußball als Freizeitbeschäftigung betreiben ?? Der Verweis auf die am 14.Juni beginnende Fußball-WM als terminliche Einschränkung  kann von dieser Seite nur als billige Ausrede verstanden werden.

  

Es war ein durchaus ansehnliches B-Klassen-Spitzenduell; im Grunde ein Spiel zweier  gleichwertiger Mannschaften mit Phasen wechselnder Überlegenheit. 0:0 bis zum Schluss bedeutete nicht Ergebnisverwaltung, sondern eher Spannung bis zur letzten Minute, weil beide Teams sich mit offenem Visier begegneten. Der B2-Staffelzweite ATSV Kleinsteinbach hätte sich wohl vor allem in der 2.Hälfte durch wenigstens ein Tor belohnen können, aber auch die Großchancen von L.Elsäßer (mehrfach) und A.Mall, zum Beispiel an der Unterkante der Latte landend und vom FSSV-Torhüter mit Fußreflex am Einschlag gehindert, oder von T.Thielert und R.Schmidt wollten nicht den Weg über die Torlinie finden. Aber auch auf der anderen Seite gab es drei, vier Gelegenheiten, die auch zu Toren hätten führen können. Zweimal war hier auch Torhüter H.Gauß auf der Hut.  

  

Nicht ganz zufrieden waren die Pfinztäler mit der Spielleitung vom zur ATSV Mutschelbach-Schiedsrichtergruppe zählenden Sami Maliha, der zwar keine spielentscheidenden Fehler machte, aber als höherklassiger Schiri nicht souverän wirkte und in einigen Situationen Entscheidungstendenzen gegen den ATSV erkennen ließ. So waren einige Unmutsäußerungen von Zuschauern durchaus nachvollziehbar.

 

Beim ATSV fehlten verletzungsbedingt weiter N.Stucky und M.Gutbrod; T.Thielert und M.Städele konnten wenigstens auf der Bank Platz nehmen. Im Spiel fiel J.Elsäßer nach einer halben Stunde nach einem rüden Foul (gelbe Karte) mit einer Schulterverletzung aus. 

 

Was ist das Fazit für den ATSV ? Da die FSSV Karlsruhe das letzte Spiel am Mittwoch, 13.6., gegen Weingarten bestreiten und sich das Resultat der Freitagspartie zwischen Kleinsteinbach und Weingarten zu Nutzen machen kann, bleibt dem ATSV nun nur die „Flucht nach vorne“, das heißt alles zu mobilisieren, um nicht nur einen Sieg gegen die Winzer zu erreichen, sondern auch möglichst deutlich zu siegen. Ansonsten muss man machtlos das Finale hinnehmen.   (kw)

 


Spielberichte 2017/2018


30. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach I - TSV Palmbach I 3:0

ATSV macht endgültig „den Sack zu“, Relegation bleibt als große Herausforderung

 

Eine Saison mit vielen Aufs und Abs neigt sich dem Ende zu, ist aber seit Sonntag noch nicht beendet. Mit einem 3:0 Sieg im letzten Saisonspiel gegen den TSV Palmbach, lange auch Anwärter auf die ersten beiden Tabellenränge, schaffte der Pfinztal-Club wenigstens ein Saisonziel, um den Aufstieg mitspielen zu dürfen. Die Grundtendenz ist Zufriedenheit mit dem bisher Erreichten, die Krönung wäre allerdings der Aufstieg in die A-Klasse, bei der augenblicklichen Konstellation die Klasse mit einer Fülle von Derbys und damit endlich einmal wieder Belebung der Konkurrenz unter Nachbarclubs. Bis man aber so weit kommen könnte, ist noch einiges zu leisten. Alles ist aber schwer abschätzbar, ob dies gelingen kann.

 

Die Besonderheit der B-Klassen-Situation mit drei Staffeln und nur einem Aufsteiger aus dem Kreis der drei jeweils in Frage kommenden Nächstplatzierten neben den Meistern lässt alle Möglichkeiten offen. Vom Fußballkreis wurden die Vereine wieder einmal, eigentlich unnötigerweise zu lange, auf die Folter gespannt, in welcher Reihenfolge die Qualifikation ausgespielt werden soll. Am späten gestrigen Abend erfuhr man, dass die erste Partie am Dienstag bei der FVgg Weingarten zwischen dem ATSV und der FSSV Karlsruhe stattfinden würde. Von allen Beteiligten fordert man zur Organisation und Durchführung der Partie, unnötig kurzfristig, viel Improvisationsvermögen. Für den Ausrichter Platzpräparierung etc., für den ATSV Klärung von Arbeitsstellenabsprachen. 

 

Mit offensichtlich einigem Bammel ging man gegen die Gäste, bei denen man im erst kürzlich ausgetragenen Nachholhinspiel 3:0 siegreich war, in die Partie, in der man für alle Fälle wenigstens ein Unentschieden erreichen musste, um sicher vor den FT Forchheim zu bleiben. Lag es an der im Vergleich zum Hinspiel weitaus besseren Leistung der Palmbacher oder an einem nur schwer in die Gänge kommenden ATSV, dass das Spiel während der ersten Hälfte ziemlich ausgeglichen, sogar eher mit einer Überlegenheit der Gäste verlief? Der ATSV hatte an einem irrtümlicherweise (wegen angeblichem Abseits) verweigerten Treffer zu knabbern (in Hälfte 2 war dies noch einmal der Fall) und hatte aber auch Glück, dass der TSV einen vielversprechenden Abschluss zu hoch ansetzte. So ging es torlos in die Pause. 

 

Die Partie zeigte in Hälfte 2 einen deutlich verbesserten ATSV, der nunmehr weniger Fehlpässe und Ballverluste produzierte, im Abwehrbereich besser aufrückte und vor allem mehr Druck im Angriff erzeugte. Einwechslungen von L. Schröder und T. Thielert wirkten sich hier positiv aus. TSV-Torhüter Kastner bekam mehr zu tun, konnte aber bis zur 60.Minute sein Tor sauber halten. Dann war es einmal mehr A. Mall, der den Bann brach und clever abschloss. T.Obitz zeigte in der 69.Minute ebenfalls geschickte Abschlussqualität und sorgte für das 2:0. Bei einigen Konteransätzen blieben die Gäste aber weiterhin nicht ungefährlich. Torhüter H.Gauß zeigte eine gekonnte Flugparade und verhinderte das 2:1. Weitere Abschlüsse strichen am Tor vorbei. In der letzten Viertelstunde hatten die Gastgeber noch mehrere Chancen zur Resultatserhöhung, teilweise wieder fahrig vergeben, und mussten deshalb bis zur 88.Minute warten, als A.Mall einen gelungenen Angriff über mehrere Stationen zum 3:0 verwertete. 

 

Die Mannschaft samt Trainer und Betreuern feierten nach dem Schlusspfiff das Momentum „Gesicherte Relegation“, die durch die gleichzeitige Niederlage von Forchheim in Bulach ohnehin nicht mehr in Gefahr war. Bei drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bruchhausen, den man in beiden Spielen besiegen konnte, war durchaus sogar mehr drin. Ärgerlich vor allem die in der Saison jeweils früh zustandegekommenen Niederlagen gegen den TSV Reichenbach 2, der mit seinen sehr unterschiedlichen Formationen einmal mehr das Dilemma mit den zweiten Mannschaften unterstrich.

 

Unserer Mannschaft wünschen wir in den beiden Relegationsspielen viel Stehvermögen und das notwendige Glück, das in solchen Entscheidungsspielen oft auch dazugehören muss, sowie eine kräftige Unterstützung von außen.      (kw)

 


28. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - TSV Spessart I   4:2

ATSV Kleinsteinbach – TSV Spessart  4 : 2

Verdienter Sieg, aber Relegation noch nicht gesichert

 

Im Spiel gegen den Tabellendrittletzten TSV Spessart, gegen den man im erst kürzlich ausgetragenen Hinspiel nur 1:1 Unentschieden spielte – und das Tor erst in der Nachspielzeit erzielte- , lief nicht alles rund beim ATSV.  Neben drei verletzten Stammspielern, die schon beim letzten Spiel fehlten, kamen jetzt aber noch die urlaubenden T. Obitz und R. Schmidt hinzu, so dass nur Spieler der Reserve, die im Vorspiel schon gegen Spessarts Zweite zum Einsatz kamen, auf der Bank saßen. Dazu spielte man besonders in der ersten Hälfte wieder einmal etwas schlampig, vergaß vier Großchancen zu verwerten, davon zwei durch Reflexe des sehr guten Gästekeepers parierte Kopfbälle verhindert, und lag urplötzlich nach einem haltbar scheinenden Schuss von Weingärtner in der 23.Minute mit 0:1 zurück. Die Spiel- und Feldüberlegenheit nutzte wieder einmal zunächst nichts; es dauerte bis zur 33.Minute, ehe A. Mall trocken zum 1:1 traf. Er war es auch, der kurz vor der Pause mit einem satten Schuss den Gästetorhüter überraschte und für die ATSV-Führungzur Pause sorgte.

 

Auch in der 2.Halbzeit war der ATSV die durchaus überlegene Mannschaft, doch hielten die Gäste aufopferungsvoll kämpfend und auch spielerisch ordentlich dagegen. Sie lohnten ihre Mühen nach einem Abstimmungsproblem in der Kleinsteinbacher Abwehr zu einem zweiten Treffer durch Überall, aber T. Thielert mit Aufsetzerkopfball nach dem schönsten Angriff des Spieles und A. Mall mit seinem dritten Treffer nach einem durch den Torwart abgewehrten Schuss von T. Thielert sorgten für klare Verhältnisse. Es war ein Arbeitssieg, mehr nicht, mit noch einem kleinen Wermutstropfen kurz vor Ende, als S. Lindörfer wegen einer Lappalie mit Gelb-Rot vom Platz musste. Hier hätte der zwar laufschwache, aber sonst ordentlich pfeifende Unparteiische mehr Fingerspitzengefühl zeigen können, zumal er kurz vorher eine eindeutige, harte Notbremse gegen A. Mall nicht einmal mit einer gelben Karte ahndete.

 

Es gab zwar die erhofften und erwarteten drei Punkte, aber vor dem letzten Spiel ist die Teilnahme an der Relegationsrunde wohl noch nicht endgültig gesichert. Der Weg dorthin scheint aber geebnet, da ein Unentschieden – vorausgesetzt FT Forchheim gewinnt noch seine beiden restlichen Spiele -  im letzten Saisonspiel am 3.6. nach der sonntäglichen Pause für den ATSV dann gegen den TSV Palmbach reichen würde.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: Achim Jock


27. Spieltag: SV Spielberg 2  -  ATSV Kleinsteinbach  1 : 8

 

Zweistellig wäre möglich gewesen

Nach den letzten schlechten Ergebnissen der Spielberger Oberliga-Reserve durfte auch vom ATSV ein Sieg erwartet werden. Dass er aber so deutlich ausfallen würde, konnte man kaum ahnen. So hart es für die durchweg fairen „Göckler“ klingen mag: Ein zweistelliges Ergebnis war nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern wäre eigentlich den Chancen nach dringend geboten gewesen. Der ATSV brauchte aber wieder einmal zu lange, bis aus klarsten Gelegenheiten auch Kapital in Form von Toren geschlagen wurde. Und es kam zunächst noch paradoxer: Nach bereits einer Fülle von Torchancen, zum Teil kläglich vergeben, teilweise brachte der Gegner immer noch irgendwie einen Körperteil in den Weg und verhinderte den Einschlag, ein Lattenknaller von M.Stöckler wollte auch nicht über die Linie, wurde den Gastgebern in der 22.Minute ein Freistoß zugesprochen und Jäck verwandelte direkt zum 1:0. Torhüter H.Gauß sah dabei nicht gerade gut aus.

 

 

 

Bereits zwei Minuten später machte es aber Abwehrspieler S.Lindörfer seinen Offensivkollegen vor, wie man abschließt und stellte sehenswert den Ausgleich her. Das Spiel auf ein Tor setzte sich fort – die Gastgeber brachten es im gesamten Spiel zu keinem Abschluss mehr auf das Kleinsteinbacher Tor - , aber es dauerte bis zur 44.Minute, bis L.Elsäßer doch noch die Pausenführung für den ATSV herstellte.

 

 

 

Mit noch mehr Zug zum Tor gegen nun zusehends überforderte Gastgeber starteten die Gäste in den zweiten Durchgang, brauchten aber wieder einige Minuten, ehe sich das Resultat erhöhte. Mit einem Eigentor trug der SVS in der 57.Minute selbst dazu bei. Fünf weitere ATSV-Treffer durch A.Mall (2), T.Obitz, J.Elsäßer und M.Stöckler, der in der 87.Minute seine Ladehemmung endlich vergessen ließ, folgten und machten das Resultat doch noch deutlich.

 

Gespielt wurde übrigens auf dem Trainingsfeld des SVS, da der Hauptplatz derzeit umgestaltet und einen neuen Rollrasen erhalten wird.

 

 

 

Es war das letzte Auswärtsspiel des ATSV; jetzt stehen lediglich noch die Heimspiele gegen den TSV Spessart am Pfingstsamstag und dann – nach einem spielfreien Wochenende durch den „Rückzieher“ des SC Wettersbach 2 – die Schlusspartie gegen den TSV Palmbach an. Bringt es der ATSV zu zwei Heimsiegen, ist ihm der Einzug in die Relegationsspiele nicht mehr zu nehmen.

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: Achim Jock

 


TSV Palmbach - ATSV Kleinsteinbach 0:3   (Nachholspiel)

TSV Palmbach -  ATSV Kleinsteinbach  0 : 3

Hochverdienter Sieg nach vielfacher Chancenvergabe

 

Die Hürde Palmbach wurde im zweitletzten Auswärtsspiel genommen. Nach schon mehrfachem Spielausfall wegen schlechter Wetter- und Bodenverhältnisse wurde nun endlich das Hinspiel ausgetragen und das Rückspiel folgt zum Saisonabschluss.

Leichter als der Sieg in der Vorsaison fiel unserer Mannschaft die jetzige Partie an einem lauen Frühlingsabend, der Laune zum Fußballspielen machte. Motiviert ging der ATSV in die Partie, wusste man doch, dass jetzt nur noch Siege zählen, will man den Relegationsplatz erreichen. Man setzte die Einheimischen früh unter Druck und konnte bald die Erkenntnis gewinnen, dass die Palmbacher Abwehr nicht gerade ein unüberwindbares Hindernis sein sollte. Die Folge waren auch frühe Chancen, die beste für M. Stöckler, der aber unbedrängt das leere Tor verfehlte. Nach weiteren vergebenen Gelegenheiten musste in der 13.Minute schließlich ein Foulelfmeter herhalten. A. Mall verwandelte den an L. Elsäßer verwirkten Strafstoß sicher. Man blieb weiter am Drücker, doch das alte Übel setzte sich fort. Man scheiterte entweder an eigenen Unzulänglichkeiten vor allem auf den Außenstürmerbereichen, am guten TSV-Torhüter Kastner oder einmal auch am sonst gut leitenden Schiri Augsburger, der einen Treffer M. Stöcklers fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannte. Als der ATSV im Gefühl der Überlegenheit nachließ, kamen auch die Platzherren zu zwei Chancen. Eine Flanke wurde per Kopf knapp neben das Tor geköpft, und ein Freistoß aus größerer Entfernung landete auf der Oberkante der Latte. Der ATSV hatte inzwischen S. Lindörfer für S. Kaucher gebracht und das Wechselspiel auf den Innenverteidigerpositionen der letzten Wochen fortgesetzt.

 

Die zweite Halbzeit war mehr oder weniger das Spiegelbild der ersten. Für klare Verhältnisse, was das Ergebnis angeht, sorgte A.Mall in der 48.Minute mit einem trockenen Abschluss in die untere linke Ecke. Die Gastgeber mühten sich; als die Gäste wieder eine schlampige Phase hatten, setzten sie noch einen Weitschuss an die Querlatte. Das eindeutige Chancenübergewicht lag aber auf Seiten des ATSV, der es nach der Einwechslung von T.Thielert dann in der 78.Minute nur noch zum 0:3 brachte. Nach einem Steilpass von A. Mall, der mehrfach seine Kollegen in beste Schusspositionen brachte, auf M. Stöckler umkurvte dieser den herauseilenden Torhüter, überließ dann aber dem heraneilenden, sonst äußerst glücklosen R. Schmidt die Verwertung zum Endtreffer.

Eine sicher heiklere Aufgabe erwartet den ATSV am Sonntag beim letzten Auswärtsspiel der Saison beim SV Spielberg 2. Sollte man auch bei den „Göcklern“ gewinnen, hätte man sich eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele zuhause gegen Spessart und Palmbach geschaffen. Zahlreiche Unterstützung von außen wäre begrüßenswert.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


26.Spieltag: ATSV Kleinsteinbach - VfR Ittersbach 4:2

 

ATSV brauchte lange für seine Torerfolge

 

1: 2 hieß es am Ende im Vorjahr im Heimspiel gegen Ittersbach trotz drückender Überlegenheit des ATSV. Sollte es in diesem Jahr wieder so kommen? fragte sich mancher Zuschauer zur Halbzeit, als es 1:2 stand, was eigentlich keiner verstehen konnte. Wieder einmal hatte der ATSV einen „Geschenkkorb“ verteilt. Praktisch zweimal kamen die Gäste in den Strafraum, und doch führten sie. Das erste Mal nach einem Freistoß von Guhr und dickem Patzer des Torwarts – den abprallenden Ball schob Lusch in der 8.Minute ein - , und nach dem 1:1, endlich einmal wieder durch R.Schmidt mit fulminantem Weitschuss in der 18.Minute, nutzten die Gäste eine weitere Schlafmützigkeit im ATSV-Strafraum durch Eser in der 35.Minute zum 1:2. Während der gesamten ersten Hälfte schon war der ATSV die überlegene Mannschaft, hatte auch gute bis sehr gute Chancen, aber ein weiterer Torerfolg wollte nicht gelingen. Neben eigenem Unvermögen lag dies sicher auch am geschickten VFR-Torhüter, der manches vereitelte. Auf der anderen Seite hatte man vor Guhrs Freistößen weiterhin Bammel; aus dem Spiel heraus fand auch Störner kaum den Weg nach vorne. Der ATSV musste mehrere Innenverteidiger aus Verletzungs- und Krankheitsgründen ersetzen. So fehlten die etatmäßigen S.Lindörfer und N.Stucky; auch M.Städele musste passen. So mussten wieder einmal die Kaucher-Brüder ran.

 

Mit einer Umstellung, J. kam für seinen Bruder L.Elsäßer, startete der ATSV in die 2.Hälfte und zeigte jetzt auch endlich deutlich druckvolleres Spiel mit auch sehenswerten Kombinationen und Abschlüssen. Der Ittersbacher Torhüter wuchs aber mit den gestiegenen Herausforderungen mehrfach über sich hinaus. A.Steimle war es, der in der 54.Minute endlich den Bann brach und das 2:2 erzielte. Jetzt war es praktisch nur noch ein Spiel auf ein Tor gegen jetzt deutlich überforderte Karlsbader. Der Siegtreffer war nur noch eine Frage der Zeit. Nach schönem Steilspiel über die linke Angriffsseite mit R.Schmidt passte dieser genau in den Lauf des kurz zuvor eingewechselten T.Thielert, der in der 82.Minute zum 3:2 vollstreckte. Schließlich war es noch der dieses Mal glücklos spielende A.Mall, der in der 90.Minute per Kopf den Endstand zum 4:2 herstellte.

 

 

 

Man hätte sich manches leichter machen können, hätte man auf die Aussetzer zu  Spielbeginn verzichten können. Ähnlich gelagerte Leichtsinnigkeiten darf man sich aber in den weiteren Spielen nicht mehr erlauben. Eigentlich zählen nur noch Siege, wenn tatsächlich der Relegationsplatz erreicht werden soll. Der sichere Aufstiegsplatz scheint an den FV Bruchhausen vergeben.

 

 

 

Die nächste Bewährungsprobe steht bereits diesen Mittwoch an, wenn das schon mehrfach ausgefallene Hinspiel beim TSV Palmbach, Spielbeginn 19 Uhr, nachgeholt wird.

(kw)

 


25. Spieltag: SC Bulach – ATSV Kleinsteinbach  0 : 0

ATSV einfach nicht durchschlagskräftig genug

 

Ein torloses Remis beim punktgleichen Tabellenzweiten SC Bulach (ein Spiel mehr ausgetragen) lässt dem ATSV zwar noch alle Möglichkeiten, beim Kampf um die beiden ersten Tabellenplätze weiter mit dabei zu sein, doch nach dem Unentschieden am Donnerstag in Spessart bedeutet das erneute Remis den Verlust von vier Punkten innerhalb von vier Tagen. Dies ermöglichte dem FV Bruchhausen, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, bei den Punkten gleichzuziehen. Deren bestes Torverhältnis hievte die Bruchhausener auf den ersten Platz vor dem ATSV und Bulach. 

Man kann zwar nicht von einer schlechten Leistung des ATSV beim unbequem zu spielenden Gegner sprechen, für einen durchaus möglichen Sieg fehlte aber wiederum einiges, leider wie schon oft auswärts erlebt. Der unbedingte Wille, das entscheidende Tor zu erzwingen, wurde vermisst. Die mit kompaktem Deckungsverbund auftretenden Bulacher, dazu noch körperlich den Gästen überlegen, suchten ihr Heil nach vorne fast ausschließlich mit langen Bällen, konnten damit aber den Gast kaum überraschen. Torannäherungen gab es praktisch nur aus Standardsituationen heraus.  Der ATSV war zwar spielerisch überlegen, hatte auch die größeren Feldvorteile, verstand es aber wiederum zu selten, aus dem Mittelfeld heraus entscheidende Akzente nach vorne zu setzen. So blieben auch hier die Torchancen begrenzt; drei, vier Gelegenheiten waren einfach zu wenig, um daraus einen Sieg entstehen zu lassen. So kam letztendlich ein insgesamt gerechtes Unentschieden  bei leichter „Punkteüberlegenheit“ des ATSV heraus.

 

 

Erwähnenswert wäre noch die sehr ordentliche Spielleitung durch einen 15-jährigen Schiedsrichter, der in dem insgesamt umkämpften, aber doch fairen Spiel keine größeren Schwierigkeiten hatte.

 

 

Beim sonntäglichen Heimspiel gegen den VFR Ittersbach kann jetzt nur ein Sieg in Frage kommen, wenn man nicht weiteren Boden beim Kampf um die Plätze verlieren will. Die gefestigter gewordene Guhr-Formation sollte man aber nicht unterschätzen.    (kw)    


Nachholspiel: TSV Spessart I - ATSV I 1:1

 

ATSV auswärts wieder deutlich unter Form

 

 

 

Die durch den Rückzug des SC Wettersbach 2 erfolgte „Steilvorlage“ für unsere Mannschaft konnte diese nur bedingt nutzen. Beim abstiegsgefährdeten TSV Spessart reichte es ihr nur zu einem 1:1 Unentschieden. Damit rückte man zwar durch das bessere Torverhältnis vor dem SC Bulach auf Platz 1 vor, die Punktverluste dürften aber noch weh tun.

 

 

 

Nach den deutlichen Heimsiegen zuletzt gegen Spitzenmannschaften zeigte der ATSV wieder einmal sein „Auswärtsgesicht“. Es bleibt auch Trainer Augenstein unerklärlich, wie diese Leistungsunterschiede zustandekommen können. Mit hinten kompakt stehenden, um jeden Ball kämpfenden, aber auch spielerisch ansprechenden Spessartern, deren gute Er-gebnisse in den letzten Wochen keine Überraschung mehr sind, hatte der ATSV seine Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen und Torchancen zu erarbeiten. Vieles blieb Stückwerk; man konnte auch durchaus von mehreren Totalausfällen sprechen. So war den tapferen Albhöhenkickern nur schwerlich beizukommen, wenn es auch in der 2.Halbzeit fast gänzlich ein Spiel auf ein Tor war. In der ersten Hälfte hatten die Platzherren mit kräftiger Windunterstützung, der in der 2.Halbzeit nachließ, bei ihren überfallartigen Angriffen noch Gefahrenpunkte erzeugt. Zugute kam ihnen nach dem 0:0 Pausenstand ein frühes Tor in Durchgang 2, als sie durch Axtmann eine mehrfache Schlafmützigkeit der Kleinsteinbacher Abwehr zum 1:0 verwerten konnten.

 

 

 

Ein Dreifachwechsel sorgte beim ATSV dann zwar für mehr Stabilität, Herausarbeiten von wirklichen Torgelegenheiten blieb aber Mangelware. Auch mehrere Eckbälle verpufften, weil Kopfballduelle stets verloren wurden. So waren in der Schlussphase zwei Freistöße dringend notwendig, um die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt zu erhalten. Beim ersten gelang es der TSV-Abwehr den Ball nach Kopfball noch von der Linie zu schlagen, beim zweiten war es schließlich T.Obitz, der in der 90.Minute den Ball doch noch über die Linie bugsierte. Mehr war nicht drin, wäre auch nicht verdient gewesen.

 

 

 

Beim Spiel am Sonntag beim SC Bulach muss eine andere Mannschaftsleistung her, sonst verspielt man die gute Chance, vorne mit dabei zu sein.  

 


SC Wettersbach zieht 2. Mannschaft aus aktuellem Spielbetrieb zurück

Am Dienstag, 24.04.218, informierte der Badische Fußball-Verband die Vereine der Kreisklasse B, Staffel 2 über den Rückzug der 2. Mannschaft des SC Wettersbach.

 

Da der Rückzug 5 Spieltage vor dem Saisonende kommt, bedeutet dies nach den geltenden Regeln des Verbandes, dass alle Spiele gegen SC Wettersbach 2 nicht gewertet und aus der Tabelle gestrichen werden.

 

Vom unerwarteten Rückzug profitieren hauptsächlich der TSV Spessart und der ATSV Kleinsteinbach.

 

Wir haben als einzige Mannschaft des oberen Tabellendrittels gegen Wettersbach verloren. Wir erinnern uns an eine unglückliche 2:3 Heimniederlage. Die anderen Mannschaften hingegen hatten ihre Spiele gegen Wettersbach gewonnen oder zumindest unentschieden gespielt. Die gewonnenen Punkte werden unseren Konkurrenten wieder abgezogen. Dies hat zur Folge, dass sich die Tabelle der Kreisklasse Staffel B2 verschiebt.

 

Plötzlich ist der ATSV Kleinsteinbach kurzzeitig Tabellenführer.

 

Jetzt heißt es für die Aktiven und die Verantwortlichen, die Gunst der Stunde zu nutzen und den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

 

Alle Mitglieder und Fans des ATSV sind aufgerufen, unsere Akteure außerhalb und auf dem Spielfeld bei den anstehenden Aufgaben zu unterstützen.

Text: ME


24. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach – SV Langensteinbach II  5 : 1

 

Dass der ATSV jetzt doch noch vielleicht in das Rennen um die ersten beiden Tabellenplätze eingreifen kann, scheint nach dem weiteren Heimsieg, 5:1 gegen die Landesliga-Reserve des SV Langensteinbach, nicht mehr unmöglich. Auf jeden Fall wurde die in der Rückrunde wiedergewonnene Heimstärke erneut unter Beweis gestellt.

 

An den sonntäglichen Gegner bei Hochsommerwetter im April, wo selbst die Zuschauer den Schatten um den ATSV-Sportplatz suchten, hatten die Platzherren nicht die besten Erinnerungen. Denke man nur an das Hinspiel, als man in Karlsbad zur Pause scheinbar aussichtslos mit 0:4 zurücklag, um dann doch noch ein 4:4 zu erreichen.

 

Die jetzt im Mittelfeld platzierten Gäste zeigten auch in Kleinsteinbach gewisse Spielkompetenz, hatten einen sehr guten Torhüter und waren im Mittelfeld sehr beweglich. Nur was die Durchschlagskraft im letzten Drittel angeht, waren sie den Hausherren deutlich unterlegen; dies drückte sich schließlich auch im Endergebnis aus, das auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

 

In unveränderter Aufstellung zum letzten Spieltag – T. Thielert, A. Steimle und S. Lindörfer zunächst auf der Auswechselbank, N.Stucky urlaubte noch – ging der ATSV in die Party und zeigte schnell Präsenz, musste allerdings auch eine Chance des Gastes zulassen, als ein Ball die Oberkante der Latte touchierte. T. Obitz war es, der nach einem Eckball am schnellsten schaltete und aus kurzer Entfernung zum 1:0 eindrückte. Wenig später nützte S. Stöckler eine Hereingabe von R.Schmidt durch Ballablenkung zum 2:0, und als nach einem geglückten Kombinationsspiel mit doppeltem Doppelpass das 3:0 durch A.Mall fiel, schienen klare Verhältnisse zur Pause besorgt.

 

Wenig effektiv und laufschwächer starteten die Platzherren dann in Durchgang 2, und als die Gäste nach übersehenem Abseits auf 3:1 verkürzten, war einige Zeit Sand im Getriebe. Zu leichtfertig vergab man jetzt die sich immer noch ergebenden Chancen, wobei vor allem die linke Angriffsseite jegliche Konsequenz vermissen ließ, hatte aber auch Pech im Abschluss (S. Stöckler traf jeweils Pfosten und Latte) oder scheiterte am sehr gut reagierenden Gästetorhüter. Mit mehreren Tauschaktionen wurde auch der Spielfluss etwas gestört. Als aber T. Thielert aufs Feld kam, wurde im Angriff wieder zielgenauer gepasst und konsequenter abgeschlossen. Mit einer doppelten Gemeinschaftsproduktion zwischen A. Mall und T. Thielert sorgte Letzterer mit dem 4:1 für endgültig klare Verhältnisse und A. Mall legte noch einmal nach einer schönen Kombination zum 5:1 in einem durchgehend sehr fairen Spiel nach.

 

Mit dem Nachholspiel beim TSV Spessart am Donnerstag und der nachfolgenden Partie am Sonntag beim SC Bulach stehen zwei Auswärtsspiele und „Stunden der Wahrheit“ in den nächsten Tagen an. Die Siege gegen Bruchhausen und Forchheim nutzten nur etwas, wenn man jetzt auch auswärts Stärke zeigt. Dass der überraschend schlecht platzierte TSV Spessart auch gegen weiter oben angesiedelte Mannschaften bestehen kann, hat er erst am vergangenen Sonntag mit einem 1:0 Sieg gegen den ASV Wolfartsweier unter Beweis gestellt. Schlüssel zum Erfolg dürfte für den ATSV nur volle Konzentration und hohe Laufbereitschaft sein.      (kw)

 


22. Spieltag:  ATSV I - FV Alemannia Bruchhausen  4:3

Sicher geglaubter Sieg geriet noch einmal ins Wanken

 

Es hätte ein gemütlich-angenehmer Nachmittag aus Sicht der Platzherren bei herrlichem Frühlingswetter werden können, denn wie die Gastgeber den Tabellenzweiten aus Bruchhausen in der ersten Hälfte beherrschten, hielt wohl kaum jemand es noch für möglich, dass das Geschehen im zweiten Durchgang noch zu einer Zitterpartie werden könnte. Dass es dem ATSV doch noch zum Sieg reichte, war nicht nur verdient, sondern zeigte einmal mehr, dass er bei einigermaßen stabilem Kader es mit jedem aus der großen Spitzengruppe aufnehmen kann. Nach drei Siegen in Folge gehört man nun wieder dem Kreis der Anwärter auf den 2. und damit

Relegationsplatz an. Doch auch Spitzenreiter Forchheim ist nicht mehr unerreichbar entfernt. Einige Fragezeichen gab es bei der Augenstein-Truppe vor der Begegnung, denn Torhüter H. Gauß musste erstmals durch E. Mammanello ersetzt werden, T. Obitz und L.Schröder fehlten weiter, der langzeitverletzte A. Atheer sowieso, und mit den Abwehrspie-lern S. Lindörfer und N.Stucky gingen zwei angeschlagene Spieler in die Partie. Der muskel-verletzte S. Lindörfer, „Chef“ der Abwehr, musste aber bereits nach 15 Minuten passen. Auf der Auswechselbank nahm überraschend T. Thielert nach über viermonatiger Pause nach Beinoperation und gänzlich fehlendem Training Platz. Dass er bei seinem Kurzeinsatz noch zum Matchwinner werden sollte, ist eine besondere Episode des Spiels.

Lag es am ATSV, dass der eigentliche Favorit Bruchhausen zunächst im Spiel nach vorne fast völlig wirkungslos blieb (in Hälfte 1 reichte es dem Gast nur zu zwei, das Ziel verfehlende Weitschüssen) oder erinnerten sie sich an die Heimniederlage im Hinspiel gegen den ATSV mit der Wirkung, dass sie nicht recht wussten, wie sie dem Gegner beikommen wollten. Spielten die Platzherren in die Spitze, wurde die Verwundbarkeit der Hildenbrand-Truppe im Abwehrbereich deutlich. So überraschte es nicht, dass der ATSV dies auch in Toren ausdrücken konnte. Nach schönem Steilpass von A. Steimle war A. Mall in der 13.Minute nicht aufzuhalten und verwandelte sicher zum 1:0. Der für den ausgeschiedenen S. Lindörfer ins Spiel genommene M. Stöckler hätte kurz nach seiner Einwechslung eine ähnliche Konstellation wie beim 1:0 fast zum 2:0 nutzen können. Die holte aber A. Mall in der 32.Minute mit unhaltbarem Kopfball nach. Bis zur Pause blieb der ATSV weiter am Drücker, und als S. Kaucher aus 40 Metern den zu weit aus seinem Tor geeilten Gästekeeper maßgerecht überwand, schien alles gelaufen.

Aber wie es nun mal im Fußball eben so ist: Wenn im Anschein des sicheren Vorsprungs plötzlich Sand ins Getriebe durch einen frühen Anschlusstreffer kommt, dann kann noch viel passieren. Y. Vielsäcker nutzte einen ersten Patzer des in der 1.Hälfte noch starken M. Städele in der 54.Minute zum 3:1. Der ATSV ließ sich zunächst aber nicht beirren und legte schon kurz später durch S. Kaucher zum vermeintlichen 4:1 nach. Doch der in vielen Szenen unsicher wirkende und in manchen Entscheidungen den Platzherren nicht gerade wohl gesonnene Unparteiische Knoch verhinderte dies durch einen fatalen Abseits-Fehlpfiff. Die Unruhe in Reihen der Gastgeber wuchs wieder, als M. Städele mehrfache Gelegenheiten zur Klärung verpasste und M. Heinz in der 71.Minute die Möglichkeit zum 3:2 eröffnete. Als A. Malls Kopfball ein Gästeverteidiger noch von der Linie kratzte und M. Stöckler einen Freilauf vor dem Gästetor auch nicht zum nervenberuhigenden Zweitore-Vorsprung nützen konnte, blieb das Spiel offen. In der 78.Minute sah Schiri Knoch Städeles Abwehraktion als Handspiel im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte N. Reichert zum 3:3. Der einge-wechselte T. Thielert fasste sich dann in der 84.Minute ein Herz drang in den Strafraum ein und wurde vom in der Schlussphase sehr rauen Gästespieler F. Jany, der nur der Großzü-gigkeit des Unparteiischen wegen noch auf dem Platz war, klar elfmeterwürdig von den Beinen geholt. T. Thielert verwandelte selbst sicher den Strafstoß und rettete dem ATSV so doch noch den Sieg.

 

Mit dem SV Völkersbach, der überraschend in der Abstiegszone steht, erwartet der ATSV die nächste schwierige Auswärtsaufgabe. Wenn man allerdings mit vorne dran bleiben will, zählt am Sonntag nichts anderes als ein Sieg auf den Albhöhen.

 

 

ATSV Kleinsteinbach II  -  FV Bruchhausen II  0 : 3  (0:1)

Verdiente Niederlage gegen den Spitzenreiter

 

Dass nach den beiden Siegen gegen den TV Mörsch mit dem Spitzenreiter FV Bruchhausen ein anderes Kaliber auf unsere Zweite warten würde, war von vornherein klar und bestätigte sich auch während des gesamten Spiels. Der mannschaftlichen Geschlossenheit des Gastes konnte unsere Reserve in dem fairen Spiel meist nur Wille und Durchhaltevermögen entgegensetzen, so dass das Resultat im Rahmen blieb. Bei der personellen Situation der 1.Mannschaft kamen Anleihen aus deren Kader nicht in Frage, was die Möglichkeiten, selbst initiativ zu werden, weiter einschränkte. Nach dem 0:1 Pausenstand sorgte das 0:2 bereits für klare Verhältnisse und ein verwandelter Freistoß bedeutete das Endresultat. Schade, dass S. Stöckler in der Schlussminute bei einem schönen Angriff der Ehrentreffer versagt blieb. Den Gästen kann zur reifen Leistung gratuliert werden; ein Aufstieg ist ihnen aber nur bei einem gleichzeitigen Aufstieg ihrer ersten Mannschaft in die A-Klasse erlaubt.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


21. Spieltag: ATSV I - TV Mörsch I  3:0

Sechs Punkte über Ostern gegen den TV Mörsch bringen den ATSV wieder in Erinnerung. Damit wurden auch die Vorsaisonergebnisse gedreht, durch die die Rheinstettener den Pfinztälern den Relegationsplatz wegschnappten.

 

Vor diesen beiden Partien mit ungewöhnlicher Terminierung am Ostersamstag und -montag gegen den gleichen Gegner stand unsere Mannschaft am Scheideweg: entweder vollends ins belanglose Mittelfeld abtauchen oder aber wieder noch ein bisschen oben mitspielen können. Die Aufgabe wurde positiv gelöst und zwar hochverdient. Zur Wertung der Spiele muss man aber auch festhalten, dass der TV Mörsch in seiner derzeitigen Verfassung nicht an die Leistungen der letzten Runde anknüpfen kann. Nicht nur die Heidt-Truppe, sondern auch der ATSV musste auf derzeit verletzte und verhinderte Spieler verzichten. Die  Augenstein-Elf steckte dies besser weg.

Mit neuformiertem Abwehrzentrum erlaubte man sich in Mörsch einen kapitalen Fehlstart, denn der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine volle Umdrehung gemacht, da lag man nach zögerlichem Eingreifen schon mit 0:1 zurück. Es dauerte dann rund 20 Minuten, bis die Gäste zu ihrem Spiel fanden. So entwickelten sich auch Chancen gegen die nicht sattelfest wirkende Abwehrreihe Mörschs. Schließlich brach A.Mall nach einer schönen Einzelaktion den Bann und stellte den Ausgleich her. Als A.Steimle dann das 1: 2 per Kopfball erzielte, schien man auf sicherem Weg, zumal man bis zur Pause immer wieder Erfolg versprechende Chancen herausspielte. Doch M.Stöckler, R.Schmidt und L.Elsäßer – sie brachten einfach den Ball nicht über die Linie. So stand es zur Pause statt 1:4 nur 1:2, was die Platzherren noch hoffen ließ.

Sie kamen auch engagierter aus der Ruhephase. Auf der anderen Seite spielte der ATSV 15 bis 20 Minuten fahrig und ließ die Zügel schleifen. So verwunderte es nicht einmal, dass nach einer sträflichen Nachlässigkeit und Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger die Mörscher zum Ausgleich kamen. Die Einwechslung von S.Kaucher Mitte der 2.Halbzeit in die Sturmmitte brachte dann schnell die Wende.zum Positiven, denn er verwertete wenig später eine Hereingabe mit dem Kopf zum 2:3. Als A.Steimle, wieder mit dem obersten Körperteil, für das 2:4 sorgte, schienen die Punkte gesichert. Doch erneut kamen die Platzherren zum Anschluss und blieben bis zum Schluss mit weit gezogenen Freistößen und Zuspielen in die Spitze gefährlich. 3:4 – ein knapper Sieg, den man sich hätte leichter machen können. Lobenswert sei noch die sehr gute Leistung von Schiri Gadelmeier erwähnt, wie beide Mannschaften bestätigten.

Im Heimspiel am Ostermontag, das auf Seiten der Gastgeber, aber auch eine Halbzeit lang bei den Gästen auf höherem Spielniveau stand, wurde das Ergebnis eindeutiger. Mit zum Teil schönen Spielzügen zeigte sich der ATSV spielerisch verbessert und arbeitete sich auch schnell Chancen heraus. Wertvoll und geschickt die 1:0 Führung durch M.Stöckler in der 15.Minute, der den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Torhüter Bucau ausguckte und mit einem Heber Erfolg hatte. Dann hatten die Gastgeber aber auch Glück, als A.Rabolt einen Torabschluss der Gäste auf der Linie am Einschlag hinderte. Dies war in einer Phase, als die Gäste der Kleinsteinbacher Abwehr um S.Lindörfer und M.Städele mit dem quirligen Sane zusetzten. Die Platzherren waren aber noch vor der Pause an der Reihe, doch A.Mall und M.Stöckler scheiterten aussichtsreich.

Wenige Sekunden nach Wiederbeginn versemmelte A.Mall unbedrängt die Riesenchance zum 2:0. Zunehmend wie der ATSV nun sicherer und überlegener wurde, erlahmte der Widerstand der Gäste, und hätten die Gastgeber nicht mehrfach im Abschluss versagt, wäre schon frühzeitig ein deutliches Resultat möglich gewesen. Erst eine glänzende, sehenswerte Einzelaktion von A.Mall, der mehrere Gegner wie Slalomstangen umkurvte, bescherte endlich das 2:0, dem A.Steimle wenig später das 3:0 folgen ließ. Jetzt war ein Debakel für die Gäste durchaus noch möglich, doch Latte, Torwart und vor allem Abschlussversagen (manchen fällt es offensichtlich schwer, den Ball über die Linie zu bringen) verhinderten dies. Ein Wermutstropfen war die muskulär bedingte Auswechslung von Abwehrorganisator S.Lindörfer Mitte der 2.Halbzeit.

 

Jetzt wartet mit dem FV Bruchhausen im nächsten Heimspiel der eigentliche Titelfavorit nach dessen Sieg in Forchheim. Mal sehen, ob man die Ettlinger Vorstädter wie im Hinspiel überraschen kann ?

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Nachholspiel: TV Mörsch I - ATSV Kleinsteinbach I  3:4

Erst gestern standen sich beide Mannschaften im Nachholspiel der Vorrunde gegenüber, Die Terminnot erzeugt in diesen Tagen einige Ungereimtheiten im Amateurfußball. Vor dem Spiel am Samstag verloren die Kleinsteinbacher in Wolfartsweier mit 3:1 und die Mörscher spielten gegen Forchheim 1:1. Für beide Mannschaften waren diese Ergebnisse wohl zu wenig, um weiter an die Plätze 1 und 2 glauben zu können. Nach dem 4:3-Sieg der Kleinsteinbacher am Ostersamstag in Mörsch lebt die Hoffnung bei Kleinsteinbach wieder etwas auf, während die Mörscher im Mittelfeld gestrandet sind. Die Heimelf will es nun auch im Rückspiel wissen.

 

Spiel vom Samstag: In dem abwechslungsreichen Spielverlauf gingen die Mörscher schon nach wenigen Sekunden durch Stephan Nakovicz mit 1:0 in Führung, aber die Gäste drehten das Spiel bis zur Pause mit einem Doppelschlag binnen fünf Minuten und Toren von Andreas Mall und Alexander Steimle in eine 2:1-Pausenführung. Alban Beqiraj traf für Mörsch nach einer Stunde zum 2:2 und die Karten wurden scheinbar neu gemischt. Doch die Gäste ließen sich vom Mörscher Ausgleich nicht beirren und zogen nach Toren von Stefan Kaucher und dem 2. Treffer von Mall auf 4:2 davon. Aber auch die Heimelf gab keineswegs auf und erzielte eine Viertelstunde vor Spielende wiederum durch Nakovicz den 3:4-Anschlusstreffer der Mörscher. Zu mehr reichte es der Heimelf aber nicht mehr.

 


18. Spieltag: ASV Wolfartsweier I - ATSV Kleinsteinbach I  3:1

  

ATSV zeigt sich mal wieder als großzügiger Gegner

Als B-Liga-Kollegen muss man sich derzeit eigentlich wünschen, gegen den ATSV Kleinsteinbach antreten zu dürfen. Einsatzbereitschaft, Wille und ein gewisses Maß an taktischer Disziplin genügen, um Punkte gegen die Pfinztaler zu sichern. Auch beim ASV Wolfartsweier in deren erstem Spiel nach langer Spielpause genügte dies dem Gegner, den Gast ohne Punkte nach Hause zu schicken. Was nützte den Gästen eine über eine Stunde währende Überlegenheit, wenn diese – wie erlebt – nicht in Zwingendes im letzten Drittel umgewandelt wird? Nichts, was sich in Punkten ausdrücken ließe.    

Im Gegensatz zum Vorsonntag wurde zwar häufig ganz ordentlich kombiniert, echter Druck, der den Gegner auch zu Fehlern zwingt, wurde kaum erzeugt. Und dann darf der Gegner auch noch auf Abwehrschnitzer warten, die regelmäßig eintreten. Auch jetzt wieder an der Autobahn.   

Kommt noch ein Schiri wie Kamerad Busselmeier hinzu, der kein Freund der Kleinsteinbacher war – viele Fehler kann man vielleicht noch verzeihen, aber sein ausbleibender Pfiff in der Anfangsphase bei einem klaren Foulspiel der Platzherren im Strafraum, war sicher mit spielentscheidend - , dann kommt noch eine weitere Unzufriedenheit und Nervenbelastendes hinzu. Auffällig war auch, dass nur eine gefühlte effektive Spielzeit von 65 Minuten gegeben war; beim Rest: Freistoßunterbrechungen mit Belehrungen, gelbe Karten auf beiden Seiten mit langen Notizen, Aufzeichnungen bei den Toren, Spielerwechseln und Verletzungen brachten oft vom Schiedsrichter geförderte Verzögerungen. Dies alles entschuldigt aber nicht, dass sich unsere Mannschaft einfach nicht einer Spitzenmannschaft gerecht zeigt.   

Wie schon die ganze Runde erlebt, kam wieder hinzu, dass Ausfälle kompensiert werden mussten. S.Lindörfer musste berufsbedingt passen, M.Gutbrod zog sich letzten Sonntag einen Muskelfaserriss zu, S.Kaucher hinderte eine Erkältung, anzutreten und T.Thielert und A.Atheer setzten ihre längere Verletzungspause fort. Konstanz in der Mannschaftsaufstellung sieht anders aus. Wenigstens A.Mall war wieder dabei, rieb sich aber im zentralen Mittelfeld zu sehr auf, um nach vorne (Ausnahme ein nach wenigen Minuten vom guten ASV-Torhüter gerade noch um den Pfosten gelenkter Schuss) Wirkung zeigen zu können. 

Ein Freistoß und in Folge zögerliches Verhalten von N.Stucky und Torhüter H.Gauß ermöglichte der Esch-Truppe Mitte der ersten Halbzeit die Führung, mit der es auch in die Pause ging. Meist eine deutliche Feldüberlegenheit des ATSV prägte die 2.Spielhälfte, aber dieser verstand es nicht, sich im Strafraum entscheidend durchzusetzen. Auf der anderen Seite sorgte ein Aussetzer von M.Kaucher, der durch die Ausfälle in die Mannschaft rückte, für das 2:0 der Platzherren, wobei sich auch noch Gauß beim Schuss von fast auf der Grundlinie abgegeben überraschen ließ. Als A.Steimle eine Freistoßflanke per Kopf zum Anschlusstreffer verwertete, schien bei noch genügend Spielzeit doch noch eine Wende zum Guten für möglich. Aber man scheiterte an den bekannten eigenen Unzulänglichkeiten. Als wenige Minuten vor Schluss auch noch M.Kaucher ein Eigentor unterlief, war endgültig die Messe gelesen.  

Wie man am kommenden Sonntag gegen den Tabellenführer FT Forchheim bestehen will, muss die Mannschaft selbst beantworten; die Wolfartsweier-Leistung hätte aber wohl eine weitere Niederlage zur Folge.

 

Text: KW

Bilder: ME

 


17. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach I - SW Mühlburg I    6:3

Endlich wieder Rundenfortsetzung !

 

Am Sonntag war es endlich wieder soweit: Der ATSV konnte mit beiden Mannschaften trotz einschränkender Platzverhältnisse doch die Punktespiele gegen die Teams von SW Mühlburg fortsetzen. Kann man in einem Vierteljahr – so lange dauerte die Zwangspause –das Fußballspielen fast gänzlich verlernen, fragte man sich schon nach wenigen Minuten. Die ATSV-Fans rieben sich gegen die in Abstiegsgefahr befindlichen Gäste zunächst verwundert, dann verstört die Augen ob des gezeigten Auftritts unserer Ersten. Eine miserable Wintervorbereitung aufgrund schlechter Wetterbedingungen und Platzverhältnisse kann aber nicht allein als Grund für den indiskutablen Auftritt vor allem in der ersten Halbzeit gelten. Kein Spieler erreichte auch nur annähernd Normalform. Man steckte sich gegenseitig im Fehlverhalten an und gestattete dadurch den aggressiv und laufstark beginnenden Karlsruhern immer wieder Chancen.  Hätten die zunächst überlegenen Gäste ihre Chancen verwertet, wäre ein deutlicher Rückstand möglich gewesen. So standes zum Glück für den ATSV 1:1 (Tor M.Stöckler) zur Halbzeit. Danach rissman sich mehr am Riemen, verminderte die zuvor grausame Fehlerquote und wies dann doch noch den wie schon im Hinspiel auch konditionell nachlassenden Gegner in die Schranken. Zwei Tore von T.Obitz waren noch nicht entscheidend, weil man wieder ein Geschenk verteilte; erst ein Hattrick des nun in den Sturm beorderten S.Kaucher (A.Mall, T.Thielert, A.Atheer, L.Schröder und J.Elsäßer fehlten) sorgte bei einem weiteren Gegentreffer für den 6:3 Endstand. Drei Punkte auf dem Habenkonto, Mund abputzen, könnte man sagen. Aber es bleibt ein ungutes Gefühl wegen der unbefriedigenden Leistungen. Am Sonntag beim ASV Wolfartsweier muss eine ganz andere Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht werden, will man etwas Zählbares erreichen.

 

Die Reserven des ATSV und von SW Mühlburg trennten sich 1:1.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Zum Sieg gequält!

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


Das sportliche Geschehen startet wieder !

Sieg beim Vorbereitungsspiel in Singen

 

Gesegnet ist der Fußballverein zur Winterszeit, der ein solches Kunstrasenspielfeld aufweisen kann wie der FC Germania Singen.  Die gesamte Infrastruktur des Vereins ist beneidenswert; drei Kunstrasenplätze in Remchingen, in Gesamtpfinztal kein einziger!! Die guten Beziehungen mit den B-Liga-Kollegen der Germanen machten ein Trainingsspielvergleich am letzten Sonntag möglich; wichtig für den ATSV, dessen Trainingsverhältnisse bei den augenblicklichen Wetterbedingungen alles andere als  geeignet für eine ordentliche Rundenvorbereitung sind. Durchgängig ordentlich präsentierte sich der ATSV beim Spiel, hatte gerade bei der Chancenerarbeitung ein deutliches Übergewicht. Bei einem 10:2 Verhältnis zugunsten des ATSV blieb aber wieder ein Wermutstropfen, denn man benötigte einen berechtigten Foulelfmeter in der Schlussphase, von A.Mall sicherverwandelt, um zum 1:0 Sieg zu kommen. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von T.Thielert und A.Atheer, wohl bis zum Rundenende, fehlt es unserer Elf in der Spitze an der nötigen Durchschlagskraft und Chancenverwertung. Solche waren reichlich vorhanden, wurden aber zum Teil kläglich vergeben. Nur wenn diese Schwäche behoben werden kann, bleiben Restchancen in der verbleibenden Runde auf ein Eingreifen um die vorderen Plätze.

Das Faschingswochenende blieb testspielfrei.

 

Letztes Testspiel

Am Donnerstag, 15.2., 19 Uhr soll noch ein Testspiel beim SV Königsbach stattfinden.

 

Nachholspiele in Mörsch

Ernst wird esdann am Wochenende, wenn – Bespielbarkeit des Platzes vorausgesetzt - am Sonntag,18.Februar, beim TV Mörsch die ersten Nachholspielefür die 2.Mannschaft (12.00 Uhr) und für die 1.Mannschaft um 14.00 Uhr anstehen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


16. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - TSV 05 Reichenbach II  1:2

ATSV Kleinsteinbach I  -  TSV Reichenbach II   1 : 2

Mit erneuter Heimniederlage von Tabellenspitze verabschiedet

„Das war wieder einfach zu wenig“

 

Im Nachhinein war es wohl -  sieht man den Verlust dreier Punkte und einen arg in Mitleidenschaft gezogenen Sportplatz – ein Fehler, die Partie trotz kaum vertretbarer Platz- und Witterungsverhältnisse unbedingt austragen zu wollen. Ursächlich waren die schon drei Spielausfälle des ATSV; nicht auch noch einen vierten mit großen Terminproblemen im Frühjahr in Folge wollte man ins neue Jahr nehmen. Man war zuversichtlich, dass die Revanche für die herbe Schlappe im Saisoneröffnungsspiel auf Kunstrasen gegen die Waldbronner gelingen würde. Aber nichts wurde daraus, und die nicht erst seit der letzten Saison andauernden „Berührungsängste“ mit Negativfolgen gegen Reserveteams sollten sich fortsetzen.

Dabei gelang ein Start ins Spiel, der das bittere Ende nicht vermuten ließ. Man war überlegen, drückte früh auf einen Führungstreffer, der auch in der 12.Minute schon gelang (Torschütze Mike Stöckler nach Pass von Andreas Mall). Die frühe Führung schien aber für die Platzherren nicht förderlich zu sein; man verzettelte sich zunehmend in Mittelfeldgeplänkel; der Gegner allerdings wurde weitgehend von der gefährlichen Zone ferngehalten. So gesehen kam der Ausgleich in der 26.Minute wie aus heiterem Himmel. Torhüter Hendrick Gauß konnte einen Schuss aus größerer Distanz zwar abwehren, Gästeakteur J.Krämer donnerte den Ball aber aus spitzem Winkel unter das Tordach. Bei zunehmenden Schneeschauern kam der ATSV immer schlechter mit den Verhältnissen zurecht, was sich in Durchgang 2 nahtlos fortsetzte. Mit einem kaum zu überbietenden Fehlpassfestival und Totalausfall auch sonstiger Leistungsträger baute man einen an sich biederen Gegner unnötigerweise auf. Man musste aber eingestehen, dass die Gäste, bei denen der im Beruf als Polizist für Ordnung sorgende und im Spiel seine Abwehr exzellent organisierende J.Bender, Mittelfeldspieler N.Dirrler und Torhüter D.Dittrich auffällig waren, mehr Kampfeswillen und Laufbereitschaft  in die Waagschale warfen, was gerade bei diesen Platzverhältnissen wichtig war. „Das ist zu wenig, was unsere Mannschaft investiert“, verlautete am Spielfeldrand. „Aufwecken“ ließ sich keiner. So überraschte es nicht einmal, dass die Reichenbacher die Unzulänglichkeiten des ATSV bestraften und die aufgerückteAbwehr bei einem Konter durch E.Semerci zum 1:2 überlisteten. Man schrieb die 67.Minute, also eigentlich noch Zeit, die Wende noch anzustreben. Aber erst ab der 80.Minute raffte man sich zu einer echten Drangperiode und Spiel auf ein Tor auf; nicht einmal der erhoffte Ausgleich wollte aber mehr gelingen. So behielten die aufopferungsvoll kämpfenden TSVler nicht einmal unverdient alle drei Punkte im Gepäck.

Der ATSV aber, vor wenigen Wochen noch dick dabei im Kampf um die vordersten Plätze, hat sich zumindest auf längere Zeit von der Spitze verabschiedet und dümpelt nach der dritten Heimniederlage in den letzten vier Spielen zuhause im unspannenden Mittelfeld herum. Bei der derzeitigen Wetterlage scheint der für den kommenden Sonntag eigentlich vorgesehene Nachholtermin in Palmbach wohl erneut auszufallen und die Rundenfortsetzung im Februar zu erfolgen. Dann hoffentlich wieder besser als diesen Sonntag.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


14. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SC Wettersbach II  2:3

Ein Sonntag zum vergessen beim ATSV

 

Trainer Augenstein musste am Sonntag weiter auf die langzeitverletzten S. Kaucher, Atheer und Schmidt verzichten. Dazu kam, dass Mall und Lindörfer aus beruflichen Gründen nicht beim Spiel helfen konnte. Trotzdem konnte man eine Startelf auf den Platz schicken, mit der man sich in der Klasse nicht verstecken muss.

Gauß – Rabolt, M. Kaucher, Stucky, Gutbrot – Städele, Steimle, J. Elsäßer, Ratz, Thielert – Stöckler

Die ersten 30 Minuten tat sich unsere Mannschaft gegen Wettersbach schwer, die mit 5 Spielern auftraten, welche bisher regelmäßig in der Landesliga zum Einsatz kamen. Vielleicht war es der Respekt vor genau diesen Spielern, der dazu führte das man nach 30 Minuten mit 0:2 zurücklag. Nachdem 0:2 fing unsere Mannschaft dann aber an Fußball zu spielen. Daher konnte man vorm Halbzeitpfiff vom Schiedsrichter Reiser, der bei diesem Spiel auch nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte, noch der Anschlusstreffer von Stöckler erzielt werden.

Nach der Halbzeit dann ein anderer ATSV, man lief den Gegner vorne an und zwang Wettersbach so zu vielen Ballverlusten. Die Mühe wurde belohnt mit dem 2:2 von L. Elsäßer. Danach kam es zu einem Sturmlauf unserer Elf. Oft war man um den 16er, doch der letzte Pass kam oft nicht. Trotzdem gab es genug Möglichkeiten um den Führungstreffer zu erzielen, doch blieb das dem ATSV an diesem Tag verwehrt. Ein weiterer Nackenschlag waren zwei klare Handelfmeter, die nicht von Schiedsrichter Reiser geahndet wurden. Und so kam es, wie es so oft im Fußball kommt. Mit einem Eckball in der 85 Minute, machte die „Reserve“ vom SCW den Siegtreffer.

 

Eine bittere Niederlage für den ATSV, hätte man mit einem Sieg die Tabellenspitze für sich beanspruchen können. Die Wettersbacher haben Ihre Hausaufgeben scheinbar mittlerweile gemacht und sich das Regelwerk nochmal durchgelesen, da alle eingesetzten Spieler spielberechtigt waren. Ob das aber der Sinn einer zweiten Mannschaft ist, muss jeder Verein für sich entscheiden.

 

Text: ATSV Kleinsteinbach

 


11. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SV Spielberg II  3:2

Ein Sieg der Moral und des Vertrauens

Zweimaligen Rückstand umgedreht

 

Es ist eine Dauererscheinung beim ATSV. Eine konstante Aufstellung ist aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich. Da kommen Arbeitsverpflichtungen, Urlaube, Taufen oder Ähnliches, von Verletzungen ganz zu schweigen, dazwischen. Die Kunst ist, mit diesen Hemmnissen fertigzu werden. Der ATSV ist aber hierin wohl kein Einzelfall. Es ist das Schicksal der meisten Vereine in den Kreisklassen.

Zum dritten Mal in wenigen Wochen der dritte Karlsbad-Verein. Die Tabelle lügt wohl nicht.

 

Die Oberliga-Reserve ist wahrscheinlich der beste davon. Man hat sich bei den „Göcklern“ offensichtlich gefestigt in dieser Saison; nur ein Punkt Rückstand vor dem Sonntagspiel hinter dem ATSV. Die Gleichwertigkeit beider Mannschaften zeigte sich im Spielverlauf über eine längere Zeit. Noch eine positive Bemerkung zur Spielberg-Reserve: Im Gegensatz zu anderen zweiten Mannschaften in der Staffel beschränken sie sich auf ihren eigentlichen Kader. Keine zeitweisen Anleihen von oben, die den Wettbewerbscharakter in der Staffel erheblich beeinflussen und keine Spielausfälle; so gehört sich das eigentlich aus sportlichen Gründen. Die Legitimation von Verbandsseite ist eine andere.

Mit einigen Umstellungen kam der ATSV nur schwerlich ins Spiel. Die Gäste wirkten zunächst passsicherer und gedankenschneller. Eine leichte Aufgabe im fairen Spiel hatte der 66-järige Unparteiische W. Walz aus Bad Wildbad, der mit seiner Routine die Partie glatt über die Runden brachte. Als die Gäste durch L. Jäck in der 14.Minute eine Deckungslücke beim ATSV zum 0:1 nutzten, schien das Belohnung für beherzteres Auftreten zu sein. Danach zog sich das Spiel meist in Mittelfeldduellen und ohne größere Strafraumszenen dahin; der ATSV blieb in der Sturmmitte harmlos und von den Flügeln und aus dem Mittelfeld her zu ungenau. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause deutete sich mehr Präsenz der Platzherren an, und Timo Thielert hatte die erste echte Chance. Mit 0:1 wurden aber die Seiten gewechselt.

Etwas überraschend zunächst mit der gleichen Besetzung startend, entwickelten die Platz-herren nun mehr Laufbereitschaft und konsequenteres Vorgehen. Entgegen kam ihnen auch, dass die Gäste nicht mehr die Leistungsstärke und den Widerstand der ersten Hälfte abrufen konnten, wenn sie auch immer durch F. Touray und M. Schreiber gefährlich blieben. In der 53.Minute gelang T. Thielert nach genauer Flanke von Mike Stöckler der Ausgleich. Man wollte danach schnell mehr und vernachlässigte kurzfristig sträflich die Abwehr, was der SVS mit einem schnellen, schön herausgespielten Konter über die oben genannten Spitzen zur erneuten Führung nutzten. Rückstände können manchmal beim ATSV auch Moral wecken, so auch an diesem Sonntag mit erstmaliger Winterzeit bei sehr guten Platzverhältnissen. Die Beteiligten zum 1:1 Ausgleich, jetzt aber in anderer Reihenfolge, stellten in der 73. Minute wieder Gleichstand her. Als nach mehreren abgewehrten Bällen in der 78.Minute beim vierten Versuch Marco Gutbrod den Ball endlich über die Linie beförderte, lag der ATSV erstmals in Front – und hielt das Ergebnis auch bis zum Schluss. Letztendlich ein Sieg der Moral, auch mit ein bisschen Glück, aber sicher nicht unverdient. Sieben Punkte gegen die drei Karlsbad-Clubs, eine ordentliche Bilanz. Und auch in der Tabelle rückt der ATSV durch den Spielverlust von Palmbach näher an die Spitze heran.

 

Eine wiederum schwere Aufgabe erwartet unsere Mannschaft am Sonntag beim TV Mörsch, der dem ATSV in der letzten Saison den Relegationsplatz „wegschnappte“. Man hat gegen diesen Gegner noch einiges gutzumachen, was aber nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich sein wird. Spielbeginn in Mörsch ist um 14:30 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


10. Spieltag:  VFR Ittersbach I - ATSV Kleinsteinbach I  0:5

Deutliche Feldüberlegenheit zahlte sich erst in zweiter Hälfte aus

ATSV lässt zu oft Konsequenz vermissen

 

Was gibt es eigentlich bei einem 5:0 Auswärtssieg noch zu meckern ? Vermeintlich wenig, aber der ATSV ist „Wiederholungstäter“, was Konstanz, Auslassen von Torchancen und zwingendes Spiel angeht, sonst stünde man nicht „nur“ im kompakten Verfolgerfeld hinter den beiden Führenden. Und so sind auch jetzt neben Lob, nachdenkliche Worte angesagt.

Beim in den letzten Wochen wieder zu besserer Form findenden VFR Ittersbach holte sich der ATSV – wie immer in den letzten Jahren – bei äußerst garstigen Wetterverhältnissen drei verdiente Punkte ab. Verdient deshalb, weil man fast durchgängig eine deutliche Feldüberlegenheit, die weitaus größere Zahl an Torchancen und spielerische Vorteile hatte. Bald war zu erkennen, dass der VFR auf verstärkte Defensive setzte, ließ Sturmspitze Guhr meist minutenlang gänzlich allein und überließ den Gästen das Spiel. Dabei zeigte sich aber erneut die Schwäche der Mannschaft: es gelingt zu oft kein sauberes Passspiel, was dem Gegner ermöglicht, in eigentlich vielversprechenden Situationen doch noch störend oder rettend dazwischenzugehen. Wäre der letzte Pass besser gelungen, die sich bietende Chance konsequenter genutzt und vor allem Schussqualität im Abschluss geboten worden, hätte man in Ittersbach nicht mehr als eine halbe Stunde auf die Führung warten müssen. Erst Andreas Mall gelang nach schöner Einzelaktion die Führung. Zuvor hatte sich der Gegner gerade durch eine gelb-rote Karte nach mehrfachem Foulspiel selbst geschwächt. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste dies aber nicht zu weiteren Torerfolgen nutzen; neben eigener Inkonsequenz hatte dabei der gute Torhüter des VFR seinen Anteil.

 

Unverändert ging man in Hälfte 2, die wenig Veränderung brachte, aber den Gastgebern auch zwei gute Chancen erlaubte, die aber durch gute Reaktionen von Torhüter Kevin Graf keinen Schaden anrichteten. Nach einer Stunde fiel dann praktisch die Entscheidung, als zunächst Timo Thielert einen an Andreas Mall verwirkten Foulelfmeter (mit etwas Glück) verwandelte und A.Mall dann selbst zum 0:3 einschoss. Mit drei Einwechslungen wurden dann auch noch den drei am Spielfeldrand schon durchnässten Sven Ratz, Lukas Walther und Sillah Banta Gelegenheit zum „Aufwärmen“ gegeben. Der Gegner resignierte jetzt zu-sehends und verlor einiges seiner vorher vorhandenen Kampfkraft und Lauffreudigkeit. So schraubte der ATSV in den Schlussminuten durch Lukas Schröder und Sillah Banta das Ergebnis noch auf 0:5 hoch, nach dem Gesamtverlauf durchaus angemessen.

Am Sonntag erwartet man den bis auf einen Punkt an den ATSV herangerückten SV Spielberg 2, ein durchaus zu beachtender Gegner, den man sich durch konsequentes Spiel vom Leib halten sollte. Eine ähnlich lasche Einstellung wie beim letzten Heimspiel gegen Bulach dürfte auch gegen die „Göckler“ nicht zu einem Erfolg reichen. „Gas geben“ kann nur die Devise heißen.

 

VFR Ittersbach II  -  ATSV Kleinsteinbach II  0 : 6

Positive Entwicklung fortgesetzt

 

Gegen den zugegebenermaßen schwächsten bisherigen Gegner, den Tabellenletzten VFR Ittersbach II, landete der ATSV den erwarteten Pflichtsieg, der ihn nun vom Tabellenende absetzt und durch das deutliche Ergebnis auch ein positives Torverhältnis schuf. In regel-mäßigen Abständen drückten Tore die Überlegenheit aus. Sven Stöckler und Philip Seeger trafen je zweimal, Tim Spreter und Nils Brückel je einmal. Ein höheres Ergebnis war durchaus möglich. Am kommenden Sonntag ist die ATSV-Reserve spielfrei.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


8. Spieltag:  SV Langensteinbach II - ATSV Kleinsteinbach I  4:4

Verrücktes Spiel mit noch versöhnlichem Ende

ATSV über unerklärlichen Verbands-Fauxpas verärgert

 

Das war mal wieder ATSV-pur, unberechenbar im negativen wie positiven Sinne. In der nach der jüngsten Tabellenkonstellation sehr wichtig gewordenen Partie bei der in den letzten Wochen aufstrebenden Landesliga-Reserve des SV Langensteinbach entwickelte sich ein verrücktes Spiel mit sehr unterschiedliche Emotionen hervorrufendem Spiel- und Ergebnisverlauf. Zum Spielverlauf später.

Mit einiger Unruhe begann schon die Vorbereitung auf die Partie. Ursächlich waren die Folgen einer gelb-roten Karte gegen den ATSV beim Spiel am Vorsonntag gegen Völkersbach. Andreas Mall, zentrale Figur des ATSV-Spiels, musste kurz vor Spielende das Spielfeld verlassen – mit der logischen Folge einer Sperre für einen Spieltag. Die Sperre wollte er zu einem Arbeitseinsatz als Sozialarbeiter  bei seinem Arbeitgeber an diesem Spieltag nutzen. Unter der Woche wurde aber bekannt, dass nicht A.Mall sondern Mike Stöckler vom Unparteiischen als feldverwiesen  und damit gesperrt gemeldet wurde- fälschlicherweise, wie auch der Gegner Völkersbach problemlos hätte bestätigen können. Die Intervention des ATSV beim Verband nutzte nichts; dieser blieb bei der durch den Referee vorgegebenen Meinung – ein Fauxpas der besonderen Art. Damit stand der ATSV ohne Mall und Stöckler in Langensteinbach auf dem Feld. Verständlich, dass Stöckler dem Spielgeschehen am Spielfeldrand „mit dickem Hals“ folgte.

Das alles dürfte aber allein, auch nicht das weitere Fehlen mehrerer verletzter Akteure, der Grund für die desolate, uninspirierte, unerklärliche Einstellung gewesen sein, wie man in der ersten Hälfte in die Partie startete. Der SVL nutzte die lasche Vorstellung des Gegners zu Feldüberlegenheit und auch zu Chancen, bei denen sie allerdings noch kräftig vom Gegner „unterstützt“ wurde. Schnelle Ballverluste und eklatante Zweikampfschwäche luden die Platzherren immer wieder ein, schnell nach vorne zu spielen und Gefahr zu erzeugen. Unglücklicherweise half in der 26.Minute ein ausbleibender Pfiff nach deutlicher Abseits-stellung des ansonsten ordentlich pfeifenden Schiris G. Anderer den Gastgebern zur 1:0 Führung. Ein fataler Ballverlust vor dem eigenen Strafraum öffnete dann bereits in der 38.Minute die Gelegenheit zum 2:0, die sich der SVL nicht nehmen ließ. Ein weiterer Nackenschlag folgte in der Minute vor der Pause – 3:0. Eigene Chancen bis dahin Fehlanzeige; nur Kopfschütteln allerorten.

Trainer T. Augenstein reagierte mit Umstellungen zur Pause. Aber alle Hoffnung schien in der 46.Minute bereits Makulatur. Der SVL nutze ein wiederum zögerliches Verhalten zum 4:0. Wer setzte noch einen Pfifferling auf den ATSV ? Seltsamerweise schien dieser sich jetzt aber langsam zu berappeln, wobei vor allem die Einwechslung von Kapitän Timo Thielert endlich spielerische Linie  und von SillahBanta kämpferische und läuferische Verbesserung ins Spiel brachte. Man wurde gleichwertig und kreierte plötzlich auch Chancen. Eine Riesengelegenheit ließ Lukas Elsäßer nach 55 Minuten noch aus, traf aber in der 62.Min. zum 1:4.

 

Obwohl kurz später ein möglicher Elfmeterpfiff ausblieb, steckte man nicht auf, und als Alexander Steimle in der 77.Minute per Kopfball zum 2:4 verkürzte, kam wieder Land in Sicht. Die Platzherren übernahmen nun die Rolle des ATSV der ersten Halbzeit und wirkten zusehends konfus und hatten wohl auch konditionelle Defizite. So trat das nicht/kaum mehr für möglich Gehaltene ein: Mit seinen Toren in der 86. Minute und in der Nachspielzeit schaffte T. Thielert noch die Wende und sicherte noch das Unentschieden.

 

Fazit: Ein Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Aber es bleibt jetzt viel Redebedarf. Beim kommenden Spiel gegen den SC Bulach möge allen Beteiligten ähnliche Nervenkitzel erspart bleiben.

 

Die 2.Mannschaft des ATSV setzte ihren Aufwärtstrend fort, auch wenn ihr der zweite Saisonsieg versagt blieb. Beim Gegner Spfr. Forchheim IV ging man durch P. Seeger in Führung, musste aber noch den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Aber immerhin konnte die Aus-wärtsschwäche gestoppt und nach dem 2:2 gegen Völkersbach/Burbach das zweite Remis in Folge erzielt werden. Umso lobenswerter, da die Reserve unter dem Spielermangel der ersten Mannschaft wieder zu leiden hatte. Jetzt sollte am Sonntag gegen SC Bulach II der erste Heimsieg eingefahren werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


7. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach - SV Völkersbach 2:0

Ein Arbeitssieg ohne große Höhepunkte / ATSV jetzt Tabellendritter

 

Im siebten Spiel der fünfte Sieg für den ATSV; Unentschieden scheint man zu verschmähen. Es war keine Offenbarung, was man gegen die Albhöhenkicker ablieferte. Zu fehlerhaft, manchmal fahrig in vielen Aktionen, fehlender Nachhaltigkeit und weiter bestehender Abschlussschwäche ließen kein besseres Spiel entstehen. Gegen die erwartet unbequemen Gäste, deren Punktekonto sicher nicht ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, die im Offensiv-spiel aber auch wenig Konsequenz erkennen ließen, tat sich unsere Mannschaft aus den  genannten Gründen schwer. Sicher trug der kurzfristige, verletzungsbedingte Ausfall der Abwehrspieler Marco Gutbrod und Stefan Kaucher (fehlt mehrere Wochen) zur Destabilisierung des Gesamtgefüges bei. Es erreichten aber auch nur Nils Stucky und Silas Lindörfer und der in der ersten Hälfte mit Flankenläufen auffällige Lukas Schröder Normalform. Einen unglücklichen Tag, was verpasste Gelegenheiten angeht, hatte Andreas Mall, den eine Minute vor Schluss auch noch das Schicksal einer gelb-roten Karte (die gelbe war schon nicht gerechtfertigt) nach Überinterpretierung des Regelwerks durch den Unparteiischen ereilte, der es liebte, seine Entscheidungen meist fern des Spielgeschehens zu treffen.

 

Angefangen hat es für die Platzherren vielversprechend, als sich L. Schröder über den rechten Flügel durchsetzte und abzog. Dies schien den Völkersbacher Keeper zu überraschen, der mit einiger Ungeschicklichkeit den Ball passieren ließ. Die Gastgeber waren danach zwar überlegen, hatten Chancen zur Resultatserhöhung, was aber wie beschrieben verwehrt blieb. Oft entstand ein „Mittelfeldgewürge“, wenig ansehnlich und Hoffnung auf Besserung machend.

Die Gäste kamen im zweiten Durchgang offensiver aus der Kabine, hatten jetzt auch einige Strafraumszenen, ohne allerdings echte Gefahr zu erzeugen. Der ATSV musste (zu) lange auf die endgültige Entscheidung warten, bis A. Mall sich endlich wieder ein Herz zu einem Durchstoß fasste und den spät eingewechselten Timo Thielert bediente, der zum 2:0 ins leere Tor einschieben durfte.

 

Ein Arbeitssieg, drei Punkte, basta! Die Leistung dürfte aber beim sonntäglichen Spiel beim immer besser werdenden SV Langensteinbach II – Spielbeginn bereits um 13 Uhr - nicht ausreichen, Zählbares zu holen. Nach Patzern von Forchheim und Mörsch ist die Spitze eng zusammengerückt. Man sollte sich die Chance, oben dran zu bleiben, nicht leichtfertig nehmen lassen. Hoffentlich hat der Besuch auf dem Canstatter Wasen nicht zu viel Substanz gekostet.

 

Gegen den deutlich besser platzierten Gegner von der SG Völkersbach/Burbach II hatte unsere Reserve wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis und erreichte mit 2:2 einen Punkt. Torschütze zum 1:0 war Sillah Banta in der Anfangsphase; Tim Spreter glich nach einer Stunde zum 2:2 aus. Es war aber durchaus aufgrund der 2.Halbzeit (Halbzeitstand 1:2) sogar mehr drin. Würde man nicht immer vermeidbare Tore kassieren und im Abschluss konsequenter werden, sähe das Punktekonto besser aus. Unsere fast durchweg junge Truppe befindet sich aber auf einem guten Weg und zeigt auch Trainingsfleiß, der sich irgendwann auch auszahlen wird.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


6. Spieltag:  ATSV überrascht mit verdientem Auswärtssieg !

FV Bruchhausen 1 - ATSV Kleinsteinbach 1  1 : 3  (1:2)

 

Der ATSV überrascht immer mal wieder mit positiven Wendungen, die mancher ihm kaum zutraut. Aber erinnern wir uns an Wortefrüherer Wertungen in dieser Saison: Unsere Mannschaft kann jederzeit mit jeder Mannschaft in der Staffel mithalten, wenn sie einigermaßen komplett ist. Und dies war beim Auftritt beim hoch gehandelten FV Bruchhausen gerade noch der Fall. Die angeschlagenen N.Stucky und T.Thielert  saßen noch auf der Bank, die Langzeitverletzten fehlten ohnehin.  Der Grund für die Leistungssteigerung liegt wohl darin, dass man nach der Pleite in Forchheim einige Stellschrauben verändert hat. Der Aufstiegsaspirant FVB legte los wie die Feuerwehr und strebte nach einer frühen Vorentscheidung. Der ATSV setzte aber nach Eckball Mall durch einen ins Ziel treffenden Kopfball von Steimle ein erstes Ausrufezeichen, musste aber rasch den Ausgleich hinnehmen.

 

Torhüter Graf vermied dann aber durch gute Paraden einen Rückstand. Der ATSV kämpfte sich ins Spiel, hatte in der Folge die klareren Torchancen und hoffte bei einer kritischen Situationen vergebens auf einen Elfmeterpfiff.  Der folgte dann in der 35.Minute nach Foul an Mall; Gutbrod scheiterte zunächst am Keeper, traf aber im Nachschuss. Auch in Durchgang 2 war unsere Elf die etwas überlegene Mannschaft, hatte auf jeden Fall die klareren Torchancen. Das 1:3 in der 65.Minute kam ihr noch zugute; man konnte sich aufs Kontern konzentrieren. Der eingewechselte T. Thielert versäumte die endgültige Entscheidung. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von S.Kaucher brachten den enttäuschten Platzherren keinen Vorteil mehr. Ein letztlich verdienter Sieg, der den Blick wieder nach oben richten lässt. Mit 23 erzielten Toren liegt man als einzige Mannschaft über der 20. Ein für den ATSV immer wieder unbequemer Gegner ist am Sonntag am Geigersberg zu Gast. Der SV Völkersbach forderte unsere Mannschaft des Öfteren, sollte aber zu besiegen sein, wenn man seine Stärken abruft. Hoffen wir auf ein faires Frühherbstspiel und einen Sieg des Platzvereins.

 

Die 2.Mannschaft stellte sich beim Tabellenführer FV Bruchhausen 2 auf ein hartes Spiel ein. Obwohl keine Anleihen aus dem Kader der ersten Mannschaft möglich waren, hielt man sich lange beachtlich. Nach einer 0:1 Führung durch S.Stöckler hieß es zur Halbzeit 1:1. Die erste Führung der Gastgeber konnte T.Spreter noch einmal ausgleichen. Man musste aber im letzten Drittel noch zwei Gegentore kassieren und unterlag so mit 2:4. Trotzdem eine akzeptable Leistung ! Die SG SV Völkersbach/FV Burbach ist der sonntägliche Gegner um 13 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


5. Spieltag:  Deutliche Überlegenheit gegen FC Espanol KA 2 - 6:2 Sieg !

Lag es daran, dass unsere Mannschaft wieder mehr Leben zeigte oder dass die Gäste einfach überfordert waren? Es wird wohl beides seinen Anteil gehabt haben. Bei Spielen des ATSV scheint in dieser Saison Torgarantie sicher zu sein. Dabei hätte die Partie gegen die Verbandsliga-Reserve noch deutlich höher ausfallen können, eigentlich müssen. Aber unsere Elf, in der neben den Langzeitverletzten auch N.Stucky wegen Krankheit fehlte, überbot sich vor allem in der ersten Hälfte im Auslassen bester Torchancen. Es war meist ein Spiel auf ein Tor, stets fair geführt. Wenn die Gäste dennoch zu zwei Toren kamen, so lag es an groben Nachlässigkeiten des ATSV. Es waren die einzigen echten Schüsse auf unser Tor. Mit einigen Umstellungen überraschte Trainer Augenstein. Lange vermasselte sich seine Elf durch häufig fehlende Passgenauigkeit und mehrfach durch eklatante Abschlussschwäche die längst fällige Führung. Die gelang endlich A. Steimle in der 43.Minute auf Pass von A. Mall. Mit der Einwechslung von M. Stöckler, L. Schröder und T. Thielert  erhöhten sich die Strafraumszenen noch mehr, und fünf weitere Tore fielen ab der 60.Minute fast zwangsläufig. Torschützen waren M. Stöckler und A. Mall (je 2) und L. Elsäßer. Dabei wurde noch öfter durchgewechselt. Ein letztendlich hochverdienter Sieg, bei dem die beiden vermeidbaren Tore Schönheitsflecken hinterließen.

 

Die Reserve versäumte im Spiel gegen Croatia KA 2 einen durchaus möglichen Sieg, zeigte aber wenigstens eine bessere Präsenz und erang durch T. Kostrewas Tor ein 1:1 Remis.

 

Am Wahlsonntag in Bruchhausen: Eine brisante Partie erwartet unsere Elf am 24.9. beim Absteiger FVB, eine wiederum richtungsweisende Begegnung. Unsere beiden Teams sind dort zu Gast.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


4. Spieltag:  ATSV - ein überaus dankbarer Gegner für Freie Turner

FT Forchheim - ATSV Kleinsteinbach  4 : 2  (3:1)

 

Wieder einmal hatte der ATSV einen unerklärlichen Negativauftritt. Nach zwei klaren Siegen zeigte er in Forchheim wieder ein für den Gegner dankbares Gesicht.

 

Dieser meist leblose Auftritt, auch mit Ausfällen sonstiger Leistungsträger gespickt, wirft Fragen auf und lösteallerhand Kopfschütteln aus. Beim keineswegs durch besondere Spielstärke auffallenden Gegner reichten vielfach weitgeschlagene Bälle auf seine dunkelhäutige Spitze, mit großer Schnelligkeit, aber manchen fußballtechnischen Schwächen ausgestattet, aus, die neben sich stehende ATSV-Innenverteidigung in Kalamitäten zu stürzen. Und kamen die FT vors Tor, griff auch noch der (Ersatz-)Torwart daneben oder garnicht ein. Im ganzen Spiel fünf Bälle aufs Tor, aber vier Gegentore, darunterein Elfmeter und ein direkt verwandelter Freistoß mit Slapstick-Einlage. Aber auch die übrigen Mannschaftsteile zeigten deutliche Schwächen,von fehlender wirksamer Verzahnung der Reihen bis zum Auslassendurchaus vorhandener Chancen. Der erstmals in dieser Saison im Aufgebot stehende, für das Teamgefüge so wichtige A.Mall musste (zu) lange auf seinen Einsatz warten. Beim 3:1 zur Pause konnte dann keine echte Wende mehr erfolgen. Nach M.Gutbrods 1:1 blieb es aber A.Mall vorbehalten, mit dem 2.Treffer die letztendliche 2:4 Niederlage„etwas“ erträglicher zu gestalten: die große Enttäuschung aber blieb, auch weil man die große Chance verpasste, zur Spitze aufzuschließen. So verharrt man im bedeutungslosen Mittelfeld.

 

Auch die Reserve lieferte bei den FT mit einer nach dem Verlauf überflüssigen 0:2 Niederlage „brav“ die Punkte ab. Eine Rote Karte war aber auch zu beklagen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


3. Spieltag:  Deutlicher Sieg im ersten Heimspiel !

ATSV Kleinsteinbach - ASV Wolfartsweier  5 : 0  (2 : 0)

 

Der ATSV scheint langsam ins Rollen zu kommen. Nach dem Fehlstart im ersten Saisonspiel haben die beiden hohen Siege in den folgendenbeiden die sportliche Situation wieder etwas zurecht gerückt. Der ATSV rückte mit nunmehr sechs Punkten in den größeren Kreis der Spitzengruppe auf und beginnt wieder, ernst genommen zu werden. Kann manzumindest auf einen Stamm „echter“ 1.Mannschaft-Spieler zurückgreifen, braucht man sich vor niemanden verstecken. Und das ist nun allmählich wieder der Fall. Aber auch nur so ist der ATSV in der Lage, auf Dauer oben dran zu bleiben, ist eine Erkenntnis. Im ersten Heimspiel erwartete man mit dem ASV Wolfartsweier eine Mannschaft, die bisher auch noch nicht im Leistungszenit agierte, aber traditionell zum oberen Drittel zählt.  Den langen Ausfall von Lohmeyer scheinen die Gäste nur schwerlich zu verkraften. Trotzdem starteten sie in den ersten 20 Min. recht geordnet, mit hohem Laufaufwand und durchweg Gleichwertigkeit. Die Gastgeber setzten dann aber zum für sie genau richtigen Zeitpunkt den „Dosenöffner“. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen und Maßflanke war T. Thielert mit dem Kopf zur Stelle und erzielte die 1:0 Führung. Als L. Elsässer wenig später, wieder bei einem schnellen Angriff, per Flachschuss das 2:0 herstellte, war den Gästen doch der Zahn gezogen. Mit einer dummen Tätlichkeit in einem ansonsten sehr fairen Spiel nahmen sie sich in der 40.Minute durch eine unvermeidliche rote Karte selbst alle Chancen zu größerem Widerstand. Mit einem gelungenen Kopfball sorgte N. Stucky kurz nach der Pause praktisch für die Vorentscheidung. Der ATSV hatte nun deutliche Feldüberlegenheit, konnte auch seine Bankspieler ins Spiel bringen, ohne dadurch abzufallen. Man hielt das Tempo weiter hoch und weitere Torchancen konnten nicht ausbleiben. Zwei davon wurden verwertet:

 

L. Elsässer gelang mit einem sehenswerten Flugkopfball das 4:0, und S. Ratz machte mit seinem Treffer zum 5:0 vollends den Sack zu. K. Graf im Tor der Platzherren, der für den unter der Woche im Training verletzten H. Gauß erstmals im Tor stand, konnte ein Spiel mit wenigen Herausforderungen problemlos bestehen. Trotz der deutlichen Niederlage ist den Kickern an der Autobahn sicher eine ordentliche Saison zuzutrauen. Routinier J. Arnold, früher selbst mal Im Trikot des ATSV, hatte sich bei seinem Einsatz für den ASV an alter Wirkungsstätte sicher mehr erhofft. Schon am Sonntag steht für den ATSV eine Stunde der Wahrheit an, wenn er seine Visitenkarte bei der einzigen bisher noch verlustpunktfreien Mannschaft, den Freien Turnern Forchheim, abgibt. Spielbeginn um 15 Uhr. Starke Unterstützung könnte der Mannschaft sicher helfen.

 

ATSV-Reserve mit deutlicher Heimniederlage:

 

Gegen Wolfartsweier 2 zeigte unsere Elf erneut ihr unberechenbares Gesicht. Das Leistungs-Auf und Ab setzt sich nach dem 5:1 Sieg bei SW Mühlburg in einer wiederum enttäuschenden 1:5 Niederlage fort. Zehn Gegentore in zwei Heimspielen – eine wahrlich dürftige Bilanz. Beim Spiel bei den FT Forchheim 2 am Sonntag (13 Uhr) kann es deshalb nur besser werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


2. Spieltag:  Erste Niederlage im 2.Saisonspiel wieder „ausgebügelt“

SV SW Mühlburg I - ATSV Kleinsteinbach I

 

Wie erhofft konnte sowohl die 1. als auch die 2.Mannschaft ihresaftige Startniederlage im 2.Saisonspiel beim SV Schwarz-Weiß Mühlburg wieder ausbügeln. Wenigstens das Ergebnis der Ersten (7:2 Sieg) stimmte. Mit den Leistungen konnte man allerdings nur bedingt zufrieden sein; zu lange musste man wegen eigener Unzulänglichkeiten auf den sicheren Vorsprung warten (Halbzeit 2:2).Erst das Nachlassen des Gegners führte zu weniger Fehlern in allen Mannschaftsteilen. Für viele eingesetzte Aktive bleibt noch viel Luftnach oben.Das durchgängig faire Spiel stand unter der sicheren Leitung von Peter Barth. Torschützen auf unserer Seite waren J. und L. Elsässer (2), L. Schröder. T. Thielert (Elfmeter) und M. Stöckler (2), der auch den Strafstoß herausgeholt hatte.  Mit der Rückkehr von S. Kaucher, A. Rabolt. L.Elsässer und L. Schröder war die lange Ausfallliste auch schon wieder etwas reduziert. Der erste Startversuch von A.Atheer nach achtmonatiger Verletzungspause ging aber bereits nach einer Spielminute wieder schief. Gute Besserung, auch für die noch verletzten M.Gutbrod und R.Schmidt; dazu werden die Urlauber A. Mall und S. Lindörfer hoffentlich wieder Ende September einsatzfähig sein und der ATSV dann wieder ein anderes Gesicht zeigen können.

 

Die Reserve des ATSV konnte bei SW Mühlburg endlich einmal auch auswärts wieder gewinnen. Nach zähem Start mit einem 1:1 Halbzeitstand war man in Hälfte 2 dann überlegen und konnte dies auch in Tore zum 1:5 Endstandummünzen. Die Treffer erzielten F. Conzatti, M. Stöckler, T. Hurst, T. Spreter und A. Cassarino.

 

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1. Spieltag:  Herbe Klatschen zum Saisonstart

 

Ein denkwürdiger Spieltag 1 für beide Mannschaften des ATSV mit zwei jeweils 0:5  Niederlagen. Die Personalmisere ließ im Vorfeld bereits nichts Gutes ahnen; dass es aber für unsere Erste derart in die Hose gehen würde, dachten nur wenige. Gegen Absteiger TSV Reichenbach II stand man von Beginn an auf verlorenem Posten, wohl auch, weil man durch den Ausfall von Dreivierteln der Mannschaft nicht selbst an sich glaubte und viele Ersatzspieler einfach überfordert waren. Dazu konnten die Platzherren ihr Team noch

durch Aktive der noch pausierenden 1.Mannschaft aufrüsten und entwickelten von Anfang an Druck.

 

Zwei ganz frühe Gegentore gaben den Rest und unsere Mannschaft hatte zusätzlich mit dem ungewohnten Kunstrasen zu kämpfen.  Lediglich Torhüter H.Gauß war es zu verdanken, dass es in Halbzeit 1 beim 2:0 blieb. Nach einigen torlosen Minuten in Hälfte 2 brachten ein unglücklicher Freistoßfehlgriff und ein Eigentor dann doch den Weg zum deutlichen Rückstand. Zweimal Gelb-Rot für unsere Mannschaft und noch ein weiterer Treffer rundeten das desolate Gesamtbild ab. Es kann nur besser werden, lautete das ernüchternde Fazit.

 

Die Reserve, von den Ausfällen der 1.Mannschaft natürlich ebenfalls gebeutelt, wollte ihren Kollegen nicht „nachstehen“ und tat es ihnen mit einer 0:5 Heimniederlage gegen FC Fackel Karlsruhe 2 gleich.

 


Bocksbach-Derby in der 4. Kreispokalrunde

ATSV Kleinsteinbach – ATSV Mutschelbach II  0 : 4  (0:0)

 

Nach drei Pokalsiegen gegen ESG Frankonia Karlsruhe, TSV Auerbach und FV Liedolsheim führte die 4.Kreispokalrunde wieder einmal die alten Konkurrenten gegeneinander. Das uner-wartete bisherige Weiterkommen führte nun aber dazu, dass ausgerechnet gegen den letz-ten Kreispokalsieger auf viele Stammspieler wegen Urlaub und Verletzungen verzichtet wer-den musste. Dass man beim Fehlen der urlaubenden etatmäßigen Stammspieler und Leis-tungsträger A.Mall, N.Stucky, S.Lindörfer, A.Steimle, L.Schröder und M.Stöckler. dazu der weiter verletzten A.Atheer und R.Schmidt gegen die „Kreisauswahl“ des Gegners, verstärkt durch die Mutschelbacher Konstandin und Guthmann, sich schwer tun würde, war zu erwar-ten. Es überraschte aber, wie schwer sich Caletta und Co. gegen unsere junge Truppe mit den Routiniers M. und S.Kaucher  und S.Ratz taten. Selbst der Ausfall von Verteidiger M.Gutbrod nach zehn Minuten wurde noch kompensiert, und der aufmerksam agierende H. Gauß konnte in der ersten Halbzeit seinen Kasten sauberhalten.

 

Dass die zunehmend genervten Gäste nach der Pause ihren Druck weiter erhöhen würden, war zu erwarten. Eine große Chance zur Führung hatte aber nach rund einer Stunde T.Thie-lert für unsere Elf. In aussichtsreicher Position versäumte er den Abschluss. Reichlich un-glücklich dann aus Sicht der Platzherren die Führung der Gäste in der 66.Minute. Noch wei-teren Reservespielern gönnte Trainer Augenstein dann auch einige Spielzeit. Die restliche Spielzeit war auch deshalb weitgehend aufs Verteidigen beschränkt. In den letzten acht Mi-nuten gelangen den insgesamt enttäuschenden Gästen noch drei weitere Treffer zum schließlich standesgemäßen 0:4. Dennoch gebührt unserer „Notelf“ ein Kompliment für ihren Einsatz und ihr stetes Bemühen, dem Gegner Widerstand zu leisten. Wohltuend fair verlief übrigens die gesamte Partie, auch mit ein Verdienst des erst 14-jährigen Unparteiischen Liam Kastner, der eine bemerkenswerte Leistung bot.                                                         kw

 


Überraschung beim Pfinztalpokal

Der Pfinztal-Pokal gehört seit vier Jahrzehnten zum alljährlichen Terminkalender der vier Fußballvereine in der Kommune. Von der Kreisliga (FC Viktoria Berghausen), A-Liga (Spvgg Söllingen und Berghausen II), B-Klasse (ATSV Kleinsteinbach) bis zur C-Klasse (TSV Wöschbach) sind vier Klassen vertreten. Aufgrund der Klassenzugehörigkeit galt natürlich der FCB als klarer Favorit. In den durch das Los bestimmten Halbfinals standen sich Berghausen-Söllingen und Kleinsteinbach-Wöschbach gegenüber. Der FC besiegte die Spvgg mit 3:0, der ATSV den TSV mit 5:2, jeweils verdient. Die Folge war die Neuauflage des Endspiels des Vorjahres.

 

Im Spiel um Platz 3 wurde die Spvgg gegen den chancenlosen TSV ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte, auch in der Höhe verdient, mit 7:0. Eine dicke Überraschung gab es allerdings im Finale, denn der gastgebende ATSV zeigte keinerlei Respekt vor dem höherklassigen Gegner, der auch mit mehreren Spielern der 1.Mannschaft antrat, und schwang sich zu einer kaum zu erwartenden Leistung auf, die sowohl auf kämpferischem wie auch spielerischem Niveau überzeugte: Die beste ATSV-Leistung seit langem, die in einem, auch in der Deutlichkeit verdienten 4:1 Sieg endete. Die Kleinsteinbacher steuerten sogar den einzigen Berghausener Treffer mit einem sehenswerten Eigentor noch selbst bei.

 

Rückkehrer Mike Stöckler brachte den ATSV nach gelungener Kombination mit 1:0 in Führung, ehe das Eigentor den FC zeitweise stärker werden ließ, ohne allerdings größere Gefahr vor dem ATSV-Tor zu bewirken, so sehr sich Baumhackl, Tromba und Arslan auch bemühten. In Hälfte 2 ließ der Gastgeber die konsternierten Gäste öfter schlecht aussehen. Timo Thielert, in der letzten Saison lange verletzungsbedingt ausgefallen und jetzt immer noch gehandicapt, wurde zum Mann des Spiels. Andi Mall riss gegen Listing und Filter immer wieder Lücken und Thielert bewahrte bei seinen drei erfolgreichen Abschlüssen Ruhe und Übersicht. Dazu gehörte auch ein Foulelfmeter, bei dem der souverän leitende Unparteiische Stefan Schmitt im Zeichen des Freundschaftsspielcharakters auf die rote Karte verzichtete. Auch Torhüter Martinkowitsch konnte die deutliche Niederlage nicht verhindern. Eine schöne Momentaufnahme für den ATSV, die man gerne öfter sehen würde.

Bürgermeisterin übergibt Preise: Bürgermeisterin Nicola Bodner übergibt Spielführer Timo Thielert vom ATSV Kleinsteinbach und den Mannschaftsführern des FC Viktoria Berghausen, Spvgg Söllingen und TSV Wöschbach den Wanderpokal der Gemeinde und Geldpreise beim Pfinztal-Pokal-Turnier.                   kw

 

Foto: ATSV Kleinsteinbach


Spielberichte 2016/2017

30. Spieltag: FV Alem. Bruchhausen II 2:12 (1:7) ATSV I

 

Tag der offenen Tore beim Absteiger

 

Ein Punkt fehlt zu Relegationsplatz

 

 

 

Der Pflichtsieg beim Absteiger Bruchhausen wurde erfüllt und fiel dazu noch mehr als deutlich aus, hätte auch noch höher sein können. Die Luft war für beide Mannschaften raus, Bruchhausen abgeschlagen als Tabellenletzter, der ATSV ohne Chancen auf den Relegationsplatz. Dass sich der Abstand auf den Relegationsplatz am letzten Spieltag der Saison noch auf nur einen Punkt durch die Niederlage von Mörsch reduzierte, schmerzte trotz des Kantersieges ein wenig nach. Was wäre möglich gewesen ……. ??

 

 

 

 

Beim fünften Sieg in Folge war unserer Mannschaft zugute zu halten, dass sie trotz der Punktekonstellation und der Hitze nicht alles schleifen ließ und Charakter zeigte. Nach drei Toren von Timo Thielert in den ersten sieben Minuten war die Messe früh gelesen. Nach einem Patzer nutzten die hoffnungslos unterlegenen Gastgeber ihr einziges Eindringen in den Strafraum zum 1:3. Die Torfolge sorgte aber bis zum Halbzeitpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Günter Zilly (Söllingen) für klare Verhältnisse. Silas Lindörfer, Sven Ratz und noch zweimal Timo Thielert, der damit erfolgreichster ATSV-Schütze der Saison wurde, stellten auf 1:7.

 

 

 

„Schlechter“ war die Torausbeute in Hälfte 2: einem Bruchhausener Tor standen die Treffer von Lukas Elsässer, Lukas Schröder, Andreas Mall (2 – darunter ein  Elfmeter) und Marco Gutbrod mit verwandeltem Freistoß entgegen. Endstand somit 2 : 12. Schade, dass nicht auch im 5.Spiel in Folge gegentorlos vom Platz gegangen werden konnte.

 

 

 

Mit einem Grillfest ließ die Aktivität zusammen mit Trainer, Verantwortlichen und Verwaltungsmitgliedern sowie Fans die Saison ausklingen. Timo Thielert und der erste Vorsitzende Markus Eble bedankten sich bei den Trainern Timo Augenstein und Jannick Gegenheimer, den ehrenamtlichen Helfern und der Mannschaft für eine gelungene Saison, wenn auch der große Abschluss ausblieb. „Auf ein Neues im nächsten Jahr“, lautet die Devise.

 

 

 

 

Vor einer mehrwöchigen Pause steht am Pfingstsonntag noch ein Sportfestspiel bei der Spvgg Söllingen gegen den TSV Wöschbach an. Spielbeginn ist zu zuschauerunfreundlicher Startzeit um 13 Uhr.

 

 

 

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29. Spieltag: ATSV I 1:0 (0:0) FC Busenbach II

Schwaches „Sportfestspiel“ mit verdientem Sieger / Sieg nützt nicht mehr

 

Das letzte Heimspiel des ATSV barg insofern noch ein wenig Spannung, dass bei einer Niederlage des TV Mörsch der ATSV bei einem Sieg noch minimale Chancen auf den Relega-tionsplatz gehabt hätte. Daran glaubte aber ohnehin kaum jemand. So kam es schließlich dann auch, denn Mörsch siegte erwartungsgemäß in Spessart.

 

Den Platzherren ist dennoch positiv anzurechnen, dass sie sich nicht hängen ließen und ihren Teil dazu beitrugen, dass es fast bis zum Saisonfinale eng blieb. Wenn die Leistung auch im unteren Skalabereich anzusiedeln war und das Spiel in weiten Phasen als „Sportfestspiel“ mit bescheidenem Niveau daherkam, so ist der vierte Sieg in Folge – wieder mit zu Null –  dennoch als Erfolg zu werten. Bei einem riesigen Abstand zum vierten Tabellenplatz bleibt mit dem dritten Rang dennoch nur die „goldene Ananas“  und ein wenig Betrübnis über durchaus vorhandene, aber liegen gelassene Chancen, gen Aufstieg zu schielen. Die Konsequenz kann nur lauten, „auf ein Neues“ in der nächsten Saison, auch wenn der ATSV seiner strikten Linie der finanziellen Zurückhaltung treu bleiben wird.

 

Der ATSV hatte N.Stucky wieder dabei, musste aber seinen „Kopf“, A.Mall, wegen privater Verpflichtungen ersetzen. Dass sich dies auswirken würde, war besonders in Hälfte 1 zu er-kennen. Wie in den letzten Spielen stand es zur Hälfte wieder nur 0:0. Die Gäste, die im Hinspiel dem ATSV drei wertvolle Punkte geraubt hatten, begannen zunächst agil und zwangen unsere Mannschaft zu ihrem „hässlichen Gesicht“ – unzählige Fehlpässe, Stückwerk im Kombinationsspiel und Nachlässigkeiten im Zweikampfverhalten. Hier konnte sich gar der ins Alter gekommene, zwischen Reichenbach, Palmbach und Busenbach pendelnde Moritz Trentl gut in Szene setzen, ohne allerdings eindeutige Chancen zu erarbeiten. Der ATSV brauchte lange, um in die Gänge zu kommen; Mitte der ersten Halbzeit begannen die Gäste aber kontinuierlich abzubauen, was das Spiel mehr in deren Hälfte verlagerte. R.Schmidt und T.Thielert ließen erste gute Chancen für den ATSV aus, so dass der torlose Pausenstand die logische Folge war.

 

Mit mehr Zug erschienen die Platzherren in Durchgang 2, gewannen die Feldhoheit, versäumten aber ins Tor zu treffen. Bei drei Kopfbällen von T.Thielert und A.Rabolt in Tornähe hätte dies zwingend eigentlich erfolgen müssen. So brauchte es eines konsequenten Ab-schlusses des Mitte der Halbzeit eingewechselten S.Ratz, um endlich die Führung zu erzielen. Ein Strafraumfoul an L.Elsäßer entging dem ansonsten gut pfeifenden Referee Roland Büh-ler (Ettlingenweier),  und einige weitere brenzlige Situationen überstanden die fairen Gäste mit einigem Glück, so dass es beim knappen, aber verdienten 1:0 blieb.

 

Zum letzten Saisonspiel reist man am Samstag, 27.5., zur Reserve des FV Bruchhausen, Spielbeginn 17 Uhr. Alles andere als ein deutlicher Sieg sollte nicht in Frage kommen und ein erfolgreicher Rundenabschluss gelingen. Über eine Unterstützung in diesem eigentlich bedeutungslosen Spiel würde sich die Mannschaft dennoch freuen.

 

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28. Spieltag: TSV Schöllbronn II 0:2 (0:0) ATSV I

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

 

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

 


27. Spieltag: ATSV I 5:0 (0:0) FV Sulzbach I

Pflichtsieg nach lahm-langweiligem Start / Noch fünf Tore in halber Stunde

 

Die Reihe seiner anvisierten Pflichtsiege in der Restsaison setzte der ATSV nach dem Sieg bei der SG Siemens zwar erwartungsgemäß gegen den Rangvorletzten FV Sulzbach fort, aber es dauerte fast eine Stunde, bis der torlose Bann gegen die tapferen Gäste endlich gebrochen war. Hauptursache für ein zunächst zähes Ringen ohne Höhepunkte war eine „lahme“ Vorstellung des Tabellendritten, mit fehlender Lauf- und Zweikampfbereitschaft, Passungenauigkeiten und Strafraummeidung. Dies ermöglichte den gegen den Abstieg ringenden Sulzbachern, eine Hälfte ordentlich mitzuspielen, in der sie kaum die schlechtere Mannschaft waren. Echte Chancen konnten sie aber nicht herausspielen. Auf ATSV-Seite war lediglich T.Thielert dicht dran am Führungstreffer.

 

Mit einigen mannschaftsinternen Umstellungen ging man in Hälfte 2, wo der ATSV endlich den Druck durch besseres Laufspiel erhöhte und der Gegner öfters zu Foulspielen greifen musste, um Gefahr abzuwenden. Allerdings war das Spiel durchweg fair geführt, so dass Schiri Günter Kirchenbauer (Spielberg) keine Mühe bei der Leitung hatte.                         

 

Dem bis dahin sehr unglücklich operierenden Kapitän T.Thielert gelang es in der 58.Minute mit einem reaktionsschnellen Hackenkick endlich den sehr guten Gästetorwart zu bezwingen. Dieser Treffer gab den Platzherren Auftrieb, und die Gäste mussten wohl auch dem für sie zu hohen Tempo in der ersten Stunde Tribut zollen. Mit dem bis dahin schönsten Angriff über drei Stationen schafften die Gastgeber einige Minuten nach der Führung mit dem zweiten Treffer – von S.Kaucher erzielt – die Vorentscheidung. Jetzt lief’s besser, so dass weitere Chancen nicht ausbleiben konnten. Der für T.Thielert ins Spiel genommene M.Augenstein nutzte eine zum 3:0, und schließlich war es Zeit, dass R.Schmidt seine Torflaute beendete. In der Schlussphase war er zweimal zur Stelle und veredelte das Ergebnis auf 5:0, wobei er die Tore 70 und 71 erzielte.                                                       

 

Ein wohl etwas zu hoch ausgefallenes Resultat, letztendlich aber ein verdienter Sieg. Der dritte Platz ist endgültig gesichert bei jetzt großem 14 Punkte-Vorsprung auf den Vierten Palmbach. Gleichzeitig gelang es, dem Tabellenzweiten TV Mörsch mit jetzt noch vier Punkten Abstand etwas näher auf die „Pelle“ zu rücken und die Tordifferenz (ein  Treffer mehr erzielt) positiv zu gestalten.  

 

Ein sicher noch unbequemeres Spiel erwartet unsere Elf beim Mittwoch-Spiel (17.Mai) beim TSV Schöllbronn II, im Mittelfeld vor Söllingen platziert. Spielbeginn ist auf der Albhöhe um 19 Uhr. Das letzte Heimspiel folgt am Samstag, 20.Mai, 17 Uhr gegen den FC Busenbach II.

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26. Spieltag: SG Siemens Karlsruhe 0:3 (0:1) ATSV I

ATSV versäumte größere Aufstockung seines Torverhältnisses

 

Mehr kritische als lobende Worte nach einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielschilderung anzubringen, scheint auf den ersten Blick zwar unangebracht, ist aber auch unverzichtbar, weil sie auf ein Dilemma unserer Mannschaft hinweisen sollen, mit dem sie sich in dieser Saison schon so häufig konfrontiert sah, nämlich der mangelhaften Chancenverwertung. Was sie sich in dieser Hinsicht bei den Siemenslern vor allem in der ersten Halbzeit „leistete“, war zum Haare raufen und zehrte an den Nerven von Trainer, Verantwortlichen und den wenigen Zuschauern im weiten Rund des Siemens-Platzes an der traditionsträchtigen Hertzstraße.

 

 

 

Von verantwortlicher wie auch von Spielerseite will man nach dem wohl entscheidenden Fehlschlag am letzten Sonntag gegen den TV Mörsch, was die Aussichten auf einen der ersten beiden Tabellenplätze angeht, trotzdem alles daran setzen, die Runde vollends erfolgreich zu Ende zu spielen. Die Aussichten, gegen den Rangdrittletzten noch eine Serie in den letzten fünf Saisonspielen zu starten, hatte durch eine ganze Reihe von Ausfällen unter der Woche zwar einen Dämpfer erhalten, dennoch ging man mit zuversichtlicher Erwartung in die Partie gegen den Werksclub. Der Kader war für Trainer Augenstein dünn besetzt; auf der Auswechselbank mussten Akteure der Reserve Platz nehmen und mit S.Banta schaffte es ein solcher bereits in die Startformation. Ein deutliches 6:0 für den ATSV gab es bereits beim Hinspiel; ein solches Resultat war zwar jetzt nicht zu erwarten, zumal die Platzherren immer noch gegen den Abstieg spielen und in den letzten Wochen auch durchaus achtbare Ergebnisse zuwege brachten, aber nach dem Spielverlauf durchaus noch eine Steigerung des Ergebnisses möglich machen können.

 

 

 

Schnell entwickelte sich im Spiel eine deutliche Feldhoheit und allgemeine Überlegenheit der Gäste, aus der auch schnell Chancen resultierten. Bei der vor allem in der Abwehr anfälligen Platzelf hatte es der ATSV bei schnellem Spiel in die vordere Zone leicht, in Tornähe zu kommen. So entstanden auch rasch Gelegenheiten zuhauf, in Führung zu gehen. Der Keeper der SG stemmte sich zwar mit erfolgreichen Paraden dagegen, aber es lag mehr an den Gästen selbst, die auch beste Chancen reihenweise leichtfertig liegen ließen. So hätte die Partie schon nach einer halben Stunde mehr als entschieden sein müssen, aber das Versagen schien ansteckend zu wirken. So war man froh, als endlich Andreas Mall das runde Leder aus Nahdistanz über die Linie befördern konnte. Die Gastgeber tauchten nur zwei-, dreimal in Tornähe auf. Fast identisches Spiel in Durchgang 2. Erst die Tore von Timo Thielert und Sillah Banta drückten wenigstens den Unterschied ein wenig aus. 3:0 für unsere Mannschaft, bei erfolgreicher Chancenverwertung hätte es durchaus zweistellig werden können. Sieg eingefahren – bei der beschriebenen Schwachstelle bleibt aber zur Besserung für die nächste Saison noch viel Arbeit.

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25. Spieltag: ATSV I 0:2 (0:0) TV Mörsch I

Große Chance vertan:

 

ATSV Kleinsteinbach unterliegt durch zwei Elfmeter dem TV Mörsch

 

„Spitzenspiel“ mit eher bescheidenem Niveau

 

Das war’s wohl! Der ATSV nutzte seine große Chance nicht, durch einen Sieg gegen den Tabellenzweiten Mörsch bis zum Finale um die aufstiegsrelevanten Plätze mitzu-spielen. So bleibt voraussichtlich nur der 3.Platz, zwar auch kein schlechtes Abschneiden im Sinne der Erwartungen vor der Runde, aber doch die „goldene Ananas“. 

 

Das sogenannte Spitzenspiel erfüllte beiderseits die Erwartungen nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit lief wenig Erfolgversprechendes; man neutralisierte sich, die Torhüter – wieder K.Graf beim ATSV – waren fast „überflüssig“, und lediglich L.Schröder hatte eine gute Torgelegenheit für die Gastgeber. Die Gäste blieben ohne echte Torannäherung und hatten auch in Hälfte 2 nicht eine wahre Torchance – mit Ausnahme der beiden Foulelfmeter, die die Partie entschieden. So war auch einiges Pech neben eigenem Unvermögen im Spiel, wenngleich man den Gästen eine abgezocktere Spielweise, größere Kompakt- und Robustheit sowie Zielgerichtetheit einräumen musste. Letztere vermisste man beim ATSV nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den meisten letzten Begegnungen. Seit Torjäger A.Atheer fehlt – er machte 2017 verletzungsbedingt noch kein Spiel - , ist dem Angriff die entscheidende Gefährlichkeit genommen. Dazu befinden sich mehrere Spieler aus anderen Gründen seit Wochen nicht in voller Einsatzkraft.

 

Hoffnung keimte bei den Gastgebern auf, als sie in den 15 Minuten nach der Pause plötzlich kräftig zulegten, die Gäste einschnürten, aber drei Großchancen durch T.Thielert, A.Mall und R.Schmitt ausließen, die dem Spiel wohl eine andere Wende hätten geben können. Diese gelang der Bachmann-Truppe dann in der 61.Minute, als der ansonsten fast ausnahmslos korrekt pfeifende Unparteiische M.Niepold ein  Foul des ATSV in den Strafraum verlegte und auf Elfmeter entschied. Selbst die Gäste sahen, wie zugestanden, die Szene außerhalb der 16m-Linie. Zu allem Übel sah S.Kaucher, der sich mit dieser Schiri-Entscheidung nicht einverstanden zeigen wollte, die gelbe Karte und wenig später berechtigtermaßen nach Trikotzupfer die zweite und damit Gelb-Rot. So gesehen hatte die Referee-(Fehl-)Entscheidung schon wesentlichen Einfluss auf das Spielergebnis. Die Gäste verwandelten und bekamen in der 83.Minute einen zweiten Elfmeter zugesprochen, dem auch eine diskutable Szenenentscheidung vor dem dann berechtigten Strafstoß vorausging. 0:2 die Folge, und wenig später hätte es einen eher berechtigten weiteren Strafstoß für die Gäste geben können, wobei den Schiedsrichter aber wohl sein schlechtes Gewissen packte. Entschieden war jedenfalls die durchweg anständig geführte Partie, denn der dezimierte ATSV konnte sich nicht mehr entscheidend aufbäumen. Jetzt können die beiden Rheinstettener Clubs alleine um die Krone der B-Liga, Staffel 2 fighten.

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25. Spieltag: ATSV II 1:2 (1:1) ATSV Mutschelbach III


24. Spieltag: TSV Palmbach I 1:2 (1:0) ATSV I

Durch einen hart erkämpften 2:1 Sieg beim TSV Palmbach und damit Wiederholung des Hinspielergebnisses blieb unsere Elf dem Tabellenzweiten TV Mörsch auf den Fersen. So gewinnt das am Sonntag anstehende Heimspiel gegen die Rheinstettener an zusätzlicher Brisanz.

 

Mit einigen personellen Engpässen, sodass Trainer Augenstein die Alternativen fehlten, wurde die heikle Aufgabe in Palmbach erfolgreich gelöst. Im Tor stand mal wieder nach langer Pause „unser Basketballer“ Patrik Hlobil, dem es in Hälfte 1 fast ausschließlich zu verdanken war, dass man nur 0:1 zurücklag. Unterirdisch schlecht spielte hier unsere Elf mit vielen schnellen Ballverlusten, fehlendem Zugriff auf den aggressiven spielenden Gegner und lediglich einer Riesenchance, kläglich vergeben durch T. Thielert. In Hälfte zwei gelang es, einem nun im Tempo nachlassenden Gegner mit offenem Visier zu begegnen und ihn verstärkt unter Druck zu setzen. Wieder einmal musste aber ein Abwehrspieler, N. Stucky, den total versagenden Angreifern vormachen, wie man ein Tor erzielt. Gedankenschnell netzt er einen abgeblockten Ball trocken flach ein. Als dann in der 80. Minuten noch S. Kaucher, dieses mal im Mittelfeld aufgeboten, aus 23m einen Freistoß sehenswert in den Torwinkel hämmert, war das „Elend“ der 1. Halbzeit fast vergessen und doch noch der Sieg errungen. Erwähnenswert noch die souveräne Spielleitung von Schiedsrichter Willi Ninmann aus Schöllbronn.

 


19. Spieltag: ATSV I 4:2 (2:0) TSV Spessart I


18. Spieltag: VfR Ittersbach I 0:3 (0:1) ATSV I


17. Spieltag: ATSV I 0:1 (0:1) SC Neuburgweier I

Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer aus Neuburgweier

 

Es war endlich wieder soweit, die Winterpause geht zu Ende und das erste Spiel steht an. Die Gäste aus Neuburgweier kamen mit breiter Brust aus der Wintervorbereitung und wollten in der B10-Arena ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

 

Auf dem holprigen, aber dennoch guten Platz durften die Zuschauer ein heiß umkämpftes, aber faires Spiel sehen.

 

In der 29. Minute war es Stürmer A. Sidibe vom SCN der eine Unachtsamkeit und falsche Absprache zum 0:1 ausnutze.

 

Der ATSV war bemüht den Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Sonntag sollte es einfach nicht passieren.

 

Kopf hoch Jungs, die Runde ist noch lang und wir sind guter Dinge, dass der ATSV weiterhin im Spitzentrio mitmischen wird!