Spielberichte 2017/2018


16. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - TSV 05 Reichenbach II  1:2

ATSV Kleinsteinbach I  -  TSV Reichenbach II   1 : 2

Mit erneuter Heimniederlage von Tabellenspitze verabschiedet

„Das war wieder einfach zu wenig“

 

Im Nachhinein war es wohl -  sieht man den Verlust dreier Punkte und einen arg in Mitleidenschaft gezogenen Sportplatz – ein Fehler, die Partie trotz kaum vertretbarer Platz- und Witterungsverhältnisse unbedingt austragen zu wollen. Ursächlich waren die schon drei Spielausfälle des ATSV; nicht auch noch einen vierten mit großen Terminproblemen im Frühjahr in Folge wollte man ins neue Jahr nehmen. Man war zuversichtlich, dass die Revanche für die herbe Schlappe im Saisoneröffnungsspiel auf Kunstrasen gegen die Waldbronner gelingen würde. Aber nichts wurde daraus, und die nicht erst seit der letzten Saison andauernden „Berührungsängste“ mit Negativfolgen gegen Reserveteams sollten sich fortsetzen.

Dabei gelang ein Start ins Spiel, der das bittere Ende nicht vermuten ließ. Man war überlegen, drückte früh auf einen Führungstreffer, der auch in der 12.Minute schon gelang (Torschütze Mike Stöckler nach Pass von Andreas Mall). Die frühe Führung schien aber für die Platzherren nicht förderlich zu sein; man verzettelte sich zunehmend in Mittelfeldgeplänkel; der Gegner allerdings wurde weitgehend von der gefährlichen Zone ferngehalten. So gesehen kam der Ausgleich in der 26.Minute wie aus heiterem Himmel. Torhüter Hendrick Gauß konnte einen Schuss aus größerer Distanz zwar abwehren, Gästeakteur J.Krämer donnerte den Ball aber aus spitzem Winkel unter das Tordach. Bei zunehmenden Schneeschauern kam der ATSV immer schlechter mit den Verhältnissen zurecht, was sich in Durchgang 2 nahtlos fortsetzte. Mit einem kaum zu überbietenden Fehlpassfestival und Totalausfall auch sonstiger Leistungsträger baute man einen an sich biederen Gegner unnötigerweise auf. Man musste aber eingestehen, dass die Gäste, bei denen der im Beruf als Polizist für Ordnung sorgende und im Spiel seine Abwehr exzellent organisierende J.Bender, Mittelfeldspieler N.Dirrler und Torhüter D.Dittrich auffällig waren, mehr Kampfeswillen und Laufbereitschaft  in die Waagschale warfen, was gerade bei diesen Platzverhältnissen wichtig war. „Das ist zu wenig, was unsere Mannschaft investiert“, verlautete am Spielfeldrand. „Aufwecken“ ließ sich keiner. So überraschte es nicht einmal, dass die Reichenbacher die Unzulänglichkeiten des ATSV bestraften und die aufgerückteAbwehr bei einem Konter durch E.Semerci zum 1:2 überlisteten. Man schrieb die 67.Minute, also eigentlich noch Zeit, die Wende noch anzustreben. Aber erst ab der 80.Minute raffte man sich zu einer echten Drangperiode und Spiel auf ein Tor auf; nicht einmal der erhoffte Ausgleich wollte aber mehr gelingen. So behielten die aufopferungsvoll kämpfenden TSVler nicht einmal unverdient alle drei Punkte im Gepäck.

Der ATSV aber, vor wenigen Wochen noch dick dabei im Kampf um die vordersten Plätze, hat sich zumindest auf längere Zeit von der Spitze verabschiedet und dümpelt nach der dritten Heimniederlage in den letzten vier Spielen zuhause im unspannenden Mittelfeld herum. Bei der derzeitigen Wetterlage scheint der für den kommenden Sonntag eigentlich vorgesehene Nachholtermin in Palmbach wohl erneut auszufallen und die Rundenfortsetzung im Februar zu erfolgen. Dann hoffentlich wieder besser als diesen Sonntag.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


14. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SC Wettersbach II  2:3

Ein Sonntag zum vergessen beim ATSV

 

Trainer Augenstein musste am Sonntag weiter auf die langzeitverletzten S. Kaucher, Atheer und Schmidt verzichten. Dazu kam, dass Mall und Lindörfer aus beruflichen Gründen nicht beim Spiel helfen konnte. Trotzdem konnte man eine Startelf auf den Platz schicken, mit der man sich in der Klasse nicht verstecken muss.

Gauß – Rabolt, M. Kaucher, Stucky, Gutbrot – Städele, Steimle, J. Elsäßer, Ratz, Thielert – Stöckler

Die ersten 30 Minuten tat sich unsere Mannschaft gegen Wettersbach schwer, die mit 5 Spielern auftraten, welche bisher regelmäßig in der Landesliga zum Einsatz kamen. Vielleicht war es der Respekt vor genau diesen Spielern, der dazu führte das man nach 30 Minuten mit 0:2 zurücklag. Nachdem 0:2 fing unsere Mannschaft dann aber an Fußball zu spielen. Daher konnte man vorm Halbzeitpfiff vom Schiedsrichter Reiser, der bei diesem Spiel auch nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte, noch der Anschlusstreffer von Stöckler erzielt werden.

Nach der Halbzeit dann ein anderer ATSV, man lief den Gegner vorne an und zwang Wettersbach so zu vielen Ballverlusten. Die Mühe wurde belohnt mit dem 2:2 von L. Elsäßer. Danach kam es zu einem Sturmlauf unserer Elf. Oft war man um den 16er, doch der letzte Pass kam oft nicht. Trotzdem gab es genug Möglichkeiten um den Führungstreffer zu erzielen, doch blieb das dem ATSV an diesem Tag verwehrt. Ein weiterer Nackenschlag waren zwei klare Handelfmeter, die nicht von Schiedsrichter Reiser geahndet wurden. Und so kam es, wie es so oft im Fußball kommt. Mit einem Eckball in der 85 Minute, machte die „Reserve“ vom SCW den Siegtreffer.

 

Eine bittere Niederlage für den ATSV, hätte man mit einem Sieg die Tabellenspitze für sich beanspruchen können. Die Wettersbacher haben Ihre Hausaufgeben scheinbar mittlerweile gemacht und sich das Regelwerk nochmal durchgelesen, da alle eingesetzten Spieler spielberechtigt waren. Ob das aber der Sinn einer zweiten Mannschaft ist, muss jeder Verein für sich entscheiden.

 

Text: ATSV Kleinsteinbach

 


11. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SV Spielberg II  3:2

Ein Sieg der Moral und des Vertrauens

Zweimaligen Rückstand umgedreht

 

Es ist eine Dauererscheinung beim ATSV. Eine konstante Aufstellung ist aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich. Da kommen Arbeitsverpflichtungen, Urlaube, Taufen oder Ähnliches, von Verletzungen ganz zu schweigen, dazwischen. Die Kunst ist, mit diesen Hemmnissen fertigzu werden. Der ATSV ist aber hierin wohl kein Einzelfall. Es ist das Schicksal der meisten Vereine in den Kreisklassen.

Zum dritten Mal in wenigen Wochen der dritte Karlsbad-Verein. Die Tabelle lügt wohl nicht.

 

Die Oberliga-Reserve ist wahrscheinlich der beste davon. Man hat sich bei den „Göcklern“ offensichtlich gefestigt in dieser Saison; nur ein Punkt Rückstand vor dem Sonntagspiel hinter dem ATSV. Die Gleichwertigkeit beider Mannschaften zeigte sich im Spielverlauf über eine längere Zeit. Noch eine positive Bemerkung zur Spielberg-Reserve: Im Gegensatz zu anderen zweiten Mannschaften in der Staffel beschränken sie sich auf ihren eigentlichen Kader. Keine zeitweisen Anleihen von oben, die den Wettbewerbscharakter in der Staffel erheblich beeinflussen und keine Spielausfälle; so gehört sich das eigentlich aus sportlichen Gründen. Die Legitimation von Verbandsseite ist eine andere.

Mit einigen Umstellungen kam der ATSV nur schwerlich ins Spiel. Die Gäste wirkten zunächst passsicherer und gedankenschneller. Eine leichte Aufgabe im fairen Spiel hatte der 66-järige Unparteiische W. Walz aus Bad Wildbad, der mit seiner Routine die Partie glatt über die Runden brachte. Als die Gäste durch L. Jäck in der 14.Minute eine Deckungslücke beim ATSV zum 0:1 nutzten, schien das Belohnung für beherzteres Auftreten zu sein. Danach zog sich das Spiel meist in Mittelfeldduellen und ohne größere Strafraumszenen dahin; der ATSV blieb in der Sturmmitte harmlos und von den Flügeln und aus dem Mittelfeld her zu ungenau. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause deutete sich mehr Präsenz der Platzherren an, und Timo Thielert hatte die erste echte Chance. Mit 0:1 wurden aber die Seiten gewechselt.

Etwas überraschend zunächst mit der gleichen Besetzung startend, entwickelten die Platz-herren nun mehr Laufbereitschaft und konsequenteres Vorgehen. Entgegen kam ihnen auch, dass die Gäste nicht mehr die Leistungsstärke und den Widerstand der ersten Hälfte abrufen konnten, wenn sie auch immer durch F. Touray und M. Schreiber gefährlich blieben. In der 53.Minute gelang T. Thielert nach genauer Flanke von Mike Stöckler der Ausgleich. Man wollte danach schnell mehr und vernachlässigte kurzfristig sträflich die Abwehr, was der SVS mit einem schnellen, schön herausgespielten Konter über die oben genannten Spitzen zur erneuten Führung nutzten. Rückstände können manchmal beim ATSV auch Moral wecken, so auch an diesem Sonntag mit erstmaliger Winterzeit bei sehr guten Platzverhältnissen. Die Beteiligten zum 1:1 Ausgleich, jetzt aber in anderer Reihenfolge, stellten in der 73. Minute wieder Gleichstand her. Als nach mehreren abgewehrten Bällen in der 78.Minute beim vierten Versuch Marco Gutbrod den Ball endlich über die Linie beförderte, lag der ATSV erstmals in Front – und hielt das Ergebnis auch bis zum Schluss. Letztendlich ein Sieg der Moral, auch mit ein bisschen Glück, aber sicher nicht unverdient. Sieben Punkte gegen die drei Karlsbad-Clubs, eine ordentliche Bilanz. Und auch in der Tabelle rückt der ATSV durch den Spielverlust von Palmbach näher an die Spitze heran.

 

Eine wiederum schwere Aufgabe erwartet unsere Mannschaft am Sonntag beim TV Mörsch, der dem ATSV in der letzten Saison den Relegationsplatz „wegschnappte“. Man hat gegen diesen Gegner noch einiges gutzumachen, was aber nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich sein wird. Spielbeginn in Mörsch ist um 14:30 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


10. Spieltag:  VFR Ittersbach I - ATSV Kleinsteinbach I  0:5

Deutliche Feldüberlegenheit zahlte sich erst in zweiter Hälfte aus

ATSV lässt zu oft Konsequenz vermissen

 

Was gibt es eigentlich bei einem 5:0 Auswärtssieg noch zu meckern ? Vermeintlich wenig, aber der ATSV ist „Wiederholungstäter“, was Konstanz, Auslassen von Torchancen und zwingendes Spiel angeht, sonst stünde man nicht „nur“ im kompakten Verfolgerfeld hinter den beiden Führenden. Und so sind auch jetzt neben Lob, nachdenkliche Worte angesagt.

Beim in den letzten Wochen wieder zu besserer Form findenden VFR Ittersbach holte sich der ATSV – wie immer in den letzten Jahren – bei äußerst garstigen Wetterverhältnissen drei verdiente Punkte ab. Verdient deshalb, weil man fast durchgängig eine deutliche Feldüberlegenheit, die weitaus größere Zahl an Torchancen und spielerische Vorteile hatte. Bald war zu erkennen, dass der VFR auf verstärkte Defensive setzte, ließ Sturmspitze Guhr meist minutenlang gänzlich allein und überließ den Gästen das Spiel. Dabei zeigte sich aber erneut die Schwäche der Mannschaft: es gelingt zu oft kein sauberes Passspiel, was dem Gegner ermöglicht, in eigentlich vielversprechenden Situationen doch noch störend oder rettend dazwischenzugehen. Wäre der letzte Pass besser gelungen, die sich bietende Chance konsequenter genutzt und vor allem Schussqualität im Abschluss geboten worden, hätte man in Ittersbach nicht mehr als eine halbe Stunde auf die Führung warten müssen. Erst Andreas Mall gelang nach schöner Einzelaktion die Führung. Zuvor hatte sich der Gegner gerade durch eine gelb-rote Karte nach mehrfachem Foulspiel selbst geschwächt. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste dies aber nicht zu weiteren Torerfolgen nutzen; neben eigener Inkonsequenz hatte dabei der gute Torhüter des VFR seinen Anteil.

 

Unverändert ging man in Hälfte 2, die wenig Veränderung brachte, aber den Gastgebern auch zwei gute Chancen erlaubte, die aber durch gute Reaktionen von Torhüter Kevin Graf keinen Schaden anrichteten. Nach einer Stunde fiel dann praktisch die Entscheidung, als zunächst Timo Thielert einen an Andreas Mall verwirkten Foulelfmeter (mit etwas Glück) verwandelte und A.Mall dann selbst zum 0:3 einschoss. Mit drei Einwechslungen wurden dann auch noch den drei am Spielfeldrand schon durchnässten Sven Ratz, Lukas Walther und Sillah Banta Gelegenheit zum „Aufwärmen“ gegeben. Der Gegner resignierte jetzt zu-sehends und verlor einiges seiner vorher vorhandenen Kampfkraft und Lauffreudigkeit. So schraubte der ATSV in den Schlussminuten durch Lukas Schröder und Sillah Banta das Ergebnis noch auf 0:5 hoch, nach dem Gesamtverlauf durchaus angemessen.

Am Sonntag erwartet man den bis auf einen Punkt an den ATSV herangerückten SV Spielberg 2, ein durchaus zu beachtender Gegner, den man sich durch konsequentes Spiel vom Leib halten sollte. Eine ähnlich lasche Einstellung wie beim letzten Heimspiel gegen Bulach dürfte auch gegen die „Göckler“ nicht zu einem Erfolg reichen. „Gas geben“ kann nur die Devise heißen.

 

VFR Ittersbach II  -  ATSV Kleinsteinbach II  0 : 6

Positive Entwicklung fortgesetzt

 

Gegen den zugegebenermaßen schwächsten bisherigen Gegner, den Tabellenletzten VFR Ittersbach II, landete der ATSV den erwarteten Pflichtsieg, der ihn nun vom Tabellenende absetzt und durch das deutliche Ergebnis auch ein positives Torverhältnis schuf. In regel-mäßigen Abständen drückten Tore die Überlegenheit aus. Sven Stöckler und Philip Seeger trafen je zweimal, Tim Spreter und Nils Brückel je einmal. Ein höheres Ergebnis war durchaus möglich. Am kommenden Sonntag ist die ATSV-Reserve spielfrei.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


8. Spieltag:  SV Langensteinbach II - ATSV Kleinsteinbach I  4:4

Verrücktes Spiel mit noch versöhnlichem Ende

ATSV über unerklärlichen Verbands-Fauxpas verärgert

 

Das war mal wieder ATSV-pur, unberechenbar im negativen wie positiven Sinne. In der nach der jüngsten Tabellenkonstellation sehr wichtig gewordenen Partie bei der in den letzten Wochen aufstrebenden Landesliga-Reserve des SV Langensteinbach entwickelte sich ein verrücktes Spiel mit sehr unterschiedliche Emotionen hervorrufendem Spiel- und Ergebnisverlauf. Zum Spielverlauf später.

Mit einiger Unruhe begann schon die Vorbereitung auf die Partie. Ursächlich waren die Folgen einer gelb-roten Karte gegen den ATSV beim Spiel am Vorsonntag gegen Völkersbach. Andreas Mall, zentrale Figur des ATSV-Spiels, musste kurz vor Spielende das Spielfeld verlassen – mit der logischen Folge einer Sperre für einen Spieltag. Die Sperre wollte er zu einem Arbeitseinsatz als Sozialarbeiter  bei seinem Arbeitgeber an diesem Spieltag nutzen. Unter der Woche wurde aber bekannt, dass nicht A.Mall sondern Mike Stöckler vom Unparteiischen als feldverwiesen  und damit gesperrt gemeldet wurde- fälschlicherweise, wie auch der Gegner Völkersbach problemlos hätte bestätigen können. Die Intervention des ATSV beim Verband nutzte nichts; dieser blieb bei der durch den Referee vorgegebenen Meinung – ein Fauxpas der besonderen Art. Damit stand der ATSV ohne Mall und Stöckler in Langensteinbach auf dem Feld. Verständlich, dass Stöckler dem Spielgeschehen am Spielfeldrand „mit dickem Hals“ folgte.

Das alles dürfte aber allein, auch nicht das weitere Fehlen mehrerer verletzter Akteure, der Grund für die desolate, uninspirierte, unerklärliche Einstellung gewesen sein, wie man in der ersten Hälfte in die Partie startete. Der SVL nutzte die lasche Vorstellung des Gegners zu Feldüberlegenheit und auch zu Chancen, bei denen sie allerdings noch kräftig vom Gegner „unterstützt“ wurde. Schnelle Ballverluste und eklatante Zweikampfschwäche luden die Platzherren immer wieder ein, schnell nach vorne zu spielen und Gefahr zu erzeugen. Unglücklicherweise half in der 26.Minute ein ausbleibender Pfiff nach deutlicher Abseits-stellung des ansonsten ordentlich pfeifenden Schiris G. Anderer den Gastgebern zur 1:0 Führung. Ein fataler Ballverlust vor dem eigenen Strafraum öffnete dann bereits in der 38.Minute die Gelegenheit zum 2:0, die sich der SVL nicht nehmen ließ. Ein weiterer Nackenschlag folgte in der Minute vor der Pause – 3:0. Eigene Chancen bis dahin Fehlanzeige; nur Kopfschütteln allerorten.

Trainer T. Augenstein reagierte mit Umstellungen zur Pause. Aber alle Hoffnung schien in der 46.Minute bereits Makulatur. Der SVL nutze ein wiederum zögerliches Verhalten zum 4:0. Wer setzte noch einen Pfifferling auf den ATSV ? Seltsamerweise schien dieser sich jetzt aber langsam zu berappeln, wobei vor allem die Einwechslung von Kapitän Timo Thielert endlich spielerische Linie  und von SillahBanta kämpferische und läuferische Verbesserung ins Spiel brachte. Man wurde gleichwertig und kreierte plötzlich auch Chancen. Eine Riesengelegenheit ließ Lukas Elsäßer nach 55 Minuten noch aus, traf aber in der 62.Min. zum 1:4.

 

Obwohl kurz später ein möglicher Elfmeterpfiff ausblieb, steckte man nicht auf, und als Alexander Steimle in der 77.Minute per Kopfball zum 2:4 verkürzte, kam wieder Land in Sicht. Die Platzherren übernahmen nun die Rolle des ATSV der ersten Halbzeit und wirkten zusehends konfus und hatten wohl auch konditionelle Defizite. So trat das nicht/kaum mehr für möglich Gehaltene ein: Mit seinen Toren in der 86. Minute und in der Nachspielzeit schaffte T. Thielert noch die Wende und sicherte noch das Unentschieden.

 

Fazit: Ein Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Aber es bleibt jetzt viel Redebedarf. Beim kommenden Spiel gegen den SC Bulach möge allen Beteiligten ähnliche Nervenkitzel erspart bleiben.

 

Die 2.Mannschaft des ATSV setzte ihren Aufwärtstrend fort, auch wenn ihr der zweite Saisonsieg versagt blieb. Beim Gegner Spfr. Forchheim IV ging man durch P. Seeger in Führung, musste aber noch den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Aber immerhin konnte die Aus-wärtsschwäche gestoppt und nach dem 2:2 gegen Völkersbach/Burbach das zweite Remis in Folge erzielt werden. Umso lobenswerter, da die Reserve unter dem Spielermangel der ersten Mannschaft wieder zu leiden hatte. Jetzt sollte am Sonntag gegen SC Bulach II der erste Heimsieg eingefahren werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


7. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach - SV Völkersbach 2:0

Ein Arbeitssieg ohne große Höhepunkte / ATSV jetzt Tabellendritter

 

Im siebten Spiel der fünfte Sieg für den ATSV; Unentschieden scheint man zu verschmähen. Es war keine Offenbarung, was man gegen die Albhöhenkicker ablieferte. Zu fehlerhaft, manchmal fahrig in vielen Aktionen, fehlender Nachhaltigkeit und weiter bestehender Abschlussschwäche ließen kein besseres Spiel entstehen. Gegen die erwartet unbequemen Gäste, deren Punktekonto sicher nicht ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, die im Offensiv-spiel aber auch wenig Konsequenz erkennen ließen, tat sich unsere Mannschaft aus den  genannten Gründen schwer. Sicher trug der kurzfristige, verletzungsbedingte Ausfall der Abwehrspieler Marco Gutbrod und Stefan Kaucher (fehlt mehrere Wochen) zur Destabilisierung des Gesamtgefüges bei. Es erreichten aber auch nur Nils Stucky und Silas Lindörfer und der in der ersten Hälfte mit Flankenläufen auffällige Lukas Schröder Normalform. Einen unglücklichen Tag, was verpasste Gelegenheiten angeht, hatte Andreas Mall, den eine Minute vor Schluss auch noch das Schicksal einer gelb-roten Karte (die gelbe war schon nicht gerechtfertigt) nach Überinterpretierung des Regelwerks durch den Unparteiischen ereilte, der es liebte, seine Entscheidungen meist fern des Spielgeschehens zu treffen.

 

Angefangen hat es für die Platzherren vielversprechend, als sich L. Schröder über den rechten Flügel durchsetzte und abzog. Dies schien den Völkersbacher Keeper zu überraschen, der mit einiger Ungeschicklichkeit den Ball passieren ließ. Die Gastgeber waren danach zwar überlegen, hatten Chancen zur Resultatserhöhung, was aber wie beschrieben verwehrt blieb. Oft entstand ein „Mittelfeldgewürge“, wenig ansehnlich und Hoffnung auf Besserung machend.

Die Gäste kamen im zweiten Durchgang offensiver aus der Kabine, hatten jetzt auch einige Strafraumszenen, ohne allerdings echte Gefahr zu erzeugen. Der ATSV musste (zu) lange auf die endgültige Entscheidung warten, bis A. Mall sich endlich wieder ein Herz zu einem Durchstoß fasste und den spät eingewechselten Timo Thielert bediente, der zum 2:0 ins leere Tor einschieben durfte.

 

Ein Arbeitssieg, drei Punkte, basta! Die Leistung dürfte aber beim sonntäglichen Spiel beim immer besser werdenden SV Langensteinbach II – Spielbeginn bereits um 13 Uhr - nicht ausreichen, Zählbares zu holen. Nach Patzern von Forchheim und Mörsch ist die Spitze eng zusammengerückt. Man sollte sich die Chance, oben dran zu bleiben, nicht leichtfertig nehmen lassen. Hoffentlich hat der Besuch auf dem Canstatter Wasen nicht zu viel Substanz gekostet.

 

Gegen den deutlich besser platzierten Gegner von der SG Völkersbach/Burbach II hatte unsere Reserve wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis und erreichte mit 2:2 einen Punkt. Torschütze zum 1:0 war Sillah Banta in der Anfangsphase; Tim Spreter glich nach einer Stunde zum 2:2 aus. Es war aber durchaus aufgrund der 2.Halbzeit (Halbzeitstand 1:2) sogar mehr drin. Würde man nicht immer vermeidbare Tore kassieren und im Abschluss konsequenter werden, sähe das Punktekonto besser aus. Unsere fast durchweg junge Truppe befindet sich aber auf einem guten Weg und zeigt auch Trainingsfleiß, der sich irgendwann auch auszahlen wird.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


6. Spieltag:  ATSV überrascht mit verdientem Auswärtssieg !

FV Bruchhausen 1 - ATSV Kleinsteinbach 1  1 : 3  (1:2)

 

Der ATSV überrascht immer mal wieder mit positiven Wendungen, die mancher ihm kaum zutraut. Aber erinnern wir uns an Wortefrüherer Wertungen in dieser Saison: Unsere Mannschaft kann jederzeit mit jeder Mannschaft in der Staffel mithalten, wenn sie einigermaßen komplett ist. Und dies war beim Auftritt beim hoch gehandelten FV Bruchhausen gerade noch der Fall. Die angeschlagenen N.Stucky und T.Thielert  saßen noch auf der Bank, die Langzeitverletzten fehlten ohnehin.  Der Grund für die Leistungssteigerung liegt wohl darin, dass man nach der Pleite in Forchheim einige Stellschrauben verändert hat. Der Aufstiegsaspirant FVB legte los wie die Feuerwehr und strebte nach einer frühen Vorentscheidung. Der ATSV setzte aber nach Eckball Mall durch einen ins Ziel treffenden Kopfball von Steimle ein erstes Ausrufezeichen, musste aber rasch den Ausgleich hinnehmen.

 

Torhüter Graf vermied dann aber durch gute Paraden einen Rückstand. Der ATSV kämpfte sich ins Spiel, hatte in der Folge die klareren Torchancen und hoffte bei einer kritischen Situationen vergebens auf einen Elfmeterpfiff.  Der folgte dann in der 35.Minute nach Foul an Mall; Gutbrod scheiterte zunächst am Keeper, traf aber im Nachschuss. Auch in Durchgang 2 war unsere Elf die etwas überlegene Mannschaft, hatte auf jeden Fall die klareren Torchancen. Das 1:3 in der 65.Minute kam ihr noch zugute; man konnte sich aufs Kontern konzentrieren. Der eingewechselte T. Thielert versäumte die endgültige Entscheidung. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von S.Kaucher brachten den enttäuschten Platzherren keinen Vorteil mehr. Ein letztlich verdienter Sieg, der den Blick wieder nach oben richten lässt. Mit 23 erzielten Toren liegt man als einzige Mannschaft über der 20. Ein für den ATSV immer wieder unbequemer Gegner ist am Sonntag am Geigersberg zu Gast. Der SV Völkersbach forderte unsere Mannschaft des Öfteren, sollte aber zu besiegen sein, wenn man seine Stärken abruft. Hoffen wir auf ein faires Frühherbstspiel und einen Sieg des Platzvereins.

 

Die 2.Mannschaft stellte sich beim Tabellenführer FV Bruchhausen 2 auf ein hartes Spiel ein. Obwohl keine Anleihen aus dem Kader der ersten Mannschaft möglich waren, hielt man sich lange beachtlich. Nach einer 0:1 Führung durch S.Stöckler hieß es zur Halbzeit 1:1. Die erste Führung der Gastgeber konnte T.Spreter noch einmal ausgleichen. Man musste aber im letzten Drittel noch zwei Gegentore kassieren und unterlag so mit 2:4. Trotzdem eine akzeptable Leistung ! Die SG SV Völkersbach/FV Burbach ist der sonntägliche Gegner um 13 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


5. Spieltag:  Deutliche Überlegenheit gegen FC Espanol KA 2 - 6:2 Sieg !

Lag es daran, dass unsere Mannschaft wieder mehr Leben zeigte oder dass die Gäste einfach überfordert waren? Es wird wohl beides seinen Anteil gehabt haben. Bei Spielen des ATSV scheint in dieser Saison Torgarantie sicher zu sein. Dabei hätte die Partie gegen die Verbandsliga-Reserve noch deutlich höher ausfallen können, eigentlich müssen. Aber unsere Elf, in der neben den Langzeitverletzten auch N.Stucky wegen Krankheit fehlte, überbot sich vor allem in der ersten Hälfte im Auslassen bester Torchancen. Es war meist ein Spiel auf ein Tor, stets fair geführt. Wenn die Gäste dennoch zu zwei Toren kamen, so lag es an groben Nachlässigkeiten des ATSV. Es waren die einzigen echten Schüsse auf unser Tor. Mit einigen Umstellungen überraschte Trainer Augenstein. Lange vermasselte sich seine Elf durch häufig fehlende Passgenauigkeit und mehrfach durch eklatante Abschlussschwäche die längst fällige Führung. Die gelang endlich A. Steimle in der 43.Minute auf Pass von A. Mall. Mit der Einwechslung von M. Stöckler, L. Schröder und T. Thielert  erhöhten sich die Strafraumszenen noch mehr, und fünf weitere Tore fielen ab der 60.Minute fast zwangsläufig. Torschützen waren M. Stöckler und A. Mall (je 2) und L. Elsäßer. Dabei wurde noch öfter durchgewechselt. Ein letztendlich hochverdienter Sieg, bei dem die beiden vermeidbaren Tore Schönheitsflecken hinterließen.

 

Die Reserve versäumte im Spiel gegen Croatia KA 2 einen durchaus möglichen Sieg, zeigte aber wenigstens eine bessere Präsenz und erang durch T. Kostrewas Tor ein 1:1 Remis.

 

Am Wahlsonntag in Bruchhausen: Eine brisante Partie erwartet unsere Elf am 24.9. beim Absteiger FVB, eine wiederum richtungsweisende Begegnung. Unsere beiden Teams sind dort zu Gast.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


4. Spieltag:  ATSV - ein überaus dankbarer Gegner für Freie Turner

FT Forchheim - ATSV Kleinsteinbach  4 : 2  (3:1)

 

Wieder einmal hatte der ATSV einen unerklärlichen Negativauftritt. Nach zwei klaren Siegen zeigte er in Forchheim wieder ein für den Gegner dankbares Gesicht.

 

Dieser meist leblose Auftritt, auch mit Ausfällen sonstiger Leistungsträger gespickt, wirft Fragen auf und lösteallerhand Kopfschütteln aus. Beim keineswegs durch besondere Spielstärke auffallenden Gegner reichten vielfach weitgeschlagene Bälle auf seine dunkelhäutige Spitze, mit großer Schnelligkeit, aber manchen fußballtechnischen Schwächen ausgestattet, aus, die neben sich stehende ATSV-Innenverteidigung in Kalamitäten zu stürzen. Und kamen die FT vors Tor, griff auch noch der (Ersatz-)Torwart daneben oder garnicht ein. Im ganzen Spiel fünf Bälle aufs Tor, aber vier Gegentore, darunterein Elfmeter und ein direkt verwandelter Freistoß mit Slapstick-Einlage. Aber auch die übrigen Mannschaftsteile zeigten deutliche Schwächen,von fehlender wirksamer Verzahnung der Reihen bis zum Auslassendurchaus vorhandener Chancen. Der erstmals in dieser Saison im Aufgebot stehende, für das Teamgefüge so wichtige A.Mall musste (zu) lange auf seinen Einsatz warten. Beim 3:1 zur Pause konnte dann keine echte Wende mehr erfolgen. Nach M.Gutbrods 1:1 blieb es aber A.Mall vorbehalten, mit dem 2.Treffer die letztendliche 2:4 Niederlage„etwas“ erträglicher zu gestalten: die große Enttäuschung aber blieb, auch weil man die große Chance verpasste, zur Spitze aufzuschließen. So verharrt man im bedeutungslosen Mittelfeld.

 

Auch die Reserve lieferte bei den FT mit einer nach dem Verlauf überflüssigen 0:2 Niederlage „brav“ die Punkte ab. Eine Rote Karte war aber auch zu beklagen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


3. Spieltag:  Deutlicher Sieg im ersten Heimspiel !

ATSV Kleinsteinbach - ASV Wolfartsweier  5 : 0  (2 : 0)

 

Der ATSV scheint langsam ins Rollen zu kommen. Nach dem Fehlstart im ersten Saisonspiel haben die beiden hohen Siege in den folgendenbeiden die sportliche Situation wieder etwas zurecht gerückt. Der ATSV rückte mit nunmehr sechs Punkten in den größeren Kreis der Spitzengruppe auf und beginnt wieder, ernst genommen zu werden. Kann manzumindest auf einen Stamm „echter“ 1.Mannschaft-Spieler zurückgreifen, braucht man sich vor niemanden verstecken. Und das ist nun allmählich wieder der Fall. Aber auch nur so ist der ATSV in der Lage, auf Dauer oben dran zu bleiben, ist eine Erkenntnis. Im ersten Heimspiel erwartete man mit dem ASV Wolfartsweier eine Mannschaft, die bisher auch noch nicht im Leistungszenit agierte, aber traditionell zum oberen Drittel zählt.  Den langen Ausfall von Lohmeyer scheinen die Gäste nur schwerlich zu verkraften. Trotzdem starteten sie in den ersten 20 Min. recht geordnet, mit hohem Laufaufwand und durchweg Gleichwertigkeit. Die Gastgeber setzten dann aber zum für sie genau richtigen Zeitpunkt den „Dosenöffner“. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen und Maßflanke war T. Thielert mit dem Kopf zur Stelle und erzielte die 1:0 Führung. Als L. Elsässer wenig später, wieder bei einem schnellen Angriff, per Flachschuss das 2:0 herstellte, war den Gästen doch der Zahn gezogen. Mit einer dummen Tätlichkeit in einem ansonsten sehr fairen Spiel nahmen sie sich in der 40.Minute durch eine unvermeidliche rote Karte selbst alle Chancen zu größerem Widerstand. Mit einem gelungenen Kopfball sorgte N. Stucky kurz nach der Pause praktisch für die Vorentscheidung. Der ATSV hatte nun deutliche Feldüberlegenheit, konnte auch seine Bankspieler ins Spiel bringen, ohne dadurch abzufallen. Man hielt das Tempo weiter hoch und weitere Torchancen konnten nicht ausbleiben. Zwei davon wurden verwertet:

 

L. Elsässer gelang mit einem sehenswerten Flugkopfball das 4:0, und S. Ratz machte mit seinem Treffer zum 5:0 vollends den Sack zu. K. Graf im Tor der Platzherren, der für den unter der Woche im Training verletzten H. Gauß erstmals im Tor stand, konnte ein Spiel mit wenigen Herausforderungen problemlos bestehen. Trotz der deutlichen Niederlage ist den Kickern an der Autobahn sicher eine ordentliche Saison zuzutrauen. Routinier J. Arnold, früher selbst mal Im Trikot des ATSV, hatte sich bei seinem Einsatz für den ASV an alter Wirkungsstätte sicher mehr erhofft. Schon am Sonntag steht für den ATSV eine Stunde der Wahrheit an, wenn er seine Visitenkarte bei der einzigen bisher noch verlustpunktfreien Mannschaft, den Freien Turnern Forchheim, abgibt. Spielbeginn um 15 Uhr. Starke Unterstützung könnte der Mannschaft sicher helfen.

 

ATSV-Reserve mit deutlicher Heimniederlage:

 

Gegen Wolfartsweier 2 zeigte unsere Elf erneut ihr unberechenbares Gesicht. Das Leistungs-Auf und Ab setzt sich nach dem 5:1 Sieg bei SW Mühlburg in einer wiederum enttäuschenden 1:5 Niederlage fort. Zehn Gegentore in zwei Heimspielen – eine wahrlich dürftige Bilanz. Beim Spiel bei den FT Forchheim 2 am Sonntag (13 Uhr) kann es deshalb nur besser werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


2. Spieltag:  Erste Niederlage im 2.Saisonspiel wieder „ausgebügelt“

SV SW Mühlburg I - ATSV Kleinsteinbach I

 

Wie erhofft konnte sowohl die 1. als auch die 2.Mannschaft ihresaftige Startniederlage im 2.Saisonspiel beim SV Schwarz-Weiß Mühlburg wieder ausbügeln. Wenigstens das Ergebnis der Ersten (7:2 Sieg) stimmte. Mit den Leistungen konnte man allerdings nur bedingt zufrieden sein; zu lange musste man wegen eigener Unzulänglichkeiten auf den sicheren Vorsprung warten (Halbzeit 2:2).Erst das Nachlassen des Gegners führte zu weniger Fehlern in allen Mannschaftsteilen. Für viele eingesetzte Aktive bleibt noch viel Luftnach oben.Das durchgängig faire Spiel stand unter der sicheren Leitung von Peter Barth. Torschützen auf unserer Seite waren J. und L. Elsässer (2), L. Schröder. T. Thielert (Elfmeter) und M. Stöckler (2), der auch den Strafstoß herausgeholt hatte.  Mit der Rückkehr von S. Kaucher, A. Rabolt. L.Elsässer und L. Schröder war die lange Ausfallliste auch schon wieder etwas reduziert. Der erste Startversuch von A.Atheer nach achtmonatiger Verletzungspause ging aber bereits nach einer Spielminute wieder schief. Gute Besserung, auch für die noch verletzten M.Gutbrod und R.Schmidt; dazu werden die Urlauber A. Mall und S. Lindörfer hoffentlich wieder Ende September einsatzfähig sein und der ATSV dann wieder ein anderes Gesicht zeigen können.

 

Die Reserve des ATSV konnte bei SW Mühlburg endlich einmal auch auswärts wieder gewinnen. Nach zähem Start mit einem 1:1 Halbzeitstand war man in Hälfte 2 dann überlegen und konnte dies auch in Tore zum 1:5 Endstandummünzen. Die Treffer erzielten F. Conzatti, M. Stöckler, T. Hurst, T. Spreter und A. Cassarino.

 

kw

 


1. Spieltag:  Herbe Klatschen zum Saisonstart

 

Ein denkwürdiger Spieltag 1 für beide Mannschaften des ATSV mit zwei jeweils 0:5  Niederlagen. Die Personalmisere ließ im Vorfeld bereits nichts Gutes ahnen; dass es aber für unsere Erste derart in die Hose gehen würde, dachten nur wenige. Gegen Absteiger TSV Reichenbach II stand man von Beginn an auf verlorenem Posten, wohl auch, weil man durch den Ausfall von Dreivierteln der Mannschaft nicht selbst an sich glaubte und viele Ersatzspieler einfach überfordert waren. Dazu konnten die Platzherren ihr Team noch

durch Aktive der noch pausierenden 1.Mannschaft aufrüsten und entwickelten von Anfang an Druck.

 

Zwei ganz frühe Gegentore gaben den Rest und unsere Mannschaft hatte zusätzlich mit dem ungewohnten Kunstrasen zu kämpfen.  Lediglich Torhüter H.Gauß war es zu verdanken, dass es in Halbzeit 1 beim 2:0 blieb. Nach einigen torlosen Minuten in Hälfte 2 brachten ein unglücklicher Freistoßfehlgriff und ein Eigentor dann doch den Weg zum deutlichen Rückstand. Zweimal Gelb-Rot für unsere Mannschaft und noch ein weiterer Treffer rundeten das desolate Gesamtbild ab. Es kann nur besser werden, lautete das ernüchternde Fazit.

 

Die Reserve, von den Ausfällen der 1.Mannschaft natürlich ebenfalls gebeutelt, wollte ihren Kollegen nicht „nachstehen“ und tat es ihnen mit einer 0:5 Heimniederlage gegen FC Fackel Karlsruhe 2 gleich.

 


Bocksbach-Derby in der 4. Kreispokalrunde

ATSV Kleinsteinbach – ATSV Mutschelbach II  0 : 4  (0:0)

 

Nach drei Pokalsiegen gegen ESG Frankonia Karlsruhe, TSV Auerbach und FV Liedolsheim führte die 4.Kreispokalrunde wieder einmal die alten Konkurrenten gegeneinander. Das uner-wartete bisherige Weiterkommen führte nun aber dazu, dass ausgerechnet gegen den letz-ten Kreispokalsieger auf viele Stammspieler wegen Urlaub und Verletzungen verzichtet wer-den musste. Dass man beim Fehlen der urlaubenden etatmäßigen Stammspieler und Leis-tungsträger A.Mall, N.Stucky, S.Lindörfer, A.Steimle, L.Schröder und M.Stöckler. dazu der weiter verletzten A.Atheer und R.Schmidt gegen die „Kreisauswahl“ des Gegners, verstärkt durch die Mutschelbacher Konstandin und Guthmann, sich schwer tun würde, war zu erwar-ten. Es überraschte aber, wie schwer sich Caletta und Co. gegen unsere junge Truppe mit den Routiniers M. und S.Kaucher  und S.Ratz taten. Selbst der Ausfall von Verteidiger M.Gutbrod nach zehn Minuten wurde noch kompensiert, und der aufmerksam agierende H. Gauß konnte in der ersten Halbzeit seinen Kasten sauberhalten.

 

Dass die zunehmend genervten Gäste nach der Pause ihren Druck weiter erhöhen würden, war zu erwarten. Eine große Chance zur Führung hatte aber nach rund einer Stunde T.Thie-lert für unsere Elf. In aussichtsreicher Position versäumte er den Abschluss. Reichlich un-glücklich dann aus Sicht der Platzherren die Führung der Gäste in der 66.Minute. Noch wei-teren Reservespielern gönnte Trainer Augenstein dann auch einige Spielzeit. Die restliche Spielzeit war auch deshalb weitgehend aufs Verteidigen beschränkt. In den letzten acht Mi-nuten gelangen den insgesamt enttäuschenden Gästen noch drei weitere Treffer zum schließlich standesgemäßen 0:4. Dennoch gebührt unserer „Notelf“ ein Kompliment für ihren Einsatz und ihr stetes Bemühen, dem Gegner Widerstand zu leisten. Wohltuend fair verlief übrigens die gesamte Partie, auch mit ein Verdienst des erst 14-jährigen Unparteiischen Liam Kastner, der eine bemerkenswerte Leistung bot.                                                         kw

 


Überraschung beim Pfinztalpokal

Der Pfinztal-Pokal gehört seit vier Jahrzehnten zum alljährlichen Terminkalender der vier Fußballvereine in der Kommune. Von der Kreisliga (FC Viktoria Berghausen), A-Liga (Spvgg Söllingen und Berghausen II), B-Klasse (ATSV Kleinsteinbach) bis zur C-Klasse (TSV Wöschbach) sind vier Klassen vertreten. Aufgrund der Klassenzugehörigkeit galt natürlich der FCB als klarer Favorit. In den durch das Los bestimmten Halbfinals standen sich Berghausen-Söllingen und Kleinsteinbach-Wöschbach gegenüber. Der FC besiegte die Spvgg mit 3:0, der ATSV den TSV mit 5:2, jeweils verdient. Die Folge war die Neuauflage des Endspiels des Vorjahres.

 

Im Spiel um Platz 3 wurde die Spvgg gegen den chancenlosen TSV ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte, auch in der Höhe verdient, mit 7:0. Eine dicke Überraschung gab es allerdings im Finale, denn der gastgebende ATSV zeigte keinerlei Respekt vor dem höherklassigen Gegner, der auch mit mehreren Spielern der 1.Mannschaft antrat, und schwang sich zu einer kaum zu erwartenden Leistung auf, die sowohl auf kämpferischem wie auch spielerischem Niveau überzeugte: Die beste ATSV-Leistung seit langem, die in einem, auch in der Deutlichkeit verdienten 4:1 Sieg endete. Die Kleinsteinbacher steuerten sogar den einzigen Berghausener Treffer mit einem sehenswerten Eigentor noch selbst bei.

 

Rückkehrer Mike Stöckler brachte den ATSV nach gelungener Kombination mit 1:0 in Führung, ehe das Eigentor den FC zeitweise stärker werden ließ, ohne allerdings größere Gefahr vor dem ATSV-Tor zu bewirken, so sehr sich Baumhackl, Tromba und Arslan auch bemühten. In Hälfte 2 ließ der Gastgeber die konsternierten Gäste öfter schlecht aussehen. Timo Thielert, in der letzten Saison lange verletzungsbedingt ausgefallen und jetzt immer noch gehandicapt, wurde zum Mann des Spiels. Andi Mall riss gegen Listing und Filter immer wieder Lücken und Thielert bewahrte bei seinen drei erfolgreichen Abschlüssen Ruhe und Übersicht. Dazu gehörte auch ein Foulelfmeter, bei dem der souverän leitende Unparteiische Stefan Schmitt im Zeichen des Freundschaftsspielcharakters auf die rote Karte verzichtete. Auch Torhüter Martinkowitsch konnte die deutliche Niederlage nicht verhindern. Eine schöne Momentaufnahme für den ATSV, die man gerne öfter sehen würde.

Bürgermeisterin übergibt Preise: Bürgermeisterin Nicola Bodner übergibt Spielführer Timo Thielert vom ATSV Kleinsteinbach und den Mannschaftsführern des FC Viktoria Berghausen, Spvgg Söllingen und TSV Wöschbach den Wanderpokal der Gemeinde und Geldpreise beim Pfinztal-Pokal-Turnier.                   kw

 

Foto: ATSV Kleinsteinbach


Spielberichte 2016/2017

30. Spieltag: FV Alem. Bruchhausen II 2:12 (1:7) ATSV I

 

Tag der offenen Tore beim Absteiger

 

Ein Punkt fehlt zu Relegationsplatz

 

 

 

Der Pflichtsieg beim Absteiger Bruchhausen wurde erfüllt und fiel dazu noch mehr als deutlich aus, hätte auch noch höher sein können. Die Luft war für beide Mannschaften raus, Bruchhausen abgeschlagen als Tabellenletzter, der ATSV ohne Chancen auf den Relegationsplatz. Dass sich der Abstand auf den Relegationsplatz am letzten Spieltag der Saison noch auf nur einen Punkt durch die Niederlage von Mörsch reduzierte, schmerzte trotz des Kantersieges ein wenig nach. Was wäre möglich gewesen ……. ??

 

 

 

 

Beim fünften Sieg in Folge war unserer Mannschaft zugute zu halten, dass sie trotz der Punktekonstellation und der Hitze nicht alles schleifen ließ und Charakter zeigte. Nach drei Toren von Timo Thielert in den ersten sieben Minuten war die Messe früh gelesen. Nach einem Patzer nutzten die hoffnungslos unterlegenen Gastgeber ihr einziges Eindringen in den Strafraum zum 1:3. Die Torfolge sorgte aber bis zum Halbzeitpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Günter Zilly (Söllingen) für klare Verhältnisse. Silas Lindörfer, Sven Ratz und noch zweimal Timo Thielert, der damit erfolgreichster ATSV-Schütze der Saison wurde, stellten auf 1:7.

 

 

 

„Schlechter“ war die Torausbeute in Hälfte 2: einem Bruchhausener Tor standen die Treffer von Lukas Elsässer, Lukas Schröder, Andreas Mall (2 – darunter ein  Elfmeter) und Marco Gutbrod mit verwandeltem Freistoß entgegen. Endstand somit 2 : 12. Schade, dass nicht auch im 5.Spiel in Folge gegentorlos vom Platz gegangen werden konnte.

 

 

 

Mit einem Grillfest ließ die Aktivität zusammen mit Trainer, Verantwortlichen und Verwaltungsmitgliedern sowie Fans die Saison ausklingen. Timo Thielert und der erste Vorsitzende Markus Eble bedankten sich bei den Trainern Timo Augenstein und Jannick Gegenheimer, den ehrenamtlichen Helfern und der Mannschaft für eine gelungene Saison, wenn auch der große Abschluss ausblieb. „Auf ein Neues im nächsten Jahr“, lautet die Devise.

 

 

 

 

Vor einer mehrwöchigen Pause steht am Pfingstsonntag noch ein Sportfestspiel bei der Spvgg Söllingen gegen den TSV Wöschbach an. Spielbeginn ist zu zuschauerunfreundlicher Startzeit um 13 Uhr.

 

 

 

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29. Spieltag: ATSV I 1:0 (0:0) FC Busenbach II

Schwaches „Sportfestspiel“ mit verdientem Sieger / Sieg nützt nicht mehr

 

Das letzte Heimspiel des ATSV barg insofern noch ein wenig Spannung, dass bei einer Niederlage des TV Mörsch der ATSV bei einem Sieg noch minimale Chancen auf den Relega-tionsplatz gehabt hätte. Daran glaubte aber ohnehin kaum jemand. So kam es schließlich dann auch, denn Mörsch siegte erwartungsgemäß in Spessart.

 

Den Platzherren ist dennoch positiv anzurechnen, dass sie sich nicht hängen ließen und ihren Teil dazu beitrugen, dass es fast bis zum Saisonfinale eng blieb. Wenn die Leistung auch im unteren Skalabereich anzusiedeln war und das Spiel in weiten Phasen als „Sportfestspiel“ mit bescheidenem Niveau daherkam, so ist der vierte Sieg in Folge – wieder mit zu Null –  dennoch als Erfolg zu werten. Bei einem riesigen Abstand zum vierten Tabellenplatz bleibt mit dem dritten Rang dennoch nur die „goldene Ananas“  und ein wenig Betrübnis über durchaus vorhandene, aber liegen gelassene Chancen, gen Aufstieg zu schielen. Die Konsequenz kann nur lauten, „auf ein Neues“ in der nächsten Saison, auch wenn der ATSV seiner strikten Linie der finanziellen Zurückhaltung treu bleiben wird.

 

Der ATSV hatte N.Stucky wieder dabei, musste aber seinen „Kopf“, A.Mall, wegen privater Verpflichtungen ersetzen. Dass sich dies auswirken würde, war besonders in Hälfte 1 zu er-kennen. Wie in den letzten Spielen stand es zur Hälfte wieder nur 0:0. Die Gäste, die im Hinspiel dem ATSV drei wertvolle Punkte geraubt hatten, begannen zunächst agil und zwangen unsere Mannschaft zu ihrem „hässlichen Gesicht“ – unzählige Fehlpässe, Stückwerk im Kombinationsspiel und Nachlässigkeiten im Zweikampfverhalten. Hier konnte sich gar der ins Alter gekommene, zwischen Reichenbach, Palmbach und Busenbach pendelnde Moritz Trentl gut in Szene setzen, ohne allerdings eindeutige Chancen zu erarbeiten. Der ATSV brauchte lange, um in die Gänge zu kommen; Mitte der ersten Halbzeit begannen die Gäste aber kontinuierlich abzubauen, was das Spiel mehr in deren Hälfte verlagerte. R.Schmidt und T.Thielert ließen erste gute Chancen für den ATSV aus, so dass der torlose Pausenstand die logische Folge war.

 

Mit mehr Zug erschienen die Platzherren in Durchgang 2, gewannen die Feldhoheit, versäumten aber ins Tor zu treffen. Bei drei Kopfbällen von T.Thielert und A.Rabolt in Tornähe hätte dies zwingend eigentlich erfolgen müssen. So brauchte es eines konsequenten Ab-schlusses des Mitte der Halbzeit eingewechselten S.Ratz, um endlich die Führung zu erzielen. Ein Strafraumfoul an L.Elsäßer entging dem ansonsten gut pfeifenden Referee Roland Büh-ler (Ettlingenweier),  und einige weitere brenzlige Situationen überstanden die fairen Gäste mit einigem Glück, so dass es beim knappen, aber verdienten 1:0 blieb.

 

Zum letzten Saisonspiel reist man am Samstag, 27.5., zur Reserve des FV Bruchhausen, Spielbeginn 17 Uhr. Alles andere als ein deutlicher Sieg sollte nicht in Frage kommen und ein erfolgreicher Rundenabschluss gelingen. Über eine Unterstützung in diesem eigentlich bedeutungslosen Spiel würde sich die Mannschaft dennoch freuen.

 

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28. Spieltag: TSV Schöllbronn II 0:2 (0:0) ATSV I

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

„Hausaufgaben“ gemacht / Dritter Pflichtsieg in Folge

 

 

 

Die Serie fortgesetzt, wie erhofft oder erwartet und dazu noch zum 3.Mal zu Null, fast eine Sensation für den ATSV. Man hatte sich auf einen unbequemen Gegner eingestellt, eine Mittelfeldmannschaft mit guter Spielrunde. Die Platzherren erwarteten den ATSV auf ihrem Top-Rasen mit einer personell kompakten Defensive, praktisch zwei Fünferreihen stellten sich unserer Mannschaft entgegen. Damit tat sich unser Team anfänglich ziemlich schwer, weil einfach wieder manches misslang im Passspiel, in der Zielgenauigkeit und fehlender Überraschungsmomente.

 

 

 

Einige Umstellungen waren notwendig, weil mehrere Spieler unabkömmlich waren; die dünne Personaldecke auf der Auswechselbank hatte aber keine negativen Auswirkungen. Große Chancen boten sich in Durchgang 1 vor allem nur durch Freistöße in aussichtsreichen Positionen, von unterschiedlichen Schützen aber mangelhaft genutzt, trotz deutlicher Feldüberlegenheit. Die Platzherren kamen nur sporadisch in Strafraumnähe; Torhüter K.Graf blieb ungeprüft.

 

 

 

So hoffte man auf Durchgang 2 wie im letzten Heimspiel gegen Sulzbach. Es dauerte aber wieder eine Viertelstunde, bis sich Erfolg einstellte. Als A.Mall, der wieder vielfach hart gefoult wurde, knapp verzog und danach noch knallend den Pfosten traf, wurde man an der Außenlinie schon etwas ungeduldig, zumal der Torhüter der Platzherren auch noch mehrfach glänzte. A.Mall war es dann doch, der den Bann brach und zur Führung traf. Man ließ nicht locker, und als wenig später der ansonsten nicht gerade torgefährliche Verteidiger A.Rabolt eine Freistoßflanke von R.Schmidt gekonnt verwertete, war praktisch die Entscheidung gefallen. Weitere Chancen ergaben sich – so traf L.Schröder auch die Latte – aber es blieb beim hochverdienten, aber zu knapp ausgefallenen 2:0 Sieg.

 


27. Spieltag: ATSV I 5:0 (0:0) FV Sulzbach I

Pflichtsieg nach lahm-langweiligem Start / Noch fünf Tore in halber Stunde

 

Die Reihe seiner anvisierten Pflichtsiege in der Restsaison setzte der ATSV nach dem Sieg bei der SG Siemens zwar erwartungsgemäß gegen den Rangvorletzten FV Sulzbach fort, aber es dauerte fast eine Stunde, bis der torlose Bann gegen die tapferen Gäste endlich gebrochen war. Hauptursache für ein zunächst zähes Ringen ohne Höhepunkte war eine „lahme“ Vorstellung des Tabellendritten, mit fehlender Lauf- und Zweikampfbereitschaft, Passungenauigkeiten und Strafraummeidung. Dies ermöglichte den gegen den Abstieg ringenden Sulzbachern, eine Hälfte ordentlich mitzuspielen, in der sie kaum die schlechtere Mannschaft waren. Echte Chancen konnten sie aber nicht herausspielen. Auf ATSV-Seite war lediglich T.Thielert dicht dran am Führungstreffer.

 

Mit einigen mannschaftsinternen Umstellungen ging man in Hälfte 2, wo der ATSV endlich den Druck durch besseres Laufspiel erhöhte und der Gegner öfters zu Foulspielen greifen musste, um Gefahr abzuwenden. Allerdings war das Spiel durchweg fair geführt, so dass Schiri Günter Kirchenbauer (Spielberg) keine Mühe bei der Leitung hatte.                         

 

Dem bis dahin sehr unglücklich operierenden Kapitän T.Thielert gelang es in der 58.Minute mit einem reaktionsschnellen Hackenkick endlich den sehr guten Gästetorwart zu bezwingen. Dieser Treffer gab den Platzherren Auftrieb, und die Gäste mussten wohl auch dem für sie zu hohen Tempo in der ersten Stunde Tribut zollen. Mit dem bis dahin schönsten Angriff über drei Stationen schafften die Gastgeber einige Minuten nach der Führung mit dem zweiten Treffer – von S.Kaucher erzielt – die Vorentscheidung. Jetzt lief’s besser, so dass weitere Chancen nicht ausbleiben konnten. Der für T.Thielert ins Spiel genommene M.Augenstein nutzte eine zum 3:0, und schließlich war es Zeit, dass R.Schmidt seine Torflaute beendete. In der Schlussphase war er zweimal zur Stelle und veredelte das Ergebnis auf 5:0, wobei er die Tore 70 und 71 erzielte.                                                       

 

Ein wohl etwas zu hoch ausgefallenes Resultat, letztendlich aber ein verdienter Sieg. Der dritte Platz ist endgültig gesichert bei jetzt großem 14 Punkte-Vorsprung auf den Vierten Palmbach. Gleichzeitig gelang es, dem Tabellenzweiten TV Mörsch mit jetzt noch vier Punkten Abstand etwas näher auf die „Pelle“ zu rücken und die Tordifferenz (ein  Treffer mehr erzielt) positiv zu gestalten.  

 

Ein sicher noch unbequemeres Spiel erwartet unsere Elf beim Mittwoch-Spiel (17.Mai) beim TSV Schöllbronn II, im Mittelfeld vor Söllingen platziert. Spielbeginn ist auf der Albhöhe um 19 Uhr. Das letzte Heimspiel folgt am Samstag, 20.Mai, 17 Uhr gegen den FC Busenbach II.

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26. Spieltag: SG Siemens Karlsruhe 0:3 (0:1) ATSV I

ATSV versäumte größere Aufstockung seines Torverhältnisses

 

Mehr kritische als lobende Worte nach einem 3:0 Auswärtssieg bei der Spielschilderung anzubringen, scheint auf den ersten Blick zwar unangebracht, ist aber auch unverzichtbar, weil sie auf ein Dilemma unserer Mannschaft hinweisen sollen, mit dem sie sich in dieser Saison schon so häufig konfrontiert sah, nämlich der mangelhaften Chancenverwertung. Was sie sich in dieser Hinsicht bei den Siemenslern vor allem in der ersten Halbzeit „leistete“, war zum Haare raufen und zehrte an den Nerven von Trainer, Verantwortlichen und den wenigen Zuschauern im weiten Rund des Siemens-Platzes an der traditionsträchtigen Hertzstraße.

 

 

 

Von verantwortlicher wie auch von Spielerseite will man nach dem wohl entscheidenden Fehlschlag am letzten Sonntag gegen den TV Mörsch, was die Aussichten auf einen der ersten beiden Tabellenplätze angeht, trotzdem alles daran setzen, die Runde vollends erfolgreich zu Ende zu spielen. Die Aussichten, gegen den Rangdrittletzten noch eine Serie in den letzten fünf Saisonspielen zu starten, hatte durch eine ganze Reihe von Ausfällen unter der Woche zwar einen Dämpfer erhalten, dennoch ging man mit zuversichtlicher Erwartung in die Partie gegen den Werksclub. Der Kader war für Trainer Augenstein dünn besetzt; auf der Auswechselbank mussten Akteure der Reserve Platz nehmen und mit S.Banta schaffte es ein solcher bereits in die Startformation. Ein deutliches 6:0 für den ATSV gab es bereits beim Hinspiel; ein solches Resultat war zwar jetzt nicht zu erwarten, zumal die Platzherren immer noch gegen den Abstieg spielen und in den letzten Wochen auch durchaus achtbare Ergebnisse zuwege brachten, aber nach dem Spielverlauf durchaus noch eine Steigerung des Ergebnisses möglich machen können.

 

 

 

Schnell entwickelte sich im Spiel eine deutliche Feldhoheit und allgemeine Überlegenheit der Gäste, aus der auch schnell Chancen resultierten. Bei der vor allem in der Abwehr anfälligen Platzelf hatte es der ATSV bei schnellem Spiel in die vordere Zone leicht, in Tornähe zu kommen. So entstanden auch rasch Gelegenheiten zuhauf, in Führung zu gehen. Der Keeper der SG stemmte sich zwar mit erfolgreichen Paraden dagegen, aber es lag mehr an den Gästen selbst, die auch beste Chancen reihenweise leichtfertig liegen ließen. So hätte die Partie schon nach einer halben Stunde mehr als entschieden sein müssen, aber das Versagen schien ansteckend zu wirken. So war man froh, als endlich Andreas Mall das runde Leder aus Nahdistanz über die Linie befördern konnte. Die Gastgeber tauchten nur zwei-, dreimal in Tornähe auf. Fast identisches Spiel in Durchgang 2. Erst die Tore von Timo Thielert und Sillah Banta drückten wenigstens den Unterschied ein wenig aus. 3:0 für unsere Mannschaft, bei erfolgreicher Chancenverwertung hätte es durchaus zweistellig werden können. Sieg eingefahren – bei der beschriebenen Schwachstelle bleibt aber zur Besserung für die nächste Saison noch viel Arbeit.

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25. Spieltag: ATSV I 0:2 (0:0) TV Mörsch I

Große Chance vertan:

 

ATSV Kleinsteinbach unterliegt durch zwei Elfmeter dem TV Mörsch

 

„Spitzenspiel“ mit eher bescheidenem Niveau

 

Das war’s wohl! Der ATSV nutzte seine große Chance nicht, durch einen Sieg gegen den Tabellenzweiten Mörsch bis zum Finale um die aufstiegsrelevanten Plätze mitzu-spielen. So bleibt voraussichtlich nur der 3.Platz, zwar auch kein schlechtes Abschneiden im Sinne der Erwartungen vor der Runde, aber doch die „goldene Ananas“. 

 

Das sogenannte Spitzenspiel erfüllte beiderseits die Erwartungen nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit lief wenig Erfolgversprechendes; man neutralisierte sich, die Torhüter – wieder K.Graf beim ATSV – waren fast „überflüssig“, und lediglich L.Schröder hatte eine gute Torgelegenheit für die Gastgeber. Die Gäste blieben ohne echte Torannäherung und hatten auch in Hälfte 2 nicht eine wahre Torchance – mit Ausnahme der beiden Foulelfmeter, die die Partie entschieden. So war auch einiges Pech neben eigenem Unvermögen im Spiel, wenngleich man den Gästen eine abgezocktere Spielweise, größere Kompakt- und Robustheit sowie Zielgerichtetheit einräumen musste. Letztere vermisste man beim ATSV nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den meisten letzten Begegnungen. Seit Torjäger A.Atheer fehlt – er machte 2017 verletzungsbedingt noch kein Spiel - , ist dem Angriff die entscheidende Gefährlichkeit genommen. Dazu befinden sich mehrere Spieler aus anderen Gründen seit Wochen nicht in voller Einsatzkraft.

 

Hoffnung keimte bei den Gastgebern auf, als sie in den 15 Minuten nach der Pause plötzlich kräftig zulegten, die Gäste einschnürten, aber drei Großchancen durch T.Thielert, A.Mall und R.Schmitt ausließen, die dem Spiel wohl eine andere Wende hätten geben können. Diese gelang der Bachmann-Truppe dann in der 61.Minute, als der ansonsten fast ausnahmslos korrekt pfeifende Unparteiische M.Niepold ein  Foul des ATSV in den Strafraum verlegte und auf Elfmeter entschied. Selbst die Gäste sahen, wie zugestanden, die Szene außerhalb der 16m-Linie. Zu allem Übel sah S.Kaucher, der sich mit dieser Schiri-Entscheidung nicht einverstanden zeigen wollte, die gelbe Karte und wenig später berechtigtermaßen nach Trikotzupfer die zweite und damit Gelb-Rot. So gesehen hatte die Referee-(Fehl-)Entscheidung schon wesentlichen Einfluss auf das Spielergebnis. Die Gäste verwandelten und bekamen in der 83.Minute einen zweiten Elfmeter zugesprochen, dem auch eine diskutable Szenenentscheidung vor dem dann berechtigten Strafstoß vorausging. 0:2 die Folge, und wenig später hätte es einen eher berechtigten weiteren Strafstoß für die Gäste geben können, wobei den Schiedsrichter aber wohl sein schlechtes Gewissen packte. Entschieden war jedenfalls die durchweg anständig geführte Partie, denn der dezimierte ATSV konnte sich nicht mehr entscheidend aufbäumen. Jetzt können die beiden Rheinstettener Clubs alleine um die Krone der B-Liga, Staffel 2 fighten.

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25. Spieltag: ATSV II 1:2 (1:1) ATSV Mutschelbach III


24. Spieltag: TSV Palmbach I 1:2 (1:0) ATSV I

Durch einen hart erkämpften 2:1 Sieg beim TSV Palmbach und damit Wiederholung des Hinspielergebnisses blieb unsere Elf dem Tabellenzweiten TV Mörsch auf den Fersen. So gewinnt das am Sonntag anstehende Heimspiel gegen die Rheinstettener an zusätzlicher Brisanz.

 

Mit einigen personellen Engpässen, sodass Trainer Augenstein die Alternativen fehlten, wurde die heikle Aufgabe in Palmbach erfolgreich gelöst. Im Tor stand mal wieder nach langer Pause „unser Basketballer“ Patrik Hlobil, dem es in Hälfte 1 fast ausschließlich zu verdanken war, dass man nur 0:1 zurücklag. Unterirdisch schlecht spielte hier unsere Elf mit vielen schnellen Ballverlusten, fehlendem Zugriff auf den aggressiven spielenden Gegner und lediglich einer Riesenchance, kläglich vergeben durch T. Thielert. In Hälfte zwei gelang es, einem nun im Tempo nachlassenden Gegner mit offenem Visier zu begegnen und ihn verstärkt unter Druck zu setzen. Wieder einmal musste aber ein Abwehrspieler, N. Stucky, den total versagenden Angreifern vormachen, wie man ein Tor erzielt. Gedankenschnell netzt er einen abgeblockten Ball trocken flach ein. Als dann in der 80. Minuten noch S. Kaucher, dieses mal im Mittelfeld aufgeboten, aus 23m einen Freistoß sehenswert in den Torwinkel hämmert, war das „Elend“ der 1. Halbzeit fast vergessen und doch noch der Sieg errungen. Erwähnenswert noch die souveräne Spielleitung von Schiedsrichter Willi Ninmann aus Schöllbronn.

 


19. Spieltag: ATSV I 4:2 (2:0) TSV Spessart I


18. Spieltag: VfR Ittersbach I 0:3 (0:1) ATSV I


17. Spieltag: ATSV I 0:1 (0:1) SC Neuburgweier I

Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer aus Neuburgweier

 

Es war endlich wieder soweit, die Winterpause geht zu Ende und das erste Spiel steht an. Die Gäste aus Neuburgweier kamen mit breiter Brust aus der Wintervorbereitung und wollten in der B10-Arena ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

 

Auf dem holprigen, aber dennoch guten Platz durften die Zuschauer ein heiß umkämpftes, aber faires Spiel sehen.

 

In der 29. Minute war es Stürmer A. Sidibe vom SCN der eine Unachtsamkeit und falsche Absprache zum 0:1 ausnutze.

 

Der ATSV war bemüht den Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Sonntag sollte es einfach nicht passieren.

 

Kopf hoch Jungs, die Runde ist noch lang und wir sind guter Dinge, dass der ATSV weiterhin im Spitzentrio mitmischen wird!