Spielberichte Saison 2018/2019


14. Spieltag:  SV Völkersbach I - ATSV Kleinsteinbach I  2:3

Überhartes Foulspiel mit Verletzungsfolgen trübte den Spieleindruck

 

Da könnte eigentlich Freude aufkommen: Der ATSV ist wieder auf der Erfolgspur zurück, gewinnt nach dem Sieg beim Tabellenführer Oberweier auch bei Angstgegner SV Völkersbach, wo man in den letzten Jahren regelmäßig, auch deutlich wie im letzten Jahr, am Erfolg vorbeischrammte.

Eigentlich – denn der 3:2 Sieg rückte wegen eines überharten Fouls – manche würden es auch Brutalofoul nennen – mit erheblichen Verletzungsfolgen für unseren Torjäger Timo Thielert in der 10.Minute in den Hintergrund. Man will als Berichterstatter nur mit Widerwillen das Spiel kommentieren, erstens wegen des Fouls selbst und zweitens wegen des Verhaltens des Schiris, der das Musterbeispiel für eine rote Karte – harter Schlag von hinten gegen das Standbein (wird sicher auch in diesen Klassen so zu sanktionieren gelehrt) völlig anders auslegte. An der Sicht konnte es nicht gelegen haben. Nicht einmal Gelb zu zeigen, wo nichts anderes als Rot in Frage kam, … oh je!!! Und den Wunsch des ATSV, den Spieler, der lange unter großen Schmerzen auf den Krankenwagen zum Abtransport ins Krankenhaus wartete, in der Pause in Augenschein zu nehmen, nahm der junge Herr in Schwarz nur widerwillig an. Über weitere seltsame Entscheidungen sollte hier der Mantel des Schweigens gedeckt werden.

 

Kurz zum Spiel an sich: Der ATSV musste sich nach einer frühen Führung durch halb Eigentor, halb L. Elsäßer Fußspitze und einem Kopfball von L. Elsäßer kurz vor der Pause zur 2:0 Führung zum Vorwurf machen lassen, in Hälfte 2 nach mehreren leichtfertig vergebenen eigenen Großchancen den Vorsprung leichtfertig aus den Händen gegeben und den Gleichstand (darunter ein Elfmeter) hingenommen zu haben. Wenigstens ein fulminanter Torabschluss durch L. Schröder sorgte letztlich doch noch – sogar in Unterzahl nach einer roten Karte – gegen die bis zum Schluss aggressiven Platzherren für den insgesamt verdienten Sieg.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Verletzung T. Thielerts irgendwann wieder behoben sein wird; in dieser Saison wird’s wohl lange nichts mehr mit Sportausübung werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


13. Spieltag: TSV Oberweier - ATSV Kleinsteinbach I   2:4

 

Haberacker11 unterliegt im Härtetest

 

Mit sechs Heimsiegen im Rücken standen die Zeichen nicht unbedingt gegen die Mannen aus Oberweier. Dass man heute jedoch alles geben musste, um die Serie auszubauen, war jedem bewusst.Von Anfang an war Feuer in der Partie, da auch die Gäste am Haberacker punkten wollten. In der ersten Halbzeit war der TSV die spielbestimmende Mannschaft mit den zwingenderen Torchancen. Nach schönem Steilpass enteilte Torjäger Lopes seinem Gegenspieler und versenkte den Ball kurz vor der Halbzeit zum verdienten 1:0-Halbzeitstand.

Kurz nach der Halbzeit boten sich erneut gute Einschussmöglichkeiten für die Haberacker11, bevor die Gäste ihren Turbo einlegten. Binnen weniger Minuten egalisierten die Gäste den Spielstand, um kurze Zeit später den überraschenden 1:2-Führungstreffer zu markieren. Im direkten Gegenzug ließ erneut Lopes die noch jubelten Zuschauergäste verstummen. Neuer Spielstand nach zehn Minuten in Hälfte zwei: 2:2. Weitere zehn Minuten später zeigte der Schiri auf den Punkt. 2:3 gegen unsere Farben. Im letzten Drittel der Partie sahen die zahlreichen Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang den Gästen jedoch noch das entscheidende 2:4, welches gleichzeitig den Endstand besiegelte.

Fazit: Die Haberacker11 präsentierte sich ähnlich wie die letzten Wochen, nur dass heute der Gegner ein anderer war. Alles in allem muss man die zweite Saisonniederlage als verdient abhaken. Positiv bleibt zu vermerken, dass man nach wie vor Tabellenführer ist, auch wenn die Luft wieder dünner wurde.

Ausblick: Nächsten Sonntag gastiert die Mannschaft im Topspiel in Reichenbach. Bei der Landesliga-Reserve wird man endlich ein anderes Gesicht zeigen müssen, wenn man wieder Zählbares mitnehmen möchte.

 


TSV Oberweier - 06.11.2018

 

 Spielbericht aus www.Pfoschdeschuss.de

 


12. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I  -  GSK II 5:4


11. Spieltag: TV Mörsch - ATSV Kleinsteinbach I   6:1

Unverständliche Selbstaufgabe nach plötzlichem Rückstand 

Unberechtigter Elfer und Platzverweis bringen Gäste aus dem Ruder

 

B-Klassen-Vereine können meist auch nur Schiedsrichter mit eingeschränktem Niveau erwarten, was auch für viele Spieler gilt. Aber manches kann aus dem Ruder laufen, wenn – wie am Sonntag in Mörsch erlebt – eine junge Schiedsrichterin ihres Amtes walten will und damit vollkommen überfordert ist. Zum Glück blieben beide Mannschaften besonnen; wäre es wirklich um etwas gegangen, wer weiß…?? Zu Recht benachteiligt fühlen durfte sich der Gast aus Kleinsteinbach, den besonders ein lächerlicher Elfmeter auf die Palme brachte. Er brachte in Hälfte 2 nach gespielten zehn Minuten beim Stand von 1:1 die Wende des Spiels, die kurz später mit einer Hinausstellung noch gewürzt wurde. Die Pfinztaler, personell eh arg gebeutelt, gaben sich nach dem 3:1 in der 73.Minute regelrecht auf. Um es klar zu sagen: Für die Niederlage war die Pfeifenfrau nur zu einem Teil mit verantwortlich. Aber zu ihrem Selbstschutz sollte man ihr raten: Pfeifen Sie doch noch für ein, zwei Jahre Jugendmannschaften, um Erfahrung zu sammeln, bevor man sie wieder ins harte Männergeschehen werfen kann.

 

Der ATSV reiste schon mit einem etwas unguten Gefühl nach Mörsch, mussten doch sieben Spieler ersetzt werden. Man pfiff „aus dem letzten Loch“, hatte nur zwei Bankspieler aus der Reserve dabei und musste nach einer halben Stunde auch noch S. Kaucher durch Verletzung ersetzen. Dabei hatte der ATSV gut begonnen, ging auch in der 12.Minute durch M. Fatty in Führung, dessen Kopfball zunächst geblockt wurde, der abprallende Ball aber durch ihn reaktionsschnell verwertet wurde.  Der ATSV blieb auch die mehr oder weniger tonangebende Mannschaft; echte Gefahr ging von der Heidt-Truppe in Durchgang 1 kaum aus. Hätten M. Stöckler und T. Thielert ihre klaren Chancen zum 0:2 oder 0:3 verwertet, hätte es wohl einen anderen Spielausgang gegeben. Die Gastgeber bestraften diese Nachlässigkeiten nach 38 Minuten mit einem Vorstoß über die linke Angriffsseite, als der ATSV-Verteidiger sträflich ein Eingreifen verpasste und in der Mitte Roth keine Mühe hatte, die Hereingabe ins Tor zu grätschen.

 

Die Verletzung Kauchers erforderte eine Rücknahme von S. Lindörfer, dem bis dahin auffälligsten Gästeakteur, womit aber dem Mittelfeld ab da die ordnende Hand fehlte, zumal der sonstige Spielelenker A. Mall wegen Verletzung ohnehin sträflich vermisst wurde. Als T. Thielert in der 70.Minute eine hundertprozentige Chance zum möglichen 2:2 Ausgleich versemmelte, nahm das Unheil in den letzten 20 Minuten seinen deprimierenden Lauf, gipfelnd in den Toren zum 5:1 durch Sane in der 89.Minute und ein Eigentor in der 90.Minute zum 6:1 für Mörsch. Zu bedauern war hier Torhüter H Gauß, den dieses Mal keine Schuld an der Trefferflut traf.

 

„Der Fahrstuhl nach oben ist (endgültig) besetzt“; ab sofort muss man kleinere Brötchen backen und das Augenmerk wenigstens auf Wiedergutmachung richten. Mehr scheint bei der personellen Kadersituation im Augenblick nicht möglich. Kann man am Sonntag wenigstens Abstiegskandidat GSK Karlsruhe 2 auf Distanz halten? 

Text: kw

Bilder: EE 

 


10. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach I - TSV Palmbach I  1:1

ATSV Kleinsteinbach  1 : 1  TSV Palmbach

Sieg kurz vor Spielende verschenkt

 

Nach zwei Heimniederlagen und dem Pflichtsieg beim FV Ettlingenweier III wollte der ATSV gegen den im oberen Drittel angekommenen TSV Palmbach wieder in seine vorher gute Heimbilanz zurückkehren. Dies sollte sich als durchaus schwere Aufgabe herausstellen, denn die Gäste präsentierten sich als jederzeit spielstarke Truppe mit gutem Passspiel und bevorzugtem Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus, wenn auch das Herausspielen von Torchancen eher begrenzt war. Hier hatten die Platzherren auf das ganze Spiel verteilt deutliche Vorteile, was eigentlich einen Sieg als verdient zur Folge hätte bringen können (müssen). Aber Tore entscheiden nun mal, nicht Chancen, deren Verwertung für die Mannschaft seit geraumer Zeit immer wieder ein Problem darstellt. Dass es nicht zu einem Sieg reichte, lag dieses Mal auch an der etwas unglücklichen Spielweise vom Spielelenker Andreas Mall, der seine sonstige Torgefährlichkeit nicht voll einbringen konnte, aber auch am weiteren Fehlen von Goalgetter Timo Thielert, der zwar in Hälfte 2 nach seiner Krankheit einen Kurzeinsatz wagte, aber nach kurzer Zeit das Feld wieder verlassen musste. Und schließlich fiel auch Linksaußen Raphael Schmidt kurz nach seinem Führungstor durch strammen Schuss ins lange Eck in der 25.Minute durch ein hartes Foulspiel gänzlich verletzt aus und wird wohl auch längere Zeit fehlen. Der mit mehreren unglücklichen Entscheidungen aufwartende Schiri bestrafte das Foul nicht einmal mit Gelb – es war sogar eine dunklere Farbe möglich - , was die Platzherren zu Recht sehr erzürnte. Positiv war die Neubesetzung des Abwehrzentrums beim ATSV, wo durch das weitere Fehlen von Nils Stucky, Stefan Kaucher und Alexander Steimle Silas Lindörfer und Malang Fatty als Innenverteidiger aufliefen und ihre Sache sehr gut machten. Vor allem Letzterer erwies sich durch seine Schnelligkeit und Aggressivität als eindeutige Verstärkung und dürfte für die Zukunft ein belebendes Element sein.

 

Der für R. Schmidt ins Spiel gekommene Alieu Daffeh rechtfertigte auch seine Einwechslung, konnte aber seine Abschlusschwäche nicht ablegen. Bei zwei seiner Großchancen hätte das 2:0 fallen müssen, was eine Vorentscheidung bedeutet hätte. Auch weitere, im Ansatz erfolgversprechende Situationen wurden nicht mir der nötigen Konsequenz zu Ende gespielt, so dass sich die tapfer wehrenden Gäste einen größeren Rückstand ersparten. Als alles auf ein knappes 1:0 hinauslief, nutzten die Palmbacher durch L. Bastian in der 85.Minute eine Unordnung in der ATSV-Defensive nach einer weiteren Auswechslung zum Ausgleich. Der Schuss von der Strafraumgrenze schien nicht unhaltbar. So versäumte es der ATSV, die sonntäglichen Gäste hinter sich zu lassen und den vierten Rang zu erreichen.

Ein noch richtungsweisenderes Spiel erwartet die Kleinsteinbacher am Sonntag mit ihrem Auftritt beim TV Mörsch. Die lange Zeit führenden Rheinstettener wurden am Sonntag vom TSV Oberweier in die Schranken verwiesen und – bei einem Spiel Rückstand – auf den dritten Rang verdrängt. Die wie immer zu erwartende brisante Partie kann der ATSV nur unbeschadet überstehen, wenn alle Mannschaftsteile an ihre Grenzen gehen und vor allem der Abwehrverbund die Mörscher Spitzen im Zaume hält.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: ME


8. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach 1:2 FT Forchheim

Kleinsteinbachs „Notelf“ leider nicht belohnt 

Der ATSV Kleinsteinbach ist mit seinen Personalausfällen derzeit zu bedauern. Was Vertraute der Szene wussten, dass ein Mitspielen um die Spitzenpositionen nur bei stabilem Kader möglich ist, löst sich jetzt schon nach acht Spieltagen höchstwahrscheinlich auf. Hatte man schon am Sonntag gegen den TSV Schöllbronn II mit mehreren Ausfällen fertigzuwerden und lieferte – aber nicht nur deshalb -  eine desolate Leistung ab, so verlängerte sich die Ausfallliste beim erneuten Heimspiel gegen den alten Rivalen FT Forchheim, die bisher auch nicht so stabil auftraten wie gedacht. Zu den Urlaubern A.Steimle und M.Gutbrod und den Verletzten N.Stucky und J.Elsäßer gesellten sich nun auch noch verletzungsbedingt S.Kaucher sowie der berufsbedingt (Polizist) ausfallende S.Lindörfer und der kurzfristig grippegeschädigte Torjäger T.Thielert hinzu. Dadurch schlug die Stunde für die drei Gambier beim ATSV,  A.Daffeh, M.Fatty und S.Banta, die ihre Aufgaben durchaus ordentlich erfüllten, wenn einer auch als ungewollter Vorlagengeber für das Führungstor der Gäste in der 14.Minute verantwortlich und bei allen fehlende Spielpraxis noch zu erkennen war. Aber sie können in der Zukunft durchaus zu einer festen Größe beim ATSV werden.  

 

Die Gäste wirkten zunächst etwas reifer, weil bei den Platzherren doch das Negativerlebnis gegen Schöllbronn noch in den Knochen zu stecken schien. Vor allem mit langen Bällen versuchten die Forchheimer, den ATSV in Gefahr zu bringen. Aber echte Chancen blieben zunächst aus, bis das vermeidbare Missgeschick den Gast doch in Führung brachte. Man rappelte sich dann aber auf, auch weil man den stets gefährlichen Tallah besser in den Griff bekam. Als M.Stöckler in der 27.Minute schnell schaltete und schlitzohrig einen Heber aus rund 40 Metern über den zu weit vorne postierten Gästekeeper zum 1:1 versenkte, war bis zur Halbzeit der ATSV mehr am Drücker. 

 

Ausgeglichen verlief die Auftaktphase der 2.Hälfte; dann hatten die Gäste zwei Torabschlüsse, die Torhüter H.Gauß gut parierte. Auf den Weg zum Sieg hätte die Großchance von M.Fatty Mitte der 2.Halbzeit die Platzherren bringen können. Er beförderte eine Flanke mit dem Kopf mustergültig Richtung Tor, scheiterte aber am Pfosten. Der zurückspringende Ball wurde dann erfolgversprechend auf das Gästetor geschossen; ein eigener Mitspieler blockte den Ball aber kurz vor der Torlinie und verhinderte den Einschlag. Als den Gästen in der 74.Minute ein Freistoß zugesprochen wurde, entglitt den Platzherren doch noch wenigstens ein Punktgewinn. Torjäger Tallah nutzte ein Zögern der ATSV-Abwehr und traf aus Nahdistanz. Man muss den glücklosen Gastgebern zugutehalten, dass sie es bis zum Schluss versuchten, doch noch zum Ausgleich zu kommen. Abschlussschwächen verhinderten dies aber mehrfach. Vermisst wurde hier natürlich die Treffsicherheit von T.Thielert, dessen Ausfall doch schwer wog. 

 

Am Sonntag (Spielbeginn bereits 13 Uhr) darf beim FV Ettlingenweier III nur ein Sieg in Frage kommen, will man nicht gänzlich in die Bedeutungslosigkeit abgleiten.    kw

 


7.Spieltag: ATSV Kleinsteinbach 3:4 TSV Schöllbronn 2

ATSV von allen guten Geistern verlassen

 

Große Chance zum Vorrücken verpasst

  

Der ATSV Kleinsteinbach kann wie in den Vorjahren einfach seine Wankelmütigkeit nicht ablegen, was Kenner der Szene ohnehin befürchteten. Man hatte ein Naherücken an Tabellenführer TV Mörsch durch dessen Niederlage am Samstag in Völkersbach „auf dem Servierbrett“ gereicht bekommen. Und dann diese Enttäuschung, wieder einmal gegen eine zweite Mannschaft. Die Ursache für das wiederholte Versagen, wenn man sich auf einem guten Weg (vier Siege in Folge) wähnt, ist schwer zu ergründen. Das Fehlen von vier Stammspielern im Defensivbereich (kein einziger Linksfuß mehr vorhanden) allein reicht nicht aus, diesen unverhofften Fehltritt zu erklären. Es lief einfach so viel schief, dass dieser Gegner nicht besiegt werden konnte, ja nicht einmal ein Unentschieden heraussprang.

 

Der Minutenzeiger hatte gerade fünf Umdrehungen gemacht, als man schon 0:2 zurücklag. Kollektives Versagen im Abwehrbereich auf allen Positionen präsentierte dem forsch beginnenden Gegner Geschenke, die dieser gerne annahm. Schwaches Zweikampfverhalten, Behäbigkeit, ständig unnötige Ballverluste, ein „aufgescheuchter Hühnerhaufen“, wenn man unter Druck geriet, führten zu allgemeinem Kopfschütteln. Und hätten die Gäste in den nächsten zehn Minuten noch ihre zwei weiteren Chancen zu weiteren Treffern genutzt, wäre alles aussichtslos geworden.

 

Erst ein Strafstoß wegen eines Fouls am einschussbereiten A.Mall in der 17.Minute weckte wieder Lebensgeister, weil T.Thielert sicher verwandelte. In der Folge war der ATSV bis zur Pause ständig am Drücker, und man hatte den Eindruck, dass das Spiel noch zu drehen sei. Leider versäumte man es aber mehrfach, für den Ausgleich zu sorgen oder gar in Führung zu gehen. Ein weiteres eindeutiges Foulspiel, das zu einem Elfmeter hätte führen müssen, wurde vom Schiedsrichter ignoriert, so dass es mit 1:2 in die Pause ging. Die Aufholbestrebungen nach der Halbzeitpause wurden in der 57.Minute jäh zerstört, als die löcherige Abwehr den Gästen die Möglichkeit zum 1:3 bot, so dass man wieder mit zwei Toren in Rückstand geriet. Doch schon zwei Minuten später konnte wieder ein zweifelsfreier Foulelfmeter dazu genutzt werden, erneut ranzukommen. Wiederum blieb T.Thielert cool und verwandelte. Aber den Schöllbronnern blieb das Glück treu, denn ein nun seltener Ball auf das ATSV-Tor landete in der 62.Minute wiederum im Netz. Dies war für die Platzherren endlich der Anlass für Umstellungen und Auswechslungen, die zu mehr Sicherheit und Druck auf das Gästetor führten. Dass aber lediglich erneut T.Thielert in der 80.Minute den Anschluss herstellte, weil reihenweise Chancen ungenutzt blieben, ließ die erste Heimniederlage Wirklichkeit werden. Bitter!

  

Das Torverhältnis des ATSV spricht Bände: mit 28 wurden nach sieben Spielen die meisten Tore erzielt, aber auch so viele Treffer (19) wie der Tabellenletzte kassiert. Die B-Klasse Staffel 2 schafft ohnehin viele unerwartete Spielergebnisse. Da gewinnt der ATSV am Vorsonntag 1.5 beim TSV Spessart, der nun beim bisherigen Zweiten TSV Reichenbach 2 mit 0.4 die Punkte entführt. Weitere Überraschungen werden wohl auch künftig nicht ausbleiben. Wie der ATSV am Mittwoch, 3.10., sein Heimspiel gegen die sturmstarken FT Forchheim angehen wird? Man darf gespannt sein.      kw

 

ATSV Kleinsteinbach II  6 : 1  FV Sulzbach II

 

Heimspiele sind für die Reserve des ATSV meist andere, weil auch positivere Auftritte als bei den Auswärtsbegegnungen. So auch am Sonntag, als man den Mittelfeldkonkurrenten FV Sulzbach II empfing. Und es klappte wieder: Der ATSV II sicherte sich verdientermaßen drei Punkte. Die Partie war praktisch schon nach elf Minuten entschieden, denn man führte bereits mit 4:0. M.Schulze, P.Seeger und L.Elsäßer (2) hatten bis dahin schon getroffen und deuteten ein Schützenfest an. Man begnügte sich aber dann in Durchgang 1 mit einem weiteren Treffer durch L.Elsäßer in der 44.Minute zum 5:0 Pausenstand. Wenig ansehnlich die zweite Hälfte, in der sich der Gast aufrappelte, aber in erster Linie auch von der Kleinsteinbacher Genügsamkeit und Verwaltung des Ergebnisses profitierte. Nur einen Treffer (82.Minute) – ein von T.Spreter verwandelter Elfmeter – ließen die Gäste noch zu und kamen dann kurz vor Spielende sogar zum Ehrentreffer. Endstand also 6:1.

 

Am Donnerstag gibt es bereits die nächste Gelegenheit zu punkten, wenn der ATSV II die Mannschaft des SV Hohenwettersbach II empfängt, der man im Hinspiel unterlag.   kw

 


6.Spieltag: TSV Spessart - ATSV Kleinsteinbach 1:5

 

Schwierige Bedingungen - Schwache erste Hälfte – Trotzdem verdienter Sieg für den ATSV

Aufstellung: H. Gauß – A. Rabolt, M. Kaucher, S. Kaucher, M. Gutbrod – R- Schmidt, D. Knab, A. Steimle, L. Schröder – A. Mall, T. Thielert

Torschützen:

0:1 – Timo Thielert

0:2 – Timo Thielert

0:3 – Andreas Mall

0:4 – Dominik Knab

0:5 – Andreas Mall

1:5 – Jonas Imhof

Vor dem Spiel musste Trainer Augenstein gleich mehrere Spieler ersetzen: N. Stucky, M. Stöckler, S. Lindörfer, A. Allieu, L. Elsäßer, J. Elsäßer fehlten unserem Trainer, trotzdem konnte er eine gute Truppe auf den Platz schicken. In der ersten Hälfte kam nur Gefahr durch den Wind auf. Lange Bälle wurden zur Wundertüte, das Laufen fiel schwer, und selbst kurze Pässe wurden vom Wind beeinflusst. So konnte der ATSV keine nennenswerte Szene verzeichnen. TSV Spessart konnte zweimal, teilweise begünstigt durch besagten Wind, frei auf Henrik Gauß zulaufen. Eine Chance wurde vergeben, die andere wurde vom Schiedsrichter wegen Abseits, was wahrscheinlich keines war, zurückgepfiffen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte schien der Wind ein wenig nachzulassen, zumindest flache Bälle kamen da an, wo sie auch hinsollten, und so konnte man wenigstens ein bisschen Fußball spielen. Dies machte unsere Mannschaft gleich nach der Pause. Nach einer schönen Kombination zwischen Schröder, Mall, Schmidt und Thielert konnte Letzterer mit dem ersten Torschuss des Tages das 1:0 markieren. 10 Minuten später, Mall gewinnt einen Zweikampf gegen einen Innenverteidiger von Spessart und kann ungehindert in den Strafraum eindringen, dort legt er quer auf Thielert, der den Ball rechts am Tormann vorbei einschieben konnte. 2:0. Spessart war geschockt, und so konnte der ATSV weiter auf ihr Tor anlaufen. Die Torchancen häuften sich nun, und so kam es, wie es kommen musste zum 3:0. Mall läuft aufs Tor zu, schneller Doppelpass mit Thielert und er steht frei vorm Tor, schiebt locker ein. Wieder 10 Minuten später, ein Schuss von Schmidt wird abgewehrt, und Knab nimmt den Ball volley aus gut 18 Metern,  und dieser fährt unhaltbar zum 4:0 ein. Das letzte Tor für den ATSV an diesem Tag durfte Mall erzielen. Schmidt läuft parallel zum 16-Meterraum und steckt schön für Mall durch, der umkurvt den Torhüter und braucht den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben. Das 5:1 durch Imhof kam durch einen Freistoß, den Gauß nur nach vorne abwehren konnte. Imhof schaltete am schnellsten und brauchte nur noch abzustauben.

Alles in allem ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die vor allem in der zweiten Hälfte zeigte, was sie spielerisch alles kann. Ein riesen Lob auch an die Verteidigung, die trotz der Bedingungen nichts zuließ.

Nächste Woche kommt die Reserve vom TSV Schöllbronn, die mit dem Sieg gegen Oberweier aufhorchen lässt. Ein schwerer Gegner also, den man auf keinen Fall zu leicht nehmen darf.

 

Text: T. Thielert


5.Spieltag: ATSV Kleinsteinbach - VFR Ittersbach 3:1

Hochverdienter Heimsieg gegen VFR Ittersbach und viele ausgelassene Gelegenheiten

Der ATSV kommt langsam wieder in Fahrt, wenn auch noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Gegen den VFR Ittersbach, für diese Saison stark aufgemöbelt, sprang der erhoffte Heimsieg heraus, der nicht nur hochverdient war, sondern eigentlich um einiges höher hätte ausfallen können, ja müssen. Aber bis es so weit war, die Guhr-Truppe „weich zu spülen“, gab es allerhand Ungereimtheiten im Abwehrverbund zu überstehen. Der Ausfall von N.Stucky und A.Steimle brachte manche Unruhe in die Defensive, die sich zunächst manchen Aussetzer erlaubte und LeFalher, Brenner, Störner und Co. auf VFR-Seite zu gefährlichen Situationen einlud. So überraschte der Führungstreffer der Gäste in Min.13 nicht einmal. Als man sich nach rund 25 Minuten fing und geordneter daherkam, zeigte sich schnell, dass die Gäste trotz glänzendem Torwart nicht unverwundbar waren. Es dauerte aber bis zur 42. Minute (T.Thielert stellte mit geschicktem Kopfball den Ausgleich her), weil hier bereits einige Chancen einfach nicht verwertet wurden. In der 2.Halbzeit gewannen die Platzherren aber eindeutig die Oberhand und setzten die Gäste fortlaufend unter Druck. Tore waren nur eine Frage der Zeit. Aber in wie vielen Topgelegenheiten der ATSV immer wieder die Entscheidung versäumte, war nervtötend. Das Fehlen des dreifachen Torschützen R.Schmidt vom Vorsonntag machte sich bemerkbar. M.Stöckler war es, der in der 57.Minute endlich die Führung besorgte und L.Schröder schraubte in der 76.Minute wenigstens das Ergebnis um einen weiteren Treffer höher. Mit der Verweigerung zweier weiterer Treffer aus unerfindlichen Gründen und ausbleibendem Elfmeterpfiff nach eindeutigem Foulspiel trug der Schiri auch dazu bei, dass die Torausbeute in Grenzen blieb. Man hätte aber viel für die Aufstockung der Torquote machen können.

 

 

 

Auswärtsspiel am Sonntag beim TSV Spessart: Beim immer unangenehmen TSV Spessart wird es die Erste sicher wieder schwer haben, in die Punkte zu kommen. Man erinnere sich an den späten Ausgleich nach bescheidenem Spiel in der Vorsaison. Konzentration über 90 Minuten wäre eine gute Grundlage für erfolgreiches Abschneiden, das notwendig ist, will man an den führenden Mannschaften dran bleiben.

 


4. Spieltag: SG Rüppurr II - ATSV Kleinsteinbach 3:8

Nr.1 des Gastes wurde erreicht: Auswärtssieg bei der Fusions-SG Rüppurr II und damit erstmals eine positive Bilanz in dieser Runde. Das „seltsame“ Torverhältnis nach vier Spielen von 17:13 drückt einiges aus: wo der Schuh drückt und wo Stärken liegen. Diese konnten bei gutem Kader, wie erhofft, wieder spielentscheidend durchgesetzt werden, wobei sich der erstmals, nach langer Verletzungspause in der 2.Halbzeit eingesetzte R. Schmidt mit drei Toren bestens einführte. Schläfrig war einmal mehr der Auftakt; man geriet schnell in Rückstand. Tore von T. Thielert und L. Schröder drehten aber das Ergebnis. Ein weiterer Aussetzer führte aber noch zum 2:2, ehe Schröder noch vor der Halbzeitpause auf 2:3 stellte. Dazu vergab man in Hälfte 1, in der aber auch die Platzherren noch Chancen hatten, mit allein je zwei Pfosten- und Lattentreffern weitere Gelegenheiten zur Resultatserhöhung. Diese gelang in Durchgang 2, in dem die Gastgeber dem Tempo nicht mehr gewachsen waren. A. Mall trieb unaufhörlich an, gehörte auch selbst zu den Torschützen und war zum Teil auch Vorbereiter der weiteren Treffer durch M. Stöckler und R. Schmidt. Ein Schönheitsfehler war noch der 3.Gegentreffer. Wie die Abwehr sicherer machen? Das dürfte eine der Aufgaben für Trainer Timo Augenstein in den nächsten Wochen sein.     

 

Heimspiel am kommenden Sonntag, 16.9., 15 Uhr: Eine echte Bewährungsprobe erwartet den ATSV im nächsten Spiel, bei dem der VFR Ittersbach in Kleinsteinbach aufkreuzt. Die Karlsbader haben sich für diese Saison deutlich durch Neuzugänge verstärkt und werden unserer Mannschaft alles abverlangen. Zahlreiche Unterstützung wäre sicher förderlich.

 

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: ME 

 


3. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach – SG DJK/FV Daxlanden II    4:0

ATSV mit verbesserter Aufstellung ein anderes Team

 

Der ATSV bleibt die Wundertüte der B-Liga. Was im letzten Spielbericht nach der Schlappe in Forchheim angedeutet wurde, dass der ATSV mit einigermaßen vollständigem Kader ein ganz andres Gesicht zeigen kann, bewies sich am Sonntag einmal mehr gegen die gut gestartete Reserve der SG Daxlanden. Der erhoffte Sieg stellte sich mit 4:0 deutlich ein, hätte aber auch noch um einiges höher ausfallen können. Positiv: Nach zehn Gegentoren in zwei Spielen dieses Mal ohne Gegentreffer. Dabei fehlte immer noch Abwehrchef S. Lindörfer. Ein anderes Spiel als bei den Pleiten der Vorwochen entwickelte sich vor allem durch A. Mall und L. Schröder. So war T. Thielert im Spiel nach vorne nicht alleine auf sich gestellt. Die im Feldspiel durchaus ansprechend auftretenden Daxlandener waren immer dann im Nachteil, wenn der ATSV Tempo ins Spiel brachte, was vor allem nach der Halbzeit geschah. Die Chancen nach der Führung durch T. Thielerts Kopfball (32.Min.) häuften sich. Nach zum Teil glänzend herausgespielten Torraumszenen hätte hier eigentlich noch mehr herausspringen müssen als zwei schnelle Tore durch L. Schröder (sehenswert von A. Mall nach Alleingang bedient) und A. Mall in der 52. und 55.Minute. Mindestens vier weitere 100%zige Gelegenheiten wurden vergeben und bewahrten die Gäste vor einem Debakel. Mit dem 4:0 durch A. Mall in der 88.Min. waren die Gäste letztendlich noch gut bedient. Eine echte Torchance hatten diese nicht, wenn man sich auch bemühte und der ATSV über die Gesamtdauer auch nicht fehlerfrei blieb.

 

Fazit: Nur wenige Mannschaften treten so unterschiedlich auf wie der ATSV. Bei der vorhandenen Spielerkonstellation bleibt aber die Verfügbarkeit der Wunschelf ein Wunschtraum, so dass man weiter mit unterschiedlichen Leistungen rechnen muss. 

Am Sonntag, 9.9.18, wartet der nächste Fusionsverein mit der SG Alemannia/FG/DJK Rüppurr II auf den ATSV. Spielbeginn ist bereits um 13 Uhr. Nach dem ersten Heimsieg sollte bei konzentriertem Auftreten der erste Auswärtssieg folgen, um sich in der Tabelle zu stabilisieren.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


2. Spieltag: FT Forchheim - ATSV Kleinsteinbach     6: 1

Saisonstart schon wieder misslungen

Auf das 4:4 Unentschieden gegen den KFV ließ unsere Erste beim ersten Auswärtsspiel bei FT Forchheim eine 1:6 Schlappe folgen und versaute sich so den Saisonstart gründlich. Was Kenner befürchteten, trat leider ein. Die durch zahlreiche Urlauber und im Sonntagsdienst Beschäftigte sowie Verletzte personell arg gebeutelte annschaft konnte den Adererlass leider nicht kompensieren und ergab sich ihrem „Schicksal“. So ist der ATSV ein Abstiegskandidat; zehn Gegentore nach zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Es wird Zeit, dass die Mannschaft ihr wahres Gesicht zeigt.                                                                    

 

Außer einem Elfmetertor durch T. Thielert gelang in Forchheim nichts Erwähnenswertes; bedenkliche Abwehrlücken und Unzulänglichkeiten im Mittelfeld und Sturm prägten die Partie. Mit einer derartigen Leistung sind in der guten B-Klasse jedenfalls keine Punkte zu holen. Es bleibt zu hoffen, dass man sich dies zu Herzen nimmt.

 

 Beim Heimspiel am Sonntag gegen die SG DJK/FV Daxlanden II erwartet man einen stabilen und nur schwer zu bespielenden Gegner, der gut in die Runde gestartet ist. Inwieweit der ATSV beim Kader ein anderes Gesicht zeigen kann, steht noch nicht fest. Will man zum Rundenbeginn nicht gänzlich in den Tabellenkeller rutschen, kommt allerdings nur ein Sieg in Frage.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


1. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - FV Karlsruhe I   4:4

Kurioser Saisonstart: ATSV rettet nach Rückstand noch Unentschieden

 

Den Saisonstart hatte man sich auf Seiten des ATSV sicher anders vorgestellt. Gegen Altmeister Karlsruher FV, nach Aufstieg aus der C-Liga wieder auf dem Weg aus der „Versenkung“, erhoffte man sich drei Punkte, obwohl wegen Urlaubs und Verletzungen noch einige Spieler fehlten. Aber wie in der letzten Saison scheint der ATSV auch heuer wieder für Überraschungen gut. Man traute seinen Augen nicht: Zweimaliges Erscheinen des Gastes im Strafraum, und es hieß nach 11 Minuten durch Martineau und Schlinger 0:2. Die Anfälligkeit in der Abwehr setzte sich fort, und im Mittelfeld blieb man weiterhin „körperlos“. Dennoch ergaben sich aber auch eigene Chancen, so ein Unterlatteknaller von A.Mall und weitere klare Gelegenheiten, deren Ummünzung in Treffer aber ausblieb. Die Gäste, denen man die Aufbruchstimmung im Verein anmerkte und auch von einigen Anhängern unterstützt wurden – darunter auch ältere KFV-ler, die noch die guten Zeiten des Exmeisters in der 1.Amateurliga erlebt hatten und sich auch noch an die Mitwirkung von zwei Kleinsteinbachern beim KFV in der zweiten Hälfte der 60-er Jahre erinnerten - , blieben in Folge der ATSV-Ungeordnetheiten und Aggressionslosigkeit immer gefährlich, offenbarten aber auch Schwächen im Abwehrverhalten, wenn einmal schnell und passgenau gespielt wurde.

 

Die Felle schienen für die Platzherren endgültig davonzuschwimmen, als Herrmann den Gast kurz vor der Pause schier uneinholbar mit zwei weiteren Treffern (darunter ein Handelfmeter) mit 4:0 in Führung brachte. Die Fans gaben aber in der Halbzeit ihre Mannschaft noch nicht auf, weil es eigentlich so nicht weitergehen konnte. Mit einem zum Torschuss geratenen Flankenball, der sich ins lange Eck senkte, sorgte A.Rabolt in der 47.Min. mit dem 1:4 für ein erstes Lebenszeichen. A.Mall nährte in der 67.Min. mit dem 2:4 weitere Hoffnung auf einen vielleicht doch noch erfolgreichen Endspurt. Der ATSV schnürte nun den Gegner ein, war aber durch Aufrücken auch für Konter anfällig, bei denen noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen waren. Tatsächlich war es aber T.Thielert vorbehalten, mit zwei schön herausgespielten Treffern doch noch das Remis in der insgesamt fairen Partie zu retten, und fast wäre sogar noch der Sieg gelungen, was des Guten aber wohl zu viel gewesen wäre.

 

Der Augenstein-Truppe steht noch viel Arbeit bevor, will man wieder an der Spitze mitspielen. Das Warten auf den kompletten Kader gehört leider zum Alltag bei den Pfinztalern; die Integration von zwei aus Gambia stammenden Sportkameraden in die Mannschaft scheint sich aber nach deren Debut auszuzahlen. Bei den Freien Turnern aus Forchheim, letztjähriger Tabellendritter, steht eine echte Bewährungsprobe am Sonntag gleich an. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

 Bilder: ME


Bericht "Pfinztal-Pokal"

Beim Pfinztal-Pokal:

Nach Sieg in 2017 ATSV dieses Mal nur Vierter

FC Berghausen holt sich den Pfinztal-Pokal

Finals gingen in die Verlängerung

 

Die im letzten Jahr durch den Sieg des B-Klassenvertreters ATSV Kleinsteinbach beim Traditionsturnier „Pfinztal-Pokal“ ins Rutschen geratene Hierarchie in der Pfinztaler Fußballwelt wurde in diesem Jahr wieder zurechtgerückt. Obwohl durch den Abstieg des langjährig höchstplazierten FC Viktoria Berghausen von der Kreisliga in die A-Klasse eine neue Situation entstand – so waren jetzt die beiden A-Ligisten FC Viktoria Berghausen und Spvgg Söllingen, der B-Ligist ATSV Kleinsteinbach und C-Klassen-Vertreter TSV Wöschbach am Start – , zeigte sich der FCB, dieses Mal auch der Ausrichter des Turniers, am stabilsten, benötigte aber auch einiges Glück. Von ungefährgleichen Voraussetzungen, was die Verfügbarkeit von Stammspielern angeht, konnte man ausgehen. Sicherlich werden die Mannschaften aber in der Punkterunde mit größerem Potenzial antreten.

 

Eine klare Angelegenheit waren die beiden Halbfinalspiele, bei denen sich der FCB 3:0 gegen den ATSV und die Spvgg 5:1 gegen den TSV hochverdient durchsetzten. Eng ging es dagegen in den Finalspielen zu, die beide erst im Elfmeterschießen entschieden werden konnten. Die beiden A-Klassenteams unterstrichen im Endspiel zumindest Gleichwertigkeit, was in dieser Saison auch packende Punktespiele gegeneinander erwarten lässt. Söllingen war sogar die etwas bessere Mannschaft, führte bis kurz vor Spielende mit 2:1 und vergab dazu noch einen Elfmeter. Nachdem sich die Viktoria noch ins Penalty-Schießen gerettet hatte, hieß es hier am Ende doch noch 6:4 für die Gastgeber. Im kleinen Finale war ebenso Ausgeglichenheit festzustellen; der klassenniedere, aber deutlich aggressivere TSV sicherte sich gegen einen am Vortag beim Pforzheimer A-Klassenzweiten Eisingen (allerdings in stärkerer Aufstellung) noch 4:2 siegreichen ATSV nach einem 3:3 nach regulärer Spielzeit durch die besseren Strafstoßschützen – der ATSV traf zweimal den Pfosten - mit 7:6 Treffern den dritten Turnierplatz. So blieb dem ATSV nur der undankbare vierte Rang.

 

Bürgermeisterin Nicola Bodner dankte den teilnehmenden Teams für die Aufrechterhaltung der jahrzehntelangen Tradition des Vergleichs der vier Pfinztaler Fußballmannschaften und überreichte der Siegermannschaft den Pokal der Gemeinde und an jedes Team, gestaffelt nach der Platzierung, Geldpreise der Kommune.

   

Text: Karl-Heinz Wenz


3. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

 FVgg Weingarten II - FSSV Karlsruhe I 1 : 4      

Verdienter, etwas zu deutlich ausgefallener Sieg des B1-Zweiten führt zum Aufstieg in die A-Klasse

Zwei ausgeruhte Mannschaften gegeneinander, und schon wurden die Verhältnisse bei der B-Klassen-Relegation zum Aufstieg in die A-Klasse wieder zurechtgerückt. Nicht die Reserve der FVgg Weingarten, nach dem 3:0 Sieg gegen den müden ATSV Kleinsteinbach als drittem Bewerber der vermeintliche Favorit, sondern die FSSV Karlsruhe schaffte durch einen in der Höhe etwas zu deutlichen 4:1 Sieg gegen die „Winzer“ den Aufstieg.

 

Es wäre auch kurios gewesen, hätte ein Tabellendritter das Rennen um den Aufstieg erreicht. Ein bisschen war es auch ein Resultat der Gerechtigkeit, denn zweite Mannschaften mit der Chance der durchaus legitimen Anleihe von Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaften, wie auch von Weingarten praktiziert, sind unberechenbarer und verfälschen auch oft das Tabellenbild durch unterschiedliche Aufstellungen. 

 

Sehr erfreulich beim Entscheidungsspiel der beiden Protagonisten  bei angenehm gemäßigten Witterungsverhältnissen auf bestens präpariertem Spielfeld des ATSV Kleinsteinbach war die faire Gangart der beiden Mannschaften über die gesamte Spieldauer. Der Unparteiische Rastetter, der mit seinen Linienkollegen auch seine Bezeichnung verdient hatte, brauchte bei seiner konsequenten, unspektakulären Spielleitung nur wenige gelbe Karten, ganz am Ende zurecht auch noch eine rote. Man konnte höchstens bei der Annullierung eines Kopfballtreffers von Weingarten wegen angeblichem Foulspiel gegen den Torhüter unterschiedlicher Meinung sein. 

 

Vor rund 200 zahlenden Zuschauern boten die Kontrahenten ein insgesamt gutes B-Klassen-Spiel, das zunächst recht ausgeglichen ablief und jeden erdenklichen Spielausgang möglich erscheinen ließ. Da Weingarten ein Unentschieden genügte, waren sie eigentlich im Vorteil, aber die Karlsruher hatten dann doch durch ihr besseres Ausnutzen von Torchancen die Nase vorn. Ihre frühe Führung durch den gefährlichen P.Cicak wurde zunächst egalisiert – schien nicht unhaltbar -, doch ein fulminant verwandelter Freistoß von O.Richter führte zur Halbzeitführung der Karlsruher Nordstädter vom Adenauerring.

 

Sie verteidigten diese in Hälfte 2 zäh gegen sich mühende Weingartener und sorgten dann noch vor Mitte der Halbzeit durch P.Cicaks 3: 1 für eigene Entspannung. Wäre ein Freistoß der FVgg nicht an der Latte sondern im Tor gelandet, hätte es noch einmal spannend werden können. Aber es ging noch einmal in die andere Richtung. Kurz vor Spielende erzielte die FSSV ihren vierten Treffer und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Herzlichen Glückwunsch für den Aufstieg auch von Seiten des ATSV Kleinsteinbach. Die S.Richter-Truppe und ihre Anhänger feierten ausgiebig das für sie freudige Ereignis und wollten gar nicht mehr vom Kleinsteinbacher Rasen gehen. Doch auch die Weingartener fügten sich sportlich fair in ihr Schicksal; etwas Pyrofeuer wurde nicht als Bedrohung empfunden.   (kw)

 


2. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

ATSV Kleinsteinbach – FVgg Weingarten II  0 : 3  (beim FSSV Karlsruhe)

 

ATSV wirkte durch Spielehäufung kraft- und ideenlos

Entscheidung um Aufstieg am Mittwoch in Kleinsteinbach

 

Was im Vorhinein schon zu befürchten war, wurde am Freitagabend zur bitteren Realität für den ATSV Kleinsteinbach. Im dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen, davon die zwei Spiele der Relegation für den Aufstieg in die A-Klasse, agierten die Pfinztaler in der Begegnung gegen die ausgeruhte Reserve des Kreisligisten FVgg Weingarten auf dem Platz der FSSV Karlsruhe „auf dem Zahnfleisch“ und war so leider chancenlos.

 

Gegen die kompakt auftretenden, bissiger und lauffreudiger wirkenden Weingartener konnte der ATSV nicht an die gute Leistung gegen die FSSV vom Dienstag anknüpfen, blieb so weitgehend wirkungslos und musste dem Gegner verdientermaßen Feld und Sieg überlassen. Erschwerend kam für die Pfinztaler hinzu, dass neben den etatmäßigen Abwehrspielern M.Gutbrod und N.Stucky auch der im Spiel gegen den FSSV nach einem harten Foulspiel verletzte J. Elsäßer ersetzt werden musste, und dazu noch R. Schmidt und M. Stöckler verletzungsbedingt für die 2.Hälfte außerdem ausgetauscht werden mussten und dadurch die Bank dünn besetzt war. Die Weingartener machten von ihren legitimen Auswechselmöglichkeiten über das ganze Spiel reichlich Gebrauch, was zahlreiche Spielunterbrechungen bewirkte.

 

Auf ATSV-Seite erreichten lediglich Torhüter H.Gauß und die Abwehrspieler S. Lindörfer und S. Kaucher Normalform. Das Offensivspiel krankte an der „Kaltstellung“ von A.Mall, körperintensiv angegangen und in einigen Fällen nicht ausreichend geahndet, wodurch dem ATSV-Spiel gänzlich die Gefährlichkeit genommen war. „Es wäre interessant, beide Mannschaften einmal in gleichermaßen ausgeruhtem Zustand gegeneinander spielen zu sehen“, meinten Kleinsteinbacher Zuschauer, die zwar enttäuscht, aber sportlich fair die herbe Niederlage aufnahmen.

Was der 3:0 Sieg der „Winzer“ wert ist, wird sich am Mittwochabend, 19 Uhr, in Kleinsteinbach zeigen, wenn der Aufsteiger zwischen der FSSV und der FVgg ermittelt wird. Den Karlsruhern reicht dabei ein Sieg, unabhängig vom Torausgang. Dem ATSV bleibt nur die Zuschauerrolle ohne eigene Aussichten und die Gewissheit für ein weiteres Jahr B-Klasse.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


1. Relegationsspiel zum Aufstieg in die A-Klasse:

FSSV Karlsruhe  -  ATSV Kleinsteinbach  0 : 0  (im Waldstadion Weingarten)

  

Um das eine Tor hätte der ATSV Sieg verdient gehabt

Weitgehend ausgeglichenes Spiel, umkämpft aber durchaus fair

 

"Es sollte einfach nicht sein“, so die etwas Enttäuschung ausdrückenden Kommentare auf Seiten des ATSV. „Wir hätten es packen und eine sehr gute Ausgangssituation schaffen können, denn wir hatten die größere Zahl klarer Torchancen“, meinten Spieler wie Verantwortliche und mitgereiste Fans, die den Weg ins weitläufige FVgg-Areal in der Weingartener Waldbrücke gefunden hatten – nach Spielschluss.

  

Im Vorfeld war bei der Planung einiges nicht so verlaufen, wie es Amateurmannschaften eigentlich verdient hätten. Kurzfristige Ansetzung der ersten Partie der Dreierrunde, die nicht einmal die Ankündigung in der Tagespresse ermöglichte (trotzdem war die Zuschauerzahl mit rund 250 beachtlich), nach dem letzten Saisonspieltag am Sonntag bereits am Dienstagabend erstes Relegationsspiel und nach dem Ergebnis (0:0) nach dem Willen des Fußballkreises bereits am Freitag das zweite Relegationsspiel für den ATSV gegen FVgg Weingarten II bei der FSSV Karlsruhe – also drei Spiele, dazu noch bei hochsommerlichen Temperaturen, innerhalb von sechs Tagen !! Muss das sein für Amateure, die ihren Beruf mit heute üblichen Zwängen oder ihren Studienplatz haben und Fußball als Freizeitbeschäftigung betreiben ?? Der Verweis auf die am 14.Juni beginnende Fußball-WM als terminliche Einschränkung  kann von dieser Seite nur als billige Ausrede verstanden werden.

  

Es war ein durchaus ansehnliches B-Klassen-Spitzenduell; im Grunde ein Spiel zweier  gleichwertiger Mannschaften mit Phasen wechselnder Überlegenheit. 0:0 bis zum Schluss bedeutete nicht Ergebnisverwaltung, sondern eher Spannung bis zur letzten Minute, weil beide Teams sich mit offenem Visier begegneten. Der B2-Staffelzweite ATSV Kleinsteinbach hätte sich wohl vor allem in der 2.Hälfte durch wenigstens ein Tor belohnen können, aber auch die Großchancen von L.Elsäßer (mehrfach) und A.Mall, zum Beispiel an der Unterkante der Latte landend und vom FSSV-Torhüter mit Fußreflex am Einschlag gehindert, oder von T.Thielert und R.Schmidt wollten nicht den Weg über die Torlinie finden. Aber auch auf der anderen Seite gab es drei, vier Gelegenheiten, die auch zu Toren hätten führen können. Zweimal war hier auch Torhüter H.Gauß auf der Hut.  

  

Nicht ganz zufrieden waren die Pfinztäler mit der Spielleitung vom zur ATSV Mutschelbach-Schiedsrichtergruppe zählenden Sami Maliha, der zwar keine spielentscheidenden Fehler machte, aber als höherklassiger Schiri nicht souverän wirkte und in einigen Situationen Entscheidungstendenzen gegen den ATSV erkennen ließ. So waren einige Unmutsäußerungen von Zuschauern durchaus nachvollziehbar.

 

Beim ATSV fehlten verletzungsbedingt weiter N.Stucky und M.Gutbrod; T.Thielert und M.Städele konnten wenigstens auf der Bank Platz nehmen. Im Spiel fiel J.Elsäßer nach einer halben Stunde nach einem rüden Foul (gelbe Karte) mit einer Schulterverletzung aus. 

 

Was ist das Fazit für den ATSV ? Da die FSSV Karlsruhe das letzte Spiel am Mittwoch, 13.6., gegen Weingarten bestreiten und sich das Resultat der Freitagspartie zwischen Kleinsteinbach und Weingarten zu Nutzen machen kann, bleibt dem ATSV nun nur die „Flucht nach vorne“, das heißt alles zu mobilisieren, um nicht nur einen Sieg gegen die Winzer zu erreichen, sondern auch möglichst deutlich zu siegen. Ansonsten muss man machtlos das Finale hinnehmen.   (kw)

 


Spielberichte 2017/2018


30. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach I - TSV Palmbach I 3:0

ATSV macht endgültig „den Sack zu“, Relegation bleibt als große Herausforderung

 

Eine Saison mit vielen Aufs und Abs neigt sich dem Ende zu, ist aber seit Sonntag noch nicht beendet. Mit einem 3:0 Sieg im letzten Saisonspiel gegen den TSV Palmbach, lange auch Anwärter auf die ersten beiden Tabellenränge, schaffte der Pfinztal-Club wenigstens ein Saisonziel, um den Aufstieg mitspielen zu dürfen. Die Grundtendenz ist Zufriedenheit mit dem bisher Erreichten, die Krönung wäre allerdings der Aufstieg in die A-Klasse, bei der augenblicklichen Konstellation die Klasse mit einer Fülle von Derbys und damit endlich einmal wieder Belebung der Konkurrenz unter Nachbarclubs. Bis man aber so weit kommen könnte, ist noch einiges zu leisten. Alles ist aber schwer abschätzbar, ob dies gelingen kann.

 

Die Besonderheit der B-Klassen-Situation mit drei Staffeln und nur einem Aufsteiger aus dem Kreis der drei jeweils in Frage kommenden Nächstplatzierten neben den Meistern lässt alle Möglichkeiten offen. Vom Fußballkreis wurden die Vereine wieder einmal, eigentlich unnötigerweise zu lange, auf die Folter gespannt, in welcher Reihenfolge die Qualifikation ausgespielt werden soll. Am späten gestrigen Abend erfuhr man, dass die erste Partie am Dienstag bei der FVgg Weingarten zwischen dem ATSV und der FSSV Karlsruhe stattfinden würde. Von allen Beteiligten fordert man zur Organisation und Durchführung der Partie, unnötig kurzfristig, viel Improvisationsvermögen. Für den Ausrichter Platzpräparierung etc., für den ATSV Klärung von Arbeitsstellenabsprachen. 

 

Mit offensichtlich einigem Bammel ging man gegen die Gäste, bei denen man im erst kürzlich ausgetragenen Nachholhinspiel 3:0 siegreich war, in die Partie, in der man für alle Fälle wenigstens ein Unentschieden erreichen musste, um sicher vor den FT Forchheim zu bleiben. Lag es an der im Vergleich zum Hinspiel weitaus besseren Leistung der Palmbacher oder an einem nur schwer in die Gänge kommenden ATSV, dass das Spiel während der ersten Hälfte ziemlich ausgeglichen, sogar eher mit einer Überlegenheit der Gäste verlief? Der ATSV hatte an einem irrtümlicherweise (wegen angeblichem Abseits) verweigerten Treffer zu knabbern (in Hälfte 2 war dies noch einmal der Fall) und hatte aber auch Glück, dass der TSV einen vielversprechenden Abschluss zu hoch ansetzte. So ging es torlos in die Pause. 

 

Die Partie zeigte in Hälfte 2 einen deutlich verbesserten ATSV, der nunmehr weniger Fehlpässe und Ballverluste produzierte, im Abwehrbereich besser aufrückte und vor allem mehr Druck im Angriff erzeugte. Einwechslungen von L. Schröder und T. Thielert wirkten sich hier positiv aus. TSV-Torhüter Kastner bekam mehr zu tun, konnte aber bis zur 60.Minute sein Tor sauber halten. Dann war es einmal mehr A. Mall, der den Bann brach und clever abschloss. T.Obitz zeigte in der 69.Minute ebenfalls geschickte Abschlussqualität und sorgte für das 2:0. Bei einigen Konteransätzen blieben die Gäste aber weiterhin nicht ungefährlich. Torhüter H.Gauß zeigte eine gekonnte Flugparade und verhinderte das 2:1. Weitere Abschlüsse strichen am Tor vorbei. In der letzten Viertelstunde hatten die Gastgeber noch mehrere Chancen zur Resultatserhöhung, teilweise wieder fahrig vergeben, und mussten deshalb bis zur 88.Minute warten, als A.Mall einen gelungenen Angriff über mehrere Stationen zum 3:0 verwertete. 

 

Die Mannschaft samt Trainer und Betreuern feierten nach dem Schlusspfiff das Momentum „Gesicherte Relegation“, die durch die gleichzeitige Niederlage von Forchheim in Bulach ohnehin nicht mehr in Gefahr war. Bei drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bruchhausen, den man in beiden Spielen besiegen konnte, war durchaus sogar mehr drin. Ärgerlich vor allem die in der Saison jeweils früh zustandegekommenen Niederlagen gegen den TSV Reichenbach 2, der mit seinen sehr unterschiedlichen Formationen einmal mehr das Dilemma mit den zweiten Mannschaften unterstrich.

 

Unserer Mannschaft wünschen wir in den beiden Relegationsspielen viel Stehvermögen und das notwendige Glück, das in solchen Entscheidungsspielen oft auch dazugehören muss, sowie eine kräftige Unterstützung von außen.      (kw)

 


28. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - TSV Spessart I   4:2

ATSV Kleinsteinbach – TSV Spessart  4 : 2

Verdienter Sieg, aber Relegation noch nicht gesichert

 

Im Spiel gegen den Tabellendrittletzten TSV Spessart, gegen den man im erst kürzlich ausgetragenen Hinspiel nur 1:1 Unentschieden spielte – und das Tor erst in der Nachspielzeit erzielte- , lief nicht alles rund beim ATSV.  Neben drei verletzten Stammspielern, die schon beim letzten Spiel fehlten, kamen jetzt aber noch die urlaubenden T. Obitz und R. Schmidt hinzu, so dass nur Spieler der Reserve, die im Vorspiel schon gegen Spessarts Zweite zum Einsatz kamen, auf der Bank saßen. Dazu spielte man besonders in der ersten Hälfte wieder einmal etwas schlampig, vergaß vier Großchancen zu verwerten, davon zwei durch Reflexe des sehr guten Gästekeepers parierte Kopfbälle verhindert, und lag urplötzlich nach einem haltbar scheinenden Schuss von Weingärtner in der 23.Minute mit 0:1 zurück. Die Spiel- und Feldüberlegenheit nutzte wieder einmal zunächst nichts; es dauerte bis zur 33.Minute, ehe A. Mall trocken zum 1:1 traf. Er war es auch, der kurz vor der Pause mit einem satten Schuss den Gästetorhüter überraschte und für die ATSV-Führungzur Pause sorgte.

 

Auch in der 2.Halbzeit war der ATSV die durchaus überlegene Mannschaft, doch hielten die Gäste aufopferungsvoll kämpfend und auch spielerisch ordentlich dagegen. Sie lohnten ihre Mühen nach einem Abstimmungsproblem in der Kleinsteinbacher Abwehr zu einem zweiten Treffer durch Überall, aber T. Thielert mit Aufsetzerkopfball nach dem schönsten Angriff des Spieles und A. Mall mit seinem dritten Treffer nach einem durch den Torwart abgewehrten Schuss von T. Thielert sorgten für klare Verhältnisse. Es war ein Arbeitssieg, mehr nicht, mit noch einem kleinen Wermutstropfen kurz vor Ende, als S. Lindörfer wegen einer Lappalie mit Gelb-Rot vom Platz musste. Hier hätte der zwar laufschwache, aber sonst ordentlich pfeifende Unparteiische mehr Fingerspitzengefühl zeigen können, zumal er kurz vorher eine eindeutige, harte Notbremse gegen A. Mall nicht einmal mit einer gelben Karte ahndete.

 

Es gab zwar die erhofften und erwarteten drei Punkte, aber vor dem letzten Spiel ist die Teilnahme an der Relegationsrunde wohl noch nicht endgültig gesichert. Der Weg dorthin scheint aber geebnet, da ein Unentschieden – vorausgesetzt FT Forchheim gewinnt noch seine beiden restlichen Spiele -  im letzten Saisonspiel am 3.6. nach der sonntäglichen Pause für den ATSV dann gegen den TSV Palmbach reichen würde.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: Achim Jock


27. Spieltag: SV Spielberg 2  -  ATSV Kleinsteinbach  1 : 8

 

Zweistellig wäre möglich gewesen

Nach den letzten schlechten Ergebnissen der Spielberger Oberliga-Reserve durfte auch vom ATSV ein Sieg erwartet werden. Dass er aber so deutlich ausfallen würde, konnte man kaum ahnen. So hart es für die durchweg fairen „Göckler“ klingen mag: Ein zweistelliges Ergebnis war nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern wäre eigentlich den Chancen nach dringend geboten gewesen. Der ATSV brauchte aber wieder einmal zu lange, bis aus klarsten Gelegenheiten auch Kapital in Form von Toren geschlagen wurde. Und es kam zunächst noch paradoxer: Nach bereits einer Fülle von Torchancen, zum Teil kläglich vergeben, teilweise brachte der Gegner immer noch irgendwie einen Körperteil in den Weg und verhinderte den Einschlag, ein Lattenknaller von M.Stöckler wollte auch nicht über die Linie, wurde den Gastgebern in der 22.Minute ein Freistoß zugesprochen und Jäck verwandelte direkt zum 1:0. Torhüter H.Gauß sah dabei nicht gerade gut aus.

 

 

 

Bereits zwei Minuten später machte es aber Abwehrspieler S.Lindörfer seinen Offensivkollegen vor, wie man abschließt und stellte sehenswert den Ausgleich her. Das Spiel auf ein Tor setzte sich fort – die Gastgeber brachten es im gesamten Spiel zu keinem Abschluss mehr auf das Kleinsteinbacher Tor - , aber es dauerte bis zur 44.Minute, bis L.Elsäßer doch noch die Pausenführung für den ATSV herstellte.

 

 

 

Mit noch mehr Zug zum Tor gegen nun zusehends überforderte Gastgeber starteten die Gäste in den zweiten Durchgang, brauchten aber wieder einige Minuten, ehe sich das Resultat erhöhte. Mit einem Eigentor trug der SVS in der 57.Minute selbst dazu bei. Fünf weitere ATSV-Treffer durch A.Mall (2), T.Obitz, J.Elsäßer und M.Stöckler, der in der 87.Minute seine Ladehemmung endlich vergessen ließ, folgten und machten das Resultat doch noch deutlich.

 

Gespielt wurde übrigens auf dem Trainingsfeld des SVS, da der Hauptplatz derzeit umgestaltet und einen neuen Rollrasen erhalten wird.

 

 

 

Es war das letzte Auswärtsspiel des ATSV; jetzt stehen lediglich noch die Heimspiele gegen den TSV Spessart am Pfingstsamstag und dann – nach einem spielfreien Wochenende durch den „Rückzieher“ des SC Wettersbach 2 – die Schlusspartie gegen den TSV Palmbach an. Bringt es der ATSV zu zwei Heimsiegen, ist ihm der Einzug in die Relegationsspiele nicht mehr zu nehmen.

Text: Karl-Heinz Wenz

Bilder: Achim Jock

 


TSV Palmbach - ATSV Kleinsteinbach 0:3   (Nachholspiel)

TSV Palmbach -  ATSV Kleinsteinbach  0 : 3

Hochverdienter Sieg nach vielfacher Chancenvergabe

 

Die Hürde Palmbach wurde im zweitletzten Auswärtsspiel genommen. Nach schon mehrfachem Spielausfall wegen schlechter Wetter- und Bodenverhältnisse wurde nun endlich das Hinspiel ausgetragen und das Rückspiel folgt zum Saisonabschluss.

Leichter als der Sieg in der Vorsaison fiel unserer Mannschaft die jetzige Partie an einem lauen Frühlingsabend, der Laune zum Fußballspielen machte. Motiviert ging der ATSV in die Partie, wusste man doch, dass jetzt nur noch Siege zählen, will man den Relegationsplatz erreichen. Man setzte die Einheimischen früh unter Druck und konnte bald die Erkenntnis gewinnen, dass die Palmbacher Abwehr nicht gerade ein unüberwindbares Hindernis sein sollte. Die Folge waren auch frühe Chancen, die beste für M. Stöckler, der aber unbedrängt das leere Tor verfehlte. Nach weiteren vergebenen Gelegenheiten musste in der 13.Minute schließlich ein Foulelfmeter herhalten. A. Mall verwandelte den an L. Elsäßer verwirkten Strafstoß sicher. Man blieb weiter am Drücker, doch das alte Übel setzte sich fort. Man scheiterte entweder an eigenen Unzulänglichkeiten vor allem auf den Außenstürmerbereichen, am guten TSV-Torhüter Kastner oder einmal auch am sonst gut leitenden Schiri Augsburger, der einen Treffer M. Stöcklers fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannte. Als der ATSV im Gefühl der Überlegenheit nachließ, kamen auch die Platzherren zu zwei Chancen. Eine Flanke wurde per Kopf knapp neben das Tor geköpft, und ein Freistoß aus größerer Entfernung landete auf der Oberkante der Latte. Der ATSV hatte inzwischen S. Lindörfer für S. Kaucher gebracht und das Wechselspiel auf den Innenverteidigerpositionen der letzten Wochen fortgesetzt.

 

Die zweite Halbzeit war mehr oder weniger das Spiegelbild der ersten. Für klare Verhältnisse, was das Ergebnis angeht, sorgte A.Mall in der 48.Minute mit einem trockenen Abschluss in die untere linke Ecke. Die Gastgeber mühten sich; als die Gäste wieder eine schlampige Phase hatten, setzten sie noch einen Weitschuss an die Querlatte. Das eindeutige Chancenübergewicht lag aber auf Seiten des ATSV, der es nach der Einwechslung von T.Thielert dann in der 78.Minute nur noch zum 0:3 brachte. Nach einem Steilpass von A. Mall, der mehrfach seine Kollegen in beste Schusspositionen brachte, auf M. Stöckler umkurvte dieser den herauseilenden Torhüter, überließ dann aber dem heraneilenden, sonst äußerst glücklosen R. Schmidt die Verwertung zum Endtreffer.

Eine sicher heiklere Aufgabe erwartet den ATSV am Sonntag beim letzten Auswärtsspiel der Saison beim SV Spielberg 2. Sollte man auch bei den „Göcklern“ gewinnen, hätte man sich eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele zuhause gegen Spessart und Palmbach geschaffen. Zahlreiche Unterstützung von außen wäre begrüßenswert.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


26.Spieltag: ATSV Kleinsteinbach - VfR Ittersbach 4:2

 

ATSV brauchte lange für seine Torerfolge

 

1: 2 hieß es am Ende im Vorjahr im Heimspiel gegen Ittersbach trotz drückender Überlegenheit des ATSV. Sollte es in diesem Jahr wieder so kommen? fragte sich mancher Zuschauer zur Halbzeit, als es 1:2 stand, was eigentlich keiner verstehen konnte. Wieder einmal hatte der ATSV einen „Geschenkkorb“ verteilt. Praktisch zweimal kamen die Gäste in den Strafraum, und doch führten sie. Das erste Mal nach einem Freistoß von Guhr und dickem Patzer des Torwarts – den abprallenden Ball schob Lusch in der 8.Minute ein - , und nach dem 1:1, endlich einmal wieder durch R.Schmidt mit fulminantem Weitschuss in der 18.Minute, nutzten die Gäste eine weitere Schlafmützigkeit im ATSV-Strafraum durch Eser in der 35.Minute zum 1:2. Während der gesamten ersten Hälfte schon war der ATSV die überlegene Mannschaft, hatte auch gute bis sehr gute Chancen, aber ein weiterer Torerfolg wollte nicht gelingen. Neben eigenem Unvermögen lag dies sicher auch am geschickten VFR-Torhüter, der manches vereitelte. Auf der anderen Seite hatte man vor Guhrs Freistößen weiterhin Bammel; aus dem Spiel heraus fand auch Störner kaum den Weg nach vorne. Der ATSV musste mehrere Innenverteidiger aus Verletzungs- und Krankheitsgründen ersetzen. So fehlten die etatmäßigen S.Lindörfer und N.Stucky; auch M.Städele musste passen. So mussten wieder einmal die Kaucher-Brüder ran.

 

Mit einer Umstellung, J. kam für seinen Bruder L.Elsäßer, startete der ATSV in die 2.Hälfte und zeigte jetzt auch endlich deutlich druckvolleres Spiel mit auch sehenswerten Kombinationen und Abschlüssen. Der Ittersbacher Torhüter wuchs aber mit den gestiegenen Herausforderungen mehrfach über sich hinaus. A.Steimle war es, der in der 54.Minute endlich den Bann brach und das 2:2 erzielte. Jetzt war es praktisch nur noch ein Spiel auf ein Tor gegen jetzt deutlich überforderte Karlsbader. Der Siegtreffer war nur noch eine Frage der Zeit. Nach schönem Steilspiel über die linke Angriffsseite mit R.Schmidt passte dieser genau in den Lauf des kurz zuvor eingewechselten T.Thielert, der in der 82.Minute zum 3:2 vollstreckte. Schließlich war es noch der dieses Mal glücklos spielende A.Mall, der in der 90.Minute per Kopf den Endstand zum 4:2 herstellte.

 

 

 

Man hätte sich manches leichter machen können, hätte man auf die Aussetzer zu  Spielbeginn verzichten können. Ähnlich gelagerte Leichtsinnigkeiten darf man sich aber in den weiteren Spielen nicht mehr erlauben. Eigentlich zählen nur noch Siege, wenn tatsächlich der Relegationsplatz erreicht werden soll. Der sichere Aufstiegsplatz scheint an den FV Bruchhausen vergeben.

 

 

 

Die nächste Bewährungsprobe steht bereits diesen Mittwoch an, wenn das schon mehrfach ausgefallene Hinspiel beim TSV Palmbach, Spielbeginn 19 Uhr, nachgeholt wird.

(kw)

 


25. Spieltag: SC Bulach – ATSV Kleinsteinbach  0 : 0

ATSV einfach nicht durchschlagskräftig genug

 

Ein torloses Remis beim punktgleichen Tabellenzweiten SC Bulach (ein Spiel mehr ausgetragen) lässt dem ATSV zwar noch alle Möglichkeiten, beim Kampf um die beiden ersten Tabellenplätze weiter mit dabei zu sein, doch nach dem Unentschieden am Donnerstag in Spessart bedeutet das erneute Remis den Verlust von vier Punkten innerhalb von vier Tagen. Dies ermöglichte dem FV Bruchhausen, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, bei den Punkten gleichzuziehen. Deren bestes Torverhältnis hievte die Bruchhausener auf den ersten Platz vor dem ATSV und Bulach. 

Man kann zwar nicht von einer schlechten Leistung des ATSV beim unbequem zu spielenden Gegner sprechen, für einen durchaus möglichen Sieg fehlte aber wiederum einiges, leider wie schon oft auswärts erlebt. Der unbedingte Wille, das entscheidende Tor zu erzwingen, wurde vermisst. Die mit kompaktem Deckungsverbund auftretenden Bulacher, dazu noch körperlich den Gästen überlegen, suchten ihr Heil nach vorne fast ausschließlich mit langen Bällen, konnten damit aber den Gast kaum überraschen. Torannäherungen gab es praktisch nur aus Standardsituationen heraus.  Der ATSV war zwar spielerisch überlegen, hatte auch die größeren Feldvorteile, verstand es aber wiederum zu selten, aus dem Mittelfeld heraus entscheidende Akzente nach vorne zu setzen. So blieben auch hier die Torchancen begrenzt; drei, vier Gelegenheiten waren einfach zu wenig, um daraus einen Sieg entstehen zu lassen. So kam letztendlich ein insgesamt gerechtes Unentschieden  bei leichter „Punkteüberlegenheit“ des ATSV heraus.

 

 

Erwähnenswert wäre noch die sehr ordentliche Spielleitung durch einen 15-jährigen Schiedsrichter, der in dem insgesamt umkämpften, aber doch fairen Spiel keine größeren Schwierigkeiten hatte.

 

 

Beim sonntäglichen Heimspiel gegen den VFR Ittersbach kann jetzt nur ein Sieg in Frage kommen, wenn man nicht weiteren Boden beim Kampf um die Plätze verlieren will. Die gefestigter gewordene Guhr-Formation sollte man aber nicht unterschätzen.    (kw)    


Nachholspiel: TSV Spessart I - ATSV I 1:1

 

ATSV auswärts wieder deutlich unter Form

 

 

 

Die durch den Rückzug des SC Wettersbach 2 erfolgte „Steilvorlage“ für unsere Mannschaft konnte diese nur bedingt nutzen. Beim abstiegsgefährdeten TSV Spessart reichte es ihr nur zu einem 1:1 Unentschieden. Damit rückte man zwar durch das bessere Torverhältnis vor dem SC Bulach auf Platz 1 vor, die Punktverluste dürften aber noch weh tun.

 

 

 

Nach den deutlichen Heimsiegen zuletzt gegen Spitzenmannschaften zeigte der ATSV wieder einmal sein „Auswärtsgesicht“. Es bleibt auch Trainer Augenstein unerklärlich, wie diese Leistungsunterschiede zustandekommen können. Mit hinten kompakt stehenden, um jeden Ball kämpfenden, aber auch spielerisch ansprechenden Spessartern, deren gute Er-gebnisse in den letzten Wochen keine Überraschung mehr sind, hatte der ATSV seine Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen und Torchancen zu erarbeiten. Vieles blieb Stückwerk; man konnte auch durchaus von mehreren Totalausfällen sprechen. So war den tapferen Albhöhenkickern nur schwerlich beizukommen, wenn es auch in der 2.Halbzeit fast gänzlich ein Spiel auf ein Tor war. In der ersten Hälfte hatten die Platzherren mit kräftiger Windunterstützung, der in der 2.Halbzeit nachließ, bei ihren überfallartigen Angriffen noch Gefahrenpunkte erzeugt. Zugute kam ihnen nach dem 0:0 Pausenstand ein frühes Tor in Durchgang 2, als sie durch Axtmann eine mehrfache Schlafmützigkeit der Kleinsteinbacher Abwehr zum 1:0 verwerten konnten.

 

 

 

Ein Dreifachwechsel sorgte beim ATSV dann zwar für mehr Stabilität, Herausarbeiten von wirklichen Torgelegenheiten blieb aber Mangelware. Auch mehrere Eckbälle verpufften, weil Kopfballduelle stets verloren wurden. So waren in der Schlussphase zwei Freistöße dringend notwendig, um die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt zu erhalten. Beim ersten gelang es der TSV-Abwehr den Ball nach Kopfball noch von der Linie zu schlagen, beim zweiten war es schließlich T.Obitz, der in der 90.Minute den Ball doch noch über die Linie bugsierte. Mehr war nicht drin, wäre auch nicht verdient gewesen.

 

 

 

Beim Spiel am Sonntag beim SC Bulach muss eine andere Mannschaftsleistung her, sonst verspielt man die gute Chance, vorne mit dabei zu sein.  

 


SC Wettersbach zieht 2. Mannschaft aus aktuellem Spielbetrieb zurück

Am Dienstag, 24.04.218, informierte der Badische Fußball-Verband die Vereine der Kreisklasse B, Staffel 2 über den Rückzug der 2. Mannschaft des SC Wettersbach.

 

Da der Rückzug 5 Spieltage vor dem Saisonende kommt, bedeutet dies nach den geltenden Regeln des Verbandes, dass alle Spiele gegen SC Wettersbach 2 nicht gewertet und aus der Tabelle gestrichen werden.

 

Vom unerwarteten Rückzug profitieren hauptsächlich der TSV Spessart und der ATSV Kleinsteinbach.

 

Wir haben als einzige Mannschaft des oberen Tabellendrittels gegen Wettersbach verloren. Wir erinnern uns an eine unglückliche 2:3 Heimniederlage. Die anderen Mannschaften hingegen hatten ihre Spiele gegen Wettersbach gewonnen oder zumindest unentschieden gespielt. Die gewonnenen Punkte werden unseren Konkurrenten wieder abgezogen. Dies hat zur Folge, dass sich die Tabelle der Kreisklasse Staffel B2 verschiebt.

 

Plötzlich ist der ATSV Kleinsteinbach kurzzeitig Tabellenführer.

 

Jetzt heißt es für die Aktiven und die Verantwortlichen, die Gunst der Stunde zu nutzen und den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

 

Alle Mitglieder und Fans des ATSV sind aufgerufen, unsere Akteure außerhalb und auf dem Spielfeld bei den anstehenden Aufgaben zu unterstützen.

Text: ME


24. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach – SV Langensteinbach II  5 : 1

 

Dass der ATSV jetzt doch noch vielleicht in das Rennen um die ersten beiden Tabellenplätze eingreifen kann, scheint nach dem weiteren Heimsieg, 5:1 gegen die Landesliga-Reserve des SV Langensteinbach, nicht mehr unmöglich. Auf jeden Fall wurde die in der Rückrunde wiedergewonnene Heimstärke erneut unter Beweis gestellt.

 

An den sonntäglichen Gegner bei Hochsommerwetter im April, wo selbst die Zuschauer den Schatten um den ATSV-Sportplatz suchten, hatten die Platzherren nicht die besten Erinnerungen. Denke man nur an das Hinspiel, als man in Karlsbad zur Pause scheinbar aussichtslos mit 0:4 zurücklag, um dann doch noch ein 4:4 zu erreichen.

 

Die jetzt im Mittelfeld platzierten Gäste zeigten auch in Kleinsteinbach gewisse Spielkompetenz, hatten einen sehr guten Torhüter und waren im Mittelfeld sehr beweglich. Nur was die Durchschlagskraft im letzten Drittel angeht, waren sie den Hausherren deutlich unterlegen; dies drückte sich schließlich auch im Endergebnis aus, das auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

 

In unveränderter Aufstellung zum letzten Spieltag – T. Thielert, A. Steimle und S. Lindörfer zunächst auf der Auswechselbank, N.Stucky urlaubte noch – ging der ATSV in die Party und zeigte schnell Präsenz, musste allerdings auch eine Chance des Gastes zulassen, als ein Ball die Oberkante der Latte touchierte. T. Obitz war es, der nach einem Eckball am schnellsten schaltete und aus kurzer Entfernung zum 1:0 eindrückte. Wenig später nützte S. Stöckler eine Hereingabe von R.Schmidt durch Ballablenkung zum 2:0, und als nach einem geglückten Kombinationsspiel mit doppeltem Doppelpass das 3:0 durch A.Mall fiel, schienen klare Verhältnisse zur Pause besorgt.

 

Wenig effektiv und laufschwächer starteten die Platzherren dann in Durchgang 2, und als die Gäste nach übersehenem Abseits auf 3:1 verkürzten, war einige Zeit Sand im Getriebe. Zu leichtfertig vergab man jetzt die sich immer noch ergebenden Chancen, wobei vor allem die linke Angriffsseite jegliche Konsequenz vermissen ließ, hatte aber auch Pech im Abschluss (S. Stöckler traf jeweils Pfosten und Latte) oder scheiterte am sehr gut reagierenden Gästetorhüter. Mit mehreren Tauschaktionen wurde auch der Spielfluss etwas gestört. Als aber T. Thielert aufs Feld kam, wurde im Angriff wieder zielgenauer gepasst und konsequenter abgeschlossen. Mit einer doppelten Gemeinschaftsproduktion zwischen A. Mall und T. Thielert sorgte Letzterer mit dem 4:1 für endgültig klare Verhältnisse und A. Mall legte noch einmal nach einer schönen Kombination zum 5:1 in einem durchgehend sehr fairen Spiel nach.

 

Mit dem Nachholspiel beim TSV Spessart am Donnerstag und der nachfolgenden Partie am Sonntag beim SC Bulach stehen zwei Auswärtsspiele und „Stunden der Wahrheit“ in den nächsten Tagen an. Die Siege gegen Bruchhausen und Forchheim nutzten nur etwas, wenn man jetzt auch auswärts Stärke zeigt. Dass der überraschend schlecht platzierte TSV Spessart auch gegen weiter oben angesiedelte Mannschaften bestehen kann, hat er erst am vergangenen Sonntag mit einem 1:0 Sieg gegen den ASV Wolfartsweier unter Beweis gestellt. Schlüssel zum Erfolg dürfte für den ATSV nur volle Konzentration und hohe Laufbereitschaft sein.      (kw)

 


22. Spieltag:  ATSV I - FV Alemannia Bruchhausen  4:3

Sicher geglaubter Sieg geriet noch einmal ins Wanken

 

Es hätte ein gemütlich-angenehmer Nachmittag aus Sicht der Platzherren bei herrlichem Frühlingswetter werden können, denn wie die Gastgeber den Tabellenzweiten aus Bruchhausen in der ersten Hälfte beherrschten, hielt wohl kaum jemand es noch für möglich, dass das Geschehen im zweiten Durchgang noch zu einer Zitterpartie werden könnte. Dass es dem ATSV doch noch zum Sieg reichte, war nicht nur verdient, sondern zeigte einmal mehr, dass er bei einigermaßen stabilem Kader es mit jedem aus der großen Spitzengruppe aufnehmen kann. Nach drei Siegen in Folge gehört man nun wieder dem Kreis der Anwärter auf den 2. und damit

Relegationsplatz an. Doch auch Spitzenreiter Forchheim ist nicht mehr unerreichbar entfernt. Einige Fragezeichen gab es bei der Augenstein-Truppe vor der Begegnung, denn Torhüter H. Gauß musste erstmals durch E. Mammanello ersetzt werden, T. Obitz und L.Schröder fehlten weiter, der langzeitverletzte A. Atheer sowieso, und mit den Abwehrspie-lern S. Lindörfer und N.Stucky gingen zwei angeschlagene Spieler in die Partie. Der muskel-verletzte S. Lindörfer, „Chef“ der Abwehr, musste aber bereits nach 15 Minuten passen. Auf der Auswechselbank nahm überraschend T. Thielert nach über viermonatiger Pause nach Beinoperation und gänzlich fehlendem Training Platz. Dass er bei seinem Kurzeinsatz noch zum Matchwinner werden sollte, ist eine besondere Episode des Spiels.

Lag es am ATSV, dass der eigentliche Favorit Bruchhausen zunächst im Spiel nach vorne fast völlig wirkungslos blieb (in Hälfte 1 reichte es dem Gast nur zu zwei, das Ziel verfehlende Weitschüssen) oder erinnerten sie sich an die Heimniederlage im Hinspiel gegen den ATSV mit der Wirkung, dass sie nicht recht wussten, wie sie dem Gegner beikommen wollten. Spielten die Platzherren in die Spitze, wurde die Verwundbarkeit der Hildenbrand-Truppe im Abwehrbereich deutlich. So überraschte es nicht, dass der ATSV dies auch in Toren ausdrücken konnte. Nach schönem Steilpass von A. Steimle war A. Mall in der 13.Minute nicht aufzuhalten und verwandelte sicher zum 1:0. Der für den ausgeschiedenen S. Lindörfer ins Spiel genommene M. Stöckler hätte kurz nach seiner Einwechslung eine ähnliche Konstellation wie beim 1:0 fast zum 2:0 nutzen können. Die holte aber A. Mall in der 32.Minute mit unhaltbarem Kopfball nach. Bis zur Pause blieb der ATSV weiter am Drücker, und als S. Kaucher aus 40 Metern den zu weit aus seinem Tor geeilten Gästekeeper maßgerecht überwand, schien alles gelaufen.

Aber wie es nun mal im Fußball eben so ist: Wenn im Anschein des sicheren Vorsprungs plötzlich Sand ins Getriebe durch einen frühen Anschlusstreffer kommt, dann kann noch viel passieren. Y. Vielsäcker nutzte einen ersten Patzer des in der 1.Hälfte noch starken M. Städele in der 54.Minute zum 3:1. Der ATSV ließ sich zunächst aber nicht beirren und legte schon kurz später durch S. Kaucher zum vermeintlichen 4:1 nach. Doch der in vielen Szenen unsicher wirkende und in manchen Entscheidungen den Platzherren nicht gerade wohl gesonnene Unparteiische Knoch verhinderte dies durch einen fatalen Abseits-Fehlpfiff. Die Unruhe in Reihen der Gastgeber wuchs wieder, als M. Städele mehrfache Gelegenheiten zur Klärung verpasste und M. Heinz in der 71.Minute die Möglichkeit zum 3:2 eröffnete. Als A. Malls Kopfball ein Gästeverteidiger noch von der Linie kratzte und M. Stöckler einen Freilauf vor dem Gästetor auch nicht zum nervenberuhigenden Zweitore-Vorsprung nützen konnte, blieb das Spiel offen. In der 78.Minute sah Schiri Knoch Städeles Abwehraktion als Handspiel im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte N. Reichert zum 3:3. Der einge-wechselte T. Thielert fasste sich dann in der 84.Minute ein Herz drang in den Strafraum ein und wurde vom in der Schlussphase sehr rauen Gästespieler F. Jany, der nur der Großzü-gigkeit des Unparteiischen wegen noch auf dem Platz war, klar elfmeterwürdig von den Beinen geholt. T. Thielert verwandelte selbst sicher den Strafstoß und rettete dem ATSV so doch noch den Sieg.

 

Mit dem SV Völkersbach, der überraschend in der Abstiegszone steht, erwartet der ATSV die nächste schwierige Auswärtsaufgabe. Wenn man allerdings mit vorne dran bleiben will, zählt am Sonntag nichts anderes als ein Sieg auf den Albhöhen.

 

 

ATSV Kleinsteinbach II  -  FV Bruchhausen II  0 : 3  (0:1)

Verdiente Niederlage gegen den Spitzenreiter

 

Dass nach den beiden Siegen gegen den TV Mörsch mit dem Spitzenreiter FV Bruchhausen ein anderes Kaliber auf unsere Zweite warten würde, war von vornherein klar und bestätigte sich auch während des gesamten Spiels. Der mannschaftlichen Geschlossenheit des Gastes konnte unsere Reserve in dem fairen Spiel meist nur Wille und Durchhaltevermögen entgegensetzen, so dass das Resultat im Rahmen blieb. Bei der personellen Situation der 1.Mannschaft kamen Anleihen aus deren Kader nicht in Frage, was die Möglichkeiten, selbst initiativ zu werden, weiter einschränkte. Nach dem 0:1 Pausenstand sorgte das 0:2 bereits für klare Verhältnisse und ein verwandelter Freistoß bedeutete das Endresultat. Schade, dass S. Stöckler in der Schlussminute bei einem schönen Angriff der Ehrentreffer versagt blieb. Den Gästen kann zur reifen Leistung gratuliert werden; ein Aufstieg ist ihnen aber nur bei einem gleichzeitigen Aufstieg ihrer ersten Mannschaft in die A-Klasse erlaubt.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


21. Spieltag: ATSV I - TV Mörsch I  3:0

Sechs Punkte über Ostern gegen den TV Mörsch bringen den ATSV wieder in Erinnerung. Damit wurden auch die Vorsaisonergebnisse gedreht, durch die die Rheinstettener den Pfinztälern den Relegationsplatz wegschnappten.

 

Vor diesen beiden Partien mit ungewöhnlicher Terminierung am Ostersamstag und -montag gegen den gleichen Gegner stand unsere Mannschaft am Scheideweg: entweder vollends ins belanglose Mittelfeld abtauchen oder aber wieder noch ein bisschen oben mitspielen können. Die Aufgabe wurde positiv gelöst und zwar hochverdient. Zur Wertung der Spiele muss man aber auch festhalten, dass der TV Mörsch in seiner derzeitigen Verfassung nicht an die Leistungen der letzten Runde anknüpfen kann. Nicht nur die Heidt-Truppe, sondern auch der ATSV musste auf derzeit verletzte und verhinderte Spieler verzichten. Die  Augenstein-Elf steckte dies besser weg.

Mit neuformiertem Abwehrzentrum erlaubte man sich in Mörsch einen kapitalen Fehlstart, denn der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine volle Umdrehung gemacht, da lag man nach zögerlichem Eingreifen schon mit 0:1 zurück. Es dauerte dann rund 20 Minuten, bis die Gäste zu ihrem Spiel fanden. So entwickelten sich auch Chancen gegen die nicht sattelfest wirkende Abwehrreihe Mörschs. Schließlich brach A.Mall nach einer schönen Einzelaktion den Bann und stellte den Ausgleich her. Als A.Steimle dann das 1: 2 per Kopfball erzielte, schien man auf sicherem Weg, zumal man bis zur Pause immer wieder Erfolg versprechende Chancen herausspielte. Doch M.Stöckler, R.Schmidt und L.Elsäßer – sie brachten einfach den Ball nicht über die Linie. So stand es zur Pause statt 1:4 nur 1:2, was die Platzherren noch hoffen ließ.

Sie kamen auch engagierter aus der Ruhephase. Auf der anderen Seite spielte der ATSV 15 bis 20 Minuten fahrig und ließ die Zügel schleifen. So verwunderte es nicht einmal, dass nach einer sträflichen Nachlässigkeit und Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger die Mörscher zum Ausgleich kamen. Die Einwechslung von S.Kaucher Mitte der 2.Halbzeit in die Sturmmitte brachte dann schnell die Wende.zum Positiven, denn er verwertete wenig später eine Hereingabe mit dem Kopf zum 2:3. Als A.Steimle, wieder mit dem obersten Körperteil, für das 2:4 sorgte, schienen die Punkte gesichert. Doch erneut kamen die Platzherren zum Anschluss und blieben bis zum Schluss mit weit gezogenen Freistößen und Zuspielen in die Spitze gefährlich. 3:4 – ein knapper Sieg, den man sich hätte leichter machen können. Lobenswert sei noch die sehr gute Leistung von Schiri Gadelmeier erwähnt, wie beide Mannschaften bestätigten.

Im Heimspiel am Ostermontag, das auf Seiten der Gastgeber, aber auch eine Halbzeit lang bei den Gästen auf höherem Spielniveau stand, wurde das Ergebnis eindeutiger. Mit zum Teil schönen Spielzügen zeigte sich der ATSV spielerisch verbessert und arbeitete sich auch schnell Chancen heraus. Wertvoll und geschickt die 1:0 Führung durch M.Stöckler in der 15.Minute, der den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Torhüter Bucau ausguckte und mit einem Heber Erfolg hatte. Dann hatten die Gastgeber aber auch Glück, als A.Rabolt einen Torabschluss der Gäste auf der Linie am Einschlag hinderte. Dies war in einer Phase, als die Gäste der Kleinsteinbacher Abwehr um S.Lindörfer und M.Städele mit dem quirligen Sane zusetzten. Die Platzherren waren aber noch vor der Pause an der Reihe, doch A.Mall und M.Stöckler scheiterten aussichtsreich.

Wenige Sekunden nach Wiederbeginn versemmelte A.Mall unbedrängt die Riesenchance zum 2:0. Zunehmend wie der ATSV nun sicherer und überlegener wurde, erlahmte der Widerstand der Gäste, und hätten die Gastgeber nicht mehrfach im Abschluss versagt, wäre schon frühzeitig ein deutliches Resultat möglich gewesen. Erst eine glänzende, sehenswerte Einzelaktion von A.Mall, der mehrere Gegner wie Slalomstangen umkurvte, bescherte endlich das 2:0, dem A.Steimle wenig später das 3:0 folgen ließ. Jetzt war ein Debakel für die Gäste durchaus noch möglich, doch Latte, Torwart und vor allem Abschlussversagen (manchen fällt es offensichtlich schwer, den Ball über die Linie zu bringen) verhinderten dies. Ein Wermutstropfen war die muskulär bedingte Auswechslung von Abwehrorganisator S.Lindörfer Mitte der 2.Halbzeit.

 

Jetzt wartet mit dem FV Bruchhausen im nächsten Heimspiel der eigentliche Titelfavorit nach dessen Sieg in Forchheim. Mal sehen, ob man die Ettlinger Vorstädter wie im Hinspiel überraschen kann ?

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Nachholspiel: TV Mörsch I - ATSV Kleinsteinbach I  3:4

Erst gestern standen sich beide Mannschaften im Nachholspiel der Vorrunde gegenüber, Die Terminnot erzeugt in diesen Tagen einige Ungereimtheiten im Amateurfußball. Vor dem Spiel am Samstag verloren die Kleinsteinbacher in Wolfartsweier mit 3:1 und die Mörscher spielten gegen Forchheim 1:1. Für beide Mannschaften waren diese Ergebnisse wohl zu wenig, um weiter an die Plätze 1 und 2 glauben zu können. Nach dem 4:3-Sieg der Kleinsteinbacher am Ostersamstag in Mörsch lebt die Hoffnung bei Kleinsteinbach wieder etwas auf, während die Mörscher im Mittelfeld gestrandet sind. Die Heimelf will es nun auch im Rückspiel wissen.

 

Spiel vom Samstag: In dem abwechslungsreichen Spielverlauf gingen die Mörscher schon nach wenigen Sekunden durch Stephan Nakovicz mit 1:0 in Führung, aber die Gäste drehten das Spiel bis zur Pause mit einem Doppelschlag binnen fünf Minuten und Toren von Andreas Mall und Alexander Steimle in eine 2:1-Pausenführung. Alban Beqiraj traf für Mörsch nach einer Stunde zum 2:2 und die Karten wurden scheinbar neu gemischt. Doch die Gäste ließen sich vom Mörscher Ausgleich nicht beirren und zogen nach Toren von Stefan Kaucher und dem 2. Treffer von Mall auf 4:2 davon. Aber auch die Heimelf gab keineswegs auf und erzielte eine Viertelstunde vor Spielende wiederum durch Nakovicz den 3:4-Anschlusstreffer der Mörscher. Zu mehr reichte es der Heimelf aber nicht mehr.

 


18. Spieltag: ASV Wolfartsweier I - ATSV Kleinsteinbach I  3:1

  

ATSV zeigt sich mal wieder als großzügiger Gegner

Als B-Liga-Kollegen muss man sich derzeit eigentlich wünschen, gegen den ATSV Kleinsteinbach antreten zu dürfen. Einsatzbereitschaft, Wille und ein gewisses Maß an taktischer Disziplin genügen, um Punkte gegen die Pfinztaler zu sichern. Auch beim ASV Wolfartsweier in deren erstem Spiel nach langer Spielpause genügte dies dem Gegner, den Gast ohne Punkte nach Hause zu schicken. Was nützte den Gästen eine über eine Stunde währende Überlegenheit, wenn diese – wie erlebt – nicht in Zwingendes im letzten Drittel umgewandelt wird? Nichts, was sich in Punkten ausdrücken ließe.    

Im Gegensatz zum Vorsonntag wurde zwar häufig ganz ordentlich kombiniert, echter Druck, der den Gegner auch zu Fehlern zwingt, wurde kaum erzeugt. Und dann darf der Gegner auch noch auf Abwehrschnitzer warten, die regelmäßig eintreten. Auch jetzt wieder an der Autobahn.   

Kommt noch ein Schiri wie Kamerad Busselmeier hinzu, der kein Freund der Kleinsteinbacher war – viele Fehler kann man vielleicht noch verzeihen, aber sein ausbleibender Pfiff in der Anfangsphase bei einem klaren Foulspiel der Platzherren im Strafraum, war sicher mit spielentscheidend - , dann kommt noch eine weitere Unzufriedenheit und Nervenbelastendes hinzu. Auffällig war auch, dass nur eine gefühlte effektive Spielzeit von 65 Minuten gegeben war; beim Rest: Freistoßunterbrechungen mit Belehrungen, gelbe Karten auf beiden Seiten mit langen Notizen, Aufzeichnungen bei den Toren, Spielerwechseln und Verletzungen brachten oft vom Schiedsrichter geförderte Verzögerungen. Dies alles entschuldigt aber nicht, dass sich unsere Mannschaft einfach nicht einer Spitzenmannschaft gerecht zeigt.   

Wie schon die ganze Runde erlebt, kam wieder hinzu, dass Ausfälle kompensiert werden mussten. S.Lindörfer musste berufsbedingt passen, M.Gutbrod zog sich letzten Sonntag einen Muskelfaserriss zu, S.Kaucher hinderte eine Erkältung, anzutreten und T.Thielert und A.Atheer setzten ihre längere Verletzungspause fort. Konstanz in der Mannschaftsaufstellung sieht anders aus. Wenigstens A.Mall war wieder dabei, rieb sich aber im zentralen Mittelfeld zu sehr auf, um nach vorne (Ausnahme ein nach wenigen Minuten vom guten ASV-Torhüter gerade noch um den Pfosten gelenkter Schuss) Wirkung zeigen zu können. 

Ein Freistoß und in Folge zögerliches Verhalten von N.Stucky und Torhüter H.Gauß ermöglichte der Esch-Truppe Mitte der ersten Halbzeit die Führung, mit der es auch in die Pause ging. Meist eine deutliche Feldüberlegenheit des ATSV prägte die 2.Spielhälfte, aber dieser verstand es nicht, sich im Strafraum entscheidend durchzusetzen. Auf der anderen Seite sorgte ein Aussetzer von M.Kaucher, der durch die Ausfälle in die Mannschaft rückte, für das 2:0 der Platzherren, wobei sich auch noch Gauß beim Schuss von fast auf der Grundlinie abgegeben überraschen ließ. Als A.Steimle eine Freistoßflanke per Kopf zum Anschlusstreffer verwertete, schien bei noch genügend Spielzeit doch noch eine Wende zum Guten für möglich. Aber man scheiterte an den bekannten eigenen Unzulänglichkeiten. Als wenige Minuten vor Schluss auch noch M.Kaucher ein Eigentor unterlief, war endgültig die Messe gelesen.  

Wie man am kommenden Sonntag gegen den Tabellenführer FT Forchheim bestehen will, muss die Mannschaft selbst beantworten; die Wolfartsweier-Leistung hätte aber wohl eine weitere Niederlage zur Folge.

 

Text: KW

Bilder: ME

 


17. Spieltag: ATSV Kleinsteinbach I - SW Mühlburg I    6:3

Endlich wieder Rundenfortsetzung !

 

Am Sonntag war es endlich wieder soweit: Der ATSV konnte mit beiden Mannschaften trotz einschränkender Platzverhältnisse doch die Punktespiele gegen die Teams von SW Mühlburg fortsetzen. Kann man in einem Vierteljahr – so lange dauerte die Zwangspause –das Fußballspielen fast gänzlich verlernen, fragte man sich schon nach wenigen Minuten. Die ATSV-Fans rieben sich gegen die in Abstiegsgefahr befindlichen Gäste zunächst verwundert, dann verstört die Augen ob des gezeigten Auftritts unserer Ersten. Eine miserable Wintervorbereitung aufgrund schlechter Wetterbedingungen und Platzverhältnisse kann aber nicht allein als Grund für den indiskutablen Auftritt vor allem in der ersten Halbzeit gelten. Kein Spieler erreichte auch nur annähernd Normalform. Man steckte sich gegenseitig im Fehlverhalten an und gestattete dadurch den aggressiv und laufstark beginnenden Karlsruhern immer wieder Chancen.  Hätten die zunächst überlegenen Gäste ihre Chancen verwertet, wäre ein deutlicher Rückstand möglich gewesen. So standes zum Glück für den ATSV 1:1 (Tor M.Stöckler) zur Halbzeit. Danach rissman sich mehr am Riemen, verminderte die zuvor grausame Fehlerquote und wies dann doch noch den wie schon im Hinspiel auch konditionell nachlassenden Gegner in die Schranken. Zwei Tore von T.Obitz waren noch nicht entscheidend, weil man wieder ein Geschenk verteilte; erst ein Hattrick des nun in den Sturm beorderten S.Kaucher (A.Mall, T.Thielert, A.Atheer, L.Schröder und J.Elsäßer fehlten) sorgte bei einem weiteren Gegentreffer für den 6:3 Endstand. Drei Punkte auf dem Habenkonto, Mund abputzen, könnte man sagen. Aber es bleibt ein ungutes Gefühl wegen der unbefriedigenden Leistungen. Am Sonntag beim ASV Wolfartsweier muss eine ganz andere Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht werden, will man etwas Zählbares erreichen.

 

Die Reserven des ATSV und von SW Mühlburg trennten sich 1:1.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

Zum Sieg gequält!

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


Das sportliche Geschehen startet wieder !

Sieg beim Vorbereitungsspiel in Singen

 

Gesegnet ist der Fußballverein zur Winterszeit, der ein solches Kunstrasenspielfeld aufweisen kann wie der FC Germania Singen.  Die gesamte Infrastruktur des Vereins ist beneidenswert; drei Kunstrasenplätze in Remchingen, in Gesamtpfinztal kein einziger!! Die guten Beziehungen mit den B-Liga-Kollegen der Germanen machten ein Trainingsspielvergleich am letzten Sonntag möglich; wichtig für den ATSV, dessen Trainingsverhältnisse bei den augenblicklichen Wetterbedingungen alles andere als  geeignet für eine ordentliche Rundenvorbereitung sind. Durchgängig ordentlich präsentierte sich der ATSV beim Spiel, hatte gerade bei der Chancenerarbeitung ein deutliches Übergewicht. Bei einem 10:2 Verhältnis zugunsten des ATSV blieb aber wieder ein Wermutstropfen, denn man benötigte einen berechtigten Foulelfmeter in der Schlussphase, von A.Mall sicherverwandelt, um zum 1:0 Sieg zu kommen. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von T.Thielert und A.Atheer, wohl bis zum Rundenende, fehlt es unserer Elf in der Spitze an der nötigen Durchschlagskraft und Chancenverwertung. Solche waren reichlich vorhanden, wurden aber zum Teil kläglich vergeben. Nur wenn diese Schwäche behoben werden kann, bleiben Restchancen in der verbleibenden Runde auf ein Eingreifen um die vorderen Plätze.

Das Faschingswochenende blieb testspielfrei.

 

Letztes Testspiel

Am Donnerstag, 15.2., 19 Uhr soll noch ein Testspiel beim SV Königsbach stattfinden.

 

Nachholspiele in Mörsch

Ernst wird esdann am Wochenende, wenn – Bespielbarkeit des Platzes vorausgesetzt - am Sonntag,18.Februar, beim TV Mörsch die ersten Nachholspielefür die 2.Mannschaft (12.00 Uhr) und für die 1.Mannschaft um 14.00 Uhr anstehen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


16. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - TSV 05 Reichenbach II  1:2

ATSV Kleinsteinbach I  -  TSV Reichenbach II   1 : 2

Mit erneuter Heimniederlage von Tabellenspitze verabschiedet

„Das war wieder einfach zu wenig“

 

Im Nachhinein war es wohl -  sieht man den Verlust dreier Punkte und einen arg in Mitleidenschaft gezogenen Sportplatz – ein Fehler, die Partie trotz kaum vertretbarer Platz- und Witterungsverhältnisse unbedingt austragen zu wollen. Ursächlich waren die schon drei Spielausfälle des ATSV; nicht auch noch einen vierten mit großen Terminproblemen im Frühjahr in Folge wollte man ins neue Jahr nehmen. Man war zuversichtlich, dass die Revanche für die herbe Schlappe im Saisoneröffnungsspiel auf Kunstrasen gegen die Waldbronner gelingen würde. Aber nichts wurde daraus, und die nicht erst seit der letzten Saison andauernden „Berührungsängste“ mit Negativfolgen gegen Reserveteams sollten sich fortsetzen.

Dabei gelang ein Start ins Spiel, der das bittere Ende nicht vermuten ließ. Man war überlegen, drückte früh auf einen Führungstreffer, der auch in der 12.Minute schon gelang (Torschütze Mike Stöckler nach Pass von Andreas Mall). Die frühe Führung schien aber für die Platzherren nicht förderlich zu sein; man verzettelte sich zunehmend in Mittelfeldgeplänkel; der Gegner allerdings wurde weitgehend von der gefährlichen Zone ferngehalten. So gesehen kam der Ausgleich in der 26.Minute wie aus heiterem Himmel. Torhüter Hendrick Gauß konnte einen Schuss aus größerer Distanz zwar abwehren, Gästeakteur J.Krämer donnerte den Ball aber aus spitzem Winkel unter das Tordach. Bei zunehmenden Schneeschauern kam der ATSV immer schlechter mit den Verhältnissen zurecht, was sich in Durchgang 2 nahtlos fortsetzte. Mit einem kaum zu überbietenden Fehlpassfestival und Totalausfall auch sonstiger Leistungsträger baute man einen an sich biederen Gegner unnötigerweise auf. Man musste aber eingestehen, dass die Gäste, bei denen der im Beruf als Polizist für Ordnung sorgende und im Spiel seine Abwehr exzellent organisierende J.Bender, Mittelfeldspieler N.Dirrler und Torhüter D.Dittrich auffällig waren, mehr Kampfeswillen und Laufbereitschaft  in die Waagschale warfen, was gerade bei diesen Platzverhältnissen wichtig war. „Das ist zu wenig, was unsere Mannschaft investiert“, verlautete am Spielfeldrand. „Aufwecken“ ließ sich keiner. So überraschte es nicht einmal, dass die Reichenbacher die Unzulänglichkeiten des ATSV bestraften und die aufgerückteAbwehr bei einem Konter durch E.Semerci zum 1:2 überlisteten. Man schrieb die 67.Minute, also eigentlich noch Zeit, die Wende noch anzustreben. Aber erst ab der 80.Minute raffte man sich zu einer echten Drangperiode und Spiel auf ein Tor auf; nicht einmal der erhoffte Ausgleich wollte aber mehr gelingen. So behielten die aufopferungsvoll kämpfenden TSVler nicht einmal unverdient alle drei Punkte im Gepäck.

Der ATSV aber, vor wenigen Wochen noch dick dabei im Kampf um die vordersten Plätze, hat sich zumindest auf längere Zeit von der Spitze verabschiedet und dümpelt nach der dritten Heimniederlage in den letzten vier Spielen zuhause im unspannenden Mittelfeld herum. Bei der derzeitigen Wetterlage scheint der für den kommenden Sonntag eigentlich vorgesehene Nachholtermin in Palmbach wohl erneut auszufallen und die Rundenfortsetzung im Februar zu erfolgen. Dann hoffentlich wieder besser als diesen Sonntag.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


14. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SC Wettersbach II  2:3

Ein Sonntag zum vergessen beim ATSV

 

Trainer Augenstein musste am Sonntag weiter auf die langzeitverletzten S. Kaucher, Atheer und Schmidt verzichten. Dazu kam, dass Mall und Lindörfer aus beruflichen Gründen nicht beim Spiel helfen konnte. Trotzdem konnte man eine Startelf auf den Platz schicken, mit der man sich in der Klasse nicht verstecken muss.

Gauß – Rabolt, M. Kaucher, Stucky, Gutbrot – Städele, Steimle, J. Elsäßer, Ratz, Thielert – Stöckler

Die ersten 30 Minuten tat sich unsere Mannschaft gegen Wettersbach schwer, die mit 5 Spielern auftraten, welche bisher regelmäßig in der Landesliga zum Einsatz kamen. Vielleicht war es der Respekt vor genau diesen Spielern, der dazu führte das man nach 30 Minuten mit 0:2 zurücklag. Nachdem 0:2 fing unsere Mannschaft dann aber an Fußball zu spielen. Daher konnte man vorm Halbzeitpfiff vom Schiedsrichter Reiser, der bei diesem Spiel auch nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte, noch der Anschlusstreffer von Stöckler erzielt werden.

Nach der Halbzeit dann ein anderer ATSV, man lief den Gegner vorne an und zwang Wettersbach so zu vielen Ballverlusten. Die Mühe wurde belohnt mit dem 2:2 von L. Elsäßer. Danach kam es zu einem Sturmlauf unserer Elf. Oft war man um den 16er, doch der letzte Pass kam oft nicht. Trotzdem gab es genug Möglichkeiten um den Führungstreffer zu erzielen, doch blieb das dem ATSV an diesem Tag verwehrt. Ein weiterer Nackenschlag waren zwei klare Handelfmeter, die nicht von Schiedsrichter Reiser geahndet wurden. Und so kam es, wie es so oft im Fußball kommt. Mit einem Eckball in der 85 Minute, machte die „Reserve“ vom SCW den Siegtreffer.

 

Eine bittere Niederlage für den ATSV, hätte man mit einem Sieg die Tabellenspitze für sich beanspruchen können. Die Wettersbacher haben Ihre Hausaufgeben scheinbar mittlerweile gemacht und sich das Regelwerk nochmal durchgelesen, da alle eingesetzten Spieler spielberechtigt waren. Ob das aber der Sinn einer zweiten Mannschaft ist, muss jeder Verein für sich entscheiden.

 

Text: ATSV Kleinsteinbach

 


11. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach I - SV Spielberg II  3:2

Ein Sieg der Moral und des Vertrauens

Zweimaligen Rückstand umgedreht

 

Es ist eine Dauererscheinung beim ATSV. Eine konstante Aufstellung ist aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich. Da kommen Arbeitsverpflichtungen, Urlaube, Taufen oder Ähnliches, von Verletzungen ganz zu schweigen, dazwischen. Die Kunst ist, mit diesen Hemmnissen fertigzu werden. Der ATSV ist aber hierin wohl kein Einzelfall. Es ist das Schicksal der meisten Vereine in den Kreisklassen.

Zum dritten Mal in wenigen Wochen der dritte Karlsbad-Verein. Die Tabelle lügt wohl nicht.

 

Die Oberliga-Reserve ist wahrscheinlich der beste davon. Man hat sich bei den „Göcklern“ offensichtlich gefestigt in dieser Saison; nur ein Punkt Rückstand vor dem Sonntagspiel hinter dem ATSV. Die Gleichwertigkeit beider Mannschaften zeigte sich im Spielverlauf über eine längere Zeit. Noch eine positive Bemerkung zur Spielberg-Reserve: Im Gegensatz zu anderen zweiten Mannschaften in der Staffel beschränken sie sich auf ihren eigentlichen Kader. Keine zeitweisen Anleihen von oben, die den Wettbewerbscharakter in der Staffel erheblich beeinflussen und keine Spielausfälle; so gehört sich das eigentlich aus sportlichen Gründen. Die Legitimation von Verbandsseite ist eine andere.

Mit einigen Umstellungen kam der ATSV nur schwerlich ins Spiel. Die Gäste wirkten zunächst passsicherer und gedankenschneller. Eine leichte Aufgabe im fairen Spiel hatte der 66-järige Unparteiische W. Walz aus Bad Wildbad, der mit seiner Routine die Partie glatt über die Runden brachte. Als die Gäste durch L. Jäck in der 14.Minute eine Deckungslücke beim ATSV zum 0:1 nutzten, schien das Belohnung für beherzteres Auftreten zu sein. Danach zog sich das Spiel meist in Mittelfeldduellen und ohne größere Strafraumszenen dahin; der ATSV blieb in der Sturmmitte harmlos und von den Flügeln und aus dem Mittelfeld her zu ungenau. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause deutete sich mehr Präsenz der Platzherren an, und Timo Thielert hatte die erste echte Chance. Mit 0:1 wurden aber die Seiten gewechselt.

Etwas überraschend zunächst mit der gleichen Besetzung startend, entwickelten die Platz-herren nun mehr Laufbereitschaft und konsequenteres Vorgehen. Entgegen kam ihnen auch, dass die Gäste nicht mehr die Leistungsstärke und den Widerstand der ersten Hälfte abrufen konnten, wenn sie auch immer durch F. Touray und M. Schreiber gefährlich blieben. In der 53.Minute gelang T. Thielert nach genauer Flanke von Mike Stöckler der Ausgleich. Man wollte danach schnell mehr und vernachlässigte kurzfristig sträflich die Abwehr, was der SVS mit einem schnellen, schön herausgespielten Konter über die oben genannten Spitzen zur erneuten Führung nutzten. Rückstände können manchmal beim ATSV auch Moral wecken, so auch an diesem Sonntag mit erstmaliger Winterzeit bei sehr guten Platzverhältnissen. Die Beteiligten zum 1:1 Ausgleich, jetzt aber in anderer Reihenfolge, stellten in der 73. Minute wieder Gleichstand her. Als nach mehreren abgewehrten Bällen in der 78.Minute beim vierten Versuch Marco Gutbrod den Ball endlich über die Linie beförderte, lag der ATSV erstmals in Front – und hielt das Ergebnis auch bis zum Schluss. Letztendlich ein Sieg der Moral, auch mit ein bisschen Glück, aber sicher nicht unverdient. Sieben Punkte gegen die drei Karlsbad-Clubs, eine ordentliche Bilanz. Und auch in der Tabelle rückt der ATSV durch den Spielverlust von Palmbach näher an die Spitze heran.

 

Eine wiederum schwere Aufgabe erwartet unsere Mannschaft am Sonntag beim TV Mörsch, der dem ATSV in der letzten Saison den Relegationsplatz „wegschnappte“. Man hat gegen diesen Gegner noch einiges gutzumachen, was aber nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich sein wird. Spielbeginn in Mörsch ist um 14:30 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


10. Spieltag:  VFR Ittersbach I - ATSV Kleinsteinbach I  0:5

Deutliche Feldüberlegenheit zahlte sich erst in zweiter Hälfte aus

ATSV lässt zu oft Konsequenz vermissen

 

Was gibt es eigentlich bei einem 5:0 Auswärtssieg noch zu meckern ? Vermeintlich wenig, aber der ATSV ist „Wiederholungstäter“, was Konstanz, Auslassen von Torchancen und zwingendes Spiel angeht, sonst stünde man nicht „nur“ im kompakten Verfolgerfeld hinter den beiden Führenden. Und so sind auch jetzt neben Lob, nachdenkliche Worte angesagt.

Beim in den letzten Wochen wieder zu besserer Form findenden VFR Ittersbach holte sich der ATSV – wie immer in den letzten Jahren – bei äußerst garstigen Wetterverhältnissen drei verdiente Punkte ab. Verdient deshalb, weil man fast durchgängig eine deutliche Feldüberlegenheit, die weitaus größere Zahl an Torchancen und spielerische Vorteile hatte. Bald war zu erkennen, dass der VFR auf verstärkte Defensive setzte, ließ Sturmspitze Guhr meist minutenlang gänzlich allein und überließ den Gästen das Spiel. Dabei zeigte sich aber erneut die Schwäche der Mannschaft: es gelingt zu oft kein sauberes Passspiel, was dem Gegner ermöglicht, in eigentlich vielversprechenden Situationen doch noch störend oder rettend dazwischenzugehen. Wäre der letzte Pass besser gelungen, die sich bietende Chance konsequenter genutzt und vor allem Schussqualität im Abschluss geboten worden, hätte man in Ittersbach nicht mehr als eine halbe Stunde auf die Führung warten müssen. Erst Andreas Mall gelang nach schöner Einzelaktion die Führung. Zuvor hatte sich der Gegner gerade durch eine gelb-rote Karte nach mehrfachem Foulspiel selbst geschwächt. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste dies aber nicht zu weiteren Torerfolgen nutzen; neben eigener Inkonsequenz hatte dabei der gute Torhüter des VFR seinen Anteil.

 

Unverändert ging man in Hälfte 2, die wenig Veränderung brachte, aber den Gastgebern auch zwei gute Chancen erlaubte, die aber durch gute Reaktionen von Torhüter Kevin Graf keinen Schaden anrichteten. Nach einer Stunde fiel dann praktisch die Entscheidung, als zunächst Timo Thielert einen an Andreas Mall verwirkten Foulelfmeter (mit etwas Glück) verwandelte und A.Mall dann selbst zum 0:3 einschoss. Mit drei Einwechslungen wurden dann auch noch den drei am Spielfeldrand schon durchnässten Sven Ratz, Lukas Walther und Sillah Banta Gelegenheit zum „Aufwärmen“ gegeben. Der Gegner resignierte jetzt zu-sehends und verlor einiges seiner vorher vorhandenen Kampfkraft und Lauffreudigkeit. So schraubte der ATSV in den Schlussminuten durch Lukas Schröder und Sillah Banta das Ergebnis noch auf 0:5 hoch, nach dem Gesamtverlauf durchaus angemessen.

Am Sonntag erwartet man den bis auf einen Punkt an den ATSV herangerückten SV Spielberg 2, ein durchaus zu beachtender Gegner, den man sich durch konsequentes Spiel vom Leib halten sollte. Eine ähnlich lasche Einstellung wie beim letzten Heimspiel gegen Bulach dürfte auch gegen die „Göckler“ nicht zu einem Erfolg reichen. „Gas geben“ kann nur die Devise heißen.

 

VFR Ittersbach II  -  ATSV Kleinsteinbach II  0 : 6

Positive Entwicklung fortgesetzt

 

Gegen den zugegebenermaßen schwächsten bisherigen Gegner, den Tabellenletzten VFR Ittersbach II, landete der ATSV den erwarteten Pflichtsieg, der ihn nun vom Tabellenende absetzt und durch das deutliche Ergebnis auch ein positives Torverhältnis schuf. In regel-mäßigen Abständen drückten Tore die Überlegenheit aus. Sven Stöckler und Philip Seeger trafen je zweimal, Tim Spreter und Nils Brückel je einmal. Ein höheres Ergebnis war durchaus möglich. Am kommenden Sonntag ist die ATSV-Reserve spielfrei.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


8. Spieltag:  SV Langensteinbach II - ATSV Kleinsteinbach I  4:4

Verrücktes Spiel mit noch versöhnlichem Ende

ATSV über unerklärlichen Verbands-Fauxpas verärgert

 

Das war mal wieder ATSV-pur, unberechenbar im negativen wie positiven Sinne. In der nach der jüngsten Tabellenkonstellation sehr wichtig gewordenen Partie bei der in den letzten Wochen aufstrebenden Landesliga-Reserve des SV Langensteinbach entwickelte sich ein verrücktes Spiel mit sehr unterschiedliche Emotionen hervorrufendem Spiel- und Ergebnisverlauf. Zum Spielverlauf später.

Mit einiger Unruhe begann schon die Vorbereitung auf die Partie. Ursächlich waren die Folgen einer gelb-roten Karte gegen den ATSV beim Spiel am Vorsonntag gegen Völkersbach. Andreas Mall, zentrale Figur des ATSV-Spiels, musste kurz vor Spielende das Spielfeld verlassen – mit der logischen Folge einer Sperre für einen Spieltag. Die Sperre wollte er zu einem Arbeitseinsatz als Sozialarbeiter  bei seinem Arbeitgeber an diesem Spieltag nutzen. Unter der Woche wurde aber bekannt, dass nicht A.Mall sondern Mike Stöckler vom Unparteiischen als feldverwiesen  und damit gesperrt gemeldet wurde- fälschlicherweise, wie auch der Gegner Völkersbach problemlos hätte bestätigen können. Die Intervention des ATSV beim Verband nutzte nichts; dieser blieb bei der durch den Referee vorgegebenen Meinung – ein Fauxpas der besonderen Art. Damit stand der ATSV ohne Mall und Stöckler in Langensteinbach auf dem Feld. Verständlich, dass Stöckler dem Spielgeschehen am Spielfeldrand „mit dickem Hals“ folgte.

Das alles dürfte aber allein, auch nicht das weitere Fehlen mehrerer verletzter Akteure, der Grund für die desolate, uninspirierte, unerklärliche Einstellung gewesen sein, wie man in der ersten Hälfte in die Partie startete. Der SVL nutzte die lasche Vorstellung des Gegners zu Feldüberlegenheit und auch zu Chancen, bei denen sie allerdings noch kräftig vom Gegner „unterstützt“ wurde. Schnelle Ballverluste und eklatante Zweikampfschwäche luden die Platzherren immer wieder ein, schnell nach vorne zu spielen und Gefahr zu erzeugen. Unglücklicherweise half in der 26.Minute ein ausbleibender Pfiff nach deutlicher Abseits-stellung des ansonsten ordentlich pfeifenden Schiris G. Anderer den Gastgebern zur 1:0 Führung. Ein fataler Ballverlust vor dem eigenen Strafraum öffnete dann bereits in der 38.Minute die Gelegenheit zum 2:0, die sich der SVL nicht nehmen ließ. Ein weiterer Nackenschlag folgte in der Minute vor der Pause – 3:0. Eigene Chancen bis dahin Fehlanzeige; nur Kopfschütteln allerorten.

Trainer T. Augenstein reagierte mit Umstellungen zur Pause. Aber alle Hoffnung schien in der 46.Minute bereits Makulatur. Der SVL nutze ein wiederum zögerliches Verhalten zum 4:0. Wer setzte noch einen Pfifferling auf den ATSV ? Seltsamerweise schien dieser sich jetzt aber langsam zu berappeln, wobei vor allem die Einwechslung von Kapitän Timo Thielert endlich spielerische Linie  und von SillahBanta kämpferische und läuferische Verbesserung ins Spiel brachte. Man wurde gleichwertig und kreierte plötzlich auch Chancen. Eine Riesengelegenheit ließ Lukas Elsäßer nach 55 Minuten noch aus, traf aber in der 62.Min. zum 1:4.

 

Obwohl kurz später ein möglicher Elfmeterpfiff ausblieb, steckte man nicht auf, und als Alexander Steimle in der 77.Minute per Kopfball zum 2:4 verkürzte, kam wieder Land in Sicht. Die Platzherren übernahmen nun die Rolle des ATSV der ersten Halbzeit und wirkten zusehends konfus und hatten wohl auch konditionelle Defizite. So trat das nicht/kaum mehr für möglich Gehaltene ein: Mit seinen Toren in der 86. Minute und in der Nachspielzeit schaffte T. Thielert noch die Wende und sicherte noch das Unentschieden.

 

Fazit: Ein Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Aber es bleibt jetzt viel Redebedarf. Beim kommenden Spiel gegen den SC Bulach möge allen Beteiligten ähnliche Nervenkitzel erspart bleiben.

 

Die 2.Mannschaft des ATSV setzte ihren Aufwärtstrend fort, auch wenn ihr der zweite Saisonsieg versagt blieb. Beim Gegner Spfr. Forchheim IV ging man durch P. Seeger in Führung, musste aber noch den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Aber immerhin konnte die Aus-wärtsschwäche gestoppt und nach dem 2:2 gegen Völkersbach/Burbach das zweite Remis in Folge erzielt werden. Umso lobenswerter, da die Reserve unter dem Spielermangel der ersten Mannschaft wieder zu leiden hatte. Jetzt sollte am Sonntag gegen SC Bulach II der erste Heimsieg eingefahren werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


7. Spieltag:  ATSV Kleinsteinbach - SV Völkersbach 2:0

Ein Arbeitssieg ohne große Höhepunkte / ATSV jetzt Tabellendritter

 

Im siebten Spiel der fünfte Sieg für den ATSV; Unentschieden scheint man zu verschmähen. Es war keine Offenbarung, was man gegen die Albhöhenkicker ablieferte. Zu fehlerhaft, manchmal fahrig in vielen Aktionen, fehlender Nachhaltigkeit und weiter bestehender Abschlussschwäche ließen kein besseres Spiel entstehen. Gegen die erwartet unbequemen Gäste, deren Punktekonto sicher nicht ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, die im Offensiv-spiel aber auch wenig Konsequenz erkennen ließen, tat sich unsere Mannschaft aus den  genannten Gründen schwer. Sicher trug der kurzfristige, verletzungsbedingte Ausfall der Abwehrspieler Marco Gutbrod und Stefan Kaucher (fehlt mehrere Wochen) zur Destabilisierung des Gesamtgefüges bei. Es erreichten aber auch nur Nils Stucky und Silas Lindörfer und der in der ersten Hälfte mit Flankenläufen auffällige Lukas Schröder Normalform. Einen unglücklichen Tag, was verpasste Gelegenheiten angeht, hatte Andreas Mall, den eine Minute vor Schluss auch noch das Schicksal einer gelb-roten Karte (die gelbe war schon nicht gerechtfertigt) nach Überinterpretierung des Regelwerks durch den Unparteiischen ereilte, der es liebte, seine Entscheidungen meist fern des Spielgeschehens zu treffen.

 

Angefangen hat es für die Platzherren vielversprechend, als sich L. Schröder über den rechten Flügel durchsetzte und abzog. Dies schien den Völkersbacher Keeper zu überraschen, der mit einiger Ungeschicklichkeit den Ball passieren ließ. Die Gastgeber waren danach zwar überlegen, hatten Chancen zur Resultatserhöhung, was aber wie beschrieben verwehrt blieb. Oft entstand ein „Mittelfeldgewürge“, wenig ansehnlich und Hoffnung auf Besserung machend.

Die Gäste kamen im zweiten Durchgang offensiver aus der Kabine, hatten jetzt auch einige Strafraumszenen, ohne allerdings echte Gefahr zu erzeugen. Der ATSV musste (zu) lange auf die endgültige Entscheidung warten, bis A. Mall sich endlich wieder ein Herz zu einem Durchstoß fasste und den spät eingewechselten Timo Thielert bediente, der zum 2:0 ins leere Tor einschieben durfte.

 

Ein Arbeitssieg, drei Punkte, basta! Die Leistung dürfte aber beim sonntäglichen Spiel beim immer besser werdenden SV Langensteinbach II – Spielbeginn bereits um 13 Uhr - nicht ausreichen, Zählbares zu holen. Nach Patzern von Forchheim und Mörsch ist die Spitze eng zusammengerückt. Man sollte sich die Chance, oben dran zu bleiben, nicht leichtfertig nehmen lassen. Hoffentlich hat der Besuch auf dem Canstatter Wasen nicht zu viel Substanz gekostet.

 

Gegen den deutlich besser platzierten Gegner von der SG Völkersbach/Burbach II hatte unsere Reserve wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis und erreichte mit 2:2 einen Punkt. Torschütze zum 1:0 war Sillah Banta in der Anfangsphase; Tim Spreter glich nach einer Stunde zum 2:2 aus. Es war aber durchaus aufgrund der 2.Halbzeit (Halbzeitstand 1:2) sogar mehr drin. Würde man nicht immer vermeidbare Tore kassieren und im Abschluss konsequenter werden, sähe das Punktekonto besser aus. Unsere fast durchweg junge Truppe befindet sich aber auf einem guten Weg und zeigt auch Trainingsfleiß, der sich irgendwann auch auszahlen wird.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


6. Spieltag:  ATSV überrascht mit verdientem Auswärtssieg !

FV Bruchhausen 1 - ATSV Kleinsteinbach 1  1 : 3  (1:2)

 

Der ATSV überrascht immer mal wieder mit positiven Wendungen, die mancher ihm kaum zutraut. Aber erinnern wir uns an Wortefrüherer Wertungen in dieser Saison: Unsere Mannschaft kann jederzeit mit jeder Mannschaft in der Staffel mithalten, wenn sie einigermaßen komplett ist. Und dies war beim Auftritt beim hoch gehandelten FV Bruchhausen gerade noch der Fall. Die angeschlagenen N.Stucky und T.Thielert  saßen noch auf der Bank, die Langzeitverletzten fehlten ohnehin.  Der Grund für die Leistungssteigerung liegt wohl darin, dass man nach der Pleite in Forchheim einige Stellschrauben verändert hat. Der Aufstiegsaspirant FVB legte los wie die Feuerwehr und strebte nach einer frühen Vorentscheidung. Der ATSV setzte aber nach Eckball Mall durch einen ins Ziel treffenden Kopfball von Steimle ein erstes Ausrufezeichen, musste aber rasch den Ausgleich hinnehmen.

 

Torhüter Graf vermied dann aber durch gute Paraden einen Rückstand. Der ATSV kämpfte sich ins Spiel, hatte in der Folge die klareren Torchancen und hoffte bei einer kritischen Situationen vergebens auf einen Elfmeterpfiff.  Der folgte dann in der 35.Minute nach Foul an Mall; Gutbrod scheiterte zunächst am Keeper, traf aber im Nachschuss. Auch in Durchgang 2 war unsere Elf die etwas überlegene Mannschaft, hatte auf jeden Fall die klareren Torchancen. Das 1:3 in der 65.Minute kam ihr noch zugute; man konnte sich aufs Kontern konzentrieren. Der eingewechselte T. Thielert versäumte die endgültige Entscheidung. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von S.Kaucher brachten den enttäuschten Platzherren keinen Vorteil mehr. Ein letztlich verdienter Sieg, der den Blick wieder nach oben richten lässt. Mit 23 erzielten Toren liegt man als einzige Mannschaft über der 20. Ein für den ATSV immer wieder unbequemer Gegner ist am Sonntag am Geigersberg zu Gast. Der SV Völkersbach forderte unsere Mannschaft des Öfteren, sollte aber zu besiegen sein, wenn man seine Stärken abruft. Hoffen wir auf ein faires Frühherbstspiel und einen Sieg des Platzvereins.

 

Die 2.Mannschaft stellte sich beim Tabellenführer FV Bruchhausen 2 auf ein hartes Spiel ein. Obwohl keine Anleihen aus dem Kader der ersten Mannschaft möglich waren, hielt man sich lange beachtlich. Nach einer 0:1 Führung durch S.Stöckler hieß es zur Halbzeit 1:1. Die erste Führung der Gastgeber konnte T.Spreter noch einmal ausgleichen. Man musste aber im letzten Drittel noch zwei Gegentore kassieren und unterlag so mit 2:4. Trotzdem eine akzeptable Leistung ! Die SG SV Völkersbach/FV Burbach ist der sonntägliche Gegner um 13 Uhr.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


5. Spieltag:  Deutliche Überlegenheit gegen FC Espanol KA 2 - 6:2 Sieg !

Lag es daran, dass unsere Mannschaft wieder mehr Leben zeigte oder dass die Gäste einfach überfordert waren? Es wird wohl beides seinen Anteil gehabt haben. Bei Spielen des ATSV scheint in dieser Saison Torgarantie sicher zu sein. Dabei hätte die Partie gegen die Verbandsliga-Reserve noch deutlich höher ausfallen können, eigentlich müssen. Aber unsere Elf, in der neben den Langzeitverletzten auch N.Stucky wegen Krankheit fehlte, überbot sich vor allem in der ersten Hälfte im Auslassen bester Torchancen. Es war meist ein Spiel auf ein Tor, stets fair geführt. Wenn die Gäste dennoch zu zwei Toren kamen, so lag es an groben Nachlässigkeiten des ATSV. Es waren die einzigen echten Schüsse auf unser Tor. Mit einigen Umstellungen überraschte Trainer Augenstein. Lange vermasselte sich seine Elf durch häufig fehlende Passgenauigkeit und mehrfach durch eklatante Abschlussschwäche die längst fällige Führung. Die gelang endlich A. Steimle in der 43.Minute auf Pass von A. Mall. Mit der Einwechslung von M. Stöckler, L. Schröder und T. Thielert  erhöhten sich die Strafraumszenen noch mehr, und fünf weitere Tore fielen ab der 60.Minute fast zwangsläufig. Torschützen waren M. Stöckler und A. Mall (je 2) und L. Elsäßer. Dabei wurde noch öfter durchgewechselt. Ein letztendlich hochverdienter Sieg, bei dem die beiden vermeidbaren Tore Schönheitsflecken hinterließen.

 

Die Reserve versäumte im Spiel gegen Croatia KA 2 einen durchaus möglichen Sieg, zeigte aber wenigstens eine bessere Präsenz und erang durch T. Kostrewas Tor ein 1:1 Remis.

 

Am Wahlsonntag in Bruchhausen: Eine brisante Partie erwartet unsere Elf am 24.9. beim Absteiger FVB, eine wiederum richtungsweisende Begegnung. Unsere beiden Teams sind dort zu Gast.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


4. Spieltag:  ATSV - ein überaus dankbarer Gegner für Freie Turner

FT Forchheim - ATSV Kleinsteinbach  4 : 2  (3:1)

 

Wieder einmal hatte der ATSV einen unerklärlichen Negativauftritt. Nach zwei klaren Siegen zeigte er in Forchheim wieder ein für den Gegner dankbares Gesicht.

 

Dieser meist leblose Auftritt, auch mit Ausfällen sonstiger Leistungsträger gespickt, wirft Fragen auf und lösteallerhand Kopfschütteln aus. Beim keineswegs durch besondere Spielstärke auffallenden Gegner reichten vielfach weitgeschlagene Bälle auf seine dunkelhäutige Spitze, mit großer Schnelligkeit, aber manchen fußballtechnischen Schwächen ausgestattet, aus, die neben sich stehende ATSV-Innenverteidigung in Kalamitäten zu stürzen. Und kamen die FT vors Tor, griff auch noch der (Ersatz-)Torwart daneben oder garnicht ein. Im ganzen Spiel fünf Bälle aufs Tor, aber vier Gegentore, darunterein Elfmeter und ein direkt verwandelter Freistoß mit Slapstick-Einlage. Aber auch die übrigen Mannschaftsteile zeigten deutliche Schwächen,von fehlender wirksamer Verzahnung der Reihen bis zum Auslassendurchaus vorhandener Chancen. Der erstmals in dieser Saison im Aufgebot stehende, für das Teamgefüge so wichtige A.Mall musste (zu) lange auf seinen Einsatz warten. Beim 3:1 zur Pause konnte dann keine echte Wende mehr erfolgen. Nach M.Gutbrods 1:1 blieb es aber A.Mall vorbehalten, mit dem 2.Treffer die letztendliche 2:4 Niederlage„etwas“ erträglicher zu gestalten: die große Enttäuschung aber blieb, auch weil man die große Chance verpasste, zur Spitze aufzuschließen. So verharrt man im bedeutungslosen Mittelfeld.

 

Auch die Reserve lieferte bei den FT mit einer nach dem Verlauf überflüssigen 0:2 Niederlage „brav“ die Punkte ab. Eine Rote Karte war aber auch zu beklagen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


3. Spieltag:  Deutlicher Sieg im ersten Heimspiel !

ATSV Kleinsteinbach - ASV Wolfartsweier  5 : 0  (2 : 0)

 

Der ATSV scheint langsam ins Rollen zu kommen. Nach dem Fehlstart im ersten Saisonspiel haben die beiden hohen Siege in den folgendenbeiden die sportliche Situation wieder etwas zurecht gerückt. Der ATSV rückte mit nunmehr sechs Punkten in den größeren Kreis der Spitzengruppe auf und beginnt wieder, ernst genommen zu werden. Kann manzumindest auf einen Stamm „echter“ 1.Mannschaft-Spieler zurückgreifen, braucht man sich vor niemanden verstecken. Und das ist nun allmählich wieder der Fall. Aber auch nur so ist der ATSV in der Lage, auf Dauer oben dran zu bleiben, ist eine Erkenntnis. Im ersten Heimspiel erwartete man mit dem ASV Wolfartsweier eine Mannschaft, die bisher auch noch nicht im Leistungszenit agierte, aber traditionell zum oberen Drittel zählt.  Den langen Ausfall von Lohmeyer scheinen die Gäste nur schwerlich zu verkraften. Trotzdem starteten sie in den ersten 20 Min. recht geordnet, mit hohem Laufaufwand und durchweg Gleichwertigkeit. Die Gastgeber setzten dann aber zum für sie genau richtigen Zeitpunkt den „Dosenöffner“. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen und Maßflanke war T. Thielert mit dem Kopf zur Stelle und erzielte die 1:0 Führung. Als L. Elsässer wenig später, wieder bei einem schnellen Angriff, per Flachschuss das 2:0 herstellte, war den Gästen doch der Zahn gezogen. Mit einer dummen Tätlichkeit in einem ansonsten sehr fairen Spiel nahmen sie sich in der 40.Minute durch eine unvermeidliche rote Karte selbst alle Chancen zu größerem Widerstand. Mit einem gelungenen Kopfball sorgte N. Stucky kurz nach der Pause praktisch für die Vorentscheidung. Der ATSV hatte nun deutliche Feldüberlegenheit, konnte auch seine Bankspieler ins Spiel bringen, ohne dadurch abzufallen. Man hielt das Tempo weiter hoch und weitere Torchancen konnten nicht ausbleiben. Zwei davon wurden verwertet:

 

L. Elsässer gelang mit einem sehenswerten Flugkopfball das 4:0, und S. Ratz machte mit seinem Treffer zum 5:0 vollends den Sack zu. K. Graf im Tor der Platzherren, der für den unter der Woche im Training verletzten H. Gauß erstmals im Tor stand, konnte ein Spiel mit wenigen Herausforderungen problemlos bestehen. Trotz der deutlichen Niederlage ist den Kickern an der Autobahn sicher eine ordentliche Saison zuzutrauen. Routinier J. Arnold, früher selbst mal Im Trikot des ATSV, hatte sich bei seinem Einsatz für den ASV an alter Wirkungsstätte sicher mehr erhofft. Schon am Sonntag steht für den ATSV eine Stunde der Wahrheit an, wenn er seine Visitenkarte bei der einzigen bisher noch verlustpunktfreien Mannschaft, den Freien Turnern Forchheim, abgibt. Spielbeginn um 15 Uhr. Starke Unterstützung könnte der Mannschaft sicher helfen.

 

ATSV-Reserve mit deutlicher Heimniederlage:

 

Gegen Wolfartsweier 2 zeigte unsere Elf erneut ihr unberechenbares Gesicht. Das Leistungs-Auf und Ab setzt sich nach dem 5:1 Sieg bei SW Mühlburg in einer wiederum enttäuschenden 1:5 Niederlage fort. Zehn Gegentore in zwei Heimspielen – eine wahrlich dürftige Bilanz. Beim Spiel bei den FT Forchheim 2 am Sonntag (13 Uhr) kann es deshalb nur besser werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: ATSV Kleinsteinbach


2. Spieltag:  Erste Niederlage im 2.Saisonspiel wieder „ausgebügelt“

SV SW Mühlburg I - ATSV Kleinsteinbach I

 

Wie erhofft konnte sowohl die 1. als auch die 2.Mannschaft ihresaftige Startniederlage im 2.Saisonspiel beim SV Schwarz-Weiß Mühlburg wieder ausbügeln. Wenigstens das Ergebnis der Ersten (7:2 Sieg) stimmte. Mit den Leistungen konnte man allerdings nur bedingt zufrieden sein; zu lange musste man wegen eigener Unzulänglichkeiten auf den sicheren Vorsprung warten (Halbzeit 2:2).Erst das Nachlassen des Gegners führte zu weniger Fehlern in allen Mannschaftsteilen. Für viele eingesetzte Aktive bleibt noch viel Luftnach oben.Das durchgängig faire Spiel stand unter der sicheren Leitung von Peter Barth. Torschützen auf unserer Seite waren J. und L. Elsässer (2), L. Schröder. T. Thielert (Elfmeter) und M. Stöckler (2), der auch den Strafstoß herausgeholt hatte.  Mit der Rückkehr von S. Kaucher, A. Rabolt. L.Elsässer und L. Schröder war die lange Ausfallliste auch schon wieder etwas reduziert. Der erste Startversuch von A.Atheer nach achtmonatiger Verletzungspause ging aber bereits nach einer Spielminute wieder schief. Gute Besserung, auch für die noch verletzten M.Gutbrod und R.Schmidt; dazu werden die Urlauber A. Mall und S. Lindörfer hoffentlich wieder Ende September einsatzfähig sein und der ATSV dann wieder ein anderes Gesicht zeigen können.

 

Die Reserve des ATSV konnte bei SW Mühlburg endlich einmal auch auswärts wieder gewinnen. Nach zähem Start mit einem 1:1 Halbzeitstand war man in Hälfte 2 dann überlegen und konnte dies auch in Tore zum 1:5 Endstandummünzen. Die Treffer erzielten F. Conzatti, M. Stöckler, T. Hurst, T. Spreter und A. Cassarino.

 

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1. Spieltag:  Herbe Klatschen zum Saisonstart

 

Ein denkwürdiger Spieltag 1 für beide Mannschaften des ATSV mit zwei jeweils 0:5  Niederlagen. Die Personalmisere ließ im Vorfeld bereits nichts Gutes ahnen; dass es aber für unsere Erste derart in die Hose gehen würde, dachten nur wenige. Gegen Absteiger TSV Reichenbach II stand man von Beginn an auf verlorenem Posten, wohl auch, weil man durch den Ausfall von Dreivierteln der Mannschaft nicht selbst an sich glaubte und viele Ersatzspieler einfach überfordert waren. Dazu konnten die Platzherren ihr Team noch

durch Aktive der noch pausierenden 1.Mannschaft aufrüsten und entwickelten von Anfang an Druck.

 

Zwei ganz frühe Gegentore gaben den Rest und unsere Mannschaft hatte zusätzlich mit dem ungewohnten Kunstrasen zu kämpfen.  Lediglich Torhüter H.Gauß war es zu verdanken, dass es in Halbzeit 1 beim 2:0 blieb. Nach einigen torlosen Minuten in Hälfte 2 brachten ein unglücklicher Freistoßfehlgriff und ein Eigentor dann doch den Weg zum deutlichen Rückstand. Zweimal Gelb-Rot für unsere Mannschaft und noch ein weiterer Treffer rundeten das desolate Gesamtbild ab. Es kann nur besser werden, lautete das ernüchternde Fazit.

 

Die Reserve, von den Ausfällen der 1.Mannschaft natürlich ebenfalls gebeutelt, wollte ihren Kollegen nicht „nachstehen“ und tat es ihnen mit einer 0:5 Heimniederlage gegen FC Fackel Karlsruhe 2 gleich.

 


Bocksbach-Derby in der 4. Kreispokalrunde

ATSV Kleinsteinbach – ATSV Mutschelbach II  0 : 4  (0:0)

 

Nach drei Pokalsiegen gegen ESG Frankonia Karlsruhe, TSV Auerbach und FV Liedolsheim führte die 4.Kreispokalrunde wieder einmal die alten Konkurrenten gegeneinander. Das uner-wartete bisherige Weiterkommen führte nun aber dazu, dass ausgerechnet gegen den letz-ten Kreispokalsieger auf viele Stammspieler wegen Urlaub und Verletzungen verzichtet wer-den musste. Dass man beim Fehlen der urlaubenden etatmäßigen Stammspieler und Leis-tungsträger A.Mall, N.Stucky, S.Lindörfer, A.Steimle, L.Schröder und M.Stöckler. dazu der weiter verletzten A.Atheer und R.Schmidt gegen die „Kreisauswahl“ des Gegners, verstärkt durch die Mutschelbacher Konstandin und Guthmann, sich schwer tun würde, war zu erwar-ten. Es überraschte aber, wie schwer sich Caletta und Co. gegen unsere junge Truppe mit den Routiniers M. und S.Kaucher  und S.Ratz taten. Selbst der Ausfall von Verteidiger M.Gutbrod nach zehn Minuten wurde noch kompensiert, und der aufmerksam agierende H. Gauß konnte in der ersten Halbzeit seinen Kasten sauberhalten.

 

Dass die zunehmend genervten Gäste nach der Pause ihren Druck weiter erhöhen würden, war zu erwarten. Eine große Chance zur Führung hatte aber nach rund einer Stunde T.Thie-lert für unsere Elf. In aussichtsreicher Position versäumte er den Abschluss. Reichlich un-glücklich dann aus Sicht der Platzherren die Führung der Gäste in der 66.Minute. Noch wei-teren Reservespielern gönnte Trainer Augenstein dann auch einige Spielzeit. Die restliche Spielzeit war auch deshalb weitgehend aufs Verteidigen beschränkt. In den letzten acht Mi-nuten gelangen den insgesamt enttäuschenden Gästen noch drei weitere Treffer zum schließlich standesgemäßen 0:4. Dennoch gebührt unserer „Notelf“ ein Kompliment für ihren Einsatz und ihr stetes Bemühen, dem Gegner Widerstand zu leisten. Wohltuend fair verlief übrigens die gesamte Partie, auch mit ein Verdienst des erst 14-jährigen Unparteiischen Liam Kastner, der eine bemerkenswerte Leistung bot.                                                         kw

 


Überraschung beim Pfinztalpokal

Der Pfinztal-Pokal gehört seit vier Jahrzehnten zum alljährlichen Terminkalender der vier Fußballvereine in der Kommune. Von der Kreisliga (FC Viktoria Berghausen), A-Liga (Spvgg Söllingen und Berghausen II), B-Klasse (ATSV Kleinsteinbach) bis zur C-Klasse (TSV Wöschbach) sind vier Klassen vertreten. Aufgrund der Klassenzugehörigkeit galt natürlich der FCB als klarer Favorit. In den durch das Los bestimmten Halbfinals standen sich Berghausen-Söllingen und Kleinsteinbach-Wöschbach gegenüber. Der FC besiegte die Spvgg mit 3:0, der ATSV den TSV mit 5:2, jeweils verdient. Die Folge war die Neuauflage des Endspiels des Vorjahres.

 

Im Spiel um Platz 3 wurde die Spvgg gegen den chancenlosen TSV ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte, auch in der Höhe verdient, mit 7:0. Eine dicke Überraschung gab es allerdings im Finale, denn der gastgebende ATSV zeigte keinerlei Respekt vor dem höherklassigen Gegner, der auch mit mehreren Spielern der 1.Mannschaft antrat, und schwang sich zu einer kaum zu erwartenden Leistung auf, die sowohl auf kämpferischem wie auch spielerischem Niveau überzeugte: Die beste ATSV-Leistung seit langem, die in einem, auch in der Deutlichkeit verdienten 4:1 Sieg endete. Die Kleinsteinbacher steuerten sogar den einzigen Berghausener Treffer mit einem sehenswerten Eigentor noch selbst bei.

 

Rückkehrer Mike Stöckler brachte den ATSV nach gelungener Kombination mit 1:0 in Führung, ehe das Eigentor den FC zeitweise stärker werden ließ, ohne allerdings größere Gefahr vor dem ATSV-Tor zu bewirken, so sehr sich Baumhackl, Tromba und Arslan auch bemühten. In Hälfte 2 ließ der Gastgeber die konsternierten Gäste öfter schlecht aussehen. Timo Thielert, in der letzten Saison lange verletzungsbedingt ausgefallen und jetzt immer noch gehandicapt, wurde zum Mann des Spiels. Andi Mall riss gegen Listing und Filter immer wieder Lücken und Thielert bewahrte bei seinen drei erfolgreichen Abschlüssen Ruhe und Übersicht. Dazu gehörte auch ein Foulelfmeter, bei dem der souverän leitende Unparteiische Stefan Schmitt im Zeichen des Freundschaftsspielcharakters auf die rote Karte verzichtete. Auch Torhüter Martinkowitsch konnte die deutliche Niederlage nicht verhindern. Eine schöne Momentaufnahme für den ATSV, die man gerne öfter sehen würde.

Bürgermeisterin übergibt Preise: Bürgermeisterin Nicola Bodner übergibt Spielführer Timo Thielert vom ATSV Kleinsteinbach und den Mannschaftsführern des FC Viktoria Berghausen, Spvgg Söllingen und TSV Wöschbach den Wanderpokal der Gemeinde und Geldpreise beim Pfinztal-Pokal-Turnier.                   kw

 

Foto: ATSV Kleinsteinbach