SSV Ettlingen  6 : 2  ATSV Kleinsteinbach

Lange mehr als auf Augenhöhe / Einbruch in Schlussviertelstunde

 

Fünf Siege zum Saisonauftakt, nun drei „Schlappen“ in Folge. Zwei davon hätten so nicht sein müssen, so die Partie am Sonntag bei den Ettlinger Vereinigten. Der Leistungseinbruch beim ATSV setzte sich fort, sonst hätte dieses Spiel niemals verlorengehen dürfen. So war es eine Begegnung auf bescheidenem Niveau, die sehr unterschiedliche Phasen und schließlich einen überraschenden Ausgang hatte. Die Gäste bestimmten zunächst das Spiel, ohne allerdings besonders gefährlich zu werden. Aus unerfindlichen Gründen verweigerte der Schiri in der 15.Minute dem ATSV die Führung durch Mall. Dagegen sprach er sich kurz später für einen Handelfmeter für die Gastgeber aus: 1:0. Die Abwehr der Gäste war nach dieser Aufregung noch nicht sortiert, was der SSV schnell zum 2:0 nutzte. Und hätte der torgefährlichste Ettlinger dann seine Chance zum 3:0 genutzt, wäre schon eine Vorentscheidung möglich gewesen. Aber drei Schüsse aufs ATSV-Tor und zwei Treffer muss schon zu denken geben. Auf der anderen Seite scheiterte unsere Mannschaft dreimal am sehr gut reagierenden Keeper.

In der zweiten Halbzeit bestimmte sie wieder das Spiel und kam jetzt auch zum Anschlusstreffer durch S. Aymar, der wenig später bereits die große Chance zum Ausgleich hatte. Sein Eltmeter klatschte aber an den Pfosten und sprang ins Feld zurück. Das nun hochverdiente 2:2 stellte aber K. Yildirim nach Energieleistung in der 70.Minute her. Die Gäste schienen auf bestem Weg, alle drei Punkte noch mitnehmen zu können. Die Gastgeber traten konsterniert auf, wurden dann aber von schmerzenden ATSV-Fehlern ins Spiel zurückgeholt. Ein fataler Fehlpass im Strafraum führte zur Ettlinger 3:2 Führung, was den Gästen offensichtlich das Genick brach. Man verlor gänzlich die Struktur im Spiel; Mall war im Mittelfeld völlig auf sich allein gestellt und im Abwehrbereich machte sich zunehmend das Fehlen der Abwehrspezialisten Knodel und Steimle bemerkbar. Schlimme Folge: Den Platzherren gelangen in den letzten Minuten noch drei weitere Torerfolge, womit sie den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

 

Aus dieser Niederlage kann man hoffentlich wieder viel lernen, um es in Zukunft wieder besser zu machen. Schon nächsten Sonntag muss ein weniger fehlerbehaftetes Spiel gelingen, wenn die Reserve des Patenvereins SG Stupferich in Kleinsteinbach zum „kleinen“ Derby aufläuft.      kw


ATSV Kleinsteinbach  1 : 4  TSV Schöllbronn

 

Gute Bilanz in vier Tagen getrübt - ATSV nicht wiederzuerkennen

 

Die makellose Bilanz nach fünf Spielen wurde in vier Tagen stark getrübt. Eingeleitet von der etwas unglücklichen Niederlage beim FV Alem. Bruchhausen vergangenen Donnerstag im Nachholspiel – ein großes Lob hat dessen Chronist für seine äußerst objektive und treffende Berichterstattung in der Presse zu diesem Spiel verdient – kehrte unsere Elf am Sonntag auf den harten Boden der A-Klasse-Tatsachen zurück. Die Mannschaft scheint doch noch nicht so weit, ganz oben mitzuspielen.

 

Beim FV Bruchhausen war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das Ergebnis (4:1) anderes vermuten lässt. Einige unglückliche Begleiterscheinungen trugen ihren Teil zum ersten Ausrutscher bei. Anders gelagert war die sonntägliche Partie gegen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der seinen von vielen erwarteten Status als Meisterschaftsfavorit in Pfinztal unterstrich. Dass die Ettlinger Höhendörfler unserer Mannschaft überlegen waren, spürte man von Anfang an. Leider machte es aber unser Team den Gästen auch leicht. Lag es an dem müde machenden Spiel in Bruchhausen, dass unsere Elf ohne Körpersprache und gänzlich ohne Aggressivität gegen den so in allen Belangen besseren Gegner agierte? So war einfach nichts Zählbares zu holen. Zwei Tore ließ man in der 19. und 27.Minute einfach gewähren, weil man den Angreifern freien Raum ließ, den sie prompt nutzten.

 

Dazwischen lag in der 24.Minute nach gekonntem Doppelpass der Ausgleich durch K. Yildirim. Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte wurde bereits in der 51.Minute zerschlagen. Nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld nutzte Freese seine Chance zum 1:3. Ein Aufbäumen blieb danach Stückwerk. Man musste sogar froh sein, dass es der Gegner bei weiteren Gelegenheiten gut mit unserer Mannschaft meinte und lediglich noch einmal ins Netz traf.

 

Jetzt heißt es, Mund abputzen, die Leistungsdelle hinter sich lassen und wieder an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen. Aber es wartet am Sonntag, 15 Uhr mit dem SSV Ettlingen wieder ein starker Auswärtsgegner. Sehen wir wieder ein anderes ATSV-Gesicht?                                                                          kw


 

ATSV Kleinsteinbach  4 : 1  FC Südstern Karlsruhe

 

„Kick des Jahres“-Event ein voller Erfolg beim ATSV Kleinsteinbach

„Die Neue Welle“ sorgte für außergewöhnliches Ereignis

ATSV siegt auch im fünften Saisonspiel

 

Im Rahmen der Aktion „Wir machen das“ hat der ATSV Kleinsteinbach beim Radiosender „Die Neue Welle“ anlässlich der aktuell laufenden 125-jährigen Jubiläumssaison 40 Jubiläumstrikots und eine Liveübertragung eines Saisonspiels der 1.Mannschaft ins Radio gewonnen. Ab 12 Uhr am Sonntag erfüllten die Redakteure Karsten Penz und Julian Linder mit ihrem Team vor Ort ihr Versprechen und sorgten in beeindruckender Weise für Unterhaltung und Kurzweil.

 

Der Wettergott meinte es trotz ein paar Regentropfen zu Beginn gut mit den Veranstaltern, die sich über einen sehr guten Besuch in einem breiten Generationenmix freuten. Vorgegeben war ein mit der Kommune abgesprochenes Hygienekonzept, von dem sich auch Bürgermeisterin Nicola Bodner bei ihrem Besuch einen Eindruck verschaffen konnte. Zahlreiche Spontaninterviews durch die Sender-Crew mit Vereinsverantwortlichen und Besuchern sorgten für interessante Einblicke und ein breites Meinungsbild, wobei ausschließlich positive Eindrücke über das Event zum Ausdruck gebracht wurden. Musikeinblendungen sorgten für Abwechslung, und in der Halbzeitpause des Spiels sorgte die Guggenmusik der „Kieselbronner Gugge Gaiße“ für gute Laune. Auch für das leibliche Wohl mit diversen Speisen und Getränken war von mittags bis abends gesorgt. Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt gab es bei einem Stand der Darts-Abteilung des KSC, bei einem Glücksrad, einer von der Volksbank Enz plus kostenfrei überlassenen Hüpfburg, beim Torwandschießen und auf einem Bubble-Soccer-Feld.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich das Fußballspiel ATSV Kleinsteinbach gegen FC Südstern Karlsruhe, bei dem die Pfinztaler ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Zumindest was das Ergebnis (4:1) angeht, knüpfte der ATSV an seinen Sieg beim FC Berghausen am Vorsonntag an. Die große Kulisse war aber Neuland für die Platzherren und hatte doch einigen Einfluss auf ihren Auftritt. Die Gäste aus dem Karlsruher Süden wehrten sich zunächst tapfer, hatten zunächst auch einiges Glück bei mehreren Chancen der Gastgeber, ehe sie nach dem 1:0 durch A. Mall mit Foulelfmeter nach 25 Minuten zweimal nach Leichtsinnsfehlern von Torhüter H. Gauß Chancen zu einem eigenen Torerfolg hatten. Einmal landete ein Schuss wie vorher auch schon auf der anderen Seite an der Latte. Mehr Ruhe kam wieder ins ATSV-Spiel, als J. Elsässer, der für den verhinderten R. Schmidt die linke Abwehrseite bearbeiten durfte, nach abgewehrten Schussversuchen den Ball endlich in der 33.Minute zum 2:0 über die Torlinie beförderte. Mit dem Ergebnis ging es auch in die Pause.

 

Die Mall/Knodel-Truppe ging zunächst unverändert in Hälfte 2, hätte auch eine sichere Chance zum 3:0 gehabt, wenn der sonst sichere und unaufgeregt pfeifende Unparteiische ein klares Strafraumfoul mit Elfmeter bestraft hätte. Dafür bestraften die robusten Gäste, bei denen Schüssler positiv in Erscheinung trat, in der 70.Minute eine Nachlässigkeit des ATSV im Abwehrbereich mit dem Gegentreffer von T. Landwehr. Dies rüttelte die Platzherren jedoch wieder wach. Nach vier Auswechslungen drehten sie einige Drehzahlen höher und brachten die Sterne wieder in größere Schwierigkeiten. Die schönsten Angriffe des Spieles folgten, und so konnte der eingewechselte L. Elsässer zwei mustergültige Attacken in der 75. und 79.Minute zu zwei weiteren Treffern und damit zum Endstand von 4:1 und fünften Sieg im fünften Spiel nutzen. 

 

Die Wochen der Wahrheit gehen bereits in dieser Woche weiter.  Am Donnerstag, 30.9., 19 Uhr folgt das schwere Nachholspiel des ersten Spieltags beim aufstrebenden FV Bruchhausen, der in den letzten Spielen in Schwung gekommen ist. Nur bei konzentrierter Leistung aller Mannschaftsteile wird bei der Hornberger-Truppe etwas zu holen sein. Dann steigt am Sonntag das Spitzenspiel ATSV Kleinsteinbach gegen den Meisterschaftsfavoriten und bisherigen Tabellenführer TSV Schöllbronn, der bisher nur Siege aufzuweisen hat. Gibt es wieder eine größere Zuschauerkulisse?

Text: kw

Bilder: KS

 

Link zur Bildergalerie


FC Viktoria Berghausen  1 : 3  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV überrascht bisherigen Tabellenführer mit starker Leistung

Verdienter Sieg nach „heißem“ Spiel

 

Es war mal an der Zeit, dass der „kleine“ ATSV Kleinsteinbach beim „großen“ FC Viktoria Berghausen – so die bisher gewohnte Fußballhierarchie in Pfinztal – bei einem Punktespiel auswärts einen Sieg landet. Dass dies wahr wurde, war der in dieser Saison sich anbahnenden gestiegenen Mannschaftsleistung und einer guten Tagesform der oberen Pfinztäler geschuldet. Folge: ein unstrittig verdienter Sieg, wie selbst die Berghausener Fußballexperten früherer Generationen nach der Begegnung anerkannten. Sie waren größtenteils enttäuscht von ihrer bisher nur Siege einfahrenden Mannschaft. Die jetzige Niederlage lag aber vor allem an einer unaufgeregten, konzentrierten, läuferisch und auch spielerisch überzeugenden Vorstellung des vermeintlichen Underdogs. Dieser ließ sich auch von einigen seltsam erscheinenden und benachteiligenden Regelauslegungen der in manchem überforderten Schiedsrichterin Chantal Kann nicht aus der Ruhe bringen.

 

Vor einer schon lange nicht mehr erlebten Zuschauerkulisse war von Anfang an Feuer in der Partie. Mit hohem Einsatz gingen beide Mannschaften zur Sache, wobei sich die Gäste von Anfang an mit ihren schnellen Angreifern Respekt verschafften und gewisse Abwehrschwächen bei den Platzherren erkennen ließen. Diese stießen mit ihrem Torjägertrio Zemler, Geggus und Kurtolli auf Gegenwehr bei der Gästeabwehr, die mit S. Lindörfer und A. Steimle in der Mitte und A. Rabolt sowie R. Schmidt auf den Außenpositionen gut organisiert war. Dahinter stand mit H. Gauß ein vorzüglicher Torhüter, dessen Leistungssteigerung im letzten Jahr immer mehr Früchte trägt. Das Mittelfeldspiel des ATSV war im defensiven Bereich geprägt von Spieler-Co-Trainer M. Knodel als Abfangjäger und Initiator von Steilangriffen. Unterstützt wurde er von L. Schröder, dem zwar im Passspiel einiges misslang, der aber wieder eine hohe Laufleistung ablieferte. Den offensiven Part übernahm Spielertrainer A. Mall, den die Berghausener oft nur mit harten Fouls stoppen konnten, darunter bei einem eindeutigen Strafraumfoul, bei dem leider der Elfmeterpfiff ausblieb. Die Sturmreihe mit S. Seeger, S. Aymar und K. Yildirim setzte die Abwehr des FC mit ihren schnellen Läufen gehörig unter Druck, versäumten es aber wieder, dies auch in Tore umzumünzen.

 

Die Platzherren gingen etwas überraschend in der 29.Minute in Führung, als nach einem Eckball und Ballgestochere im Strafraum der Ball Geggus vor die Füße fiel, der aus kurzer Entfernung einnetzte. Die ATSV-ler ließen sich aber nicht beirren und wurden in der 42.Minute endlich mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem schnellen Angriff über R. Schmidt über links war es A. Mall, der Reichenbacher keine Chance ließ. Und bereits eine Minute später nahm A. Mall einen Steilpass von M. Knodel mit, umkurvte den herauseilenden Torhüter und legte das Leder zum 1:2 und damit zur Halbzeitführung ins Netz.

 

Noch unverändert gingen beide Teams in Hälfte 2, bei dem den Platzherren das Bemühen anzumerken war, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch fehlten bei ihnen aus dem Mittelfeld heraus die Impulse; echt gefährlich wurden sie eigentlich nur bei und nach Standardsituationen, und kam es einmal zu einer echten Chance, stand ihnen mit H. Gauß ein nicht mehr zu überwindender Toreverhinderer gegenüber. So blieb selbst der sonstige Toregarant Kurtolli ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite blieb der ATSV jetzt auch mit Konterangriffen gefährlich. L. Elsässer, D. Knab und M. Gutbrod bekamen noch Einsatzchancen. Auf J. Grauer, den bislang überzeugenden Mittelfeldspieler, musste man verzichten, da sich dessen am letzten Sonntag erlittene Verletzung als schwerwiegend erwies und einen Ausfall in der gesamten Hinrunde bewirken wird. In die Bresche sprang schließlich D.Knab als Torschütze, der in der 84.Minute das Leder aus kurzer Entfernung unter die Latte setzte und damit den ATSV-Sieg endgültig perfekt machte. „Derby-Sieg, Derby-Sieg“ skandierten schließlich einige freudige ATSV-Anhänger, die zu Recht den Überraschungserfolg an der Brunnenstraße feierten.

 

Abgerundet wurde der Kleinsteinbacher Erfolg noch durch den 2:1 Sieg der ATSV-Reserve im Vorspiel gegen die SpG Berghausen/Wöschbach. Am Sonntag empfängt der ATSV den FC Südstern Karlsruhe um 15 Uhr und könnte sich bei einem Sieg weiter oben in der Tabelle festsetzen. Das Spiel wird vom Regionalsender „Die Neue Welle“ übertragen. Dabei bietet der Verein ab 12 Uhr auch Festatmosphäre mit Bewirtung und einigen Attraktionen, auch für Kinder.                                                kw


ATSV Kleinsteinbach  3 : 0  TSV Oberweier

 

ATSV bleibt weiter siegreich und sichert sich vorderen Tabellenplatz

 

Auch im dritten ausgetragenen Spiel bleibt unser Team erfolgreich und sichert sich durch drei weitere Punkte einen Platz in der Spitzengruppe. Gegen den durch ein bekanntes tragisches Unfallgeschehen arg gebeutelten TSV Oberweier gab es im Heimspiel bei bestem Fußballwetter letzten Endes einen auch in der Höhe verdienten 3:0 Sieg. Allerdings war die Leistung nur phasenweise voll zufriedenstellend. Man kam nur schwer in die Partie, weil Fehlpässe und Ballverluste in einer großen Anzahl ein konstruktives Spiel zunächst schwierig machten. Zum Glück konnten die Gäste diese Schwäche nicht toremäßig nutzen.

 

Wieder musste man mit einigen erzwungenen personellen Änderungen auflaufen. Neu war das Debut von Torhüter Eros Mammanello, der Henrik Gauß vertrat und seine Sache tadellos machte. Neu war auch, dass mit Simon Seeger und Rafael Schmidt zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler als Verteidiger auflaufen mussten. Im Laufe des Spieles setzte sich die größere spielerische Reife und vor allem Schnelligkeit unserer Elf durch, was auch zu ersten Torchancen führte, die aber der aufmerksame Gästekeeper zunächst entschärfen konnte. Geschlagen wurde er erstmals in der 38.Minute, als ein Mitspieler eine scharfe Hereingabe von R. Schmidt ins eigene Tor ablenkte und damit für das Halbzeitergebnis sorgte.

 

In Hälfte 2 dauerte es nicht lange, bis bereits in der 48.Minute eine Vorentscheidung fiel. Mit einem Schnellangriff überraschte unsere Sturmreihe den Gast. Kerem Yilderim bediente Steven Aymar, der sicher zum 2:0 verwandelte. Anschließend gab es jedoch wieder einen längeren „Durchhänger“, der dem TSV auch eine gute Torchance zum möglichen Anschlusstreffer ermöglichte. Mammanello verhinderte dies. Nach mehreren Auswechslungen zog unsere Mannschaft wieder das Tempo an, was auch mehrere Torchancen ermöglichte. Manches wurde jedoch nicht sauber zu Ende gespielt, was zunächst eine Resultatserhöhung verhinderte. So dauerte es bis zur 82.Minute, bis eine gekonnte Kombination S. Aymar in Schussposition brachte, die er zum 3:0 nutzte. Der Schiri verhinderte durch eine unerklärliche Verweigerung eines klaren Foulelfmeters einen möglichen Ausbau des Ergebnisses.   

 

Drei Siege, die ersten beiden knapp, der jetzige deutlich, darf als erfolgreicher Rundenstart

 

gelten und weckt Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison. Eine echter Gradmesser folgt schon am Sonntag, wenn das Pfinztal-Derby Berghausen-Kleinsteinbach auf dem Plan steht. Die Viktoria tritt nach vier Siegen in vier Spielen als Tabellenführer an und nimmt damit die Position ein, die man der Mannschaft ohnehin zugetraut hat. Den „kleinen“  ATSV erwartet beim „großen“ FC eine aussagekräftige Standortbestimmung. Viel wird von einer ausgewogenen Mannschaftsleistung abhängen. Für ein Tor / Tore ist man meistens gut; kann man auch der starken Offensive Berghausens  Paroli bieten? Schau’n mer mal.   kw


 

TV Mörsch  0 : 1   ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV braucht ein Eigentor für den Sieg

Auf der Suche nach besserer Chancenverwertung

 

Dass deutliche Feldüberlegenheit und ein klares Chancenplus noch keine Garantie für drei Punkte sind, musste der ATSV bei seinem ersten Auswärtsspiel der Saison wieder leidvoll erfahren. Beim auch in der Vergangenheit unbequemen Gegner TV Mörsch hoffte man, den Fastausrutscher gegen Forchheim wieder gutzumachen und sich mit einem anderen Gesicht zu zeigen. Einerseits gelang dies, denn wenn man gegentorlos bleibt, ist schon einmal der Grundstock für Punkte gelegt. Dass dies dem wieder einsatzbereiten Stammtorhüter H. Gauß und seiner Abwehr gelang, fiel nicht besonders schwer, was auch am Gegner lag, der nur in der 2.Halbzeit nach Auswechslungen beim ATSV kurzzeitig für Belebung im eigenen Offensivspiel sorgte. Auf der anderen Seite spielten sich die Pfinztäler wieder einige Torchancen heraus, darunter fünf glasklare, die eigentlich zu Treffern hätten führen müssen. Die offensichtliche Abschlussschwäche trat aber erneut zutage, was letztendlich bedeutete, dass unsere Elf auf ein Eigentor der Gastgeber für den Sieg angewiesen war. Dieses geschah in der 59.Minute, als der Mörscher Abwehrspieler A. Gindner eine Hereingabe von S. Aymar ins eigene Tor ablenkte. Weitere Tore blieben hüben wie drüben aus.

Damit ist man mit sechs Punkten aus zwei Spielen gestartet. Punktemäßig eine gelungene Sache, leistungsmäßig insgesamt aber noch nicht zufriedenstellend. Es bleibt also noch viel auf vielen Ebenen zu tun.

 

Damit begonnen werden kann am kommenden Sonntag, 12.9., 15 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Oberweier. Die Gäste haben wegen des tragischen Unfalltodes ihres Spielertrainers erst ein Spiel bestritten, das gegen Tabellenführer Berghausen verlorenging. Die Mannschaft ist sicher nicht zu unterschätzen.        kw 


ATSV Kleinsteinbach   4 : 3  FV Spfr. Forchheim 2

 

ATSV musste sich mit zähem Arbeitssieg begnügen

„Verrücktes“ Spiel mit noch gutem Ende

 

Das war nix für schwache Nerven! Mit der Kreisliga-Reserve der Sportfreunde Forchheim traf der ATSV im ersten Saisonspiel durch das ausgefallene Spiel in Bruchhausen auf den erwartet unbequemen Gegner. Dass Spiele um Punkte etwas anderes sind als Spiele mit Freundschaftscharakter, bei denen man in den letzten Wochen achtbare Ergebnisse erzielt hatte, mussten die Platzherren zeitweise leidvoll erfahren. Mit dem Handicap des Ausfalls der beiden verhinderten Stammtorhüter, dazu dem Fehlen der Außenstürmer R. Schmidt und S. Seeger und der beiden Abwehrspieler A. Steimle und M. Gutbrod wähnte man sich lange dennoch im Vorteil, denn deutlich waren lange die Feldüberlegenheit und Torchancengelegenheiten. In der gesamten ersten Halbzeit kamen die oft hart einsteigenden Gäste praktisch nicht einmal in den Strafraum des ATSV; mit einer Ausnahme in der 12.Minute: C. Baumann überraschte Keeper M. Müller mit einem Freistoß aus 20 Metern, der auf dem nassen Geläuf zum 0:1 ins Toreck rutschte. Nicht schlimm, reparabel dachte man bei der Überlegenheit auf Gastgeber-Seite. Aber schon bis zur Pause lief einiges nicht so rund wie gedacht; das Passspiel war zu oft fehlerbehaftet und im Torabschluss haperte es wieder einmal. So musste ein unstrittiger Foulelfmeter in der 32.Minute zum Ausgleich genutzt werden. Der gefoulte Spielertrainer A. Mall verwandelte sicher. In der Folge gab es wegen einer Unbeherrschtheit noch eine rote Karte für einen Gästespieler.

Der Gegner dezimiert, da kann doch in Durchgang 2 nichts mehr schiefgehen, dachten wohl die Mall/Knodel-Schützlinge und lagen damit vollkommen falsch. Mit einer vogelwilden Abwehrvorstellung, die die Gäste regelrecht aufbaute und zu mehreren Gegenattacken einlud, schienen plötzlich bei den Platzherren die Felle davon zu schwimmen, denn die Rheinstettener nutzten in der 55. und 60.Minute zwei ihrer Gelegenheiten zur 1:3 Führung. Der Schock saß tief. Erst nach drei Auswechslungen schien man die Hoffnung noch auf eine Wende zurückzugewinnen. Dass diese dann tatsächlich eintrat, spricht für die Moral der Mannschaft, war aber auch einigem Glück geschuldet. Mit dazu beitrug auch der immer unsicherer werdende Gästetorhüter. K. Yildirim und L. Elsässer sorgten in der 77. und 81.Minute für den 3.3 Ausgleich, und A. Mall versenkte in der ersten Minute der Nachspielzeit mit einem Flugkopfball das Spielgerät zum kaum mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer. 

 

Ende gut, alles gut – nein, man muss aus den Fehlern dieses Spieles lernen, will man eine erfolgreiche Saison spielen. Den Anfang kann man bereits am Sonntag beim TV Mörsch machen.                     kw     


ATSV Kleinsteinbach  0 :  2   ASV Durlach

 

Der A-Ligist wehrt sich lange erfolgreich / „Dumme“ Gegentore im Pokalspiel

 

„Aufs Land“ wollte der frühere ASV Durlach-Präsident Bernd Reize mit seinem damals noch höherklassiger spielenden Traditionsverein partout nicht gerne, obwohl man von dort immer wieder Talente an den Turmberg lockte. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert: Der ASV muss „kleinere Brötchen backen“, spielt in den „Niederungen“ der Kreisliga und muss so zwangsläufig immer wieder „aufs Land“ oder wie jetzt auch im Kreispokal zum A-Ligisten ATSV Kleinsteinbach, mit dem man zuletzt – es ist schon lange her, die Älteren erinnern sich vielleicht noch – in den Spielzeiten 1962/63, 1963/64, 1969/70, 1975/76 und 1976/77 um Punkte in der damals viertklassigen 2.Amateurliga die Klingen kreuzte.

 

Dass hier auch ordentlicher Fußball gespielt wird, musste die Multikulti-Truppe um Neutrainer Domenico Rizzo, der selbst einige Jahre in Kleinsteinbach Fußball spielte, am Mittwochabend in der 2.Kreispokalrunde erfahren. Verdient, aber auch mit einiger Mühe meisterte der Mitfavorit der Kreisliga die Hürde in Pfinztal, alles andere wäre auch eine dicke Überraschung gewesen.

 

Die Platzherren mussten auf den urlaubenden Spielertrainer Andreas Mall, auch auf Simon Seeger und Jonathan Elsässer verzichten und waren so in ihrer Offensivpower limitiert. Einige Nervosität spielte in den Anfangsminuten auch mit, und so konnten die Gäste anfänglich ihre spielerische und technische Überlegenheit nutzen, obwohl ihnen auch manches misslang. Dazu kam dem Kreisligisten in der 13.Minute eine unnötige Abwehrlücke zupass, die sie durch ihre stärksten Akteure Mota als Vorbereiter und Dudulescu als Vollender ausnutzten. Allmählich arbeiteten sich die Gastgeber danach in die Partie hinein und konnten ausgeglichene Phasen herstellen. Es gelangen auch erfolgversprechende Kontergelegenheiten, bei denen sich vor allem Kerem Yilderim auffällig bemerkbar machte, und auch Torchancen, deren größte Steven Aymar leider aussichtsreich verzog. Die Abwehr stand relativ sicher; Silas Lindörfer, Alexander Steimle und erfreulicherweise auch André Rabolt mit einer engagierten Partie machten ihre Sache ordentlich und boten den Gästen Paroli. So blieb es bis zur Pause beim 0:1.

 

Aus beruflichen Gründen musste S. Lindörfer in Hälfte 2 ersetzt werden, was Umstellungen nötig machte. Die Gäste erarbeiteten sich nun, oft durch schnelle Ballverluste des ATSV begünstigt, durch druckvolles Spiel deutlich größeres Chancenpotenzial. Ihnen stand aber Torhüter Henrik Gauß im Wege, der mit mehreren glänzenden Reaktionen einen größeren Rückstand vermeiden konnte. Aber auch die jungen Platzherren hatten jetzt ihre Gelegenheiten, versagten aber im Abschluss. Wäre dabei der Ausgleich gefallen, hätte sich vielleicht doch noch eine Überraschung einstellen können. Dass sie sich in der 82.Minute selbst „ein Bein stellten“, weil S. Aymar ungewollt dem Gästespieler Mota auflegte, der das Geschenk natürlich gerne annahm und zum 0:2 einschob, war schließlich doch etwas tragisch, entschied aber das Spiel endgültig.

 

 

Aus der Niederlage gegen den höherklassigen Gegner lernen, muss für den ATSV als Resümee des Spiels ausschlaggebend für den Einstieg in die Punkterunde mit dem schweren Auswärtsspiel in Bruchhausen sein. Dazu wird auch die Wahl der richtigen Mannschaftsaufstellung zählen.         kw   


ATSV Kleinsteinbach II       2 : 4      Karlsruher SV       n.Verl.

 

Schade drum! Drei Minuten fehlten noch zur Überraschung. Im Spiel der 2.Kreispokal-Runde bekam es die ATSV-Reserve (C-Ligist) zuhause mit dem Karlsruher SV (A-Ligist), der in Runde 1 den Kreisligisten Germania Neureut aus dem Pokalwettbewerb warf, zu tun.

Zwei Klassen Unterschied setzten im Voraus einen klaren Rahmen für den Favoriten. Aber wie es nun mal im Pokal öfter vorkommt, muss erst gespielt werden, bis der Sieger feststeht. Die Kleinsteinbacher Zweite musste auf einige Stammspieler wegen Urlaub oder Verletzung verzichten und nahm deshalb drei Spieler aus dem erweiterten 1.Mannschaft-Kader ins Aufgebot; aus sportlichen Gründen nicht mehr. Wenn der Gast zum größten Teil auch deutliche Feldvorteile und Chancenüberlegenheit hatte, so hielten sich die Platzherren doch überraschend gut und wehrten sich ansprechend. Tore wollten lange nicht fallen; in die Halbzeitpause ging es torlos. Als Kerem Yilderim in der 57.Minute nach einem schönen Angriff über Mike Stöckler den ATSV überraschend in Führung brachte, „wackelten“ die Karlsruher kurz, mühten sich dann lange vergebens, auch weil Torhüter Michael Müller mehrfach glänzend parierte, und konnten in der 81.Minute froh über eine unnötige Deckungslücke der ATSV-Abwehr sein, die ihnen den Ausgleich brachte. Der ATSV schlug jedoch bereits eine Minute später zurück, als der schnelle K. Yilderim die Gästeabwehr gekonnt überlief und einnetzte. Jetzt lag die Überraschung wirklich in der Luft und hätte in Minute 87 Wirklichkeit werden können, ja müssen, als Philipp Seeger die Riesenchance zum 3:1 ausließ. Fast im Gegenzug konnten die Hardtwald-Kicker doch noch zum zweiten Mal den Ausgleich herstellen. Verlängerung!

Was auf Seiten der Platzherren befürchtet wurde, trat dann ein. Der C-Ligist war am Ende seiner Kräfte und musste dem Gast in dem insgesamt fairen Spiel durch zwei Tore in der 99. und 101.Minute den Sieg überlassen.  kw



ATSV Spendenlauf-Aktion


Unsere Spendenziele:

 

Konduktive Förderung für Finn:

Der achtjährige Finn aus Kleinsteinbach, sitzt aufgrund von Sauerstoffmangel bei der Geburt und einer daraus resultierenden Entwicklungs- und Bewegungsstörung im Rollstuhl.

Dadurch fällt es ihm schwer ein selbstständiges Leben zu führen. Hier möchte die konduktive Förderung, entwickelt durch den ungarischen Bewegungspädagogen Petö, ansetzen. Ziel ist es, eine maximale Unabhängigkeit Finns von Menschen und Hilfsmitteln zu erreichen. Sowohl die motorische als auch kognitive Ebene wird durch die Methode gefördert. Beim Essen, Ankleiden oder der täglichen Hygiene, die Förderung wirkt sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens aus.

Praktisch wird diese Förderung im FortSchritt St. Leon-Rot e.V. durchgeführt. Durch Ihre Spende unterstützen Sie Finn finanziell, wodurch er weiterhin eine professionelle Förderung in Anspruch nehmen kann.

Außerdem ist Finn ein begeisterter Fußballfan und schaut gerne bei den Spielen des ATSV Kleinsteinbach zu. Aus diesem Grund möchte der ATSV ihm ein Trikot mit eigener Bedruckung und einen Ball schenken.

Hilfe Konkret e.V.:


Bericht der Fußball- Abteilung

Der Vorstand des Badischen Fußballverbandes hat in seiner Sitzung vom 08.04.2021 beschlossen, die seit dem 29.10.2020 unterbrochene Saison mit sofortiger Wirkung zu beenden. Nach § 4c der bfv-Spielordnung hat dies die Annullierung aller Meisterschaftsrunden der Herren, Frauen und Jugend von der Verbandsliga abwärts zur Folge. Es gibt somit in der Saison 2020/21 keine Auf- und Absteiger.

Es war für alle Vereine sehr bedauerlich, aber auch die einzig richtige Antwort auf das Pandemie-geschehen. Gerne hätten alle unter Wettkampfbedingungen ihre Leistungen gezeigt.

Beim ATSV war man während der unterbrochenen Saison nicht untätig und arbeitete am Kader für die kommende Saison 2021/22.

Zum heutigen Stand verlässt uns mit Alessio Salerno nur ein Spieler. Wir wünschen Alessio alles Gute auf seinem weiteren sportlichen Weg.

In der kommenden Saison wird die 2. Mannschaft von Florian Schestag und Stefan Kaucher trainiert und bei den Spieltagen zusätzlich vom Spielausschuss betreut. Beide können auf einen breiten Kader aus jungen und erfahrenen Spielern zurückgreifen.

Ab 1. Juli werden das Spielertrainer Duo, bestehend aus Andreas Mall (Germania Singen, vorher Spieler des ATSV) und Manuel Knodel (SV Langensteinbach), ihre Arbeit beim ATSV aufnehmen. Beide freuen sich auf die Aufgabe und sind voller Tatendrang. Auch die erste Mannschaft hat einen großen Kader, der wie folgt verstärkt wurde.

Bereits zur Winterpause schloss sich Josia Grauer von der Spvgg Durlach-Aue uns an. Von Germania Singen kommen Silas Lindörfer (vorher schon Spieler beim ATSV) und Simon Seeger. Marco Gutbrod kehrt von den Freien Turnern aus Forchheim zurück an die B10. Mit Simon Neudeck (SV Königsbach) und Paul Wrubel (FV Gondelsheim) konnten noch zwei junge Talente für den ATSV gewonnen werden.

Momentan halten sich die Spieler mit regelmäßigen Online-Workouts und Jogging fit. Hier ist der aus der Mannschaft heraus organisierte Spendenlauf besonders hervorzuheben. 3900 km (von Kleinsteinbach bis Jerusalem) gilt es innerhalb von zwei Monaten als Mannschaft zu laufen. Ein großer Dank gilt hierbei Lukas Schröder und Jonathan Elsässer, die sich um die Organisation kümmern und alles dokumentieren.

Die Spieler, das Trainerteam und die Verantwortlichen schauen mit Zuversicht auf die kommende Saison und hoffen auf eine baldige Aufnahme des Trainingsbetriebs unter normalen Bedingungen.

 

Bis dahin, bleibt alle gesund.

 

Timo Augenstein und Sebastian Buhl

Spielausschuss ATSV Kleinsteinbach


Aktive halten sich fit – 1600 km in 4 Wochen gelaufen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. So auch bei den Aktiven des ATSV Kleinsteinbach. Da derzeit keine Kickschuhe auf dem Trainingsplatz geschnürt werden dürfen, mussten die Spieler im Zuge der unklaren Saisonsituation kreativ werden. So wurde eine 4-wöchige Lockdown-Vorbereitung durchgeführt, um das Fitnesslevel der Spieler wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben.

Das Programm bestand zum einen aus Ausdauerläufen, welche über eine Handy-App dokumentiert wurden. Zum Anderen fanden Online-Kräftigungsübungen statt, an denen die Aktiven aus dem heimischen Wohnzimmer virtuell teilnehmen konnten.

Als kleiner Ansporn konnten durch die erlaufenen Kilometer sowie der Teilnahme am Online-Workout Punkte gesammelt werden. Da die Mannschaft zuvor in zwei große Laufgruppen aufgeteilt wurde, ließ sich am Ende eine Siegergruppe ermitteln. Diese darf sich nun auf einen, durch die Verlierergruppe organisierten Mannschaftsabend freuen. Zusätzlich wurden die besten fünf Akteure in Form eines Verzehrgutscheins für ihre Trainingsleistungen belohnt. Erwähnenswert dabei ist, dass die Mannschaft die Preise aus eigener Kasse finanzierte.

Die Aktion fand einen derart großen Anklang in der Mannschaft, dass nach deren Abschluss eine beachtliche Gesamtstrecke von insgesamt 1638 km zu Buche stand. Dies entspricht der fußläufigen Entfernung von Kleinsteinbach bis nach Bukarest.

Zwar wurde die Saison durch den BFV abgebrochen, doch die Aktiven zeigten große Leistungsbereitschaft und Teamgeist, worauf sich im Hinblick auf die nächste Saison durchaus aufbauen lässt.

               Per App wurden die Läufe dokumentiert            Wind und Wetter wurden getrotzt           Übergabe des Verzehrgutscheins


Die Neue Welle „Initiative: 2021 – Wir machen das!“

Anlässlich des anstehenden 125-jährigen Jubiläums des ATSV Kleinsteinbach nahm der Verein an der Aktion „Initiative: 2021 – Wir machen das!“ des Radiosenders „Die Neue Welle“ teil. Der ATSV Kleinsteinbach startet mit der kommenden Saison 2021/2022 in seine 125-jährige Jubiläumssaison. Daher war es der Wunsch aller Verantwortlichen, ein Jubiläumstrikot zu entwerfen, welches im Rahmen unserer Jubiläumssaison und darüber hinaus getragen werden soll. Leider trifft die Corona-Pandemie besonders auch die Fußballvereine im Amateurbereich, die keine Einnahmen durch Feste und Clubhausbewirtung sowie Spieltage, etc. generieren können. Daher schien eine Umsetzung eines solchen Jubiläumstrikots eine finanzielle Herausforderung zu werden. Deshalb wandte sich der Verein an „Die Neue Welle“ mit der Hoffnung, bei dieser Angelegenheit auf Unterstützung zu stoßen. Bei der „Neuen Welle Morgenshow mit Vanja und dem Penz“ erreichte uns am Mittwoch, 20.01.2021 um 07:10 Uhr die Nachricht, dass „Die Neue Welle“ uns diese Jubiläumstrikots ermöglichen wird. Als wäre dies nicht bereits genug Grund zur Freude, erfuhren wir zudem, dass bei einem Heimspiel des ATSV Kleinsteinbach das Team der „Neuen Welle“ vorbeikommen und das Spiel live im Radio begleiten wird. Uns erwartet somit ein absolutes Highlight und einmaliges Erlebnis für die meisten Spieler und den Verein. Der gesamte ATSV Kleinsteinbach kann der „Neuen Welle“ gar nicht genug Danke sagen für diese großartigen Nachrichten und diese einmalige und großzügige Unterstützung für unseren Verein. Wir freuen uns bereits jetzt schon, „Die Neue Welle“ beim ATSV Kleinsteinbach begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir spätestens zu unserer Jubiläumssaison 2021/2022 alle unserem geliebten Hobby wieder nachgehen dürfen.


7. Spieltag

FV Ettlingenweier 2  -  ATSV Kleinsteinbach  2 : 3

Überaus wichtiger wie hochverdienter Auswärtssieg der Pfinztaler

Ettlingenweier 2 scheint ein gutes Terrain für die Pfinztal-Truppe zu sein. Hatte man in der letzten Saison schon deutlich gesiegt, so holte die von „Neutrainer“ Timo Augenstein gecoachte Elf auch jetzt drei Punkte. Und alles andere wäre nach dem Spielverlauf ein Treppenwitz gewesen. Wenn die Gäste trotz Sieg nicht rundum zufrieden waren, so lag es an ihrer Torausbeute und dem letztendlich knappen Ergebnis, das eigentlich nicht hätte zustande kommen dürfen. Zu groß war die Überlegenheit des Gastes, und vor allem, was die Torgelegenheiten angeht, war viel mehr drin als das nach engem Spielverlauf scheinende Endresultat. Ohne zu übertreiben, hätte bei konsequenter Chancenverwertung ein an  Zweistelligkeit grenzender Unterschied herausspringen können. Aber wie bereits letzten Sonntag im Heimspiel gegen den FV Beiertheim übertrafen sich die ATSV-Akteure im Auslassen bester Gelegenheiten; dazu wurden viele weitere Großchancen im letzten Moment durch Fehlpässe oder falsche Entscheidungen regelrecht vermasselt.

Durch zwei frühe Tore durch R.Schmidt und K.Yilderim konnte man sich nach 20 Minuten bereits auf dem Erfolgsweg fühlen. Aber wie der ATSV in dieser Saison nun einmal agiert,

gewährte er den Platzherren durch D.Thon fast aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Doch es folgten weitere ATSV-Chancen fast im Minutentakt, die aber bis zur Halbzeitpause nichts Zählbares mehr einbrachten.

Der Spielverlauf änderte sich im zweiten Durchgang nicht. Die erstmals wieder in ihrer Idealbesetzung auflaufende Innenverteidigung mit N.Mannsdörfer und N.Stucky hielt die FV-Bemühungen auf Sparflamme und kontrollierten auch den kantigen Gerstner, der mehr durch Foulspiele als durch gelungene Aktionen auffiel. Es dauerte beim ATSV gefühlt wieder viel zu lange, bis wenigstens ein beruhigenderer Zwei-Tore-.Abstand hergestellt war. In der 73.Minute war es S.Aymar, der endlich ins Netz traf. Dieser hielt zunächst problemlos bis zur 86.Minute, in der die Platzherren einen kapitalen Torwartlapsus zum erneuten Anschlusstreffer nutzten. So war in der verbleibenden Spielzeit doch noch etwas Nervosität bei den Gästen eingekehrt, auf die man gerne verzichtet hätte. Zu erwähnen wäre noch eine lobenswerte Gesamtleistung des jungen Unparteiischen.  

 

Fazit: Die ersten Auswärtspunkte waren gesichert und bringen die Mannschaft wenigstens etwas vom Tabellenende weg. Wertvoll können die vier Punkte aus den letzten beiden Spielen aber erst werden, wenn gegen den bisher positiv überraschenden SSV Ettlingen am Sonntag im Heimspiel wieder etwas Zählbares geholt wird. Eine noch weniger fehlerbehaftete Abwehrleistung und besseres Ausnutzen der Torchancen wären sicher ein Garant dafür. Spielbeginn Sonntag bereits um 14.30 Uhr.   (kw)      


6. Spieltag

ATSV - SVK Beiertheim  2:2


Marc Hornung hört als Trainer des ATSV Kleinsteinbach e.V. auf eigen Wunsch auf!

Am 12.10.2020 informierte der Trainer den Spielausschussvorsitzenden sowie den Vorstand darüber, dass er seinen Trainerjob beim ATSV auf eigenen Wunsch, aus persönlichen Gründen, vorzeitig beendet.

Die Mannschaft wurde von dieser Entscheidung am Tag darauf, vor dem Training persönlich von Marc Hornung darüber informiert. Im Rahmen seiner Ansprache bedankte er sich für die Zusammenarbeit in den letzten 10 Monaten und verabschiedete sich von der Mannschaft.

Das Training übernimmt bis zur Winterpause der Vorgänger von Marc, Timo Augenstein.

 

Der ATSV bedankt sich bei Marc für seine Arbeit und wünscht ihm alles Gute.

Text: ME


5. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach - SpG Burbach/Pfaffenrot  0:1

Herbe Heimniederlage bringt ATSV in Abstiegsnöte

„Gegen wen wollen wir eigentlich noch gewinnen, wenn wir nicht einmal diesen Gegner schlagen?“ hieß mancher Kommentar nach der bitteren 0:1 Niederlage gegen die SpG Burbach/Pfaffenrot. Bitter deshalb, weil der limitierte Gegner eigentlich nichts wollte und nur auf ein Unentschieden ausging. Aber unsere Mannschaft offenbarte wieder einmal Schwächen im letzten Drittel, wo durch eine Vielzahl von Fehlpässen etliche mögliche Erfolgsaussichten zunichtegemacht wurden. Als der gute Gästekeeper einen unhaltbar scheinenden Kopfball von N. Mannsdörfer fischte und S. Aymars Schuss an der Latte landete, schien man sich mit einem torlosen Remis begnügen zu müssen, bis der Gast 5 Min. vor dem Ende einen Eckball per Kopfball zum 0:1 veredelte. Bitter, wie erwähnt.


4. Spieltag

FC Südstern Karlsruhe - ATSV Kleinsteinbach, 6:1 (3:0)

FC Südstern Karlsruhe zog ATSV Kleinsteinbach das Fell über die Ohren: 1:6 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Gäste. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: FC Südstern Karlsruhe wurde der Favoritenrolle gerecht.

 

ATSV Kleinsteinbach geriet schon in der neunten Minute in Rückstand, als Daniel Schüssler das schnelle 1:0 für FC Südstern Karlsruhe erzielte. Nikolai Kersch versenkte die Kugel zum 2:0 für FC Südstern Karlsruhe (20.) Für ruhige Verhältnisse sorgte Jannis Herrmann, als er das 3:0 für den Gastgeber besorgte (25.). Das überzeugende Auftreten der Elf von Patrick Fink fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Bei ATSV Kleinsteinbach kam zu Beginn der zweiten Hälfte Kerem Yildirim für Andre Rabolt in die Partie. FC Südstern Karlsruhe konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FC Südstern Karlsruhe. Fabian Frank ersetzte Herrmann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Yildirim beförderte das Leder zum 1:3 von ATSV Kleinsteinbach über die Linie (56.). FC Südstern Karlsruhe ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Schüssler (68.), Manuel Hinderer (72.) und Michael Susanj (84.). Schlussendlich setzte sich FC Südstern Karlsruhe mit sechs Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.

 

FC Südstern Karlsruhe macht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt Boden in der Tabelle gut und steht nun auf Rang fünf. Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme von FC Südstern Karlsruhe bei.

 

In der Defensivabteilung von ATSV Kleinsteinbach knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. In dieser Saison sammelte das Team von Trainer Marc Hornung bisher einen Sieg und kassierte drei Niederlagen.

 

Am nächsten Sonntag (16:00 Uhr) reist FC Südstern Karlsruhe zu TV Mörsch, gleichzeitig begrüßt ATSV Kleinsteinbach den SpG Burbach/Pfaffenrot auf heimischer Anlage.

 

 

Autor/-in: FUSSBALL.DE (Dieser Text wurde auf Basis der dem DFB vorliegenden offiziellen Spieldaten am 28.09.2020 um 09:54 Uhr automatisch generiert)


3. Spieltag

ATSV Kleinsteinbach I – FC Viktoria Berghausen I  1:3 (0:0)

Vor vielen Zuschauern war das Derby wohl kampfbetont, aber spielerisch auf mäßigem Niveau. Das 0:0 zur Halbzeit war gerecht, wobei der ATSV kurz vor der Pause zwei sehr gute Chancen nicht verwertete. In der 2. Hälfte war Berghausen deutlich überlegen und ging nach zwei Treffern von Geggus (50. und 66. Min.) und einem Tor von Kurtolli, allerdings aus klarer Abseitsposition (80. Min.), mit 0:3 in Führung, ehe A. Daffeh in der 85. Min. der Anschlusstreffer zum 1:3 Endstand gelang. Der ATSV konnte nicht an die Leistungen gegen Bruchhausen und Oberweier anknüpfen und musste eine verdiente Niederlage gegen den Ortsteilrivalen aus Berghausen hinnehmen.     Text: WM

 


2. Spieltag

TSV Oberweier  2:1  ATSV Kleinsteinbach

An Punktgewinn vorbeigeschrammt / Achtbare Leistung beim Meisterschaftsaspiranten

Fußball ist so interessant, weil man vorher nicht weiß, wie das Spiel ausgeht, sagen manche Kenner des Ballspiels. So kann das Erfolgspendel für die eine oder die andere Mannschaft ausschlagen, manchmal in erwarteter, ein andermal auch in überraschender Form. Beim Rundenstart erlebte unsere Mannschaft wohl die letztere, ging es doch gegen den Titelfavoriten Bruchhausen. Am zweiten Spieltag wartete nun der zweite Meisterschaftsanwärter, TSV Oberweier, auf die Pfinztaler. Wäre die letzte Saison nicht abgebrochen worden, wäre es wohl jetzt zu diesem Spiel gar nicht gekommen, denn die Ettlinger Vorstädter galten als sicherer Absteiger. Die lange Pause nutzten diese aber zu einer wundersamen Vermehrung ihres Kaders, zum Teil mit „Hochkarätern“. Dass dies aber nicht unbedingt gleich Erfolge verspricht, musste die Hodzic-Truppe im Eröffnungsspiel in Neuburgweier erfahren.

Deshalb reiste der ATSV mit einigem Selbstvertrauen gen Süden. Man tat sich anfänglich aber etwas schwer, weil man nicht so richtig ins Spiel kam und den Gastgebern die Feldhoheit überlassen musste. So richtig klare Chancen konnten diese aber auch nur wenige herausspielen, und man hielt dem Druck über eine halbe Stunde stand. Erst da gelang dem Favoriten die Führung. Auf unserer Seite gab es aber auch eine große Gelegenheit, die je-doch vertändelt wurde. So ging man mit 1:0 in die Pause.

Wechselvoller verlief die zweite Hälfte, die die Gastgeber ab der 68.Minute mit zehn Mann fortsetzen mussten, da der Unparteiische einen Oberweierer Spieler mit Gelb-Rot bedachte. Die neue Konstellation nutzte der Gast schnell aus und glich in der 71. Minute durch den jungen N. Mannsdörfer aus, der eine Flanke am langen Pfosten einnickte. Ein Punktgewinn zumindest schien jetzt für den ATSV wieder im Bereich des Möglichen. Zwei Minuten später stellte aber Spielertrainer Hodzic nach einem Abwehrfehlverhalten mit seinem Treffer wieder den Ein-Tor-Vorsprung des TSV her. Der ATSV mühte sich weiter, hatte auch einige Gelegenheiten, doch noch etwas Verwertbares mitzunehmen, aber der Gastgeber hielt bis zum Schluss dicht. Trotzdem konnte man unserer jungen Mannschaft eine achtbare Gesamtleistung gegen diesen Gegner bescheinigen, wobei aber nicht verborgen blieb, dass ein Leistungsgefälle in der Mannschaft zu erkennen ist.

Jetzt wartet am Sonntag ein weiterer hoch gehandelter Gegner mit dem FC Viktoria Berg-hausen zum Pfinztal-Derby, dem einzigen in dieser Saison durch den Aufstieg von Söllingen. Aber die einstige Pfinztal-Größe riss bisher auch noch keine Bäume aus und kommt mit erst einem Punkt nach Kleinsteinbach. Eine Chance für den ATSV, dem sicher als Favoriten anreisenden FC mal wieder ein Bein zu stellen? Man wird sehen.           kw 


1. Spieltag

ATSV  2 : 0  FV Alemannia Bruchhausen

ATSV überrascht angenehm / Ein Sieg des Willens mit Ausnutzen der Gästeschwächen

Was sich unter der Woche in einem letzten Trainingsspiel gegen den TV Spöck 2 an positivem Eindruck schon angedeutet hatte, konnte unsere Mannschaft auch gegen den hohen Favoriten FV Alemannia Bruchhausen überraschenderweise bestätigen. Diese konzentrierte Leistung hatte der jungen ATSV-Mannschaft aber kaum jemand zugetraut. Einmal mehr konnten die Ettlinger Vorstädter beim ATSV ihrer Favoritenstellung nicht gerecht werden.  
Die Gastgeber hielten von Anfang an gegen den robusten, mit einigen Hochkarätern angetretenen Gegner dagegen, legten Wert auf eine gesicherte Defensive und konnten so den Meisterschaftsaspiranten meist vom Tor fernhalten. J. Stucky und der junge N. Mannsdörfer überragten im Abwehrzentrum mit geschicktem Stellungsspiel und kompromisslosem Einsatz, Torhüter E. Mamanello hielt, was es zu halten galt, auch mit etwas Glück in zwei , drei Situationen, und A. Rabolt deutete an, dass er viel stärker als in der letzten Saison agieren kann. Das Mittelfeld hing etwas in der Luft, und im Angriff sorgten S. Aymar und R. Schmidt durch ihre Schnelligkeit zeitweise für Entlastung, verloren aber in erfolgversprechenden Situationen zu oft die Übersicht und den Ball. Mit 0:0 ging es in die Pause. 
Im zweiten Durchgang setzten sich schließlich die wertlosen Bemühungen des FVA fort. Der ATSV konnte sich immer wieder befreien und nutzte schon kurz nach Wiederbeginn ein fehlerbehaftetes Abspiel von Merklinger zum 1:0 durch S. Aymar, der bei seinem Freilauf Rich-tung Tor den Torwart umkurvte und cool einschieben konnte. Taktisch ungeschickt versuch-ten es die Gäste dann verstärkt mit weiten, hohen Bällen in die Sturmmitte, vor allem durch Hildenbrand als Flankengeber, ein „gefundenes Fressen“ für unsere hochgewachsene Abwehrmitte. Die Platzherren konnten auch noch Auswechslungen vornehmen und scheinen in dieser Saison von der Bank durchaus im Spielverlauf noch Verstärkungen auflaufen lassen zu können. Das umkämpfte Spiel wogte lange hin und her, bis schließlich A. Rabolt in der 90.Minute nach einem schönen Angriff das 2:0 auf dem Fuß hatte, jedoch durch zu langes Zögern dem Gästetorhüter noch eine Abwehrchance ermöglichte, die aber nicht richtig gelang, so dass K. Yilderim in Tornähe noch an das runde Leder gelangte und dieses über die Torlinie hob. Damit war das Spiel endgültig entschieden, obwohl es eine vielminütige Nachspielzeit gab. 
Ein letztendlich nicht unverdienter Sieg des vermeintlichen Underdogs, der ein Verdienst der gesamten Mannschaft war, auf die Neutrainer Marc Hornung zu Recht stolz sein konnte.  Die drei Punkte sollten das Selbstvertrauen vor den weiteren schweren Aufgaben am Sonntag beim runderneuerten TSV Oberweier und eine Woche später im Derby-Heimspiel gegen den FC Viktoria Berghausen gestärkt haben.                kw

1. Mannschaft


Vorbereitungsplan Saison 2020/2021


Aufstiegs 2019 das Video

Anbei findest du ein Video mit tollen Eindrücken von unserem vergangenen Aufstiegsjahr in die A-Klasse.
Vielen Dank Eros, dass du dir die Arbeit gemacht hast und uns dieses tolle Video erstellt hast.

 


ATSV nimmt Nominierung aus Singen an

Den ATSV Kleinsteinbach hat es nun auch erwischt und hat die Nominierung von unseren Freunden aus Singen FC Germania Singen 09 e.V dankend angenommen!

Das Spiel geht weiter... wir bitten um ein Video in den nächsten 48 Stunden von:

ATSV Mutschelbach
SpVgg Söllingen 1906/07 e.V.
TSV Wöschbach
TG Stein e.V.

Wer es nicht schafft --> 30 Liter Bier an uns!

Viel Spaß

 


Spielberichte Saison 2019/2020


TSV Schöllbronn I - ATSV Kleinsteinbach I   2:0

ATSV mit Kaderproblemen wehrte sich tapfer

Befriedigende Halbzeitbilanz mit Platz 9

 

Es hat nicht sollen sein, 20 Punkte in der Hinrunde Wirklichkeit werden zu lassen. Beim letzten Spiel in der Hinrunde beim Tabellendritten TSV Schöllbronn reichte es nicht zu dem insgeheim erhofften Punktgewinn gegen die stabilen, robusten Kicker von den Albhöhen. Dabei war schon im Vorfeld der Glaube an einen Teilerfolg geschwunden, denn nach permanent in der gesamten Hinrunde sich hinziehenden Ausfällen aus unterschiedlichsten Gründen kulminierte jetzt zum Hinrundenende die Liste fehlender Akteure. Man musste Anleihen aus der Reserve nehmen, weil sieben Spielers des Kaders wegen Urlaub, Verletzungen, Krankheit und Besuch des Spiels VFB – KSC (!) nicht zur Verfügung standen. Die Auswechselbank blieb leer, um wenigstens der Antrittspflicht der Reserve nachkommen zu können.

 

Unsere Mannschaft hielt sich trotzdem achtbar gegen einen Gegner, der sich noch Aussichten auf vorderste Plätze am Ende der Saison ausrechnet. Dabei „riss dieser auch keine Bäume aus“, wenn er auch Feldüberlegenheit zustande brachte. Die Abwehr um N. Stucky und A. Steimle stand aber gut gegen Freese und Co. und musste in Hälfte 1 lediglich einen etwas unglücklich zustandegekommenen Freistoßtreffer (21.Minute Temel) hinnehmen. Ansonsten waren echte Chancen unter der souveränen Leitung von Schiri Ralf Löffler, der gänzlich ohne gelbe Karten auskam, auf beiden Seiten rar gesät. Mögliche Kleinsteinbacher Torgefährlichkeit krankte unter immer wieder auftretenden Passungenauigkeiten in der Vorwärtsbewegung. Das Spiel der Schöllbronner stützte sich oft auf lange Bälle in die Spitze.

In Hälfte 2 spielten die Platzherren nach vorne druckvoller, was ihnen auch die eine oder andere Chance einbrachte. Die ATSV-Abwehr hielt aber im Verbund mit Torhüter H.Gauß und etwas Glück lange dicht, und auf der anderen Seite hoffte man vergeblich auf eine entscheidende Szene zum Ausgleich. Es dauerte bis zur 86.Minute, bis das Spiel endgültig, verdientermaßen zugunsten der Gastgeber, entschieden war. Rummel nahm am Fünfmetereck nach unterlaufener Flanke durch einen Abwehrspieler den Ball volley und vollendete zum 2:0.

 

Das insgesamt faire Spiel wurde im nach Spielschluss anschließenden Plausch zwischen früheren Kontrahenten beider Vereine, u.a. mit den beiden Ehrenvorsitzenden Werner Heck (TSV) und Wolfgang Michelberger (ATSV), in freundschaftlicher Atmosphäre abgerundet, wobei mehr Nostalgisches („Weißt du noch?“) als Jetztzeit-Probleme beider Vereine im Vordergrund stand.

 

Mit schließlich 19 Punkten hat der ATSV als Neuling in der A-Klasse dennoch eine ordentliche Hinrundenbilanz erzielt, bei der beim Blick auf die Ergebnisseeigentlich lediglich die bitteren Niederlagen ausgerechnet gegen die beiden Tabellenletzten Oberweier und Burbach/Pfaffenrot schmerzen.

 

Es bleibt jetzt noch die Hoffnung für das letzte Spiel 2019 und erste Rückrundenspiel am Sonntag (14.15 Uhr) beim Tabellennachbarn FC Südstern Karlsruhe, dass die „20“ auf dem Punktekonto wahrgemacht werden kann.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


ATSV Kleinsteinbach I - FV Alemannia Bruchhausen I   1:1

Auf dem trotz der Witterungsbedingungen noch recht gut bespielbaren Platz fand der FVA super ins Spiel und schon nach sieben Minuten köpfte Maximilian Heinz eine Freistoßvorlage von Y. Vielsäcker zur frühen Führung ein, die die Gastgeber wenig später, ebenfalls per Kopf, beinahe ausgeglichen hätten. In der Folge war der FVA zwar feldüberlegen, musste aber bei den schnellen Gegenstößen des ATSV immer auf der Hut sein, konnte diese aber immer wieder rechtzeitig entschärfen.
  Zwei weitere gute Gelegenheiten des FVA in der 27. Min. durch N. Reichert und nach tollem Spielzug durch N. Heinz  (33. Min.) blieben leider ungenutzt. Kurz darauf verletzte sich Sebastian Ade in der 35 Min. schwer am Arm und musste später ins Krankenhaus. Für ihn kam D. Scherer, dem kaum zwei Minuten später der Ball im Strafraum unglücklich an den Arm sprang. Den fälligen Elfer verwandelte ATSV-Akteur T. Thielert cool zum Ausgleich, und mit dem 1:1 ging man auch in die Kabinen.

Kurz nach dem Wechsel hatte M. Heinz eine erneute Kopfballchance, kam aber nicht richtig hinter den Ball, der dann am Tor vorbei ging. Quasi im Gegenzug musste J. Rohsaint für den bereits geschlagenen St. Walter auf der Linie retten, ehe es kurz darauf Foulelfmeter für den  FVA gab. Der ansonsten so sichere N. Reichert schnappte sich die Kugel, doch ATSV-Keeper Gauß tauchte in die richtige Ecke und konnte parieren. Riesenpech für den FVA dann in Minute 55, als ein toller 16 Meter Schuss von V. Schmidt an der Lattenunterkante landete und von dort wieder ins Feld zurück sprang (manche sagten er sei drin gewesen). Der FVA wurde nun drückend überlegen, Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor der Gastgeber, doch der letzte Pass kam nicht an oder man scheiterte am TW (Reichert, 65. Min.) bzw. an der vielbeinigen Abwehr. Trotzdem musste man nach hinten immer verdammt aufpassen, denn der ATSV blieb auch in Halbzeit zwei bei seinen Kontern stets gefährlich. Die schönste Aktion des Spiels hätte in der 79. Minute dann aber endlich zur FVA Führung führen müssen, doch noch einer herrlichen Direktkombination über rechts setzte D. Förster Ribet freistehend den Ball aus sechs Metern über die Latte. Dies hätte sich beinahe doppelt gerächt, denn in der 84 Minute narrte der ATSV-Stürmer S. Aymar zwei FVA-Abwehrmänner. Sein Abschluss ging aber knapp am Tor vorbei.

So blieb es trotz größter Anstrengungen des FVA bis zum Schlusspfiff von Schiri Ninmann aus Schöllbronn beim 1:1 in einem Spiel, bei dem der FVA sich für seine Anstregungen, vor allem in Hälfte 2,  nicht belohnte.

Unserem Spieler Sebastian Ade wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung und dass er bald wieder auf dem Platz stehen kann.

 

Quelle FV Alemannia Bruchhausen - 18.11.2019

 

Der ATSV Kleinsteinbach schließt sich den Genesungswünschen für Sebastian Ade an, wünscht ihm einen schnellen, optimalen Heilungsprozess und alles erdenklich Gute.

 


KIT SC Karlsruhe - ATSV Kleinsteinbach I   7:1

Herbe Schlappe beim Meisterschaftsanwärter

 

Das befürchtet schwere Spiel hatte der ATSV bei den Studenten des KIT vor der Brust. Unter ihrem Trainer Fabian Wenz, einem Kleinsteinbacher Spross, hat sich die Studentenmannschaft zu einem Meisterschaftmitfavoriten entwickelt, was auch in diesem Spiel deutlich wurde. Unsere Elf stand von Anfang an auf verlorenem Posten, obwohl man ihr Bemühen und phasenweise auch ordentlichen Fußball nicht absprechen konnte. Aber dies reicht gegen einen Gegner dieser Qualität auf Dauer nicht aus und wurde auch neidlos anerkannt.

Wieder mit ihren beiden Ideengebern, Schlachtenlenkern und Torschützen, O.Schröder und P.Weimer, angetreten, lief der KIT-Motor wieder besser als in den letzten Spielen, was die Gäste immer wieder vor knifflige Aufgaben stellte. Sie mussten auf die in den USA weilenden Stammkräfte S.Lindörfer und L.Schröder und L.Elsäßer (Gelb-Rot) verzichten und hatten auch auf der Torwartposition eine Überraschung parat, da alle drei verfügbaren Torhüter aus unterschiedlichen Gründen (Beruf, Urlaub und Sperre) nicht einsatzbereit waren. So griff man auf den früheren ATSV-Torwart P.Hlobil zurück, der trotz sieben Gegentoren, an denen er nur bei einem teilschuldig beteiligt war, eine sehr ordentliche Partie spielte. Sicherlich gewöhnungsbedürftig war für die Pfinztaler auch der Kunstrasenplatz im Hochschul-Sportpark. Unter der souveränen Leitung von Schiri R.Strunz entwickelte sich ein durchweg faires Spiel, wenn die Platzherren auch einen Ausfall durch Verletzung zu beklagen hatten.

Mit zwei schnellen Führungstoren (5. und 12.Minute) setzte das KIT ein frühes Zeichen der Dominanz. Sehenswert dann aber eine „Granate“ von R.Schmidt in der 18.Minute von der Strafraumkante zum 1:2 Anschlusstreffer.  Die Platzherren stellten aber schnell (24.Min.) den alten Torabstand wieder her. Dennoch hielt die Augenstein-Truppe nun besser dagegen und zeigte einige positive Ansätze, wurde dann aber unmittelbar vor der Pause mit dem vierten Gegentor noch einmal kalt erwischt.

Trotz noch deutlicherer Überlegenheit in Hälfte 2, in der der ATSV vor allem immer wieder schnelle Ballverluste zu beklagen hatte, machte es der KIT gnädig mit unserer Mannschaft und schenkte ihr „nur“ noch drei Tore ein. Ein durchaus mögliches zweistelliges Ergebnis konnte wenigstens vermieden werden.

 

Die Spiele gegen die Topmannschaften reißen nicht ab, denn schon am Sonntag erwartet man mit dem FV Bruchhausen einen weiteren Meisterschaftsanwärter. Auf eigenem Gelände sollte es unserer Mannschaft aber hoffentlich gelingen, erfolgreichere Gegenwehr zu leisten.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


ATSV Kleinsteinbach I - SpG Burbach/Pfaffenrot I   1 : 2

Schwacher Auftritt ermöglichte verdienten Gast-Sieg

Erhöhung des Punktepolsters leichtfertig verpasst

 

Das verstehe mal einer. Überraschte unsere Mannschaft am letzten Sonntag mit einer beherzten und sehr guten Leistung und dadurch auch deutlichem Sieg in Grötzingen, so verkehrte sich dies am jetzigen Sonntag ins gerade Gegenteil gegen die Tabellenletzten und bisher sieglose SpG Burbach/Pfaffenrot. Behäbig, uninspiriert, mit einer Unzahl von Abspielfehlern und Ungenauigkeiten trat man einem Gast gegenüber, vor dessen guten Auftritten in den letzten Wochen gewarnt wurde, was bei der Mannschaft aber wohl nicht ankam. Dann verliert man eben auch gegen einen Rangletzten, der es bisher nur auf fünf Tore in elf Spielen geschafft hatte, und dies nicht einmal unverdient.

Am Fehlen der beiden Abwehrstützen N.Stucky und S.Lindörfer – dazu fehlten auch noch Gutbrod und Opitz – allein, konnte es nicht gelegen haben. Vielmehr lag es daran, dass außer Torhüter H.Gauß und A.Steimle, dazu mit Abstrichen J.Elsäßer und S.Aymar, kein Spieler auch nur annähernd Normalform erreichte. So merkten die Gäste frühzeitig, dass sie dagegenhalten und vor allem mit einer besseren Laufleistung gefährlich werden konnten. Ein Laufduell über rechts bescherte ihnen auch in der 15.Minute einen Lattenschuss aus spitzem Winkel, dessen Abpraller dann Klay doch noch über die Linie beförderte. Die ATSV-Aktionen blieben in der Folge weiter Stückwerk, bis S.Aymar in der 23.Minute durch einen beherzten Antritt, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, einen Elfmeter herausholte, den T.Thielert gewohnt sicher zum 1:1 verwandelte. Dabei blieb es bis zur Pause.

Im ersten Angriff in Hälfte 2 hätte R.Schmidt für eine Besserung sorgen können (müssen), doch aus bester Position scheiterteer. Eine weitere Großchance verpasste T. Thielert mit einem Kopfball, der knapp am Pfosten vorbei strich. Dies war es aber an guten Gelegenheiten der Platzherren, und die Gäste verstärkten erfolgreich ihre Abwehr und setzten mit dem eingewechselten Dedic einige Akzente nach vorne. Einer ihrer Angriffe führten dann tatsächlich in der 65.Minute durch Dedic zum Siegtreffer, da die Gastgeber nichts mehr zuzusetzen hatten. In das triste Bild der Leistung und des Wetters passte schließlich auch noch die gelb-rote Karte für L.Elsäßer, den sein Schiedsrichter-Kollege M.Becker wegen einer Lappalie vom Feld schickte.

Ärgerlich war die Niederlage für den ATSV auf jeden Fall, da man es vor den vier schweren Restspielen des Jahres versäumte, den Abstand zur gefährdeten Zone zu vergrößern. So könnte es schnell mit dem bisher guten Mittelfeldplatz dahin sein. Eine harte Bewährungsprobe steht am Sonntag mit der Partie beim Titelmitfavoriten KIT SC Karlsruhe an.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


VFB Grötzingen  1 : 4  ATSV Kleinsteinbach

 

ATSV wohl mit bester Saisonleistung - Sieg auch in der Höhe verdient

 

Was vorherige Fußballgenerationen des ATSV in Jahrzehnten lange nicht schafften, einen Sieg beim VFB Grötzingen einzufahren, gelang nun der jetzigen Truppe, und dies dazu noch eindrucksvoll. Viele Jahre standen Verbandsspiele beider Teams nicht mehr auf dem Plan, deshalb war man gerade von Kleinsteinbacher Seite aus gespannt, wie man sich aus der Affäre ziehen würde.  

 

Nach der eher kläglichen Vorstellung (trotz Sieg) am letzten Sonntag gegen Spfr. Forchheim 2 überraschte der Auftritt des Neulings beim gestandenen A-Ligisten und immer zu den Aufstiegsanwärtern zählenden Gastgebern umso mehr. Auf dem miserablen Geläuf des großen VFB-Platzes hatte der Gast mit dem ungewohnten Untergrund eher weniger Probleme als die Platzherren und zeigten von Anfang an mit hoher Laufbereitschaft und auch gelungenem Kombinationsspiel, dass man bereit war, alles in die Waagschale zu werfen, gut abzuschneiden. Die Platzherren waren sichtlich überrascht über die Gegenwehr des ATSV, der insgesamt wohl seine bisher beste Saisonleistung abrief und letztlich hochverdient, auch in der Höhe, gewann.  

 

Beim ATSV griffen dieses Mal die Mannschaftsteile ineinander, keiner fiel ab und erledigte seine Aufgaben zur vollen Zufriedenheit der Verantwortlichen und der mitgereisten Fans. Man war beweglich, aggressiv genug in den Zweikämpfen und entwickelte Abwehrsicherheit gleichermaßen wie Angriffspotenzial. Von den klaren Chancen her gesehen wären deshalb auch noch mehr Treffer möglich gewesen. Überraschend war, dass der VFB in keiner Phase des Spiels so richtig dagegen halten konnte, auch nicht nach dem nach einer deutlichen Abseitsstellung erzielten 1:2 Gegentreffer. Die Gäste hatten bereits in Hälfte 1 für eine 2:0 Führung gesorgt. L. Elsässer und S. Lindörfer drückten die Chancenüberlegenheit des Gastes in der 18. und 38.Minute fast noch zu knapp mit ihren beiden Toren aus. Nach dem beschriebenen Gegentor der Grötzinger war es S. Aymar, der in der 69.Minute mit dem 3:1 für den Gast wieder für klarere Verhältnisse sorgte. In wenigen Kontergelegenheiten scheiterten die Platzherren an der konsequenten Abwehrleistung der Gäste, so dass sich diese immer wieder befreien und selbst gefährliche Angriffe inszenieren konnten. Einer davon führte schließlich noch zum 1:4 durch L.Elsässer, bei dem der Schiri allerdings wie beim Tor der Grötzinger eine Abseitsstellung übersah.   

 

Eine wirkliche ansprechende Gesamtleistung unserer Mannschaft, die Anerkennung verdient. Am Sonntag gegen die SpG Burbach-Pfaffenrot gilt es die Leistung zu bestätigen, um möglichst drei weitere Punkte einzufahren und den guten Mittelfeldplatz zu verteidigen. (kw)


ATSV Kleinsteinbach  2 : 1  SV Spfr. Forchheim 2

 

Glücklicher Sieg nach wenig überzeugendem Spiel

Gäste mit überraschend starker Leistung

 

Jedes Spiel in der A-Klasse ist schwer. Diese Feststellung erwies sich wieder einmal als Tatsache, denn unsere Mannschaft brauchte einige glückliche Umstände im fünften Heimspiel, um drei Punkte verbuchen zu können. Die Rheinstettener, bisher noch ohne Sieg und in der Tabelle stark gesunken, erwiesen sich als wesentlich spielstärkere und vor allem lauffreudigere Mannschaft als ihr Tabellenstand aussagt. Damit zeigten sie sich in vielen Belangen unserer Elf überlegen. Der ATSV hatte aber auch nicht seinen besten Tag; vieles war schwere Kost, was er seiner Anhängerschaft anbot. Auffällig war, dass man so wenig Torszenen herausspielte wie in keinem Spiel bisher. Dass die Heckenbach-Elf nicht mehr erreichte, lag einerseits an ihrem Versagen im letzten Drittel – echte torgefährliche Abschlüsse brachte sie wenig zustande - , aber auch an der kaltschnäuzigen Verwertung zweier Torchancen durch gelungene Abschlüsse. So entstand ein „dreckiger“ Sieg für den Liga-Neuling, der nun 15 Punkte nach fünf Siegen und fünf Niederlagen aufweist. Mund abputzen, das nächste Mal es besser machen, könnte man bilanzieren. In ein paar Wochen fragt wohl keiner mehr danach, wie diese drei Punkte zustande kamen. 

 

Das Spiel plätscherte zunächst ohne besondere Höhepunkte so dahin, bis R.Schmidt in der 22.Minute seinen Freiraum im Strafraum zu einem Abschluss mit trockenem Schuss zum 1:0 ins lange Eck nutzte. Dies änderte aber wenig an der Spielanlage, der ATSV blieb seiner Passungenauigkeit und Ballverlusten treu und konnte froh sein, dass die Abwehrreihe mit wenigen Aussetzern gut stand. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

 

In Hälfte zwei wurden die Mühen der Gäste früh (50.Minute) belohnt, als Einwechselspieler N.Horzel einen 16m-Schuss unhaltbar für Torhüter H.Gauß zum Ausgleich in die Maschen setzte. Eher mit Vorteilen für den Gast entwickelte sich die weitere Spielzeit. Die Gastgeber schienen nach dem Spielverlauf mit dem Unentschieden zufrieden. Erst die Einwechslung von T.Thielert weckte noch etwas die Lebensgeister bei den Platzherren, und tatsächlich gelang diesem auch nach schönem Angriff über links und Maßflanke des aufgerückten S.Lindörfer ein technisch gelungener Abschluss und damit der Siegtreffer zum 2:1. Man notierte schon die 87.Minute. In der Restzeit blieben weitere Überraschungen aus.

Eine gute Spielleitung bot Schiedsrichter Albuta, der aber bei der Verteilung der gelben Karten kein glückliches Händchen hatte.    (kw)  


ATSV Kleinsteinbach  3 : 2   SV KA-Beiertheim

ATSV müht sich trotz Abschlussschwächen zu erneutem Heimsieg

Jetzt ist man im Mittelfeld angekommen

Der ATSV scheint jetzt endgültig in der A-Klasse angekommen zu sein. Nach dem Auftaktsieg, dann aber vier aufeinander folgenden Niederlagen hat man sich nun mit drei Siegen hintereinander ins gute Mittelfeld (einstelliger Tabellenplatz) „hochkatapultiert“, und – was genauso wichtig erscheint – ist die Erkenntnis gereift, dass man mit einigen Mannschaften mithalten und so das erklärte Saisonziel, das als Aufsteiger nur Klassenerhalt heißen kann, erreichen kann.  

 

Gegen den bisher mit nur fünf Punkten überraschend nur auf dem 13.Platz rangierenden sonntäglichen Gegner, lange Jahre etablierter Kreisligist, erwartete man trotzdem kein leichtes Spiel, was sich als richtig erwies, denn meist knappe Ergebnisse zeigten, dass die Mannschaft besser als ihr gegenwärtiger Tabellenstand ist. Letztendlich wurde es ein enges Spiel, vor allem deshalb, weil der ATSV seine anfänglich deutliche Chancenüberlegenheit nicht ausreichend nutzte. Dennoch legte man in der ersten Viertelstunde durch zwei Treffer den Grundstein für einen wertvollen Arbeitssieg. Wiederum L. Elsässer, schon in den letzten Spielen unter den Torschützen, sorgte in der 13.Minute für die Führung, wenig später erhöhte L. Schröder. Aber man zeigte auch wieder weniger wache Momente und musste den Gästen nach stark einer halben Stunde den Anschlusstreffer gestatten.

 

Positiv verlief wiederum der Start in die 2.Hälfte, denn S. Aymar glückte in der 53.Minute der erneute Zwei-Tore-Vorsprung. Aber ähnlich zu Hälfte eins gestattete man den nicht aufgebenden Beiertheimern sich zu wehren und selbst Chancen zu entwickeln. Als R. Schmidt mit einem Pfostentreffer versäumte, für endgültig klare Verhältnisse zu sorgen, wurde es in der 87.Minute doch noch einmal spannend, als den Gästen der erneute Anschlusstreffer gelang. Es blieb jedoch beim knappen, aber letztendlich verdienten 3:2 Sieg der Heimelf. Eine tadellose Schiri-Leistung von beiden Seiten so auch anerkannt – bot der Unparteiische Dieter Ehrich aus Tiefenbronn.   

 

Eine erneute Begegnung mit einem Stadtverein erwartet den ATSV am kommenden Sonntag mit dem Spiel bei Post/Südstadt Karlsruhe. Es ist wiederum ein Verein, der bisher unter seinen Möglichkeiten agierte und jetzt unter dem ATSV rangiert. Auch dieses Spiel sollte wiederum nicht verloren werden, will man sich weiterhin im ein-stelligen Tabellenbereich bewegen.

(kw)

 


ATSV Kleinsteinbach I - SSV Ettlingen   5:2

Endlich wieder Erfolgserlebnis für den ATSV

Niederlagenserie mit Sieg über Ettlingen gestoppt

 

Es war „höchste Eisenbahn“, dass sich auf dem Guthabenkonto wieder Punkte ansammelten. Nach vier Niederlagen in Folge stand unsere Mannschaft im Heimspiel gegen den SSV Ettlingen, der auf den letzten Platz abgerutscht war, bereits stark unter Druck, wollte man nicht auf längere Dauer in den Abstiegsstrudel geraten. Die Aufgabe löste unsere Elf trotz einiger Aufs und Abs und nicht durchgängig überzeugender Leistung verdient und verschaffte sich dadurch wieder etwas Luft für die weiteren Spiele.

 

Nach dem unnötigen Fehltritt in Oberweier kam eigentlich auch nichts anderes als drei Punkte gegen die nach dem Abstieg aus der Kreisliga weiter arg gebeutelten Ettlinger mit Trainer U. Scherer in Frage. Motivationsfördernd und nervenberuhigend war sicher die positive Anfangsphase, in der L. Elsässer bis zur 5.Min. einen Zwei-Tore-Vorsprung herausschoss. Doch der Gast antwortete nach taktischer Ungeschicklichkeit in der rechten Deckungsseite bereits eine Minute später mit dem Anschlusstreffer. Man war dann wieder meist überlegen und stellte in der 21.Minute durch einen Abstauber von T. Thielert nach hartem Schuss von S. Aymar, den der Torhüter nicht festhalten konnte, den alten Abstand wieder her. Durch viele Unsicherheiten mit unerklärlichen Ballverlusten baute man in Durchgang zwei den Gegner wieder auf, der dies in der 75.Minute zum nicht unverdienten Anschlusstreffer nutzte. M. Gutbrods toll verwandelter Freistoß in der 80.Minute und ein Treffer des eingewechselten R. Schmidt in der 85.Minute sorgten dann doch noch für ein deutliches 5:2, was den zweiten Sieg im dritten Heimspiel bedeutete. Damit rückt der ATSV wieder ans breite Mittelfeld heran. Die Leistung lässt sich sicher noch steigern; wichtig waren jetzt vor allem die drei Punkte. Festgehalten werden muss aber auch, man kassiert einfach zu viele Tore und ist deshalb gezwungen, mehrfach selbst zu treffen, um erfolgreich zu sein.

 

Jetzt sollte im vierten Auswärtsspiel auch endlich ein Punktgewinn gelingen, der der Mannschaft in vielerlei Hinsicht gut täte. Die Aufgabe wird aber bei der Landesliga-Reserve des FV Ettlingenweier sicher nicht leicht fallen. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird aber im Ettlinger Vorort etwas zu holen sein.

 

Reserve wieder mit zehn Toren: Erneut als Tormaschine erwies sich unsere Zweite im Spiel gegen die SpG Herrenalb/Neusatz-Rotensol 2. Wieder wurde es wie im letzten Heimspiel gegen Berghausen/Wöschbach beim 10:2 Sieg zweistellig.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


TSV Oberweier - ATSV Kleinsteinbach I   2:1

TSV Oberweier I - ATSV Kleinsteinbach I  2:1 (2:0)

"Völlig unnötige Niederlage gegen den Mitaufsteiger aus Oberweier"

 

Ziemlich optimistisch, aber mit dem notwendigen Respekt, fuhr der ATSV nach Oberweier,
hatte man doch mit zwei Siegen in der letzjährigen B-Klassensaison gute Erinnerungen
an diese beiden Begegnungen.

Ohne die Stammkräfte R. Schmidt und T. Obitz begann der ATSV in den ersten 15 Minuten stark und kontrollierte zunächst die Partie, ohne aber wirklich gefährlich in der Offensive zu werden. Beide Abwehrreihen waren in den Anfangsminuten jederzeit "Herr der Lage".

 

Unverständlicher Weise schlichen sich aber bei den Gästen aus dem Pfinztal dann Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel ein; haarsträubende Ballverluste führten dann auch zu den zwei schnellen
Gegentoren  - gleiches Muster jeweils über die rechte Abwehrseite - in der 20. und 27. Minute
(Hartmann und Riedel) zur 2:0 Führung der "Welle-Truppe. Der dritte Vorstoß über die rechte
Abwehrseite durch den schnellen Hartmann landete für den ATSV glücklicherweise am Pfosten,
sonst wäre die Partie nach ca. 30 Minuten mit dem vermeintlichen 3:0 schon entschieden gewesen.

 

Der ATSV ließ nach der starken Anfangsphase bis zur Halbzeit alles vermissen, was eine A-Klassenmannschaft als Grundgerüst mitbringen muss: Läuferische Defizite, Schwächen in der Zweikampfführung und "extreme" Fehler im taktischen Defensivverhalten mussten die wenigen ATSV-Fans bis zur Halbzeit zur Kenntnis nehmen. Ganz gravierend waren technische Mängel; so landeten reihenweise Flanken aus guten Positionen hinter dem Tor. Nur S. Aymar ließ durch seine Schnelligkeit ab und zu seine Gefährlichkeit aufblitzen, war aber beim Abschluss ebenso harmlos wie die anderen Stürmerkameraden.

 

Mit der 2:0-Führung der Hausherren war zu diesem Zeitpunkt der ATSV noch gut bedient.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit - und darauf sollte man aufbauen - sah man endlich das "wahre Gesicht der ATSV-Elf", aber auch gleichzeitig die Schwächen der Hausherren. Wenn man diese permanent unter Druck setzt, die Räume im Mittelfeld eng macht und frühzeitig stört, leistet sich die Abwehr enorme Aussetzer, die automatisch zu einer Vielzahl von ATSV Torchancen führten. Leider konnte nur Torjäger T. Thielert in der 67. Minute eine dieser Chancen per Kopf zum 2:1 Anschlusstreffer verwerten. Gefühlt 8:2 war das Chancenverhältnis zu ATSV-Gunsten in der zweiten Halbzeit.

Ein Remis oder sogar ein Sieg wäre aufgrund der Leistungssteigerung allemal drin gewesen.
Trotzdem hätte Oberweier in der Schlussphase noch das eine oder andere Tor erzielen können, zu einem Zeitpunkt, als der ATSV alles nach vorne warf und die Abwehr völlig entblößte.
TW H. Gauß konnte jedoch die wenigen Situationen bereinigen.
So gesehen war der Sieg für den TSV Oberweier, der die ähnliche Leistungsstärke wie der
ATSV Kleinsteinbach hat, glücklich, aber nicht unverdient.

 

Eine sehr gute Leistung zeigt außerdem Schiedsricherin Sandra Reitze, die mit der fairen Begegnung keinerlei Probleme hatte.

 

Fazit: Der ATSV muss die Basics, die für die Kreisklasse A notwendig sind, wie oben bereits beschrieben,
dringend verbessern und sich in diesen Grundvoraussetzungen deutlich steigern. "Stabilität" in der
Defensivarbeit, die bereits in der Offensive anfängt, ist der Schlüssel, um wieder erfolgreiche Spiele
abzuliefern".  Das ist eine alte Binsenweisheit, über die sich die Verantwortlichen des Trainerstabes und die Spieler ernsthaft Gedanken machen sollten. Leider ist auch festzustellen, dass zum jetzigen
Zeitpunkt bei dem einen oder anderen Aktiven das Niveau für die A-Klasse noch nicht erreicht wurde.
Daran gilt es in den Trainingseinheiten zu arbeiten.

 

ATSV-Aufstellung: H. Gauß, A. Rabolt, M. Gutbrod, N. Stucky, S. Lindörfer, A. Steimle, A. Daffeh, L. Schröder,
L. Elsäßer, S. Aymar, T. Thielert. AW-Spieler: D. Knab (56. Min. für A. Rabolt), J. Elässer (76. Min. für L. Elässer), G. Veres.

 

Text: W. Michelberger

 

ATSV Kleinsteinbach I - FC Berghausen I   1:3

ATSV verliert auch das zweite Pfinztal-Derby

 

FC Berghausen verdienter Sieger nach Halbzeitrückstand

 

Ja, die alten 1.Amateurliga-Zeiten des FC Viktoria Berghausen, von älteren Mitgliedern des FCB in nostalgischer Rückschau noch immer beschworen, sind längst vorbei. Tatsache ist aktuell die A-Klasse, und hier ein ATSV Kleinsteinbach, in der letzten Saison noch eine Klasse tiefer eingestuft und zuletzt arg gerupft, ein doch ernstzunehmender Gegner ? Beim seit Jahren wieder einmal stattgefundenen Derby um Punkte sah es bis zur Halbzeitpause in einem gutklassigen A-Liga-Spiel unter ordentlicher Leitung von Ines Bechtel doch so aus, dass der „Underdog“ bei einigem Glück durchaus für eine Überraschung gut sein könnte.

Dabei begannen die Viktorianer forsch, zielten auf eine frühe Entscheidung mit ihren drei Stoßstürmern Kurtolli, Tromba und Geggus, doch zunächst ließ sich die ATSV-Abwehr um die umsichtigen Innenverteidiger S.Lindörfer und N.Stucky und dem durchgängig stark haltenden Torhüer H.Gauß nicht überwinden, auch wenn es einige Male brenzlige Strafraumsituationen gab. Besonders Geggus musste sich ankreiden lassen, eine 100 %-ige Chance nur mit einem Lattentreffer abzuschließen. Die Überlegenheit der Viktoria konnten die Platzherren, die wieder R.Schmidt und A.Steimle dabei hatten, Mitte der ersten Halbzeit brechen und auch einige vielversprechende Situationen schaffen. Sie gipfelten im Führungstreffer für den ATSV in der 32.Minute durch den offensiv stärksten Akteur, S.Aymar, dessen als Aufsetzer gefährlich werdender Abschluss von Torhüter Oldie A.Becker nicht am Einschlag gehindert werden konnte.

 

Mit einer 1:0 Führung in die Pause gehen zu können, sollte die Platzherren stärken für eine zweite Halbzeit, in der wieder verstärkte Bemühungen der Gäste um Resultatsverbesserung zu erwarten waren, hoffte man auf ATSV-Seite. Die Gäste ließen nicht locker, und ihr Sturmtrio beschäftigte die ATSV-Abwehr immer wieder überfallartig. Aus einem ruhenden Ball allerdings resultierte der Ausgleichstreffer in der 55.Minute. Kurtolli konnte ungehindert einköpfen. Dazu wurde nach rund einer Stunde der Abwehrverbund der Platzherren durch eine Verletzung des bis dahin besten Spielers, S.Lindörfer, gesprengt. Die Ordnung ging daraufhin sichtbar verloren, und der Gast nutzte dies zu zwei Kontertoren vom überragenden Tromba und Geggus in der 64. und 78.Minute. Becker bewahrte seine Mannschaft bei zwei guten ATSV-Chancen durch L.Elsässer vor einer spannenderen Schlussphase.

 

Insgesamt muss man aber festhalten, dass die reifere und letztlich auch gefährlichere Mannschaft aus Berghausen, die aber auch Schwächen in der Defensive offenbarte, gegen einen ordentlich mitspielenden ATSV verdient gewann.

 

Für den ATSV beginnt jetzt eine Reihe wichtiger Spiele gegen Mannschaften ähnlicher Leistungsstärke und derzeit gleicher Punktezahl. Hier zu bestehen wäre für den weiteren Saisonverlauf enorm wichtig, angefangen am Sonntag beim Mitaufsteiger TSV Oberweier, den man in der letzten Saison noch zweimal in der B-Klasse besiegen konnte.

 

Eine „Anleihe“ hätte die Erste des ATSV am gestrigen Sonntag bei ihrer Reserve machen sollen, die die SpG Berghausen/Wöschbach II mit sage und schreibe 10:1 in die Schranken verwies.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


SpVgg Söllingen I - ATSV Kleinsteinbach I   5:1

ATSV lässt sich erneut durch Stürmerstar abkochen

 

Chancen zur Resultatsverbesserung ausgelassen, dann eingebrochen

 

 

 

Zwei Spieltage hintereinander musste der ATSV die leidvolle Erfahrung machen, dass in der A-Klasse Gegner mit herausragenden Stürmerqualitäten aufwarten, die nur schwer in Schach gehalten werden können. A.Sidibe am letzten Sonntag in Neuburgweier (3 Tore) und nun Pablo von Schnitzler in Söllingen mit gar vier Treffern machten den Unterschied aus und ließen den A-Klassenneuling leer ausgehen. So wurde der ATSV hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss jetzt nach den zwei deftigen Niederlagen Ruhe bewahren und versuchen, im Verbund die größten Fehler abzustellen.

 

 

 

Beim Derby in Söllingen hatte man wieder vorige Urlauber dabei, musste aber leider auf R.Schmidt (verletzt) und auch auf A.Steimle verzichten. Man wurde trotz hochsommerlichen Temperaturen kalt erwischt, denn nach einem gewonnenen Zweikampf (lag ein Foulspiel vor?) in der 3.Minute konnte der Spvgg-Brasilianer Pablo – wie er kurz genannt wird – frei auf das ATSV-Tor zustreben und den Ball sehenswert über Torhüter H.Gauß zum 1:0 ins Netz lupfen. In der 10.Minute war es wieder Pablo, der über links durchkam und R.Kußmaul maßgerecht bediente, der trocken zum 2:0 in die Maschen abschloss. Im Rest der ersten Halbzeit entwickelte sich ein meist ausgeglichenes Spiel, in dem der ATSV nach den zwei frühen Nackenschlägen besser dagegen hielt und auch erste Chancen hatte. Die Spvgg  erwies sich aber kämpferisch, im aggressiveren Verhalten und läuferischer Überlegenheit im Umschaltspiel überlegen und konnte immer, wenn es nach vorne ging, auf Pablos Einfälle bauen.

 

 

 

Entschieden schien das fast durchweg faire Spiel zur Halbzeit trotzdem noch nicht, und als die Gäste in der 47.Minute einen schön über den linken Flügel herausgespielten Angriff durch einen Kopfball von T.Thielert zum 2:1 veredelten, keimte doch noch Hoffnung auf Besserung auf. Söllingen „schwamm“ kurzzeitig, und hätte S.Aymar in der 52.Minute frei vor Loidl seine große Chance zum Ausgleich verwertet, wäre vielleicht noch ein für den ATSV besserer Spielausgang möglich gewesen. Aufgerückt wurden die ATSV-ler aber praktisch im Gegenzug mit dem 3:1 (Pablo) wieder zurückgeworfen. Noch einmal lag ein knapperes Resultat im Bereich des Möglichen, doch T.Thielert wurde bei seinem Freilauf aufs Söllinger Tor im letzten Moment der Ball vom Fuß gegrätscht. Der Rest ist schnell erzählt: die Spvgg wartete auf weitere Kontergelegenheiten und hatte im Rekordtorschützen einen sicheren Verwerter. Einmal lag allerdings ein ausbleibender Abseitspfiff dem Tor zugrunde.

 

 

 

Fazit: Verdiente Niederlage gegen den letztjährigen Tabellenzweiten und wieder zu den Aufstiegsfavoriten zählenden Gegner, vielleicht etwas zu hoch. Es muss jetzt ein Lernprozess im Spielverhalten einsetzen, um eine in der A-Klasse unvermeidliche kompaktere Auftretensweise zustande zu bringen. So einfach darf man sich nicht ständig Treffer einfangen. Nach dem Derby ist vor dem Derby: Am Sonntag empfängt man mit dem FC Viktoria Berghausen den nächsten Ortsrivalen, der sich mit seiner langen Tradition nur ungern von den Newcomern in der A-Klasse die Butter vom Brot nehmen lassen wird. Zuhause sollte man aber nicht klein beigeben und an eine wieder positive Überraschung glauben.   (kw)

 


SC Neuburgweier I - ATSV Kleinsteinbach I   4:1

ATSV stark ersatzgeschwächt bei Rheinstettenern ohne Chance

 

Sidibe machte den Unterschied

 

 

 

Es ist schon seit Jahren beim ATSV (und nicht nur hier) eine negative Erscheinung beim Saisonbeginn im August: die urlaubsbedingte Abwesenheit mehrerer Spieler. Beim Start am vergangenen Sonntag war die Dezimierung noch maßvoll, jetzt beim ersten Auswärtsspiel beim SC Neuburgweier schlug sie bei den Pfinztälern mit „voller Wucht“ zu. Musste das Spiel der Reserven vom ATSV aus Spielermangel gar abgesagt werden, fehlten auch bei der Ersten mehrere sonst spielbestimmende Akteure. Dass mit S.Lindörfer, L.Schröder, T.Thielert und L.Elsässer (dazu fehlte auch weiter Torhüter H.Gauß nach längerer Verletzung)  das „Herz“ der Mannschaft nicht gleichwertig zu ersetzen ist, war man sich im Voraus schon bewusst und trat dann auch deutlich zu Tage. So war nichts für den östlichsten beim 30 Kilometer entfernten südwestlichsten Kreisvertreter zu erben. Außer schönem Sommerwetter wurde den mitgereisten Fans von der eigenen Mannschaft wenig am Rheinufer geboten.

 

Dabei hätte aber doch vielleicht manches anders kommen können, hätte man in den ersten 25 Minuten mehrere beste Chancen zu Torerfolgen verwertet, was leicht möglich gewesen wäre. Aber vor allem R.Schmidt, der dann früh verletzt ausscheiden musste, auch S.Aymar und T.Obitz brachten einfach den Ball nicht über die Linie. Auf der anderen Seite herrschte immer dann Alarmstufe, wenn Neuburgweiers Sturmperle A.Sidibe sich in Szene setzte. Mit ihm kamen N.Stucky und A.Steimle im Abwehrzentrum überhaupt nicht zurecht. Nach einer halben Stunde hieß es daher 2:0 für die Gastgeber, womit es auch in die Pause ging. Trainer T.Augenstein konnte aufgrund der Personallage nichts ändern, und als Sidibe noch vor einer Stunde Spielzeit seine Tore zwei und drei hinzufügte, war die Messe gelesen. Das 3:0 entstand allerdings aus einer klaren Abseitsposition. Mit den Abseitsentscheidungen hatte der in die Jahre gekommene Unparteiische auf beiden Seiten erhebliche Probleme und verursachte manches Kopfschütteln. In der Folge konnte man den Gästen zwar Bemühen zur Vermeidung einer noch höheren Niederlage nicht absprechen, aber es fehlte auch der letzte Wille, doch noch positiv in Erscheinung zu treten. Sidibe war trotzdem auch hier nur schwer zu bremsen. Wenigstens eine kleine Resultatsverbesserung gelang dem ATSV dann doch noch durch den schön herausgespielten Ehrentreffer durch S.Aymar.

 

 

 

Die Zeit der Herausforderungen geht weiter. Jetzt stehen die Derbywochen gegen die Pfinztal-Konkurrenten Söllingen und Berghausen an. In diesen Partien liegt naturgemäß eine ganz andere Brisanz auf dem Geschehen. Man kennt sich bestens, begegnet sich in Freundschaft (siehe Pfinztal-Pokal vor 14 Tagen) des Öfteren und weckt auch noch Emotionen, die mit denen bei Vergleichen in früheren Jahrzehnten allerdings nicht mehr zu vergleichen sind. Die stabile Sportvereinigung ist im Heimspiel natürlich favorisiert, aber warum soll dem Underdog ATSV nicht auch einmal wieder eine Überraschung gelingen ? Wir werden sehen. Es darf auf eine spannende, auch vor allem faire Auseinandersetzung gehofft werden.

 

Text: Karl-Heinz Wenz 

 


ATSV Kleinsteinbach I - FC Südstern Karlsruhe   4:0

Erfolgreicher Start zurück in der A-Klasse

Gäste in zweiter Spielhälfte überfordert

 

Man wusste im Vorfeld bei den Gastgebern nicht so richtig die Leistungsstärke der eigenen Mannschaft einzuordnen, sind doch große Unterschiede in der klassenhöheren A-Liga, in die der ATSV nach fünf Jahren zurückkehrte, zu vermuten. Durch einen in der Höhe sicher über-raschenden 4:0 Sieg gegen den Karlsruher Traditionsclub kam natürlich Freude über den guten Einstand auf, aber vor allem Genugtuung, dass man in der A-Klasse – zumindest mit dem unteren Drittel – mithalten kann. Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Abschneiden waren das Einbringen wichtiger Tugenden wie Lauffreudigkeit, energisches Zweikampfverhalten, auch Spielgeschick und -freude sowie Disziplin. Ist dies der Fall, kann der ATSV durchaus eine ordentliche Rolle in dieser Saison spielen.

 

Nach kurzem Abtasten kreierte die Offensivabteilung erste Chancen, von denen zwei eigent-lich zu ersten Toren hätten führen müssen. S.Aymar, einziger Neuzugang im Team, versäumte vor dem offenen Tor einen Abschluss, und L.Elsässer rutschte an einer Hereingabe von R.Schmidt vorbei. Die Gäste, die immer, wenn sie unter Druck gerieten, in der Abwehr verwundbar schienen, deuteten aber andererseits auch ihre Gefährlichkeit im Spiel nach vorne an. So musste die ATSV-Abwehr vor allem gegen Schüssler und Susanj auf der Hut sein. Hier lieferten der überragende S.Lindörfer und N.Stucky in der Innenver-teidigung eine solide Partie ab und hatte zusätzlich mit E.Mammanello für den seit der Vor-bereitung verletzten Stammtorhüter H.Gauß einen verlässlichen Rückhalt. Für das gute ATSV-Spiel mitverantwortlich war auch die harmonierende Mittelfeldreihe mit D.Knab, L.Schröder und Spiellenker T.Thielert, die es verstanden, die schnellen R.Schmidt, S.Aymar und L.Elsässer in Szene zu setzen. Dank dem FCS-Abwehrorganisator Beck und Torhüter Häberer blieb es bis zur Pause beim durchaus gerechten 0:0 Unentschieden.

 

Der Druck sollte sich erhöhen, war die Vorgabe von Trainer T.Augenstein zur Pause, und dies trat dann auch ein. Mit überfallartigen Angriffen bereitete man den Gästen immer mehr Probleme und in der 54. und 59.Minute zahlte sich die Überlegenheit auch endlich aus. L.Elsässer überlistete Häberer mit einem Heber aus spitzem Winkel, und R.Schmidt veredelte einen Durchbruch von S.Aymar zum 2:0. Geschlagen geben wollten sich die Südsternler aber noch nicht, hatten nach einem Konfusion auslösenden Querschläger von A.Rabolt und einer weiteren Chance, die zu einem Zusammenprall von Torhüter Mammanello und einem Gästestürmer führte, der vom souveränen Schiri Daurer als Stürmerfoul bewertet wurde, durchaus noch Möglichkeiten für einen Anschlusstreffer. In den letzten 20 Minuten schwanden bei den Gästen zusehends die Kräfte und der ATSV hatte nun fast im Minutentakt Gelegenheiten zur Resultatserhöhung. Hätte nicht Häberer mehrmals glänzend reagiert, wäre ein noch deutlicheres Ergebnis am Ende möglich gewesen. So blieb es bei „nur“ noch zwei weiteren Treffern des cleveren T.Thielert, einer davon durch einen Foulelfmeter, bei dem der Schiri Gnade vor Recht ergehen ließ und den Gäste eine rote Karte ersparte.

 

Ein schöner Sieg, der aber gegen die nicht konstanten Gäste, die in der letzten Saison bereits gegen den Abstieg spielten, nicht überbewertet werden sollte. Am Sonntag geht es an den Rhein zum SC Neuburgweier, der mit einer Niederlage in Söllingen startete. Schade nur, dass jetzt fünf Spieler vom Sonntag in Rheinstetten urlaubsbedingt fehlen werden. Schau’n wir mal, ob trotzdem etwas geht.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


Impressionen Mannschaftsabschluss + Aufstiegsfeier


Zweites Relegationsspiel:   ATSV I - FV Hochstetten   4:1

ATSV Kleinsteinbach bewältigt auch seine zweite Relegationshürde erfolgreich

und schafft den Aufstieg in die A-Klasse

Hochverdienter 4:1 Sieg gegen einen lange zähen FV Hochstetten

Pfinztal jetzt mit drei Clubs in A-Klasse vertreten

 

Der ATSV Kleinsteinbach hat lange fünf Jahre warten müssen, um wieder in den Kreis der A-Ligisten zurückzukehren. Verständlicherweise war daher der Jubel im Kleinsteinbacher Lager in der schmucken Stupfericher Brenk-Arena groß, als der Schlusspfiff im entscheidenden Vergleich mit dem Hardt-Vertreter FV Hochstetten erfolgte und die Kleinsteinbacher als deutlicher 4:1 Sieger feststanden. Das erwartete harte Stück Arbeit, auch ein wenig Zittern und in der Schlussphase euphorische Vorfreude lag damit hinter der Augenstein-Truppe, die nun doch als verdienter Sieger in der Dreiergruppe der Relegation ohne Punktverlust hervorging.

Oder - um es in den Worten des Internet-Portals Fupa auszudrücken: „Hochverdient gewinnt der ATSV Kleinsteinbach und steigt verdient in die A.Klasse auf“.

 

Es war alles angerichtet für ein spannendes Spiel, das es lange auch war: Herrliches Fußballwetter, ein gepflegter Rasen, tolle Stimmung der rund 500 Zuschauer. Der Sieger der Partie stand von vornherein als Aufsteiger fest; dem ATSV genügte durch den um ein Tor höheren Sieg gegen die SG Stupferich II ein Unentschieden.

 

Man kannte sich im jeweiligen Lager nach den beiden vorausgegangenen Partien gut und konnte sich so auf die Stärken und Schwächen des Gegners taktisch einstellen.

 

Kleinsteinbach hatte sein Augenmerk besonders darauf gerichtet, den Torjäger des FVH, Bunea, zu neutralisieren, was den beiden Innenverteidigern Silas Lindörfer und Alexander Steimle über die volle Spielzeit bestens gelang. Bunea hatte praktisch über 90 Minuten keine echte Chance. Daneben wurde versucht, die Kreise des Spielmachers Herbst entscheidend einzuengen, was ebenfalls erfolgreich umgesetzt wurde. Dass sich die Bachmann-Truppe auch ihre Gedanken machte, wie die spieltragende Figur des ATSV, Andreas Mall, in Schach gehalten werden konnte, war auch klar. Doch diesen immer wirksam auszuschalten, gelang auch den Hochstettenern nicht. Was den ATSV entscheidend auszeichnete, war auch eine geschlossene Mannschaftsleistung, angefangen beim sicheren Keeper Henrik Gauß, über eine, wie schon erwähnt, konsequente Innenverteidigung, über eine gegenüber dem ersten Spiel stark verbesserte Mittelreihe und dem immer für Tore guten Angriff, bei dem selbst der Ausfall von Torjäger Timo Thielert  nach rüdem Foul nach rund einer halben Stunde kompensiert werden konnte.

 

Der ATSV konnte in den ersten zehn, fünfzehn Minuten eine sichtbare Nervosität nicht verbergen, was vermehrt zu fehlerbehafteten Abspielsituationen führte, die Hochstetten zu nutzen verstand und Druck aufbauen ließ. Dies führte auch zu zwei Chancen. Zunächst wehrte Gauß einen gefährlichen Schuss ab, der Nachschuss landete neben dem Gehäuse. Allmählich beruhigte der ATSV seine Aktionen und seine bessere Spielkultur setzte sich zunehmend durch. T.Thielert hatte die ersten beiden guten Gelegenheiten für den ATSV, doch sein Kopfball strich über die Latte und eine Hereingabe verfehlte er in Tornähe. Das erste Ausrufezeichen setzte dann A.Mall mit einem Durchbruch auf halblinks und geschickter Verwertung mit platziertem Flachschuss zum 1:0 für den ATSV. Zwei Minuten später landete der Ball durch Jonathan Elsässer bereits zum vermeintlichen 2:0 im Netz, doch der Linienrichter des insgesamt sehr gut leitenden Gespannes unter Führung von Fabio Kutterer wollte eine Abseitsstellung entdeckt haben. Bis zum Pausenpfiff ergab sich jetzt eine deutliche Überlegenheit der Pfinztaler, ohne torwirksam zu werden.

 

Dass eine Ein-Tor-Führung trotz aller Überlegenheit keine Gewähr für sicheres Punkten ist, zeigte schon die 49.Minute, als Hochstetten über rechts, wo Andreas Gutbrod einige Schnelligkeitsprobleme mit seinem Gegenspieler hatte, eine Flanke auf den langen Pfosten servierte, doch der Stürmer konnte den Ball nicht richtig verarbeiten. In der 67.Minute wurde A.Mall im Strafraum zweifelsfrei von den Beinen geholt; zur Ausführung des Strafstoßes trat er selbst an, weil der etatmäßige Schütze T.Thielert bereits ausgeschieden war. Mit gekonnter Parade verhinderte der gute Hochstettener Torhüter Dürr zunächst den Elfmeter, war aber beim Nachschuss A.Malls chancenlos – 2:0. Der Hardt-Vertreter vergab dann auch seine letzte Großchance. Als die Kleinsteinbacher Abwehr samt Torwart bereits überlaufen war, traf der FVH-Stürmer nur den Pfosten des leeren Tores. Die Folge waren schließlich laufende Angriffsszenen des ATSV mit guten Abschlussgelegenheiten. Eine solche verwandelte Till Obitz in der 77.Minute mit trockenem Flachschuss von der 16m-Linie zum 3:0. Eine weitere für Obitz verhinderte Hochstetten in der 87.Minute durch ein Strafraumfoul, das neben einem Strafstoß auch eine gelb-rote Karte nach sich zog.

A.Mall verwandelte jetzt sicher zum 4:0. Kurz später wollte der Schiri auch dem Gegner mit einem Elfmeter die Chance zum Ehrentor geben, doch Herbst knallte den Strafstoß mit Vehemenz über den Kasten. In der Nachspielzeit gelang ihnen dann doch noch eine Resultatskosmetik durch ein Eigentor des kurz zuvor eingewechselten Markus Kaucher.

 

Exakt 20 Jahre nach dem Aufstieg in die Bezirksliga – von der damaligen Mannschaft war ein Großteil der Spieler jetzt auch als Zuschauer zugegen – kann der ATSV wieder einen Aufstieg schaffen und macht damit nach vielen Jahrzehnten wieder Gemeindeduelle gegen Viktoria Berghausen und Spvgg Söllingen möglich. Respekt gehört auch dem fair gratulierenden Gegner, der auch eine gute Saison spielte und nur an einem etwas besseren Aufstiegsrivalen scheiterte. Anerkennung gilt dem Gastgeber, der SG Stupferich, für eine logistische Meisterleistung zur Bewältigung des hohen Zuschauerzuspruches mit Bewirtungsangeboten und Parkmöglichkeiten.

Den Aktiven des ATSV mit ihrem Betreuerstab gilt das Lob für eine reife Leistung; das ausgiebige Feiern nach dem Spiel mit obligatorischer Sektdusche haben alle redlich verdient. Nun gilt es neue Kräfte zu sammeln für eine sicher fordernde kommende Runde eine Klasse höher, in die aber ein gewaltiger „Wermutstropfen“ mit dem Abgang von Spielgestalter und Torjäger Andreas Mall fällt, der zum Kreisligisten FC Germania Singen wechselt.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 

Fotos: Marco Nabinger


Erstes Relegationsspiel:   ATSV I - SG Stupferich II   3:1

ATSV Kleinsteinbach meistert erste Relegationshürde

Nach starker erster Halbzeit deutlicher Leistungsabfall

 

Dass zu solchen Entscheidungsspielen auch Glück gehört, musste der ATSV Kleinsteinbach bei seiner letztjährigen Relegationsrunde leidvoll erfahren. Dieses Mal stand es ihm dafür beim ersten Spiel der Dreierrunde der B-Klassenzweiten zum Aufstieg in die A-Klasse zur Seite. Im fast 40 Kilometer entfernten Hochstetten musste der ATSV mit der Reserve der SG Stupferich die Klingen kreuzen. Ein besonderes Spiel, weil man sich nachbarschaftlich gut kennt und in den letzten Jahren auch freundschaftlich wieder näher gekommen ist, was sich als Patenvereine auch so gehört.

 

Das spielte jetzt aber alles keine Rolle; entscheidend war, was auf dem gut gepflegten Rasen des auch schon sportlich bessere Zeiten erlebt habenden Hardt-Clubs vom Rhein passierte. Dass unsere Mannschaft dieses Mal die Chance nutzen will, endlich wieder eine Klasse höher zu steigen, spürte man im Vorfeld. Die Siegesserie von 19 ungeschlagenen Spielen mit 17 Siegen sprach auch dafür. Doch es gab bereits nach drei Spielminuten einen herben Dämpfer, als der ungedeckte Stupfericher Feuchter am Fünfmeterraum einnetzen konnte. Zum Glück blieb keine lange Zeit des Haderns. Beinahe im Gegenzug bediente A.Mall maßgerecht auf dem rechten Flügel L.Elsässer, der seinen Gegenspieler überlief und ins lange Eck vollendete: 1:1. Es entwickelte sich sodann ein umkämpftes Spiel, das meist fair blieb, aber die Pfinztaler gewannen doch allmählich die Hoheit über die Höhenstädtler. Vor allem beim schnellen Umschaltspiel bekam die Lutz-Truppe des Öfteren Schwierigkeiten, vor allem wenn A.Mall in Ballbesitz kam. Mehrmals mussten die Stupfericher zu taktischen Fouls greifen, was die Kleinsteinbacher Fans gerne strenger bestraft gesehen hätten. Eine große Chance ließ T.Thielert aus, als er aus Nahdistanz nur den Innenpfosten traf, und A.Mall konnte beim Nachschuss im letzten Augenblick noch geblockt werden. Doch in der 23.Minute gab es dann die Führung für den ATSV, als L.Elsässer im Strafraum von hinten von den Beinen geholt wurde, und T.Thielert den vom gut postierten Schiri Ralf Löffler verhängten Strafstoß sicher verwandelte. Jetzt lief es bei der Augenstein-Truppe, und A.Malls Sololauf durch die Abwehr bescherte einen gelungenen Abschluss zum 3:1. Die Stupfericher gaben aber nicht klein bei und hatten noch eine gute Kopfballchance, die jedoch das Tor verfehlte. Unmittelbar vor der Halbzeitpause hielt der Stupfericher Anhang eine Aktion des ATSV-Torhüters H.Gauß für durchaus auch elfmeterwürdig, aber Löfflers Pfeife blieb stumm. So blieb der alles in allem gerechte Zwei-Tore-Vorsprung des ATSV zur Pause erhalten.

 

T.Augenstein brachte zur zweiten Hälfte zur Stärkung der Abwehr N.Stucky, so dass A.Steimle für den angeschlagenen L.Schröder ins Mittelfeld rücken konnte. Lag es nun an den oft konfus agierenden Kleinsteinbachern oder mehr an der deutlichen Leistungssteigerung der Stupfericher, dass das Spiel in Durchgang zwei kippte und die SG mit Vehemenz ihre Chance zur Resultatsverbesserungsuchte ? Jedenfalls wuchs der Druck auf die Kleinsteinbacher Abwehrreihe enorm und da das Mittelfeld keine Ordnung ins Spiel brachte und sich bei der Entlastung schnelle Ballverluste häuften, kam man immer mehr in Bedrängnis. Die SG-ler kamen mehrfach zu Chancen, die aber Torwart H.Gauß, der stets präsent blieb, selten auf die Probe stellten, weil sie laufend ihre Abschlüsse über oder neben das Tor setzten. So konnte es beim erfolgreichen Daumendrücken auf ATSV-Seite bleiben. Hätte man noch gegen Spielschluss in mehrfach sich ergebenden Konterchancen eher kühlen Kopf bewahrt und beherzter abgeschlossen, wäre sogar auch eine Resultatserhöhung möglich gewesen, was allerdings dem Leistungsbild insgesamt auf keinen Fall entsprochen hätte.

 

Fazit: Mund abputzen, ein „dreckiger“ Arbeitssieg eines spannenden B-Liga-Spiels, das den Ansprüchen eines Spitzenspiels für diese Klasse durchaus gerecht geworden ist.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


30. Spieltag:   ATSV I - FV Alem. Bruchhausen II   15:0

Kantersieg im letzten Saisonspiel

Ende gut, alles gut ? Erst die Relegation wird es zeigen

 

Den erwartet deutlichen Sieg gab es im letzten Saisonspiel, das für die Platzierung bereits längst unbedeutend war, zuhause am „Vatertag“ gegen den nun auch als Absteiger feststehenden FV Bruchhausen II, der mit 15:0 (Halbzeit 9:0) schwer abgekanzelt wurde. Dabei schonte der ATSV noch Kräfte, um die Belastung vor der Relegation abzumindern. Im wohl klarsten Sieg der Vereinsgeschichte in einem Pflichtspiel – nur ein 1:16 in einem Pokal-spiel der 1960er-Jahre in Auerbach reicht heran und ist in den ATSV-Annalen vermerkt –gab es ein munteres Preisschießen, das auch noch höher hätte ausfallen können. Die Torschützen waren breit gestreut. Neben den mehrfach Treffenden, A.Mall (5) und L.Schröder (1), gab es die Einzeltorschützen T.Thielert (4), D.Knab, T.Obitz, A.Steimle, J.Elsäßer und M.Stöckler.

 

Anzumerken ist die faire Haltung des Gastes, der trotz der deprimierenden Schlappe immer die sportliche Haltung bewahrte, was bei dem Ergebnis keine Selbstverständlichkeit ist.

 

Die Bilanz des ATSV in dieser Saison weist nun nach 30 Spielen 70 Punkte auf der Habenseite aus bei 122:49 Toren. Erzielte Treffer sicher ein Spitzenwert mit vier pro Begegnung im Schnitt; bei den Gegentoren hätten es allerdings einige weniger sein können. Neun Punkte beträgt der Vorsprung zum Rangdritten FT Forchheim, und damit hat sich der ATSV die Relegation redlich verdient in diesem Jahr, im Gegensatz zur etwas glücklich erreichten Relegation in der letzten Saison. Die Hoffnung auf einen Aufstieg ist deshalb dieses Mal sicher begründeter.

 

Aber das Ganze realistisch einzuschätzen, fällt schwer, denn eine Aufstiegsrunde hat immer ihre eigenen Besonderheiten und manches hängt auch vom Zufall ab. Aber unsere Mannschaft scheint auf jeden Fall gefestigter als im letzten Jahr. Ein kleiner Beweis sind die zwei Siege gegen den sicheren Aufsteiger TSV Oberweier, den man auch hätte abfangen können, wäre man in den ersten Spielen nicht so schwach in die Saison gestartet. In der Rückrunde gab es mit Ausnahme von zwei Unentschieden nur Siege.

 

Pikant scheint die Gegnerschaft um den Aufstieg. Besonders das Nachbarschaftsduell der beiden Patenvereine ATSV und SG Stupferich (hier mit ihrer Reserve) birgt Brisanz. Die Älteren unter uns werden sich sicher an den Konkurrenzkampf der beiden Vereine anfangs der 1970er-Jahre erinnern. In der Saison 1971/72 lagen beide Vereine in der A-Klasse punktgleich an der Tabellenspitze (der ATSV hatte bei gleicher Tordifferenz die mehr erzielten Tore und wäre nach heutiger Regelung Aufsteiger gewesen), so dass es zu einem Entscheidungsspiel kommen sollte. Dazu kam es aber nicht, weil der ATSV dazu nicht antrat, da vorherige Terminabsprachen nicht eingehalten wurden. Das Ganze löste einige Wellen im Badischen Fußball-Verband aus und führte auch dazu, dass dann Aufstiegs- und Abstiegsregelungen weit im Voraus terminiert wurden. Zum Spaß: Die Stupfericher, mit denen der ATSV seit Jahren wieder ein bestes Verhältnis pflegt, werden sich wohl für den damaligen Nichtantritt jetzt nicht „revanchieren“. Dass nun die beiden Kontrahenten zum Auftakt der Dreierrunde am kommenden Dienstag, 4.6., ihren Vergleich im weit entfernten Hochstetten am Rhein austragen müssen, ist auch etwas Besonderes. Um die Umwelt zu schonen, könnte man eigentlich gemeinsam mit dem Bus dorthin fahren.

 

„Schau’n mer mal“, was diese erste Partie bringt; die Fortsetzung am Freitag, 7.6., und Mittwoch, 12.6., hängt vom Ausgang der ersten Partie ab, der entscheidet, ob der ATSV im zweiten Spiel gegen den FV Hochstetten in Stupferich oder Stupferich gegen Hochstetten in Kleinsteinbach antreten muss. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt. Hoffen wir auf faire Auseinandersetzungen und auch ein glückliches Händchen der Unparteiischen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz


28. Spieltag:   ATSV I - SV Völkersbach I   3:0

Relegation endgültig dicht gemacht

„Sportfestspiel“ gegen SV Völkersbach

 

Sein Sportfest stand beim ATSV am Wochenende auf dem Programm, in das das Heimspiel gegen den SV Völkersbach integriert war. Nach dem Feuerwerk gegen den nunmehr auch als Meister feststehenden TSV Oberweier hofften die Fans auf ein ähnliches Erfolgserlebnis. Doch daraus wurde nichts. Es entwickelte sich ein Spiel mit tatsächlich Sportfestspielcharakter, das nicht zufriedenstellte. „Man kann viel mehr“, war auch der Kommentar der Verantwortlichen, die aber den gezeigten Schlendrian, auch in Anbetracht des jetzt endgültig gesicherten zweiten Tabellenplatzes und damit der Relegation um den Aufstieg in die A-Klasse, nicht zu hoch hängen wollten. Man scheint sich sicher, dass die Mannschaft, wenn es darauf ankommt, wieder mit einer ganz anderen Präsenz auftreten werde.

An dem Ausfall der drei Innenverteidiger S.Lindörfer, N,Stucky und I.Veith lag die dürftige Vorstellung kaum, vielmehr an fehlender Lauf- und Kampfbereitschaft sowie an Passungenauigkeiten und misslicher Abschlusskonsequenz. Davon konnten auch die sonstigen Leistungsträger nicht ausgenommen werden. Dass es trotzdem zu einem nicht gefährdeten Sieg reichte, lag auch an der mit vielen Mängeln behafteten Vorstellung der Völkersbacher, die nach dem vorsonntäglichen Debakel gegen Ittersbach froh waren, noch glimpflich davon zu kommen. Dank Kleinsteinbacher Nachlässigkeiten hatten sie auch einige Chancen, waren aber, wenn es um einen konsequenten Abschluss ging, ebenfalls mit Schwächen behaftet und standen auch zweimal einem gut reagierenden H.Gauß im ATSV-Tor gegenüber. Auffällig warferner, dass sie ihren sonstigen Torjäger D.Ochs nicht ins Spiel brachten. Ihn schirmten A.Steimle und der gezwungenermaßen noch einmal aushelfende S.Kaucher gut ab.

In den ersten Minuten bereits hatte der ATSV gute Chancen nach Flankenläufen über die Flügel; das Führungstor wollte aber nicht fallen. Dann plätscherte das Spiel so dahin, weil vor allem der Druck aus dem Mittelfeld fehlte. So dauerte es bis zur 36.Minute, bis endlich das Führungstor fiel. A.Mall kam einmal ungehindert in Tornähe, legte sich den Ball aber zu weit vor, konnte aber im letzten Moment das Leder am herausstürzenden Torwart Falk vorbei zum freistehenden J.Elsäßer spitzeln, der keine Mühe hatte einzuschieben. Frühzeitig war die Partie dann schnell in Spielhälfte zwei entschieden. Der gute Unparteiische F.Traut zeigte in Minute 47 richtigerweise nach Foulspiel auf den Elfmeterpunkt und T.Thielert ließ sich die Chance gewohnt sicher nicht entgehen. Der Rest der Begegnung war mehr oder weniger Ergebnisverwaltung mit dem schon beschriebenen Spielcharakter. Ein Fünkchen Positives gab es noch in der 87.Minute, als J.Elsäßer mit seinem zweiten Treffer das Endergebnis von 3:0 herstellte.

Nach 17 ungeschlagenen Spielen in Folge bei 15 Siegen und zwei Remis (Vereinsrekord)!) sollten jetzt auch noch die beiden eigentlich wertlosen Rundenspiele am Sonntag beim TSV Reichenbach II und an Christi Himmelfahrt zuhause gegen den Absteiger FV Bruchhausen II erfolgreich über die Bühne gebracht werden, um mit möglichst viel Selbstvertrauen dann in der Woche darauf in die Relegationsspiele gehen zu können. Dabei wird es wohl zu dem interessanten Nachbarschaftsduell mit der Reserve des Kreisligisten SG Stupferich, unseres Patenvereins, und möglicherweise mit dem Hardtverein FV Hochstetten kommen.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 


27. Spieltag:  ATSV I - TSV Oberweier I   7:2

Oberweier muss geplante Aufstiegsfeier verschieben

ATSV deklassiert den Tabellenführer

A. Mall macht die 100-Tore-Marke voll

 

Ein Sonntag, der endlich mal wieder offenlegte, zu was der ATSV zu leisten imstande ist! Mit einer rundweg gelungenen Vorstellung, sowohl in kämpferischer, spielerischer und taktischer Hinsicht, ließ man dem souveränen Tabellenführer TSV Oberweier, der seine Meisterschaft in Kleinsteinbach zu vollenden glaubte, keine Chance, ja deklassierte den Gegner gar, der sogar noch deutlicher hätte verlieren können. Nach dem Hinrundensieg in Oberweier durch den ATSV war es überhaupt die erst dritte Niederlage der Ettlinger Vorstädter.

 

Dabei mussten die Gastgeber zunächst auf ihre verletzt fehlenden etatmäßigen Innenverteidiger S. Lindörfer und J. Stucky verzichten – Stucky wurde spät noch eingewechselt – und hatten deshalb vorweg etwas „Bammel“ vor der sonst gewohnt starken Offensive der Welle-Truppe, die aber auch auf den gesperrten Lopez verzichten musste. Ansonsten stand Trainer T. Augenstein endlich einmal wieder ein breiter Kader zur Verfügung, und auch die Verteidigungsersatzkandidaten A. Steimle und  I.Veith machten ihre Sache sehr gut, so dass die Gäste offensiv nur sporadisch mal gefährlich in Erscheinung traten. Eigentlich sorgte nur der großgewachsene Mittelfeldmotor C.Riedel ab und zu für positive Elemente im Oberweierer Spiel.

 

Konzentration, Zielstrebigkeit und Lauffreudigkeit war dem Spiel der Platzherren von Anfang an anzumerken, und dies war auch Grundlage für gelungene Kombinationen. Besonders A. Mall lief einmal wieder zu seiner souveränen Form auf, die jeden Gegner dieser Spielklasse in Schwierigkeiten bringt. Aber auch von den anderen enttäuschte keiner, und so war auch bald zu spüren, dass dies ein erfolgreicher Tag für den ATSV werden könnte. Bereits nach 18 Minuten stand es durch Tore des Brüderpaares J. und L. Elsäßer, die über die Flügel kamen, 2:0. H. Gauß spielte im Tor ebenfalls eine rundum verlässliche Partie, war allerdings gegen einen Kopfball von Riedel nach Freistoß in der 23.Minute machtlos. Für den auch in der Höhe verdienten Pausenstand sorgte dann in Minute 32 und 34 A. Mall mit zwei schönen Treffern.

 

Die Hälfte 2 blieb dann eine Viertelstunde ohne weiteren Torerfolg. L. Schröder stellte erst in der 60.Minute kurz entschlossen auf 5:1, und A. Mall vollendete in der 68.Minute nach einem Alleingang mit dem schönsten Treffer des Tages zum 6:1. Dies war gleichzeitig der 100.Treffer des ATSV in dieser Saison! Ergebniskosmetik war dann für die Gäste ein durch M. Günter verwandelter Foulelfmeter in der 76.Minute, doch die alte Tordifferenz stellte bereits eine Minute später T. Obitz mit seinem Treffer zum 7:2 wieder her. In der restlichen Spielzeit ließ der ATSV verständlicherweise die letzte Konsequenz vermissen, so dass die über fast die ganze Spielzeit fairen Gäste – eine Ausnahme bildeten lediglich zwei Aussetzer in der Nachspielzeit, die aber der gut leitende Unparteiische S. Hadeler gnädig „übersah“ – mit Glück und Geschick das Ergebnis noch halten konnten.

 

Für den ATSV ergibt sich durch den Sieg die Situation, dass der Abstand auf Platz 3 jetzt acht Punkte bei auch deutlich besserem Torverhältnis beträgt und damit bei drei noch ausstehenden Spielen der Relegationsplatz gesichert sein sollte. Tabellenführer Oberweier wird sich sicher, auch nach dieser Klatsche, die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. Schön wäre es, wenn man sich in der nächsten Saison wieder, dann in der A-Klasse, gegenüberstehen würde.

 

Text: Karl-Heinz Wenz

 Bilder: Heiko Arndt


24. Spieltag:   ATSV I - FV Ettlingenweier III   6:1

Ein Spiel, das man schnell vergessen sollte

 

Sportfestspiel – Sommerkick bei „brütender“ Hitze, das wäre noch eine schmeichelnde Umschreibung dessen, was die beiden ungleichen Kontrahenten am Ostermontag auf den Platz brachten. Es war für die Platzherren wohl kontraproduktiv, dass sie nach stark zehn Minuten bereits 2:0 in Führung lagen. Sie stellten danach bereits das erhoffte Fußballspielen ein und passten sich dem Niveau des Gegners an, der sein Heil von Anfang an vor allem in – verständlichen – Zeitverzögerungen suchte. Dass die Gastgeber ihm sogar einen Gegentreffer erlaubten, passte in das triste Bild. Das am Ende deutliche Resultat wäre (fast) alles, das positiv zu erwähnen wäre. Mehr hat es nicht verdient, sich zu diesem Grottenkick weiter Gedanken zur Berichterstattung zu machen.

 

Am Sonntag in Palmbach wird man mit einer ähnlichen Vorstellung „baden“ gehen. Vielleicht hilft eine zu erwartende Kaderauffrischung für eine Wende zum Guten.

 

Text: Karl-Heinz Wenz